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10 Sep 15:16

Announcing the Public Preview for Azure Active Directory Integration with Azure Files

Azure Files offers fully managed file shares in the cloud that are accessible via the industry standard SMB protocol. Integration with AAD enables SMB access to Azure file shares using AAD credentials from AAD DS domain joined Windows VMs.

 

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10 Sep 15:16

Demystifying radiation - the nemesis of nuclear energy?

Reports by the United Nations on ionizing radiation may prove crucial for a nuclear renaissance, Abel González told delegates at the World Nuclear Association Symposium being held in London this week. González is an academician at the Argentine Academies Buenos Aires of Sciences, of Environmental Sciences and of the Sea.

Read more from Mr González, an academician at the Argentine Academies Buenos Aires of Sciences, of Environmental Sciences and of the Sea, in our latest Viewpoint.

10 Sep 15:16

Die Empörung der Grünen – der lustige EU-Klimawandel-Report

by Chris Frey

Ein Parlamentarier der UKIP ruft Empörung hervor mit einem Bericht, in dem die menschliche Rolle bzgl. Klimawandel bestritten wird

In dem Report werden Fluktuationen der kosmischen Strahlung und der Sonnenflecken-Aktivität als ursächlich für Klimawandel genannt, was unter Klimawissenschaftlern Spott hervorrief. Sie sagen: „Ein Report für das Europa-Parlament, in welchem Fluktuationen kosmischer Strahlen, Sonnenflecken und planetarischer Gravitationswellen für Klimawandel verantwortlich gemacht werden, ist so banal und auf falschen Informationen beruhend, dass Dinosaurier darob ,erröten‘ würden“.

Die nicht bindende Meinung des UKIP-MEP John Stuart Agnew hat die EU-Gesetzgeber geschockt ob seiner Missachtung der Klimawissenschaft – und ob der Unterstützung, die ihm zuteil wurde, den Report zu schreiben seitens rechter und linker politischer Blöcke des Mainstreams.

Die Abgeordnete der Grünen Molly Scott Cato sagte, dass die Wahl von Agnew, einem Landwirt aus Norfolk, als Berichterstatter als Berichterstatter seitens des Komitees für Landwirtschaft ein „wahrhaft skandalöses“ Fiasko war, welches die wachsende populistische Bedrohung illustriert. Ein Berichterstatter wird gewählt, um EU-Vorlagen durch das Parlament zu bringen und es dann nach Gesprächen mit der Europäischen Kommission und den EU-Staaten als Gesetz zu beschließen.

Der Agnew-Report verlangt einen grünen Fonds in Höhe von 5,45 Milliarden Euro mit der Bezeichnung Life, um sich auf ein „drohendes Maunder Minimum“ vorzubereiten – oder auf eine Periode mit geringer Sonnenflecken-Aktivität.

Die Vorschläge der Europäischen Kommission, die Mittel des Fonds‘ auszugeben für Infrastruktur sauberer Energie, welche zur Abschwächung von Klimawandel beitragen und den Verpflichtungen aus dem Paris-Abkommen nachkommen sollen, sind gelöscht.

Agnew hat schon lange gegen das gekämpft, was er den „Betrug um globale Erwärmung“ nennt. Er sagte dem Guardian, dass er „seinen Hut in den Ring geworfen habe in der Erwartung, dass dieser Report vollständig in der Versenkung verschwindet“, dass er dann aber „zu seiner echten Verblüffung“ verbreitete Zustimmung erntete.

Ein Sprecher der Europäischen Volkspartei sagte, dass deren Stützung von Agnew zurückgehe auf Ausschreibungen und nicht auf eine Befürwortung seiner Klimapolitik.

Mehr: https://www.theguardian.com/environment/2018/aug/29/ukip-mep-sparks-outrage-with-report-denying-human-role-in-climate-change

Hier steht ein Entwurf des Reports.

Das folgende Video zeigt, wie Stuart Agnew seinen Report im Europaparlament zur Diskussion stellt:

Der Landwirt Agnew war einst eine Klima-Befürworter. Agnew zufolge ließ er sich 15 Jahre lang von der nahe gelegenen University of East Anglia beraten, welches Getreide er anbauen sollte. Und fast durchweg musste er in den meisten diese 15 Jahre massive Ernteausfälle hinnehmen durch Schadfröste, zu welchen es ja angeblich nicht mehr kommen sollte.

Die geforderte Reaktion des Guardian auf Agnews Aufruhr ist die ziemlich pathetische Strategie, „die Diskussion zu verweigern“.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/09/03/green-outrage-ukips-hilarious-eu-climate-change-report/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

10 Sep 15:15

Wir sollten jetzt die realen und nachteiligen Folgen von Abkühlung fürchten

by Chris Frey

Eisbohrkernen zufolge war das letzte Jahrtausend von 1000 bis 2000 das kälteste Millenium des gegenwärtigen Interglazials. Am deutlichsten wird dieser Umstand illustriert, wenn man die Ergebnisse aus den Eisbohrkernen im Zeitmaßstab von Jahrtausenden darstellt, und zwar zurück bis zum Zeitalter des Eemian:

Unser jetziges warmes, angenehmes Holozän-Interglazial ermöglichte überhaupt erst die Entwicklung der menschlichen Zivilisation während der letzten 10.000 Jahre, obwohl es kühler ist als im Eemian-Interglazial* vor 120.000 Jahren.

[*Die Bezeichnung „Eemian“ tauchte zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals auf. Sie entstand aus „Eem“, einem Flüsschen in Holland, dem „ian“ angehängt wurde. Quelle. Anm. d. Übers.]

Die Betrachtung des gegenwärtigen Holozän-Interglazials im Zeitmaßstab von Jahrtausenden ist vernünftig. Leider scheint es aber so zu sein, dass Klima-Alarmisten auf irrationale Art und Weise den Temperaturverlauf mit einer viel zu hohen zeitlichen Auflösung betrachten, Wetterereignis für Wetterereignis, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Und das nur durch die Notwendigkeit getrieben, die Hypothese/Religion einer katastrophalen anthropogenen globalen Erwärmung zu stützen.

Aus der umfassenderen Perspektive zeigt sich, dass jede erkennbare Wärmespitze des gegenwärtigen, 11.000 Jahre langen Holozäns jeweils kälter ausgefallen war als die Wärmespitze davor (Klimaoptimum des Holozäns, Minoische-, Römische-, Mittelalterliche-, Moderne Warmzeit).

Aus den Eisbohrkernen aus Grönland geht hervor, dass der Temperaturverlauf zu Beginn des Holozäns, also während der ersten 7000 bis 8000 Jahre, weitgehend flach verlaufen war, einschließlich der ersten Wärmespitze, bekannt als „Klima-Optimum“. Aber im weiteren Verlauf des Holozäns kam es seit einer Art „Kipp-Punkt“ vor etwa 3000 Jahren zu einer Abkühlung, deren Rate 20 mal höher liegt als die Rate vor diesem Zeitpunkt.

Das Holozän-Interglazial dauert nunmehr 10.000 bis 11.000 Jahre, und betrachtet man lediglich die Länge früherer Interglazial-Perioden, sollte die Holozän-Epoche ihrem Ende entgegen gehen: in diesem Jahrhundert, im nächsten Jahrhundert oder in diesem Jahrtausend.

Nichtsdestotrotz haben die Klima-Alarmisten in ihrem blindwütigen Vorantreiben ihrer Ansichten die geringe und wirklich vorteilhafte Erwärmung zum Ende des 20. Jahrhunderts in einen Höhepunkt der „großen, katastrophalen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung“ verdreht.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die jüngste Erwärmung seit dem Ende der Kleinen Eiszeit war durch und durch vorteilhaft, wenn man sie mit den verheerenden Auswirkungen der leichten Abkühlung während der Kleinen Eiszeit vergleicht.

Angesichts der Tatsache, dass die Temperaturen derzeit nach der kurzen Wärmespitze um die Jahrtausendwende während der letzten 20 Jahre Stagnation oder Abkühlung zeigen, sollte die Welt jetzt die realen und nachteiligen Auswirkungen von Abkühlung fürchten anstatt hysterisch über eine begrenzte, vorteilhafte und vermutlich gar nicht existierende weitere Erwärmung zu schwadronieren. Wärmere Zeiten sind und waren immer Zeiten von Erfolg und Wohlergehen der Menschheit und der gesamten Biosphäre.

Aber das bevorstehende Ende des gegenwärtigen Holozän-Interglazials wird eventuell erneut zur Bildung eines Kilometer dicken Eisschildes in weiten Teilen der Nordhemisphäre führen. Diese Rückkehr zu Eiszeit-Bedingungen wird dann die wirkliche Klima-Katastrophe sein.

Mit der gegenwärtig reduzierten Sonnenaktivität werden signifikant niedrigeren Temperaturen bis hinunter zum Niveau einer neuen Kleinen Eiszeit prognostiziert, und zwar schon ziemlich bald in diesem Jahrhundert.

Ob die jetzt bevorstehende Abkühlung wirklich zu einem neuen Eiszeitalter führt oder nicht ist noch nicht geklärt.

Holocene Context for Catastrophic Anthropogenic Global Warming

Link: https://www.iceagenow.info/we-should-now-fear-the-real-and-detrimental-effects-of-cooling/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

10 Sep 15:09

Deutschland in den Klauen des Klima­wandels

by Chris Frey

SZ: Im Norden Grönlands hat sich Packeis gelöst

Der Leiter des Ressorts „Wissen“ bei der SZ sah sich persönlich genötigt, seinen „Alpenprawda“-Lesern wieder vorzuführen, wie einseitig die SZ-Berichterstattung von höchster Redaktionsstelle im Dienste einer GRÜNEN Regierungspropaganda geführt wird.
SZ, 26. August 2018: [1] Klimawandel Die Lehren eines heißen Sommers
Anlass war der ausnehmend trockene Sommer und „Bestätigungen“ von Klimaforschern, vor allem natürlich vom PIK:

SZ [1]:
– Der trockene, heiße Sommer zeigt erste Auswirkungen des globalen Klimawandels.
– Im Norden Grönlands hat sich erstmals das Packeis vom Festland abgelöst.
Durch das Abschmelzen von Meereis heizt sich das dunklere Meerwasser zusätzlich auf – so wird die Klimaerwärmung weiter verstärkt.
– Auch durch Methangas, das beim Auftauen der Permafrostböden frei wird, beschleunigt sich der Klimawandel zusätzlich.
… Ein Sommer, in dem sich die Klauen des globalen
Klimawandels auch in Deutschland schmerzhaft bemerkbar machen, wie viele Menschen vermuten – und Klimaforscher bestätigen.
… Durchaus medienwirksam, aber eben auch wissenschaftlich fundiert warnte in den vergangenen Wochen der langjährige Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, vor einer aus dem Gleichgewicht gebrachten Natur.

Wie üblich, wurde in diesem „klauenhaften“ Artikel mit keiner Silbe dargestellt, welche Alternativaussagen zu den gemeldeten Angaben möglich wären und wie sich diese in das Wettergeschehen einfügen. Deshalb für EIKE-Leser anbei die im SZ-Originalartikel fehlenden Angaben vom Autor ergänzt.

SZ: Durch das Abschmelzen von Meereis heizt sich das dunklere Meerwasser zusätzlich auf

Egal, woher der SZ-Redaktionsleiter diese Information hat, aktuell kann sie nicht sein. Denn ausgerechnet diesen Sommer tat das Arktiseis etwas unvorhergesehenes: Obwohl es im Winter einen (der dort um diese Zeit häufigen) Wärmeeinbrüche gab:
EIKE 06.12.2016: [3] Am Nordpol ist es 20 Grad Wärmer als sonst, und [4]
und „Klimaforscher“ draufhin den Medien sofort schlimmste Auswirkungen postulierten:
Businessinsider.de, 26.02.2018: In Deutschland ist es diese Woche kälter als am Nordpol — und das könnte fatale Auswirkungen haben.
… Wie „Spektrum“ berichtet,
haben milde Luftmassen die Region dahingehend geflutet, dass sogar im Norden Grönlands Temperaturen über dem Gefrierpunkt gemessen wurden. Hier wurde innerhalb nur weniger Stunden ein Temperaturanstieg von fast 30 Grad Celsius gemessen. Auch in Alaska haben Meteorologen mit minus 1 Grad Celsius eine Temperatur gemessen, die rund 20 Grad über dem üblichen Wert liegt … Temperaturanstieg hat fatale Folgen für die Meereis-Entwicklung.
Der Temperaturanstieg hat jedoch auch fatale Folgen für das Meereis. Vergangene Woche bedeckte es etwa eine Fläche von weniger als 14 Millionen Quadratkilometern — der niedrigste Wert seit Beginn der modernen Aufzeichnungen 1979. Diese Entwicklung setzt im Anschluss einen Teufelskreis in Bewegung, da das freigelegte Wasser Wärme abgibt, die die erneute Eisbildung hemmt. Die folgende Zufuhr von warmer Luft beschleunigt den Zerfall des Meereises weiter …
Hat sich das Arktiseis nicht daran gehalten. Im August, also dem Monat vor dem sommerlichen Eisminimum, sah die Eisbedeckung wie in der folgenden Grafik aus. Seit einem Minimum in dem Jahr, als sie laut Al Gores „sicherer Vorhersage“ im Sommer vollständig eisfrei sein sollte, nimmt die Sommereisbedeckung zu. Und es ist „ihr“ auch vollkommen egal, was die „Klimawandel-Fachpersonen“ aufgrund von Wintertemperaturen dazu postulieren.

Bild 1 Arktische Eisbedeckung im August seit 1978. Quelle: DMI, abgefragt am 04.09.2018. Vom Autor zugefügt „Vorhersagewerte“ Quelle: NoTricksZone: A false prediction is a false prediction Even 10-year forecasts are total failures – can we trust 50-year forecasts?

SZ: Im Norden Grönlands hat sich erstmals das Packeis vom Festland abgelöst

In deutschen Medien findet sich dazu ausschließlich Information, welche mit ziemlicher Sicherheit von einer einzigen Quelle stammt und immer identisch kopiert wurde. Im Ausland findet sich dazu (wie so oft) erheblich Besseres und Informativeres:
realclimates, September 6, 2018 by tony heller: Daily CNN/Guardian Climate Fraud Update
Last week, CNN, The Guardian and many other fake news agencies reported Arctic sea ice north of Greenland is breaking up for the first time ever, and it was due to “climate change.” … The whole story was complete nonsense. There was less ice north of Greenland in September 2002 than there is this year ...

Bild 1.1 Vergleich der stark „aufgerissenen“ Eisbedeckung im Norden Grönlands im September 2002 und der deutlich geringeren im September 2018. Quelle: realclimates

Die ganze, umfangreiche Darstellung mit vielen Bildern und Grafiken sollte man unbedingt im Original lesen.

In einem Polarportal ist zudem hinterlegt, wie es am Nordrand von Grönland diesen Sommer aussah und warum sich dort Schelfeis gelöst hatte: Diesen Sommer ist (nur dort) das Meereis dünner (Bild 2, rechter Teil) und es wehte Wind in Meerrichtung. Dafür war allerdings ein größerer Teil der Arktis eisbedeckt.

Bild 2 Meereisdicken 2017 und 2018 Anfang August der Arktis. Quelle: PolarPortal

Der Grund ist in den folgenden Bildern sichtbar: Bis zum Juli war es im Nordgrönland herum relativ kalt (Bild 3). Im August wurde es gerade um Nordgrönland warm (Bild 4) und es wehte starker Westwind.

Bild 3 Temperaturanomalien 2018 Anfang Juli der Arktis. Quelle: PolarPortal
Bild 4 Temperaturanomalien 2018 Mitte August der Arktis. Quelle: PolarPortal

Die SZ hätte anstelle dieses lokal beschränkten Effektes auch auf etwas anderes hinweisen können, wie zum Beispiel, dass die grönländische Festlands-Eismasse sogar zugenommen hat.

