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29 May 19:25

Endlagerung? Transmutation! Ein Argumentationsleitfaden

by Fabian Herrmann

Nächste Woche veranstaltet das Nationale Begleitgremium eine Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung: Alle Kernenergie-Freunde aus dem Großraum Berlin sollten sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen! Achtung: Wer teilnehmen möchte, muss sich auf der Homepage des Begleitgremiums anmelden.

Diskussionen mit Kernkraftgegnern, aber auch neutralen Personen, die bislang über das Thema nur gehört haben, was die Massenmedien dazu veröffentlichen, können knifflig sein: Man ist mit vielen Vorurteilen konfrontiert, zuweilen auch mit Aggressivität. Daher soll hier ein kleiner Leitfaden geboten werden, der bei der Veranstaltung hilfreich sein könnte.



Ein Plutoniumring. (Public Domain)

Der Anknüpfungspunkt kann zunächst darin bestehen, dass man mittels PuT (Partitionierung und Transmutation) bestrahlter Kernbrennstoffe ein zentrales Anliegen, dass immer wieder ins Zentrum der Endlagerdebatte gerückt wird, lösen möchte: Kommende Generation vom »nuklearen Erbe« entlasten! Die Frage ist hier nicht, ob man mit dieser Herangehensweise den kommenden Generationen, deren technologische Fähigkeiten unsere sicherlich weit übertreffen werden, unnötigerweise kindliche Schutzbedürftigkeit attestiert; vielmehr kommt es darauf an, eine gemeinsame Diskussionsgrundlage zu schaffen. Immer wieder wird die »Unverantwortlichkeit«, Plutonium zu erzeugen bzw. zukünftige Menschen damit »zu belasten«, ins Schlaglicht gerückt – also steigen wir hier ein, und erläutern, dass man Plutonium und andere Transurane keinesfalls endlagern muss, sondern sie durch PuT gänzlich zerstören und in kurzlebigere Spaltprodukte umwandeln kann. Wenn denn kommende Generationen tatsächlich unter der Anwesenheit künstlicher, radioaktiver Schwermetalle auf der Erde leiden sollten, dann ist die Eliminierung dieser Metalle moralisch geboten.

Daraufhin wird man sich eventuell mit folgenden Gegenargumenten beschäftigen müssen:

  1. PuT ist unmöglich/verbraucht Energie/eine ungetestete Technologie.
  2. Aufarbeitung und Inbetriebnahme neuer Kernreaktoren zur Stromerzeugung ist nach Atomgesetz (AtG) nicht gestattet.
  3. Die Bevölkerung ist dagegen.
  4. Die direkte Endlagerung ist bereits entschiedene Sache.

 


 

Zu 1: »PuT unmöglich/verbraucht Energie/ungetestet«

Dies ist der einfachste Fall, da es hier um wissenschaftlich beurteilbare Punkte geht. »Unmöglich« stimmt schlicht und ergreifend nicht: Jeder Kernreaktor beruht auf Transmutation (Wandlung von Elementen in andere). Dass dazu Energie aufgewandt werden müsse, ist ebenfalls falsch, da ja Transurane in mittelschwere Elemente gewandelt werden sollen – man bewegt sich also auf der Bindungsenergiekurve aufwärts, von weniger stark gebundenen zu stärker gebundenen Kernen hin, was Energiefreisetzung zur Folge hat.



»Leg den Bogen weg, der ist ungetestet!« (Gemälde von Viktor Vasnetsov, Public Domain)

Etwas problematischer ist die Aussage, dass die »Technik ungetestet« sei. Eine simple, aber ebenso zutreffende wie wirkungsvolle Antwort lautet, dass dies auf jede Technologie irgendwann einmal zutraf: Dampfmaschine, Verbrennungsmotor, Flugzeug, Computer, Internet – alle waren anfangs »ungetestet« und wurden durch praktische Erprobung bis zur Marktreife perfektioniert. Wenn wir uns nur auf bereits Erprobtes verlassen würden, hätten wir noch nicht einmal mit Feuer und Steinwerkzeugen anfangen dürfen…

Andererseits ist genauer zu betrachten, ob PuT denn wirklich so hypothetisch ist. Fakt ist, dass beim EBR-II-Experiment des Idaho National Laboratory bereits Kilogrammmengen an Kernbrennstoff mittels Elektrolyse in Aktinide und Spaltprodukte aufgetrennt wurden, der schnelle sowjetische Reaktor BN-350 nutzte ein ähnliches Verfahren. Das Molten Salt Reactor Experiment des Oak Ridge National Laboratory setzte zur Aufarbeitung der Brennstoffflüssigkeit einen Destillationsprozess ein, ähnlich dem, der beim Dual-Fluid-Reaktor genutzt werden soll. Großtechnisch werden derartige Trennverfahren schon seit langer Zeit in vielen verschiedenen nichtnuklearen Industriezweigen angewandt, z. B. Titangewinnung, Meerwasserentsalzung oder auch Spirituosenproduktion.

Möglicherweise taucht im Laufe der Diskussion die Behauptung auf, Plutoniumabbau im schnellen Reaktor sei unmöglich, diese könnten nämlich nur brüten! (Seltsamerweise existiert auch die entgegengesetzte Auffassung, nämlich dass Plutoniumbrut »nicht funktionieren« würde.) Kerntechnisch gesichert ist, dass je nach Konfiguration des Reaktors entweder Brut oder Abbrand (oder »break even«) erfolgt. Zur Brut bekommt der Reaktor einen Brutmantel mit fertilem Material (Uran 238 oder Thorium 232), soll »gebrannt« werden, ersetzt man ihn durch einen Neutronenreflektor. Der BN-800 arbeitet zur Zeit im Abbrandmodus.

