Nach dem Motto "Habt ihr Angst? Wir schon!" arbeitet ein Team von Googles Coreboot-Entwicklern mit Kollegen daran, Intels ME und das proprietäre UEFI auch in Servern unschädlich zu machen. Und das wohl mit Erfolg. Ein Bericht von Sebastian Grüner (Open Source, Dateisystem) Arndt Dibi
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Freie Linux Firmware: Google will Server ohne Intel ME und UEFI
Nach dem Motto "Habt ihr Angst? Wir schon!" arbeitet ein Team von Googles Coreboot-Entwicklern mit Kollegen daran, Intels ME und das proprietäre UEFI auch in Servern unschädlich zu machen. Und das wohl mit Erfolg. Ein Bericht von Sebastian Grüner (Open Source, Dateisystem) Ex-Pussycat Doll Kaya Jones: The Group Was a “Prostitution Ring”
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Singer Kaya Jones, an ex-member of The Pussycat Dolls, claims that members were ‘passed around’ by music industry executives. Kaya Jones was discovered by R Kelly when she was 13 years old and was signed with Capitol Records by age 16. In 2003, she auditioned and was selected to become part of the girl group The […]
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Announcing our Microsoft Content Services white paper
(previously known as ECM!)
In the cloud world, keeping up with change can be tough. Content management is amid an evolution from traditional document warehousing and ECM to the growing world of Content Services.
Our new white paper, “Modernizing Enterprise Content Management with Microsoft Content Services” explains the difference and shows how you can adopt Microsoft Content Services, powered by SharePoint, to help achieve digital transformation in your organization.
As we see it, this is an ongoing journey in multiple phases:
The cycle of content services
- Harvest: Intelligently analyze, discover, reuse, search, dispose of content
- Create: Create, collect, and classify the documents you need to get work done
- Coordinate: Share, discuss, and coauthor content using groups, metadata, taxonomy, Teams, Flow, and PowerApps
- Protect: Manage compliance and reduce risk with lifecycle, information architecture, auditing, rights management, and eDiscovery
Historically, many organizations have a heritage with classic on premises document warehouses, or unmanaged cloud storage. As more and more organizations join our content cloud, we thought it would help to detail our capabilities across the board. And our new white paper includes all our latest content services announcements from Ignite.
Finally, you can always get to related information on the Content Services Resource Center here on the TechCommunity. The resource center helps you get to our white paper and related resources such as analyst reports, Ignite training, case studies and news to guide your content services journey.
Intune’s new Troubleshooting Portal makes diagnosing and resolving end user issues easier
This post is authored by Jon Lynn, Service Engineer, Intune Customer Experience team.
Having the right data at your fingertips is a must when youre troubleshooting issues with yourend users. Intunes new Troubleshooting Portal provides a single pane of glass for reviewing device status, assignments and policies affecting a user, eliminating the need to click into multiple workloads to diagnose issues. Now you can simply load up a user and see a range of factors impacting their individual experiencethis is a big win for IT Pros and Support or Helpdesk workers who want resolve end user issues faster with less effort.
Heres a list of user details you can view for each user in the Troubleshooting portal:
- User status
- Group assignment
- Application and policy Assignments
- App protection Status
- Compliance issues
- Device status
- Device details such as OS type and version
Role Based Access Control makes getting started easy
Intunes Role Based Access Control (RBAC) capabilities make it easy to set up your support and helpdesk operators with access to the Troubleshooting Portal. RBAC comes with a pre-defined Helpdesk Operator role which comes pre-configured with administrative rights to manage tasks appropriate for end user helpdesk support personnel. To set this up, you simply add the appropriate members of your support staff to the Helpdesk Operator roleonce theyve been added, theyll have access to the Troubleshooting Portal and the information and actions theyll need.
From there, they can quickly find and select a user, and view whats happening in their personal environment. Youll have a full picture of their assignments, policies, device, apps, and app protection status you can even see details about the registration status of devices in Azure Active Directory. If you need to investigate specific policies or apps, simply click the policy or app and it will open on the right next to the troubleshooting blade. This really simplifies how helpdesk and IT staff can troubleshoot issues. Check out our documentation to learn more on how to complete the setup process.

The Troubleshooting Portal offers a single pane of glass to view a users assignments, policies, device, apps, and app protection status.
Coming soon, youll be able to review applications installation status and enrollment status for devices. We want to hear from you – well continue to drive improvements based upon on your feedback. Please share your thoughts below and provide input on user voice.
Kurierfahrer: Der Arbeitskampf begann bei WhatsApp
Albrecht Glaser: Zentralrat der Muslime warnt vor Opferrolle für AfD
Gut schlafen und aufwachen: 5 Tipps für digitale Pioniere
Kaum etwas macht so produktiv, wie ausreichend Schlaf und ein entspannter Start in den Tag. Mit diesen fünf Tipps vom Matratzen-Startup Casper kommt ihr dem perfekten Schlaf um einiges näher.

Wie lange die perfekte Nachtruhe dauern sollte, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch ein bisschen. Was allen gemein bleibt: Wer die für ihn nötige Schlafdosis nicht bekommt, wird unkonzentriert, unproduktiv und im schlimmsten Fall auch noch übellaunig. Keine gute Kombination – vor allem fürs Arbeitsleben. Wie ihr euch eine erholsame Nachtruhe und einen guten Start in den Tag sichert, lest ihr hier:
Blaue Farben reduzieren bei Laptop und Handy am Abend

Das blaue Licht von unseren Smartphones, Tablets und Laptops wirkt sich negativ auf den Schlaf aus. Den Erkenntnissen einer Studie zufolge sinkt im Körper die Produktion des Hormons Melatonin um 55 Prozent, wenn man beispielsweise ein iPad abends vor dem Schlafengehen benutzt. Melatonin steuert den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers. Ein verringerter Melatoninspiegel sorgt also dafür, dass du schlechter in den Schlaf kommst. Außerdem ist die wichtige REM-Phase weniger intensiv.
Die Lösung: Setz dich abends nicht mehr dem blauen Licht aus. Da für viele der Verzicht auf Smartphone und Laptop keine Option ist, gibt es mittlerweile zahlreiche Apps für jede Art von Geräten, die das blaue Licht in ein wärmeres verwandeln. Das wirkt am Anfang etwas ungewohnt, mit der Zeit fällt es aber kaum noch auf.
