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20 Nov 21:10

Neue Karte geother­mischer Wärme in der Antarktis zeigt, dass Steig & Mann 2009 nicht ,globale Erwär­mung‘ gemessen haben

by Chris Frey

Aber jetzt gibt es dank neuer und überraschender Daten eine interessante Wendung: Steig & Mann haben Trends der Lufttemperatur in genau den gleichen Gebieten erfasst, welche als geothermische Hot Spots identifiziert worden sind.

Zunächst die Presseerklärung des British Antarctic Survey vom 13. November 2017:

Neue antarktische Wärme-Karte enthüllt Hot Spots unter dem Eis

Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter Federführung des British Antarctic Survey (BAS) hat eine neue Karte erstellt, welche zeigt, wie viel Wärme aus dem Inneren der Erde die Basis des antarktischen Eisschildes erreicht. Die Karte wurde vor ein paar Tagen in den Geophysical Research Letters veröffentlicht.

Das Team erstellte die aktuellste und genaueste Graphik mit höchster Auflösung des so genannten ,geothermischen Wärmeflusses‘ an der Basis des antarktischen Eisschildes. Von allen grundlegenden Informationen über Auslöser von Änderungen und Steuerung des Eisflusses ist diese Information die am wenigsten bekannte.

Abbildung 1: Die Karte der geothermischen Wärme unter dem antarktischen Eisschild in höchster Auflösung. Quelle: BAS

Die verwendeten Daten stammen zumeist von magnetischen Messungen, durchgeführt von Flugzeugen über dem Kontinent, und die Ergebnisse enthüllen die ,Hot Spots‘ unter dem westantarktischen Eisschild (WAIS) und der Antarktischen Halbinsel. Diese Gebiete sind die sich am schnellsten ändernden Gebiete des antarktischen Eisschildes.

Die Leitautorin, die Geophysikerin Dr. Yasmina Martos, welche die Arbeit beim BAS abgeschlossen hat, sagt:

Diese neue Karte der aus dem Inneren der Erde entweichenden Wärme wird unser Verständnis der Bedingungen am Grund des Eisschildes verbessern helfen, was unsere Fähigkeit stärkt, Änderungen in der Vergangenheit und in Zukunft besser zu verstehen, soweit es Änderungen des antarktischen Eisschildes und deren Auswirkungen auf den globalen Meeresspiegel betrifft“.

Der Ko-Autor am BAS, der Geophysiker Dr. Tom Jordan sagt:

Es ist unglaublich schwierig, Wärme aus dem Erdinneren unter 3 bis 4 km dicken Eisschichten unter extrem kalten und feindlichen Bedingungen direkt zu messen. Darum haben wir Magnetismus-Daten herangezogen, um daraus die Wärme abzuleiten, und wir waren sehr erfreut, um 30% bis 50% genauere Daten zu bekommen als in früheren Studien“.

Der antarktische Eisschild enthält die größten Reserven von Süßwasser auf unserem Planeten – etwa 70% des Süßwassers der Erde – und er verliert gegenwärtig Eis, was zum steigenden Meeresspiegel beiträgt.

Abbildung 2: Das Flugzeug vom Typ Twin Otter des BAS enthält geophysikalische Messapparaturen, welche einige der magnetischen Beobachtungen in der Antarktis sammelten.

Der Wissenschaftsdirektor des BAS, der Glaziologe Prof. David Vaughan sagt:

Falls wir uns vornehmen, die zukünftige Reaktion der Antarktis in einer sich erwärmenden Welt mit hinreichender Genauigkeit vorherzusagen, müssen die Wissenschaftler verstehen, welche Rolle jene Wärme aus dem Erdinneren dabei spielt. Wir wissen, dass der Wärmefluss in das Eis mit der Zeit ziemlich konstant ist, so dass sich der Eisschild daran adjustiert hat. Der Eisverlust der letzten Jahrzehnte ist tatsächlich das Ergebnis der Änderungen der Luft- und Ozean-Temperaturen. Wie der Eisschild auf diese jüngsten Änderungen reagiert, wird beeinflusst durch die Verteilung der geothermischen Wärme, und darum ist diese neue Karte so wichtig“.

Die Studie:

Heat flux distribution of Antarctica unveiled von Yasmina M. Martos, Manuel Catalan, Tom A Jordan, Alexander Golynsky, Dmitry Golynsky, Graeme Eagles, David Vaughan ist veröffentlicht in den Geophysical Research Letters hier.

Abstract

Antarktika ist das größte Eisreservoir der Erde. Das Verständnis der Dynamik des Eisschildes ist entscheidend zur Erkundung von Klimawandel in der Vergangenheit und für die Vorhersage zukünftiger Eis- und Meeresspiegel-Änderungen. Von den grundlegenden Parametern, welche den Eisfluss steuern und kontrollieren, ist der geothermische Wärmefluss der am wenigsten bekannte. Direkte Messungen des Wärmeflusses sind in der Antarktis schwierig zu messen, und bis jetzt wurden Karten des Wärmeflusses für den gesamten Kontinent nur abgeleitet aus magnetischen und seismologischen Daten von Satelliten mit geringer Auflösung. Wir stellen eine Wärmefluss-Karte mit hoher Auflösung vor und leiteten die damit verbundene Unsicherheit ab aus Spektralanalysen der besten kontinentalen Zusammenstellung von magnetischen Daten mittels Flugzeugen. Eine kleinräumige räumliche Variabilität und andere Phänomene, welche mit der bekannten Geologie konsistent sind, werden besser reproduziert als in früheren Studien mit einer Verbesserung zwischen 36% und 50%. Unsere hoch aufgelöste Wärmefluss-Karte und deren Unsicherheits-Verteilung bieten eine neue wichtige Randbedingung für Studien der zukünftigen subglazialen Dynamik und des Meeresspiegels.

