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05 Jan 10:50

Robotik: Künstlicher Muskel hebt das Tausendfache seines Gewichts

Mit diesem Aktor ist fast jeder Roboter möglich: US-Forscher haben einen künstlichen Muskel entwickelt, der alle Träume von Robotikern wahr werden lässt: Er ist leicht und trotzdem sehr leistungsfähig, er ist schnell herzustellen und sehr günstig. (Roboter, Technologie)
30 Nov 15:41

Google Chromebook: Patent zeigt automatisch öffnenden und anpassenden Deckel

Ein Motor und viele Sensoren:Googles Chromebooks könnten sich in Zukunft von selbst öffnen und schließen. Ein Patent zeigt die Technik, mit der ein Notebook sich auch selbstständig entsperrt. Das erinnert ein wenig an Windows Hello und Apple Face ID. (Chromebook, Google)
30 Nov 15:21

Potential impact of the Intel ME vulnerability

30 Nov 15:19

HP installs system-slowing spyware on its PCs

30 Nov 14:27

Großartig: Dienstleister druckt mir die E-Mails aus

by Udo Vetter

Die Vorfreude auf das „besondere elektronische Anwaltspostfach“ (beA) entspricht ungefähr der Meinung über das heutige Wetter. Brrrrr. Jedenfalls unter den Anwälten, mit denen ich schon mal darüber spreche. Ab 1.1.2018 wird aber wohl oder übel eine Art passiver Nutzungspflicht eingeführt. Das heißt, über das beA zugesandte Nachrichten gelten möglicherweise als zugestellt, auch wenn man als Anwalt gar nicht in sein beA-Postfach guckt.

Für beA-Muffel, die sich das sperrige IT-Gedöns nicht antun, aber trotzdem keine Risiken eingehen wollen, zeigt sich jetzt ein wenig Licht am Horizont. Ein Dienstleister bietet nämlich einen beA-Service, der gleichermaßen simpel wie clever ist. Die Firma Soldan (jedem Anwalt bekannt als Lieferant von Aktenbögen, Vollmachten und den sonstigen Bürobedarf) nimmt ihren Anwalts-Kunden die leidige Aufgabe ab, selbst ins beA zu schauen oder mit einem mulmigen Gefühl zu leben.

Sollte sich nämlich wider Erwarten doch mal eine Nachricht in ein nur passiv genutztes Postfach verirren, druckt Soldan die Mail aus und schickt sie dem Anwalt per Briefpost zu. Das Ganze kostet 20 Euro im Monat, zuzüglich dem Porto für die einzelnen Nachrichten.

Es gibt ja ohnehin Stimmen, die dem beA das gleiche Schicksal prophezeien wie De-Mail oder der Gesundheitskarte. Der Abruf- und Ausdruckservice könnte also eine nervenschonende Alternative sein. Wenn das beA dann für tot erklärt wird, kann man ja wieder kündigen.

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30 Nov 14:23

Aukey's $4 car mount inserts into your CD player to keep your device steady

by Alex Smith

Finally get some use out of your car's CD player.

Is this deal for me?

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Slide the end of this phone mount into your CD player to keep your phone in place while traveling. It features a magnetic plate which you can either slip between your phone and its case, or adhere to the back of either so that you can quickly throw it onto (and remove it from) the mount easily. This also allows you to mount practically any phone to this product.

This phone mount is super slim, so there's little chance of it obstructing your view while driving. It's also padded with soft rubber so there's little chance of it scratching your phone as well.

Since you won't be able to use your CD player while using this car mount, you may want to add some Bluetooth connectivity to your car to keep your music playing. Aukey has a Bluetooth FM transmitter available for $23.99 right now, and buying both with the promo code Z3982QM2 will drop the price of the phone mount down to just $3.19.

29 Nov 13:59

Auch absoluter Schutz ist relativ

by Udo Vetter

Die Kommunikation zwischen einem Verteidiger und seinem Mandanten ist besonders sensibel. Deshalb gibt es einschlägige Vorschriften, und auch das Bundesverfassungsgericht hat schon diverse Machtworte gesprochen. Die entsprechenden Paragrafen sind sehr kompliziert formuliert, deshalb zitiere ich das, was ein Kommentar zur Strafprozessordnung schön zusammenfasst:

Die Kommunikation des Beschuldigten mit seinem Verteidiger ist nahezu absolut geschützt.

Da ist man als Verteidiger natürlich nicht sehr erfreut, wenn man beim Durchblättern der Ermittlungsakte auf Mails stößt, die einem vertraut vorkommen. Weil man sie selbst mit dem Mandanten gewechselt hat. Gut, könnte man sagen, die Polizei hat halt einen Beschlagnahmebeschluss des Gerichts ausgeführt und sich vom E-Mail-Provider den gesamten Inhalt des Postfachs des Beschuldigten zusenden lassen. Woher sollten die denn auch vorher wissen, was sich im Postfach findet?

Angesichts der eingangs dargelegten Rechtslage wird es aber schon etwas bizarr, wenn die zuständige Polizeibeamtin dann gezielt nur die Mails zwischen Anwalt und Verteidiger raussucht (weil es darin ja auch um die betreffende Sache geht) – und diese Mails dann stolz als „Ermittlungsergebnis“ an die Staatsanwaltschaft übersendet. Nach dem Motto: Wir haben zwar keine Beweise, aber die Mails sind ja auch eine Art Geständnis.

Sind sie schon inhaltlich nicht, aber darauf kommt es gar nicht an. Als Verteidiger bleibt man notgedrungen Optimist. Wenn sich die Polizei nicht für die Rechtslage interessiert, dann wird es doch wenigstens der zuständige Staatsanwalt tun. An sich hätte dieser sämtliche Mails aus der Akte nehmen, die dazu gehörigen Dateien löschen und dokumentieren müssen, wie dies genau geschehen ist.

Passiert ist nichts von alledem. Stattdessen kriege ich als Verteidiger die Akte mit der Mandantenpost zur Einsicht zugesendet, obwohl sich aus Unterlagen ergibt, dass der Staatsanwalt noch diverse Male in die Unterlagen geguckt haben muss. Unbekannt waren ihm die Verteidigungsunterlagen also definitiv nicht. Getriggert hat’s bei ihm aber nicht.

Ich werde mal nachhelfen und den telefonisch fragen, ob er die fraglichen „Ermittlungsergebnisse“ nicht wenigstens jetzt noch aus der Akte nehmen will. Ich bin eigentlich guter Dinge, dass dies ohne großen Stress klappen wird. Wie gesagt, die betreffenden Paragrafen sind schon sehr kompliziert…

Mich selbst ziehe ich kräftig an den Ohren und nehme mir vor, Mandanten noch eingehender auf die Möglichkeit hinzuweisen, verschlüsselte Mails zu wechseln.

