Arndt Dibi
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Luzide Träume: Im Schlaf zur Erleuchtung
Tesla’s promises don’t compute with current physics and economics of batteries
Die Illusionen der neuen erneuerbaren Energien (NEE)
Der Beitrag der Solar-und Windanlagen zum globalen Energieverbrauch betrug 2016 nur 2.2 %, dies obwohl weltweit sehr viele solche Anlagen gebaut wurden: ihre Leistung beläuft sich auf mehr als 230 % der Leistung der Kernkraftwerke, die aber 4.5 % des Weltverbrauchs decken. Trotz NEE hat der Verbrauch der fossilen Energieträger in den letzten Jahren ständig zugenommen. Diese Daten wurden aus „BP Statistical Review of World Energy 2017“ entnommen.
Bild 1 (oben): Entwicklung des Welt- Energieverbrauches. Die Renewables umfassen alle neuen erneuerbaren Energien (NEE), d.h. Solar- und Windenergie, Bioenergie, Geothermie und Energie aus Abfällen. Die hydraulische Energie gehört definitionsgemäss nicht zu den NEE. Noch heute stammen 85 % des Energieverbrauchs aus fossilen Brennstoffen.
Viele stellen sich die Frage, wieso – nach so vielen milliardenschweren Investitionen in NEE-Anlagen – keine Abnahme des Anteils der fossilen Energie feststellbar sei.
Einige Studien prognostizieren eine drastische Abnahme der fossilen Energien. Gemäss einer Studie der DNV GL (Klassifikations- und Beratungsgesellschaft) wird der globale Energieverbrauch bis 2050 um 7 % zunehmen. Dabei wird angenommen, dass dannzumal der Strom zu 85% aus erneuerbaren Quellen produziert werden wird, vor allem aus Solar-und Windanlagen, und dass die Elektromobilität sich durchsetzen wird. Dadurch würde sich, nach Meinung der Autoren, der Anteil fossiler Energie stark reduzieren.
Viele Überlegungen, sowie die DNV-Studie, berücksichtigen den Ansatz „Energy Return on Energy Invested“ (ERoEI) nicht. ERoEI ist das Verhältnis zwischen Nutzenergie und investierter Energie. Nutzenergie ist die während der Betriebsdauer einer Anlage produzierte bzw. abgegebene Energie. Die investierte Energie ist die für die Herstellung, den Gebrauch und die Entsorgung der Anlage notwendige Energie. Zur investierten Energie gehören alle möglichen Energieaufwendungen der Energiekette von der Rohstoffförderung, Raffinierung, Herstellung, Transport, Montage, Betrieb, Rückbau bis zur Entsorgung – einschliesslich Finanzierungstätigkeiten, Integration im Stromversorgungssystem und Speicherung für die Versorgungssicherheit. Bei
- ERoEI >1 ist die Nutzenergie höher als die investierte Energie. Die betreffende Anlage produziert netto Energie und stellt eine Energiequelle dar.
- ERoEI < 1 ist die Nutzenergie kleiner als die investierte Energie. Die betreffende Anlage vernichtet netto Energie. Die Differenz zwischen Nutzenergie und investierter Energie- ist negativ. Die investierte Energie stammt weltweit zu 85 % aus fossilen Energien, weshalb solche Anlagen ohne fossile Energieträger gar nicht existieren können. Solche Anlagen produzieren sozusagen Schmarotzer-Energie.
Im Buch von Prof. Dr. Charles A. S. Hall, „Energy Return on Investment: a Unifying Principle for Biology, Economics, and Sustainability“, Springer 2017, wird sogar postuliert, dass der Wohlstand einer modernen Gesellschaft nur dann gesichert werden kann, wenn ERoEI ≥ 10 sei.
Allerdings bestehen grosse Diskrepanzen zwischen Forschern oder Forschergruppen betreffend die Berechnungsmethode des ERoEI. Soll man für die Nutzenergie die effektiven Messwerte einsetzen? Welches sind die wirklich relevanten Energieaufwendungen, die man bei der Ermittlung der investierten Energie berücksichtigen soll?
In einem Workshop der International Society for BioPhysical Economics vom Juni 2017 zur Berechnungs des ERoEI, waren die meisten Experten mit der Methode einverstanden, die durch F. Ferroni, R.J. Hopkirk und A. Guekos im peer reviewed Artikel „Further Consideration to: Energy Return on Energy Invested (ERoEI) for photovoltaic solar systems in regions of moderate insolation“ angewendet wurde (veröffentlicht in Energy Policy 107, 2017). Dieser Beitrag war eine Duplik auf eine Replik von einer Gruppe von Wissenschaftern unter der Leitung von M. Raugei, die unsere Berechnungsmethode in Frage gestellt hat. Diese Berechnungsmethode wird inzwischen aber weitgehend als Stand der Technik anerkannt.
Bild 2 zeigt Resultate verschiedener Analysen, wobei die Summe der Nutzenergie und der investierten Energie auf 100 normiert wird (die investierte Energie ist rot, die nutzbare Energie blau markiert). In der Schweiz liegt die Netto-Energie von Photovoltaik-Anlagen unter null. Die Resultate von Prieto und Hall für Spanien sind durchaus vergleichbar mit den Resultaten von Ferroni und Hopkirk, wenn man bem Vergleich der unterschiedlichen Sonneneinstrahlung und der Integration des intermittierenden Stromes durch saisonale Speicherung im Netz Rechnung trägt.

Bild 2: Verhältnis zwischen investierter Energie und Nutzenergie in Funktion des ERoEI
Aufgrund unserer Analysen bin ich der der Meinung, dass folgende Energien Schmarotzer-Energien sind:
- Photovoltaik in der gemässigten, subpolaren und hochpolaren Zone;
- Biobrennstoffe in der gemässigten, subpolaren und hochpolaren Zone;
- Windstrom mit Batterien als Speicher in windarmen Gegenden;
- E-Autos: diese verbrauchen mehr Energie als Benziner- oder Dieselautos.
Wegen dem ungünstigen ERoEI von NEE-Anlagen und der Tatsache, dass für diese Anlagen sehr viel fossile Energie investiert werden muss, ist beim Einsatz von NEE eine Zunahme der Verwendung von fossilen Energieträgern zu erwarten. Studien die – wie z.B. die DNV-Studie – den ERoEI- Ansatz nicht berücksichtigen, sind nichts wert.
In Deutschland wurden massiv NEE-Anlagen gebaut, dies in der Illusion, damit die CO2-Emissionen zu reduzieren. Die Abnahme der CO2-Emissionen von 1’043 Mio. t im Jahr 2000 auf 906 Mio. t im Jahr 2016 wird von der Regierung als signifikant gefeiert! Dabei entspricht sie nur einer jährlichen Abnahme von rund 0.8 %. Eine solche geringfügige Abnahme könnte durch eine Verbesserung der Effizienz oder durch einsetzende Deindustrialisierung statt durch den Einsatz von NEE- Anlagen verursacht sein. Würde man die CO2-Emissionen im Fernen Osten zur Herstellung der meisten Photovoltaik-Anlagen dazurechnen (die Herstellung eines Quadratmeters Photovoltaik -Modul erfordert in China den Einsatz von rund 250 kg Kohle), dann wären die deutschen CO2-Emissionen seit dem Jahr 2000 um 1 % angestiegen. Es ist aufgrund der Fakten nicht zu bestreiten, dass die Energiewende in Deutschland per Saldo eine Zunahme der CO2-Emissionen verursacht hat.