—————————————–

Und jetzt zurück zu einigen Behauptungen von Steig et al. 2009:

In der New York Times erkläre Steig im Dezember 2009:

Wir erkennen jetzt, dass die Erwärmung auf allen sieben Kontinenten der Erde in Übereinstimmung steht mit dem, was Modelle prophezeien als Reaktion auf Treibhausgase“. Quelle

Drew T. Shindell vom NASA Goddard Institute for Space Studies in New York und Ko-Autor der Studie sagt:

Es ist extrem schwierig, sich irgendeine physikalische Art und Weise vorzustellen, auf der zunehmende Treibhausgase nicht zu einer Erwärmung auf dem antarktischen Kontinent führen“.

Hm, sich das vorzustellen ist jedoch keineswegs schwierig, wenn man daran denkt, dass der Teil der Antarktis mit der stärksten vulkanischen Aktivität unter dem Eis auch die größte Freisetzung von Wärme zeigt. Bislang wurden 91 derartige Vulkane entdeckt (hier):

Abbildung 3: 91 Vulkane unter dem Eis – nach Bingham et al.

Auf Wikipedia findet man Folgendes über Nachfolgestudien von Steig et al. 2009:

Anfang 2013 haben David Bromwich, ein Professor der Polar-Meteorologie an der Ohio State University, und ein Team, darunter Experten von Wetterstationen in der Antarktis von der University of Wisconsin, eine Studie in ,Nature Geoscience‘ veröffentlicht, welche zeigt, dass die Erwärmung in der zentralen Westantarktis eindeutig ist – und wahrscheinlich die doppelte, von Steig et al. geschätzte Größenordnung aufweist. Der Schlüssel zur Arbeit von Bromwich et al. war die Korrektur der Fehler der unterschiedlichen Temperatur-Sensoren, welche für Aufzeichnungen an der antarktischen Byrd Station verwendet worden waren (die einzige langzeitliche Aufzeichnung in diesem Teil der Antarktis). Falsche Kalibrierungen haben dazu geführt, dass die Größenordnung der Erwärmung in den neunziger Jahren unterschätzt und die Größenordnung derselben im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts überschätzt worden ist. Die überarbeitete Aufzeichnung der Byrd-Station steht in sehr guter Übereinstimmung mit den Eisbohrkern-Daten der nahe gelegenen WAIS-Scheide. Eine neue statistische Rekonstruktion zeigt eine signifikante Erwärmung in der gesamten Westantarktis bzgl. des jährlichen Mittels, getrieben von einer Erwärmung im größten Teil der Region im Winter und Frühjahr. Trends im Sommer und Herbst sind unbedeutend außer in der Antarktischen Halbinsel, wo sie nur im Herbst verbreitet auftritt. Diese Ergebnisse stimmen gut überein mit der Studie 2009 in ,Nature‘, obwohl allgemein die neuen Ergebnisse eine stärkere Erwärmung in der Westantarktis und geringere Erwärmung in der Ostantarktis als Ganzes zeigen.

Quelle

Ja, es zeigt sich Erwärmung in der Westantarktis und der Halbinsel, aber ist CO2 dafür die Ursache? Diese neuen Daten des geothermischen Wärmeflusses und die Studie des BAS ertränken diesen Gedanken in eiskaltem Wasser.

Die neue BAS-Studie betrachtet über 50 Jahre mit magnetischen Messungen, welche zusammengetragen worden sind von Tausenden Flugstunden über dem Kontinent. Wärmeres Gestein verliert seine magnetischen Eigenschaften, und daher konnte das Team die Abschwächung des Magnetismus‘ in bestimmten Gebieten berechnen und so eine Schätzung bzgl. des geothermischen Wärmeflusses ermitteln.

Und meine Güte, stellt man beide Karten nebeneinander, sehen sie sich erstaunlich ähnlich in den ,Hot Spot‘-Gebieten auf der Antarktischen Halbinsel und der Westantarktis:

Abbildung 4: Vergleich des geothermischen Flusses (links) mit dem Trend der Temperatur-Anomalie von Steig et al. 2009 in Grad Celsius (rechts). Graphischer Vergleich erstellt von Anthony Watts.

Trotz ihres fehlgeschlagenen Versuches, die Erwärmung in einem Gebiet der Antarktis als Erwärmung des gesamten Kontinents auszugeben, haben Steig und Mann vermutlich das Temperatursignal jenes Wärmeflusses aufgezeigt, welcher absolut nichts mit „Klimawandel“ oder „globaler Erwärmung“ zu tun hat.

Ich sage mal vorher, dass diese beiden zuvor nicht in Zusammenhang gebrachten Datensätze in einer zukünftigen Studie korreliert werden – nach viel Heulen und Zähneklappern der Klimawissenschaftler, die nicht von ihrer These ablassen wollen, dass die Erwärmung in der Antarktis ein „robustes“ Anzeichen von globaler Erwärmung ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2017/11/15/new-map-of-antarctic-geothermal-heat-suggests-steig-mann-2009-werent-measuring-global-warming/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

20 Nov 20:42

Modern Media Is a DoS Attack on Free Will

20 Nov 20:26

Eurocontrol publishes update of European Action Plan for the Prevention of Runway Incursions

by Harro Ranter

Eurocontrol published an update of the European Action Plan for the Prevention of Runway Incursions (EAPPRI v 3.0).

Despite widespread implementation of the recommendations contained in the previous EAPPRI versions, the number of runway incursions affecting European and global airports remains a significant safety concern, Eurocontrol reports. The update v3.0 of the plan contains modifications to some existing recommendations to re-focus and re-energise ongoing actions being taken across the aviation industry to prevent runway incursions. In particular, EAPPRI v3.0 challenges the aviation industry to review the effectiveness of systemic runway incursion risk reduction activities associated with Safety Management Systems (SMS) and aerodrome local Runway Safety Teams.

The updated plan also contains a number of new recommendations. These range from new measures to enhance the safety of airside drivers who need to access runways through to facilitating air traffic controllers’ ‘heads up’ scanning so that, as far as practicable, they can maintain a continuous watch of aerodrome operations. Furthermore, there are recommendations encouraging State authorities to establish national runway safety teams and for the industry to move towards the graphical display of safety critical aerodrome information to pilots to improve their situational awareness.

The post Eurocontrol publishes update of European Action Plan for the Prevention of Runway Incursions appeared first on ASN News.