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29 Nov 13:58

Keine Mondpreise für Telefonate in der Haft

by Udo Vetter

Haftanstalten dürfen den Gefangenen keine Mondpreise für Telefonate berechnen. Auch nicht über Drittfirmen. Dies stellt das Bundesverfassungsgericht in einem heute veröffentlichen Beschluss klar. Die Richter geben einem Inhaftierten aus Schleswig-Holstein recht, der nach einem von einem privaten Exklusivanbieter vollzogenen Tarifwechsel plötzlich doppelt so viel für Telefonate nach draußen zahlen sollte.

Laut dem Gericht haben Gefangene zwar keinen Anspruch auf Gratisgespräche. Aber die Telefonkosten müssen ungefähr denen in der Freiheit entsprechen. Aufschläge seien nur zulässig, sofern sie sich aus speziellen „verteuernden Bedingungen und Erfordernissen“ des Strafvollzugs ergeben. Dies resultiere aus der Fürsorgepflicht der Haftanstalt für das Vermögen der Gefangenen, dem Resozialisierungsgebot und aus dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Letzteren definiert das Gericht sehr einprägsam dahingehend, Strafe dürfe bei uns nur „ein in seinen negativen Auswirkungen auf die Persönlichkeit des Betroffenen nach Möglichkeit zu minimierendes Übel“ sein.

Die Haftanstalt hatte sich vertraglich 15 Jahre an den Anbieter gebunden und berief sich darauf, dass sie in der Vertragslaufzeit keinen Einfluss auf die Entgelte habe. Das Outsourcing rechtfertigt laut dem Richterspruch aber keine Abkopplung von den marktüblichen Tarifen. Wenn die Haftanstalt ungünstige und nicht zeitgemäße Verträge abschließe, sei das ihr Problem und dürfe das nicht auf den Gefangenen abgewälzt werden.

Die Entscheidung hat für viele Vollzugsanstalten Bedeutung. Denn nicht überall, aber doch weit verbreitet, müssen Gefangene selbst für Telefonate ins deutsche Festnetz Sätze zahlen, die man draußen höchstens bei Telefonaten nach Übersee kennt (Aktenzeichen 2 BvR 222/16).

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29 Nov 13:58

Citrix Receiver desktop app hits the Windows Store with Microsoft's Desktop Bridge

by Dan Thorp-Lancaster

Citrix has used Microsoft's Desktop Bridge to bring the full-featured version of its Citrix Receiver app to the Microsoft Store.

The Citrix Receiver app has been available in the Microsoft Store for some time, with its last major update bringing support the Universal Windows Platform (UWP) earlier in 2017.

29 Nov 13:58

Don’t Let Security Fail the Test in Higher Education

by Katie Petrillo

In higher education, security can get a bad rap. IT teams can be seen in direct conflict with the environment of openness that universities often embrace. For IT pros, when data vigilance is interpreted as an emotional control issue, it makes their job that much more difficult.

It’s a Tough Crowd

Students, faculty and researchers are a tough bunch of folks to manage from an IT perspective. They expect ubiquitous connectivity in every corner, on every device they own, loaded with every app they deem useful to their academic and personal lives.

And it can be hard to grab their attention to have them focus on a topic like cybersecurity. There’s enough to learn and memorize as it is, and ultimately, cybersecurity is not going to impact their GPA or tenure track.

Students, as millennials, grew up with the Internet and are usually less concerned about getting hacked. They are not nearly as diligent as others. They are young, relatively trusting, and pass along information like logins more freely with others. And some students tend to share almost anything on their social accounts.

Making this all the more complex, a school’s population feels less beholden to IT than corporate employees do. They tend to feel intrinsically safe within their own special microcosm, and that feeling bleeds over into cyberspace.

At the end of the day, the security and privacy of data is only as secure as the weakest link in the chain, and in higher education, there are lots of links to worry about.

There’s No Less Data to Protect and Govern

A higher education network starts to look more corporate when you dig into the information it must protect. Admissions departments process financial aid applications, the school bookstore holds credit card data, and the school’s health center manages personal health information. This is all valuable, personal information that must be secured.

Factor in other areas of the college community like research teams working on innovative projects creating valuable IP, and staff processing grades and academic records. All of a sudden, every bit and byte starts to seem as important as the rest.

Given all the different types of data flowing through the network, universities and colleges are far from exempt from compliance.

Higher education is just as burdened to meet PCI and HIPPA as anyone else who processes financial and health information. On top of this are regulations unique to academia like the Family Educational Rights and Privacy Act (FERPA), protecting the privacy of student academic records.

Additionally, university networks tend to be flatter and less segmented to keep them efficient and easier to manage. Fewer walls means a smooth path for malware to travel, and more vulnerable data at stake.

Take the Right Approach

If you are going to place a number of sensible restrictions on end users who may have fewer sensibilities, you are going to drive them to the path of least resistance. They’ll cut corners and avoid making changes that are not enforced.

IT teams at universities or colleges should feel both emboldened and creative in their approach by getting to know their end users. Then they can structure realistic programs that are more likely to be followed, and easier to enforce.

Having password management hygiene on the books doesn’t mean that it’ll get studied before the exam, especially when the exam takes the form of a phishing attack.

Considering the population, what needs to be protected, and other unique challenges like budget and staff, IT teams in higher education could do themselves a favor: get an enterprise-grade, inexpensive password management tool that absolutely everyone can use.

A campus network deserves the same commercial tools as the rest, like LastPass for example, which provides the following:

  • Packing for Internet2 Members: Whether managing accounts at the administrative level or providing self-enrollment for students, Internet2 members packages are tailored to simplify password management for the entire community. These help students, faculty, and staff to remember their passwords and login to every web account while following best practices for password security.
  • Simplified Deployment: LastPass offers streamlined fulfillment tools and educational resources to simplify a campus-wide rollout. Users are led through a self-enrollment process prompting them to create their LastPass account and redeem their school-sponsored upgrade. This process ensures an easy experience for users, and reduces onboarding time and support costs.
  • Secure Faculty & Staff with Enterprise: Deploy LastPass at the administrative level, offering turn-key integration with AD and LDAP, central management of accounts through an IT portal, and team password sharing features.
  • Offer LastPass Premium to Students: The LastPass Premium package is ideal for individual use for students. Offer a student perk that makes them more productive and secure both at school, and at home.

Take advantage of the winter break around the corner, and start to take the steps you can to improve security while maintaining the kind of openness that makes a university community so great.

The post Don’t Let Security Fail the Test in Higher Education appeared first on The LastPass Blog.

29 Nov 13:56

Accelerating business in a digital financial market—KeyBank trusts Microsoft 365

by Ron Markezich

KeyBank logo.

Today’s post was written by Ron Markezich, corporate vice president for Microsoft.

To say that KeyBank is growing is an understatement. The bank just announced that it ranks ninth in the U.S. according to the Small Business Administration. This represents a 43 percent jump in dollar volume from 2016 levels, more than doubling its loan commitment since 2015.