Eine gute Matratze

Eigentlich ist es simpel. Worauf wir schlafen hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie gut wir schlafen und wie wir uns fühlen, wenn wir aufstehen. Dennoch ist, selbst wenn einem bewusst ist, dass man längst eine neue Matratze bräuchte, der Schritt, eine neue zu kaufen, ein großer. Herumfahren, Probeliegen – viel zu kurz natürlich –, viel Geld ausgeben und der aufwendige Transport. Klingt alles nicht verlockend. Online-Matratzen-Startups wie Casper erleichtern diesen Prozess inzwischen erheblich. Die Matratze kann online bestellt werden, kommt frei Haus und kann 100 Tage probegelegen werden. Wenn sie einem nicht gefällt, kann man sie kostenlos zurückschicken.
Das New Yorker Unternehmen hat eine One-Fits-All Matratze entwickelt, die aus federndem Latex und einer stützende Memoryschaumoberfläche besteht. Das Besondere: Sie passt sich dem Körper an und ist so weder zu hart noch zu weich. Das atmungsaktive Design sorgt außerdem für eine konstant angenehme Temperatur. Die Casper wurde von echten Menschen getestet und vom Time Magazin als die beste Erfindung im Jahre 2015 ausgezeichnet. Im Juli 2017 wurde sie Testsieger bei Stiftung Warentest.
Mit dem Sonnenaufgang aufstehen – keine Angst, das geht auch zur Wunschuhrzeit

Das Aufwachen ist ein entscheidender Faktor, der die Empfindung prägt, wie wir geschlafen haben. Ein sanftes und natürliches Wachwerden ist immer schöner, als von einem krakeelenden Wecker aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden. Da es in unseren Gefilden schwierig ist, sich nach dem tatsächlichen Sonnenaufgang zu richten und die meisten ihr Schlafzimmer komplett abdunkeln, kann hier ein Lichtwecker gute Dienste leisten. Er imitiert den Sonnenaufgang und lässt das Licht in sanften Stufen über etwa eine halbe Stunde heller werden, bis der Wecker das Zimmer richtig hell macht und man ganz von allein aufwachen soll. Zur Sicherheit lässt sich hier am Ende auch noch ein Ton einstellen – Musik, Zwitschern, Plätschern oder ähnliche unstressige Sounds, die einem nicht den Wunsch aufdrängen, das Ding gleich gegen die nächste Wand zu werfen.
To-do- und Notiz-App mit Memofunktion

Eine To-do-App? Zum besser schlafen? Absolut! Einen großen Einfluss auf unseren Schlaf hat schließlich unsere Psyche. Wer kennt das nicht, dass man abends im Bett liegt und nicht aufhören kann zu grübeln. Die unerledigten Dinge und Alltagsprobleme, die noch durchdacht werden müssen, stören dann nicht nur beim Einschlafen, sondern sie wiegen abends auch viel schwerer.
Eine gute Methode davon Abstand zu nehmen ist sie komplett zu notieren. Du musst morgen den Brief noch wegbringen, notiere es! Du überlegst, wie du deinen Kollegen auf die schlechte Stimmung ansprichst, leg es ab und denk morgen drüber nach! Du hast eine brilliante Idee für das nächste Arbeitsprojekt, ab damit in die App! In einer To-do-App kannst du dir Erinnerungen und Fälligkeitsdaten einstellen und die Dinge so ganz in Ruhe bis zum nächsten Tag liegen lassen. Wenn du nicht mehr tippen magst, dann mach dir doch ein kurzes Sprachmemo, dass du dir dann am nächsten Morgen anhörst.
Meditationsapp

Du findest dennoch einfach nicht in den Schlaf? Dann hilft dir vielleicht eine kurze Meditation vor dem Schlafengehen. Hier gibt es mittlerweile zahlreiche Meditationsapps, die entweder nur einen Gong am Anfang und am Ende der gewählten Zeit abspielen oder auch geführte Meditationen zu den verschiedensten Themen anbieten. Das Meditation sich positiv auf den Schlaf und das Einschlafverhalten auswirkt, ist mittlerweile vielfach wissenschaftlich bewiesen. Viele Ikonen der Techszene schwören nicht nur für guten Schlaf, sondern auch zur Steigerung der Produktivität auf die aus dem Buddhismus stammende Achtsamkeitsübung.
Wem diese Tipps nicht weiterhelfen, dem bleibt letztendlich nur noch eins. Das gute alte Schafe zählen!
OLG Hamburg: 30 % Mithaftung des bevorrechtigten Fahrradfahrers wegen fehlender Beleuchtung
Der Beklagte befuhr bei Dunkelheit mit seinem unbeleuchteten Fahrrad eine Straße. Der Kläger beabsichtigte, vom Bürgersteig aus zwischen zwei geparkten Fahrzeugen hindurch mit seinem Fahrrad auf die Straße zu fahren. Als er den plötzlich auftauchtenden Beklagten wahrnahm, erschrak er und stürzte, ohne dass es zu einer Berührung der Fahrräder gekommen wäre. Das OLG Hamburg hat in seinem Beschluss auf die fehlenden Erfolgsaussichten der Berufung des Beklagten hingewiesen. Ähnlich wie bei Ansprüchen aus § 7 Abs. 1 StVG müsse es auch vorliegend für eine Haftung des Beklagten nicht zu einer Berührung der Fahrräder kommen, es genüge, dass sich der Verkehrsverstoß – hier gegen § 17 Abs. 1 StVO – unfallursächlich ausgewirkt und das Schadensgeschehen insgesamt mitgeprägt habe. Den Kläger treffe beim Einfahren in den fließenden Verkehr die größtmögliche Sorgfaltspflicht, so dass der Verstoß des Beklagten nur zu einer (Mit-)Haftung von 30 % führe (OLG Hamburg, Beschluss vom 26.07.2017 – 14 U 208/16).
Der Senat beabsichtigt, die Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 23.09.2016, Az. 323 O 20/16, durch einstimmigen Beschluss gemäß § 522 Abs. 2 ZPO zurückzuweisen, weil das Rechtsmittel offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg hat, der Rechtssache auch keine grundsätzliche Bedeutung zukommt, weder die Fortbildung des Rechts noch die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Berufungsgerichts erfordert und eine mündliche Verhandlung nicht geboten ist.
