Shared posts

22 Nov 19:14

Vorbei? – Stehen Deutsche Windparks vor der Demontage, wenn die Subventionen auslaufen?

by Andreas Demmig

Kein Land ging härter oder schneller voran als Deutschland, als es darum ging, Windkraftanlagen in die Natur zu spießen und Solarpaneele aufzuspannen, soweit das Auge reicht.

Die Kosten für die deutschen Haushalte und Unternehmen sind in Bezug auf die explodierenden Strompreise kolossal gestiegen und die Auswirkungen auf das Netz sind sowohl kostspielig als auch chaotisch (ein Punkt, der im zweiten Beitrag in der heutigen Post aufgegriffen wurde).

Hier der Link zur o.g. Studie die ergab, dass Windkraftanlagen eine wirtschaftliche Lebensdauer von etwa 12 Jahren haben.

Gefunden auf stopthesethings am 14.11.2017

Übersetzt und zusammengestellt von Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2017/11/14/kaput-german-wind-farms-set-for-dismantling-as-subsidies-dry-up/

 

* * *

Aber auch in Deutschland ist das Thema hochgekommen, was passiert, wenn der Subventionsstecker gezogen wird. Deutsche Nachrichten auf GWPF ins englische übersetzt.

Hier gleich das Original komplett auf Deutsch beim ZDF online, Autor: Eckart Gienke

Ende der Förderung-Alte Windräder müssen bald vom Netz

Die Windkraft ist der wichtigste Baustein für die Energiewende – doch das Auslaufen der Förderung bedroht unzählige Windräder. In drei Jahren könnte ein Großteil vom Netz gehen.

Mehrere Tausend Windräder in Deutschland werden im nächsten Jahrzehnt vermutlich abgebaut, weil ihre staatliche Förderung ausläuft. „Wenn die Strompreise in der nächsten Dekade nicht steigen, werden sich nur wenige Anlagen ohne Förderung am Markt behaupten“, heißt es in einer Analyse des Berliner Fachberatungsunternehmens Energy Brainpool. Diese Einschätzung wird von den meisten Fachleuten geteilt. „Auf jeden Fall ist ab 2020 mit der Abschaltung von Bestandsanlagen in mehr oder weniger großem Umfang zu rechnen“, heißt es in einem Artikel mehrerer Ökonomen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung in Leipzig in der Zeitschrift „Wirtschaftsdienst“.

Der Knackpunkt ist der Strompreis in 2021, den heute niemand kennt. Ältere Windenergieanlagen, die seit 20 Jahren oder länger in Betrieb sind, verlieren ihre Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), nicht jedoch ihre Betriebsgenehmigung. Sie könnten weiter Strom erzeugen, wenn sie profitabel wären. Wie alle älteren Technologien sind auch Windkraftanlagen nach 20 Jahren verschleißanfällig für Reparaturen und wartungsintensiver als neue Anlagen. Die Betriebskosten werden daher steigen. Der aktuelle Strompreis [an der Börse] von rund drei Cent pro Kilowattstunde reicht nicht aus, um die Windparks am Laufen zu halten – mit vielleicht wenigen Ausnahmen an besonders guten Lagen. Dabei geht es nicht um Kleinigkeiten.

 

Bis 2023 könnte mehr als ein Viertel aller Anlagen an Land wegfallen

Allein im ersten Jahr fallen 5.700 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 4.500 Megawatt aus der Förderung heraus. In den Folgejahren sind es jeweils 2.000 bis 3.000 Megawatt. Der Bundesverband Windenergie schätzt, dass bis 2023 rund 14.000 Megawatt installierte Leistung auf der Kippe stehen. Das wäre mehr als ein Viertel der aktuell installierten Windenergie-Leistung an Land, die zunächst einmal wegfallen würde.

Der geplante Ausbaukorridor für die Windenergie an Land sieht vor, dass 2020 und in den Folgejahren jeweils 2.900 Megawatt Leistung neu installiert und gefördert werden. Aber das ist brutto, nicht netto. […das ist die Nennleistung, nicht was tatsächlich geliefert wird – Immerhin mal ehrlich!, Demmig]  Stillgelegte und rückgebaute Anlagen werden nicht berücksichtigt. Bei der gegenwärtigen Sachlage könnte also der Fall eintreten, dass mehr Windkraftkapazität stillgelegt als neu gebaut wird. Die Windenergie an Land würde schrumpfen, nicht wachsen. „Es ist problematisch, dass die Ausbaupfade den zu erwartenden Ersatzinvestitionsbedarf nicht abbilden“, schreiben die Leipziger Wissenschaftler.

 

Gefahr für die Energiewende

„Das ist für die Energiewende insofern relevant, als die Windenergie gegenwärtig der wichtigste erneuerbare Energieträger in Deutschland ist – und dies perspektivisch auch bleiben wird.“ Die Branche fordert nun, die Ausbaukorridore für Windenergie an Land nach 2020 erheblich auszuweiten. „Die sind ohnehin unzureichend“, sagt Wolfram Axthelm, Geschäftsführer des Bundesverbandes Windenergie (BWE) in Berlin. „Und es gibt auch keine Begründung mehr dafür.“

Die Kosten sind mit Ausschreibungen deutlich gefallen und sinken weiter. Zudem solle die Politik den Weg frei machen für die Direktvermarktung des Stroms aus alten Anlagen an große Unternehmen, die aus Image-Gründen für grünen Strom etwas mehr zahlen.