20 Nov 18:24

Public preview: Zone-redundant Premium databases and elastic pools in Azure SQL Database

Azure SQL Database is adding more fault resilience in its Premium databases by introducing availability zones in select regions.
20 Nov 18:09

Die Grünen: Frei für Schwarz-Grün

by ZEIT ONLINE: Deutschland - Matthias Lohre
Die Grünen könnten die Profiteure der gescheiterten Sondierung sein: Ihre skeptische Basis hat zähe Verhandler gesehen, die Union verlässliche Partner kennengelernt.
20 Nov 18:08

Donald Trump: USA erklären Nordkorea zum Förderer des Terrorismus

by ZEIT ONLINE: Ausland -
Präsident Donald Trump hat veranlasst, dass Nordkorea wieder als Terror-Unterstützerstaat eingestuft wird. In Kürze sollen weitere Strafmaßnahmen gegen das Land folgen.
20 Nov 17:55

Autoscaling Pub/Sub Consumers

20 Nov 17:55

The Cost Center Trap

20 Nov 17:55

If you tax the rich, they won't leave

20 Nov 17:55

Microsoft Launcher: Nummer 1 bei Trending-Apps im Google PlayStore

by Albert Jelica

Erst vor wenigen Tagen meinte ein ehemaliger Microsoft-Manager, der seit Jahren nicht mehr aktiv im Unternehmen und stattdessen für die Konkurrenz tätig war, dass Android der Nachfolger von Windows 10 Mobile sei. Damit ließe sich recht einfach die Aktivität des Unternehmens im Google-Ökosystem erklären, allerdings waren diese Bemühungen nicht immer von Erfolg gekrönt.

Während die Office-Apps von Microsoft nur durchschnittlich laufen und Outlook sich häufig Zentrum der Kritik findet, scheint der alternative Homescreen von Microsoft außerordentlich gut zu funktionieren. Laut einem dem Microsoft UX Designer Joshua Bradley werde der Microsoft Launcher für Android bereits von einer Million Nutzern aktiv verwendet und ist momentan zumindest in den USA auf den Trending-Seiten des Google PlayStores zu finden.

Was ist der Microsoft Launcher?

Beim Microsoft Launcher handelt es sich um ein alternatives Startprogramm für Android, welches den standardmäßigen Homescreen des Betriebssystems ersetzt. Der Microsoft Launcher bietet einerseits ein wirklich schlichtes Design, das unter Android auch nicht allzu häufig anzutreffen ist, und andererseits eine Integration unterschiedlicher Microsoft-Dienste, darunter OneDrive und Wunderlist.

Der Microsoft Launcher ist eine der beliebtesten Microsoft-Apps im PlayStore mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 Sternen. Das Unternehmen hat die Anwendung erst kürzlich von Arrow Launcher in den neuen offiziellen Namen umbenannt und damit begonnen, die App aktiv zu vermarkten.

Unter dem folgenden Link könnt ihr den Launcher von Microsoft aus dem Google PlayStore herunterladen:

Microsoft Launcher (Kostenlos, Google Play) →

Nutzt ihr den Launcher von Microsoft unter Android? 

Jetzt bestellen: Samsung Galaxy S8 für 499 Euro


via twitter / Enthält Partnerlinks.

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20 Nov 16:57

Geschäftesterben in den USA: Droht die „Retail-Apokalypse“ auch in Deutschland?

In den USA geben immer mehr stationäre Einzelhändler ihr Geschäft auf. Das Geschäftesterben kann durch den Online-Handel nur teilweise aufgefangen werden. Droht Deutschland eine ähnliche Situation?

Rund 3.000 Geschäftseröffnungen in den USA in den ersten neun Monaten dieses Jahres, aber immerhin 6.800 Schließungen von Geschäften (beziehungsweise Filialen) sprechen eine deutliche Sprache: Dem stationären Einzelhandel geht es nicht gut – in den USA nicht und hierzulande auch nicht. Und das, obwohl die Wirtschaft brummt und zumindest der Online-Handel einen Rekord nach dem anderen feiert. Auch wenn der deutsche Einzelhandel in den letzten Jahren stets rund 2,5 bis drei Prozentpunkte Umsatzplus vermelden konnte, kommt in den Fußgängerzonen dieser Republik nur ein geringer Prozentsatz dessen an, ganz im Gegensatz zum Versandhandel, der beispielsweise 2015 stolze neun Prozent Zuwachs vermelden konnte.

Doch Amazon, Zalando und Co. für diese Situation alleine verantwortlich zu machen, wäre ebenso zu kurz gegriffen, wie das veränderte Kaufverhalten der Generation Y als Grund zu nennen. Es ist, wie so oft, eine Vielzahl von Gründen, die zum Geschäftesterben (der Begriff „Retail-Apokalypse“ hat es sogar bereits zu einem eigenen Wikipedia-Eintrag gebracht) in den USA beitragen. Viele Händler haben über die Jahre schlechter verdient und (vor allem in den USA, aber offenbar auch in vielen europäischen Standorten) Kredite angehäuft.

Hinzu kommt ein Überangebot an Geschäften, sowohl in den amerikanischen Vorstädten als auch in deutschen Einkaufsstraßen: gezählte fünf Optiker in einem mittelgroßen Einkaufszentrum einer deutschen Großstadt und mindestens sieben Möglichkeiten, wo man aktuelle Smartphones samt Vertrag erwerben kann. Das kann nicht mehr funktionieren in einer Zeit, in der ein nicht geringer Prozentsatz der Kunden seine Geschäfte über das Internet abwickelt.

Geschäftesterben aufgrund wachsenden Online-Handels

Gerade viele Einzelhändler haben sich auf der scheinbaren Gewissheit ausgeruht, dass ihrem Business dieses Internet ja nichts anhaben könne. Kleidung müsse man schließlich anprobieren, Brillen anpassen und Lebensmittel seien ja ohnehin nichts, was man sinnvoll und effizient verschicken könne. Alles falsch – es gibt im Prinzip kein Handelssegment, das nicht über kurz oder lang den Weg ins Netz finden kann, zumal Beratung per Chat und Video durchaus einen Großteil der Fragen des Kunden klären kann und sich für viele Anpassungen durchaus einzelne Vertragspartner vor Ort finden werden.