Bild 4.1: Greenland Ice Sheet Mass Budget seit 1960. Quelle: Xavier Fettweis
Bild 4.2 Aktuelle Meldung vom Polarportal

Und dass die Arktis-Sommertemperaturen dieses Jahr deutlich niedriger waren, als im Jahr 1975, dem Zeitraum, als von den Klimawissenschaftlern unisono die beginnende Eiszeit ausgerufen wurde (Spiegel, am 12.08.1974), zeigt das folgende Bild. Trotz der „heißen“ Wintertemperaturen und der Vorhersage von „Klimafachpersonen“: „ ... .. Temperaturanstieg hat fatale Folgen für die Meereisentwicklung … „
sind diese vollkommen ausgeblieben. Es war den Sommer in der Antarktis kälter als im langjährigen Mittel und erheblich kälter als zur Kaltzeit der 1970er Jahre.

Bild 4.3 Arktistemperaturen Verlauf Sommerhalbjahr 1975 und 2018. Vom Autor übereinander kopiert. Quelle: DMI

Meistens erschließt sich die Wertigkeit erst mit der Betrachtung langfristiger Verläufe, wie in den folgenden Bildern. Plötzlich ahnt man, dass auch bei der Arktiseisbedeckung lineare Trends (wie von „Klimafachpersonen“ im Bild 1 dargestellt) zu (bewusst?) falschen Vorhersagen führen müssen, da man eine langfristige Zyklik vermuten kann, für die man zur richtigen, statistischen Darstellung periodische Funktionen benötigt – aber nicht anwendet.
Und nebenbei: Sollte die Rekonstruktion in Bild 5 ab 1900 einigermaßen richtig sein, wäre jeglicher Arktiseisalarm obsolet.

Bild 5 Arktische Meereisausdehnung. Quellen: 1978 … 2017: DMI; 1900 … 2013: NoTricksZone, Alekseev et al, 2016. Grafik durch Übereinander-kopieren vom Autor erstellt

Im ganz langfristigen Verlauf (Bild 6) zeigt sich dies noch deutlicher. Seit den letzten 10.000 Jahren hat die Arktis derzeit ihr Maximum an Eisbedeckung – und nicht wie behauptet, das alarmistische Gegenteil.

Bild 6 [5] Verlauf der arktischen Eisbedeckung in der zentralen, nördlichen Chukchi-See seit ca. 10.000 Jahren. Die Eisbedeckung ist aktuell wieder am Maximum der letzten 10.000 Jahre. Quelle Yamamoto et al., 2017

Der trockene, heiße Sommer zeigt erste Auswirkungen des globalen Klimawandels

Eine Aussage, welche zumindest in Deutschland unisono abgeschrieben und publiziert wird. Leider entspricht sie nicht der Wahrheit:
EIKE 08. Juni 2018: [10] Die Suche nach dem Klimawandel geht weiter. Denn in Deutschland ist er nicht zu finden
Allerdings bringt diese mentale „Dauer-Klimaprügelei“ unserer Medien manche anscheinend fast an den Rand des Wahnsinns, denn anders kann man den folgenden Vorschlag einer „Fachperson“ kaum bewerten:
BR.DE, 08.08.2018: BUND fordert Merkels Rückkehr
… Mit Blick auf die Ernteausfälle und Dürreschäden in der Landwirtschaft ... Der Kampf gegen die Klimakrise sei ein Wettlauf gegen die Zeit, so Weiger. Er forderte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zum sofortigen Handeln auf. Sie solle dafür ihren Urlaub unterbrechen …

Frau Merkel hat dem Wunsch natürlich nicht entsprochen. Wenigstens diesmal war sie realistisch und hat sich wohl gefragt, was eine Urlaubsverkürzung konkret am Klima bewirken könnte. Vieleicht dachte sie dazu auch: Ein paar Sitzungen bei einem guten Psychologen mit etwas Grundkenntnis über den Unterschied zwischen Klima und Wetter, sowie Klima-Messdaten und Klima-Simulationen, wären für solche Personen bestimmt hilfreicher. Gesagt hat sie es natürlich nicht, denn sie benötigt die Stimme ja in der Kohleausstiegskommission zur Sicherstellung des von ihr vorgegebenen Ergebnisses.
BR.DE: H. Weiger: … Konkret fordert der Bund Naturschutz die Reduktion der Treibhausgase durch Stilllegung der dreckigsten Kohlekraftwerke …
In [5] finden sich zum Sommerwetter einige Daten und in [7] und [2] sieht man abschließend, dass dieser Sommer zwar extrem, aber beileibe nicht einzigartig war und auch einfach eine Wiederholung gleicher Extrem-Wetterereignisse der Vergangenheit darstellen kann.

Ein Blick auf die Ernteausfälle und Dürreschäden in der Landwirtschaft

Im folgenden Bild sind die Verläufe der Weizen-Ernteerträge und der Ertrag von 2018 eingetragen. Obwohl man für den Ertrag 2018 die teils extremen Ertragsstreuungen zwischen den verschiedenen Bundesländern beachten muss, ist der Gesamtertrag im langfristigen Vergleich keinesfalls ein Desaster, wie es überall (und von Herrn H. Weiger) behauptet wird, sondern eben ein herber Einbruch im stetig zu neuen Ertragsgipfeln steigenden Verlauf. Selbst über die diesjährige Ertragsmenge wäre schon die vorhergehende Generation froh gewesen und die Ökobauern sind solche Ertrags-Einbrüche – allerdings, wenn das Wetter „vorindustriellen Charakter“ hat – längst gewohnt:
EIKE 19.09.2016: Biobauern sind die größten Lebensmittel-Vernichter Ohne Klimawandel überlebt die Biolandwirtschaft ihre Ernteverluste nicht

Bild 7 Vergleich von Weizenerträgen seit 1970 weltweit mit Deutschland (und Schleswig-Holstein (SH)). Daten von 2008 – 2018 [1] und vor 1970 (Quelle: Scharrer – Linser: Dritter Band Handbuch der Pflanzenernährung und Düngung) vom Autor ergänzt
Auch weltweit erzeugt der Klimawandel keine Ertragsprobleme.

Bild 8 [6] Welterzeugung Getreide

SZ: Auch durch Methangas, das beim Auftauen der Permafrostböden frei wird, beschleunigt sich der Klimawandel zusätzlich

Die Quelle dazu ist leicht zu finden. Das AWI forscht fleißig zum Klimawandel und publiziert – inzwischen angelehnt an die alarmistische Art des PIK – entsprechend. Über 900 Mitarbeiter wollen schließlich gut bezahlt werden und das gelingt nur mit ausreichenden Fördermitteln, die im wesentlichen Umfang von der Politik „generiert“ werden. Nur noch selten werden (wohl versehentlich) nicht alarmistische Studieninformationen publiziert [8].

Bild 9 Publikationen des AWI. Screenshot von der Homepage

Natürlich forscht das AWI auch fleissig zum Methan und publiziert dazu:
WELT 20.08.2018: Schmelzwasserseen im Permafrost beschleunigen womöglich den Klimawandel
(AWI) … Schmelzwasserseen im Permafrostboden der Arktis könnten den globalen Klimawandel nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern erheblich beschleunigen. Durch sie tauten die Böden in der unmittelbaren Umgebung sehr viel schneller auf als bisher angenommen, teilte das Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven am Montag unter Berufung auf eine Untersuchung mit, an der es beteiligt war. So würden in kürzerer Zeit auch deutlich mehr Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxid frei.
Klimasimulationen berücksichtigten dieses beschleunigte Abtauen bisher nicht, warnte AWI-Experte Thomas Schneider von Deimling. Wie die Forscher nun in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ berichteten, sollte der Effekt daher „unbedingt“ in die Berechnungen einfließen. Bis 2050 könnte so bereits doppelt so viel Treibhausgas aus den arktischen Permafrostböden aufsteigen wie heute angenommen …

Doch gerade dabei handelt es sich um eines der viel diskutierten und ungelösten Themen. Wie sich der Methanausstoß in nördlichen Breiten auf das Klima wirklich auswirkt, hängt im Wesentlichen wohl vom forschenden Institut ab, wie eine Zusammenstellung von Artikeln von kaltesonne zeigt. Unabhängig, was davon stimmt, es wird so sein, wie es das AWI formuliert: Vieles weiß man nicht darüber, aber Vieles „könnte“ sein.

Bild 10 Zusammenstellung von Artikeln zum Methan und Klimawandel auf kaltesonne

Interessant ist es dann immer, wenn zeitgleich gegenteilige Studien veröffentlicht werden:
kaltesonne 5. August 2018: Falschverdächtigung: Methan aus arktischem Eismeerboden nun doch kein Klimakiller
Erinnern Sie sich noch an die von interessierten Kreisen gepriesenen Horrorszenarien, dass Gashydrate im arktischen Meeresboden im Zuge der Klimaerwärmung kollabieren und enorme Mengen an Treibhausgasen freisetzen würden? Ziemlicher Quatsch, wie jetzt eine Studie des norwegischen Center for Arctic Gas Hydrate, Climate and Environment (CAGE) herausfand. Die Methanhydrate sind viel weniger anfällig gegen die Erwärmung als gedacht. Hier die Pressemitteilung des CAGE aus dem September 2018: Methane hydrate is not a smoking gun in the Arctic Ocean

Und selbst wenn das Methan aus den Gashydraten freigesetzt werden würde, hat die Natur offenbar weitere Schutzmechanismen zur Verfügung, die verhindern, dass das Gas im großen Stil in die Atmosphäre gelangt. Die University of Rochester berichtete am 17. Januar 2018, dass man eine unerwartete Pufferwirkung im Ozean gefunden habe:

Ocean waters prevent release of ancient methane
Bereits im August 2017 erschien in Nature eine Arbeit von Petrenko et al., in der den Methanhorrorszeanarien eine klare Absage erteilt wurde: Minimal geological methane emissions during the Younger Dryas–Preboreal abrupt warming event

SZ: Ein Sommer, in dem sich die Klauen des globalen Klimawandels auch in Deutschland schmerzhaft bemerkbar machen

Sachlich bezogene Aussagen zum sich immer verändernden Klima, wie beispielsweise in Österreich:
Österreich, Wochenblick 15. Juni 2018: Experte im „WochenBlick“-Interview :
Dürre-Attacken in Österreich: „Am Klimawandel liegt es nicht
Auch wenn viele selbsternannte „Experten“ und Medienvertreter den Schuldigen schon ausge
macht zu haben glauben, der „menschengemachte Klimawandel“ hat keine Schuld an der Trockenheit, die den Landwirten aktuell zu schaffen macht („Wochenblick“ berichtete).
Klaus Haslinger, Klimaforscher an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), von der Abteilung für Klimaforschung mit Schwerpunkt Regionale Klimaanalyse und Modellierung, Hydrologie und Trockenheit, erklärt im Gespräch mit dem „Wochenblick“, dass die derzeit sehr trockene Witterung im Grunde genommen nicht mehr als ein Wetterphänomen sei und mit dem „menschengemachten Klimawandel“ per se nichts zu tun hätte.

… sind in Deutschland kaum mehr vorstellbar, beziehungsweise auf ganz vereinzelte „Rufer in der Informationswüste“ beschränkt:
Meteorologe Wolfgang Thüne: [7]Um mit diesem hundertfachen meteorologischen Unfug aufzuräumen, genügt es, den meteorologischen Alt-Barden Jörg Kachelmann zu zitieren [6]:
„Wir konnten in vielen Medien all die frei erfundenen Räuber-Geschichten lesen – vom ‚Hitzering über der Nordhemisphäre‘ und daß es nun überall gleichzeitig Hitzerekorde geben würde, was in keiner Form der Wahrheit entsprach.“
u.w.a.a.O. “ … sei auch erwähnt, daß in dieser Woche im Mittleren Westen der USA neue Allzeit-Kälterekorde registriert wurden. Alle Berichte in wunderbar schrecklichen Farben, die von einer hemisphärischen Hitzedröhnung sprachen, waren schlicht gelogen – es kann eben nie genug sein.„

Bei uns wird dagegen vermutet, von fördermittel- und titelkorrumpierten „Experten“ bestätigt und von den Medien endlos kopiert und wiederholt:
SZ: [1] wie viele Menschen vermuten – und Klimaforscher bestätigen.

Dabei sind ein Teil der genannten „Expert*innen“ oft ohne jegliche Ausbildung dafür (hier ein abgebrochenes Theologiestudium). Trotzdem haben sie keine Hemmungen, ihre Parteidogmen dem Volk als „Wissen“ zu „verkaufen“.

Bild 11 Tweet von K.G.E.

Solche Personen scheinen zudem besonders empfänglich für die Thesen der (dank überbordender Fördermittel) wie Pilze aus dem Boden schießender „Klimawandelgurus“ – sofern diese nur ihre ideologischen Vorgaben immer neu bestätigen. Und je medienwirksamer sich solche präsentieren, umso stärker werden diese auch von den Medien „gehypt“.

SZ: … wissenschaftlich fundiert warnte … Hans Joachim Schellnhuber …

SZ: [1] … Durchaus medienwirksam, aber eben auch wissenschaftlich fundiert warnte in den vergangenen Wochen der langjährige Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, vor einer aus dem Gleichgewicht gebrachten Natur.

Im Gegensatz zum SZ-Ressortleiter ist es dem Autor weiterhin ein Rätsel, wie man einer solchen Person, deren wesentliche Eigenschaft eine schon fast krankhafte Arroganz und Überheblichkeit, verbunden mit introvertiertem Narzissmus ist, zuhören und vor allem Glauben schenken kann:
EIKE 25.05.2018: Zu jedem Parteitag eine Freifahrt in der Klima-Geisterbahn

Bild 12 Gastbeitrag zum Klimawandel von Hans-Joachim Schellnhuber am 25.11.2017. Eingebettetes Video und Link. Quelle: YouTube

EIKE 17.10.2015: Fällt die nächste Eiszeit aus? PIK Chef Schellnhuber behauptet: Ja, so sicher wie das Amen in der Kirche!

Es gibt allerdings (neben dem SZ-Ressortleiter) viele Personen, die ein solches Gehabe ausnehmen toll finden und entsprechend beweihräuchern:
Klimaretter.Info: Münchner Klimaherbst 2015
Hans Joachim Schellnhuber, einer der einflussreichsten Klimaforscher weltweit
… Dort habe ihm eine Phalanx „älterer Herren“, die sich allesamt als Klimaskeptiker entpuppten, gegenüber gesessen, die ihn mit völlig unhaltbaren, längst widerlegten Thesen konfrontiert habe. Zeitverschwendung für jemand wie Schellnhuber, der zwecks Weltrettung von Termin zu Termin, von Auftritt zu Auftritt jettet. Der Ärger über die unbotmäßigen Fragensteller war dem Wissenschaftler auch heute noch anzumerken.
… An diesem Abend freilich sprach er zu einem Publikum, das ihm förmlich an den Lippen hing.

Dabei sind seine wirklich wissenschaftlich zu nennenden Arbeiten dünn gesät, pseudo-wissenschaftliche dagegen häufig, aber eben populär. Und Herr Schellnhuber ist der „Erfinder“ des zwei Grad Ziels und der Klimakipppunkte, sowie Vertreter der absoluten Gläubigkeit (eher schon Hörigkeit) an von Menschen programmierte Klimasimulationen:
Dr. Wolfgang Thüne: „Hellseher, Hexenmeister, Klimaflüsterer!“
… exzellenter Chaosphysiker, als „intellektuelle Waffe“, als PIK-Direktor, als Kanzlerin Berater und atheistischer Papstberater, Commander des British Empire, Propagandist des 2-Grad-Ziels und Erfinder der ominösen „Kipp-Punkte“. Er ist Apokalyptiker und Zeitgeistverstärker. Nur er besitze die einzigartige Weisheit, die „Selbstverbrennung“ des Planeten durch das „Giftgas“ CO2 zu erkennen und zu verhindern.
kaltesonnde: [9] Kippelemente für eine angstgeleitete Politik
… Das gilt auch für  eine
Arbeit, die in der Schwüle des Juli Furore machte. Eine Reihe von Wissenschaftlern um den bekannten Hans Joachim Schellnhuber ( die Arbeit wurde am 19. Juni eingereicht und am 6. Juli akzeptiert, ein neuer Sprintrekord zwischen Abgabe und Annahme) entwerfen darin eine Szenario, in dem bestimmte Kippelemente das Klima der Erde in neue, unentrinnbare heiße Gleichgewichte treiben. Das Entscheidende steht in der Schlussfolgerung : Zu vermeiden geht das nur durch eine neue „Erdsystemverwaltung“. Der Leser war gespannt auf Berechnungen, Softwarecodes, empirische Herleitungen- und findet nichts dergleichen. Reine Spekulation. Science Fiction. Hokus-Pokus.