 


 

Zu 2: Verbot durch AtG



Für Manche ist der Paragraphendschungel so eine Art Wunderland… (Illustration von John Tenniel, Public Domain)

Nun verlassen wir den wissenschaftlich-technischen Bereich und begeben uns in die Gefilde des Rechts. Tatsächlich steht im Atomgesetz: »Für die Errichtung und den Betrieb von Anlagen zur Spaltung von Kernbrennstoffen zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität und von Anlagen zur Aufarbeitung bestrahlter Kernbrennstoffe werden keine Genehmigungen erteilt.« (§7 (1))

Die kurze Antwort lautet natürlich, dass Gesetze auf demokratischem Wege geändert werden können, wenn Bedarf und Willen dazu vorhanden sind (ausgenommen die Ewigkeitsparagraphen des Grundgesetzes).

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass das AtG nicht so restriktiv ist, wie es auf den ersten Blick scheint. »Aufarbeitung« ist ein recht eng umrissener Begriff: Er bezieht sich auf die Verarbeitung bestrahlter Brennelemente zu neuen Brennelementen. Auftrennung des Materials nach Stoffkomponenten, um die Endlagerung technisch zu vereinfachen, zählt nicht dazu, wie auch die 2013 erschienene Studie der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften zum Thema »Partitionierung und Transmutation« (deren technologische Abschnitte nicht immer dem aktuellen Stand der Kerntechnik entsprechen) bestätigt: »Die auf die Verbesserung der Endlagereigenschaften gerichtete Partitionierung ist keine Wiederaufarbeitung bestrahlter Kernbrennstoffe« (Abschnitt 8.4.4.3, Absatz 8, S. 254). Eine Anlage wie MYRRHA in Belgien wäre auch in Deutschland genehmigungsfähig.

Erst wenn mithilfe der abgeschiedenen Stoffe gewerblich Elektrizität erzeugt werden soll, greift das AtG. Es verbietet notabene nur die kommerzielle Stromproduktion: Setzt man den Reaktor beispielsweise an reines Prozesswärmewerk ein, ohne Turbosatz, wäre sein Betrieb mit dem AtG durchaus vereinbar.

 


 

Zu 3: Keine Akzeptanz bei Bevölkerung

Die Bevölkerung kann nicht gegen eine Technologie sein, von der kaum jemand etwas weiß! Es sei bemerkt, dass der Entscheidungsfindungsprozess zur Endlagerung bislang eher intransparent und ohne Beteiligung der Öffentlichkeit ablief. Der Vorschlag, PuT einzusetzen, kommt aus der Bevölkerung und nicht »von oben«.

 


 

Zu 4: Direkte Endlagerung steht schon fest

Wenn bereits alles entschieden ist: Wozu dann ein Nationales Begleitgremium?! In Finnland hat man sich via Volksabstimmung auf einen Endlagerstandort geeinigt, dort ließe sich mit Recht davon sprechen, dass »alles entschieden« sei – in Deutschland dagegen dreht sich die Diskussion seit Jahren im Kreis. Die Option PuT wäre eine willkommene Möglichkeit, aus diesem Kreis auszubrechen.

 



Möge die Diskussion konstruktiver verlaufen!

Der Beitrag Endlagerung? Transmutation! Ein Argumentationsleitfaden erschien zuerst auf Nuklearia.

11 Dec 16:51

Read and write Managed Metadata in SharePoint lists, append to arrays, and a new connector

Starting this week you can now read data from, and write into, columns in SharePoint that use the Managed Metadata (aka. Taxonomy) type. You can now add items to the end of arrays using a new Append to array variable action. There is also a new connector for Tago, and we released a new version of the Flow app for iPhone X.
04 Dec 16:23

When Gas Masks Were an Inescapable Part of Everyday Life

04 Dec 16:23

Ways to fix statistics

04 Dec 16:22

AT&T wants you to forget that it blocked FaceTime over cellular in 2012

04 Dec 16:22

Dreist: Mobiles Surfen ist fast nirgends so teuer wie in Deutschland

Einer neuen Studie nach ist mobiles Surfen in Deutschland deutlich teurer als in vielen anderen europäischen Ländern. Grund: fehlender Wettbewerb wegen zu weniger Anbieter.

Mobiles Surfen: Kaum irgendwo so teuer wie in Deutschland

Skandinavien, das Baltikum oder die britischen Inseln dürften deutschen Smartphone-Nutzern, die gerne unterwegs Surfen, wie das Mekka für mobiles Internet vorkommen. Denn in Ländern wie Litauen oder Estland sowie Dänemark, Finnland, Irland oder Großbritannien bekommt man für 30 Euro mindestens 100 Gigabyte Datenvolumen pro Monat. Davon können deutsche Nutzer nur träumen. Die einzige unbegrenzte Flatrate kostet hierzulande satte 199,95 Euro.

Mobiles Surfen: Deutschland in puncto niedrige Preise fast Schlusslicht. (Grafik: Rewheel)

Die Vergleichsstudie des finnischen Beratungsunternehmen Rewheel unter den 28 Ländern der EU nur auf Platz 20. Hier bekommen Nutzer zum Preis von maximal 30 Euro höchstens 15 Gigabyte Datenvolumen im Monat (Preis: 24,99 Euro). In zehn EU-Ländern gibt es für das Geld unbegrenztes mobiles Datenvolumen – in Litauen werden dafür sogar nur 15,75 Euro fällig. In weiteren drei europäischen Ländern bieten Mobilfunkprovider immerhin 100 Gigabyte für bis zu 30 Euro pro Monat an.

Gute Nachrichten für viele Mobilfunknutzer: Im Schnitt sind die Gigabyte-Preise in der EU im Vergleich zur ersten Jahreshälfte um rund 30 Prozent gefallen, in Italien sogar um mehr als die Hälfte. Deutschland ist dagegen neben Südkorea, Kanada, den USA und Japan eines der explizit in der Studie genannten Länder, in denen die Provider „noch immer exorbitant hohe Gigabyte-Preise verlangen“.