KeyBank accounts for this success by focusing on serving small businesses that help to build prosperous communities across the country. This financial services company is also banking on the Microsoft Cloud platform to provide employees with the highly secure, modern workplace they need to deliver the responsive service that customers expect in today’s digital business environment.

Here’s how Keith Silvestri, chief technology officer of KeyBank, describes his company’s decision to work with Microsoft:

“At KeyBank, meeting our clients’ business needs is our primary focus. Key grows by building enduring relationships through client-focused solutions and great service. To meet those needs and to ensure our competitive edge, we have begun our journey to both private and public cloud platforms for select applications. Having met our strict compliance, security, and risk requirements, Microsoft was our choice as a strategic partner in this journey. With its alignment to our digital-first approach, adopting Microsoft 365, which includes Office 365, Windows 10, and the Enterprise Mobility + Security Suite, and moving to the Azure cloud platform, will position us to achieve our technology goals faster. We look forward to offering our clients new possibilities and enhanced capabilities through our partnership with Microsoft.”

It’s great to know that KeyBank trusts Microsoft Cloud services to empower employees, meet its regulatory obligations, and safeguard its customers’ financial data with comprehensive, intelligent cloud protection services.

—Ron Markezich

The post Accelerating business in a digital financial market—KeyBank trusts Microsoft 365 appeared first on Office Blogs.

29 Nov 12:13

Microsoft and SAP expand partnership to use each other's cloud services

by Dan Thorp-Lancaster

Microsoft and SAP have announced plans to expand their long-running partnership.

In what it calls a "bold show of commitment," Microsoft has announced that it and SAP have expanded their partnership and will be deploying each other's cloud services and products internally.

29 Nov 12:13

Dieselgipfel: Merkel sagt Kommunen weitere Hilfen für bessere Luft zu

by ZEIT ONLINE: Unternehmen -
Investitionen in den Nahverkehr, neue Radwege und mehr Ladestationen für E-Autos: Die Kommunen sollen auch nach 2018 Geld bekommen, um Dieselfahrverbote zu vermeiden.
29 Nov 12:13

UK, South Korea to extend nuclear cooperation

by Claire Louise Isted
UK-South Korea - November 2017 - 48A memorandum of understanding on cooperation in nuclear energy was signed yesterday between the UK and South Korea. The agreement calls for greater collaboration in the construction of new nuclear power plants and the decommissioning of old ones.
29 Nov 12:12

EU's Energy Union becoming a reality, says Commission

by Warwick Pipe
The European Commission has published its third report on progress made in delivering and implementing the Energy Union. European trade body Foratom has again highlighted the importance of nuclear energy in achieving the project's objectives.
29 Nov 12:12

Parents now spend twice as much time with their children as 50 years ago

29 Nov 11:06

Windows 10 Sets – Apps und Webseiten in Tabs nutzen

by Albert Jelica

Microsoft hat heute im offiziellen Blog angekündigt, dass eine neue Funktion in Windows 10 Einzug halten wird. Erste Informationen zu diesem Feature sind bereits im Vorfeld durchgesickert.

Windows 10 Sets ist allerdings nur der vorläufige Name und das Unternehmen wird sich noch überlegen, ob man diese Bezeichnung auch für die finale Version nutzen wird.

Die Windows 10 Sets-Funktion wird es ermöglichen, mehrere Webseiten, Apps und Programme in einem gemeinsamen Fenster zu öffnen. Dabei sollen, wie auch in Microsoft Edge, Tabs zum Einsatz kommen. Diese Funktion wird vor allem von erfahreneren Nutzern seit längerer Zeit gewünscht und sollte produktiveres Arbeiten unter Windows 10 ermöglichen.

Zu diesem Interface in Tabs gibt es bislang nur sehr wenige Details und Microsoft hat es bislang lediglich in einem Satz erwähnt. Unklar ist daher noch, ob beispielsweise auch normale Desktop-Programme im Tabs-Interface genutzt werden können oder nur Anwendungen aus dem Microsoft Store unter Windows 10. Bislang geht man zudem davon aus, dass Anwendungen dafür nicht zusätzlich optimiert werden müssen.

Das Windows 10 Sets-Feature ist bislang versteckt in Windows 10 integriert. Windows Insider konnten die Funktion unter Windows 10 Build 17046 bereits aktivieren und testen. Mit den kommenden Builds dürfte Microsoft die Funktion selbst direkt in das System implementieren, sodass sie alle Windows Insider testen können.


Quelle: Microsoft

Der Beitrag Windows 10 Sets – Apps und Webseiten in Tabs nutzen erschien zuerst auf WindowsArea.de.

29 Nov 11:06

Schluss mit dem Gedränge: Bekommt die Wiesn einen weiteren U-Bahn-Halt?

by Veronika Mahnkopf
München soll eine neue U-Bahn-Linie bekommen - und damit einen weiteren Haltepunkt fürs Oktoberfest. Den unterirdischen Andrang bei der alljährlichen Wiesn könnte das massiv entzerren.  
29 Nov 11:06

Berlin police find radioactive iodine on playing cards

28 Nov 15:05

JSRobot: Dieses süße Spiel bringt euch Javascript bei

Das liebevoll gestaltete Jump ’n’ Run JSRobot bringt euch spielerisch Javascript bei. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in unserem Spieletipp.

JSRobot: Javascript-Lernspiel im Browser

2D-Platformer gehören zu den Klassikern der Videospiel-Genres. Das Browser-Game JSRobot kombiniert das Konzept, mit dem auch Mario erfolgreich wurde, mit Lernspielelementen. Das Ziel: Einen kleinen blauen Roboter zum jeweiligen Level-Ausgang zu befördern. Statt den Roboter aber direkt zu steuern, müsst ihr mit Hilfe von Javascript Befehle geben.

JSRobot: Screenshots von dem Javascript-Lernspiel
(Screenshot: lab.reaal.me/jsrobot/)

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Unterhalb des eigentlichen Levels zeigt euch JSRobot vier Tabs an. Der Erste dient der Erklärung und gibt euch hilfreiche Hinweise, um das Level und damit auch die Grundlagen von Javascript zu meistern. Im zweiten Tab könnt ihr dann eure eigentlichen Skripte schreiben, die idealerweise dazu führen, dass der Roboter das Ende des Levels erreicht. Im dritten Tab könnt ihr außerdem einzelne Befehle eingeben und ausführen. Zu guter Letzt gibt es auch ein einen Properties-Tab in dem die Gesundheit der Spielfigur aber auch alle verfügbaren Methoden aufgelistet sind.

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JSRobot: Spaßiges Spiel für Javascript-Einsteiger

JSRobot ist ein unterhaltsamer Weg, um erste Schritte mit Javascript zu wagen. Für Fortgeschrittene bietet das Spiel allerdings keine wirkliche Herausforderung, zumal es auch nicht übermäßig viele Level gibt. Interessanter ist da schon eher ein Blick auf den Quellcode des Spiels, den der Entwickler Reaal Khalil auf Github veröffentlicht hat.