Für NEE-Anlagen muss sehr viel fossile Energie investiert werden. Diese heute verbrauchte fossile Energie wird unseren Nachkommen – etwa zum sehr sinnvollen Einsatz in der chemischen Industrie – nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Erschöpfung der fossilen Ressourcen wird beschleunigt.
Siemens und die Götter der Energiewende
Ein Bild für die Götter: Ziemlich laut waren Martin Schulz und seine Spaßgesellen von der SPD draußen vor dem Reichstag zu demonstrierenden Siemens-Mitarbeitern. Sie tun das, was sie am liebsten tun, wenn sie draußen im Freien stehen: Auf den Kapitalismus schimpfen. Und auf die Millionäre.
Da schimpft EU-Millionär Schulz auf die Millionäre, die so verantwortungslos handeln. Schulz hat mit Sicherheit nicht seine Genossin Christine Hohmann-Dennhardt angesprochen, die sich nach 13 Monaten Arbeit als Vorstand für »Integrität und Recht« bei VW mit 12 bis 15 Millionen € und rund 8.000 € pro Monat Rente verabschiedet hat.
Drinnen im Bundestag hat er in einer aktuellen Stunde von „verantwortungslosen Managern“ gesprochen und dabei den Siemens-Chef im Blick gehabt. Außerhalb des Bundestages prollt er vor demonstrierenden Siemens Mitarbeitern: „Ich kann euch Hoffnung machen darauf, dass wir uns das nicht gefallen lassen.“ Wir dürfen ihm untertänigst empfehlen, einmal bei Gerd Schröder nachzufragen, wie seinerzeit dessen „gerettet“ – Rufe vor der Frankfurter Holzmann Konzernzentrale geendet haben.
Schulz: „Dass ein multinationaler Konzern, dass der Management Fehlentscheidungen so organisiert, dass die Belegschaft bluten muss, das ist das übliche Verhalten von verantwortungslosen Managern.“
Das nennt man Chuzpe: Im Bundestag die Voraussetzungen schaffen, dass Zehntausende von Beschäftigten arbeitslos werden, Millionen Euro in die Taschen von Energiewende-Profiteuren fließen und die Infrastruktur eines Industrielandes zerstört wird. Und außen auf die bösen Konzerne schimpfen. Ausgestattet mit dem sanften Gemüt einer Heidschnucke, die den heißen Atem der Wolfsrudel hinter sich spürt, hören die Siemens Mitarbeiter ausgerechnet denjenigen zu, die den Ausstieg aus der Kraftwerkstechnologie mit beschlossen haben und direkt verantwortlich dafür sind, dass sie jetzt auf der Straße stehen werden.Schulz und seine Genossen im Glashaus betonen, Siemens konnte immer auf die Belegschaft bauen, bekam Fördermittel und zerschlage jetzt Vertrauen.

Das war für Siemens Chef Joe Kaeser wohl ein wenig starker Tobak. Er antwortet dem SPD-Chef in einem Brief und erinnert ihn an dessen eigene Verantwortung: „Vielleicht sollten sie sich dabei auch überlegen, wer wirklich verantwortungslos handelt: diejenigen, die absehbare Strukturprobleme pro aktiv angehen und nach langfristigen Lösungen suchen, oder diejenigen, die sich der Verantwortung und dem Dialog entziehen.“
Kaeser an Schulz: »Diese Frage hat ja auch bei der politischen Führung unseres Landes brennende Aktualität.“
Kaeser wies außerdem die Kritik von Schulz zurück, Siemens habe aufgrund seiner öffentlichen Aufträge jahrzehntelang vom deutschen Staat profitiert. Kaeser: Siemens habe alleine in den vergangenen fünf Jahren mehr als 20 Milliarden an Steuern und Abgaben (Sozialversicherungsbeiträgen) an den deutschen Staat überwiesen.
In Deutschland gebe es aufgrund der Energiewende kaum mehr Nachfrage für Gas und Kohlekraftwerke. Dann der wohl unvermeidliche Kotau, die Energiewende sei in der Sache richtig, „in Ausführung und Timing“ jedoch höchst unglücklich.

Außerhalb des Landes hört sich das schon anders an. Da macht Kaeser Witze über die deutsche Energiewende. Wer je die Energiepolitik eines Landes bestimmen müsse, müsse einfach das Gegenteil von dem machen, was in Deutschland gemacht werde, sagte er einst auf einer Energiekonferenz. Vor den dort versammelten Experten wollte er wohl nicht vollkommen blöde dastehen und seinen als auch den Ruf von Deutschlands Industrie nicht vollends ruinieren. Die Förderung von Photovoltaik in Deutschland finde er so sinnvoll wie den Anbau von Ananas in Alaska, sagte er mit Blick auf Strauß.Die demonstrierenden Siemens Mitarbeiter – wohl die meisten Gewerkschaftsmitglieder – hätten SPD-Chef und Gewerkschaftsmitglied Schulz durchaus einmal fragen dürfen, was denn seine Genossin Barbara mit dazu beigetragen hat, dass sie jetzt hier auf der Straße stehen. Und dabei dürfte es durchaus etwas lauter werden. Denn die hat schon vor Jahren kräftig im Hintergrund mit daran gedreht, dass dem Kraftwerksgeschäft der Saft abgedreht wird, bzw. noch effektiver, deren Finanzierung. Die staatliche KfW-Bank sollte sich aus der Mitfinanzierung aller Anlagen zurückziehen, die irgendetwas mit Kohletechnologie zu tun haben, also nicht nur die Kraftwerke, sondern auch Maschinen für den Kohlebergbau und dem Transport von Kohle.
Die Anlagenbauer hatten dagegen protestiert, weil ohne eine solche Finanzierungshilfe kaum Kraftwerksprojekte realisierbar sind. Sie retteten sich seinerzeit mit dem mageren Argument, es sei für das Klima besser, wenn moderne Anlagen aus Deutschland weniger CO2 ausstoßen als die schlechteren Anlagen der Konkurrenz.
SPD-Umweltministerin Hendricks hat aus ihrem Etat die Finanzierung von ähnlichen Großprojekten bereits vollständig gestrichen.
Über allem schwebt ein konkretes Lieferverbot. Bisher darf aufgrund der Wirtschaftssanktionen nur nach Russland keine Turbine geliefert werden. Lediglich im vergangenen Jahr verirrten sich zwei Siemens Großturbinen auf die Krim und sorgten für eine kleine Krise. Nicht gerade ermunternde Vorzeichen selbst für einen großen Konzern, sich ins lange und teure Turbinen-Verkaufsgeschäft zu stürzen.