Wen ein glücklicher Zufall der Geschichte an eine (politisch) so wichtige Position gespült hat – Herr Schellnhuber ist Gründer und Direktor des PIK, einem Institut, welches weniger nach dem Klima, sondern nach dessen simulierten Folgen forscht -, darf alles verkünden, es wird ihm von unseren Medien kritiklos und gläubigst von den Lippen gesaugt:
EIKE, 04. September: Das Sommertheater im Juli und andere Klima-Phantasien
WGBU fordert Klimapass
… Wie schlimm die Instrumentalisierung von Politik durch Klimawissenschaft und umgekehrt  geworden ist, zeigt eine brandneue Studie des WGBU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen) Zeitgerechte Klimapolitik -Vier Intitiaven für Fairness.
Vorsitzender des Beirats ist Prof. Schellnhuber. Der Beirat berichtet direkt an die  Bundesregierung  und empfiehlt ihr Klimapässe für klimabedingte Migranten und Migrantinnen auszustellen. Der Klimapass „soll den einzelnen Menschen in die Lage versetzen, frei über seine Fortwanderung zu entscheiden“. Der WGBU geht von „Schätzungen für globale umweltbedingte Migration bis zum Jahr 2050 von 25 Mio. bis zu 1 Mrd. betroffenen Personen“ aus.“Schier unerträglich ist die Vorstellung, dass Millionen Klimamigrant*innen in den kommenden Jahrzehnten auf kriminelle Schlepperorganisationen angewiesen wären“. „In einer ersten Phase sollte der Klimapass den Bevölkerungen kleiner Inselstaaten, deren Staatsgebiet durch den Klimawandel unbewohnbar werden dürfte, frühzeitige, freiwillige und humane Migrationswege eröffnen. Mittelfristig sollte der Pass auch massiv bedrohten Menschen anderer Staaten, einschließlich Binnenvertriebener, zur Verfügung stehen. Als Aufnahmeländer sollten sich Staaten mit erheblichen historischen wie heutigen Treibhausgasemissionen und somit großer Verantwortung für den Klimawandel engagieren.“ Als kurzfristigen ersten Schritt schlägt der WGBU vor :“ Im Rahmen der 24. Klimakonferenz in Katowice (im Dezember 2018,d.Verf.) sollte die Bundesregierung als Vorreiterin potenzieller Aufnahmeländer den Klimapass als Angebot für die Bevölkerung flacher Inselstaaten vorschlagen“.
Das Politikpapier kann direkt beim WBGU heruntergeladen werden: https://www.wbgu.de/de/pp9/

Klar, dass solche Aussagen – so unbelegt und falsch sie auch sind – von Parteien gierig aufgenommen werden:
FOCUS ONLINE, 03.08.2018: „EU hat zur Katastrophe beigetragen“: Grüne Jugend fordert Asyl für Klimaflüchtlinge
Aufgrund des Klimawandels verschlechtern sich nicht nur die Lebensumstände in vielen armen Ländern, die Heimat vieler Menschen wird auch unbewohnbar. Für diese Menschen fordert die Jugendorganisation der Grünen nun ein Recht auf Asyl.
Die Vorsitzende der Grünen Jugend, Ricarda Lang, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Die EU sollte den Bewohnern von Inselstaaten, die durch den Klimawandel bedroht sind, die europäische Staatsbürgerschaft anbieten und ihnen eine würdevolle Migration ermöglichen.“
Helfen müsse Selbstverständlichkeit sein
Ein solcher „Klimapass“ wäre nicht nur eine Frage von Solidarität, sondern auch von Verantwortung. Lang erklärte: „Immerhin sind es unter anderem die Länder der Europäischen Union, die durch eine verantwortungslose Energie-, Wirtschafts-, und Agrarpolitik zur menschengemachten Klimakatastrophe beigetragen haben.“ Denen zu helfen, die am schlimmsten davon betroffen seien, müsse eine Selbstverständlichkeit sein.
Klimawandel ist „knallharte Realität“
Lang verwies darauf, dass der Klimawandel in Teilen der Erde bereits „knallharte Realität“ sei. Die Grüne-Jugend-Chefin sagte: „Gerade auf den pazifischen Inselstaaten wird vielen Menschen bereits heute die Existenzgrundlage unter den Füßen weggeschwemmt.“

Der Autor sagt dies nicht einfach als Behauptung. In seinen jahrelangen (auf EIKE veröffentlichten) Recherchen nach wirklichen Messdaten muss er weiterhin feststellen, dass alle!!!! Aussagen zum schlimmen AGW- Klimawandeleinfluss nicht auf Messwerten, sondern entweder durch (bewusste) Falschinterpretation von Kurzzeitverläufen und deren Zukunfts-Fortschreibung, meistens jedoch auf nicht verifizierbare und szenarienabhängige Zukunftssimulationen beruhen.
Dies gilt für die auf keinen Fall (wie vom Vorsitzenden der Grünen Jugend behauptet, allerdings durch nicht ein einziges Meerespegeldiagramm bestätigtes [11]) „Untergehen“ von Inselstaaten durch CO2-Emission und fast alles andere.
Ein aktuelles Beispiel hat kaltesonne gerade wieder publiziert:
kaltesonne, 06.09.2018: Welcher Klimawandel am Tschadsee?
… Die Gegend um den Tschadsee ächzt unter Terror und Klimawandel, berichtete Reuters am 3. September 2018. Terror, ja. Aber welcher Klimawandel? Das wollen wir genauer wissen und schauen dabei … Keiner ist gegen humanitäre Hilfe, in diesem Fall kamen auf einer Tschadsee-Konferenz in Berlin mehr 2 Milliarden Dollar zusammen. Aber den behaupteten Zusammenhang zum Klimawandel gibt es schlicht nicht. Wenn dann den Leuten hierzulande falsche Migrationsgründe aufgetischt werden, muss man sich nicht über unangemessene Gegenreaktionen wundern.
Eine kaltesonne-Analyse, deren Ergebnis sich mit einer früheren des Autors deckt – und schon damals aufzeigte, dass den GRÜNEN (und unseren Medien) nicht entfernt an wirklichem Wissen zu den von ihnen propagierten Themen gelegen ist:
EIKE 09.09.2017: Immer wieder muss der Tschad-See unter dem Klimawandel leiden, oder: Warum steht in Studien der GRÜNEN häufig so viel Falsches drin?

Quellen

[1] SZ, 26. August 2018: Klimawandel Die Lehren eines heißen Sommers

[2] EIKE: Sommerhalbjahres-Niederschlag 2018

[3] EIKE 06.12.2016: Am Nordpol ist es 20 Grad Wärmer als sonst

[4] EIKE 06.01.2016: Die Klimaente zum Jahreswechsel Der Nordpol taut mitten im Winter

[5] EIKE 11. August 2018: Heutzutage geht der Bürger an seine Uni um konforme Desinformation zu erhalten

[6] Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Ernte 2018 Mengen und Preise

[7] EIKE, 05. September 2018: Sommer-Witterung 2018 : Eine Märchen-Stunde der Klima-Alarmisten

[8] EIKE 21.02.2018: Und plötzlich wird die Zukunft glücklicher

[9] EIKE, 04. September: Das Sommertheater im Juli und andere Klima-Phantasien

[10] EIKE 08. Juni 2018: Die Suche nach dem Klimawandel geht weiter. Denn in Deutschland ist er nicht zu finden

[11] EIKE 27. April 2018: SOS Südsee – Der Ozean steigt nicht übernatürlich, dafür umso stärker die Propaganda in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung (Teil 2)
EIKE 13.08.2017: Manila versinkt durch Wasserentnahme im austrocknenden Untergrund. Der (reiche) Westen mit seinem CO2 soll daran schuld sein – und zahlen
EIKE 08.08.2017: Meerespegelanstieg: Europa kann nicht alle (vor Klimawandel-Desinformation) schützen T2 (2)

10 Sep 15:09

Eine Neu-Analyse des „Super-Klima-Scheiterns“ in Kalifornien

by Chris Frey

Kaliforniens Klima-Mondschuss

Jeff Spross, 31. August 2018

Kalifornien könnte auf alle anderen warten, um sein Gesetz bzgl. Klimawandel zusammen zu schustern.

Analyse

Vor ein paar Tagen hat das Parlament des Staates [state Assembly] mit 44 zu 33 Stimmen ein Gesetz durchgebracht, welches vorschreibt, dass Kalifornien bis zum Jahr 2045 100% seines Stromes durch Erneuerbare erzeugt. Eine ähnliche Maßnahme passierte bereits den Senat. Atemberaubende 72 Prozent der Kalifornier stehen hinter der Maßnahme. Es fehlt nur noch die Unterschrift von Gouverneur Jerry Brown (Demokraten) unter dem Gesetz. Und man erwartet, dass er es unterschreiben wird.

Man muss doch nur die aktuellen Nachrichten betrachten. Das größte Buschfeuer in der Historie des Staates loderte über einen Monat lang. Rund 400.000 Acres Land verbrannten, ein Feuerwehrmann kam ums Leben, und Städte wurden in Rauchwolken gehüllt. Gleichzeitig bedroht der Anstieg des Meeresspiegels blühende küstennahe Gemeinden ebenso wie die in den Himmel schießenden Temperaturen das Ackerland im Central Valley austrocknen.

Falls also Brown dieses Gesetz unterzeichnet, kann Kalifornien das Schlimmste abwehren?

Es ist zuallererst eine Frage der Willenskraft“, sagte Mark Jacobson, ein Umweltingenieur im vorigen Jahr. „In technologischer und ökonomischer Hinsicht ist es möglich“.

Jacobson ist einer der Leitautoren einer Studie aus dem Jahr 2014, in welcher eine Roadmap ausgearbeitet worden ist, wie Kalifornien genau das umsetzen könnte.

Der gesamte Planet muss sich zwischen 2050 und 2070 dekarbonisiert haben. Kalifornien hat 39 Millionen Einwohner und eine Wirtschaft, welche die fünftgrößte der Welt wäre, wenn Kalifornien ein unabhängiger Staat wäre. Er ist nicht die Welt. Aber falls Kalifornien hierbei Erfolg hätte, könnte es ein Musterbeispiel eines Vorzeigeprojektes sein.

The Week

Wie kann man das als eine „Analyse“ qualifizieren?

Unbegründete Behauptungen, denen zufolge die Feuer-Saison und das Austrocknen des Central Valley die Folgen des Klimawandels sind anstatt des Missmanagements des Staates bzgl. Wälder, Wildnis und Wasser-Ressourcen sind für mich keine „Analyse“. Die Behauptung, dass „der Anstieg des Meeresspiegels die küstennahen blühenden gemeinden des Staates bedroht“, ist absurd. Und die Aussage, dass sich „der gesamte Planet zwischen 2050 und 2070 dekarbonisiert haben muss“ ist einfach nur idiotisch.

Das einer Analyse noch am nächsten Kommende ist die Erwähnung einer „Einhörner sind real“-Studie, welche gründlich verrissen und widerlegt wurde (hier). Und das auf eine Art und Weise, dass der Autor versuchte, die Widerlegenden zu verklagen (hier).

Obwohl … die Charakterisierung der Narretei Kaliforniens als „Mondschuss“ ist ziemlich passend. Nur dass wir nicht zum Mond zurückgekehrt sind, degradiert das Apollo-Programm zu einem Demonstrations-Projekt in den Augen der meisten Menschen.

Warum sollte irgendjemand auf Jeff Spross oder The Week verweisen für eine „Analyse“ der Energiepolitik?

Wo soll man anfangen? Die Publikation und der Autor

Das Week-Magazin

The Week nimmt für sich in Anspruch „Alles, was man braucht, um alles zu wissen, was wichtig ist …“

The Week wird allgemein beschrieben als mit einem links der Mitte behafteten Bias (hier). Allerdings muss man zu dessen Gunsten sagen, dass manchmal Artikel und Meinungen aus einer konservativeren Perspektive veröffentlicht werden (hier). Es kann also sein, dass The Week eine Art arithmetisches Mittel ist von The Nation, The Huffington Post, The Grauniad, Scientific American, etc., enthält es doch manchmal Artikel von einer zumindest quasi-wissenschaftlichen Art … Aber nicht wirklich eine primäre Quelle für eine Analyse der Energiepolitik … und mit Sicherheit nicht ansatzweise „Alles, was man braucht, um alles zu wissen, was wichtig ist …“ Es ist mehr wie „Alles, was man braucht, um alles zu wissen, was wichtig ist …“ von Kriegern der sozialen Gerechtigkeit mit einer gelegentlichen milden Erwiderung.

Jeff Spross, der Autor

Jeff Spross
BUSINESS AND ECONOMICS CORRESPONDENT

Jeff Spross ist Korrespondent für Wirtschaft und Handel bei TheWeek.com. Zuvor war er Reporter bei ThinkProgress.

Auf seiner LinkedIn-Site beschreibt er sich selbst als „Medien-Mädchen für alles“ mit bedeutender Erfahrung hinsichtlich bloggen und Video-Produktion. Er hat einen BS für Radio/TV/Film von der University of Texas in Austin. Das Fehlen jedweder Qualifikation für alles, was mit Energie und/oder Klimawissenschaft zu tun hat, bedeutet nicht notwendigerweise, dass er unrecht hat … aber angesichts dessen fehlt mir jeder Grund, an seinen Meinungen zur Energiepolitik interessiert zu sein … außer darüber zu lachen.

Analyse und Re-Analyse

Re-Analyse: „Der Vorgang oder ein Beispiel, etwas noch einmal zu analysieren: wiederholte oder erneute Analyse“ (hier)

Die Spross-Analyse

Dekarbonisierung Kaliforniens bis 2045.

Vor ein paar Tagen hat das Parlament des Staates [state Assembly] mit 44 zu 33 Stimmen ein Gesetz durchgebracht, welches vorschreibt, dass Kalifornien bis zum Jahr 2045 100% seines Stromes durch Erneuerbare erzeugt. Eine ähnliche Maßnahme passierte bereits den Senat. Atemberaubende 72 Prozent der Kalifornier stehen hinter der Maßnahme. Es fehlt nur noch die Unterschrift von Gouverneur Jerry Brown (Denokraten) unter dem Gesetz. Und man erwartet, dass er es unterschreiben wird.

Re-Analyse

Na und?

Atemberaubende 72 Prozent aller Kalifornier würde vermutlich auch hinter Maßnahmen stehen, welche die Entropie aufheben oder Kalifornien vor den Verheerungen der Plattentektonik schützen würden. Die Menschen können auch für Einhörner stimmen.

Aber um des Argumentes willen … Nehmen wir einmal an, Kalifornien würde seine Stromerzeugung bis 2045 tatsächlich dekarbonisieren … es hätte keinerlei Auswirkung auf die klimatischen Nöte Kaliforniens, seien diese nun real oder imaginär. 95% des Stromes in diesen USA und dem District of Columbia [= Washington DC] wird nicht in Kalifornien erzeugt.

US EIA

Die Spross-Analyse

Verhinderung von Buschbränden durch Dekarbonisierung…

Man muss doch nur die aktuellen Nachrichten betrachten. Das größte Buschfeuer in der Historie des Staates loderte über einen Monat lang. Rund 400.000 Acres Land verbrannten, ein Feuerwehrmann kam ums Leben, und Städte wurden in Rauchwolken gehüllt.

Re-Analyse

Das ist einfach nur lächerlich. Man betrachte folgende Graphiken:

Atzet, 1996
Oregon Department of Forestry
National Interagency Fire Center NIFC

Jedoch, das NIFC stellt fest, dass vor 1983 die Quellen dieser Zahlen unbekannt sind oder nicht bestätigt werden können; sie sind nicht abgeleitet aus dem Prozess der gegenwärtigen Berichterstattung darüber. Folglich sollten die Zahlen vor 1983 nicht mit späteren Daten verglichen werden. Und: es gibt einen deutlichen Bruch in der Zeitreihe der Anzahl der Brände, die verbrannte Fläche ist nicht so Gegenstand von Fehlern der Berichterstattung. Das ist eine Glättung der Zeitreihe und sehr konsistent mit den Daten aus Oregon.