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Zu wenig Wettbewerb: Mobiles Surfen in Deutschland „exorbitant“ teuer

Laut Torsten Gerpott, Telekommunikationsexperte an der Universität Duisburg-Essen, liegt das daran, dass es in Deutschland zu wenig Wettbewerb gebe. Zusätzlich zu den drei Netzbetreibern (Telekom, Vodafone und O2) gebe es nur wenige Anbieter ohne eigenes Netz, so Gerpott gegenüber tagesschau.de. Newcomer, die, koste es was es wolle, Marktanteile erobern wollten, gebe es nicht. Die Netzbetreiber selbst sehen dagegen die Größe des Landes und die teuren Mobilfunkfrequenzen als Gründe – diese Argumente will Gerpott aber nicht gelten lassen.

Interessant in diesem Zusammenhang: Aus für Roaming-Gebühren in der EU – Ab sofort surfen und telefonieren ohne Zusatzkosten

04 Dec 16:21

Office 365 Roadmap Updated: 2017-12-01

Additions : 3
Updates : 7

More Details At: www.roadmapwatch.com


New Features Current Status
SharePoint - Start new page from existing page In Development
SharePoint Online - promote a page or news In Development
Release Timelines on Roadmap Launched
 
Updated Features Current Status Update Type
Recover deleted Office 365 Group from Office and Exchange admin centers In Development Description
Service Health Dashboard Update: Report an Outage (preview) In Development Status
Service Health Dashboard Update: User level details Cancelled Status
Service Health Dashboard Update: User Monitoring Cancelled Status
Outlook Customer Manager Rolling Out Description
OneDrive Mobile Client Updates for iOS Rolling Out Status, Title, Description
Microsoft To-Do is now Generally Available Rolling Out Status, Description
04 Dec 16:21

Accessing Office 365 Security & Compliance Center Logs from Microsoft Flow

In a previous blog post, we discussed Microsoft Flow audit events surfacing in the Office 365 Security & Compliance Center. We have had inquiries from customers and partners about programmatically accessing this data. Something that is of particular interest, is understanding what connectors are being used in new, or updated, flows. For some organizations, this information will help them with their Data Loss Prevention (DLP) strategies. For others, they will use this as a change management opportunity where they can ensure users that are creating flows have been able to achieve their desired business outcomes.
04 Dec 16:20

Carding Kingpin Sentenced Again. Yahoo Hacker Pleads Guilty

by BrianKrebs

Roman Seleznev, a Russian man who is already serving a record 27-year sentence in the United States for cybercrime charges, was handed a 14-year sentence this week by a federal judge in Atlanta for his role in a credit card and identity theft conspiracy that prosecutors say netted more than $50 million. Separately, a Canadian national has pleaded guilty to charges of helping to steal more than a billion user account credentials from Yahoo.

Seleznev, 33, was given the 14-year sentence in connection with two prosecutions that were consolidated in Georgia: The 2008 heist against Atlanta-based credit card processor RBS Worldpay; and a case out of Nevada where he was charged as a leading merchant of stolen credit cards at carder[dot]su, at one time perhaps the most bustling fraud forum where members openly marketed a variety of cybercrime-oriented services.

Roman Seleznev, pictured with bundles of cash. Image: US DOJ.

Seleznev’s conviction comes more than a year after he was convicted in a Seattle court on 38 counts of cybercrime charges, including wire fraud and aggravated identity theft. The Seattle conviction earned Seleznev a 27-year prison sentence — the most jail time ever given to an individual convicted of cybercrime charges in the United States.

This latest sentence will be served concurrently — meaning it will not add any time to his 27-year sentence. But it’s worth noting because Seleznev is appealing the Seattle verdict. In the event he prevails in Seattle and gets that conviction overturned, he will still serve out his 14-year sentence in the Georgia case because he pleaded guilty to those charges and waived his right to an appeal.

Prosecutors say Seleznev, known in the underworld by his hacker nicknames “nCux” and “Bulba,” enjoyed an extravagant lifestyle prior to his arrest, driving expensive sports cars and dropping tens of thousands of dollars at lavish island vacation spots. The son of an influential Russian politician, Seleznev made international headlines in 2014 after he was captured while vacationing in The Maldives, a popular destination for Russians and one that many Russian cybercriminals previously considered to be out of reach for western law enforcement agencies.

However, U.S. authorities were able to negotiate a secret deal with the Maldivian government to apprehend Seleznev. Following his capture, Seleznev was whisked away to Guam for more than a month before being transported to Washington state to stand trial for computer hacking charges.

The U.S. Justice Department says the laptop found with him when he was arrested contained more than 1.7 million stolen credit card numbers, and that evidence presented at trial showed that Seleznev earned tens of millions of dollars defrauding more than 3,400 financial institutions.

Investigators also reportedly found a smoking gun: a password cheat sheet that linked Seleznev to a decade’s worth of criminal hacking. For more on Seleznev’s arrest and prosecution, see The Backstory Behind Carder Kingpin Roman Seleznev’s Record 27-Year Sentence, and Feds Charge Carding Kingpin in Retail Hacks.

In an unrelated case, federal prosecutors in California announced a guilty plea from Karim Baratov, one of four men indicted in March 2017 for hacking into Yahoo beginning in 2014. Yahoo initially said the intrusion exposed the usernames, passwords and account data for roughly 500 million Yahoo users, but in December 2016 Yahoo said the actual number of victims was closer to one billion (read: all of its users). 

Baratov, 22, is a Canadian and Kazakh national who lived in Canada (he’s now being held in California). He was charged with being hired by two Russian FSB officer defendants in this case — Dmitry Dokuchaev, 33, and Igor Sushchin, 43 — to hack into the email accounts of thousands of individuals. According to prosecutors, Baratov’s role in the charged conspiracy was to hack webmail accounts of individuals of interest to the FSB and send those accounts’ passwords to Dokuchaev in exchange for money.

Karim Baratov, a.k.a. “Karim Taloverov,” as pictured in 2014 on his own site, mr-karim.com.