Die demonstrierenden Siemensianer hätten mal dem Ottmar Edenhofer vom Potsdamer Klimafolgenforschungsinstitut stärker auf die Finger klopfen können. „Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um.“ Sagt der tatsächlich, hat aber nicht den Mut, den auf der Straße stehenden Kumpels und Siemens Mitarbeitern zu-zurufen: „Ja, ihr habt Pech! Habt euch nicht so, jahrzehntelang auf Kosten der Dritten Welt gelebt und deren CO2 Anteil an der Weltgemeinschaft verpulvert! Stellt euch nicht so an, Opfer für den Sieg müssen gebracht werden.“ Sehr deutlich redet er der Enteignung das Wort: „Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.“Diese markigen und durchaus programmatischen Worte hat er schon vor sieben Jahren vor Beginn einer anderen ominösen Klimakonferenz ausgerufen, der in Cancun. Und die war 2010.
Die Siemens Mitarbeiter sollten wissen: Schon immer ging es Klimakriegsgewinnlern darum, grünen Technologien uneinholbare Vorteile gegenüber den rentablen wie Kohle oder Kernkraftwerken zu verschaffen. Der Zusammenbruch einer ganzen Industriesparte jetzt ist ein sichtbarer Ausdruck, ein sichtbares Ergebnis dieser ideologischen Kriegserklärung.
Vorzuwerfen ist Siemens, dass sie wider besseres Wissen kritiklos mitgemacht haben. Schon der Vorgänger von Kaeser, Peter Löscher, begann damit, dem Konzern einen grünen Anstrich zu verpassen. In höchsten Tönen lobten alle die Notwendigkeit der Energiewende und konnten sie nicht schnell genug herbeisehnen.
Gerade erst diente sich die Berliner Siemens Abteilung »Lobby und Co.« einer künftigen Bundesregierung an. »Ein beschleunigter Aus-stieg aus der Kohleverstromung muss die klimapolitische Priorität der nächsten Bundesregierung werden«, heißt es in einem zweiseitigen Arbeitspapier, das die Berliner Lobbyabteilung des Konzerns an Vertreter von Grünen, CDU und FDP geschickt hat. »Die vorzeitige Stilllegung der CO2-intensivsten Kraftwerke sollte geprüft werden.«
Auf europäischer Ebene solle sich die neue Bundesregierung zudem für einen CO2-Mindestpreis und ein Ende der Subventionen und Kapa-zitätszahlungen für CO2-intensive Kraftwerke einsetzen, heißt es in dem Papier weiter.Das hätte der Martin und seine Siemens Gewerkschaftsgenossen auch mal ansprechen können, wie konventionelle Kraftwerke ausgetrocknet werden sollen. Verblüffend zu sehen, wie einer der größten deutschen Konzerne die Grünen auf der grünen Seite überholen wollen. Zumindest hier in Deutschland. Die Konzernstrategen dachten wohl, dann würde man mehr Gaskraftwerke und damit mehr Turbinen benötigen. Ein Irrtum, den die Mitarbeiter teuer bezahlen.
Siemens‘ Konkurrent General Electric hat es wohl besser. Auch der Konzern wurde heftig von der Anti-Kohlewut der Grünen um die alte Obama Regierung getroffen, kann aber sicherlich jetzt wieder nach vorne blicken. Präsident Trump will die wichtige Energieversorgung wieder vom Kopf auf die Füße stellen und lässt neben Öl und Gas auch Kohle ausbauen. Dann fällt vermutlich wieder die eine oder andere Turbine als Großauftrag ab.
Ganz zu schweigen von Indien und China. Dort gehen wöchentlich zwei große Kraftwerke ans Netz. Der gewaltige Energiehunger von mehr als 1 Milliarde Menschen lässt sich nicht mit ein paar Sonnenzellen und Windrädern decken.
Der Beitrag erschien zuerst bei Tichys Einblick hier
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Deutschlands Kollaps grüner Energie
Berlin musste im vorigen Monat einräumen, dass es das bis zum Jahr 2020 gesetzte Ziel hinsichtlich der Reduktion von Kohlenstoff-Emissionen nicht erreichen wird. Bis dahin sollte den Versprechungen von Frau Merkel zufolge eine Reduktion um 40% erreicht werden im Vergleich zu 1990, aber es dürften kaum über 30% werden. Das Ziel einer Reduktion um 55% bis zum Jahr 2030 ist fast mit Sicherheit außer Reichweite.
Frau Merkel ist trotz astronomischer Kosten gescheitert. Einer Schätzung zufolge zahlten Wirtschaft und Haushalte zwischen 2000 und 2015 zusätzlich 125 Milliarden Euro in Gestalt gestiegener Stromrechnungen, um Erneuerbare zu subventionieren, zusätzlich zu Milliarden anderer Ausgaben. Die Deutschen zahlen zusammen mit den Dänen die höchsten Strompreise pro Haushalt in Europa, und deutsche Unternehmen liegen in der Spitzengruppe der Zahler industrieller Verbraucher. Dies ist eine bedeutende Ursache der Verluste von Frau Merkel bei den Wahlen im September.
Seit dem Jahr 2000 hat Berlin die erneuerbare Energie schwer subventioniert, primär durch Einspeisetarife, welche die Firmen zwingen, Strom zu kaufen zu über den Marktpreisen liegenden Kosten. Frau Merkel überspannte den Bogen im Jahre 2010, als sie die Energiewende einführte.
Im Mittelpunkt stehen die eskalierenden Ziele der Emissions-Reduktion, welche Deutschland nun verfehlt. Sie sollte bis 2020 über die von der EU versprochenen Reduktion von 20% hinausgehen. Die Politik sollte außerdem bis zum Jahr 2050 zu einer Reduktion des Gesamt-Energieverbrauchs um 50% gegenüber dem Niveau aus dem Jahr 2008 erreichen mit einer Reduktion des Stromverbrauchs um 25%. Das war für eine industrielle Ökonomie schon an der Grenze des Machbaren. Aber Frau Merkel ging im Jahre 2011 noch weiter mit einer hastigen Ankündigung, nach der Havarie in Fukushima Kernkraft bis zum Jahr 2022 auslaufen zu lassen.
Energiewende-Enthusiasten sagen, dass die Politik trotz der Probleme Erfolge zeitigt. Das stimmt aber nur in einer Hinsicht: wenn man nämlich nur genug Geld auf etwas wirft, muss etwas von dem Geld hängen bleiben. Bei der Kapazität zur Stromerzeugung beispielsweise sind Erneuerbare inzwischen fast gleichauf mit traditionellen Treibstoffquellen.
Und doch wird ein großer Teil dieser Kapazität verschwendet – nur ein Drittel des Stromes in Deutschland wird tatsächlich von Erneuerbaren erzeugt. Berlin hat schwer in Wind- und Solarenergie investiert, und zwar in Gebieten von Deutschland, wo diese Energie am wenigsten gebraucht wird, vor allem in Norddeutschland. Berlin wird weitere riesige Summen aufbringen müssen, um die Überlandleitungen in den industriellen Süden zu errichten.
Der andere Teil der Kosten zur Stromerzeugung fällt an, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, was in Deutschland ziemlich oft der Fall ist. Die traditionellen Kraftwerke müssen diese Lücken füllen. Sie werden zum allergrößten Teil mit Kohle befeuert, von der Deutschland bzgl. 40% seiner Stromerzeugung weiterhin abhängig ist.