Es besteht Gelegenheit, hierzu binnen zwei Wochen nach Zustellung dieses Beschlusses Stellung zu nehmen.
Gründe:
Die Berufung des Beklagten ist offensichtlich unbegründet.
1. Die vom Landgericht ausgeurteilte Haftungsquote von 30% zu seinen Lasten ist nicht zu beanstanden. Der Sorgfaltsverstoß des Beklagten liegt darin begründet, dass er am 26.06.2015 entgegen § 17 Abs. 1 Satz 1 StVO bei Dunkelheit mit seinem unbeleuchteten Fahrrad die K. G. Straße in Hamburg befuhr. Die Beleuchtungspflicht dient nicht nur dem eigenen Schutz des Radfahrers, sondern ebenfalls demjenigen anderer Verkehrsteilnehmer und der Vorbeugung von Kollisionen. Auf die Beachtung der Beleuchtungspflicht darf der Verkehr bei Dunkelheit vertrauen. Kommt es wegen eines Verstoßes gegen die Beleuchtungspflicht zu einem Verkehrsunfall, so entfällt die Haftung nicht schon deshalb, weil es an einer Berührung der beteiligten Personen oder Fahrzeuge fehlt oder der Schaden auf einer Fehlreaktion des Unfallgegners beruht, die sich bei objektiver Betrachtung als nicht erforderlich erweist (vgl. BGH-Urteil vom 26.04.2005 – Az.: VI ZR 168/04, NJW 2005, 2081 f. m.w.N. zum Tatbestandsmerkmal „bei dem Betrieb“ in § 7 Abs. 1 StVG). Der Pflichtenverstoß muss sich nur unfallursächlich ausgewirkt und das Schadensgeschehen insgesamt mitgeprägt haben.
Das ist vorliegend der Fall und ergibt sich bereits aus der eigenen Sachverhaltsschilderung des Beklagten selbst am Unfallort („Er sah mich, erschrak und stürzte“) sowie im Rahmen seiner erstinstanzlichen Anhörung (vgl. Sitzungsprotokoll vom 23.08.2016, Seite 6 oben). Der Sturz des Klägers ereignete sich in einem nahen örtlichen und zeitlichen Zusammenhang mit dem Auftauchen des nicht beleuchteten Beklagten aus der Dunkelheit. Nicht entscheidungserheblich sind dabei die zwischen den Parteien streitigen Umstände, in welcher konkreten Entfernung sich der Beklagte zum Zeitpunkt des Sturzes befand, mit welcher Geschwindigkeit er sich näherte und wo er schließlich anhielt. Es kommt auch nicht entscheidend darauf an, ob der Beklagte mittig die Straße befuhr, wie der Kläger behauptet hat, und ob es bei dessen Fortsetzung der Fahrt überhaupt zu einer Kollision der beiden Fahrräder gekommen wäre. Denn auf der Hand liegt trotz intakter Straßenbeleuchtung, dass der sich nähernde Beklagte bei ordnungsgemäßer Beleuchtung seines Fahrrades sehr viel früher von dem Kläger wahrgenommen worden wäre und dieser sich nicht infolge seines plötzlichen Auftauchens aus der Dunkelheit erschreckt hätte, wie es beide Parteien in Übereinstimmung mit dem Zeugen W. geschildert haben.
2. Bei der gemäß § 254 Abs. 1 BGB vorzunehmenden Haftungsabwägung hat das Landgericht zu Recht den Mitverantwortungsanteil des Klägers, der beim Einfahren in den fließenden Verkehr gemäß § 10 Satz 1 StVO die größtmögliche Sorgfaltspflicht einzuhalten hatte, mit 70% sehr viel schwerer bewertet als das Fehlverhalten des Beklagten. Ein vollständiges Zurücktreten des von dem Beklagten ausgehenden Verursachungsbeitrages hält der Senat im Hinblick auf dessen Gefährlichkeit und das unstreitige Verschulden in Übereinstimmung mit der ersten Instanz allerdings nicht für gerechtfertigt.
3. Die pauschalen Einwände der Berufung zur Anspruchshöhe sind unsubstantiiert. Das Landgericht hat im Einzelnen dargelegt, welche Kriterien es bei der Bemessung des Schmerzensgeldes berücksichtigt hat, insbesondere die von dem Kläger infolge seines Sturzes erlittenen Verletzungen sowie die daraus resultierenden Beeinträchtigungen und den Grad des Verschuldens. Vom Vorliegen eines Dauerschadens ist es nicht ausgegangen. Unter Berücksichtigung aller maßgeblichen Umstände und der zitierten Vergleichsentscheidungen erscheint das ausgeurteilte Schmerzensgeld in Höhe von € 2.400,00 keinesfalls überhöht.
Soweit die Berufung auf die in dem Krankenhausbericht der Helios ENDO-Klinik vom 09.07.2015 (Anl. K 2) genannten Vorerkrankungen bzw. Nebendiagnosen verweist, führen diese nicht zu einer anderen Bewertung. Es bestehen angesichts der vorgelegten medizinischen Berichte keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass die Operationen vom 29.06.2015 und 10.07.2015 sowie die anschließenden Therapie- und Rehabilitationsmaßnahmen (Anl. K 6) nicht durch den streitgegenständlichen Sturz des Klägers indiziert waren, auch wenn dieser bereits im Jahre 1998 eine primäre Hüftgelenksendoprothese rechts erhalten hatte und vor dem streitgegenständlichen Vorfall Pfannenwechsel stattgefunden haben.
4. Ohne Erfolg wendet sich schließlich die Berufung gegen die Feststellungsaussprüche des angefochtenen Urteils. Im Zeitpunkt der Klageerhebung lag der Sturz des Klägers erst gut ein halbes Jahr zurück. Dass die unfallbedingte Heilbehandlung zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig abgeschlossen war und die materiellen und immateriellen Schadensersatzansprüche aus der Sicht des Klägers noch nicht zu beziffern waren, erscheint angesichts der Schwere der erlittenen Verletzungen nachvollziehbar, zumal ausweislich des eingereichten Behandlungsplans (Anl. K 6) bis zu diesem Zeitpunkt noch ein intensives Krankengymnastikprogramm zu absolvieren war. Auch war die Möglichkeit späterer unfallbedingter Komplikationen gerade infolge der Revision des Hüftgelenkes nicht auszuschließen.