Es scheint, dass CO2 ein guter Feuerlöscher ist.

NIFC, NOAA und MacFarling-Meurre, 2006.

Die Spross-Analyse:

Der Anstieg des Meeresspiegels gefährdet die blühenden küstennahen Gemeinden des Staates“.

Re-Analyse

Mir fehlen die Worte … also lasse ich Graphiken sprechen:

Meeresspiegel-Trends (NOAA). Jährliche Rate des Meeresspiegel-Anstiegs (mm pro Jahr). Die Hand hält verschieden große Perlen zum Vergleich.
Meeresspiegel-Anstieg vor San Francisco (NOAA). Der Hammer verdeutlicht die Größenordnung (Estwing)
Meeresspiegel-Trends vor Los Angeles (NOAA). Der Hammer verdeutlicht wieder die Größenordnung. Seit dem Tod von Wyatt Earp ist der Meeresspiegel weniger gestiegen als der Hammer hoch ist.
Meeresspiegel-Trend vor San Diego (NOAA). Der Hammer wieder zum Vergleich.

Spross-Analyse

„In den Himmel schießende Temperaturen trocknen das Ackerland im Central Valley aus“

Re-Analyse

Er bezieht sich auf „The Valley That Hope Forgot“ [etwa: Das Tal, das die Hoffnung vergessen hat]

Auch in Texas gibt es Dürren. Wir errichten Deiche und andere Infrastruktur bzgl. Wasser. Das Thema lautet Wasser-Ressourcen-Management. Dürren in Texas und Kalifornien hängen auf ähnliche Weise von der ENSO ab. In Texas kann man mit Dürren umgehen, in Kalifornien nicht. Der primäre Unterschied ist, dass das Management in Texas viel besser gehandhabt wird.

Meteorologische Dürre-Bedingungen sind der akute Grund von Wasserknappheit. Die Regierung ist der chronische Grund für Wasserknappheit. 35 Jahre idiotischer Regierungsarbeit haben zu der Unfähigkeit Kaliforniens geführt, mit zyklischen Dürre-Bedingungen umzugehen. Sie haben umweltlichen Unsinn angerichtet, um den Ausbau der Wasser-Infrastruktur zu blockieren, der notwendig gewesen wäre, um der Bevölkerungsentwicklung Rechnung zu tragen.

Südkalifornien und das Central Valley waren immer auf zusätzliche Wasserspeicher und Lieferkapazitäten derselben angewiesen.

Die 10 größten Reservoire in Kalifornien, Dreh- und Angelpunkt des Wassersystems für 38 Millionen Menschen und der größten Landwirtschaft der USA, sind allesamt zwischen 1927 und 1979 gebaut worden. Shasta Lake, der große See am Sacramento-River nahe Redding, wurde 1945 fertig gestellt. Mit dem Bau des größten Staudammes in den USA, Oroville mit einer Höhe von ca. 235 m, wurde 1961 begonnen, er wurde 1968 fertig gestellt.

Das letzte riesige Reservoir in Kalifornien war New Melones am Stanislaus River in der Calaveras County [County = in etwa unsere Landkreise]. Seit der Korps von Ingenieuren im Jahre 1979 das sprichwörtliche Band durchschnitt, ist Kalifornien um 15 Millionen Menschen gewachsen. Quelle

Große Gebiete des Staates Texas haben ebenfalls immer zusätzliche Wasserspeicher und Lieferungskapazität benötigt.

Die Reservoire in Texas weisen derzeit eine Kapazität von 72% auf – trotz persistenter Dürre-Bedingungen.

Texas hat seine Reservoir-Kapazitäten während der letzten 80 Jahre stetig erweitert …
Während der vorangegangenen, mit der ENSO zusammenhängenden Dürreperiode hat Texas seine Reservoir-Kapazität vervierfacht …

Texas begegnet der jetzigen ENSO-Dürreperiode mit der Einrichtung verbesserter Wasser-Infrastruktur einschließlich des Baus 26 neuer großer Reservoire …

Im staatlichen Wasser-Plan werden 26 neue große Reservoire eingerichtet, um den Wasserbedarf in vielen Regionen zu decken. … Diese neuen Reservoire würden 1,5 Millionen Acre-Feet [Kubikfuß?] pro Jahr bis zum Jahre 2060 speichern, falls alle eingerichtet werden. Es ist nicht überraschend, dass die meisten dieser Projekte östlich der Interstate [= Autobahn] 35 eingerichtet werden, wo Regenmenge und Abfluss größer sind als im westlichen Bereich des Staates. (Quelle)

Spross-Analyse

„Musterbeispiel eines Vorzeige-Projektes“

Der gesamte Planet muss sich zwischen 2050 und 2070 dekarbonisiert haben. Kalifornien hat 39 Millionen Einwohner und eine Wirtschaft, welche die fünftgrößte der Welt wäre, wenn Kalifornien ein unabhängiger Staat wäre. Er ist nicht die Welt. Aber falls Kalifornien hierbei Erfolg hätte, könnte es ein Musterbeispiel eines Vorzeigeprojektes sein.

Re-Analyse

Falls sich der „gesamte Planet zwischen 2050 und 2070 dekarbonisiert haben muss“, wäre die Dekarbonisierung von 5% der US-Stromerzeugung bis 2045 keineswegs das „Musterbeispiel eines Vorzeigeprojektes“. Es wäre ein kaum wahrnehmbares Vorzeigeprojekt.

Gleichzeitig wird Texas damit fortfahren, seine Öl- und Gaserzeugung zu steigern, ebenso wie die Stromerzeugung (mittels aller verfügbaren Quellen) und die Einrichtung weiterer Wasser-Infrastruktur (finanziert durch die Einkünfte von Öl und Gas).

Falls sich also Kalifornien aus einem Musterbeispiel eines kaum wahrnehmbaren Vorzeigeprojektes zurückzieht, wird es nirgendwo außerhalb der Brieftaschen der Kalifornier irgendeinen Unterschied geben. Und einfach gesagt, so sieht der „gesamte Planet“ von hier aus:

Quelle: https://imgur.com/gallery/6LOllVy/comment/560233269

David Middleton is a petroleum geologist and has been a naturalized Texan since 1981.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/09/04/a-reanalysis-of-californias-climate-moon-shot-grand-scale-climate-fail/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

—————————–

Anmerkung des Übersetzers: Im Original kommen im Anhang noch diverse Tabellen mit Strompreisen, unter Anderem auch für Europa. Diese wird hier noch angefügt. Die Zeile mit Deutschland ist vom Übersetzer schattiert.

10 Sep 15:09

Harald Lesch, ein Professor mit NULL Wissen zur Kernkraft

by Admin

Hier einige Beispiele:

Beispiel 1:

„Was wäre gewesen, wenn die Bundesrepublik Deutschland sich 1955 statt für die Kernkraft, für die Windkraft entschieden hätte? Denn Wind – und das ist keine wissenschaftliche Erkenntnis – gab es schon bevor es die Windräder gab.“

Eine kluge Frage des Herrn Professor, die Antwort ist leicht: Dann hätten wir die meiste Zeit im Jahr keinen Strom, und unser Land wäre auf einem Entwicklungsstand, wie wir es um das Jahr 1900 hatten. Meine Mutter (Jahrgang 1911) erzählte gern, wie zu ihrer Jugendzeit der Strom ins Haus kam; nur ihre Großmutter wollte es in ihrem Zimmer nicht haben, alle anderen schon. Wir sehen, fortschrittliche Menschen gab es schon im Jahre 1911, lange bevor Harald Lesch auf die Welt kam.

 

Beispiel 2:

„Stattdessen haben wir uns bei der Kernkraft völlig verhoben.“

Deutschland hatte einmal 19 Kernkraftwerke, heute sind es nur noch 7. Lange Zeit befanden sich unsere Kernkraftwerke unter den Top 10 der Welt, das sagt viel über deren Zuverlässigkeit aus. Deutschland hatte die sichersten und besten, das weiß Harald Lesch offenbar nicht. Und er sagt auch nicht den Grund, warum eigentlich die besten Kernkraftwerke abgeschaltet werden: Demagogen aus der Politik haben es mit Unterstützung der Massenmedien geschafft, ein ganzes Volk auf einen Irrweg zu führen. Deutschland steht mit seinem Ausstieg aus der Kernkraft weltweit allein da, kein anderes Land folgt diesem zweifelhaften Vorbild. Nur Italien und Österreich hatten ihre Kernkraftwerke schon zuvor abgeschaltet bzw. nicht in Betrieb genommen.

Seit etwa 10 Jahren hat die Stromerzeugung mittels Kernenergie weltweit einen riesigen Aufschwung erlebt, die Anzahl der Neubauten verdoppelte sich. Ende 2017 waren in 31 Ländern 448 Kernkraftwerke in Betrieb. Es befanden sich 56 Kernkraftwerke im Bau in 16 Ländern, das sind Vereinigten Arabischen Emirate, Bangladesch, Argentinien, Belarus, Brasilien, China, Finnland, Frankreich, Indien, Japan, Korea, Pakistan, Rußland, Slowakei, Taiwan, USA. In 25 Ländern befanden sich 125 Kernkraftwerke in der Planung, Beispiele sind Türkei, Vietnam, Usbekistan, Saudi Arabien.

 

Die Kernkraft ist die Technik der Zukunft, alle Länder dieser Welt haben das verstanden. Nur Deutschland, das einmal führend war, will aussteigen. Von Intelligenz kann man da nicht sprechen.

 

Beispiel 3:

„Ihr werdet mit der ASSE 15 Milliarden rein stecken, um den Dreck wieder an die Oberfläche zu holen.“

Die ganze Welt ist voller Radioaktivität und strahlt. Auch Herr Prof. Lesch ist ein radioaktiver Strahler. Vielleicht ist er durch seine Eigenstrahlung verstrahlt. Aber zu dem Wort „verstrahlt“ gibt es keine Definition und daher ist jede Bemerkung dazu unsinnig und als Angstmache zu werten. Die Abfälle in der ASSE sind schwach aktive Stoffe, genau so schwach radioaktiv, wie es Herr Lesch ist, und wie es alle anderen Menschen sind. Jeder Mensch bestrahlt sich selber und alles in seiner Umgebung. Eine beliebte Rechenaufgabe ist die Berechnung der Strahlendosis, die durch das gemeinsame Schlafzimmer zustande kommt. Einige Zahlen dazu: unsere Luft hat 20 bis 50 Becquerel / kg, das Erdreich in einem Garten etwa 2000 Becquerel / kg, Granit hat ca. 5000 Becquerel / kg, Pechblende 150 000 000 Becquerel / kg, das Wasser der Wettinquelle in Bad Brambach 25 000 Becquerel / kg, die Luft in den Stollen der Heilbäder Bad Gastein oder Bad Kreuznach >100 000  Becquerel / kg, reiner Kali-Dünger 15 000 Becquerel / kg, der Mensch 120 Becquerel / kg.

Die Stollen der ASSE liegen in etwa einem halben Kilometer Tiefe. Und das Erdreich darüber enthält 100-mal so viel Radioaktivität wie die Abfälle unten. Schon allein daher ist es unsinnig, diese wieder nach oben zu holen, denn sie werden ja durch die 100-fache Radioaktivität des Deckgebirges geschützt. Die 250 Gramm Plutonium-241, die heute noch die höchste Aktivität in der ASSE ausmachen, werden wegen ihrer kurzen Halbwertszeit in wenigen Jahren verschwunden sein.

 

Alle Tätigkeiten rund um die ASSE sind als typisch deutsche Falschhandlungen zu werten, die viel Geld kosten aber NULL Nutzen bringen.

 

Beispiel 4:

„Wohin mit den strahlenden Abfällen? … Was das Endlager betrifft, da sind ja teilweise haarsträubende Entscheidungen gefallen …“

Alles in der Welt enthält radioaktive Stoffe, wie in der Aufzählung zu Bsp. 3 dokumentiert. Radioaktivität kann gefährlich werden, allerdings nur in hoher Konzentration, und wenn man sie verspeist. Das ist mit den Abfällen aus Kernkraftwerken unmöglich, man hat sicher vorgesorgt.

Daher wird beim Kampf gegen die Kernkraft von hypothetischen Gefahren geredet, die man natürlich nicht nachweisen kann. Aber durch die ständige Berieselung GLAUBEN die Menschen daran. Auch die berechneten hypothetischen Todesopfer werden für real gehalten, so wie im Mittelalter die Gefahren durch Hexen / Hexenmeister für real gehalten wurden. Hypothetische Gefahren sind KEINE Gefahren, so wie hypothetische Nahrung den Menschen verhungern lässt, oder das hypothetische Seil den Bergsteiger nicht vor dem Absturz sichert.

Bei uns in Deutschland wird die Endlagerung der Abfälle aus politischen Gründen verhindert, und das mit voller Absicht. Ein technisches Problem gibt es bei der Endlagerung nicht. Der Bürger darf das nicht bemerken, daher hat man das Bundesamt für Strahlenschutz unter politische Leitung gestellt. Sogar die Ausweitung der Sicherheitszonen in Deutschland rund um Kernkraftwerke von 2/10/25km auf 5/20/100kmwar eine Forderung der Politik und die Strahlenschutzkommission hatte gehorcht und eine Begründung aus dem Hut gezaubert. Der Bürger wird betrogen, die wahren Zusammenhänge werden verschleiert.

 

Warum steigt Deutschland aus der Kernkraft aus?

Frau Merkel hatte im März 2011 nach den Wasserstoffexplosionen in Fukushima die Abschaltung der Kernkraft in Deutschland verfügt und das mit dem Restrisiko begründet, die von dieser Technik ausgehen würde.

Heute wissen wir, daß der Unfall KEINEgesundheitlichen Schäden durch die ausgetretene Radioaktivität zur Folge hatte.Das war schon bei dem Fachsymposium „Strahlenschutz – Ein Jahr nach Fukushima“ des Deutsch-Schweizerischen Fachverbandes für Strahlenschutz e.V. (FS), 8. und 9.März 2012 in Mainzsichtbar. Die Medien in Deutschland hatten sich für dieses Fachsymposium nicht interessiert, offenbar weil es die üblichen in Deutschland verbreiteten Horrornachrichten nicht bestätigte.

Es dauerte etwas länger, bis in den deutschen Fachmedien berichtet wurde, daß die Evakuierungen als Strahlenschutzmaßnahme viele Todesopfer zur Folge hatten. Dadurch hat es 150 bis 600 Todesopfer gegeben (so ein Leitmedium aus Hamburg, Heft 17/2016 Seite 106). Japanische Quellen sprechen von bis zu 1500 Todesopfern.

Die Evakuierungen MUSSTENgemacht werden, weil eine unsinnige Strahlenschutzgesetzgebung es befohlen hatte. Nach anfänglichem Zögern wurden sogar die Intensivpatienten aus den Krankenhäusern abtransportiert. Dazu dürfte jedermann klar sein, daß bei Trennung dieser Patienten von ihren Versorgungsgeräten vielen der baldige Tod droht — es handelte sich somit um vom geltenden Recht befohlene Ermordung Unschuldiger. Die aus Altenheimen evakuierten Menschen wurden auf der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten umhergekarrt, immer wieder verlegt, wobei deren Sterblichkeit auf das 4-fache stieg. Messungen an den Evakuierten zeigten keine erhöhte Strahlung, was verständlich ist, denn sie befanden sich in Häusern, als die Wolke mit freigesetzter Radioaktivität vorbei zog.

In Fukushima wurde deutlich, daß der Schutz vor Strahlung sehr viele Todesopfer zur Folge hatte, die Strahlung selber jedoch nicht ein einziges.

Im deutschen Grundgesetz ist in Art. 1 von der unantastbaren Würde des Menschen die Rede — wie verhält es sich damit in Japan??? Wo bleiben die Denkveranstaltungen und Lichterketten zu den Opfern des Strahlenschutzes???