Erdgas wäre sauberer und einfach ab- und zuzuschalten. Aber weil Erdgas teurer ist als Kohle, und weil die täglichen Verbrauchsspitzen, in denen Gas die Lücken füllen könnte, gleichzeitig auch die Zeiten sind, in denen auch mal die Sonne scheint, werden die Firmen gezwungen, überteuerte Solarenergie zu kaufen.
Als Folge davon beträgt der Gas-Anteil am Strom in Deutschland nur 9,4%, das ist etwas weniger als die 14% im Jahre 2010. In den USA beträgt der Gas-Anteil an der Stromerzeugung rund 30%, und die Hinwendung zu Gas und weg von Kohle erklärt zum größten Teil die Reduktionen der Kohlenstoff-Emissionen in den USA seit 2005. Deutsche Haushalte zahlen fast 36 US-Cents pro Kilowattstunde Strom, die US-Haushalte dagegen im Mittel nur 13 Cents.
Kein Wunder, dass die Wähler aufbegehren. Umfragen zufolge mögen es die Deutschen, grün zu sein, aber Umfragen hinsichtlich der Energiekosten für die Haushalte sagen das Gegenteil. Die rechts der Mitte stehende Alternative für Deutschland AfD erzielte einen überraschenden Erfolg mit 13% der Wählerstimmen, teils wegen des Versprechens dieser Partei, die Energiewende sofort zu beenden. Eine neue Studie des RWI-Instituts für Wirtschaftsforschung in Leipzig kommt zu dem Ergebnis, dass 61% aller Deutschen nicht noch mehr pro Kilowattstunde zahlen wollen, um noch mehr Erneuerbare zu finanzieren.
Dies alles stürzt die Koalitionsverhandlungen von Frau Merkel ins Chaos.* Die potentiellen Partner die Grünen wollen die Energiewende noch weiter voranpeitschen mittels der Verbannung von Kohle. Anfangen wollen sie mit den 20 größten Verschmutzern. Die CDU von Frau Merkel und die FDP als Befürworter freier Märkte wollen höchstens 10 Kraftwerke schließen in der Erkenntnis, dass mehr Schließungen die Wirtschaft abwürgen würden, nachdem 2022 die Kernenergie ausgelaufen ist.
[*Der Beitrag stammt vom 18. November, als die Koalitionsgespräche noch nicht geplatzt waren. Anm. d. Übers.]
Full post (Paywalled)
Links: http://www.climatedepot.com/2017/11/18/germanys-green-energy-meltdown/
https://www.thegwpf.com/germanys-green-energy-meltdown/
Übersetzt von Chris Frey EIKE
Agile Softwareentwicklung: Container und Microservices auf dem Vormarsch
Im Zuge der Cloud-Transformation werden große monolithische Web-Anwendungen aus der PC-Ära zunehmend durch flexiblere Systeme ersetzt, die sich leichter entwickeln, betreiben und skalieren lassen.
Container und Microservices spielen dabei eine zentrale Rolle. Egal ob Facebook, Netflix, Instagram oder Whatsapp im Consumer-Bereich oder Slack, Trello, Google Analytics oder Salesforce im Business-Umfeld: Als Endanwender hat man sich heutzutage längst daran gewöhnt, dass die Apps und Online-Dienste, die man jeden Tag nutzt, regelmäßig aktualisiert werden. Man erwartet, dass Bugs in kürzester Zeit behoben und neue Features lanciert werden und das auf Kundenfeedback geachtet und die Benutzererfahrung entsprechend verbessert wird. Ist das nicht der Fall kann man heute häufig, ohne allzu großen Aufwand, zu einem anderen Anbieter wechseln. Der Konkurrenzdruck in der Softwarebranche ist enorm. Vor diesem Hintergrund liefern führende Cloud-Services neue Funktionen, Fehlerbehebungen und Verbesserungen in regelmäßigen Abständen, die immer kürzer werden.
Das war nicht immer so. Rund um die Jahrtausendwende, als die ersten SaaS-Lösungen auf den Markt kamen, haben Anbieter ihren Kunden zwar versprochen, ihre Online-Dienste immer auf dem aktuellsten Stand zu halten, ohne dass die Kunden Updates einspielen oder zusätzliche Lizenzen kaufen müssen. Als SaaS-Kunde konnte man damals jedoch froh sein, wenn die Software ein paar Mal im Jahr aktualisiert wurde. Die Release-Zyklen von Cloud-Services sind in den letzten Jahren dramatisch kürzer geworden. Facebook aktualisiert seine Apps mindestens einmal am Tag. Netflix liefert neuen Code sogar bis zu hundertmal am Tag. Und das sind keine Ausnahmen. Moderne Cloud-Technologien versetzen Entwickler in die Lage, selbst hochkomplexe Systeme, die rund um die Uhr von Millionen Anwendern genutzt werden, flexibler und schneller als je zuvor aktualisieren zu können, und das natürlich ohne Downtime.
Flexibles Architekturmodell
Hier kommen Microservices und Container ins Spiel. Microservices stellen ein Architekturmodell für die Entwicklung von Software dar, das derzeit voll im Trend liegt. Eigentlich ist das Konzept nicht neu. Service-orientierte Architekturen, kurz SOA, sind im Enterprise-Software-Sektor schon seit über 20 Jahren ein Begriff. Und auch wenn beide Architekturmodelle und deren Implementierungsansätze in der Praxis sehr unterschiedlich sind, so dienen sie im Prinzip nur einem: Der effizienten Modularisierung von Software.

Modularisierung ist schon immer ein zentrales Thema in der Softwareentwicklung gewesen, denn es ist eine bewährte Methode, um die Komplexität von Software-Projekten zu reduzieren. Schon die Business-Anwendungen in der PC-Ära waren modular aufgebaut. Ein großes, komplexes System wurde aus mehreren (mehr oder weniger) voneinander unabhängigen Modulen zusammengebaut. Alle Module teilten sich in der Regel jedoch die gleiche Code-Basis und wurden als ein einziges System deployt. Das heißt, dass Änderungen an einem Modul schnell zu unerwarteten Fehlern bei anderen Modulen oder weiteren Teilen des Systems führen konnten. Und auch wenn Entwickler mit einem durchdachten Architekturdesign versuchten, Abhängigkeiten zwischen den verschiedenen Modulen auf ein Minimum zu halten, so wurden solche monolithische Systeme mit jedem neuen Feature, mit jedem neuen Modul immer komplexer. Die Folge: Die Implementierung neuer Funktionen dauert immer länger, selbst anscheinend harmlose Änderungen am Code werden immer gefährlicher, das Testing immer aufwändiger.