Insgesamt wird dem Beklagten angeraten, eine Berufungsrücknahme in Erwägung zu ziehen.
Office 365 hat jetzt 120 Millionen geschäftliche Nutzer
[Den vollständigen Beitrag finden Sie auf der Website]
KI leitet das endgültige Ende der Captchas ein – was kommt danach?
Captchas sind nicht nur nervig, dank Fortschritten im Bereich der künstlichen Intelligenz erfüllen sie auch nicht mehr länger ihren Zweck. Bleibt die Frage, wodurch sie ersetzt werden können.
Captchas sind für KI-Systeme kein Problem mehr
Das Ende der Captchas war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Immer wieder haben Wissenschaftler und Unternehmen Wege aufgezeigt, um die zur Abwehr von Bots entwickelten Systeme auszutricksen. In einem aktuellen Paper zeigt eine Forschergruppe jetzt ein neues KI-Modell, das Captchas nicht nur löst, sondern dabei auch noch deutlich effizienter arbeitet als frühere Captcha-Killer. „Das Modell bricht fundamental den Schutz moderner textbasierter Captchas“, so die Autoren des Papers, das im Science Magazin veröffentlicht wurde.
Um bildbasierte Captcha-Systeme, wie sie in Googles Recaptcha oder bei Facebook zum Einsatz kommen, steht es nicht wirklich besser. Schon 2016 zeigten Forscher der Columbia-Universität, dass sie Googles bildbasierte Recaptchas innerhalb von 19 Sekunden mit einer Genauigkeit von über 70 Prozent austricksen konnten. Im Fall der von Facebook genutzten Bildersperren lag die Genauigkeit sogar bei mehr als 83 Prozent. Ähnlich erging es Snapchats als Bildersuchspiel getarntem Captcha-System, das ein Entwickler mit einer Genauigkeit von beinahe 100 Prozent austricksen konnte, ohne dabei auf eine ausgefeilte KI angewiesen zu sein.

Der Kampf geht weiter: Welche Alternativen zur Bot-Erkennung gibt es?
Google hat bereits im März 2017 die sogenannten „unsichtbaren Recaptchas“ vorgestellt. Hier wird, ganz zur Freude der menschlichen Nutzer, keinerlei Aktivität von einem Besucher verlangt. Stattdessen soll über verschiedene Hintergrundmechanismen aus dem Nutzerverhalten geschlossen werden, ob es sich um einen Menschen oder einen Bot handelt. Details zur Funktionsweise verrät der Suchkonzern indes nicht, denn damit würde sie es den Bot-Entwicklern wiederum erleichtern, das System zu umgehen.
Nur: Wenn Google anhand verschiedener Charakteristiken, wie beispielsweise Cursor-Bewegungen, erkennt, dass jemand ein Mensch ist, dann sollte ein Bot – eine entsprechend große Datenbasis vorausgesetzt – durch den Einsatz von maschinellem Lernen auch in der Lage sein, ein entsprechendes Verhalten nachzuahmen. Zumal sich der finanzielle Aufwand zur Beschaffung einer solchen Datenbasis in Grenzen halten dürfte.
Und selbst, wenn es vorläufig keine automatisierte Lösung geben sollte, dürfte das Bot-Netz-Betreiber kaum abhalten. Schon jetzt gibt es eine Reihe von Anbietern, die Captchas zu Preisen ab etwa 0,50 US-Dollar pro 1.000 Anfragen von Menschen aus wirtschaftlich schwachen Erdregionen lösen lassen. Diese Dienste bieten dafür sogar eigene API-Lösungen zur Integration in Bots an.
Wie eine funktionierende Bot-Erkennung in Zukunft sichergestellt werden kann, bleibt unklar. Klar ist allerdings, dass diese Aufgabe durch Fortschritte in der KI-Entwicklung zunehmend schwerer wird.
Ebenfalls interessant:
- Böse Minions: So funktionieren Botnetze und so werden sie erkannt
- Spiegel-Bericht: Millionen sind unfreiwillig Teil krimineller Botnetzwerke
- So funktionieren die Methoden von Social Bots und Fake-Accounts
What Artificial Intelligence Means for Your Business’ Password Strategy
2017 seems on track to be another record-breaking year for data breaches. We’ve witnessed far-reaching events like the Equifax breach affecting 143 million people, and an update from Yahoo! that all 3 billion user accounts were actually stolen in their 2013 hack.
But when these breaches only seem to impact consumers, why should your business care?
Consumer Passwords Could Cause the Next Business Breach
The trouble is, employees don’t suddenly change their password security behavior in the workplace. People have too many passwords to keep track of (think double digits) and will do what is easiest. That means reusing the same passwords – or the same patterns to create passwords – at home and at work.
When these massive lists of credentials are leaked online, along with other juicy personal details, attackers will start trying those combinations on other web servers. One of their targets will inevitably be your business, because businesses offer much more lucrative targets. If an employee reuses just one password, those attackers can now find a way into your corporate systems and start to do some damage.
New A.I. Means Most Passwords are Toast
Now, it looks like Artificial Intelligence is going to ramp up hackers’ ability to crack passwords – and businesses need to prepare.
Researchers at Stevens Institute and New York Institute of Technology published a new study explaining how A.I. can outdo even the most powerful known password-guessing tools, like HashCat and John the Ripper.
Called PassGan, the A.I. tool can be fed millions of passwords and will begin to learn the patterns that people rely on to create their passwords. By simulating how humans think, PassGan can more accurately predict the passwords people are using already – or may use in the future, if they rely on the same habits and patterns to create new passwords.
The researchers of the study pointed out that, even if malicious hackers don’t yet have these tools, it’s probable they will within the next few years.
Using Better Technology to Defend Against A.I.
What many businesses are lacking, though, is direct visibility into employee password behaviors. 61% of IT executives say they rely exclusively on employee education to enforce strong passwords, and 78% say they do not have complete control over employee use of cloud apps.
To protect against these advancements in password cracking, your business’ approach to password security has to advance, too. IT needs true visibility into employee password behavior across the organization. Employees need a tool to create passwords on-demand that are truly randomized and strong passwords so they can better withstand password cracking tools.