Ebenfalls interessant:

28 Nov 15:04

4 beeindruckende Konzepte für den Handel der Zukunft

Wie entwickelt sich die Handel der Zukunft? Digital, da sind sich alle einig, aber wie sehen erfolgversprechende Konzepte aus? Wir haben in den USA innovative Handelskonzepte für euch aufgespürt.

Wie der Einzelhandel der Zukunft aussehen könnte, das ist eine Frage, die ganze Heerscharen von Experten beschäftigt. Ein Blick in die USA zu einer der größten Software-Messen der Retailwelt, der Salesforce-Hausmesse Dreamforce, zeigt einige interessante Konzepte. Auch der Blick nach China und ins Amazon-Hauptquartier offenbart neue Ansätze. Zwei zentrale Punkte der vorgestellten Konzepte: Neue Wege, um das Sortiment digital im stationären Handel zu erweitern, und der Trend, aus den Innenstadtlagen herauszugehen und Touchpoints  direkt beim Kunden zu schaffen.

Handel der Zukunft: Mehr Warenverfügbarkeit und Auswahl

Früher war das große Sortiment eines Kaufhauses gleichzeitig sein größtes Alleinstellungsmerkmal. Heute sind die Kunden aufgrund des Long-Tails im Internet verwöhnt von einer unglaublich großen Anzahl an Produkten. Nichts, was es nicht gibt. Im Vergleich dazu kann die Auswahl eines Kaufhauses eigentlich nie groß genug sein – egal wie groß das Sortiment ist, irgendeinen Artikel wird der Händler nicht auf Lager haben. Ein großer Nachteil für den stationären Handel, denn der Kunde ist heute nicht mehr so leicht bereit, auf Alternativen umzuschwenken. Es gilt also, neue Möglichkeiten zu schaffen, dem Kunden ein extrem großes oder gar das komplette Sortiment zu präsentieren.

Adidas und das endlose Regal: Auch verkaufen, was nicht auf Lager ist

Im Adidas Flagship-Store in San Francisco pflegt der Sportspezialist das, was der Amerikaner als „Endless Aisle“ bezeichnet: Die Erweiterung des lokalen Lagerbestandes durch das Fulfilment. Ein Kunde, der in San Francisco ein paar Schuhe kaufen möchte, das nicht auf Lager ist, bekommt das Paar am nächsten Tag direkt nach Hause geliefert. Der Mitarbeiter im Laden nimmt die Bestellung direkt an einem Service-Tablet auf und schließt die Bestellung ab. Der Kunde muss dazu nicht aktiv werden – nur noch im Laden bezahlen.

Bonobos und der Showroom: Nur ausprobieren, nichts kaufen

Die sogenannten Guide Shops der Online-Fashion-Marke Bonobos sind ein besonderes Konzept. Die Läden führen das komplette Sortiment auf relativ kleinem Raum. Das Geheimnis dahinter: Ein Guide Shop ist nur ein Showroom. Es ist zwar jeder Artikel des Sortiments auf Lager, aber immer nur ein Stück von jeder Konfektionsgröße. Der Kunde kann im Laden beraten werden, jedes Kleidungsstück anprobieren – aber keines gleich mit nach Hause nehmen. Ist der Kauf an der Kasse abgeschlossen, hat der Verkäufer eine Bestellung an das Bonobos-Fulfilment-System aufgegeben, und per Post wird an die Wunschadresse geliefert.

Kunden können mit einem Styleberater vorab einen Termin vereinbaren, einfach auf Verdacht vorbeischauen – und im schlimmsten Falle Produkte auch direkt vor Ort zurückgegeben.

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Dezentral statt zentral: Handel der Zukunft ist näher beim Kunden statt in der Innenstadt

Eine Trendwende ist hier besonders bei Bedarfsartikeln zu sehen, auch in deutschen Städten achten die Supermarkt-Ketten darauf, immer mehr in die Wohngegenden zu kommen. Wer in die Innenstadt geht, will eher „Erlebniseinkaufen“, Shopping eben. Gerade im städtischen Bereich ist der gigantische Supermarkt auf der grünen Wiese längst nicht mehr die dominierende Geschäftsform. Aber wohin geht die Reise? Zwei spannende Antworten auf diese Frage bietet Auchan Minute, ein Konzept aus Frankreich, und ein Konzept, das wir direkt in Seattle ausprobiert haben: der Amazon Treasure Truck.

Auchan Minute: Der Supermarkt im Schiffscontainer

Handel der Zukunft (Foto: Auchan)

Der französische Konzern Auchan Retail eröffnet in China bis zum Ende des Jahres Hunderte Miniatur-Supermärkte in Schiffscontainern. Der erste Store hat diesen Monat in Shanghai eröffnet, nachdem die Testphase im Sommer diesen Jahres abgeschlossen wurde.

(Foto: Auchan)

Ein komplett digitaler Mini-Markt ohne Personal auf 18 Quadratmetern, mit rund 500 Produkten des täglichen Bedarfs in der Auswahl. Auchan-Kunden öffnen die Tür mit einem QR-Code aus ihrer App, scannen an der Kasse selbst ihre Produkte und bezahlen ihren Einkauf direkt auf ihrem Handy mit Alipay oder Wechat Pay.

Das digitale Konzept ist nicht das einzig Innovative an dieser Lösung: Der transportable Supermarkt kann theoretisch überall platziert werden. Auf Parkplätzen, an Straßenecken oder in Vorgärten. Eine simple Lösung für das Problem, nach Bauflächen oder Ladenflächen in Wohngebieten suchen zu müssen.

Der Konzern, an dem seit Kurzem auch Alibaba beteiligt ist, möchte so Kunden auf dem Heimweg in direkter Nähe zu ihren Wohnungen erreichen.

Amazon Treasure Truck

(Foto: Jochen G. Fuchs)

Der Amazon Treasure Truck ist eine rollende Verkaufsshow, ein kleiner Lastwagen, der an festgelegten Stopps exklusive Angebote verkauft, die nur in diesem Truck erhältlich sind. An einer Station angelangt, verbreiten Truck und Mitarbeiter Jahrmarkt-Atmosphäre und ziehen so die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich.

Verkauft werden unterschiedliche Produkte, die aber grundsätzlich begehrenswert sein müssen. Bei unserem Besuch wurden High-End-Rippchen vom Schwein aus biologischer Züchtung für 15,50 US-Dollar verkauft. Hochpreisigere Produkte sind auch erhältlich, wie beispielsweise eine Gopro-Kamera.