 

Zukunft der Windkraft wird letztlich von Strompreisen abhängen

Schließlich geht es noch um die Standorte, auf denen die alten Anlagen stehen. Sie wären zum Teil heute nicht mehr genehmigungsfähig, weil sich die rechtlichen Vorschriften verändert haben und zum Beispiel mehr Abstand zu Wohnhäusern einzuhalten ist. Für den Verband sind das gut etablierte und akzeptierte Standorte, auf denen wieder neue Windkraftwerke errichtet werden sollten – die dann auch viel effektiver wären als die alten Mühlen. „Die Länder sollten das nicht zu sehr erschweren“, fordert Axthelm.

Letztlich werden aber die Strompreise die entscheidende Rolle spielen. Ein Trend in der Diskussion um die Energiewende geht in die Richtung, die Preise für CO2-Zertifikate deutlich zu erhöhen. Damit würde Strom aus fossilen Energieträgern wie Kohle oder Gas deutlich teurer. Ob die Politik diesen Weg nimmt, wird sich aber erst nach der Bildung der nächsten Bundesregierung abzeichnen.

Übernommen von https://www.zdf.de/nachrichten/heute/auslaufendes-eeg-gefahr-fuer-windkraftanlagen-100.html

 

* * *

Die Welt N24-Online berichtet über Rekordhöhen der negativen Strompreise

Strompreis-Kollaps durch „Herwart“ offenbart Wahnsinn der Energiewende

Herbststurm „Herwart“ sorgte für Chaos auf dem deutschen Energiemarkt. Denn wegen des starken Windes fielen die Strompreise ins Negative – so sehr wie seit fünf Jahren nicht. Die Verbraucher haben nichts davon. Für sie wird es sogar teurer.

Welt-N24 screenshot des Videos

… Die Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde über Deutschland sorgten auch für Chaos am deutschen Energiemarkt. …

Viel Wind, der wiederum so viel Energie erzeugte, dass der Strompreis geradezu kollabierte. Binnen Minuten drehten an der Energiebörse EEX die Preise für Elektrizität ins Minus, der Markt stand Kopf. Wer seinen Strom verkaufte, musste seinen Abnehmern plötzlich Geld bezahlen. In der Spitze rutschte der Preis auf minus 83,06 Euro pro Megawattstunde. Im Durchschnitt lag der Preis bei minus 52,11 Euro, so tief wie seit Weihnachten 2012 nicht mehr. Zu „normalen“ Zeiten wird der Strom für rund 37 Euro pro Megawattstunde gehandelt – plus 37 Euro.

… „Herwart“ zeigt auf ernüchternde Weise die eklatanten Konstruktionsmängel der deutschen Energiewende. Der Stromkollaps am Wochenende mag zwar besonders krass ausgefallen sein. Doch negative Preise an den Strombörsen gehören hierzulande inzwischen zum Energie-Alltag. Immer wenn die deutschen Solaranlagen oder Windräder mehr Energie produzieren, als gerade benötigt wird, es also zu einer Stromschwemme kommt, stürzen die Preise ab.

…. „Immer wenn Strom produziert wird, den niemand unmittelbar braucht, entwickelt der Markt das Phänomen der Negativpreise“, erklärt Tobias Struck, Leiter Energiespeicher beim norddeutschen Versorger Wemag. „Das liegt daran, dass es noch immer nicht genug Möglichkeiten gibt, überschüssige Energie zu speichern oder umzuwandeln.“

Abschlußsätze auf No Tricks Zone

Quelle STT: Kaliforniens Monument: Ein Denkmal industrieller Torheit

 Es bleibt die Frage, was mit diesen tausenden stillgelegten Turbinen passieren wird. Werden sie aufgegeben und verlassen so die idyllische Landschaft des Landes als Massenjunkie – ein Denkmal für eine der größten industriellen Torheiten, die der Mensch jemals erlebt hat?

* * *

 

Anmerkung des Übersetzers:

Die Besitzer werden sich überlegen, die alten Windanlagen durch neuere zu ersetzen. Denn diese Standorte bestehen und es fangen dann wieder neue Jahre mit Subventionen an.

Allerdings entstehen Abbruchkosten  – und ob die Anwohner größere Anlagen akzeptieren, ist sehr fraglich.

Außerdem sind Ausschreibungen zu gewinnen, bei denen die Strompreise neu festgelegt werden

– Auslaufende Subventionen trifft jedoch auch die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen.

 

Übersetzt und zusammengestellt von Andreas Demmig

22 Nov 18:47

Stop Using Excel, Finance Chiefs Tell Staffs

22 Nov 18:41

Core-i-Prozessoren: Intel bestätigt gravierende Sicherheitsprobleme in ME

Backdoor oder sinnvolle Technik? Die Diskussion um Intels Management Engine dürfte nach dem Bekanntwerden weiterer Sicherheitslücken an Schärfe zunehmen. Bei den meisten Fehlern handelt es sich um Buffer Overflows. (Intel, Server)
22 Nov 18:40

PayPal-Käuferschutz ersetzt kein Gerichtsurteil

by Udo Vetter

Der Bundesgerichtshof hat sich erstmals mit dem Käuferschutz von PayPal befasst. Es ging in zwei Fällen um die Frage, ob Verkäufer trotzdem noch den Kaufpreis verlangen können, wenn PayPal den Käuferschutz bejaht und den Kaufpreis an den Käufer zurückgebucht hat.

Laut dem Grundsatzurteil ändert eine erfolgte Rückabwicklung über den Käuferschutz nichts an den wechselseitigen Ansprüchen von Käufer und Verkäufer. Das heißt: Selbst wenn der Käuferschutz gegriffen hat, muss der Verkäufer sich damit nicht abfinden. Er kann den Kaufpreis ganz normal vor Gericht einklagen – wenn er sich unrichtig behandelt fühlt.