Implementing a business password manager, coupled with multi-factor authentication and thorough employee training, can build the visibility and control IT needs over password security, in a way that is easy for employees to adopt. When the next generation of password cracking techniques become commonplace, your business will be much better prepared to withstand attacks and transform employees from a security liability to a strong asset.
The post What Artificial Intelligence Means for Your Business’ Password Strategy appeared first on The LastPass Blog.
So arbeiten Safari, Firefox und Chrome zusammen
Die ICE-4-Namen stehen fest
Zusammen mit unseren Medienpartnern Handelsblatt und Süddeutsche Zeitung hatten wir Mitte September Kunden und Leser zur Namenssuche für unser neues Flaggschiff, den ICE 4, aufgerufen. Als Namensgeber waren deutsche historische Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Sport gesucht.
Die Resonanz nach vier Wochen war überwältigend: über 19.400 Einreichungen mit über 2.500 verschiedenen Namensvorschlägen haben uns erreicht. Antje Neubauer, Leiterin Marketing & PR Deutsche Bahn, schwärmt: „Der ICE ist eine der bekanntesten Marken Deutschlands. In Verbindung mit dem Namen der historischen deutschen Persönlichkeit bekommt der ICE 4 bei der Ein- und Ausfahrt in den Bahnhof seinen individuellen Auftritt.“
„Der ICE 4 ist in jeder Hinsicht ein Zug, der mit den Kunden gemeinsam entwickelt wurde: Während der mehrmonatigen Einführungsphase prüften die Reisenden das Fahrzeug auf Herz und Nieren“, erklärt Birgit Bohle, Vorsitzende des Vorstands DB Fernverkehr. „Die Rückmeldungen flossen direkt in die Weiterentwicklung des ICE 4 ein. So war es für uns nur folgerichtig, dass unsere Kunden auch bei der Namensgebung mit entscheiden."
Die Jury interner und externer Fachleute begutachtete und bewertete die vielen geeigneten großartigen Namen und Begründungen. Jury-Mitglied Prof. Dr. Gisela Mettele: „Die historische und soziale Bandbreite der Namensvorschläge war beeindruckend. Da fiel die Auswahl für die Jury nicht leicht.
Zunächst hat sich die Jury auf 25 Namen für die ICE-4-Taufen in 2018/2019 verständigt. Insgesamt wurde eine Liste mit 100 Namen erarbeitet, da die neue Flotte bis 2023 auf über 100 Fahrzeuge anwachsen wird.
Bei der Namensgebung wird der Name der historischen Persönlichkeit zusammen mit einem Konterfei der jeweiligen Person beidseitig an den Enden des Zuges angebracht.

Folgende 25 Namen hat die Jury für die Namensgebungen 2018 und 2019 ausgewählt:
- Konrad Adenauer
- Geschwister Scholl
- Marlene Dietrich
- Hildegard Knef
- Fritz Walter
- Ludwig Erhard
- Elisabeth von Thüringen
- Erich Kästner
- Anne Frank
- Adolph Kolping
- Dietrich Bonhoeffer
- Marie Juchacz
- Käthe Kollwitz
- Hannah Arendt
- Margarete Steiff
- Willy Brandt
- Heinrich Heine
- Thomas Mann
- Bertha Benz
- Karl Marx
- Hedwig Dohm
- Vicco von Bülow
- Ludwig van Beethoven
- Albert Einstein
- Alexander von Humboldt
Eine umfangreiche Namensliste mit den Top-100-Namenfinden Sie hier zum Download
Die Begründungen der Namenseinreicher waren zum Großteil gut recherchiert und überzeugend, gelegentlich auch zum Schmunzeln. So schrieb ein Einreicher über Vicco von Bülow: „Wenn ein Zug „Loriot“ heißt, hat jeder ein Lächeln im Gesicht, weil er sich an etwas Lustiges von und mit ihm erinnert. Sie auch gerade?“
Bei den Einreichungen waren viele bekannte deutsche Erfinder, Dichter und Denker dabei. Aber auch Überraschungen wie Tamara Danz (Frontfrau der Gruppe Silly), Hedwig Dohm als Kämpferin für Frauenrechte oder Michael Ende (Autor von Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer) erfreuten sich großer Beliebtheit. Unvergessen bleiben die Altkanzler wie Konrad Adenauer, Helmut Schmidt und Helmut Kohl. Schauspielerlegenden wie Marlene Dietrich und Hildegard Knef oder deutsche Maler wie Albrecht Dürer und August Macke konnten eine Vielzahl von Nennungen auf sich vereinen.

Für die zahlreichen Namenseinsendungen möchten wir uns bedanken.
Der ICE 4
Seit Herbst 2016 fährt der ICE 4 im Probebetrieb zwischen Hamburg und München und begeistert die Kunden, die ihn schon erleben durften.
Ab Dezember 2017 nimmt er den Regelbetrieb auf. In den kommenden Jahren werden immer mehr ICE-4-Züge in Deutschland zu sehen sein. Bis 2023 wird die Flotte auf über 100 Stück anwachsen.
Der ICE 4 sorgt für umweltfreundliches und entspanntes Reisen gepaart mit hohem Kundenkomfort. Mit innovativer Technik und modernen Ausstattungsmerkmalen setzt er neue Standards.
Freuen können Sie sich als Fahrgast unter anderem über viel Stauraum für Gepäck und ein passendes Lichtkonzept für jede Tageszeit. An heißen Sommertagen sorgen leistungsstarke Klimaanlagen für angenehme Temperaturen und auch Fahrräder können mitreisen. Des Weiteren punktet der ICE 4 mit neuester WLAN- und Mobilfunktechnik sowie einer optimale Barrierefreiheit. Familien können es sich in dem neu gestalteten Kleinkindabteil mit bunten Spielelementen gemütlich machen. Für Kinderwagen gibt es deutlich mehr Stellfläche.
Im Rahmen des 500. Reformationsjubiläums fand bereits die erste Zugtaufe eines ICE 4 statt. Der Taufname des Zuges lautet, passend zum Reformationsjahr, Martin Luther.