 

Gesetze können falsch sein, denn sie werden von Menschen gemacht und Menschen können irren. Das ist bei der Strahlenschutzgesetzgebung ganz sicher der Fall. Ebenso beim Kernenergieausstieg unseres Landes, der ja eine Folge der jahrelang geschürten Strahlenangst ist. Viele Fachleute der Strahlenbiologie und aus der Kernenergiebranche protestieren gegen diese falschen Gesetze, aber sie kommen höchstens auf ihren Fachtagungen oder in ihren Fachzeitschriften zu Wort. Die hauptamtlichen Strahlenschützer sehen die Dinge teilweise anders, denn ihnen geben falsche Gesetze die Lebensgrundlage. Unsere Massenmedien hätten die Macht zu einer Veränderung, aber bisher haben sie diese Macht nicht genutzt, das ist bedauerlich. Manchmal wird daher in Bezug auf die unsere Massenmedien von Lückenmedien oder Lügenmedien gesprochen.

06 Sep 07:25

Raspberry Pi Cam: Babycam mit wenig Aufwand selbst bauen

Wer eine Babycam kaufen will, steht vor der Qual der Wahl und kann dabei viel Geld ausgeben. Wir zeigen, wie mit überschaubarem Aufwand auch Raspberry-Pi-Einsteiger selbst eine bauen können. Nebenbei wird gekocht. Von Christopher Bichl (Anleitung, Server)
06 Sep 07:24

Advanced | Flow of The Week: Retrieving Office 365 Message Center and Service Health Notices using Microsoft Flow

To automate critical business processes in Office 365 using Microsoft Flow, we typically need to call cloud-based services in order to retrieve data. Calling these services often requires us to use the HTTP connector and action, and as a result, provide our TenantID, along with an App’s ClientID and SecretID in the Flow. This blog post will provide a detailed walkthrough of configuring these required parameters when calling cloud services using the HTTP connector. We’ll use a recently released Flow template as an example, which retrieves data from the Office 365 Message Center and Service Health dashboards.
06 Sep 07:24

Scripted Application of Data Governance Labels

by Chris McNulty

(Today's post comes from Robin Meure in Microsoft Premier Field Engineering - many thanks!)

 

How to apply Office 365 labels programmatically/scripted to a document library

 ADGLabel.jpg

While we had the ability to make labels available to certain (or all) sites from the Office 365 Security & Compliance Center and then apply a specific label to a document library like in the UI (as can been seen in the screenshot above), there was no way to set a default label onto a document library for each site (at least not in a scripted or programmatic way :)

 

Since the release of the March 2018 CSOM package, an API has been exposed to make this happen.

In short, the following methods have been exposed:

 

  • public method Microsoft.SharePoint.Client.CompliancePolicy.SPPolicyStoreProxy.GetListComplianceTag
  • public method Microsoft.SharePoint.Client.CompliancePolicy.SPPolicyStoreProxy.SetListComplianceTag
  • public method Microsoft.SharePoint.Client.CompliancePolicy.SPPolicyStoreProxy.SetListComplianceTagWithMetaInfo

 

Here is how we can call it from PowerShell:

[Microsoft.SharePoint.Client.CompliancePolicy.SPPolicyStoreProxy]::SetListComplianceTag($web.Context,$listUrl,$nameOfPolicy,$false,$false,$false)

 

The parameters of the methods are the following:

SetListComplianceTag

(

Microsoft.SharePoint.Client.ClientRuntimeContext context,

string listUrl,

string complianceTagValue,

bool blockDelete,

bool blockEdit,

bool syncToItems

)

 

ListUrl

Use the RootFolder.ServerRelativeUrl property of the List object to fetch this.

ComplianceTagValue

The title of the Label you want to apply on the document library

BlockDelete

Blocks the ability to delete the document

BlockEdit

Blocks the ability to edit the document

SyncToItems

Apply label to existing items in the library.

 

Next is a snippet to apply a label to a default library by either using the SharePointPnPPowerShellOnline module which can be found at PnP PowerShell repository or just 'vanilla' PowerShell CSOM. The most important thing is to remember that we need the right version of the CSOM library to be loaded. By default the PnPPowerShell, when being updated of course, will have the latest CSOM assemblies (as opposed to the SharePoint Online Management Shell).

 

############# Variables to be replaced ###############

#url of the web you want to apply the label on

$url = "https://tenant.sharepoint.com"

 

#name of the document library you want to apply the label on

$listName = "Documents"

 

#credentials being used to connect to the web

$credentials = Get-Credential

 

#title of the label you want to apply

#(it actually requires the title of the policy, as opposed to a Id/GUID..)

$nameOfPolicy ="Project documentation"

 

############# /Variables to be replaced ###############

 

############# PnP ###############

Connect-PnPOnline -Url $url

$web = Get-PnPWeb

$context = $web.Context

$list = Get-PnpList -Identity $listName -Web $web

############# /PnP ###############

 

############# Vanilla CSOM ###############

# Need at least 16.1.7521.1200 (March 2018 CSOM)

# Download the CSOM assemblies from https://www.nuget.org/packages/Microsoft.SharePointOnline.CSOM

Add-Type -Path "C:\Program Files\WindowsPowerShell\Modules\SharePointPnPPowerShellOnline\Microsoft.SharePoint.Client.dll"

Add-Type -Path "C:\Program Files\WindowsPowerShell\Modules\SharePointPnPPowerShellOnline\Microsoft.SharePoint.Client.Runtime.dll"

Add-Type -Path "C:\Program Files\WindowsPowerShell\Modules\SharePointPnPPowerShellOnline\Microsoft.Office.Client.Policy.dll"

 

$context = New-Object Microsoft.SharePoint.Client.ClientContext($url)

$context.Credentials =  New-Object Microsoft.SharePoint.Client.SharePointOnlineCredentials($credentials.UserName, $credentials.Password)

$list = $context.Web.Lists.GetByTitle($listName)

$context.Load($list)

$context.Load($list.RootFolder)

$context.ExecuteQuery()

############# /Vanilla CSOM ###############

 

############ Main part of the script ############

 

# To get the Url of the list, we're fetching the RootFolder which contains the ServerRelativeUrl property

$listUrl = $list.RootFolder.ServerRelativeUrl

 

# Calling the method to SET the tag

[Microsoft.SharePoint.Client.CompliancePolicy.SPPolicyStoreProxy]::SetListComplianceTag($context,$listUrl,$nameOfPolicy,$false,$false,$false)

 

#Call the executequery method on the Context to apply the change

$context.ExecuteQuery()

 

############ /Main part of the script ############

 

There you go!

06 Sep 07:24

Configure just-in-time virtual machine access from the VM blade

Just-in-time virtual machine access can now be configured from the virtual machine blade (in preview) to make it even easier for you to reduce your exposure to threats.

Attackers commonly target open ports on internet-facing virtual machines, spanning from port scanning to brute force and DDoS attacks. One way to reduce exposure to an attack is to limit the amount of time that a port on your virtual machine is open. Ports only need to be open for a limited amount of time for you to perform management or maintenance tasks. Just-in-time virtual machine access helps you control the time that the ports on your virtual machines are open. 

Learn more. 

05 Sep 19:32

Buchhaltung in der Cloud: Die besten Anbieter für dein Business

Das Thema Buchhaltung muss längst nicht mehr so aufwändig und lästig sein, wie es klingt. Insbesondere Freelancer, Startups und kleine Unternehmen profitieren vom ­wachsenden Markt der Cloud-Tools. Was die Anwendungen bieten – und worauf An­wender achten sollten.

Angebote, Aufträge, Rechnungen: Das alles managt Martin Maier jetzt online. Der Inhaber des IT-Dienstleisters Maier EDV Systeme im baden-württembergischen Görwihl hatte dies jahrelang mit einer fest installierten Software erledigt. Doch vom ständigen Aufspielen der Updates, dem regelmäßigen Backup-Erstellen und starren Lizenz-Regelungen hatte der Firmen-Chef genug. Mittlerweile ist er mit seinem Acht-Mann-Unternehmen auf eine Cloud-Lösung umgestiegen. Die webbasierte Lösung ist anpassungsfähiger. Der Anbieter des Tools, die Sevenit, hostet die Anwendung in Deutschland und kümmert sich um Backups und Updates.

Wie Martin Maier setzen immer mehr kleine Firmen oder Selbstständige auf webbasierte Tools, die bei der Buchhaltung unterstützen und lästigen Verwaltungsaufwand abnehmen. Im Markt buhlen dutzende Anbieter um die Gunst der Nutzer. Die Funktionsbreite der Angebote ist hoch: Während ein Einzelunternehmer in der Regel schon mit einem einfachen Tool zur Rechnungserstellung viel Zeit und Aufwand sparen kann, ersetzen kleine und mittelständische Unternehmen die ungeliebte Zettelwirtschaft dank umfangreicher Buchhaltungslösungen gleich ganz. Eine große Investition muss dafür in der Regel nicht getätigt werden, denn abgerechnet wird zumeist über eine Nutzungsgebühr. Einsteigerpakete sind schon unter zehn Euro pro Monat erhältlich, einige Lösungen werden sogar kostenfrei angeboten. Die Anzahl der Dokumente, Kunden und Nutzer sowie der verfügbare Speicherplatz werden von den Anbietern limitiert, unterschiedlich kombiniert und paketweise gestaffelt. So lässt sich die gebuchte Leistung an das individuelle Aufkommen anpassen.

Die Basis: Rechnung per Mausklick

Das Erzeugen von Rechnungen be­herrschen nahezu alle Lösungen. Wenige Klicks genügen, um ein individuelles Dokument im Corporate-Design zu erstellen: Logo, Schriftarten und Hintergründe sind bei nahezu allen Anbietern anpassbar. Schon beim Rechnungsschreiben können Selbstständige und kleine Unternehmen dadurch viel Zeit sparen. Noch größer wird der Effekt bei wiederkehrenden Positionen. Manche Rechnungen müssen immer wieder mit den gleichen Beträgen an die gleichen Kunden ausgestellt werden. Was früher per Serienbrief oder gar händisch per „Copy and Paste“ erledigt wurde, ist in vielen Tools mit einer einmaligen Einrichtung erledigt. Wird eine Rechnung als wiederkehrend markiert, wird sie vom System entsprechend der hinterlegten Regeln immer und immer wieder automatisiert erstellt und kann dann direkt aus dem System verschickt werden.

Auch beim leidigen Thema Mahnungen bieten die Web-Tools gute Unterstützung. So hinterlegen Anwender beispielsweise beim Anbieter Reviso den Zeitpunkt, bis wann eine Rechnung beglichen werden muss, ebenso wie die Mahnstufen – von der Zahlungserinnerung bis hin zu ersten Mahnung, zweiten Mahnung und so weiter. Auch die Höhe der Mahngebühren kann eingegeben werden. Wird ein Mahnlauf gestartet, erkennt das System, welche Rechnungen noch nicht beglichen wurden und erzeugt die entsprechenden Mahnungen. Wird nach Ablauf der nächsten Frist ein neuer Mahnlauf gestartet, erkennt das Tool welche Kunden nach der ersten Mahnung beglichen haben und welche nicht und erstellt wiederum die zur Mahnstufe passenden Dokumente, die dann verschickt werden können. Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren auch die anderen marktüblichen Lösungen.

Automatischer Bankabgleich

Voraussetzung für die automatisierte Generierung von Mahnungen ist natürlich, dass das jeweilige Tool stets die aktuellsten Zahlungseingänge berücksichtigen kann. Besonders komfortabel ist es, wenn auch dieser Abgleich mit dem Bankkonto automatisiert erfolgt. Die Banken stellen dafür eine so genannte HBCI-Schnittstelle zur Verfügung. Einige Tools docken direkt daran an. Der Abruf der Kontodaten wird mit dem Banking-PIN für das – grundsätzlich für das Online-Banking freigeschaltete – Konto ­legitimiert. Viele SaaS-Buchhaltungslösungen setzen mittlerweile aber auch auf Dienstleister wie etwa Figo, die sich auf die Bereitstellung von Bankschnittstellen spezialisiert haben. Der Vorteil solcher Banking-Service-Provider ist, dass eine größere Bandbreite an Banken abgedeckt werden kann. Sobald man sein Buchhaltungstool mit seinem Konto verknüpft hat, werden Zahlungseingänge automatisch der passenden Rechnung zugewiesen. Der Nutzer kann auf einen Blick erkennen, welche Rechnungen bezahlt und welche offen sind. Ein Export der Kontoauszüge via CSV-Datei entfällt. Der Abgleich zwischen Konto und Tool kann per Mausklick veranlasst werden, so ist die Buchhaltung stets aktuell. Für Gewerbetreibende und Unternehmen, die auch mit Bargeld agieren, ist es auch hilfreich, wenn das Buchhaltungstool über ein integriertes Kassenbuch verfügt. Im Kassenbuch werden dann alle bar bezahlten Geschäftsvorfälle dokumentiert.

Belegerfassung

Doch nicht nur die Einnahmen und somit die selbst gestellten Rechnungen und Zahlungseingänge sind für eine effiziente Buchhaltung via Cloud-Lösung wichtig. Auch alle Ausgaben müssen berücksichtigt werden. Dazu müssen Unternehmer ihre Rechnungen üblicherweise aus unterschiedlichsten Quellen zusammensammeln. An dieser Stelle kommt erschwerend hinzu, dass viele Rechnungen nicht digital vorliegen, sondern in Papierform. Eine clevere Belegerfassung ist somit ein wichtiger Bestandteil für eine sorgenfreie Buchführung.

Die Rechnungserstellung per App läuft beim Anbieter Debitoor in drei Schritten ab: Nach Eingabe der relevanten Daten können Nutzer die Vorschau prüfen und im dritten Schritt entscheiden, über welchen Kanal sie das Dokument versenden. Die Übersichtlichkeit bleibt auch im mobilen Kontext gewahrt. (Abbildungen: Debitoor)

Für Martin Neuhof bietet eine webbasierte Lösung hier klare Vorteile. Nicht nur das einfache Erstellen von Angeboten und Rechnungen spart dem Leipziger Fotografen viel Zeit. Kauft er neues Arbeitsmaterial, beispielsweise Polaroids, fotografiert er den Kassenzettel noch im Laden mit Hilfe seiner Smartphone-App und erfasst die Rechnung in seiner Lösung von Debitor als Ausgabe. Wenn Neuhof am Rechner eine PDF-Rechnung hochlädt, beispielsweise für seine Google-Adwords-Werbeschaltungen, erkennt das System automatisch Betrag und Mehrwertsteuersatz und ordnet sie der Kategorie „Werbeausgaben“ zu. Ebenso kann Neuhof Rechnungen via E-Mail an die Buchhaltungssoftware schicken. Das Tool findet die Rechnung und legt sie im System ab. Realisierte Ein- und Ausgaben werden über eine Bankschnittstelle mit seinem Buchhaltungs-Tool abgeglichen.

Weniger suchen, weniger tippen

Der Beleg-Upload über den Browser zählt zum Standardfunktionsumfang der Cloud-Lösungen. Per „Drag and Drop“ oder manuelles Hochladen können digitale Rechnungen ins System geladen werden. Viele Anbieter setzen dabei auf eine Texterkennung, mit der Beträge richtig ausgelesen und zugeordnet werden können, um Tipparbeit zu ersparen. Da die OCR-Texterkennung nicht immer optimal funktioniert, muss mitunter händisch nachgebessert werden – dank der Fortschritte im Bereich Machine-Learning und KI werden die entsprechenden Funktionen allerdings immer besser. Besonders raffiniert ist die Belegerfassung aus der E-Mail heraus: Dazu können Nutzer ein Tool-Postfach einrichten, in dem Rechnungen automatisch erkannt und im System hinterlegt werden. Wer wie Fotograf Neuhof auch unterwegs Rechnungen einsammelt, ist gut mit einer Lösung beraten, die eine mobile Applikation bietet, mit der Papierdokumente digitalisiert werden können.

Eine interessante kostenpflichtige Zusatzoption bietet Fastbill an. Ergänzend zu den üblichen Möglichkeiten via App, Upload und E-Mail hat das Frankfurter Unternehmen einen Assistenten entwickelt, mit dem automatisiert Belege aus mehr als 500 Online-Portalen erfasst werden können. Der Preis staffelt sich je nach Anzahl zu synchronisierender Portale.