Auf Käuferseite war das bisher ohnehin schon klar. Wenn ein Käufer, der entweder keine oder die falsche Ware erhalten hat, erfolglos um Käuferschutz bittet, ist ihm der Rechtsweg ganz eindeutig nicht abgeschnitten. Das muss dann aber, so das Gericht, umgekehrt auch für den Verkäufer gelten, wenn er im Streitfall den bereits erhaltenen Kaufpreis von PayPal wieder abgezogen erhält.

Problematisch wird das Ganze allerdings aus akademischen Gründen: Die Kaufpreisforderung war ja mit der Zahlung juristisch erfüllt und somit erloschen. Es fragt sich also, wie sie nach der Rückbuchung durch PayPal wieder aufleben kann. Der Bundesgerichtshof wählt den Weg der ergänzenden Vertragsauslegung. Er nimmt eine stillschweigende Abrede zwischen den Vertragsparteien an, dass der Streitfall nicht abschließend durch PayPal geregelt werden kann. Immerhin, so das Gericht, prüfe PayPal den Sachverhalt nur „vereinfacht“.

Als enttäuschter Käufer darf man sich also darüber freuen, dass man über den Käuferschutz das Geld zurückbekommen hat. Das letzte Wort sprechen aber die Gerichte, wenn sich der Verkäufer damit nicht abfinden will (Aktenzeichen VIII ZR 83/16).

Flattr this!

22 Nov 18:40

congstar Prepaid: Mehr Datenvolumen zum gleichen Preis

congstar verbessert Prepaid-Tarifecongstar wertet seine Prepaid-Pakete deutlich auf. Im Allnet-Paket sind monatlich jetzt 2,5 GB Highspeed-Datenvolumen enthalten. Wir fassen die aktuellen Konditionen zusammen.
22 Nov 18:40

BGH-Entscheidung zum Paypal-Käuferschutz: Was sich für Kunden und Händler ändert

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich mit dem Paypal-Käuferschutz befasst und entschieden, dass Verkäufer trotz Käuferschutz Forderungen einklagen dürfen. Was hat sich durch diese Entscheidung verändert? 

Kaum hat der Bundesgerichtshof (BGH) eine Grundsatzentscheidung zum Paypal-Käuferschutz gefällt, hagelt es Schlagzeilen: „BGH kippt Paypal-Käuferschutz: Herber Schlag für Online-Shopper“, betitelt die Bild-Zeitung die Entscheidung, der Focus schreibt: „Verkäufer dürfen Käuferschutz umgehen“. Beides ist falsch. Weder hat der BGH den Paypal-Käuferschutz gekippt, noch können Verkäufer diesen Käuferschutz umgehen. Die Entscheidung im Überblick.

BGH und der Paypal-Käuferschutz: Verkäufern wird das Klagerecht zugesprochen

Paypal-Käuferschutz stellt keine endgültige Entscheidung dar, der Kaufvertrag bleibt unberührt. Deshalb durften und dürfen Verkäufer unberechtigte Forderungen auch einklagen. (Foto: Ken Wolter / Shutterstock.com)

Der Bundesgerichtshof hat heute entschieden, dass Händler trotz einer bereits erfolgten Rückerstattung über den Paypal-Käuferschutz an den Käufer das Recht haben, Geld beim Kunden einzuklagen (Urt. v. 22.11.2017, VIII ZR 83/16 und VIII ZR 213/16). Es ging ganz konkret um die Fragestellung, ob ein Händler noch Geld einklagen dürfte, wenn der Käuferschutz von Paypal schon eine Erstattung veranlasst hat. Und diese Frage hat der BGH bejaht.

Das ist keine Überraschung und stellt im Prinzip auch keine Änderung der bisherigen Verhältnisse dar. Paypal hat in seinen AGB eindeutig festgehalten, dass eine Entscheidung im Käuferschutzverfahren die Rechte und Pflichte aus dem Kaufvertrag nicht berühren.

Der Paypal-Käuferschutz ist dazu da, um den Käufer vor betrügerischen Händlern und unsicheren Transaktionen zu schützen – und nicht um Klagen vorzubeugen.

Das heißt auch bisher galt theoretisch: Völlig egal, ob Paypal Geld zurückerstattet hat oder nicht – wenn der Kunde zu Unrecht Geld zurückgefordert hat, hätte der Verkäufer seine Forderung gerichtlich durchsetzen können.

Anzeige

Paypal Käuferschutz: Verbraucher sind jetzt nicht mehr und nicht weniger geschützt als vorher

Was in der Bild-Zeitung und von einem Verbraucherschutzverband als Katastrophe bezeichnet wird, ist also keine Katastrophe. Sondern die Folge eines existierenden Kaufvertrages, in den sich Paypal gemäß seiner AGB bisher auch nicht eingemischt hat. Die Zeit zitiert Heike Schulze, Rechtsexpertin beim Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV): „Leider ist es nach dem Urteil möglich, dass Verbrauchern auch nach einer Entscheidung ihres Käuferschutzprogramms noch Ärger drohen kann“. Das war auch schon vor dem Urteil möglich, die Entscheidung von Paypal hat keine Rechtsverbindlichkeit.

Lediglich geändert hat sich: Verkäufer wissen jetzt mit Sicherheit, dass sie ihr Geld einklagen dürfen, wenn der Kunde unberechtigt oder gar betrügerisch Geld über den Paypal Käuferschutz einfordert. Entschrechende Betrugsmaschen sind hinlänglich bekannt.