Alte Monolithen aufbrechen
Microservice-Architekturen gehen deshalb noch einen Schritt weiter. Ganz nach dem Prinzip „Divide and conquer“ werden komplexe Softwareanwendungen nicht als ein großes (modular aufgebautes) Monolith, sondern als ein verteiltes System entwickelt, das aus mehreren, strikt voneinander unabhängigen Diensten besteht. Diese Dienste sind schlank, fokussieren sich nur auf eine kleine, bestimmte Aufgabe und werden gegenüber anderen Services vollkommen isoliert. Die Implementierungsdetails werden hinter einer einfachen Programmierschnittstelle (API) versteckt – häufig auf Basis von REST oder RPC (Remote Procedure Call) –, über die die einzelnen Microservices miteinander kommunizieren. Da jeder Microservice unabhängig vom Rest des Systems entwickelt werden kann, können verschiedene Teams eigenverantwortlicher und unabhängiger arbeiten. Das ermöglicht die Implementierung agiler Development-Prozesse, bei denen der Kommunikations- und Koordinationsaufwand auf ein Minimum reduziert wird. Aber nicht nur das. Entwickler haben gleichzeitig mehr Flexibilität was den Technologie-Stack angeht. So können sie nun für jeden Microservice die passende Programmiersprache beziehungsweise das passende Datenbanksystem wählen.
Ein weiterer, entscheidender Vorteil einer Microservice-Architektur besteht darin, dass sich Deployment-Prozesse optimieren und leichter automatisieren lassen. Denn bei jedem Deployment muss man anders als bei traditionellen Monolithen nicht das ganze System aktualisieren, sondern die Microservices, die tatsächlich aktualisiert werden müssen. Diese lassen sich auf verschiedenen Server-Instanzen betreiben und bei Bedarf separat vom Rest der Anwendung skalieren. Hier kommen Container ins Spiel.
Container als perfekte Verpackung für Microservices

Container passen perfekt zu einer solchen Microservice-basierten Softwarearchitektur. Aus dem Grund werden diese beiden Trends häufig im gleichen Atemzug genannt. Wenn von Container die Rede ist, denken die meisten an Docker. Doch inzwischen gibt es weitere professionelle Alternativen. Docker und Co. haben die Art und Weise, wie Softwareanwendungen deployt werden, revolutioniert. Noch nie ist es nämlich so einfach gewesen, eine Applikation auf verschiedene Plattformen und Umgebungen (Entwicklung, QA, Produktion) zu bringen, wie es heutzutage dank Docker der Fall ist. Der Clou: Docker packt die Anwendung und alle für deren Ausführung benötigten Systemkomponenten (Betriebssystem, Anwendungsserver, Datenbanksystem) in einer einzigen Datei, den sogenannten „Container“. Docker-Container sorgen dafür, dass die Anwendung verlässlich läuft, nachdem sie von einer Umgebung in eine andere versetzt worden ist. Dies vereinfacht nicht nur das Deployment komplexer Anwendungen, die auf verschiedenen Servern laufen, sondern ermöglicht gleichzeitig eine flexiblere Anwendungsinfrastruktur, die sich leichter ändern, erweitern und skalieren lässt. Aus dem Grund gilt Docker als die perfekte Verpackung für Microservices.
Schnell, agil, automatisiert
Aufgrund dieser Vorteile werden überall große Monolithen durch eine flexible Architektur auf Basis von Microservices ersetzt, die als Container deployt werden. Amazon und Netflix investieren seit Jahren stark in Microservices und gelten in diesem Bereich als Vorreiter. Inzwischen gibt es aber unzählige Erfolgsgeschichten für die Migration von klassischen Monolithen hin zu flexibleren Microservice-orientierten Architekturen. Schnellwachsende Startups wie Uber, Zalando oder Soundcloud, aber auch etablierte Internetunternehmen wie Ebay oder Groupon haben gezeigt, dass die Umstellung von Monolithen auf Microservices große Potenziale mit sich bringen kann. Entwickler können agiler arbeiten, Deployment-Prozesse besser automatisieren und Release-Zyklen drastisch verkürzen.

Groupon hat schon im Jahr 2013 die Frontend-Komponenten seines Monoliths (auf Basis von Ruby on Rails) durch Microservices ersetzt. Auch Soundcloud ersetzte sein Legacy-Rails-System durch Microservices, die nun in unterschiedlichen Programmiersprachen implementiert werden können (Scala, Clojure und JRuby). Diese Flexibilität zu haben, je nach Anforderung die am besten geeignete Programmiersprache auswählen zu können, war auch für Uber ein zentrales Argument, sich für Microservices zu entscheiden. So ersetzte das Unternehmen sein monolithisches System durch über 500 Microservices in verschiedenen Sprachen wie Node.js, Go und Python. Auch Zalando hat ein ähnlich großes Migrationsprojekt gewagt und sein auf Java Enterprise, Spring und Postgre basiertes Monolith durch 200 Microservices ersetzt.
Mangelndes Know-how bremst Unternehmen ab
Interessant bei solchen Praxisbeispielen sind nicht nur die implementierten Ansätze, von denen man lernen kann, sondern vor allem auch die Probleme und Schwierigkeiten, mit denen die Entwickler bei den Projekten zu kämpfen hatten. Denn bei all den Vorteilen, die Microservices und Container mit sich bringen, ist die Umsetzung in der Praxis gar nicht so einfach – ganz im Gegenteil. Die Administration eines verteilten Systems ist um ein vielfaches schwieriger als bei einem Monolithen. Das Testing und Monitoring gestaltet sich ebenfalls schwerer. Bei der Kommunikation und Koordinierung zwischen den einzelnen Microservices können ebenfalls neue Probleme auftauchen, die man effizient lösen muss.
Und tatsächlich tun sich viele Unternehmen noch schwer, wenn es um die praktische Umsetzung einer Microservices-Strategie geht. Dies zeigt eine Studie von der Firma LeanIX, Spezialist für Enterprise-Architecture-Management, bei der rund 100 Unternehmen aus Europa und den USA befragt wurden. Demnach haben erst neun Prozent der befragten IT-Entscheider den Schritt Richtung Microservices gewagt. In den meisten Fällen, so die Studie weiter, behalten diese Organisationen ihre Softwaremonolithen und stellen nur neue Komponenten in Form von Microservices bereit. Ein Fünftel der Interviewten nannte eine höhere Komplexität als Hinderungsgrund. Die größten Hürden sehen die befragten IT-Experten aber vor allem im mangelnden Know-how und fehlenden Experten. Doch immerhin ein Drittel der interviewten IT-Manager plant, bestehende Softwaresysteme mithilfe von Microservices zu transformieren.
Fazit
Microservices und Container machen Entwicklung, Deployment und Betrieb komplexer Softwareanwendungen schneller und agiler. Softwareanbieter, die den Schritt gewagt und ihre Softwaremonolithen bereits durch eine flexible Microservice-Architektur ersetzt haben, liefern neue Features, Verbesserungen und Fixes deutlich schneller und häufiger als die Konkurrenz. Die Umstellung ist in der Praxis allerdings nicht einfach. Die Migration eines alten Softwaremonolithen hin zu einer Microservice-Architektur ist ein langes, komplexes Projekt, das sich über viele Monate hinziehen kann. In vielen Unternehmen fehlt schlicht und einfach das erforderliche Know-how. Doch Legacy-Systeme lassen sich auch Schritt für Schritt durch Microservices ersetzen, sodass neue Features ohne umfangreiche Änderungen der bestehende Code-Basis hinzugefügt werden können. Man muss also kein „Hypergrowth-Startup“ wie Uber oder Soundcloud sein, um von Microservices profitieren zu können.