Im November 2017 sind zwei weitere Zugtaufen geplant: In Berlin die Namensgebung auf Werner von Siemens, in München die auf König Ludwig II. Innerhalb der kommenden zwei Jahre (2018/2019) können dann die ICE 4 Züge auf die ausgewählten 25 Namen getauft werden. Bei allen Namen handelt es sich um Wunschnamen, deren Verwendung aufgrund der Namensrechte zunächst geprüft werden müssen.

BGH-Urteil: Datenautomatik von o2 ist rechtmäßig
Der BGH urteilte, dass die von o2 angebotene Datenautomatik rechtlich nicht zu beanstanden ist. Damit stimmte das Gericht mit der Ansicht des Landgerichts München vom Dezember 2016 überein.
How to remove 'Give access to' in the context menu on Windows 10 Fall Creators Update
If you don't share files on a network, use this guide to remove the "Give access to" option from the context menu in the Windows 10 Fall Creators Update.
The Fall Creators Update allows you to quickly share files and folders with other users on a network using the "Give access to" option in the right-click context menu.
Using the feature, you can easily access a number of options to set network permissions, stop sharing elements, and even create or join a homegroup. However, if you never use this feature and you feel the menu is getting too cluttered, you can use the Registry to remove it.
In this Windows 10 guide, we walk you through the steps to remove the new "Give access to" option from the right-click context menu.
Proscenic Coco Smart 790T: Staubsauger mit Wischfunktion
Wir haben den Roboter-Staubsauger Coco Smart 790T von Proscenic getestet. Mit einem Preis von unter 300 Euro ist er besonders günstig und verfügt trotzdem über Features wie App-Anbindung, Wischfunktion oder Absturzsicherung. Ob wir ihn empfehlen können, zeigt unser ausführlicher Testbericht.
Coco Smart 790T: Design und Lieferumfang
Beim Öffnen des Kartons des Coco Smart 790T fällt zuerst das umfangreiche Zubehör ins Auge. Beigepackt sind insgesamt vier Aufsteckbürsten für die Kantenreinigung; zwei kommen an den Sauger, zwei dienen als Ersatz. Außerdem finden wir einen Wassertank, zwei Wischtücher, einen Sauger-Aufsatz für Hochflorteppiche, einen Bürstenaufsatz, die Ladestation inklusive Netzteil, Fernbedienung und einen Ersatzfilter vor.
Der Coco Smart hat ein Kunststoffgehäuse in den Farben Gold und Schwarz. Gold bei Smartphones mag ja noch in Ordnung sein, die Ausführung hier beim Staubsauger wirkt aber vor allem billig. Die glänzend schwarze Oberseite ist durch Folie gegen Kratzer beim Transport geschützt. Auf der rechten Seite sitzt der On-Off-Schalter, die eigentlichen Bedienfelder sind auf der Oberseite untergebracht. Sichtbar ist nur der Standby-Button. Die restlichen Touch-Elemente und die Statusanzeige sind erst nach dem Einschalten erkennbar. Unterhalb der Bedienelemente sitzt die Klappe für den Staubbehälter. Der vordere Teil des Staubsauger-Roboters ist ein druckempfindlicher Bumper mit drei integrierten Ultraschallsensoren. Auf der Rückseite ist ebenfalls ein Sensor zu erkennen.
Außerdem befindet sich auf der linken Seite ein Anschluss für das Netzteil. Wir brauchen diesen Anschluss nicht, da der Coco Smart ja auch über eine Ladestation verfügt. Auf der Unterseite sitzt mittig der Einschub für den Bürsten- oder Langflorteppich-Aufsatz. Weiter vorne hat der Coco Smart links und rechts Bürsten für die Kantenreinigung. Ansonsten erkennen wir noch eine Laufrolle, die beiden Antriebsräder, die Kontakte für die Ladestation und insgesamt fünf optische Sensoren. Die Abmessungen betragen 33 × 33 cm. Die Höhe des Saugers liegt bei schlanken 9 cm. Damit passt der Sauger bequem unter die meisten Möbelstücke. Das Gewicht liegt bei 3,9 kg. Die Verarbeitung ist vollkommen in Ordnung, und der Roboter macht trotz der billig anmutenden goldenen Oberfläche einen soliden Eindruck.
Coco Smart 790T: Ausstattung
Wie wir bereits am Lieferumfang bemerken, ist der Sauger von Proscenic ein Multitalent. Er verfügt über einen Aufsatz speziell für Hochflorteppiche und den Bürstenaufsatz für Teppich- und Hartböden. Zudem hat der Coco Smart einen Wischaufsatz zur Feuchtreinigung.
Um Abstürze zu verhindern, hat der Sauger mehrere optische Sensoren auf der Unterseite. Durch diese erkennt der Sauger Abgründe oder Treppenabsätze, zumindest während unseres Tests hat das immer zuverlässig funktioniert. Die seitlichen Reinigungsbürsten haben ausreichend lange Borsten und sorgen für eine ordentliche Reinigung von Kanten und Ecken. Die Kombination aus Gummilamelle und Rundbürste sorgt für eine gründliche Reinigung und nimmt sowohl lange Haare als auch kurze Tierhaare problemlos auf. Im inneren des Saugers sitzen der Staubbehälter und der eigentliche Luftfilter.
Coco Smart 790T: Funktion und Praxis
Nach dem Aufbau der Ladestation und dem Anbringen von Kanten-Bürsten und Kombiaufsatz laden wir zuerst den Akku unseres Testmodells auf. Anschließend installieren wir die kostenlose Proscenic App auf unser Smartphone (iOS- und Android-kompatibel) und verbinden es mit dem Sauger. Grundvoraussetzung ist, dass Smartphone und Sauger mit dem selben WLAN verbunden sind und der Sauger eingeschaltet ist. Zwar ist auch eine klassische Fernbedienung im Lieferumfang enthalten, aber die Nutzung des Smartphones erscheint uns einfach bequemer.
Die App ist einfach aufgebaut. Unter dem Punkt Home zeigt uns die Software den Status des Roboters und drei Bedienflächen. Hier können wir den Coco Smart entweder starten, stoppen oder manuell manövrieren. Außerdem wählen wir hier den Reinigungsmodus aus oder schicken den Roboter per Fingerzeig zurück zur Ladestation. Schalten wir nun den Sauger ein, ertönt eine Stimme aus dem Roboter und erklärt uns, dass dieser nun startet. Start oder Ende eines Reinigungsvorgangs quittiert der Sauger mit einem lauten Gong-Signal. Die Batterie hält bei unserem Test-Roboter knapp über 90 Minuten durch. Für unser Büro mit etwa 26 Quadratmetern braucht der Coco Smart 790T etwa 25 Minuten.