Das Shopbetreiber-Blog zitiert den Senat aus der mündlichen Verhandlung, der darauf verweist, dass der Käufer wie bisher geschützt sei – der Verbraucher trage nämlich nicht das Prozesskostenrisiko. Das trage der Händler, der so im wesentlichen auch nicht gestärkt aus dieser Rechtsentscheidung hervorgeht. Der Verbraucher bleibt von der Entscheidung völlig unberührt, denn er bekommt weiterhin von Paypal sein Geld zurück – und braucht nichts zu befürchten, wenn er seine Forderung zu recht geltend gemacht hat.

22 Nov 18:38

Bluetooth “Quick Pair” Feature is Coming to Windows 10

by Rafael Rivera

A new Bluetooth device feature called Quick Pair is appearing in preview builds of Windows 10 Redstone 4.

The post Bluetooth “Quick Pair” Feature is Coming to Windows 10 appeared first on Thurrott.com.

22 Nov 18:38

Why You're Resistant to Being Productive

22 Nov 15:13

Smart Hospital: Im Mittelpunkt steht der Mensch

Die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung nimmt Fahrt auf. Impulsgeber sind dabei vor allem Unikliniken.
22 Nov 15:12

E-Mail-Dienst ProtonMail verschlüsselt Adressbuch

ProtonMail startet verschlüsselndes Adressbuch

Ab sofort will der E-Mail-Dienst ProtonMail das Adressbuch von Nutzern effektiv vor Spionage und Manipulation schützen.

22 Nov 15:12

Sicherheitslücke in HP-Druckern – Firmware-Updates stehen bereit

Hewlett-Packard-Logo

Unter Verwendung spezieller Malware können Angreifer aus der Ferne auf Drucker von HP zugreifen und dort unter anderem gerätespezifische Befehle ausführen. Der Hersteller hat Updates bereitgestellt und empfiehlt die umgehende Aktualisierung.

22 Nov 15:12

„Vorschnell und leichtfertig“: OB Reiter verärgert über seinen SPD-Genossen Schulz

Appell aus München in Richtung Berlin: OB Dieter Reiter verlangt von seiner Partei Offenheit bei der Regierungsbildung. Neuwahlen seien das letzte Mittel. 
22 Nov 15:11

Sepa-Überweisungen in Sekundenschnelle: Instant Payments sind da

Theoretisch können Sepa-Überweisungen jetzt schon innerhalb von 15 Sekunden durchgeführt werden. Die meisten deutschen Bankkunden werden aber frühstens ab 2018 wirklich davon profitieren können.

Instant Payments: Sepa-Überweisungen legen einen Zahn zu

Am gestrigen Dienstag, den 21. November 2017 fiel offiziell der Startschuss für ein neues Sepa-Überweisungsverfahren. Damit können innereuropäische Überweisungen innerhalb von nur 15 Sekunden abgewickelt werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sender- und Empfängerbank das Verfahren unterstützen. Genau daran wird es jedoch noch eine Weile hapern. Zum Start sind lediglich einige Banken aus Deutschland, Österreich, Estland, Italien, Lettland, Litauen, den Niederlanden und Spanien so weit.

Schnelle Sepa-Überweisungen: Zum Start sind noch nicht wirklich viele Banken und Länder dabei. (Grafik: European Payments Council)

Aber selbst innerhalb dieser Länder unterstützen längst noch nicht alle Kreditinstitute das Überweisungsverfahren, das offiziell den Namen „SCT Inst“ trägt. Mittelfristig soll das Verfahren jedoch in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Norwegen, Liechtenstein, der Schweiz, Monaco und San Marino eingeführt werden. Mit „SCT Inst“ lassen sich Überweisungen zu jeder Tages- und Nachtzeit durchführen. Die Obergrenze für eine Überweisung liegt bei 15.000 Euro.

Anzeige

Schnellüberweisungen sollen Ende 2018 den Online-Handel erobern

Vor allem im Online-Handel könnten die Banken mit dem neuen Überweisungsverfahren Boden gegenüber Online-Payment-Diensten und Kreditkartenunternehmen gut machen. Gegen 2018 soll das Verfahren dementsprechend dann auch im E-Commerce-Sektor an den Start gehen. Bis das Verfahren im stationären Handel ankommt, dürfte es noch etwas länger dauern. Laut der Welt schätzt Gerhard Bystricky von der Hypovereinsbank, dass das Verfahren erst gegen 2020 eine Verbreitung an den Ladenkassen finden könnte. Es könnte dann allerdings das Lastschriftverfahren ablösen, das laut Handelsverband Deutschland durch die Schnellüberweisung obsolet würde.

Ebenfalls interessant:

22 Nov 15:10

Diese Gründerin erklärt, wie schlecht es um die Digitalisierung im Gesundheitswesen bestellt ist

Terminvereinbarung, Beurteilung von Röntgenbildern, Zweitmeinung einholen – das wäre heute schon digital möglich. Katharina Jünger von der Teleclinic erzählt im Rahmen der Themenwoche Digitale Transformation, wo die Reise hingeht.

Und wer sich die Explosion der Kosten im Gesundheitswesen ansieht, könnte sich fragen, warum wir nicht schon längst auf die digitale Unterstützung für unser Gesundheitssystem setzen. Wir haben bei Katharina Jünger, Geschäftsführerin und Gründerin von Teleclinic  nachgefragt, wie der Stand der digitalen Transformation im deutschen Gesundheitswesen ist. Teleclinic ist eine digitale Gesundheitsplattform, die unter anderem die private Patientenakte, Gesundheitsmonitoring, digitale Präventionsprogramme und die digitale Arztsprechstunde ermöglicht.

t3n.de:  Wie viel Digitalisierung haben wir heute im Gesundheitswesen?

Katharina Jünger: Die Menschen kommunizieren heute digital. Versicherungen oder Ärzte setzen dagegen noch auf Papier. Das passt einfach nicht zusammen. Wir müssen die Menschen dort abholen und ansprechen, wo sie sind. Und das sind heute digitale Kanäle.

t3n.de:  Was ist mit Hilfe der Digitalisierung im Gesundheitswesen überhaupt möglich?