Kunde und Amazon-Mitarbeiter beim Glücksspiel um ein Treasure-Truck-Goodie. (Foto: Jochen G. Fuchs)

Amazon fährt hier in der Regel vier Stopps an und möchte den Kunden in unterschiedlichen Situationen Berührungspunkte bieten: In Wohngegenden, in Arbeitsgegenden und in Arealen, in denen Kunden ihre Freizeit verbringen.

Auch wenn Amazon hier eine ähnliche Strategie fährt wie Auchan, das seine Waren möglichst nahe zum Kunden bringt, unterscheidet sich das Konzept doch stark. Auchan unterhält wirtschaftlich potenziell tragfähige Mini-Filialen. Der Treasure-Truck betreibt einen viel höheren Aufwand und wird anhand seiner Ladekapazitäten nicht immer kostendeckend arbeiten können. Während wir vor Ort waren, sind an einem Stopp innerhalb von 90 Minuten rund 30 bis 40 Verkäufe ausgehändigt worden.

Amazon ist es hier viel wichtiger, den Touchpoint emotional aufzuladen – und vor Ort mit Menschen in Berührung zu kommen. Das sprichwörtliche Einkaufserlebnis wird hier geboten: Kunden spielen mit Mitarbeitern thematisch zum Produkt passende Spiele, um Goodies oder Ergänzungsprodukte zu gewinnen, Stars und Sternchen präsentieren Produkte und Aktionen. Da steht dann schon einmal eine Familie mit dem kleinen Sohn vor dem Laster, der ganz aufgeregt ist, weil er sich den ganzen Tag auf den Treasure Truck gefreut hat. Unbezahlbare Ergebnisse für ein Handelsunternehmen.

Die Reise unseres Autors zur Dreamforce nach San Francisco erfolgte auf Einladung von Salesforce, die Reise nach Seattle auf Einladung von Amazon. Einfluss auf die Berichterstattung hat das nicht.

28 Nov 15:04

Glyphosat-Entscheidung: Merkel rügt Alleingang von CSU-Agrarminister

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Mit seinem Ja zur Verlängerung der Glyphosat-Zulassung habe Schmidt gegen die Geschäftsordnung der Bundesregierung verstoßen, sagt Merkel. Die SPD ist weiter verärgert.
28 Nov 15:03

Anke Greifeneder: "In Deutschland wird ein Format so oft produziert, bis es tot ist"

by ZEIT ONLINE: Film - Carolin Ströbele
Sie hat "Game of Thrones" nach Deutschland gebracht und das Clan-Drama "4 Blocks" produziert. Anke Greifeneder über die Angst vorm Scheitern und den neuen Serienmut.
28 Nov 15:03

Bitcoin: Kryptowährung auf dem iPhone nutzen

So funktioniert Bitcoin: Legen Sie sich auf Ihrem iPhone per App eine Wallet an und berechnen Transaktionen.
28 Nov 15:03

How Cybercriminals Can Abuse Chat Platform APIs as C&C Infrastructures [pdf]

28 Nov 14:34

Goldener Windbeutel 2017: Alete bekommt Preis für die dreisteste Werbelüge

by ZEIT ONLINE: Gesellschaft -
Der Nahrungsmittelhersteller wird für einen zuckerhaltigen Keks mit dem Goldenen Windbeutel ausgezeichnet. Alete sagt, er sei babygerecht. Ärzte sehen das anders.
28 Nov 14:34

Keine „Bild“ in der Kantine

by BILDblog

Ein BILDblog-Leser braucht unsere Hilfe. Er arbeitet in einem großen deutschen Unternehmen und ärgert sich jedes Mal, wenn er in die Kantine kommt — weil dort die „Bild“-Zeitung verkauft wird. Und zwar nur „Bild“, keine andere Zeitung.

Nachdem er darum gebeten hatte, sie nicht mehr zu verkaufen oder zumindest nicht mehr als einzige Zeitung, wurde er prompt zum Betriebsrat einbestellt. Dort muss er in dieser Woche erscheinen, offenbar um zu erklären, warum er die „Bild“-Zeitung denn so schlimm findet.

Nun hat er uns gebeten, ihm Links zu BILDblog-Artikeln zu schicken, mit denen er belegen kann, dass „Bild“ alles andere als Journalismus ist. Weil wir aber viele Schandtaten der letzten Jahre inzwischen erfolgreich verdrängt haben, würden wir die Bitte gerne an Euch weitergeben, also: Welche unserer Artikel zeigen Eurer Meinung nach am eindrucksvollsten das wahre Gesicht der „Bild“-Zeitung?

Postet die Links bei Facebook und Twitter unter dem Hashtag #KeineBILDinderKantine — dann können wir ihm ein Worst-of zusammenstellen, damit er für das Gespräch beim Betriebsrat gerüstet ist. (Und falls sonst noch jemand versuchen möchte, seine Kantine, seinen Friseur oder seine Arztpraxis von „Bild“ zu befreien, leiten wir die Sammlung natürlich gerne weiter.)

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28 Nov 14:34

Radio Attack Lets Hackers Steal Cars with Just $20 Worth of Gear

28 Nov 14:33

How to calibrate a touch-enabled display on Windows 10

by Mauro Huculak

Is the touchscreen on your device not working correctly? It probably needs calibration and in this guide, we'll show you the steps to do just that.

Windows 10-powered devices with touch-enabled displays are virtually everywhere, and they help us to do away without the mouse and keyboard to interact with applications more naturally using a pen or just our fingers.

Although there have been numerous advances in display technologies to make touch more reliable, eventually no matter the computer you're using, the screen can lose its accuracy. It may result in touch input not working at all, taps or swipes not registering, or the screen not responding with the same accuracy as it once did when the device was fresh out of the box.

The good news is that unless it's a mechanical problem, it's an issue that usually can get fixed by simply re-calibrating the screen. If you own a Surface Book 2, Surface Pro, Surface Pro, a Dell laptop, or any other touch-enabled device running Windows 10, you can use the built-in calibration tool to resolve this issue.

28 Nov 14:33

Wir befinden uns nicht in einer grünen Energierevolution, sondern in einer grünen Energiekrise

by Andreas Demmig

Durch die Kombination der neuen Nationalen Energie-Garantie (NEG) des Bundes und der damit verbundenen Emissionsverpflichtung wird die Kernenergie jedoch ins Gespräch gebracht.

Wiederholt haben wir bereits geschrieben, dass Kernenergie die einzige eigenständige Stromerzeugungsquelle ist, die Strom auf Abruf liefern kann, ohne dabei CO2-Emissionen zu erzeugen. Aus der Sicht eines Stromversorgers ist die Kernkraft eine Quelle, die offensichtlich in der Lage ist, sowohl ihre NEG-Verpflichtung als auch ihre Emissionsverpflichtungen zu erfüllen, sofern eine solche Wahl verfügbar wäre.