Name+DOB+SSN=FAFSA Data Gold Mine
KrebsOnSecurity has sought to call attention to online services which expose sensitive consumer data if the user knows a handful of static details about a person that are broadly for sale in the cybercrime underground, such as name, date of birth, and Social Security Number. Perhaps the most eye-opening example of this is on display at fafsa.ed.gov, the Web site set up by the U.S. Department of Education for anyone interested in applying for federal student financial aid.
Update, Nov. 28, 12:34 p.m. ET: The Education Department says not all of the data elements mentioned below are accessible on a FAFSA applicant if someone merely knows the static details about that person. Read on for their response to this story.
Original story:
Short for the Free Application for Federal Student Aid, FAFSA is an extremely lengthy and detailed form required at all colleges that accept and award federal aid to students.
Visitors to the login page for FAFSA have two options: Enter either the student’s FSA ID and password, or choose “enter the student’s information.” Selecting the latter brings up a prompt to enter the student’s first and last name, followed by their date of birth and Social Security Number.

Anyone who successfully supplies that information on a student who has applied for financial aid through FAFSA then gets to see a virtual colonoscopy of personal information on that individual and their family’s finances — including almost 200 different data elements.
The information returned includes all of these data fields:
1. Student’s Last Name:
2. Student’s First Name:
3. Student’s Middle Initial:
4. Student’s Permanent Mailing Address:
5. Student’s Permanent City:
6. Student’s Permanent State:
7. Student’s Permanent ZIP Code:
8. Student’s Social Security Number:
9. Student’s Date of Birth:
10. Student’s Telephone Number:
11. Student’s Driver’s License Number:
12. Student’s Driver’s License State:
13. Student’s E-mail Address:
14. Student’s Citizenship Status:
15. Student’s Alien Registration Number:
16. Student’s Marital Status:
17. Student’s Marital Status Date:
18. Student’s State of Legal Residence:
19. Was Student a Legal Resident Before January 1, 2012?
20. Student’s Legal Residence Date:
21. Is the Student Male or Female?
22. Register Student With Selective Service System?
23. Drug Conviction Affecting Eligibility?
24. Parent 1 Educational Level:
25. Parent 2 Educational Level:
26. High School or Equivalent Completed?
27a. Student’s High School Name:
27b. Student’s High School City:
27c. Student’s High School State:
28. First Bachelor’s Degree before 2017-2018 School Year?
29. Student’s Grade Level in College in 2017-2018:
30. Type of Degree/Certificate:
31. Interested in Work-study?
32. Student Filed 2015 Income Tax Return?
33. Student’s Type of 2015 Tax Form Used:
34. Student’s 2015 Tax Return Filing Status:
35. Student Eligible to File a 1040A or 1040EZ?
36. Student’s 2015 Adjusted Gross Income:
37. Student’s 2015 U.S. Income Tax Paid:
38. Student’s 2015 Exemptions Claimed:
39. Student’s 2015 Income Earned from Work:
40. Spouse’s 2015 Income Earned from Work:
41. Student’s Total of Cash, Savings, and Checking Accounts:
42. Student’s Net Worth of Current Investments:
43. Student’s Net Worth of Businesses/Investment Farms:
44a. Student’s Education Credits:
44b. Student’s Child Support Paid:
44c. Student’s Taxable Earnings from Need-Based Employment Programs:
44d. Student’s College Grant and Scholarship Aid Reported in AGI:
44e. Student’s Taxable Combat Pay Reported in AGI:
44f. Student’s Cooperative Education Earnings:
45a. Student’s Payments to Tax-Deferred Pensions & Retirement Savings:
45b. Student’s Deductible Payments to IRA/Keogh/Other:
45c. Student’s Child Support Received:
45d. Student’s Tax Exempt Interest Income:
45e. Student’s Untaxed Portions of IRA Distributions:
45f. Student’s Untaxed Portions of Pensions:
45g. Student’s Housing, Food, & Living Allowances:
45h. Student’s Veterans Noneducation Benefits:
45i. Student’s Other Untaxed Income or Benefits:
45j. Money Received or Paid on Student’s Behalf:
46. Student Born Before January 1, 1994?
47. Is Student Married?
48. Working on Master’s or Doctorate in 2017-2018?
49. Is Student on Active Duty in U.S. Armed Forces?
50. Is Student a Veteran?
51. Does Student Have Children He/She Supports?
52. Does Student Have Dependents Other than Children/Spouse?
53. Parents Deceased?/Student Ward of Court?/In Foster Care?
54. Is or Was Student an Emancipated Minor?
55. Is or Was Student in Legal Guardianship?
56. Is Student an Unaccompanied Homeless Youth as Determined by High School/Homeless Liaison?
57. Is Student an Unaccompanied Homeless Youth as Determined by HUD?
58. Is Student an Unaccompanied Homeless Youth as Determined by Director of Homeless Youth Center?
59. Parents’ Marital Status:
60. Parents’ Marital Status Date:
61. Parent 1 (Father’s/Mother’s/Stepparent’s) Social Security Number:
62. Parent 1 (Father’s/Mother’s/Stepparent’s) Last Name:
63. Parent 1 (Father’s/Mother’s/Stepparent’s) First Name Initial:
64. Parent 1 (Father’s/Mother’s/Stepparent’s) Date of Birth:
65. Parent 2 (Father’s/Mother’s/Stepparent’s) Social Security Number:
66. Parent 2 (Father’s/Mother’s/Stepparent’s) Last Name:
67. Parent 2 (Father’s/Mother’s/Stepparent’s) First Name Initial:
68. Parent 2 (Father’s/Mother’s/Stepparent’s) Date of Birth:
69. Parents’ E-mail Address:
70. Parents’ State of Legal Residence:
71. Were Parents Legal Residents Before January 1, 2012?
72. Parents’ Legal Residence Date:
73. Parents’ Number of Family Members in 2017-2018:
74. Parents’ Number in College in 2017-2018 (Parents Excluded):
75. Parents Received Medicaid or Supplemental Security Income?
76. Parents Received SNAP?
77. Parents Received Free/Reduced Price Lunch?
78. Parents Received TANF?
79. Parents Received WIC?
80. Parents Filed 2015 Income Tax Return?
81. Parents’ Type of 2015 Tax Form Used:
82. Parents’ 2015 Tax Return Filing Status:
83. Parents Eligible to File a 1040A or 1040EZ?
84. Is Parent a Dislocated Worker?
85. Parents’ 2015 Adjusted Gross Income:
86. Parents’ 2015 U.S. Income Tax Paid:
87. Parents’ 2015 Exemptions Claimed:
88. Parent 1 (Father’s/Mother’s/Stepparent’s) 2015 Income Earned from Work:
89. Parent 2 (Father’s/Mother’s/Stepparent’s) 2015 Income Earned from Work:
90. Parents’ Total of Cash, Savings, and Checking Accounts:
91. Parents’ Net Worth of Current Investments:
92. Parents’ Net Worth of Businesses/Investment Farms:
93a. Parents’ Education Credits:
93b. Parents’ Child Support Paid:
93c. Parents’ Taxable Earnings from Need-Based Employment Programs:
93d. Parents’ College Grant and Scholarship Aid Reported in AGI:
93e. Parents’ Taxable Combat Pay Reported in AGI:
93f. Parents’ Cooperative Education Earnings:
94a. Parents’ Payments to Tax-Deferred Pensions & Retirement Savings:
94b. Parents’ Deductible Payments to IRA/Keogh/Other:
94c. Parents’ Child Support Received:
94d. Parents’ Tax Exempt Interest Income:
94e. Parents’ Untaxed Portions of IRA Distributions:
94f. Parents’ Untaxed Portions of Pensions:
94g. Parents’ Housing, Food, & Living Allowances:
94h. Parents’ Veterans Noneducation Benefits:
94i. Parents’ Other Untaxed Income or Benefits:
95. Student’s Number of Family Members in 2017-2018:
96. Student’s Number in College in 2017-2018:
97. Student Received Medicaid or Supplemental Security Income?
98. Student Received SNAP?
99. Student Received Free/Reduced Price Lunch?
100. Student Received TANF?
101. Student Received WIC?
102. Is Student or Spouse a Dislocated Worker?
103a. First Federal School Code:
103b. First Housing Plans:
103c. Second Federal School Code:
103d. Second Housing Plans:
103e. Third Federal School Code:
103f. Third Housing Plans:
103g. Fourth Federal School Code:
103h. Fourth Housing Plans:
103i. Fifth Federal School Code:
103j. Fifth Housing Plans:
103k. Sixth Federal School Code:
103l. Sixth Housing Plans:
103m. Seventh Federal School Code:
103n. Seventh Housing Plans:
103o. Eighth Federal School Code:
103p. Eighth Housing Plans:
103q. Ninth Federal School Code:
103r. Ninth Housing Plans:
103s. Tenth Federal School Code:
103t. Tenth Housing Plans:
104. Date Completed:
105. Signed By:
106. Preparer’s Social Security Number:
107. Preparer’s Employer Identification Number (EIN):
108. Preparer’s Signature:
According to the Education Department, nearly 20 million students filled out this form in the 2015/2016 application cycle.
Update: The process described above was based on a demonstration this author saw while sharing a screen with a KrebsOnSecurity reader who had a family member apply for aid through FAFSA. But an Education Department spokesperson took strong exception to my experience, saying that while someone armed with an applicant’s SSN and date of birth would be able to view some of the less sensitive data elements related to an application that has already been submitted and processed, seeing the more sensitive data requires and additional authentication step.
The spokesperson said the data is displayed across several pages that require manual advancement, and that before the pages with financial data are shown the visitor is prompted to supply a username and password that all users are required to create when they start the application process. The agency said that without those credentials, the system should not display the rest of the data.
In cases where a student has saved but not completed an application, the spokesperson said, the applicant is prompted to create a “save key,” or temporary password that needs to be supplied before the financial data is displayed.
Original story: What indications are there that ID thieves might already be aware of this personal data treasure trove? In March 2017, the Internal Revenue Service (IRS) disabled an automated tool on its Web site that was used to help students and their families apply for federal financial aid — citing evidence that identity thieves were abusing it to siphon data used to commit tax refund fraud with the IRS.
The IRS found that identity thieves were abusing the automated tool — which pulled data directly from the FAFSA Web site — in order to learn the adjusted gross income (AGI) of applicant families. The AGI is crucial to successfully filing a tax refund request in someone’s name at the IRS.
On Oct. 1, the IRS brought its FAFSA data retrieval tool back online, adding additional authentication measures. In addition, the AGI data is now masked when it is electronically transferred into the FAFSA application.
Think it’s hard to find someone’s SSN and DOB? Think again. There are a multitude of Web sites on the open Internet and Dark Web alike that sell access to SSN and DOB data on hundreds of millions of Americans — all for the price of about $4-5 worth of Bitcoin.
Somehow, we need to move away from allowing online access to such a deep vein of consumer data just by supplying static data points that are broadly compromised in a thousand breaches and on sale very cheaply in the cybercrime underground.
Until that happens, anyone who is applying for federal student aid or has a child who applied should strongly consider taking several steps:
-Get on a schedule to request a free copy of your credit report. By law, consumers are entitled to a free copy of their report from each of the major bureaus once a year. Put it on your calendar to request a copy of your file every three to four months, each time from a different credit bureau. Dispute any unauthorized or suspicious activity. This is where credit monitoring services are useful: Part of their service is to help you sort this out with the credit bureaus, so if you’re signed up for credit monitoring make them do the hard work for you.
–Consider placing a “security freeze” on your credit files with the major credit bureaus. See this tutorial about why a security freeze — also known as a “credit freeze,” may be more effective than credit monitoring in blocking ID thieves from assuming your identity to open up new lines of credit. Keep in mind that having a security freeze on your credit file won’t stop thieves from committing tax refund fraud in your name; the only real defense against that is to file your taxes as early as possible — before the fraudsters can do it for you.
–Monitor, then freeze. Take advantage of any free credit monitoring available to you, and then freeze your credit file with the four major bureaus. Instructions for doing that are here.
Siemens: Ist die Zeit der Riesenkonzerne vorbei?
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Um globale Erwärmung zu begrenzen, sollen die Länder CO2 aus der Luft saugen
Das Ziel der Vereinbarung, den globalen Temperaturanstieg bis 2100 unter 2 Grad Celsius zu halten, erfordert Technologie, und die UN fordert die Länder im Wesentlichen auf, Kohlendioxid und andere Treibhausgase buchstäblich aus der Atmosphäre zu saugen.
Die Redaktion des The Economist erklärt: „Das Pariser Abkommen geht davon aus, dass die Welt Wege finden wird, CO2 aus der Luft zu saugen, da die Emissionen nicht schnell genug gesenkt werden können, um den Gesamtbestand an Treibhausgasen klein genug zu halten, um den Temperaturanstieg erfolgreich zu begrenzen.“
Wenn Sie also die Pariser Projektionen der Vereinten Nationen ernst nehmen – und dafür gibt es gute Gründe, es nicht zu tun, reicht es nicht aus, nur Billionen von Dollar mehr für grüne Energie und Energieeffizienz auszugeben. Anhänger des Pariser Abkommens neigen dazu, diesen Aspekt ihres Ziels zur Begrenzung der Erderwärmung herunterzuspielen.
Die Abgeordneten des Kongresses haben kürzlich Aussagen von Geo-Engineering-Befürwortern gehört, die mit der UN übereinstimmen, dass Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu saugen notwendig wäre. Die Anhörung im November konzentrierte sich auf die Technologie der CO2-Absaugung und die stratosphärische Aerosolinjektion – d.h., buchstäblich Partikel in die hohe Atmosphäre zu schießen, um das Sonnenlicht zu blockieren.
Douglas MacMartin von der Cornell University erklärte den Abgeordneten, dass das Absaugen von CO2 aus der Luft der einzige Weg sei, um negative Nettoemissionen zu erreichen, da gehört auch die direkte Luftabscheidung von Kohlendioxid dazu. MacMartin erwähnte auch die CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage – CO2 abscheiden und speichern), mit der Treibhausgase aus den Abgasen der fossilen Brennstoffen entfernt werden, wenn sie zur Stromerzeugung genutzt werden.