Im zweiten Gesundheitsmarkt nutzen ja schon viele Menschen digitale Anwendungen und damit die Möglichkeit, die eigene Gesundheit zu managen. Also den eigenen Körper zu überwachen und das Verhalten entsprechend anzupassen. Dabei stehen Fragen wie „Habe ich mich heute genug bewegt?“ oder „Wie gesund ist meine Ernährung?“ im Vordergrund. Die Digitalisierung kann aber noch sehr viel mehr. Sie kann Prozesse im ersten Gesundheitsmarkt – also im Bereich der Leistungen der Krankenversicherungen – wesentlich effizienter und nutzungsfreundlicher beziehungsweise einfacher für Patienten gestalten.

t3n.de: Beispiele?

Durch die Digitalisierung von Gesundheitsdaten oder Dokumenten wie zum Beispiel Röntgenuntersuchungen können kostenintensive Doppeluntersuchungen vermieden werden, indem unterschiedliche Ärzte oder Krankenhäuser die Daten digital austauschen können. Und natürlich kann ein behandelnder Facharzt, der Zugriff auf die digitalen Informationen des Hausarztes hat, den Patient besser und zielführender behandeln.

Digitale Anwendungen können auch die bestehenden Unterschiede in der Versorgungsdichte ausgleichen, indem durch moderne Informations- und Kommunikationstechnik ländliche Gebiete an die medizinische Versorgung in Ballungszentren angeschlossen werden. Nicht in jedem Dorf findet sich heute ein Haus- oder Facharzt. Oft müssen die Menschen in die nächste Kreisstadt fahren. Über die Online-Videosprechstunde könnten Ärzte in Städten die Menschen in ländlichen Gebieten mitversorgen, und so die Versorgungsqualität verbessen. Oder nehmen wir das Online-Rezept: Chroniker oder Menschen, die regelmäßig ein bestimmtes Medikament benötigen, müssen bisher jedes Mal aufwändig zum Arzt gehen. Es wäre doch sehr viel einfacher, sich das benötigte Rezept online über die digitale Arztsprechstunde zuschicken zu lassen. Das spart Zeit und Geld.

t3n.de: Ja sind die Deutschen denn schon bereit, Daten an Ärzte auch digital zu übermitteln?

Die Menschen sind schon längst bereit. Laut einer Umfrage der Bitkom und Bayerischen Telemed Allianz (BTA) befürworten 60 Prozent die elektronische Gesundheitsakte. Knapp jeder Zweite nutzt Gesundheits-Apps; auch die Konsultation von Ärzten über digitale Kanäle kann sich laut Bertelsmann-Stiftung heute jeder zweite Patient vorstellen. Bei den Menschen ist die Digitalisierung also angekommen. Aber eben noch nicht im System.

t3n.de: Sie sagen, unser Gesundheitssystem ist noch nicht soweit. Hätten wir denn überhaupt schon die Infrastruktur für ein digitalisiertes Gesundheitswesen?

Erste Strukturen gibt es bereits. Die Patienten können Gesundheitsdaten in ihrem privaten und sicheren Gesundheitskonto speichern und mit Ärzten teilen. Das wird auch gemacht. Spontan fällt mir der Fall einer Urlauberin ein, die sich im Ausland den Arm gebrochen hatte. Der Arzt vor Ort wollte operieren. Die Patientin war unsicher und hat einem unserer Ärzte das Röntgenbild geschickt, um seine Meinung einzuholen. Das hat ihr enorm geholfen. Die Frage ist doch, warum so etwas noch nicht flächendeckend allen Patienten ermöglicht wird. Wichtig ist dabei, dass die Daten sicher übermittelt werden und der Patient jederzeit die Hoheit darüber hat und selbst entscheidet, wer die Daten einsehen kann und wer nicht.

t3n.de:  Wie ist garantiert, dass diese sehr persönlichen Daten nicht in die Hände von Versicherern gelangen – Stichwort Abrechnung der Leistungen?

Die Versicherung erhält nur einen Abgleich darüber, ob der Versicherte, der angegeben hat, bei der Versicherung versichert zu sein, dort auch tatsächlich versichert ist. Dieser Abgleich erfolgt über die Versicherungsscheinnummer – alle anderen Auswertungen (beispielsweise über Fachrichtungen, Device Nutzung und vieles mehr) erhält die Krankenversicherung anonymisiert.

t3n.de:  Seit wann haben Sie eine digitale Gesundheitsakte? Und wer hat darauf Zugriff?

Ich habe seit Going Live von Teleclinic im Mai 2016 eine eigene und private Gesundheitsakte. Darin enthalten sind meine Allergien, Lebensmittel-Intoleranzen und Medikamente, die ich nehme. Außerdem habe ich meinen Impfpass hochgeladen. Das ist super praktisch, beispielsweise jetzt, wo ich nach Vietnam fliege, konnte ich schnell basierend auf meinem Gesundheitskonto eine Beratung durch einen unserer Ärzte zum Thema „welche Impfungen brauche ich noch“ einholen.

t3n.de: Danke für das Gespräch.

22 Nov 15:09

Kleine Parteien behalten Chancen in NRW-Stadträten

by Udo Vetter

In Nordrhein-Westfalen gibt es auch weiterhin keine Sperrklausel bei Kommunalwahlen. Der Verfassungsgerichtshof kippte ein Landesgesetz, mit dem jüngst eine Sperrklausel von 2,5 Prozent eingeführt worden ist. Die Richter sehen die Gleichheit der Wahl verletzt, wenn Stimmen für die Kommunalwahlen durch die Sperrklausel unter den Tisch fallen.