Als Dr. Alan Finkel [Australiens Chief Scienstist ~ Wissenschaftsminister] seine Einhorn- und Feenstaub-Bilanz über Australiens Debatten über erneuerbare Energien zusammenstellte, gelang es ihm, die Kernkraft in zwei kurzen Absätzen abzutun. [Genaue Quelle nicht angegeben, aber hier zum Thema im Sidney Morning Herald vom 1.09.2017]

Jetzt, wo Zuverlässigkeit im Mittelpunkt der Energiepolitik des NEG steht [nach dem CET – clean energy target, mit festgelegten % Anteilen, ~ Zertifikate], werden Quellen, die uns unabhängig von der Tageszeit oder dem Wetter zu 100% mit Strom versorgen können, zwangsläufig Aufmerksamkeit erregen. Fügen Sie eine Verpflichtung (zusammen mit ausreichenden Strafen) hinzu, um diese Energie zu liefern, ohne CO2-Emissionen zu erzeugen – und der Grund für Kernkraft in Australien wird offensichtlich und zwingend.

Die Franzosen nutzen die Kernenergie, um rund 75% ihrer Elektrizität zu erzeugen, und sie zahlen etwa die Hälfte dessen, was der Strom den Endkunden in Südaustralien kostet. Jeder der behauptet, Strom aus Kernkraft wäre teuer, hat offensichtlich nicht aufgepasst.

 

Ein paar Beiträge vorher, berichteten wir über einen der führenden Öko-Krieger Amerikas, Michael Shellenberger und seinem Ansichtswandel.

Michael hatte sich leidenschaftlich für Wind und Sonne entschieden, nun plädiert er stattdessen für eine atomare Energiezukunft, weil nur letztere verlässlich Energie liefert, während erstere ein kindischer Unsinn ist.

Hier wird er von Alan Jones interviewt (Podcast, unten mit anschließender Transkription). Für diejenigen mit gutem Internet [und Englischkenntnissen] ist der Podcast die Mühe wert.

 

Der Betrug mit Erneuerbarer Energie

Podcast von „Alan Jones Breakfast Show”, 17 October 2017

  • bitte nutzen Sie den u.g. Link zum Original

 

 

Hier das Transcript zur Radiosendung

Alan Jones: Ich habe Ihnen letzte Woche gesagt, dass dieser Kollege, John Barilaro, der stellvertretende Ministerpräsident von New South Wales, sich zur Energiefrage geäußert hat, was Hoffnung erweckt. Er sprach viele richtige Dinge an, vor allem, um es einfach zu sagen, dass unser Problem nicht die Ressourcen sind. Wir sind der größte Energieexporteur der Welt, der größte Kohleexporteur der Welt. Und wir sind dabei, der größte Gasexporteur der Welt zu werden. Und wir haben alles exportier und nichts für uns selbst behalten. …

Ich möchte das Gespräch auf Jon Barilaro bringen [stellvertr. Premier, Minister für Wirtschaft und kleine u. mittlere Unternehmen, Minister New South Wales] der im Mai dieses Jahres einen antrag für Kernkraft vorbrachte, der im Legislativrat des Oberhauses von New South Wales einstimmig abgeschmettert wurde. … die Medien triumphierten…. Sein gesunder Menschenverstand hatte ihn dazu gebracht, schon im Mai zu sagen, dass wir Atomkraft in New South Wales etablieren sollten. Im vergangenen Jahr betrieben 30 Länder weltweit 550 Atomreaktoren zur Stromerzeugung, in 15 Ländern waren 60 Atomkraftwerke im Bau, nach Information des Nuclear Energy Institute, allein in China sind 20 Kernkraftwerke im Bau.

Wir besitzen 40% der Uranreserven der Welt und wir selbst haben keine Kernkraftwerke, außer Sie wollen die medizinische Einrichtung in Lucas Heights als Atomreaktor bezeichnen. Wir nutzen weiter Kohle und Gas und Solar und nichts von Uran und doch haben wir eine Energiekrise. Wenn die Labour Party bis 2030 die Hälfte unseres Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen will, wird das etwa 100 Milliarden Dollar kosten, einhunderttausend Millionen in neuen Wind-, Geothermie- und Solarkapazitäten. Frydenberg und Turnbull sprechen heute in Canberra über eine neue Energiepolitik und reden immer noch über erneuerbare Energien. Wir würden die 10-fache Anzahl an Windturbinen benötigen, 11.000 zusätzliche. Das würde 65 Milliarden kosten, aber es ist illegal, einen Atomreaktor in Australien zu betreiben.

Russland, die USA und Japan bauen neue Reaktoren. In Frankreich haben Kommunalpolitiker lange darum gekämpft, den nächsten Atomreaktor in ihrer Region bauen zu lassen, wegen der Arbeitsplätze und des Handels, den sie zwangsläufig fördern. Wir sind ein Witz. … und unser dämliches New South Wales Oberhaus und das Parlament in Canberra beschließen, gegen die Errichtung der Kernenergie vorzugehen und prahlen damit, dass dies eine Niederlage für den stellvertretenden Ministerpräsidenten Barilaro ist. … bezüglich Energie, ahnungslos.

Mehr als die Hälfte der Welt hat Zugang zu Strom aus Kernspaltung. Die Vereinigten Staaten erzeugen etwa 30% der weltweiten Kernenergie. Über 5% der gesamten Elektrizität des Planeten wird aus Kernreaktoren erzeugt und wenn wir weiter wachsen und eine große Grundlastversorgung für die Eisen-, Aluminiumindustrie und Raffinerien und für die allgemeine Industrie haben wollen, müssen wir entweder die Anzahl der Kohlekraftwerke erhöhen oder auf Kernkraft wechseln. Natürlich könnten wir beides [KK und EE] nutzen, das würde Energiesicherheit schaffen. Die südaustralische Royal Commission in Nuclear Power schätzte, dass ein Großreaktor 9,3 Milliarden kosten würde.

Wir sind das einzige G20-Land ohne Atomkraft und der ideale Ort für künftige Reaktoren wäre Südaustralien. Aber der Finkel-Bericht ignorierte die Atomenergie als Option und drängte auf immer mehr erneuerbare Energien. So soll Victoria 25% aus erneuerbaren Energien bis 2025 beziehen, Südaustralien 50%, ACT 100%, Queensland 50%, und damit wir gehen pleite durch erneuerbare Energien, während andere Länder eine Mischung von Energiequellen haben und neue Kohlekraftwerke bauen und wie gesagt, 60 Atomanlagen im Bau in 15 Ländern. In China sind 583 Kohlekraftwerke im Bau oder geplant, 271 in Indien, 145 in Indonesien, 71 in der Türkei, 84 in Vietnam, 43 in Japan, keine einzigen in Australien. Die meisten dieser Kohlekraftwerke werden australische Kohle nutzen.