Schneller zum Finanzamt

Im besten Fall machen moderne Cloud-Tools andere Software-Lösungen gänzlich unnötig. Das funktioniert schon heute beispielsweise bei der Übertragung von Daten an das Finanzamt. Sage One, 1und1 Buchführung, Meintagwerk, Debitoor, Freefibu, Coll­mex, Reviso, Kontolino und Sevdesk verfügen über eine Elster-Schnittstelle, mit der Daten direkt an die Behörde übertragen werden können. Fastbill und Buchhaltungsbutler wollen in Kürze ebenfalls eine Elster-Schnittstelle anbieten. Der Vorteil liegt auf der Hand: Umsatzsteuervoranmeldungen können dank der Schnittstelle direkt aus dem Tool heraus abgegeben werden. Ein händisches Übertragen in die Elster-Software ist nicht mehr nötig. Hinzu kommt, dass alle Belege vom System bereits aktuell vorgehalten werden. Das spart das Zusammensuchen von verstreuten Rechnungen – nicht selten die zeitaufwändigste und lästigste Arbeit, die Unternehmer bei der Buchhaltung stört. So können Cloud-Tools für große Erleichterung sorgen.

Auch Neuhof weiß dies zu schätzen. Als Fotograf ist er beruflich viel unterwegs. Dabei verschlägt es ihn an die verschiedensten Orte dieser Welt. Doch egal, ob er auf Fotoreise ist oder in seinem Studio arbeitet: Die regelmäßigen Umsatzsteuervoranmeldungen erledigt Neuhof ortsunabhängig und direkt aus dem Tool heraus – mit wenigen Klicks, da bereits alle Ein- und Ausgaben in seinem webbasierten System erfasst sind.

Seite an Seite mit dem Steuerberater

Um die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater zu erleichtern, bieten viele Buchhaltungslösungen auch eine Exportfunktion der Buchhaltungsdaten in das Datev-Format – das gängige Format unter Steuerberatern. Wurden die Daten im Tool exportiert, können sie dem Steuerberater übergeben werden. Der Steuerberater importiert diese Daten dann in seine Datev-Anwendung. Eine andere Möglichkeit ist es, dem Steuerberater einen eigenen Account im Tool einzurichten: Einige Lösungen räumen ihren Nutzern ein, unterschiedliche Zugänge mit unterschiedlichen Rollen zu definieren.

Fast alle Buchhaltung-Tools erlauben die Online-Verwaltung wieder­kehrender Rechnungen, so auch der Anbieter Billomat. Hier lassen sich über Dropdown-Menüs (ganz rechts) etwa vorgefertigte Templates auswählen, Start- und Endtermin sowie der Aussendungsturnus festlegen. (Screenshot: Billomat)

Doch es geht noch eleganter: Fastbill und Lexoffice bieten eine direkte Datev-Schnittstelle. Über diese Datev-Connect-Online-Schnittstelle gelangen alle relevanten Daten per Mausklick direkt in die Datev-Kanzleisoftware des Steuerberaters. Dazu muss der Steuerberater in seinem System ebenfalls seinen Mandanten anlegen. Sind diese Vorarbeiten erledigt, werden die nötigen Daten direkt übertragen – und auch die zugehörigen ­Belege. Das spart Arbeit und verbessert die Datenqualität. Rückfragen des Steuerberaters nach fehlenden Belegen sollten damit der Vergangenheit angehören.

Es geht auch deutlich umfangreicher: mit ERP

Neben den vorgestellten kleinen Lösungen (siehe Tabelle) haben auch umfangreiche Unternehmenssoftware-Lösungen Buch­haltungs- und Rechnungsfunktionen integriert. Immer mehr dieser ERP-Systeme (Enterprise-Ressource-Planning) funktionieren ebenfalls webbasiert. Von Warenwirtschaft über Lagerhaltung und Logistik bis hin zum Customer-Relationship-Management (CRM) decken sie ein breites Funktionsspektrum ab. Insbesondere für aufstrebende Startups kann ein ERP interessant sein, denn häufig wachsen mit dem Unternehmen auch die Anforderungen an die Software: Können Kunden anfangs noch in einer kleinen Excel-Tabelle verwaltet werden, ist nach kurzer Zeit unter Umständen ein leistungsfähiges CRM-Modul nötig. Mit einem webbasierten ERP wie beispielsweise, Comarch ERP XT, Weclapp oder Scopevisio ist die Firma von Beginn an breiter aufgestellt.

Durch einen Klick auf die Grafik öffnet sich die komplette Tabelle.

(Quelle: Eigenrecherche | Stand: Dezember 2017 | Alle Angaben ohne Gewähr)

Doch vor allem unerfahrene Startups sollten sich die Wahl der richtigen Software genau überlegen: „Sobald die Finanzierung steht, muss ein Unternehmen ein Software-Setup haben, das zukunftsfähig und skalierbar ist“, sagt etwa Kai Thierhoff, der mit seiner Kölner Firma Thierhoff Consulting Startups und Unternehmer berät. Auch bei Cloud-Lösungen sei es später schwierig, auf ein anderes System zu wechseln, weil die Unternehmensprozesse in der Regel stark mit den genutzten Systemen verschmelzen.

Dass die Anbieter die Datensicherheit gewährleisten, davon darf man heutzutage ausgehen. Allerdings lauern weitere Risiken. Was ist, wenn der Anbieter unerwartet ausfällt? Was passiert, wenn das eigene Unternehmen plötzlich Zahlungsschwierigkeiten bekommt und der Anbieter im Gegenzug den Zugang zur Cloud verweigert? Solche Fragen stellen Startups sich nach den Erfahrungen von Thierhoff oft noch zu selten. „Wer seine Buchhaltung mit einer Cloud-Lösung automatisiert, sollte sich den Anbieter in Bezug auf seine Bestandsfähigkeit kritisch anschauen, ebenso die Erreichbarkeit und den angebotenen Support“, rät er. Nicht zuletzt sollten auch die Nutzer dieser Tools ein gewisses Verständnis für die Buchhaltung mitbringen. So hat der Berater schon Gründer gesehen, die unwissentlich Strafen riskierten. Andere wiederum haben die buchhalterischen Dinge dank der eingesetzten Tools so gut im Griff, dass sie nicht einmal einen Steuerberater benötigen.

05 Sep 19:31

N26 startet Premium-Konto für Selbstständige und Freiberufler

N26 hat für Selbstständige und digitale Nomaden das neue Premiumkonto Business Black entwickelt. Das Geschäftskonto bietet Extras, um sicher und komfortabel zu reisen.

Das 2013 gegründete Fintech-Startup N26 hat sein kostenpflichtiges Angebot für Freiberufler und Selbstständige erweitert. Diese Kundengruppe wird bei traditionellen Banken selten mit offenen Armen empfangen und meist mit horrenden Gebühren abgeschreckt. Die mobile Bank N26 hingegen heißt sie schon seit 2016 mit dem Geschäftskonto N26 Business willkommen. Seither hat das Berliner Unternehmen verstanden, dass viele ihrer Kunden häufig auf Geschäftsreisen sind oder gar den Lebensstil der digitalen Nomaden pflegen.

Das Geschäftskonto N26 Business Black bietet daher ein Rundum-sorglos-Paket für unterwegs und zu Hause: Dazu zählen klassische Reiseversicherungen, die auch den Diebstahl des Smartphones abdecken, sowie die Möglichkeit, mit der Business-Mastercard auf der ganzen Welt gebührenfrei Geld abzuheben und vom Cashback zu profitieren. Bargeldschutz, eine Wareneinkaufsversicherung und die Erstattung der Selbstbeteiligung für den Mietwagen sind ebenfalls inklusive.

Übersichtliche Konten dank Spaces

Mit dem neuen Konto verwalten Selbstständige ihre geschäftlichen und privaten Finanzen übersichtlich und flexibel. Mit der neuen Funktion Spaces können sie unkompliziert bis zu zehn solcher Unterkonten erstellen. In diesen lassen sich individuelle Ziele verfolgen, etwa für den Urlaub oder das neue Auto sparen. Tätigen die Kontoinhaber Überweisungen oder heben Geld ab, erfolgt die Buchung über das Hauptkonto.

N26 will mit Kooperationspartnern Buchhaltung leichter machen

Als kleine Entscheidungshilfe lockt N26 im ersten Monat dieses neuen Angebotes mit exklusiven Vorteilen ihrer Partner Debitoor und Zervant: Rechnungen zu schreiben und sich um die Buchhaltung zu kümmern, sind die Schattenseiten des Lebens als Freiberufler oder Selbstständiger. Mit der Rechnungssoftware von Debitoor oder Zervant lassen sich die lästigen Pflichten auch von unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet erledigen – bye-bye Papierstapel! Dieses Angebot kommt besonders den Selbstständigen zugute, die bevorzugt unabhängig von Ort und Zeit arbeiten. Vom Strand in der Karibik können sie nach getaner Arbeit ihre Rechnungen erledigen und den Geldeingang in ihren Spaces organisieren.

Passend dazu: Womit die N26-Gründer einst scheiterten

05 Sep 19:31

Druckfrischer Paragraf

by Udo Vetter

In Berlin hat heute die 2. Auflage des Raser-Prozesses begonnen, und es geht wieder um die Frage, ob den Angeklagten Tötungsvorsatz zur Last gelegt werden kann. Eine erste Verurteilung hatte der Bundesgerichtshof aufgehoben, weil eben dieser Vorsatz vom Gericht nicht ausreichend festgestellt worden war.

Einzelheiten zum Verfahren kann man hier nachlesen. Gerade der Berliner Fall war wohl auch Grund dafür, dass der Gesetzgeber den fast noch druckfrischen Straftatbestand des Verbotenen Autorennens geschaffen hat (§ 315d StGB).

Wird durch das Autorennen der Tod eines Menschen verursacht, ist jetzt immerhin eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren möglich. Fahrlässige Tötung, die in solchen Fällen auch nahe liegt, ist zum Beispiel nur mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bedroht.

Ich überlege nach wie vor, wie das Landgericht Berlin in der Neuauflage des Prozesses angesichts der Gesetzesänderung weiter zum Mordvorwurf – und verbunden damit an einer lebenslangen Freiheitsstrafe – kommen will. Immerhin haben wir mit dem erwähnten Paragrafen ja nun eine Vorschrift, die eigentlich genau den betreffenden Fall umfasst. Ob da noch Platz für das Mordmerkmal der „niederen Beweggründe“ bleibt – fraglich.

Ich gehe mal davon aus, dass die Verteidiger sehr intensiv auf § 2 StGB verweisen werden. Dort steht nämlich drin, dass Strafgesetze zwar grundsätzlich nicht rückwirkend geändert werden können. Das gilt allerdings nicht für eine Strafmilderung, wie sie der neue Raser-Paragraf ja jedenfalls dann bringt, wenn man in solchen Fällen Mordmerkmale und Tötungsvorsatz bejahen und damit den Mordparagrafen anwenden will.

Da in der Sache auch noch keine abschließende Entscheidung gefallen ist, müsste aus meiner Sicht das mildere Gesetz angewendet werden, jedenfalls dann, wenn man ansonsten ernsthaft zu einem Mord kommen würde. Mit der Folge, dass die Höchststrafe dann maximal zehn Jahre betragen kann, und eben nicht lebenslänglich.

05 Sep 19:30

Gepflegtes Chaos in der Behördenakte

by Udo Vetter

Die Bundesagentur für Arbeit spricht zwar von ihren „Kunden“. Strafanzeigen erstattet sie aber trotzdem sehr gerne gegen ihre Kunden, jeden Tag in unzähligen Fällen mutmaßlichen Leistungsbetrugs. Auch ich bearbeite ab und zu solche Strafsachen. Über die Jahre gesehen, kann ich eigentlich nur eines sagen: Das Chaos, welches sich aus so einer normalen Leistungsakte der Bundesagentur für Arbeit ergibt, sucht meist seinesgleichen.

Demgemäß lassen sich regelmäßig gute Ansatzpunkte für die Verteidigung finden. Und entsprechend schwer ist es für Staatsanwälte und Richter, einen Tatnachweis zu führen. Die Tage war ich mal wieder bei einer reichlich genervten Amtsrichterin, die mit den vorgelegten Unterlagen schlicht nicht klar kam. Der Staatsanwältin ging es genau so.

Nun ja, ich erlaubte mir im Augenblick höchster Verzweiflung die Frage, ob man das Verfahren gegen meine Mandantin nicht als Bagatelle einstellen kann, ohne negative Konsequenzen für die angeklagte Frau. Immerhin habe der Sachbearbeiter bei der Arbeitsagentur doch in einem Vordruck auf Seite 46 seiner Akte angekreuzt: „Der Schaden wurde bereits in voller Höhe erstattet.“ Der Schaden, das sind die knapp 640 Euro, die meine Mandantin durch Nichtmeldung eines Nebenjobs zu viel bekommen haben soll.

Oh, meinte die Richterin, das habe sie ja gar nicht gesehen. „Tätige Reue“ sei immer etwas Gutes. Außerdem sei der Erstattungsanspruch der Behörde ja sowieso fraglich, denn meine Mandantin behaupte ja, sie habe den Job gemeldet. Da, so die Richterin, könne man doch wirklich mal nachsichtig sein. Sie zwinkerte der Staatsanwältin zu. Die verstand den Wink und erklärte sich einverstanden.

Ihr könnt euch meine Verwunderung vorstellen, als mir die Mandantin dann draußen vor dem Gerichtssaal sagte, sie jedenfalls habe keine 640 Euro zurückgezahlt. Was nur den Schluss zulässt, dass der Sachbearbeiter bei der Arbeitsagentur einfach das falsche Feld angekreuzt hat. Manchmal fügt sich halt eines zum anderen.

05 Sep 19:30

Abstinenz – vor der Therapie

by Udo Vetter

In einem Verfahren wegen Drogenbesitzes hat das Gericht meinen Mandanten verurteilt. Neben der Strafe gab es auch eine Bewährungsauflage: eine ambulante Drogentherapie.

Nun ist es leider so, dass ambulante Therapieplätze in der betreffenden Region rar gesät sind. Die Wartezeit beträgt mindestens sieben Monate. Eine unerfreuliche Hängepartie, aber nicht zu ändern.

Der Bewährungshelfer meines Mandanten will aber, dass mein Mandant schon jetzt Abstinenznachweise erbringt. Der Mandant soll sich also beim Arzt Blut abnehmen lassen. Und für den Fall, dass sich unerlaubte Substanzen in seinem Blut finden, wäre das ein Bewährungsverstoß – meint der Bewährungshelfer.

Äh, ja. Wenn der Mandant einfach so von heute auf morgen abstinent sein könnte, dann frage ich mich, wofür die Therapie gut sein soll, die irgendwann in nächster Zeit mal beginnen wird. Immerhin habe ich in der Gerichtsverhandlung diesbezüglich aufgepasst und dafür gesorgt, dass im Bewährungsbeschluss zwar die Therapieauflage enthalten ist, aber gerade kein absolutes Drogenkonsumverbot.

Deshalb sehe ich es jetzt erst mal gelassen, wenn der Bewährungshelfer tatsächlich Rabatz machen sollte.

05 Sep 19:30

Schlechter Rat von der Münchner Polizei

by Udo Vetter

Die Münchner Polizei hat ja eine rege Social-Media-Redaktion auf Twitter (@PolizeiMuenchen). Dort bleibt praktisch keine Rückfrage unbeantwortet. Dumm nur, dass die dort gegebenen „Tipps“ den Twitter-Nutzern enormen Ärger einbringen können – wenn sie sich denn dran halten.

Es geht um folgenden Hinweis, den ein Twitter-Nutzer an die Münchner Polizei gegeben hat:

Hey @PolizeiMuenchen Der Instagram Account Instagram.com/littledickmunc… postet abscheuliche Bilder von sexueller Gewalt gegen kleine Kinder. Nachdem ich es bei Instagram gemeldet habe kam nur zurück „Dies verstößt nicht gegen unsere Guidelines“

Könnt ihr euch das bitte mal ansehen?