Baratov operated several business that he advertised openly online that could be hired to hack into email accounts at the world’s largest email providers, including Google, Yahoo and Yandex. As part of his plea agreement, Baratov not only admitted to agreeing and attempting to hack at least 80 webmail accounts on behalf of one of his FSB co-conspirators, but also to hacking more than 11,000 webmail accounts in total from in or around 2010 until his arrest by Canadian authorities.

Shortly after Baratov’s arrest and indictment, KrebsOnSecurity examined many of the email hacking services he operated and that were quite clearly tied to his name. One such business advertised the ability to steal email account passwords without actually changing the victim’s password. According to prosecutors, Baratov’s service relied on “spear phishing” emails that targeted individuals with custom content and enticed recipients to click a booby-trapped link.

For example, one popular email hacking business registered to Baratov was xssmail[dot]com, which for several years advertised the ability to break into email accounts of virtually all of the major Webmail providers. XSS is short for “cross-site-scripting.” XSS attacks rely on vulnerabilities in Web sites that don’t properly parse data submitted by visitors in things like search forms or anyplace one might enter data on a Web site.

Archive.org’s cache of xssmail.com

In the context of phishing links, the user clicks the link and is actually taken to the domain he or she thinks she is visiting (e.g., yahoo.com) but the vulnerability allows the attacker to inject malicious code into the page that the victim is visiting.

This can include fake login prompts that send any data the victim submits directly to the attacker. Alternatively, it could allow the attacker to steal “cookies,” text files that many sites place on visitors’ computers to validate whether they have visited the site previously, as well as if they have authenticated to the site already.

Baratov pleaded guilty to nine counts, including one count of aggravated identity theft and eight violations of the Computer Fraud and Abuse Act. His sentencing hearing is scheduled for Feb. 20, 2018. The aggravated identity theft charge carries a mandatory two-year sentence; each of the other counts is punishable by up to 10 years in jail and fines of $250,000, although any sentence he receives will likely be heavily tempered by U.S. federal sentencing guidelines.

Meanwhile, Baratov’s co-defendant Dokuchaev is embroiled in his own legal worries in Russia, charges that could carry a death sentence. He and his former boss Sergei Mikhailov — once deputy chief of the FSB’s Center for Information Security — were arrested in December 2016 by Russian authorities and charged with treason. Also charged with treason in connection with that case was Ruslan Stoyanov, a senior employee at Russian security firm Kaspersky Lab.

There are many competing theories for the reasons behind their treason charges, some of which are explored in this Washington Post story. I have my own theory, detailed in my January 2017 piece, A Shakeup in Russia’s Top Cybercrime Unit.

04 Dec 16:20

How Zaharie Shah Navigated His Flight Sim–& What It Signifies for MH370

by Jeff Wise

Screenshot of the PSS 777 cockpit

There are three basic ways to fly a Boeing 777. The first is traditional hand-flying: manipulating the yoke to change pitch and bank. This is a fun way to fly a plane in a simulator, but in practice, pilots don’t do this in commercial jets at altitude because it is inefficient and requires too much attention. Which leads us to the second way to fly the plane: by using the autopilot to fly from waypoint to waypoint. This is called LNAV, for lateral navigation, and is the way that pilots generally fly commercial routes. The path from airport to airport consists of a series of such waypoints, which the pilots plug into the flight management computer so the plane can fly itself.

The third way is to use the autopilot, but in a different way. By selecting HDG (heading) or TRK (track) hold, pilots can aim the plane in a certain direction and let it fly straight.

You can use any of these in Microsoft Flight Simulator 2004, the program that MH370 captain Zaharie Ahmad Shah use to practice flying a 777 five weeks before the plane disappeared. You can also use a fourth. By opening the map display panel, you can use your mouse to physically drage the plane to a new location.

Looking at the data recovered from Zaharie Shah’s flight simulator, it seems that he used at least three and possibly all four of these techniques during his session that ended with the plane above the southern Indian Ocean with no fuel.

— At point 3N, the plane is close to airway R467, with a heading that is close to what would be required to reach the next waypoint. It’s possible that at this point he was flying the plane using LNAV.

— Between 5N and 10N, the variable which records the maximum G force that the plane has experienced jumps from 1.4 to 2.2, and the minimum G force descreases from 0.6 to 0.1. These are accelerations that will never be experienced by a plane flying on autopilot, so we can infer that Shah was hand-flying the plane.

— At point 10N the plane is located is 13 nautical miles from airway N877 on a heading of 255.5. It’s been suggested that the plane could have reached this point if it were flying along that airway, and then the active waypoint were changed from DOTEN to a point somewhere in the south. However I have run the simulation in a Boeing PSS 777-200LR and found that if that manoever is performed the plane will enter a left bank of 20 degrees (as observed) and achieve a heading of 255.5 about 6 nautical miles from the airway. It seems impossible, then, that the plane could have been flying along airway N877, and since there is no other route it could have been turning away from, I assume that Shah was flying in HDG or TRK mode, which also make turns by putting the plane in a 20-degree bank.

— Between 10N and 45N, the plane moved a distance that is not commensurate with the quantity of fuel burned. The only plausible explanation is that the plane was moved on the simulator’s map display.

The upshot of all of this is that the recovered flight simulator data tells us that Zaharie Shah did not practice flying a 777 to fuel exhaustion in the southern Indian Ocean on autopilot. Instead, he moved the plane manually to the southern Indian Ocean, altered the setting of the fuel load to zero, and then hand-flew a gliding descent.

Given this understanding, the flight simulator session shows significantly less similarity to the accident scenario than was originally believed. Could its uncannily resemblance to MH370’s eventual disappearance be merely a coincidence? A hallmark of a coincidence is that it’s an outlier, with no other similar or corroborating evidence. And that’s exactly the situation here. Nothing else found on Shah’s computer, or uncovered by the Royal Malaysian Police investigation into his personal or professional life, suggests his guilt. As a piece of evidence, the simulator data looks shaky, and all the more so the closer you inspect it.