Die Landtagsmehrheit hatte das Gesetz mit der Begründung beschlossen, durch das vermehrte Aufkommen kleinerer Parteien drohe eine Zersplitterung der Parlamente. Das hält auch das Verfassungsgericht nicht für ausgeschlossen. Jedoch müsse anhand genauer empirischer Zahlen dargelegt werden, dass dies der Fall ist oder konkret droht. Insoweit vermissen die Richter eine hinreichende Begründung für das Gesetz.

Bestand hat die neue Sperrklausel aber bei den Wahlen der Bezirksvertretungen und der Regionalsversammlung Ruhr. Hier gälten aufgrund der Landesverfassung weniger strenge Maßstäbe und der Gesetzgeber habe einen größeren Spielraum.

Geklagt hatten diverse kleinere Parteien, darunter die Piratenpartei, Die Linke, die Partei, der ÖDP, die Tierschutzpartei sowie die NPD und PRO NRW (Aktenzeichen VerfGH 9/16, 11/16, 15/16, 16/16, 17/16, 18/16 und 21/16).

Flattr this!

22 Nov 15:01

Jamaika-Abbruch: Union und Grüne waren beim Soli kompromissbereit

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Die FDP begründet das Aus für Jamaika mit unüberbrückbaren Differenzen. Dabei lagen nach Informationen der ZEIT weitgehende Angebote an die Liberalen vor.
22 Nov 15:00

Steuerstreit: Irland fordert Milliardenzahlung von Apple ein

Die irische Regierung lenkt ein: Im Streit über Steuernachzahlungen in Milliardenhöhe soll Apple nun das von der EU-Kommission geforderte Geld überweisen. (Apple, Internet)
22 Nov 15:00

Sternstunde im Parlament – unbemerkt von der schwatzenden Klasse. Teil 1

by Admin

Gestern trat der deutsche Bundestag zu seiner zweiten Plenarsitzung der 19. Wahlperiode zusammen. Die neuen Abgeordneten waren fast vollständig versammelt. Wolfgang Schäuble, Ex-Finanzminister und nun Bundestagspräsident – mithin zweiter Mann im Staate- hielt eine vielbeachtete Rede, in der er die Parteien aufrief kompromissfähig zu sein und sich einer „Übernahme von Verantwortung“, wie neuerdings Regierungsbildungen verschwurbelt genannt werden, nicht zu verweigern. Er nannte zwar keine Partei beim Namen, meinte aber eindeutig nicht AfD und Linke.

Dann ging es in die Abarbeitung der Tagesordnung! Die enthielt neben vielen wichtigen aktuellen Themen, wie die durchaus strittige Verlängerung der Bundeswehreinsätze an vielen Orten im Ausland, auch einige von hoher Brisanz, soweit es die bisherige Klima- und Energiepolitik der bisherigen Regierung betraf, bzw. der sie stützenden Altparteien.

Die SPD verlangte eine aktuelle Stunde zu den Arbeitsplatzverlusten bei Siemens, die Grünen wollten die Jamaika-Pleite schnell hinter sich lassen und verlangten die Beratung ihres Antrags „Klimakonferenz in Bonn – Schneller Ausstieg aus der Kohle ist jetzt nötig!“ . Und auch die AfD wollte in der Eurofrage punkten und setzte die Beratung eines Antrages zur Rechtskonformität der Euro-Stabilisierung, auf die Tagesordnung. Die dazu gehörige Rede der Fraktionsvorsitzenden Weidel und die Gegenreden sollen hier nicht unser Thema sein, nur soviel sei verraten: Frau Weidel schenkte den Verursachern der andauernden Euro- und Schuldenkrise nichts. Alle Versäumnisse und Verschleierungen der Verantwortlichen wurden von ihr schonungslos benannt. Die so angesprochenen schnappten hörbar nach Luft, so etwas mussten sie schon seit langem nicht mehr anhören und verkeilten sich dann in ihren Erwiderungen nur auf die Ächtung scheinbar formale Ausrutscher in der Rede Weidels.

 

Video der Rede von Tino Chrupalla am 21.11.17 im Deutschen Bundestag: Die Energiewende ist eine Farce:

Zuvor jedoch ging es um die Absicht von Siemens ihre Kapazitäten im Kraftwerksbereich in großem Stil abzubauen. Davon sind weltweit über 7.000 Jobs betroffen, in Deutschland um die 3500. Ganze Werke sollen geschlossen werden, u.a das profitable Werk in Görlitz und das traditionsreiche Dynamowerk in Berlin. Martin Schulz hatte sich zuvor den wütenden Arbeitnehmern, die – von der IG-Metall organisiert – vor dem Reichstag demonstrierten, gestellt und die Klassenkampfkeule gegen Siemens geschwungen. Er könne ihnen zwar nicht den Erhalt ihrer Jobs versprechen, aber das wüsste er, die Siemens Manager hätten versagt und was sie praktizierten wäre Manchester Kapitalismus. Dabei unterließ er es tunlichst auf die eigene Rolle seiner SPD hinzuweisen, die seit über 20 Jahren im Klimaschutzmodus fährt, diesen kräftig national wie international,– dabei fleißig unterstützt von der IG-Metall- wann immer es ging, kräftig anheizte und um den Klimaschutz durchzusetzen, das Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) beschloss. Die SPD erließ dieses schlimmste Gesetz von allen, zusammen mit den Grünen, im Jahre 2000.