Präsident Donald Trump hat im Juni zugesagt, sich vom Pariser Abkommen zurückzuziehen, aber die Regierung hat sich weiterhin verpflichtet, CCS, Erdgas und andere Energieformen zur Senkung der Emissionen zu fördern.
Energieminister Rick Perry unterzeichnete ein Versprechen zur Förderung von CCS mit Fatih Birol, dem Leiter der Internationalen Energieagentur. Perry und Birol stimmten überein, „einen erneuten Impuls für Investitionen in die Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlendioxid (CCUS) als wesentlichen Teil einer Zukunft für saubere Energie zu unterstützen.“
Die USA haben viel Geld in CCS-Technologien investiert, aber nur ein einziges CCS-Kohleprojekt, das Petra-Nova-Werk, ist in Betrieb. Das Kohlekraftwerk Kemper in Mississippi verfügt über ein CCS-System, hat sich aber entschieden, es nicht zu nutzen und stattdessen Erdgas zu verbrennen.
Die Europäische Union spendierte fast $ 700 Millionen in den letzten zehn Jahren in CCS Technologie – realisiert wurde nichts [Eike berichtete], weil die Beamten nicht in der Lage waren, die Preise für CO2 Zertifikate vorauszusehen. Auch der Express.uk berichtete darüber.

Dort ist auch diese Umfrage zu finden: Screenshot von express.co.uk
Es gibt 17 Projekte, um Kohlendioxid aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe abscheiden und unterirdisch speichern. Aber selbst wenn die Welt die CCS-Technologie auf wundersame Weise ausweiten würde, wäre sie extrem teuer.
Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des früheren Weltbank-Beraters Gordon Hughes erläuterte, dass „die wirtschaftliche Analyse von CCS darauf hindeutet, dass es sich um eine Technologie handelt, die in ihrer jetzigen Form sowohl zu spät als auch viel zu teuer ist.“
Diejenigen, die die Ziele der Pariser Vereinbarung erreichen wollen, schlagen aber auch vor, Kohlendioxid direkt aus der Luft zu saugen. Klingt machbar, aber The Economist brachte gute Argumente dafür auf, warum diese Technologie möglicherweise nicht funktioniert.
„Direkte Lufteinsaugung und verbesserte Verwitterung verbrauchen weniger Land, aber beides ist teurer“, schrieb die Redaktion. „Obwohl erneuerbare Energien einen Anteil zur weltweiten Stromerzeugung generieren könnten, weiß niemand, wie man einfach durch die Entfernung von Treibhausgasen reich werden kann.“
Im Wesentlichen müssten Sie ein weiteres System von Subventionen, CO2-Steuer oder Handelssystem einführen, damit Unternehmen genug Kohlendioxid aus der Atmosphäre saugen, um es – nur für diese – wirtschaftlich zu machen.
Höhere Energiepreise beiseite, die nächste Frage wird sein: Wo wollen Sie das CO2 speichern? Und kann Kohlendioxid für längere Zeit unterirdisch gespeichert werden und ist es auch sichr? Wie würde das alles geregelt werden?
Und dann ist da noch die größte Frage: Auf welchem Niveau halten wir die atmosphärische CO2-Konzentration?
Das sind alles Fragen, die die Anhänger von Paris-Abkommen [vorher] zu beantworten haben.
Erschienen auf The Daily Caller am 17.11.2017
Übersetzt durch Andreas Demmig
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Weil sie auf ihrer Webseite als Leistung unter anderem Schwangerschaftsabbrüche erwähnte und auch Informationsmaterial zur Verfügung stellte, ist eine Ärztin in Gießen zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Gießen sieht hierin eine unerlaubte Werbung für Schwangerschaftsabbrüche nach § 219a StGB.
Wohlgemerkt, die Medizinerin darf Schwangerschaften abbrechen, wenn ihre Patientinnen eine Bescheinigung über die gesetzlich vorgeschriebene Beratung haben. Sie darf aber nicht öffentlich erwähnen, dass sie Schwangerschaften abbricht. „Der Gesetzgeber möchte nicht, dass über den Schwangerschaftsabbruch in der Öffentlichkeit diskutiert wird als sei es eine normale Sache“, zitiert die Süddeutsche Zeitung die Richterin.
Egal, ob man das im Ergebnis richtig oder falsch findet, genau so wird der einschlägige Paragraf bislang verstanden. Alle Strafrechtskommentare weisen darauf hin, dass es wohl reicht, wenn ein Arzt auf seine Bereitschaft für eine entsprechende Behandlung hinweist, möglicherweise sogar zwischen den Zeilen. So wollte es wohl auch der damalige Gesetzgeber. Weitere Voraussetzung ist dann nur, dass der Arzt wegen eines Vermögenvorteils handelt. Aber auch das ist natürlich keine große Hürde, denn auch die Gießener Ärztin arbeitet natürlich nicht umsonst.
Bleibt als Rückzugsmöglichkeit nur das, was die Verteidigerin der Angeklagten vorbringt. Dass es sich nämlich noch gar nicht um ein „Angebot“ handelt, sondern lediglich um eine sachliche Information. Wichtig ist ja, dass die Überschrift des § 219a StGB ausdrücklich lautet:
Werbung für den Abbruch der Schangerschaft
Alles, was nach dem Oberbegriff also gar keine „Werbung“ ist, wäre somit vielleicht doch nicht von der Regelung erfasst. Überdies ist bei fehlendem eigenem Erwerbsinteresse ansonsten auch nur das „grob anstößige“ Handeln untersagt. Das bedeutet, dass Personen und Institutionen, die kein eigenes Erwerbsinteresse haben, jedenfalls sachlich über Schwangerschaftsabbrüche informieren dürfen. Wieso das dann einer Ärztin untersagt werden muss, ist dann wirklich eine Frage. Das Isso vom Amtsgericht Gießen hilft jedenfalls kaum weiter, wenn man nach Sinn und Unsinn der Vorschrift fragt.
Immerhin scheint die deutsche Justiz auch gewisse Probleme mit der Vorschrift zu haben. Bis nun die Gießener Strafverfolger tätig wurden, gab es wohl immer mal wieder Strafanzeigen gegen Abtreibungsärzte, die öffentlich über ihre Tätigkeit informierten. Die Verfahren wurden aber anscheinend alle eingestellt.
Jedenfalls ist der § 219a StGB einer der wenigen Paragrafen, für den die Urteilsdatenbanken kein einziges Strafurteil auswerfen. Also ist es keineswegs ausgeschlossen, dass die nächsten Instanzen und letztlich das Bundesverfassungsgericht die Schwelle zur verbotenen Werbung doch etwas höher hängen als das Gießener Amtsgericht. Am Ende könnte da auch der Zeitgeist eine Rolle spielen. Der dürfte sich seit den Siebzigern doch etwas gewandelt haben.



Weil es in Schleswig-Holstein viele Stadtwerke und Breitbandzweckverbände gibt, liegt das Land bundesweit im Ausbau vorn. Mit den aktuell laufenden Projekten sei für das Jahr 2020 mit einer Glasfaser-Abdeckung von 50 Prozent zu rechnen. (