04 Dec 15:54

PAW your way into Office 365 Migrations

by The Exchange Team

We have had lots of questions regarding what PAW is when it comes to MRS Migrations, so let’s take a few minutes to explain PAW benefits to you. First off, what is this PAW we keep speaking of? PAW, or Protocol Agnostic Workflow, is new functionality within the Migration Service that really enhances the experience of migrating your data to Office 365. From an Exchange Administrator’s perspective, you should see differences such as the following while managing your migrations.

Feature Pre-PAW (Legacy) PAW
Start/Stop/Remove Only allowed at certain times, making it difficult for admins to start, stop, and remove batches. Allows start, stop, and remove at any time for the batch.
Failure Retry behavior Restarts whole batch and all users within it from the beginning of the migration process. Restarts each failed user from the beginning of the step where it left off.
Failure Retry management Administrator must use Start-MigrationBatch to retry failures, unless batch has completed, in which case they must use Complete-MigrationBatch. Administrator always uses Start-MigrationBatch to retry failures.
Completion options Choose between AutoComplete or Manual Completion Choose between AutoComplete, Manual Completion, or Scheduled Completion.
Completion semantics Administrator must choose between "AutoComplete" and "Manual Completion" at the beginning. Administrator can convert between any completion option at any time before completion has occurred.
User management Administrator can only remove Synced/Stopped users. Administrator can remove a user from a batch at any time.  Also, Administrator can start/stop/modify individual users.
Duplicate users Results in "Validation Warnings" that are hard to notice, resulting in batches that are confusingly of size 0. Results in two MigrationUser objects, only one of which can be active at a time.  If the first one was Completed, it will process the second one.  Otherwise, it will fail the second one with a message indicating that the first one is being processed.  That failed user can later be resumed and complete successfully.
Throttling Handled by MigrationService, leading to inefficient resource utilization (throttling limit is never reached). Handled by MRS, which is already used to handling resource utilization (throttling limit is usually reached).
Reports Only Initial Sync and Completion reports. Initial Sync reports, Completion reports, and Periodic status reports.
Counts Not exactly accurate (delayed by ~15 minutes). Almost always accurate (and, cheaper to generate).

As you can see we have introduced things like the ability to start, stop, and remove whole batches or certain users within a batch at any time while the batch is being processed. Our retry behavior will now process just the failed users instead of the whole batch, and we can now schedule completions of a batch in advance. We even gain improvements in throttling and reporting just to name a few.

Here is an example of the new scheduled completion option for migration. This is great for those who want to complete the migrations over a weekend without the administrator having to be there to press the button.

image

One thing to be aware of is if you do not have PAW enabled in your tenant, you may get a warning message like the below when creating a new migration batch:

Warning

One of the required migration functions (PAW) isn’t enabled.
On December 1st, 2017 you will no longer be able to create batches until you upgrade which features are enabled. Remove all exiting batches to trigger an upgrade of the available features.

To check if PAW is enabled in your tenant you will first need to connect to Exchange Online PowerShell and then run Get-MigrationConfig to check what features are enabled.

PS C:\PowerShell> Get-MigrationConfig | Format-List
RunspaceId              : d0ee8150-d417-44fb-bd42-50c04e25232b
Identity                : contoso.onmicrosoft.com
MaxNumberOfBatches      : 100
MaxConcurrentMigrations : 300
Features                : MultiBatch, PAW
CanSubmitNewBatch       : True
SupportsCutover         : False
IsValid                 : True
ObjectState             : Unchanged

In the above example, we see MultiBatch and PAW as the Migration Features that are enabled for our tenant. MultiBatch is our older way of processing migrations within MRS and PAW is our new way. If you do not have PAW listed have no fear, you probably just have some existing migration batches hanging around from either Mailbox or Public Folders Migrations. So just run Get-MigrationBatch to confirm that all batches are completed.

PS C:\PowerShell> Get-MigrationBatch
Identity Status    Type               TotalCount
-------- ------    ----               ----------
AlexD    Completed ExchangeRemoteMove 1

If any of your batches are not, complete the batches.  Remove any completed migration batches so that when you run the cmdlet it returns no results.

Once all the migration batches have been removed, your tenant should automatically be updated to have the most recent features available.  You can run Get-MigrationConfig to check if the PAW feature is enabled.  Then you can continue your migrations using the latest migration technology available in Exchange Online.

Rob Whaley
Beta Engineer for Exchange and Office 365

04 Dec 15:53

Prostitutionsgesetze: Sex nach Vorschrift

by ZEIT ONLINE: Arbeit - Lea Frehse
Deutschland hat die liberalsten Prostitutionsgesetze Europas. Nun will der Staat stärker eingreifen. Im Milieu sind viele verunsichert.
01 Dec 21:49

Azure DevTest Labs: Enable custom images with licensing terms

As a lab user, you can now create a custom image from a licensed image (Data science, Bitnami, Kali Linux).
01 Dec 21:07

Air Berlin: Ryanair bewirbt sich um Start- und Landerechte in Berlin

by ZEIT ONLINE: Mobilitaet -
Im Kampf um die Übernahme von Air Berlin steigt nun auch die Billigfluggesellschaft wieder mit ein. Ryanair hat sich um Start- und Landerechte in Berlin-Tegel beworben.
01 Dec 21:07

Gesundheitssystem: Her mit der Bürgerversicherung?

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft - Uwe Jean Heuser, Lisa Nienhaus
Die Zweiteilung des deutschen Gesundheitssystems in Kassen- und Privatpatienten empfinden viele Bürger als ungerecht. Aber es hat auch Vorteile. Ein Pro und Contra
01 Dec 21:07

Avior Airlines added to European black list

by Harro Ranter

The European Commission updated the EU Air Safety List, adding Avior Airlines (Venezuela), to the list.

Avior Airlines (certified in Venezuela) is added to the list due to unaddressed safety deficiencies that were detected by the European Aviation Safety Agency (EASA) during the assessment for a third country operator authorisation (TCO).