Hinzu kommen die Vorteile des Internethandels, gegen die der stationäre Handel nur schwer ankommen kann: schnelle Vergleichbarkeit von Produkten und Preisen, größere Auswahl als im Laden vor Ort, großzügige Möglichkeiten der Rückgabe und nicht zuletzt Flexibilität in den Öffnungszeiten. Gerade in dieser Hinsicht muten Diskussionen um einzelne verkaufsoffene Sonntage, wie sie von den Gewerkschaften geführt werden, erstaunlich an – legt man dem Einzelhandel in den Städten mit so etwas doch nur eine weitere Bürde und Gängelung auf.

Und so werden in den kommenden Jahren noch etliche Schließungen von Filialen anstehen, aktuell in den USA, in drei bis fünf Jahren in dieser gravierenden Ausprägung auch bei uns. Schulden in dreistelliger Millionenhöhe, wie sie kürzlich den Spielzeughändler Toys’R’Us zum Aufgeben zwangen, werden deutsche Retailer zwar kaum anhäufen, doch auch ihnen steht das Wasser oft bis zum Hals.

Im Laden das bestellen, was nicht vorrätig ist: Solche Konzepte lassen Online und Offline verschmelzen und können ein gutes Mittel gegen das Geschäftesterben sein. (Foto: SIX Payment Services)
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Service kann für den stationären Handel ein Unterscheidungsmerkmal sein

Dass nicht nur der Preis, sondern oft auch die Convenience ein guter Grund für den Kunden sein können, dem stationären Handel den Rücken zu kehren, beweist die Misere des Buchhandels: Aller Buchpreisbindung zum Trotz kann Amazon sein Geschäft in diesem Segment in Deutschland problemlos betreiben und wird auch in Zukunft weiter profitieren. Was bleibt in den Innenstädten? Einige wenige Fachgeschäfte und viele Ketten, die sich auf die Bestseller beschränken und somit gerade Buch-Enthusiasten nur ein müdes Lächeln entlocken. Dass man ein Buch bis zum nächsten Nachmittag bestellen könne, trauen sich viele Buchhändler inzwischen kaum noch anzubieten.

Am wenigsten wird das noch die Großstädte mit einem großen Einzugsbereich der Kunden betreffen. Hier werden die Kunden, sofern sie bereit sind, sich durch den Verkehr zu quälen und einen teuren Parkplatz zu suchen, auch weiterhin ein Mindestangebot vorfinden. Eng wird’s dagegen außerhalb der Ballungsräume. Dort werden sich Händler nur mit findigen Multichannel-Konzepten (auch wenn sie das Wort oft gar nicht kennen) helfen können: Der Modehändler, der den vor Ort gekauften und abgesteckten Anzug nach der Änderung dem Kunden nach Hause schickt, der lokale Buchhändler, der täglich per Lastenfahrrad in der Umgebung Bücher ausliefert, oder der Sportartikelhändler, der dank seines Zentrallagers mit angeschlossenem E-Commerce jede Jacke nur einmal pro Farbe und Größe zur Verfügung halten muss und dem Kunden nach der Anprobe das Tablet in die Hand drückt.

Interessanterweise wird der in den letzten Jahrzehnten weggesparte Service hier wieder zum USP oder Unterscheidungsmerkmal. Der Kistenschieber, der dem Kunden nicht mehr als die technischen Daten eines Smartphones sagen kann, hat da leicht das Nachsehen, der Angestellte, dem es egal ist, ob eine Ware schon mehrfach angefragt wurde, ebenso.

Einfacher haben es große Ketten, weil sie die Online-Offline-Verknüpfung effizienter gestalten können. Vorausgesetzt allerdings, es gibt dort keinen Graben mehr zwischen den einzelnen Kostenstellen und Abteilungen. Denn der Kunde verlangt nach optimalem Service und interessiert sich nicht für die Frage, ob der Umsatz jetzt der Filiale oder dem Webshop zugerechnet wird. Das sind aber, so albern das klingt, oftmals die Diskussionen, die innerhalb der Handelsketten auch 2017 noch geführt werden.

Deutsches Geschäftesterben droht, sobald die Konjunktur nachlässt

In welcher prekären Situation sie sich befinden, ist vielen Einzelhändlern offenbar noch gar nicht bewusst. Denn aktuell läuft die Wirtschaft (sowohl in den USA als auch bei uns) noch vergleichsweise rund. Doch das könnte sich ändern: Die Zahlen, die Bloomberg skizziert, malen ein deutlich düsteres Bild: Schon aktuell ist in den USA die Zahl der Schließungen alleine in einem Quartal höher als im ganzen vergangenen Vorjahr. Wie auch bei uns gibt es in den USA gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten, respektive Bundesländern.

Und auch wenn hierfür bestimmte Sondersituationen in den USA mitverantwortlich sind, werden wir Ähnliches wohl in den nächsten Jahren auch in Deutschland sehen. Dann wird es neben den kleinen Einzelhändlern auch die Filialen großer Ketten treffen, die, anders als Einzelhändler mit nur einer oder wenigen Filialen, Möglichkeiten zur Skalierung haben. Was bleibt, ist ein weniger dichtes Filialnetz und – zumindest, wenn man die Situation in den USA auf Deutschland projiziert– Versorgungslücken außerhalb der Ballungsräume. Das ist dank einem immer besser funktionierenden E-Commerce kein Beinbruch, es wird aber das Einkaufsverhalten vieler Deutscher verändern.

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20 Nov 16:57

Axel Springer schließt seinen Startup-Accelerator, um mit Porsche neu anzufangen

Die bekannte Startup-Schmiede „Plug and Play“ von Axel Springer nimmt keine Neugründungen mehr auf. Stattdessen will sich der Konzern mit einem Dax-Riesen verbünden.