Damit erst wurde die auch weltweite Verdammnis der „schmutzigen“ Kohle international salonfähig, denn nun zeichnete sich – zumindest für all jene, die mit den Naturgesetzen und der Mathematik seit der Schule auf dem Kriegsfuß stehen, und das ist bei weitem die Mehrheit- ab, dass es irgendwie möglich wäre, die fehlende Energie durch Wind und Sonne zu gewinnen. Wind und Sonne schicken eben keine Rechnung , war die ebenso dusslig falsche wie einprägsame Slogan des grünen Predigers Franz Alt. Das alles ließ 100 % Martin Schulz aus. Und er ließ auch aus, dass die Bundesregierungen, denen die SPD dann angehörte, alles dran setzten, die Kohle zu verteuern, oder ihren Gebrauch zur Stromgewinnung unmöglich zu machen.

„Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) haben vor dem Hintergrund die Finanzierung von Kohleprojekten aus ihren Etats schon ganz gestrichen. Jetzt wollten sie dafür sorgen, dass auch die KfW und vor allem deren privatwirtschaftlich geführte Tochterbank Ipex sich aus der Mitfinanzierung von Anlagen zurückziehen, die der Gewinnung, dem Transport oder der Stromerzeugung von und aus Kohle dienen.

Schrieb bspw. die FAZ schon am 15.12. 2014. US Präsident Obama – Bruder im Geiste Merkels und der deutschen Altparteien – weitete zeitgleich seinen „War on Coal“ kräftig aus.

Und das alles geschah natürlich mit voller Billigung und Unterstützung der CDU und ihrer Kanzlerin, auch begeistert mitgetragen von Grünen und Linken.

Doch nun will es keiner gewesen sein. Daher konnte sich der Vertreter der CDU, Joachim Fischer, auch nur darauf zurückziehen, die betriebswirtschaftliche Seite von Siemens zu beleuchten, die jetzt, nachdem alle das Kind bewusst in den in Brunnen geworfen hatten – Siemens, der sich schon seit langem als grüne Konzern versteht, eingeschlossen- tatsächlich gebietet, die Verluste durch Job Abbau zu vermindern oder ganz zu beseitigen.

Es bedurfte eines neuen Abgeordneten der AfD, auf diese seit langem durchgeführten, methodisch geplanten, in vielen tausend Vorschriften und Gesetzen festgelegten Absichten hinzuweisen, die dafür Verantwortlichen laut und deutlich beim Namen zu nennen, und auf deren Verantwortung für die jetzt für alle erkennbaren Konsequenzen hinzuweisen. Sein Name ist Tino Chrupalla, bis zur Wahl selbständiger Malermeister aus Görlitz. Er läutete mit seiner Rede die erste Sternstunde in Bezug auf „Klimaschutz“ und Energiewende, des neuen Bundestages ein.

 

 

22 Nov 14:58

Dieter Bellmann : "In aller Freundschaft"-Darsteller gestorben

by ZEIT ONLINE: Film -
Dieter Bellmann war die zentrale Figur der ARD-Serie – erst als Chefarzt der Sachsenklinik, später als als ihr Berater. Er wurde 77 Jahre alt.
22 Nov 14:58

Stadtnetzbetreiber: Von 55 Tiefbauunternehmen hat keines geantwortet

Der Hamburger Netzbetreiber Willy.tel bekommt kaum Firmen für den Kabeltiefbau. Die Kapazitäten seien bereits bis 2019 ausgelastet. (Kabelnetz, Glasfaser)
22 Nov 14:57

Urteil: Tarifänderungen müssen klar erkennbar sein

Gerichtsbeschluss zu TariferhöhungenPreiserhöhungen von Tarifen müssen deutlich vom Kunden erkennbar sein, urteilte das Oberlandesgericht Frankfurt.
22 Nov 14:57

Lootboxen: "Battlefront 2 ist ein Star-Wars-Onlinecasino für Kids"

Jetzt kritisieren auch US-Politiker die Lootboxen in Spielen wie Star Wars Battlefront 2 - und zwar mit deutlichen Worten. Es soll eine Initiative geben, um Jugendliche künftig besser vor den Glücksspielelementen zu schützen oder diese sogar ganz zu verbieten. (Star Wars Battlefront 2, Electronic Arts)
22 Nov 14:57

Geschwister: Beste Freunde, schlimmste Feinde

by ZEIT ONLINE: Gesellschaft -
In keiner Beziehung liegen Liebe und Hass so nah beieinander, Geschwister sind Begleiter auf Lebenszeit. Ein Fluch oder ein Segen? Sagen Sie es uns.
22 Nov 14:54

Wölfe: Zahl der Wolfsrudel deutlich gestiegen

by ZEIT ONLINE: Wissen -
Wölfe breiten sich in Deutschland aus. Inzwischen leben in Deutschland 60 Rudel, 13 mehr als vor einem Jahr. Doch auch die Zahl der Wolfsgegner wächst.
22 Nov 14:54

Jamaika-Aus: Steinmeier kündigt Gespräche mit AfD und Linkspartei an

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Der Bundespräsident bittet die Spitzen aller Bundestagsfraktionen und der dort vertretenen Parteien zu sich. Außerdem will er mit Verfassungsrechtlern beraten.
22 Nov 11:39

Dokumentenzusammenarbeit und Versionierung in SharePoint: Was sind Haupt- und Nebenversionen?

by Thomas Maier
Versionierung ist eine zentrale Funktion für die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten mit SharePoint. Vereinfacht gesagt stellt die Versionsverwaltung sicher, dass im Hintergrund ständig gesichert wird, und dass so gelöschte oder Weiterlesen Ähnliche Beiträge: Hauptargument für SharePoint, gegen Fileserver: So schützt Sie der ‚Versionsverlauf‘ gegen Datenverlust SharePoint hoch im Kurs bei Gartners Trendthemen Collaboration in der Baubranche: Wie Leonhard Weiss mit SharePoint die E-Mail optimiert