Two airlines were removed from the list: Mustique Airways of St. Vincent and the Grenadines and Aviation Company Urga (Ukraine) because they made sufficient safety improvements since their inclusion to the Air Safety List in May 2017.

Following the update, a total of 178 airlines are banned from EU skies:
172 airlines certified in 16 states, due to a lack of safety oversight by the aviation authorities from these states.
Six individual airlines, based on safety concerns with regard to these airlines themselves: Avior Airlines (Venezuela), Iran Aseman Airlines (Iran), Iraqi Airways (Iraq), Blue Wing Airlines (Suriname), Med-View Airlines (Nigeria) and Air Zimbabwe (Zimbabwe).
An additional six airlines are subject to operational restrictions and can only fly to the EU with specific aircraft types: Afrijet and Nouvelle Air Affaires SN2AG (Gabon), Air Koryo (Democratic People’s Republic of Korea), Air Service Comores (the Comoros), Iran Air (Iran) and TAAG Angola Airlines (Angola).

More information:

The post Avior Airlines added to European black list appeared first on ASN News.

01 Dec 18:22

Major Update to Windows Phone Internals Tool Unlocks All Lumia Phones

by Rafael Rivera

Windows Phone hacker René ("Heathcliff74") announced a major update to his Windows Phone Internals tool that unlocks all known Lumia devices.

The post Major Update to Windows Phone Internals Tool Unlocks All Lumia Phones appeared first on Thurrott.com.

01 Dec 18:22

Stack Overflow: Zahl der Entwickler in Deutschland steigt stark an

Laut Stack Overflow gibt es über 120.000 Entwickler mehr in Deutschland. Damit stieg die Community auf über 830.000. (Softwareentwicklung, Studie)
01 Dec 18:22

IBM branch offices once ruled the computing world

01 Dec 18:20

'Project Rome' makes Microsoft Cloud the OS for everything

by Jason Ward

Windows is no longer the OS for personal computing. iOS and Android have replaced the desktop as the most frequently engaged OSes.

Consequently, mobile app experiences dominate everyday personal computing. Microsoft's failure in mobile leaves it without the needed developer support to build an app ecosystem comparable to Apple's and Google's.

Thus, Windows PCs remain Microsoft's forté in a personal computing space that now has a mobile component dominated by non-Windows platforms and devices. Microsoft is attempting to leverage "Windows as a platform" to embrace these rival OSes and devices. "Project Rome" is Microsoft's strategy to use Microsoft Cloud to create a personal platform- and device-agnostic OS that enables seamless user and app experiences across all devices and platforms.

Simply put, Microsoft is positioning the cloud as the OS for everything.

01 Dec 18:20

Flexible Arbeitszeiten: Wünsch dir deine Arbeitszeit

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft - Tina Groll
Es ist eine kleine Revolution: In Ostdeutschland schaffen Gewerkschaften und Arbeitgeber gemeinsam die 40-Stunden-Woche ab. Die Chemiebranche will so attraktiver werden.
01 Dec 17:42

Wohnraumüberwachung: Regierung dementiert umfassende Spionagepläne

by ZEIT ONLINE: Datenschutz - Friedhelm Greis
Angeblich will das Innenministerium Ermittlern erleichtern, Abhörwanzen unbemerkt in Autos oder Wohnungen zu platzieren. Doch weitergehende Pläne gibt es offenbar nicht.
01 Dec 17:42

Aktenzeichen ‘Office 365 Gruppen’– gelöst: Komplettübersicht über alle Gruppenfunktionen und -Apps

by Matt Wade
Sobald man sich mit Office 365 Gruppen beschäftigt, fallen zwei Dinge auf: Einerseits tauchen Gruppen praktisch in jedem Office 365-Schaubild von Microsoft auf, sie bilden ein zentrales Element der aktuellen Weiterlesen Ähnliche Beiträge: Kommentar: SharePoint-Teamsite vs. Office 365 Teams – legt Microsoft die SharePoint-Collaboration trocken? „SharePoint 2017“: Das sind die 8 wichtigsten Neuerungen vom ‚SharePoint Summit‘ im Mai Microsoft Teams oder Office 365 Gruppen – wann welches Tool? Vergleich mit Übersichtstabelle

[Den vollständigen Beitrag finden Sie auf der Website]
01 Dec 17:42

Reactor vessel installed at Leningrad II-2

by Warwick Pipe
Leningrad II-2 RPV installation - 48The reactor vessel for unit 2 of the Leningrad Phase II nuclear power plant was installed yesterday, Russian state nuclear corporation Rosatom has announced. The installation work at the plant, which is in Sosnovy Bor in western Russia, used 'open top' technology, which "allows equipment to be inserted into the sealed area directly through the open top of the cylindrical part of the reactor building", Rosatom said.
01 Dec 17:38

Apple: Große Herz-Studie mit Apple Watch

An der Uniklinik Stanford hat eine Studie begonnen, die Daten von der Apple Watch sammeln und Vorhofflimmern erkennen soll.
01 Dec 17:37

Potsdamer Weihnachtsmarkt: Staatsschutz übernimmt Ermittlungen

by ZEIT ONLINE: Zeitgeschehen -
Nahe dem Potsdamer Weihnachtsmarkt wurde ein Paket mit Nägeln und einem Sprengsatz, vermutlich ein Böller, gefunden. Die Polizei entschärfte den Gegenstand.
01 Dec 17:36

DA144: Günstige True-Wireless-Kopfhörer von Dodocool im Test

Das True-Wireless-Headset DA144 von Dodocool will mit gutem Klang, langer Laufzeit, IPX5-Zertifizierung und gutem Sitz auch beim Sport punkten. Ob die nur 30 Euro teuren In-Ears halten was sie versprechen erfahrt Ihr in unserem Test.