Der auch über deutsche Landesgrenzen hinaus bekannte „Axel Springer Plug and Play“-Accelerator wird keine neuen Startups mehr fördern. Dies vermeldete der Medienkonzern am Montag. Der 2013 gestartete Accelerator will sich ab 2018 auf das weitere Wachstum der bestehenden Portfoliounternehmen und „die Unterstützung bei neuen Finanzierungsrunden sowie die darauffolgenden Exits fokussieren“, heißt es in einer Mitteilung.

Accelerator brachte N26 hervor

In den vergangenen Jahren hatte Axel Springer Plug and Play in mehr als 100 Startups investiert und ihnen Coachings sowie Arbeitsplätze in Berliner Büroräumen gewährt. Zu den bekanntesten Gründungen aus dem Programm zählen das Fintech N26, der Privacy-Anbieter Zenmate und die Karriereplattform Jobspotting.

Startup-Förderung in Deutschland: Inkubatoren, Accelerator, Company-Builder
In Düsseldorf greift der Inkubator 1st Mover Gründerteams aus den Segmenten Publishing, Marketing und Produktivität unter die Arme. Bis zu 100.000 Euro Anschubfinanzierung erhalten die Pre-Seed- und Seed-Startups, dazu Beratung, operative Unterstützung und eine vergünstigte Infrastruktur.

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Den Stopp des Programms erklärt Dr. Ulrich Schmitz, Managing Director Axel Springer Digital Ventures, mit einer Übereinkunft mit der Digitalsparte von Porsche. Beide Unternehmen wollen in Berlin einen neuen, gemeinsamen Startup-Accelerator gründen.

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Axel Springer und Porsche gründen neuen Accelerator

„Wir haben in fünf erfolgreichen Jahren der Aufbauarbeit inspirierende Talente kennengelernt und uns an den erfolgversprechendsten Unternehmen beteiligt“, sagte Schmitz. „Jetzt wollen wir mit bewährtem Team und neuem Partner den nächsten Schritt gehen. Mit Porsche Digital verbindet uns die Konsequenz bei der digitalen Transformation und die Offenheit für neue Geschäftsmodelle.“

Ziel sei es, in Startups in der Gründungsphase zu investieren. Der Accelerator soll im Frühjahr 2018 seinen Betrieb aufnehmen und ist nach Angaben der beiden Initiatoren offen für weitere Partner.

Zum Weiterlesen: Die große Übersicht – Inkubatoren und Accelerator für Startups in Deutschland

20 Nov 16:56

SuperSignal: Vodafone Deutschland schaltet Smart-Cells ab

Nutzer können die von Vodafone zugelassenen Smart-Cells Supersignal nicht mehr betreiben. Zum Jahresende werden die Femtozellen technisch abgeschaltet. Wi-Fi Calling soll hier der Ersatz sein. (Vodafone, UMTS)
20 Nov 16:56

Simbabwe: Regierungspartei kündigt Mugabes Amtsenthebung an

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Warum hat die die FDP die Gespräche über die Bildung einer Jamaika-Koalition abgebrochen? Die Rede von Parteichef Christian Lindner im Wortlaut
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Förderung: Bayern bezahlt Schließung von Mobilfunklücken

Alle drei Mobilfunk-Ausrüster wollen Funklücken in Bayern schließen. Dabei wird geschickt umgangen, dass Zuschüsse zum Ausbau des Mobilfunknetzes nach EU-Recht nicht möglich sind. (Long Term Evolution, Telekom)
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Der frühere Besitzer der Drogeriekette soll die Insolvenz verschleppt und Millionen beiseitegeschafft haben. Die Anklage fordert dafür eine Gefängnisstrafe.
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Die SPD halte Neuwahlen für den richtigen Weg, sagt Parteichef Schulz. Ob er ein weiteres Mal als Spitzenkandidat antreten wird, ließ der SPD-Chef offen.
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DJI: Bug-Hunter erhält Drohungen statt Belohnung (Update)

Statt 30.000 Dollar Belohnung zu zahlen, droht DJI einem Sicherheitsexperten. Update 16:42 Uhr: DJI bezieht Stellung.
20 Nov 15:52

ETCS: Das Europäische Zugsicherungssystem

by DB Redaktion

Alle Menschen kennen die großen Signale an den Gleisen. Sie gehören zum vertrauten Bild der Schiene genauso dazu wie Bahnhöfe, Schwellen und Haltepunkte. Im Zuge der technischen Entwicklung könnten sie aber auf den meisten Hauptstrecken bald der Vergangenheit angehören. Anstelle der Formsignale oder der Lichtzeichen am Gleis tritt nämlich die sogenannte Führerraumsignalisierung. Europaweit haben sich die Staaten und Bahnunternehmen auf einen einheitlichen Standard für dieses System geeinigt.

ETCS – der Autopilot für die Schiene

Das European Train Control System (Europäisches Zugsicherungssystem), kurz ETCS, ermöglicht das Fahren ohne Haupt- und Vorsignale und erhöht dabei zugleich die Sicherheit. Vergleichbar ist das System mit einem Autopiloten, wie er in der Verkehrsluftfahrt bereits seit Jahrzehnten üblich ist.

Anhand von Angaben aus dem Streckenatlas, einer genauen Positionsbestimmung und vorgegebenen Führungsgrößen überwacht das System den Zug und kann damit auch bei hohen Geschwindigkeiten rechtzeitig die richtigen Entscheidungen zur Sicherung der Zugfahrt treffen. Wie auch im Flugzeug-Cockpit hat jedoch der Lokführer das erste bzw. das letzte Wort – er kann den Zug auch fahren und steuern, wenn das System ausfällt oder andere unvorhergesehene Ereignisse eintreten.

Erfurt-Leipzig ist die erste Regelstrecke mit ETCS

Wie das ETCS-System im Realbetrieb arbeitet, können Fahrgäste auf der Schnellfahrstrecke zwischen der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt und der sächsischen Metropole Leipzig erleben. Auf dieser Strecke fahren die ICE-T-Züge bereits seit Dezember 2015 mit dem ETCS, im Level 2 – ganz ohne Signale.