Nach einigen Nachfragen antwortete @PolizeiMuenchen so:

Guten Morgen, dieser Account bzw. der Link scheint nicht mehr zu existieren. Können Sie uns eine Direktnachricht mit Details zum Accountnamen und wenn mgl. Screenshots der Inhalte zukommen lassen? Vielen Dank und Grüße

Ich weiß nicht, was der zuständige Mitarbeiter sich bei dieser Bitte gedacht hat. Viel kann es nicht gewesen sein. Ich kann nur sagen: Wenn ihr irgendwo im Internet auf möglicherweise strafbare Inhalte stoßt, dann macht auf keinen Fall Screenshots. Speichert die Inhalte auch möglichst nicht auf eurem Rechner ab. Und schickt keine solchen Inhalte durch die Gegend, schon gar nicht als Ausdruck auf Papier – auch nicht an die Polizei.

Spätestens mit dem Runterladen und Speichern der Inhalte auf eurem PC begründet ihr „Besitz“ an den Inhalten. Sicherlich tut ihr dies nur in der Absicht, den Behörden zu helfen. Aber darauf nimmt das Gesetz erst mal überhaupt keine Rücksicht. Das kann man § 184b StGB entnehmen. Die Vorschrift umreißt in Absatz 5 klar, dass Besitz nur dann straflos sein kann, wenn staatliche Aufgaben, Aufgaben aufgrund Vereinbarungen mit staatlichen Stellen (zum Beispiel Gutachter) oder dienstliche und berufliche Pflichten erfüllt werden.

Bloße private Zeugentätigkeit, so ehrenhaft sie auch sein mag, ist in dieser Aufzählung nicht enthalten. Das bedeutet konkret: Wer mit solchen Dingen zur Polizei läuft oder Screenshots mailt, ist ab diesem Zeitpunkt völlig auf das Wohlwollen der Polizei angewiesen. Nämlich dahingehend, dass diese gegen den freundlichen Melder nicht auch gleich ein Strafverfahren einleitet. Wozu sie aufgrund der Rechtslage an sich verpflichtet ist.

In diesem ungünstigen Fall kommt es dann letztlich darauf an, ob der Staatsanwalt hehre Motive vieleicht höher hängt als die Rechtslage. Letztlich verbleibt die durchaus realistische Möglichkeit, dass man als freundlicher Melder nach einer Hausdurchsuchung selbst vor Gericht landet. Was dies für das eigene Leben bedeuten kann, muss ich wohl nicht sonderlich betonen.

Im Ergebnis kann ich also nur dringend davon abraten, selbst irgendwelche Inhalte zu übermitteln.

Das bedeutet nun nicht, dass man in solchen Fällen gar nichts machen kann. Es gibt in allen Bundesländern mittlerweile Online-Wachen, die auch anonyme Anzeigen entgegennehmen. (Dass mitunter dort steht, anonyme Anzeigen würden nicht bearbeitet, kann man getrost ignorieren.) Allerdings muss man wissen, dass jedenfalls die IP-Adressen, verwendeter Browser und eventuell auch andere Metadaten mitgeloggt werden. So traurig es klingt, sollte man im eigenen Interesse doch geeignete technische Vorkehrungen treffen, wenn man Links – und mehr sollte es wirklich nicht sein – zu fragwürdigen Seiten an Behörden weitergibt.

05 Sep 19:30

Sixt darf weiter spotten

by Udo Vetter

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) muss es hinnehmen, wenn er vom Autovermieter Sixt zum „Mitarbeiter des Monats“ gekürt wird. Sixt hatte während der großen Bahnstreiks so den GDL-Vorsitzenden Claus Weselsky in ganz Deutschland plakatiert.

Die Adressaten hätten den satirischen Charakter der Kampagne erkannt, urteilt das Oberlandesgericht Dresden. Von einer Ausbeutung des „Werbewertes“ von Weselsky könne keine Rede sein (wahrscheinlich, weil er gar keinen nennenswerten Werbewert hat).

Da der Gewerkschafter auch nicht über das bloße Thema der Bahnstreiks hinaus herabgewertet worden sei, habe die Meinungsfreiheit von Sixt Vorrang, so das Gericht (Aktenzeichen 4 U 182/18).

05 Sep 19:30

Lieber Köln

by Udo Vetter

Vor Gericht läuft es ja nicht immer super. Aber heute war schon eher ein Horrortag, für den ich auch noch extra ins Zuständigkeitsgebiet der bayerischen Justiz gereist bin.

Der Staatsanwalt legte in seinem Plädoyer mit einer Strafforderung vor, die ich schon für reichlich ambitioniert hielt. Was machte das Gericht? Packte im Urteil direkt noch ein halbes Jahr Freiheitstrafe drauf. Natürlich alles ohne Bewährung.

In mir keimte schon ein wenig die Furcht, es könne gleich auch noch zu einer sogenannten Saalverhaftung kommen. Dabei wird der soeben verurteilte Angeklagte auf direktem Weg vom Gerichtssal in Untersuchungshaft geschickt, weil die Strafe einen Fluchtanreiz begründet.

So weit kam es dann allerdings nicht. Mein Mandant kann also erst mal abwarten, ob wir in der Berufung ein besseres Ergebnis erzielen können. Ich meine, das ist durchaus drin. Wenn der Gerichtsstand Köln oder Hamburg wäre, hätte ich jedoch ein deutlich besseres Gefühl. Mir persönlich zeigt der Fall mal wieder, dass man sich im Zweifel vorher gut überlegen sollte, wo man mit dem Gesetz in Konflikt gerät.

05 Sep 19:30

Selbst ausdrucken, trotzdem zahlen

by Udo Vetter

Der deutschlandweit größte Ticketversender Eventim darf keine „Servicegebühr“ in Höhe von 2,50 Euro verlangen, wenn der Kunde das Ticket selbst ausdruckt. Der Bundesgerichtshof erklärte das Entgelt für die die sogenannte „print@home“-Option bei Veranstaltungskarten für rechtswidrig.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte Eventim verklagt mit der Begründung, dass bei einer elektronischen Übermittlung der Eintrittskarte – zum Beispiel per E-Mail oder zum Download – weder Porto- noch Materialkosten anfallen. Kosten zu berechnen, die gar nicht entstehen, hält auch der Bundesgerichtshof für unzulässig. Er bestätigt deshalb ein Urteil aller Vorinstanzen zu Gunsten der Verbraucherzentrale (Aktenzeichen III ZR 192/17).

Aus Sicht der Verbraucherzentrale NRW hat das Urteil grundsätzliche Bedeutung und betrifft marktweit auch weitere Anbieter, die pauschal Geld im Zusammenhang mit dem Selbstausdrucken von Eintrittskarten verlangen. „Bei explodierenden Preisen werden Tickets für beliebte Künstler leider immer mehr zum Luxusgut. Das Urteil schiebt der Unsitte einiger Anbieter einen Riegel vor, Verbrauchern mit Extra-Gebühren zusätzlich Geld aus der Tasche zu ziehen“, sagt Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW.

Ebenso für unzulässig hält der Bundesgerichtshof Eventims „Premiumversand inklusive Bearbeitungsgebühr“ in Höhe von 14,90 Euro (plus 5 Euro für jedes weitere Ticket). Fans konnten im Rahmen des Vorverkaufs für die AC/DC-Welttournee 2015 ausschließlich den teuren Premiumversand wählen. Die Tickets kamen jedoch per einfacher innerdeutscher Post mit 60-Cent-Frankierung.

Nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW muss Eventim zu Unrecht erhobene Entgelte zurückzuzahlen. Für den Fall, dass Eventim nicht auf die Kunden zugeht, will die Verbraucherzentrale weitere juristische Schritte einleiten, unter anderem die nun bei Verbraucherabzocke gesetzlich geregelte Gewinnabschöpfung.

Für betroffene Kunden hat die Verbraucherzentrale ein Musterschreiben veröffentlicht, mit dem zu viel gezahlte Gebühren zurückverlangt werden können.

05 Sep 19:30

Alleinschläfer im Doppelbett

by Udo Vetter

Wie nutzt man sach- und fachgerecht ein Doppelbett? Mit dieser Frage musste sich das Landgericht Koblenz beschäftigen. Ein Single und Alleinschläfer hatte wegen seines Boxpringbettes mit einer Breite von 1,60m x 2,00m geklagt, weil sich in der Mitte eine Schlafkuhle gebildet hatte. Diese Vertiefung raubte dem Mann den Schlaf.

Das Boxspringbett bestand aus einem gefederten Untergestell und zwei Matratzen in den Größen von 0,8m x 2,00m. Die Matratzen befanden sich in einem durchgehenden Bezug, außerdem war im Preis noch ein gesamtflächiger Matratzentopper inbegriffen. Der Kläger schlief nach eigenen Angaben immer in der Mitte des Bettes, was dann wohl nach zweijähriger Nutzung zu der Kuhle führte.

Das Bett selbst war nicht mangelhaft, lautet das Fazit des Prozesses, in dem auch eine Sachverständige für industriell gefertigte Möbel aussagte. Die Expertin wies darauf hin, das Boxspringbett sei in dieser Größe auf zwei Schläfer ausgelegt. Wenn eine Person immer mittig auf dem Doppelbett schlafe, sei das eine „nicht sach- und fachgerechte“ Nutzung, weil der Übergangsbereich zwischen den beiden Liegeflächen hierfür nicht geeignet sei. Der Single hat nach dem Urteil also keine Ansprüche gegen das Möbelhaus (Aktenzeichen 6 S 92/18).

05 Sep 19:30

Ticketloser Busverkehr

by Udo Vetter

Normalerweise muss der Arbeitgeber einen Mitarbeiter abmahnen, bevor er ihn wegen Fehlverhaltens kündigt. Bei gravierenden Pflichtverletzungen kann das aber anders aussehen, wie der Fall eines Berliner Busfahrers zeigt.

Der Busfahrer war in Berlin auf einer Buslinie eingesetzt, die sehr stark von Touristen genutzt wird. Von offensichtlich auswärtigen Fahrgästen habe der Busfahrer den Ticketpreis verlangt, aber kein Ticket ausgedruckt. So lautete der Vorwurf eines Fahrgastes. Dieser berichtet, der Fahrer habe ihm gesagt: „You don’t need a ticket.“

Die Verkehrsbetriebe schickten daraufhin Prüfer in den Bus, welche die Praxis bestätigten. Außerdem gab es Videoaufzeichnungen, aus denen sich ergibt, dass der Busfahrer entgegen seiner Beteuerung im Arbeitsgerichtsprozess öfter mal kein Ticket ausdruckte.

Bei einer so gravierenden Pflichtverletzung bedürfe es keiner Abmahnung, urteilte nun das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (Aktenzeichen 10 Sa 469/18).

04 Sep 14:29

Ohne Spleißen: Telekom hängt Glasfaser mit Multiport Box an die Masten

Eine Entwicklung von Corning macht das oberirdische Verlegen von Glasfaser einfacher. Immer öfter fragen Gemeinden die Telekom, ob nicht ihre Masten genutzt werden können. (Glasfaser, Telekom)
04 Sep 12:10

Microsoft macht die Deutschland-Cloud dicht und setzt auf eigene RZs

by Wolfgang Miedl
Microsoft hat angekündigt, seine in Zusammenarbeit mit dem Datentreuhänder Telekom angebotene Deutschland Cloud einzustellen. Zukünftig wird es das gesamte Cloud-Portfolio mit Azure, Office 365 und Dynamics auch über eigene deutsche [...]Ähnliche Beiträge:Microsofts ‘German Cloud’– ein deutsches Office 365…Deutsche Microsoft Rechenzentren statt Office 365 Deutschland Cloud?Kommentar: Microsofts Deutschland Cloud–kostspielig,…Amerikanischer Durchsuchungsbefehl für externe Clouds?…Trumps erster CLOUD Act: US-Regierung stellt Microsoft...

[Den vollständigen Beitrag finden Sie auf der Website]
15 Aug 14:19

Update für Visual Studio Code: Schnellere Navigation und bessere Fehlermeldungen

Mit einer innovativen Breadcrumbs-Navigation kommt das neue Juli-Update von Microsofts Code-Editor Visual Studio Code daher. Das hat sich neben Neuerungen für Javascript noch geändert. Mit dem Juli-Update beziehungsweise der Version 1.26 verbessert Microsoft hauptsächlich die Navigation seines Code-Editors Visual Studio Code. Im monatlichen Update wird in dieser Version außerdem die Quick-Fixes-Funktion optimiert und Typescript sowie Javascript kriegen bessere Fehlermeldungen verpasst.

Visual Studio Code mit Breadcrumbs

Breadcrumbs steht ganz oben in der Liste der Neuerungen. Das soll die Navigation des Code-Editors maßgeblich verbessern. Die Navigationsleiste wurde prominent am oberen Bildschirmrand platziert. Breadcrumbs, die auch häufig bei Internetseiten zum Einsatz kommen, zeigen dir deinen gesamten Pfad vom Root-Verzeichnis deines Projekts bis hin zu deiner aktuell geöffneten Datei. [caption id="attachment_1102041" align="alignnone" width="640" class="tg-noadgoal"]Mit wenigen Shortcuts verwandelt ihr die neuen Breadcrumbs in eine interaktive Navigationsmöglichkeit. (Bild: Microsoft) Mit wenigen Shortcuts verwandelt ihr die neuen Breadcrumbs in eine interaktive Navigationsmöglichkeit. (Bild: Microsoft)[/caption] Microsoft hat die Breadcrumbs gemeinsam mit Shortcuts sehr interaktiv gestaltet. Mit ⇧⌘. gelangt ihr in die Navigationsleiste. Mit den Pfeiltasten könnt ihr euch nun durch den Verzeichnispfad bewegen, mit der Pfeiltaste nach unten öffnet sich ein Dropdown-Menü mit allen Dateien in dem aktuellen Verzeichnis. Wenn ihr einfach anfangt, einen Text zu tippen, startet eine Suchfunktion, die die zugehörige Datei in dem aktuellen Ordner raussucht. [caption id="attachment_1102046" align="alignnone" width="620" class="tg-noadgoal"]Die neuen Breadcrumbs können entweder mit oder ohne Tabs verwendet werden. (Screenshot: Microsoft) Die neuen Breadcrumbs können entweder mit oder ohne Tabs verwendet werden. (Screenshot: Microsoft)[/caption] Die neue Navigationsleiste kann in Kombination mit den Tabs oder ohne die Tabs angezeigt werden. Beim letzteren wandert der aktuelle Dateiname vor den neuen Verzeichnispfad. Falls die Breadcrumbs nicht von vornherein angezeigt werden, müssen sie erst über den Menüpunkt Anzeigen und Toggle Breadcrumbs aktiviert werden. Microsoft hat das Anzeigen-Menü in der neuen Version außerdem ein wenig aufgeräumt, indem viele Punkte in das Untermenü Appearance gewandert sind. [gallery booster="true" id="1084775" title="Atom vs Visual Studio Code: Das sind die Unterschiede"]

Optimierung von Quick Fixes und weitere Verbesserungen bei Javascript

Die Quick-Fixes-Funktion kann nun auch im Problem-Tab am unteren Bildschirmrand genutzt werden. Sobald ihr mit dem Cursor im Code euch auf einem Problem befindet, wird der entsprechende Fehler in dem Tab hervorgehoben. Mit einem Klick können nun alle Lösungsvorschläge angezeigt und ausgewählt werden. Weitere Neuerungen des Juli-Updates betreffen Javascript, da Visual Studio Code jetzt mit Typescript in der Version 3.0.1 ausgeliefert wird. Das bringt klarere Fehlermeldungen für Javascript und Typescript mit sich. Einige der Meldungen verlinken jetzt auf die genaue Codestelle, wo das Problem festgestellt wurde. Auch ist es für Javascript beziehungsweise Typescript möglich, mit der Quick-Fix-Funktion alle fehlenden Imports auf einmal hinzuzufügen. Den kompletten Changelog und den Download der aktuellen Visual-Studio-Code-Version 1.26 findet ihr auf dieser Seite. Außerdem spannend: Atom oder doch lieber Visual Studio Code? Wir haben beide Editoren miteinander verglichen
15 Aug 14:19

How to set up and use the Your Phone app on Windows 10

by Zac Bowden

Your Phone for Windows 10 is currently in testing, so here's how to set it up.