Design und Verarbeitung

Im Vergleich zu den meisten bislang von uns getesteten True-Wireless-Kopfhörern sind die DA144 von Dodocool recht groß. Am eigentlichen Ohrhörer befindet sich jeweils ein „Ear Hook“, der formbar ist und für einen guten Halt auch bei körperlicher Ertüchtigung sorgen soll. An jedem Ohrstöpsel finden sich drei mechanische Taster für Lautstärkeregelung und Steuerung der Medienwiedergabe. Eine Status-LED, ein von einer Abdeckung geschützter microUSB-Eingang zum Aufladen und ein Mikrofon finden sich jeweils auf der Unterseite.

Die Abmessungen der 15 Gramm schweren In-Ears betragen (ohne Ear Hook) ungefähr 43 × 30 Millimeter. Besonders wertig fühlt sich das Kunststoffgehäuse der Kopfhörer nicht an, die Verarbeitungsqualität ist hingegen gut.

Ausstattung

Ein CSRA64210-Chip im Inneren der In-Ears sorgt dem Hersteller zufolge für High-Fidelity-Stereo-Klangqualität mit geringer Latenz. Die Impedanz der Stöpsel beträgt 3 Ohm, der Frequenzbereich geht von 20 Hz bis 20 KHz. Bluetooth mit aptX-Technologie arbeitet in Version 4.2. Weiterhin unterstützt der DA144 die Profile HFP V1.6, HSP V1.2, A2DP V1.3, AVRCP V1.6. Zur Eindämmung von Umgebungsgeräuschen gibt es Lärmreduzierung per CVC-6.0-Technologie. Nach IPX5-Zertifizierung sind die Ohrhörer gegen Spritzwasser geschützt.

Die Akkus in den In-Ears haben eine Kapazität von 95 mAh. Damit soll das Headset laut Hersteller bis zu sechs Stunden Laufzeit bieten. Das haben wir im Test auch annähernd erreicht, wir kamen auf etwas mehr als fünfeinhalb Stunden. Das Aufladen nimmt um die anderthalb Stunden in Anspruch. Im Lieferumfang befinden sich Ohrpassstücke in drei verschiedenen Größen, eine Transportbox und ein Y-Kabel, um beide In-Ears mit einem Netzteil aufladen zu können.

Klangverhalten, Bedienung und Tragekomfort

Zum Verbinden mit dem Abspielgerät schaltet der Nutzer einen Ohrstöpsel in den Connect-Modus (Play/Pause-Button drücken, bis die LED abwechselnd rot und blau blinkt) und verbindet ihn in den Bluetootheinstellungen. Der zweite Stöpsel verbindet sich nach einschalten (Play/Pause-Button drücken, bis die LED blau blinkt) automatisch mit dem Host-Ohrhörer. Nach 5 Minuten Inaktivität schaltet sich das Headset automatisch aus. Praktisch ist die Tatsache, dass der DA144 mit zwei Handys oder Tablets betrieben werden kann, ohne dass dazu eine erneute Koppelung nötig ist.

Die Ohrhörer saßen im Test zufriedenstellend und ließen sich komfortabel tragen, allerdings zeigte sich die Nutzung des Ear Hooks als etwas fummelig. Damit sich dieser möglichst gut an die Ohrform anpasst, muss er schon vor dem Einsetzen entsprechend gebogen werden. Das erschwert es jedoch, dann die Stöpsel in die Ohren zu bekommen. Trotzdem ist der Halt dann immer noch kein Vergleich zu beispielsweise den Sport-In-Ears von Jabra (Jabra Elite Sport Testbericht), die sitzen schlicht noch eine Ecke sicherer.

Die Bedientasten sind gut erreichbar und erfühlbar. Mit ihnen wird die Medienwiedergabe gestoppt und fortgesetzt (mittlerer Taster), die Lautstärke eingestellt (Lauter- und Leiser-Button links und rechts) und Playlists durchgeschaltet (Lauter- respektive Leiser-Button gedrückt halten). Um Anrufe anzunehmen, genügt ein Druck auf die Play/Pause-Taste, ein gedrückt halten lehnt den Anruf ab.

Für ein nur 30 Euro teures True-Wireless-Headset ist der Klang des DA144 überraschend gut. Das Klangbild ist klar, aufgeräumt und untenrum kommt ordentlich Bass. Mitten und Höhen hingegen sind gut ausgewogen – nicht zu dumpf und nicht zu spitz. Auch die Geräuschunterdrückung macht einen guten Job. Was an Sound aus dem DA144 tönt, vermag manch teurerer Konkurrent, wie beispielsweise die Motorola Verve Ones ME (Testbericht), nicht zu leisten.

Fazit

Guter Klang und ordentliche Laufzeit, damit erfüllt der DA144 zwei der wichtigsten Kriterien eines True-Wireless-Kopfhörers – und das zu einem sehr niedrigen Preis. Das Design ist zwar etwas klobig, Sitz und Tragekomfort sind jedoch zufriedenstellend. Verzichten muss der Käufer allerdings auf eine Transportbox mit Ladefunktion, wie sie bei den meisten Konkurrenten zum Lieferumfang gehört.

Alternativen

Kompletter Beitrag
01 Dec 17:36

Kohle auf dem Vormarsch

by Chris Frey

Erst Polen, dann Deutschland, jetzt Spanien: Europa weist die Forderung nach einem Stopp des Kohleverbrauchs zurück

EurActiv

Die spanische Regierung stellt eine Entscheidung seines Strom-Hauptversorgers in Frage, zwei Kohlekraftwerke zu schließen. Diese Haltung der Regierung widerspricht dem Paris-Abkommen zum Klimawandel.

Die spanische Regierung hat sich auf seltsame Weise vom Plan des Versorgers Iberdrola distanziert, Kohle auslaufen zu lassen, was bei den Klimagesprächen in Bonn verkündet worden ist. Der Generaldirektor des Unternehmens, Ignacio Sánchez Galán, hat versprochen, die Kohlekraftwerke von Iberdrola zu schließen einschließlich zweiter Kraftwerke in Spanien (Lada/Asturien und Velilla sowie in der autonomen Gemeinde Castilla y Leon).