Die Züge werden von den ETCS-Streckenzentralen (Radio Block Center = RBC) überwacht. Dazu besteht ständig eine Verbindung zwischen dem RBC und dem Zug per GSM-R (Global System for Mobile Communications – Rail). Dieses Funksystem lässt sich mit dem Mobilfunksystem bei Handys vergleichen, ist aber auf den Betrieb entlang von Bahnstecken optimiert. Zusätzlich werden in regelmäßigen Abständen mit Hilfe sogenannter Balisen, einer Art Transponder, Positionsbestimmungen auf der Strecke durchgeführt. Diese Balisen befinden sich zwischen den Schienen auf den Schwellen. Fährt ein Zug darüber, werden die benötigten bahnbetrieblichen Informationen übertragen und sowohl der Bordcomputer als auch das RBC wissen, wo sich das Fahrzeug exakt befindet. Zusätzlich überwacht ein Dopplerradar Position und Geschwindigkeit des Zuges. So wird sichergestellt, dass die Lage des Zuges immer betriebssicher erfasst ist.

Die Fahrbefehle erhält der Zug dann aus der ETCS-Streckenzentrale. Sie weiß, dass das Gleis frei ist und die Voraussetzungen für die Befahrung gegeben sind. Die automatisch erteilte Fahrtfreigabe (Movement Authority, kurz MA) sorgt dann dafür, dass sich der Zug auch ohne Signale sicher auf der Strecke bewegen kann. Zwischen Erfurt und Leipzig ist dies dank der ausgefeilten Sicherungstechnik mit bis zu 300 Stundenkilometern möglich.

So funktioniert ETCS

Und wozu gibt es dann noch den Lokführer?

Das gesamte System hat in sich mehrere Rückfallebenen. Zum Teil können auch Ausfälle innerhalb der Systeme kompensiert werden. Ein reiner Fahrbetrieb ohne einen Lokführer wäre inzwischen zwar technisch möglich, praktisch ist es aber der Lokführer, der die Sicherheit der Systeme auf der Strecke überprüft. Er trägt nach wie vor die Verantwortung für den Zug und seine Passagiere oder seine Fracht. Er beobachtet die Strecke und stellt sicher, dass es keine Schäden oder Hindernisse gibt und ist die letzte und wichtigste Sicherungsinstanz im System. Hinzu kommt, dass bislang nur wenige Strecken mit dem technisch anspruchsvollen und preisintensiven System ausgerüstet sind. Sobald der Zug auf anderen Streckenabschnitten weiterfahren soll, ist der Lokführer ebenfalls unverzichtbar.

Der lange Weg zum ETCS

Die Forschungen und Einrichtungen zur Zwangsbremsung von Zügen und zur Beeinflussung von Triebfahrzeugen gehen bereits bis ins 19. Jahrhundert zurück Jahre zurück. Seit Anfang der 1960er Jahre wurden die Systeme der sogenannten Linienzugbeeinflussung auf verschiedenen westdeutschen Strecken getestet. Doch erst im Dezember 1989 trafen sich die Vertreter aller EU Staaten, um die Schaffung eines einheitlichen Zugsicherungssystems zu beschließen.

Den Planern ging es dabei vor allem um den grenzüberschreitenden Verkehr. Mit dem einheitlichen ETCS sollte ein international gültiger Standard etabliert werden, den dann auch andere Staaten und Bahngesellschaften übernehmen können. Bislang hat die Europäische Kommission vornehmlich die Ausrüstung internationaler Korridore vorangetrieben, die bis Mitte der 2020er Jahre durchgängig mit dem ETCS befahren werden sollen. Außerdem sollen neue Loks generell mit diesem System ausgerüstet werden, aber bis auf Weiteres auch ohne das System mit herkömmlichen Signalen fahren können.

Ende Januar 2019 haben der Verband Region Stuttgart (VRS) und das Land Baden-Württemberg beschlossen, die Chancen des ETCS in Verbindung mit der digitalen Stellwerktechnik zu nutzen und Stuttgart zum Pilotprojekt für ETCS im Regionalverkehr zu machen. Dazu gehört die Ausrüstung der gesamten Regio-Flotte und aller S-Bahnen für ETCS Level 2 im Rahmen des Projekts „Digitale Schiene Deutschland“. Ziel ist die Steigerung des Verkehrsangebots um rund eine Million Zugkilometer jährlich, was nur durch die digitale Aufrüstung möglich wird.

Die Leistungen des ETCS sind beachtlich und zeigen, in welche Richtung es in Zukunft im europäischen Bahnverkehr gehen wird. Zugleich ist die Einführung der komplexen und technisch hoch entwickelten Systeme mit enormen Investitionen verbunden.


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[Aktualisierung am 08.11.2021: Artikel inhaltlich aktualisiert.]

[Aktualisierung am 19.03.2019: Verband Region Stuttgart und Baden-Württemberg wollen in ETCS investieren.]


20 Nov 15:48

eSIM in Deutschland: Diese Angebote gibt es bereits

Die eSIM soll die herkömmliche Betreiberkarte ablösenDie eSIM soll mittelfristig die bisherigen SIM-Karten ablösen. Erste Angebote im Mobilfunkbereich gibt es schon. Weitere Endgeräte mit fest verbauter Betreiberkarte könnten schon 2018 folgen.
20 Nov 15:48

How to configure quarantine files removal on Windows Defender Antivirus

by Mauro Huculak

If you don't want Windows Defender Antivirus to keep quarantine items forever, you can use this guide to configure automatic removal after a specified number of days.

On Windows 10, when Windows Defender Antivirus can't fully determine if a suspicious file is infected, usually, it moves it to the Quarantine folder. This is a special location designed to isolate threats so that they can't harm your computer, or so you can restore false positives as necessary.

The only caveat is that these suspicious items will stay forever in the Quarantine folder. However, if you don't want to keep these items for a long time, or you want to prevent attackers potentially restoring quarantined threats back to your device (as we've recently seen with the AVGater exploit that affected several AV software), it's possible to configure the Windows 10 antivirus to remove quarantined items after certain number of days automatically.

In this Windows 10 guide, we'll walk you through the steps to configure Windows Defender Antivirus to remove quarantine items after a certain number of days you specify.

