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Verschwörungstheoretiker glaubt, von niemandem überwacht zu werden
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Visualisierung: Umfang Stasi-Daten vs Umfang NSA-Daten
Die Leute von Open Data City haben mal visualisiert, wie viel Daten die NSA im Vergleich zur Stasi speichert und wie diese im Vergleich zu den Aktenbergen der Stasi aussehen würden. Hier die Map mit Begleittext.
Imposant oder? Aber es ist alles nicht so schlimm, die Frau Bundeskanzlerin hat mit Obama telefoniert und Innenminister Friedrich fährt höchstpersönlich nach Washington um sich Tipps zu holen, wie man Derartiges auch hier einsetzen könnte die Sache vollumfänglich(!) aufzuklären. Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen. Viel Spaß beim Zoomen.
Der Bundespräsident Joachim Gauck stellte im ZDF-Sommerinterview am 30.6.2013 fest, dass die NSA nicht mit der Stasi zu vergleichen sei:
“Wir wissen zum Beispiel, dass es nicht so ist wie bei der Stasi und dem KGB, dass es dicke Aktenbände gibt, in denen unsere Gesprächsinhalte alle aufgeschrieben und schön abgeheftet sind. Das ist es nicht.
Diese Feststellung ist völlig korrekt. Kommunikationsinhalte werden bei der NSA nicht aufgeschrieben und abgeheftet, sondern digital erfasst, gespeichert und können in wenigen Sekunden durchsucht und wiedergefunden werden.”Im Gegensatz zur Stasi kann die NSA auf neue Technologien setzen und somit Informationen in einem gigantischen Ausmaß sammeln. Um sich davon ein Bild machen zu können, haben wir in dieser kleinen App die Datenmengen miteinander verglichen:
Laut einem Bericht des NPR, wird das Datenzentrum der NSA in Utah 5 Zettabytes (5 Mrd. Terabyte) speichern können. Unter der Annahme, dass ein Aktenschrank 0,4 m² Platz benötigt und 60 Aktenordner (= 30’000 Seiten Papier), also etwa 120 MB Daten fassen kann, würde das Utah-Rechenzentrum ausgedruckt etwa 17 Mio. Quadratkilometer Platz verbrauchen. Damit kann die NSA fast 1 Milliarde Mal mehr Daten erfassen als die Stasi!
Stasi versus NSA – Wieviel Platz brauchen die Aktenschränke?
Gehe zu Stasi versus NSA. Realisiert von CC-BY 3.0 OpenDataCity.
(via Metronaut)
unglaubliches Mosaik-Albumcover – ohne Photoshop!
Für das Albumcover zu Terrain der Band VLC wurden nicht etwa vier unterschiedliche Fotos aneinander gekachelt. Das hier ist ein einziges Foto! Erstellt wurde es von Fotograf Bela Borsodi, den ich mit seinen grandiosen perspektivischen Alltagsgegenstandsbuchstaben bereits hier hatte. Tolle Sache! Es folgt eine Seitenansicht der aufgebauten Szenerie sowie ein kleines Making of-Video.

Im Video erfahrt ihr, wie der Aufbau nach uns nach erfolgte, insgesamt in 1.082 Einzelbildern.
via: boredpanda
NSA-Ausschuss: Stecken FKK und BND auch unter einer Decke?