Want to try out the new Your Phone app on Windows 10? We've got you covered with a quick how-to showcasing all the steps you need to take to get things set up and ready to go.

How to use the Windows 10 Your Phone app

Right now, the Your Phone app only works on Android, and it allows you to see and share photos from your Android device directly on your PC. You must be a Windows Insider for this feature to function at this time. So, to begin, you need to open up the Your Phone app on your PC. You can either search for it or find it at the bottom of your Apps List in the Start menu!

  1. If you do not have the app installed, you can download it here.

  2. Open the Your Phone app on your PC.

  3. Select Get Started to begin the setup process.

  4. Select Link phone.

15 Aug 13:46

Alexa integration comes to Cortana on Windows 10 PCs

by Zac Bowden

Cortana and Alexa become best friends as Windows 10 users can now use Alexa commands through Cortana!

Microsoft has today announced that Alexa integration with Cortana on Windows 10 is now available! The integration is simple and works just like adding any other skill to Cortana. To set it up, just ask Cortana to "open Alexa" and the process will begin.

The integration with Alexa allows Windows 10 users to take advantage of over 30,000 new commands powered by Amazon's assistant, without needing to download anything. To use it, just ask Cortana to "open Alexa," and then ask Alexa whatever it is you're looking to ask. You can also now use Cortana on Alexa-based devices like an Amazon Echo device, which is pretty cool.

The Alexa integration also works on Cortana devices, including the Harman Kardon Invoke, and you can even configure it through the Cortana iOS and Android apps. This integration should be good news for Windows users looking to take advantage of Alexa-specific features and services, many of which aren't natively available on Cortana.

15 Aug 13:44

Office 365 Roadmap Updated: 2018-08-15

Additions : 0
Updates : 3

More Details At: www.roadmapwatch.com


Updated Features Current Status Update Type
Access: Updates to Linked Table Manager Rolling Out Status, Title, Description
Office Roadmap Filter Improvements and new Microsoft 365 Roadmap In Development Title, Description
Advanced anti-spoofing protection for external domains in Office 365 In Development Status
14 Aug 11:40

Personenkontrollen: Erfahrungen der Leser

by Udo Vetter

Vor einigen Tagen ging es hier und hier um Personenkontrollen, bei denen die Hautfarbe oder ein „anderes Aussehen“ eine Rolle spielt. Ich habe noch einige Erfahrungsberichte zu dem Thema erhalten, die ich hier wie angekündigt gerne veröffentliche.

Bericht 1

Ich bin dunkelhäutig und kann den Eindruck, der sich in den anderen Erfahrungsberichte widerspiegelt nur bestätigen. Ich kann es natürlich nicht beweisen und es ist mein rein subjektiver Eindruck, aber ich glaube ich werde häufiger kontrolliert und mitunter auch gründlicher. Insbesondere in Zügen und Bahnhöfen.

Ich bin eigentlich gegen die Möglichkeit den Doktortitel in den Ausweis eintragen zu lassen. Hatte irgendwann aber genug und habe es dann doch machen lassen. Auch hier ist mein subjektives Gefühl, dass es tendenziell einen positiven Einfluss auf die Höflichkeit die mir bei den Kontrollen entgegengebracht wird hat (natürlich erst nachdem ich den Ausweis ausgehändigt habe).

Bericht 2

Gegen Ende meines Studiums bin ich regelmäßig mit dem Zug aus Oberfranken zu meiner Lebensgefährtin in eine süddeutsche Stadt nahe der Schweizer Grenze gefahren. Scheinbar wurde/wird (?) die Zugverbindung gerne für den Transport illegaler Substanzen genutzt, weswegen dort Personenkontrollen stattfanden (in beiden Richtungen).

Einem alten studentischen Brauch folgend, habe ich mit Beginn meiner Abschlussarbeit aufgehört mich zu rasieren und meine Haare lange wachsen lassen. Da bei jener Zugfahrt, die für die Geschichte relevant ist, schon geraume Zeit in die Erstellung meiner Abschlussarbeit geflossen war (ca. 1 1/2 Jahre) und ich während des Studiums einen eher legeren Kleidungsstil pflegte, mag meine Erscheinung sehr eigen gewesen sein – vermutlich zwischen Hippie und vermeintlichen Terrorist anzusiedeln.

Es begab sich nun so, dass ich mit dem Zug erneut unterwegs nach Süddeutschland war, und am einen Ende des Zugwaggons saß. Am anderen Ende stiegen Polizeibeamte in Zivil ein und begannen, der Reihe nach alle Fahrgäste zu kontrollieren. Dies wäre die erste Personenkontrolle meines Lebens gewesen, ich hatte schon meinen Ausweis gezückt und freute mich auf die Kontrolle. Als ich endlich als letzter an der Reihe gewesen war, gingen die Polizisten allerdings einfach an mir vorbei und ich hörte den einen Polizisten zum anderen raunen: „Nein, das wäre jetzt zu offensichtlich, den kontrollieren wir nicht“. Etwas enttäuscht durfte ich dann, ohne kontrolliert worden zu sein, meine Zugfahrt fortsetzen.

Bericht 3:

Ein mir sehr gut bekanntes Pärchen ist mit einem Dunkelhäutigen befreundet, der auch regelmäßig vor allem am Bochumer Hbf kontrolliert wird.

Einmal haben sich die drei verabredet, Treffpunkt war in der Bahnhofshalle. Als die beiden ankamen, wurde ihr Bekannter gerade wieder kontrolliert.

Sie haben sich dann daneben gestellt und gewartet. Der Polizist meinte dann etwas wie „Ach Sie gehören zusammen?“ und hat die Kontrolle sofort beendet.

Bericht 4

Ich habe zwar einen Doktortitel im Pass, hatte ihn aber nicht dabei, war irgendwie der Meinung Wien-Köln ist Schengen, da braucht man nix.
Es war gerade high-life bei der für mich überraschenden Passkontrolle (irgendeine Terrorwarnung), eben auch für Schengen, ich hab mich halt auf gut Glück trotzdem angestellt.
Als ich dran war hat mich die Polizistin gleich mal angeblafft, ob ich nicht wüsste dass immer ein Dokument mitzuführen sei, ich hab noch höflich erwidert bei uns in Wien nicht, und ich wäre damit zwar im Irrtum aber eben trotzdem da. Unruhiges Wetzen am Sitz, so ginge das keinesfalls, sie müsse (den Grenzschutz?) holen, ich augenverdrehend erwidernd, wenn sie sich da so sicher sei dass das nicht anders geht, sie grantig retour, woher sie denn wissen solle wo ich tatsächlich her sei.

Und dann die Lösung: Bisher zwar gefärbtes aber doch Hochdeutsch, jetzt ich im breitesten Dialekt, ob nicht meine Sprache meine Herkunft eindeutiger als jeder Pass belegen würde.

„Hean Sie net aun dem wia i red vo wo i bin ? Des kaun net eana ernst sei!“

Der Kollege neben ihr musste grinsen, und nach kurzer Beratung entschied man sich, mich – nach eindringlicher Ermahnung – ziehen zu lassen. War ein echtes Erlebnis, auch für die Umstehenden :-)

Vielen Dank für die Einsendungen!

10 Aug 11:58

OLG Oldenburg: Halten eines Taschenrechners fällt nicht unter „Handyverbot“

by Alexander Gratz

Der Betroffene wurde wegen „Halten eines elektronischen Gerätes während der Fahrt in Tateinheit mit Geschwindigkeitsüberschreitung“ verurteilt. Das Amtsgericht ging davon aus, auf dem Messfoto ein elektronisches Gerät in der Hand des Betroffenen zu erkennen, welcher angab, es handele sich dabei um einen Taschenrechner. Dies konnte das AG nicht widerlegen, sah in der Benutzung eines Taschenrechners indes ebenfalls als Verstoß gegen § 23 Abs. 1a StVO. Das OLG Oldenburg folgte dem nicht und verurteilte lediglich wegen des Geschwindigkeitsverstoßes. Ein Taschenrechner sei kein elektronisches Gerät, welches der Kommunikation, Information, Organisation, Unterhaltung oder Ortsbestimmung dient.

OLG Oldenburg, Beschluss vom 25.06.2018 – 2 Ss (OWi) 175/18

Auf die Rechtsbeschwerde des Betroffenen wird das Urteil des Amtsgerichts Delmenhorst vom 18. April 2018 aufgehoben.

Der Betroffene wird wegen einer fahrlässigen Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts um 13 km/h zu einer Geldbuße von 20 € verurteilt.

Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens hat der Betroffene zu tragen. Die Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens sowie die dem Betroffenen insoweit entstandenen notwendigen Auslagen, hat die Landeskasse zu tragen .

Angewendete Vorschriften: § § 41 Abs. 1, 49 Abs. 3 Nummer 4 StVO, 11.3.2 BKatVO

Gründe

Durch das angefochtene Urteil hat das Amtsgericht den Betroffenen wegen einer vorsätzlich begangenen Ordnungswidrigkeit – „Halten eines elektronischen Gerätes während der Fahrt in Tateinheit mit Geschwindigkeitsüberschreitung“ – zu einer Geldbuße von 100 € verurteilt.

Das Amtsgericht hat unter anderem folgendes ausgeführt:

„Auf dem Lichtbild … ist zu sehen, dass der Betroffene ein technisches Gerät in seiner Hand vor das Gesicht hält… . Der Verteidiger hat in der Hauptverhandlung erklärt, hierbei handele es sich nicht um ein Mobiltelefon, sondern um einen Taschenrechner. Diesen hatte er in Hauptverhandlung auch vorgelegt. Tatsächlich könnte es sich um dieses Gerät gehandelt haben, wobei sich allerdings die Frage stellt, warum sich der Betroffenen diesen Taschenrechner vor das Gesicht hält. Nach der Neufassung des § 23 Abs. 1 StVO unterliegt auch das Halten und Aufnehmen eines mobilen Flachrechners dem Verbot dieser Vorschrift.“

Gegen dieses Urteil wendet sich der Betroffene mit seiner vom Einzelrichter zugelassenen Rechtsbeschwerde und macht geltend, dass ein Taschenrechner nicht unter das Verbot des § 23 Abs. 1a StVO falle.

Die Generalstaatsanwaltschaft hat angeregt, die Rechtsbeschwerde zur Fortbildung des materiellen Rechts zuzulassen und ist ebenfalls der Ansicht, dass ein Taschenrechner nicht § 23 Absatz 1a StVO unterfalle.

Die vom Einzelrichter zugelassene Rechtsbeschwerde hat insoweit Erfolg, als die Verurteilung wegen eines Verstoßes gegen § 23 Absatz 1a StVO keinen Bestand hat.

Nach der Neufassung des § 23 StVO, die auf den vorliegenden Fall anzuwenden ist, darf derjenige, der ein Fahrzeug führt, ein elektronisches Gerät, das der Kommunikation, Information oder Organisation dient oder zu dienen bestimmt, ist nur unter den in Absatz 1a Satz 1 Nummer 1 und 2 genannten Voraussetzungen benutzen.

Dabei sind Geräte im Sinne des Satzes 1 auch Geräte der Unterhaltungselektronik oder Geräte zur Ortsbestimmung, insbesondere Mobiltelefone oder Autotelefone, Berührungsbildschirme, tragbare Flachrechner, Navigationsgeräte, Fernseher oder Abspielgeräte mit Videofunktion oder Audiorecorder.

Ein Taschenrechner unterfällt dieser Norm nicht.

Der Senat (DAR 2010, 232) hat im Zusammenhang mit der Prüfung der Bestimmtheit einer Bußgeldvorschrift folgendes ausgeführt:

Auch wenn es in Grenzfällen zweifelhaft ist, ob ein Verhalten noch unter den gesetzlichen Tatbestand fällt oder nicht, so muss der Normadressat aber jedenfalls im Normalfall anhand der gesetzlichen Regelung voraussehen können, ob ein Verhalten ordnungswidrig ist (BVerfG, NJW 2010, 754; NJW 1986, 1671, 1672). Unter diesem Aspekt ist für die Bestimmtheit einer Strafvorschrift in erster Linie der für den Adressaten erkennbare und verstehbare Wortlaut des gesetzlichen Tatbestandes maßgeblich (BVerfG, NJW 2010, 754; BVerfG, NJW 1986, 1671, 1672). Nur in der dadurch gesetzten Grenze der Auslegung können daneben auch systematische, historische und teleologische Auslegung herangezogen werden (BVerfG, NJW 2010, 754; NJW 1978, 101; NJW 1978, 1423, BVerfG, Beschluss vom 29.04.10 2 BvR 871/04 und 2 BvR 414/08, Rz. 55, – juris -).

Ein Taschenrechner lässt sich nicht als ein elektronisches Gerät, das der Kommunikation, Information oder Organisation bzw. der Unterhaltungselektronik oder der Ortsbestimmung dient bzw. dienen soll, bezeichnen.

Zwar sollte die Aufzählung in der Neufassung des § 23 Absatz 1a StVO nicht abschließend sein. In der Begründung des Entwurfes der Verordnung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (S. 26, abgedruckt unter BR Drucksache 556/17) heißt es, dass unter die Geräte zum Beispiel sämtliche Handys, Smartphones … Tablet-Computer, Touchscreens, elektronische Terminplaner, Diktiergeräte, … Walkman, Discman und Notebooks fallen sollen.

In der Kommentierung von Eggert in Freymann/Wellner, juris PK-Straßenverkehrsrecht, 1. Aufl. 2016, § 23 StVO 1. Überarbeitung wird ausgeführt, dass der technikoffene Ansatz wesentliche Verschärfungen insoweit mit sich bringe, als jetzt auch Gerätschaften erfasst würden, die bislang selbst bei extensiver Auslegung nicht unter dem Begriff Mobiltelefon hätten subsumiert werden können. Der beliebten Flucht in Alternativgeräte sei durch den weit gefassten Gerätebegriff ein Riegel vorgeschoben, wenngleich so plumpe Ausreden wie „Rasierapparat“ oder „Kühlakku wegen Zahnschmerzen“ möglich blieben.

Vom vollständigen Verbot der Nutzung von elektronischen Geräten während der Fahrt hat der Verordnungsgeber abgesehen, weil sie ein Übermaß darstellen würden (BR Drucksache 556/17 Seite 4).

Lässt sich ein Diktiergerät noch als ein Gerät bezeichnen, das der Kommunikation dient, fällt ein reiner Taschenrechner unter keinen der genannten Oberbegriffe. Die Annahme, die Eingabe einer Rechenoperation und deren anschließendes Ablesen unterfiele einem Informationszweck, würde nach Auffassung des Senats die Auslegung der Norm überdehnen und wäre für den Normadressaten nicht erkennbar.

Da nach den Urteilsgründen nicht davon auszugehen ist, dass das Amtsgericht bei einer Zurückverweisung zu anderen Feststellungen hinsichtlich der Art des Gerätes kommen würde, entscheidet der Senat in der Sache selbst.

Es verbleibt die Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts um 13 km/h, die vom Amtsgericht rechtsfehlerfrei festgestellt worden ist und gegen die sich die Rechtsbeschwerde auch nicht wendet. Zwar hat das Amtsgericht den Betroffenen insgesamt wegen einer vorsätzlich begangenen Ordnungswidrigkeit verurteilt, während es in den Urteilsgründen heißt, der Betroffene habe zumindest fahrlässig gehandelt. Da die Feststellungen keinerlei Anhaltspunkte dafür bieten, dass der Betroffene die Geschwindigkeitsüberschreitung vorsätzlich begangen haben könnte, hat der Senat auf die Regelgeldbuße für eine fahrlässige Begehung in Höhe von 20 € erkannt.

Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens hat der Betroffene zu tragen, weil er verurteilt worden ist. Mit den Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens war er allerdings nicht zu belasten, da wegen der tateinheitlichen Verurteilung eine Rechtsmittelbeschränkung aus Rechtsgründen nicht möglich war. Der Betroffene hat jedoch sein Ziel, das er mit seinem Rechtsmittel verfolgt hat, erreicht. Es liegt somit ein voller Erfolg im Sinne des § 473 Abs. 3 StPO vor (vgl. Meyer-Gossner/Schmitt-Schmitt, StPO 61. Aufl., § 473 Rn. 22).