20 Nov 15:47

Modifying the query template for the Highlighted Content modern web part – a very brittle solution

by Mikael Svenson

image

The highlighted content web part in modern pages is the successor for the content search web part. It does a pretty decent job, but people like me who like to tune what we get back want some more expert settings, much like we had in the content search web part.

In the highlighted content web part you can add multiple filters today, which are then joined with an OR. This is useful for many scenarios, but often you want to have AND to limit results instead. For example all sites with a specific title, and not all sites OR all items with a specific title.

The above scenario is one I just looked at, and I didn’t want to roll my own web part. Elio Struyf has a PnP sample search web part, but it doesn’t support the same visuals – and I’ll probably end up modifying this in the end ;) But that’s not for this post.

I decided to dig into the properties of the highlighted content web part, and turns out it has a property named advancedQueryText, which is the query template. This property is not included in the UI, but using for example PnP PowerShell you can set this.

The below JSON has a couple of modifications. I have added SiteLogo as an extra managed property to use when showing the result preview, and I have added KQL in the advancedQueryText property.

image

You can download the properties file from my GitHub repo and modify as needed: https://github.com/wobba/RandomFiles/blob/master/searchprops.json

The below PnP powershell creates a new page, and adds a web part with the properties specified.

$pageName = "Awesome"
Connect-PnPOnline -Url https://contoso.sharepoint.com/sites/awesome
Add-PnPClientSidePage -Name $pageName
$searchProps = Get-Content -Path .\searchprops.json -Raw
Add-PnPClientSideWebPart -Page $pageName -DefaultWebPartType ContentRollup -WebPartProperties $searchProps

The caveat is of course that if you edit the web part properties in the UI, everything breaks ;) Which means this is not 100% production ready yet. Hopefully the advancedQueryText property will make it’s way to the UI soon.

References:

20 Nov 15:47

Fritzbox-Repeater: So erhöhen Sie die WLAN-Reichweite

In der Theorie erlaubt der WLAN-ac-Standard locker Reichweiten von über 100 Metern. Die Realität sieht aber oft anders aus.
20 Nov 15:45

Sexismus: Wir sind doch nicht alle nur Opfer

by ZEIT ONLINE: Kultur - Eva Biringer
Die Sexismus-Debatte wird von einer Wolf-Lamm-Rhetorik beherrscht. Feminismus bedeutet aber auch, als Frau selbstkritisch die eigene Position zu überdenken.
20 Nov 15:44

Tracker mit Abhörfunktion müssen vernichtet werden

Die Bundesnetzagentur hat Ortungsgeräte mit Abhörfunktion bereits verboten. Käufer solcher Geräte müssen diese nun vernichten.
20 Nov 15:44

Online-Werbung: Zwei Drittel wird bis 2019 automatisiert abgewickelt

An der programmatischen oder automatisierten Abwicklung von Online-Werbung kommt in Zukunft kaum ein Unternehmen oder E-Commerce-Händler mehr vorbei, wie eine aktuelle Prognose von Publicis zeigt.

67 Prozent der weltweiten digitalen Display-Werbung werden bis 2019 programmatisch abgewickelt, gegenüber 59 Prozent im Jahr 2017. Dies geht aus den Programmatic Marketing Forecasts hervor, die jetzt von Zenith Media (Publicis-Gruppe) veröffentlicht wurden. Der Wert der programmatisch verkauften Werbung wird von 57,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017 auf 84,9 Milliarden Dollar im Jahr 2019 ansteigen und damit um durchschnittlich 21 Prozent pro Jahr wachsen.

Für Deutschland schätzt Zenith, dass 34,5 Prozent der Display-Werbung in diesem Jahr programmatisch gebucht wird und dieser Anteil bis 2019 auf 41 Prozent ansteigen wird. Der programmatische Handel hat sich qualitativ stark weiterentwickelt. Längst geht es nicht mehr darum, Restinventar möglichst billig zu verkaufen oder zu kaufen. Bisher findet programmatischer Einkauf häufig in Premium-Umfeldern statt, wofür Agenturen über entsprechende abgeschlossene Plattformen private Deals mit Publishern abschließen.

Online-Werbung: Geschickte Nutzung der Daten bringt Wettbewerbsvorteil

Hier profitieren sie von ihrem Volumen und ihren guten Beziehungen zu den Publishern, um sicherzustellen, dass die Werbung ihrer Kunden am richtigen Ort und zum richtigen Preis platziert werden kann. „Gerade in Deutschland ist es wichtig, gute Premium-Deals mit den Publishern abzuschließen“, betont Dirk Lux, CEO Zenith in Deutschland. Der Schlüssel zum Erfolg sei dabei die Fähigkeit, Daten zu nutzen, die echte Wettbewerbsvorteile bieten. Die Basis dafür sind Datenpartnerschaften und die Nutzung dieser Daten, um Markenbotschaften maßgeschneidert und zum richtigen Zeitpunkt auszuliefern. Einige Agenturen gehen noch weiter, indem sie diese Datensätze modellieren, um ihre programmatischen Aktivitäten zu optimieren. Beispielsweise kommen hier Machine-Learning-Technologien zum Einsatz.

Am weitesten fortgeschritten ist der programmatische Handel in drei englischsprachigen Märkten: Kanada, den USA und Großbritannien, wo geschätzte 81 Prozent, 78 Prozent beziehungsweise 77 Prozent der digitalen Display-Werbung in diesem Jahr programmatisch eingekauft wird. Dänemark liegt an vierter Stelle, wobei 70 Prozent der Display Ads programmatisch gehandelt werden, gefolgt von Frankreich mit 63 Prozent. Die USA sind mit einem Volumen von 32,6 Milliarden Dollar (57 Prozent des globalen Gesamtwertes) im Jahr 2017 der mit Abstand größte programmatische Markt. China folgt mit 5,3 Milliarden Dollar. Nur 29 Prozent der digitalen Display-Werbung werden derzeit in China programmatisch eingekauft, so dass hier noch ein hohes Wachstumspotenzial besteht.