[Den vollständigen Beitrag finden Sie auf der Website]
22 Nov 10:20

Nordkorea: UN werfen Nordkorea Verletzung des Waffenstillstandes vor

by ZEIT ONLINE: Politik -
Ein Video zeigt, wie ein nordkoreanischer Soldat von seinen Kameraden an der Flucht gehindert werden soll. Dabei schossen sie auch auf südkoreanischem Gebiet.
22 Nov 10:19

BMW i3: Verkaufsstopp und großer Rückruf in den USA

by Benny

Der BMW i3 steht vor dem größten Rückruf seiner noch jungen Geschichte. In den USA müssen alle jemals ausgelieferten Fahrzeuge zurück in die Werkstatt, außerdem werden neue Exemplare derzeit nicht ausgeliefert. Die Ursache: Das Elektroauto hat bei einem Crashtest zu schlecht abgeschnitten. Was nach einem riesigen Problem klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen vor allem als Grund zum Kopfschütteln – zumindest aus deutscher Perspektive.

Der Hintergrund ist mindestens kurios: Im US-Bundesstaat New Hampshire dürfen Erwachsene ohne Sicherheitsgurt fahren, weshalb dort auch spezielle Crashtests durchgeführt werden. Hierbei gelten zwar höhere Grenzwerte, aber es gibt sie. Und wie die National Highway Traffic Safety Administration NHTSA feststellt, übersteigt die Belastung des Nackens die zulässigen Grenzwerte – wenn am Steuer des BMW i3 ein unangeschnallter Erwachsener mit einer Körpergröße von knapp über 1,50 Meter und einem Gewicht von rund 50 Kilogramm sitzt.

Trotz des eher amüsant anmutenden Hintergrunds ist der Rückruf des BMW i3 in den USA keine Kleinigkeit. Über 30.000 Exemplare des Elektroautos mit Carbon-Fahrgastzelle müssen in die Werkstatt und erhalten dort ein Software-Update. Offenbar haben die Techniker eine Lösung gefunden, die über eine andere Zünd-Konfiguration der Airbags für eine Einhaltung der geforderten Grenzwerte sorgt. Das gleiche Update sollen alle noch nicht ausgelieferten BMW i3 bereits erhalten, bevor die Kunden ihr Elektroauto in Empfang nehmen dürfen.

Für alle Autofahrer, denen ihre Gesundheit tatsächlich am Herzen liegt, gilt aber ganz unabhängig von Fahrzeug, Körpergröße und Gewicht: Nur in Kombination mit dem Sicherheitsgurt können die komplexen Sicherheitssysteme moderner Autos ihre volle Wirkung entfalten. Wer sich nicht anschnallt, riskiert im Fall eines Unfalls erheblich schwerere Verletzungen und verstößt außerdem gegen das Gesetz – wenn er nicht gerade in New Hampshire unterwegs ist.

22 Nov 10:19

Das war meine Rettung: "Mich verletzt Unehrlichkeit"

by ZEIT ONLINE: leben - Louis Lewitan
In der Politik gilt Renate Künast als sehr selbstbewusst. Wer aber so viele Hassmails bekommt wie sie, dem kann die professionelle Angriffslust schon mal vergehen.
22 Nov 10:19

Windows 10 Sets bringt Tabs für UWP-Apps

by Albert Jelica

Microsoft arbeitet seit einiger Zeit an einer Funktion mit dem Codenamen Tabshell, welche nun als Windows 10 Sets tatsächlich umgesetzt werden könnte.

Die neue Funktion, welche wahrscheinlich mit dem kommenden Redstone 4-Update in Windows 10 Einzug halten wird, bietet die Möglichkeit, mehrere Apps in einem Fenster zusammenzufassen. Jede Anwendung wird dabei als ein Tab dieses Fensters dargestellt. Mehrere Anwendungen können daraufhin auch zu einem Set hinzugefügt und gemeinsam gestartet werden. Es können auch einzelne Browser-Tabs von Microsoft Edge in diese Sets hinzugefügt werden sowie natürlich auch Web-Apps. So könnt ihr beispielsweise ein Fenster haben, in dem ein Browser-Tab, Word Mobile und Outlook-Mail gemeinsam geöffnet sind.

Dabei soll sich die Nutzung der Apps nicht allzu sehr von der Nutzung eines Browsers unterscheiden. Mittels STRG + TAB werden Nutzer in der Lage sein, durch die verschiedenen Tabs zu wechseln und einzelne Tabs können aus einem dieser Sets entfernt werden, sodass sie wieder als eigenes Fenster dargestellt werden können. Klickt man auf das Plus-Icon zum Öffnen eines neuen Tabs, wird die neue Tab-Ansicht des Microsoft Edge-Browsers geöffnet. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich der Browser nicht wechseln lässt und, dass Microsoft dies natürlich auch als aktive Nutzung von Edge verbuchen wird.

Windows 10 Sets sind vor allem eine Funktion für erfahrenere Nutzer, die häufig mehrere Anwendungen verwenden und die Möglichkeit schätzen werden, schnell zwischen den Apps wechseln zu können. Für den Windows Explorer wäre diese Funktionalität auf jeden Fall noch praktischer, allerdings könnte das Feature nur mit UWP-Apps kompatibel sein. In den kommenden Wochen dürften wir mehr erfahren, sobald nämlich Windows 10 Sets mit den ersten Windows Insider Builds ausgerollt werden.


Quelle: twitter

Der Beitrag Windows 10 Sets bringt Tabs für UWP-Apps erschien zuerst auf WindowsArea.de.