Als Reinigungsmodi stehen ein automatischer Reinigungsmodus, eine Bereich-Reinigung und die sogenannte Grenz-Reinigung zur Verfügung. Automatischer Modus bedeutet, dass der Roboter solange saugt, bis er alle zugänglichen Räumlichkeiten abgefahren hat. Geht die Batterie während der Reinigung zu Neige, fährt der Roboter automatisch zur Ladestation und macht mit vollem Akku wieder dort weiter, wo er seine Tour abgebrochen hat. Bereichs-Reinigung bedeutet, dass der Coco Smart lediglich einen, zwei oder vier Quadratmeter vor dem Gerät saugt. Das eignet sich beispielsweise um den Bereich unter dem Esstisch oder den Boden im Windfang zu putzen. Bei Grenz-Reinigung fährt der Roboter nur die Wände ab und saugt nicht in der Raummitte – Stichwort Wollmäuse.
Der zweite Menüpunkt der App heißt Karte. Dort sehen wir schemenhaft den Bereich, den der Roboter aktuell saugt. Die Darstellung ist allerdings sehr grob und nicht sonderlich genau, wer hier einen Grundriss des Raums mit Hindernissen und Möbeln erwartet, wird enttäuscht. Interessanter sind die Anzeigen unter der Karte: Fläche und Batterie. Im Feld Fläche zeigt uns die App, wie viele Quadratmeter der Coco bereits gereinigt hat. Unter Batterie erkennen wir den Ladezustand des Coco Smart. Der dritte Reiter heißt Termin. Dort können wir Tage und Zeiten hinterlegen, an denen der Sauger automatisch putzen soll. Praktisch, um ihn beispielsweise saugen zu lassen, während man außer Haus ist. Unter Einstellungen sehen wir die Software-Version, den Maschinenstatus (läd, saugt, Pause), Batteriestatus und können den Start-Stop-Gong stummschalten.
Coco Smart 790T: Reinigungsgrad und Wartung
Der Roboter Coco Smart 790T fährt nicht ziellos durch die Räume. Er scheint die Räume in mehrere Abschnitte zu unterteilen und fährt diese nacheinander systematisch ab. Tischbeine oder andere Hindernisse erkennt der Sauger dank der Sensoren und umfährt diese, bevor er weiter seine Runden zieht. Dank der langen Borsten der seitlichen Bürsten kommt unser Testmodell tatsächlich bis an die Kanten und auch in die meisten Ecken. Die Reinigungsleistung ist erfreulich gut. Selbst lange Haare oder sehr kurze Tierhaare auf Teppichboden hat der Coco Smart früher oder später erwischt. im Inneren des Saugers. Auch mit Hochflorteppichen hat der Coco Smart 790T keine Probleme, wobei Hochflor sicher Definitionssache ist: Die maximale Teppich-Höhe ist mit 1,5 cm angegeben. In unserem Test schaffte der Sauger auch Schwellen mit knapp 2 cm Höhe. Die Lautstärke des Saugers ist leiser als bei anderen Modellen.
Dank der niedrigen Bauhöhe passt der Roboter unter die meisten Sofas und Möbel. Praktisch, denn gerade dort ist das Saugen mit normalem Equipment schwierig.
Die Wischfunktion des Saugers ist in Ordnung; zu viel darf man sich aber nicht erwarten. Eingetrocknete Saftflecken beispielsweise sind auch nach dem Wischen noch deutlich erkennbar. Um die Räume von Staub oder Pollen zu reinigen, ist dieses Feature durchaus sinnvoll, einen echten Wischroboter oder Handarbeit mit Krafteinsatz ersetzt der Coco Smart 790T aber nicht. Dazu ist die Reinigungsleistung beim Wischen einfach zu schwach. Die Wartung ist erfreulich einfach und das ist auch gut so. Denn bereits nach nur einer Batterieladung und gut 90 Minuten Betrieb ist der durchsichtige Staubbehälter fast voll. Zum Entleeren entnehmen wir die Staubbox, öffnen sie und entnehmen den Zwischenfilter. Anschließend kippen wir die Reste in den Müll. Sehr praktisch: Legoteile, Münzen oder Ähnliches fallen einem dabei sofort ins Auge und können aussortiert werden. Die Bürsten reinigen wir ebenfalls. Vor allem lange Haare haben sich darin verfangen. Die Reinigung ist aber wenig nervig und der gesamte Wartungs-Prozess ist nach zwei Minuten abgeschlossen.
Um unsere empfindliche Glasvase zu schützen, bleibt uns nichts anderes, als diese vom Boden weg zu stellen. Ebenso könnte man Stühle oder ähnliches davor platzieren. No-Go-Areas, die man mit technischen Hilfsmitteln markiert, sind bei diesem Roboter nicht vorgesehen.
Coco Smart 790T: Fazit
Der Proscenic Coco Smart 790T ist mit knapp 300 Euro einer der günstigen Staubsauger-Roboter am Markt. Gerade bei der sehr einfach gestalteten App und beim billig anmutenden Kunststoffgehäuse bemerken wir auch deutliche Unterschiede zu teureren Modellen.
Was aber die Reinigungsleistung angeht, haben wir keinen Grund, uns zu beschweren. Zwar kommt auch der Coco Smart nicht in jede Ecke und vergisst hier und da mal ein Krümelchen; insgesamt ist die Reinigungsleistung aber überraschend gut. Die Arbeit komplett ersparen kann uns der Roboter zwar nicht, aber er nimmt uns einen großen Teil davon ab. Für den Preis und das Reinigungsergebnis eine absolute Kaufempfehlung.
Wer allerdings die maximale Saugkraft und eine ausgereifte App haben möchte, muss tiefer in die Tasche greifen und beispielsweise einen Neato D5 kaufen. Wem es primär um die Wisch-Funktion geht, der sollte einen expliziten Wisch-Roboter kaufen. Deren Leistung ist der eines Kombi-Modells weit überlegen.