Zurück zur Kernkraft. Einer der weltweit führenden Umweltaktivisten der neuen Generation, hat das Experiment zur Erneuerbaren Energie mit Wind und Sonne als gescheitert erklärt. Michael Shellenberger ist ein ehemaliger Befürworter und Berater von Barack Obama für Erneuerbare, als dieser Präsident war. Er ist jetzt ein globaler Champion für die Kernenergie, die, wie er sagt, die einzige Möglichkeit sei, Kohle und Gas weltweit zu ersetzen. Er ist für uns am Telefon aus Berkeley, Kalifornien. Michael Shellenberger, danke für Ihre Zeit und einen guten Morgen.

Michael Shellenberger:  Danke, dass Sie mich in der Show haben.

Alan Jones: Bitte sagen Sie uns, dass wir nicht die einzigen Menschen sind, die völlig dumm sind. Wir sind hier, die Leute schreiben mir jeden Tag, wir haben 40% der Uranreserven der Welt. Wir haben kein Kernkraftwerk, keinen Atomreaktor, keinen Strom aus den riesigen Uranvorkommen. Ich denke, wir nutzen unseren Verstand nicht, nicht wahr?

Michael Shellenberger: Ja, Australien ist leider einer der schlechtesten Akteure, wenn es um saubere Energie geht. Nur Deutschland agiert wirklich noch schlechter, sie versuchen ihre Kernkraftwerke auslaufen zu lassen und ihre Luftverschmutzung nimmt seit drei Jahren jedes Jahr zu. Also, wenn es Ihnen um die natürliche Umwelt geht, wenn Sie sich für saubere Luft interessieren, und wenn Sie sich für die Dinge interessieren, über die Sie sprachen, die zuverlässige Stromversorgung, dann brauchen wir wesentlich mehr Kernkraftwerke.

Alan Jones:Ich bin mir sicher, dass Sie unser politisches System hier verstehen, wir sind eine Föderation, wir haben eine Reihe von Staaten, Queensland hat eine eigene Regierung, New South Wales, Victoria und so weiter, und dann natürlich eine Bundesregierung in Canberra, aber wir haben einen stellvertretenden Ministerpräsidenten in New South Wales, der ein Prachtkerl ist, ein kleiner Geschäftsmann aus dem Busch. Und natürlich stieg er in ein Fettnäpfen, weil er sich für Kernenergie einsetzte, und dann sagte er zu mir: „Es scheint mir, dass politische Korrektheit und unsere Besessenheit, das Risiko einer unmittelbaren Ablehnung zu minimieren …“, so John Barilaro. Behindert uns über Lösungen sprechen, weil sie in einigen Teilen der Community unpopulär sind. Wenn wir dies zulassen, werden wir nur risikoscheuer und werden uns wahrscheinlich nicht mit Lösungen beschäftigen, die uns in Australien und New South Wales zugutekommen würden. Das ist so, nicht wahr?“

Michael Shellenberger: Das ist genau richtig. Es ist diese Aversion gegen Risiken, denke ich, aber jede größere Studie der letzten 40 Jahre hat ergeben, dass Atomkraft der sicherste Weg ist, um zuverlässigen Strom zu erzeugen. Sie haben nicht die Risiken, die mit Kohle und fossilen Brennstoffen verbunden sind, sowohl in Bezug auf den Abbau von Gruben als auch auf die Luftverschmutzung, und die Unfälle, die jedem Sorgen machen, sie haben kaum Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Tschernobyl, die Weltgesundheitsorganisation und die Vereinten Nationen sagen, dass nach 100 Jahren weniger als 200 Menschen durch diesen Unfall getötet wurden. Und Fukushima, die Kernschmelzen werden niemanden töten, und mittlerweile haben wir sieben Millionen Menschen pro Jahr, die vorzeitig an Luftverschmutzung sterben, Hunderte, die bei Erdgasexplosionen sterben, in Kohlebergwerke kollabieren, also für Leute, die wirklich risikoscheu sind, die beste Wette.

Alan Jones: Absolut, übrigens sollte ich meinen Zuhörern sagen, Michael Shellenberger wird im November hier sein, um ein Umdenken über Atomkraft zu fördern, und ich sage zu Michael, viel Glück, viel Glück, denn sie haben dicke Wände zu durchbrechen. Aber Sie sagen in Bezug auf Wind und Sonne zu Recht, dass diese im besten Fall back-up brauchen und sie [Wind und Solar] verdoppeln die Stromkosten und haben große Umweltauswirkungen.

Michael Shellenberger: Ja, das ist wirklich das Schlimmste für die Umwelt und es ist leicht zu verstehen.

Alan Jones: Hör einfach auf, hör bitte auf.Michael, bitte hör auf. Es gibt Leute, die uns in Canberra zuhören, Mr. Malcolm Turnbull können Sie zuhören? Und Josh Frydenberg, können Sie sich anhören, was dieser Mann über Sonne und Wind sagt, über das was Sie heute zur Energiepolitik argumentieren werden. Sie haben gerade gesagt, sie sind wirklich was für die Umwelt?

Michael Shellenberger:  Sie sind das Schlimmste, wirklich, alle erneuerbaren Energien sind das. Der Grund ist leicht zu verstehen, in dem Sinne, dass die Brennstoffe sehr verdünnt sind, sie sind sehr diffus, und man muss eine riesige Menge Land mit Windkraftanlagen und Solarzellen abdecken, um ausreichende Mengen ihrer Energie zu sammeln. Also braucht es 150-mal mehr Land, um die gleiche Menge an Energie aus der Sonne zu produzieren wie Atomkraft. Es braucht 750 Mal mehr Land, um die gleiche Menge Strom aus Wind zu erzeugen wie Atomkraft. All das, die benötigten Materialien, der Stahl, der Beton, all die Dinge, um die Sie sich als Umweltschützer sorgen, fünf bis sieben Mal mehr von ihnen werden für Wind und Sonne benötigt als mit Atomkraft.

Und die Solarindustrie produziert riesige Mengen an Giftmüll. Die Sonnenkollektoren enthalten Cadmium, Chrom, Blei, was giftige Schwermetalle sind, die sich nie umwandeln. Das sind Elemente, und wenn sie entsorgt werden, sind es in der Regel arme Leute in armen Ländern, die die Panels auseinander reißen, die Kunststoffe abbrennen und giftige Chemikalien inhalieren. Sie produzieren zwei- bis dreihundert Mal mehr Giftmüll als Kernkraftwerke, letzere die einzige Möglichkeit, Strom zu erzeugen, auch wenn potenziell schädliche Abfälle zurückbleiben. Natürlich sind die nuklearen Abfälle so gut eingeschlossen, dass niemand jemals durch die Strahlung aus Atomabfällen geschädigt wurde.