Der Plan des spanischen Unternehmens sah vor, bis zum Jahre 2050 Kohlenstoff-neutral zu werden. Bis zum Jahr 2030 sollte bereits eine Reduktion um 50% verglichen mit 2007 erreicht werden, und Investitionen von 85 Milliarden Euro in Erneuerbare waren insgesamt vorgesehen.

Der Stromversorger Iberdrola steuert 42% aller Investitionen in Netzwerke in der Hoffnung, die Vorteile einzuheimsen, die sich aus einem gesamtwirtschaftlichen Elektrifizierungs-Prozess ergeben, welcher gegenwärtig in Europa und weltweit im Gange ist.

Anstatt jedoch den größten Stromversorger des Landes zu ermutigen, entwarf das Energieministerium eine Verordnung bzgl. der Schließung von Einrichtungen zur Energieversorgung. Darin enthalten sind neue und sehr restriktive Bestimmungen, die bei der Schließung eines Kraftwerkes erfüllt sein müssen: Eine Werk kann nicht geschlossen werden, wenn es a) profitabel ist, b) die Versorgungssicherheit bei einer Schließung gefährdet wäre und c) falls die Schließung zu stark steigenden Strompreisen führen würde.

„Es gibt immer noch eine unglaubliche Trägheit beim Thema Klima“, erwiderte Teresa Ribera, Direktorin der Denkfabrik des Institute for Sustainable Development and International Relations.

Spanien gehört zu den Unterzeichner-Staaten des Paris-Abkommens, genau wie alle anderen EU-Staaten auch. Das Abkommen verpflichtet [so? Anm. d. Übers.] die EU, bis zum Jahre 2030 ihre Emissionen um 40% zu reduzieren und darüber hinaus, das Ziel eines jeden Landes zu überdenken ob es in der Lage ist, den Temperaturanstieg auf 1,5°C bis 2°C zu beschränken.

Die Europäische Kommission, dessen Klimakommissar ein Spanier ist, scheint sich keine übermäßigen Sorgen hinsichtlich dieser Lage zu machen. „Die Kommission analysiert den Entwurf und wird zu gegebener Zeit darauf reagieren“, sagte ein Sprecher.

Der spanische Energieminister Álvaro Nadal fürchtet, dass die Schließung von Kraftwerken zu Einschnitten der Stromversorgung führt. Aber die Gründe scheinen noch komplexer zu sein.

Full Story

Link: https://www.thegwpf.com/first-poland-then-germany-now-spain-europe-rejects-coal-phase-out/

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Im zweiten Beitrag geht es jetzt um Kohle in Deutschland:

Kohle stellt sich als überraschender Gewinner der UN-Klimakonferenz in Deutschland heraus

Bloomberg

Nach zwei Wochen internationaler Klimagespräche in Deutschland stellte sich die Kohle als der überraschende Gewinner heraus. Dabei stellen sich Führer des Gastlandes [Deutschland] und Polen hinter Donald Trump in Unterstützung des schmutzigsten [?] fossilen Treibstoffes.

Braunkohle-Tagebau. Bild: Lars Kunze / pixelio.de

Während über 20 Nationen unter Führung von UK und Kanada versprachen, die Kohleverbrennung einzustellen, verteidigte Kanzlerin Angela Merkel den Verbrauch des Treibstoffes in ihrem Land und die Notwendigkeit, Arbeitsplätze in der Industrie zu erhalten [warum habe ich davon eigentlich nichts, aber auch gar nichts in den Medien gelesen? Anm. d. Übers.] Inzwischen erheben sich Bedenken, dass das Gastland des nächsten Treffens, also in Polen, genauer im Bergbau-Zentrum um die Stadt Katowice, dem Prozess einen Strich durch die Rechnung machen könnte, weil Polen unverändert und extensiv Kohle verbrennt.

„Die Menschen haben kein absolutes Vertrauen, dass Polen die Ambition steigern will“, sagte Alden Meyer, Strategie-Direktor in der Union of Concerned Scientists, einer Lobbygruppe. „Es gibt eine Abhängigkeit von Kohle zu 80%, und man hat sich gegen Vorschläge der Europäischen Kommission hinsichtlich noch ambitionierterer Ziele ausgesprochen“.

Eine wachsende Anzahl von Ländern verspricht, den Kohleverbrauch insgesamt einzustellen, und sagt, dass die ökonomische Strahlkraft der Kohle nachlässt, und zwar wegen Kohlenstoff-Steuern, welche die Kosten treiben, während Solar zunehmend wettbewerbsfähig wird [so?! Anm. d. Übers.]. Merkel selbst war während der letzten Jahre führend in der Welt hinsichtlich der Installation erneuerbarer Energie, aber der Druck, eine neue Regierung zu bilden, ließ sie zaudern. Die Änderung ihres Tonfalls bei den Bonner Gesprächen, die ohnehin schon überschattet waren durch den Rückzug von Donald Trump aus dem wegweisenden Paris-Abkommen, nährten Bedenken hinsichtlich der Zukunft des Abkommens, schauen doch die Delegierten nervös nach Katowice.

[Bloomberg entpuppt sich hier einmal wieder als auf der alarmistischen Seite stehend. Anm. d. Übers.]

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Link: https://www.thegwpf.com/coal-is-the-surprise-winner-of-un-climate-conference-in-germany/

Beide Beiträge übersetzt von Chris Frey EIKE

01 Dec 17:36

Michael Flynn pleads guilty of lying to FBI, will testify against Trump

01 Dec 17:35

"Women in Trouble": Im Kernspin weiblicher Körper

by ZEIT ONLINE: Kultur - Tobias Haberkorn
"Women in Trouble" an der Volksbühne zeigt eine kranke, emotionsgestörte Gegenwart. Ist das jetzt langweilig oder rasend interessant, weil es sich so schwer erschließt?