Alternativ: Staubsauger-Roboter Neato Botvac D5 im Test
Kompletter BeitragiPhone X: Apples Neuinterpretation des iPhones ab heute vorbestellbar
Es ist soweit: Apple beginnt heute mit dem Vorverkauf seines rundum redesignten Jubiläums-Smartphones iPhone X. So kommt ihr am besten an das neue iPhone.
iPhone X: Der Vorverkauf geht los
Am Freitagfrüh, den 27. Oktober, um exakt 9:01 Uhr startet Apple den Vorverkauf des iPhone X (man spricht es „ten“, nicht t3n ;) ) in Deutschland, Österreich und der Schweiz. So prangt es groß auf der deutschen Website von Apple. Genau eine Woche später – am 3. November – beginnt der offizielle Verkauf des komplett neu designten Apple-Smartphones nahezu ohne Rahmen.

Wer die Neuentwicklung des iPhones tatsächlich schon ab dem 3. November in Händen halten will, sollte das Gerät idealerweise schon am Freitagmorgen vorbestellen, da es Berichten zufolge zum Start nur verhältnismäßig wenige Geräte geben soll. Entsprechend sollten Interessierte möglichst schnell sein und entweder über den Apple-Store oder besser noch über die Apple-Store-App fürs iPhone und iPad zuschlagen. In der App solltet ihr im Vorhinein schon eure persönlichen Daten hinterlegen, die bevorzugte Bezahlmethode einrichten und eine Vorauswahl eures favorisierten iPhone-X-Modells treffen.
Das iPhone X gibt es nicht nur direkt bei Apple zu kaufen
Falls ihr euch das Gerät ob des nicht so unbeträchtlichen Preises – das kleinere Modell mit 64 Gigabyte Speicher kostet 1.149 Euro, die 256-Gigabyte-Variante schlägt mit 1.319 Euro zu Buche – lieber bei einem Netzbetreiber mit Vertrag oder per Vertragsverlängerung kaufen wollt, könnt ihr das natürlich auch. Denn außer im Apple-Store wird das iPhone X bei den großen Telekommunikations-Unternehmen wie O2, der Deutschen Telekom, Vodafone sowie 1und1 vorbestellbar sein.
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Wieviel die Netzbetreiber für das iPhone X mit 24-Monatsvertrag aufrufen, ist nur von der Telekom bekannt – und das auch nur teilweise. Wie Caschy von Stadt-Bremerhaven berichtet, soll das 64-Gigabyte-Modell im Tarif „MagentaMobil S mit Handy“ knapp 950 Euro mit Neuvertrag oder etwa 1.000 Euro bei einer Vertragsverlängerung kosten. Im Tarif „MagentaMobil L mit Handy“ sollen für das Gerät etwa 700 Euro anfallen. Das iPhone X mit 256 Gigabyte würde die Telekom im günstigsten MagentaMobil-Tarif knapp 1.100 Euro mit Neuvertrag respektive circa 1.150 Euro mit Vertragsverlängerung verlangen. In der Tarifvariante „MagentaMobil L mit Top-Handy“ müssten 700 Euro berappt werden.
Laut Apple soll es auch zum offiziellen Verkaufsstart am 3. November in jedem seiner Retail-Stores iPhone-X-Geräte geben. Es klingt indes in der Pressemitteilung danach, als wenn es jeweils nicht besonders viele Exemplare pro Store sein dürften. Denn das Unternehmen empfiehlt seinen Kunden, früh anzukommen.
Ob ihr das neue iPhone überhaupt sofort haben müsst, bleibt euch überlassen. Prominente Persönlichkeiten wie der Apple-Mitgründer Steve „Woz“ Wozniak stehen dem iPhone X noch etwas kritisch gegenüber, weshalb er noch eine Weile mit dem Kauf warten will. Er traue der neuen Face-ID-Technologie noch nicht so recht über den Weg – sie ersetzt bekanntlich den Touch-ID-Fingerabdrucksensor komplett. Ungewohnt dürfte außerdem die neue gestenbasierte Bedienung sein, die sich von der klassischen Steuerung merklich unterscheidet. In diesem Clip seht ihr, wie beispielsweise der App-Wechsel vonstatten geht.
App switching on iPhone X looks pretty smooth. (via https://t.co/mXpNJhOwzw) pic.twitter.com/Lf9X3twx58
— Webastiaan the Sith (@sdw) October 25, 2017
Was steckt nochmal im iPhone X?
Im iPhone X steckt ein 5,8-Zoll-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.436 x 1.125 Pixeln (458 ppi). Trotz seiner großen Bilddiagonale ist das Gerät regelrecht kompakt, vor allem, wenn man es mit den Vorgängern vergleicht: Das iPhone 7 Plus ist trotz seines kleineren 5,5-Zoll-Displays mit 158,2 x 77,9 x 7,3 Millimetern größer – das iPhone X misst 143,6 mal 70,9 mal 7,7 Millimeter und wiegt 174 Gramm. Der Rahmen des Gehäuses besteht aus Edelstahl, die Rückseite ist wie die der iPhone-8-Modelle aus Glas. Das iPhone X unterstützt selbstverständlich auch kabelloses Laden nach Qi-Wireless-Standard.
Die vertikal positionierte Zwölf-Megapixel-Dual-Kamera besitzt einen optischen Bildstabilisator. Der Hauptsensor verfügt über eine f/1.8- der Sekundär-Sensor über eine f/2.4-Blende. Die Frontkamera löst mit sieben Megapixeln auf und unterstützt den Portrait-Modus. Beim Prozessor kommt wie bei den iPhone-8-Modellen der neue A11-Bionic-Chip zum Einsatz, der die Konkurrenz in Sachen Rechenleistung in den Schatten stellt.

Eine der exklusiven Funktionen des iPhone X sind die sogenannten Animoji: Mittels der Face-ID-Kamera könnt ihr animierte Emoji mit eurem Gesicht leben einhauchen und per iMessage versenden. Alle weiteren Informationen über das iPhone X findet ihr in unserem Vorstellungsartikel.
Wie siehts bei euch aus – ist das iPhone X auf euer „Haben-Wollen-Liste“?
Zum Weiterlesen:
- iPhone X und 8: Was Apple euch bei der Keynote nicht verraten hat
- iPhone X: Das ist Apples Neuinterpretation des iPhones
- Face ID: So funktioniert die Touch-ID-Alternative – und so werden eure Daten gespeichert
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