Alan Jones: Erstaunlich, erstaunlich. Ich möchte nur zu den Menschen sagen, die das kritisieren,… ich sollte Michael sagen … sorry , Sie dort zu unterbrechen … dass Abbott von Menschen kritisiert wird, dass er seine Ansichten über all dies ändert. Der Mann mit dem ich hier spreche, Michael Shellenberger, der im Times-Magazin ein Held der Umwelt im Jahr 2008 genannt wurde, und Sie sagen: „Wie die meisten Leute habe ich ziemlich anti-nuklear angefangen. Ich habe es mir anders überlegt, als ich gemerkt habe, dass man eine moderne Wirtschaft nicht mit Solar und Wind betreiben kann. „

Michael Shellenberger: Ja, und irgendwie ist es mir peinlich, wie lange ich brauchte, um meine Meinung zu ändern. Ich war anti-nuklear, ich half tatsächlich in meinen Zwanzigern, ein Lager für radioaktive Abfälle in Kalifornien zu blockieren. Es ist eine Religion, Sie wollen die Menschheit mit der natürlichen Umwelt harmonisieren. Die Wahrheit ist, dass die natürliche Umwelt … wenn Sie die natürliche Umwelt schützen wollen, müssen wir weniger davon verwenden, und das bedeutet, dass Sie sich zu energiereichen Brennstoffen bewegen, Dinge wie Uran, … sie brauchen nur eine kleine Menge davon, eine Cola-Dose mit Uran, das ist genügend Treibstoff, um Sie Ihr ganzes Leben lang zu versorgen. Es geht um die Energiedichte, und das gleiche gilt für die Luftverschmutzung, die negativen Folgen. Atom übertrifft alle diese Energiequellen. Sie haben erwähnt, dass Solar und Wind ein back-up benötigen. Ein besserer Ausdruck dafür ist, dass Solar- und Windenergie nur 20 bis 30% der Zeit Strom erzeugen. Tatsächlich sind es die fossilen Brennstoffe, die die meiste Arbeit leisten.

Alan Jones: Ja.

Michael Shellenberger: Solar und Wind bringen viel Chaos in Ihr elektrisches System. Es ist sporadisch, es ist unberechenbar, und deshalb müssen Sie … alle Ihre fossilen Brennstoffe pflegen. Sie müssen bereit sein, sie mit einem Knopfdruck ein- und auszuschalten, wenn die Sonne hinter einer Wolke steht oder der Wind aufhört zu blasen. Das andere Problem ist, dass Sie zu viel Windenergie bekommen, wenn Sie es nicht brauchen, wie mitten in der Nacht. Solar und Wind, es scheint, als wären sie dazu eingerichtet, billige, saubere und zuverlässige Energie zu zerstören.

Alan Jones: Erstaunlich, wir haben eine Regierung in Australien – wir haben eine Regierung, die nie aufhört, über dieses Zeug zu reden. Sie haben uns Vorträge darüber gehalten, wie Atomwaffen durch Umweltkampagnen verhindert werden, aber ihre Unwissenheit überwiegt, nicht wahr?

Michael Shellenberger: Ja, sie sind falsche Umweltschützer. Sie müssen daran denken, dass es in den 1960er Jahren echte Naturschützer gab, die die Kernkraft liebten und die Kernkraft förderten, weil sie verstanden, dass dies die einzige Alternative zu fossilen Brennstoffen und Staudämmen ist, welche auch enorme Auswirkungen auf Landschaften haben. Was geschah, war, dass es eine kleinere Gruppe von anti-menschlichen sogenannten Umweltschützern gab, die Kernkraft ablehnten, gerade weil es so viel billige und reichlich vorhandene Energie lieferte, und sie dachten: „Nun, wenn wir den Krebs der „Mensch“ heißt stoppen wollen, müssen wir seine Energieversorgung beschneiden. „Aber sie haben sich geirrt, denn wenn man die negativen Auswirkungen der Menschheit wirklich reduzieren will, muss man in Städten leben. Wir verbrauchen mehr Energie in den Städten, wir brauchen mehr Energie für unsere Landwirtschaft, für den Anbau von Lebensmitteln, und es stellt sich heraus, dass der Energieverbrauch tatsächlich sehr stark mit dem Umweltschutz zusammenhängt. Wir brauchen viel Energie, um die natürliche Welt zu schützen.

Alan Jones: Michael, in Australien es ist illegal, einen Atomreaktor zu betreiben.

Michael Shellenberger: Sie haben wirklich einige verrückte Anti-Atom-Leute da unten.

Alan Jones: Nein, wir haben ein paar verrückte Leute Punkt, das kann ich Ihnen sagen, Michael, bitte erklären Sie unseren Hörern, während uns die Zeit davonläuft, wieso 30 Länder im letzten Jahr 450 Kernreaktoren zur Stromerzeugung betrieben haben. In 15 Ländern sind 60 Nuklearkraftwerke im Bau. Wir haben 40% des Urans der Welt und wir hören Anti-Atom Menschen. Wie erklären Sie sich das?

Michael Shellenberger: Junge, das wird viel länger dauern als wir noch Zeit haben.

Alan Jones: Ich sag Ihnen was, wenn Sie uns in diesem Land besuchen, werden wir Sie wieder sprechen. Wir können nicht genug von Ihnen hören. Es ist an der Zeit, dass wir eine gute gesunde Portion gesunden Menschenverstand einsetzen und ich danke Ihnen, dass Sie sich mit uns heute Morgen unterhalten haben.

Michael Shellenberger: Mit Vergnügen, danke, dass Sie mich dabei hatten.

Alan Jones: Keine Ursache, dafür sind wir da. Es ist Spiel, Satz und Match. Wie ich schon sagte, konkurrieren lokale Politiker in Frankreich darum, dass das nächste Kernkraftwerk in ihrem Wahlkreis gebaut wird, wegen der Jobs und des Handels, die sie zwangsläufig fördern. Wir sind ein internationaler Scherz, 40% der Uranreserven der Welt, 30 Länder betreiben 450 Kernreaktoren, 60 Atomkraftwerke im Bau und wir haben nichts.

Hier der Podcast von 2GB

In diesem TED TALK von Juni 2016 auf dem TEDSummit, hören Sie noch mehr über den gesunden Menschenverstand von Michael Shellenberger.

 

Erschienen auf Stopthesethings vom 30.10.2017

Übersetzt durch Andreeas Demmig

https://stopthesethings.com/2017/10/30/americas-top-green-michael-shellenberger-pushes-nuclear-future-calls-wind-solar-the-worst-for-the-enviroment/

STT: Michael Shellenberger sagt, es sei Zeit, Wind und Sonne zu „nukezieren“

 

Weitere Links: Wie die Angst  vor Kernkraft der Umwelt schadet

Video des Aufmacherbildes

„Wir befinden uns nicht in einer grünen Energierevolution, sondern in einer grünen Energiekrise“, sagt Klimapolitikexperte Michael Shellenberger.

https://www.ted.com/talks/michael_shellenberger_how_fear_of_nuclear_power_is_hurting_the_environment?language=de

Geboren16. Juni 1971 (Alter 46)

BücherBreak ThroughBreak Through: Why We Can’t Leave Saving the Planet to Environmentalists