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Programmatic geht nicht nur bei Online-Werbung

Doch nicht nur bei Online-Werbung kommen automatisierte Verfahren zum Einsatz: Programmatische Technologien breiten sich langsam von der digitalen Welt auch auf die traditionellen Medien aus. In den meisten Märkten steht dies noch ganz am Anfang und es ist zu früh, um eine Prognose abzugeben. Aber in den USA entwickelt sich bereits eine relevante Größe. „Wir schätzen, dass in den USA in diesem Jahr 5,6 Milliarden Dollar für Fernsehen, Radio, Kino und Outdoor programmatisch eingekauft werden, was sechs Prozent der gesamten Werbeausgaben in diesen Medien entspricht. Bis 2019 erwarten wir einen Anstieg auf 13 Milliarden Dollar, also 13,6 Prozent. Die fortschrittlichsten Display-Märkte werden bis 2019 zu 90 Prozent programmatisch sein“ sagt Jonathan Barnard, Head of Forecasting und Director of Global Intelligence bei Zenith.

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20 Nov 15:44

Cyber Monday 2017 in Deutschland: Die besten Tech-Deals von Amazon

Der Cyber Monday 2017 in Deutschland bei Amazon ist gestartet, die besten Tech-Deals haben wir in dieser Übersicht für euch gesammelt.

(Foto: Amazon, Montage: t3n)

Amazon hat die Weihnachtszeit, zumindest für Online-Kunden, bereits heute eingeläutet: Die ersten Weihnachtsgeschenke können während der Cyber-Monday-Week jetzt schon eingekauft werden. Heute startet Amazon noch einmal besondere Angebote. Mehr dazu findet ihr in unserem Ratgeber zur Cyber-Monday-Woche.

Tagesangebote am Amazon-Cyber-Monday in Deutschland 2017

Diese Deals sind bis 00:00 Uhr verfügbar, aber nur, solange der Vorrat reicht.

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Robas Lund DX Racer 1 Gamingstuhl, Schreibtischstuhl, Bürostuhl, 78 x 124-134 x 52 cm, schwarz/rot (Provisions-Link) 169,90 Euro (letzter Marktpreis Amazon 199,00 Euro)

Sony DSC-RX100 IV Digitalkamera (21 Megapixel, 3-fach opt Zoom, 11-fach digital Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Pop-Up-Sucher) schwarz (Provisions-Link) 618,00 Euro (letzter Marktpreis Amazon 735,00 Euro)

Sony Alpha 7 nur Gehäuse (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) schwarz (Provisions-Link) 777,00 Euro (letzter Marktpreis Amazon 914,62 Euro)

Canon EOS 750D SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, APS-C CMOS-Sensor, WiFi, NFC, Full-HD, Kit inkl. EF-S 18-55 mm 1:3,5-5,6 IS STM) schwarz (Provisions-Link) 729,00 Euro (letzter Marktpreis Amazon 826,28 Euro)

Michael Kors Herren-Smartwatch MKT5010 (Provisions-Link) 279,00 Euro (letzter Marktpreis Amazon 174,00 Euro)

Motorola Moto G5s Plus Smartphone 13,97 cm (5,5 Zoll), (13MP Kamera, 3GB RAM/32GB, Android) lunar grau (Provisions-Link) 239,00 Euro (letzter Marktpreis Idealo 259,00 Euro)

Lenovo Tab10 25,5 cm (10,1 Zoll HD IPS Touch) Tablet-PC (APQ8009 Quad-Core, 1GB RAM, 16GB eMCP, Android 6.0) schwarz (Provisions-Link) 99,00 Euro (letzter Marktpreis Amazon 128,99 Euro)

Samsung SM W620 26,92 cm (10,6 Zoll) Convertible Tablet PC (Intel Core m3 7Y30, 4GB RAM, 64GB Speicher, Intel HD Windows 10 Home) silber (Provisions-Link) 599,00 Euro (letzter Marktpreis Amazon 699,00 Euro)

Anker PowerCore 20100mAh Externer Akku - kompakter als jemals zuvor - extrem hohe Kapazität 2-Port 4.8A Output Power Bank Ladegerät mit PowerIQ Technologie für iPhone, iPad, Samsung Galaxy und weitere (Schwarz/Matt) (Provisions-Link) 24,49 Euro (letzter Marktpreis Amazon 34,99 Euro)

Honor 9 Smartphone (13,08 cm (5,15 Zoll) Full HD Display, 64 GB Speicher, Android 7.0) schwarz (Provisions-Link) 329,00 Euro (letzter Marktpreis 429,00 Euro)

Das neue Fire HD 8-Tablet mit Alexa, 20,3 cm (8 Zoll) HD Display, 16 GB (Schwarz), mit Spezialangeboten (Provisions-Link) 79,99 beziehungsweise 59,99 Euro für Prime-Mitglieder (letzter Marktpreis Amazon 109,99 Euro)

Fire 8 HD Kids-Edition-Tablet, 20,3 cm (8 Zoll) HD Display, 32 GB, blaue, kindgerechte Hülle (Provisions-Link) 99,99 Euro (letzter Marktpreis Amazon 139,99 Euro)

Amazon Echo Dot (2. Generation), schwarz (Provisions-Link) 34,99 Euro (letzter Marktpreis Amazon 59,99 Euro)

Kindle Paperwhite eReader, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display (300 ppi) mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Schwarz) - mit Spezialangeboten (Provisions-Link) 79,99 Euro (Letzter Marktpreis Amazon: 119,99 Euro)

Wir überprüfen alle Angebote auf ihren Marktpreis und geben dazu entweder den aktuell günstigsten Preis bei Idealo.de oder guenstiger.de an oder ermitteln über de.camelcamelcamel.com den zuletzt gültigen Preis bei Amazon, um eine reelle Einschätzung des Sparpotentials zu ermöglichen. Unsere Marktpreis-Angabe enthält keine Versandkosten. 

Hinweis: Wir haben in diesem Artikel Provisions-Links – auch Affiliate-Links genannt – verwendet und sie durch „(Provisions-Link)" gekennzeichnet. Erfolgt über diese Links eine Bestellung, erhält t3n.de eine Provision vom Verkäufer, für den Besteller entstehen keine Mehrkosten.

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20 Nov 15:41

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