Das ganze Land ist misstrauisch bis in die Zehenspitzen. Nicht mal am Strand fühlt man sich mehr sicher vor den Schnüfflern von NSA & Co. Bringt der schweigende Kanzleramtschef Ronald Pofalla in der Sondersitzung des parlamentarischen Kontrollgremiums endlich Klarheit in die Schnüffel-Affäre? Es wäre wirklich an der Zeit!
Eine Karikatur von Mario Lars, Quelle: toonpool.com
Heute, ein kollektiver Weinnachmittag
Heute geht für Kind 2.0 die Kindergartenzeit zu Ende.
Ich werde deswegen keine Wimperntusche tragen, denn sonst sehe ich am Ende des Tages aus wie Alice Cooper. Für mich ist es schwer, nicht auszudenken, wie schwer das Herz von Kind 2.0 heute sein muss. Immerhin 5/6 seines Lebens ist es jeden Tag zwischen 7 und 8 Stunden in den Kindergarten gegangen. Wenn ich es genau ausrechnen würde, käme ich wahrscheinlich zu der Erkenntnis, dass Kind 2.0 mehr Zeit mit den Erzieherinnen verbracht hat, als mit mir.
Ich halte Kind 2.0 für hervorragend gelungen. Es wäre schön, wenn ich mir dafür selbst auf die Schulter klopfen könnte, aber ich fürchte ich bin nur ein winziger Faktor von vielen und ein Hauptfaktor sind die Erzieherinnen. Vor allem die, die Kind 2.0 durchgehend begleitet haben.
Ich bin so voller Dankbarkeit, dass ich das erste Jahr beinahe täglich das Gefühl hatte, den Erzieherinnen in die Arme fallen zu müssen und DANKE DANKE DANKE! zu rufen.
Am Anfang war ich einfach nur dankbar einen Platz bekommen zu haben. Ich hatte in der Schwangerschaft angefangen zu suchen. Ich war in ungefähr 20 Kitas auf der Warteliste und hab mir die absurdesten Strategien überlegt, wie ich zu einem Platz kommen könnte. Geholfen hat das alles nichts. Einen Monat bevor ich wieder anfangen wollte zu arbeiten, hatte ich immer noch keinen Platz. Die Verzweiflung trieb mich in ein Mama-Forum, wo ich unter hunderten mein Kitaplatzgesuch jammernd postete. Eine andere Mutter gab mir einen Tipp, dass gerade eine neue Kita gegründet worden war, die noch Plätze hätte.
Am nächsten Morgen, polierte ich Kind 2.0 und mich auf und eilte in den Kindergarten. Die erste Frage lautete: “Hast Du ein Mädchen oder ein Junge?” Mein ehrlicher Gedanke dazu war: “Wir machen das passend! Mein Kind kann alles sein, was ihr braucht! Hauptsache einen Platz!”. Ich antwortete wahrheitsgemäß und OH HURRA, wir hatten das richtige Geschlecht. Kind 2.0 war in der Zwischenzeit in den großen Aufenthaltsraum marschiert und hatte sich zum basteln zu den anderen Kindern gesetzt.
Damit war die Eingewöhnung quasi abgeschlossen. Die Erzieherinnen haben dann nur zwei weitere Wochen investieren müssen, um mich vom Kind zu trennen. Das Kind ertrug meine Ablösungsprobleme gelassen.
Zum Start hatte die Leiterin mir das pädagogische Konzept der Kita in die Hand gedrückt. Ich habe alle 120 Seiten gelesen und gedacht: Wenn die ein Drittel davon einhalten, dann ist das wirklich ein Glücksgriff. Ich schwöre, sie haben mehr als 100% davon erfüllt.
Als ich wieder anfing zu arbeiten, wußte ich mein Kind jederzeit gut betreut und nicht nur das. Was die Erzieherinnen für die Kinder aufbringen, ist nicht nur pädagogischer Natur. Sie schenken den Kindern wirklich ein warmherziges und offenes zuhause. Sie bieten ihnen eine Familie mit vielen anderen Kindern. Die ersten beiden Jahre war v.a. das wichtig für das Kind. Es wurde liebevoll behandelt, beschmust, besungen und mit einer unfassbaren Geduld gefördert und in all seinen Bestrebungen nach Selbständigkeit unterstützt.
Ich habe Elterndienste gemacht und mir vorgestellt, dass ich das jeden Tag machen müsste und da war mir glasklar, ich hätte das nicht gekonnt. Ich habe plötzlich meine eigene Mutter verstanden, die (weil es eben damals einfach so war) die ersten drei Jahre zuhause bleiben musste und mit mir alleine war, die danach einen Kindergartenplatz bekommen hat, der ihr Betreuung von 9 bis 12 Uhr gewährleistete, die ich leider oft nicht als gelassene oder geduldige Mama in Erinnerung hatte. Ich habe erkannt, dass es mir womöglich nicht anders gegangen wäre.
Meine Kinder hingegen haben eine wunderbare Kindheit in diesem Kindergarten, mit diesen Erzieherinnen, die so unendlich viel Liebe, Geduld und aufrichtiges Interesse an den Kindern aufbringen, dass ich mir manchmal wie ein furchtbarer Mensch vorkomme, wenn ich gelegentlich nach einem einzigen Abendessen mit drei Kindern schon völlig entkräftet und genervt bin.
Es gab so viel Platz. So viel Platz für all die Gefühle, die die Kinder durchleben, für all die Spleens, die sie zeitweise haben, ihre Neugierde, für alles. Ich habe nie ein pauschales Nein, nie eine abwertende Bemerkung, nie ein harsches Wort (auch nicht wenn ich schon im Vorraum stand und durch die geschlossene Tür “lauschen” konnte!) und nie irgendein Klischee der Art “Jungen/Mädchen machen/können das aber nicht” gehört. Was ich aber gesehen habe, war Respekt. Respekt und Ermutigung und durchweg (ich glaube der Fachausdruck dafür ist) ein resourcenorientieres Herangehen.
Ich bin so unendlich dankbar. Für die schöne Zeit und auch für all das was ich gelernt habe. In meinem Ermessen hätte es keine bessere Kita geben können. Vielleicht muss ich doch nochmal über das Modell nachdenken, alle drei Jahre ein Kind zu bekommen, damit wir uns nie für immer von dieser Kita trennen müssen.
Ältere Artikel rund um die Kitazeit:
Tayloristische Laternenproduktionsstätten
#kitavortrag
Warme Gedanken zum Elternabend
Das rosafarbene Geheimnis unseres Kindergartens
Das macht doch ein XY nicht
“Ich mag die Überwachung, sie ist ein Schutz. Ich bin lieber überwacht als tot.”

Diese Prism Geschichte beschäftigt mich neben einigen anderen Thema gerade sehr, dabei kann es doch so einfach sein:
“Ich mag die Überwachung, sie ist ein Schutz. Ich bin lieber überwacht als tot.” schreibt Franz Josef Wagner in seiner Bild-Kolumne “Post von Wagner” an Ed Snowden, dem NSA whistleblower.
Lieber Franz Josef Wagner, Dir haben Sie doch…
via Peter Jebsen @ Facebook
Testspiel.de auf Facebook: http://www.facebook.com/testspiel
Auch auf Testspiel.de:
Eigentlich wäre ich jetzt lieber wieder hier
Verlosung: Jägermeister Wirtshaus Tour in Hamburg mit den Adana Twins, Davidé und Ennio
van Ryssen geht steil!
Revolution geht anders!
GSDa ist was wahres dran...
Nils Heinrich, gestern bei Pufpaffs Happy Hour auf zdf.kultur. Zum Lachen, ja. Aber irgendwie auch traurig, dass das nur zum Lachen dient, so nahe an der Wahrheit, wie das zusammengefasst ist.
“Warum trinkt ihr keine Getränke mehr, die richtig wütend machen?!”
(Direktlink, via Riotbuddha)
Das knappste Finish der Rennsportgeschichte?
Was die Formel 1 anbetrifft, bin ich mittlerweile ganz schön raus, komme leider kaum noch dazu, mir mal ein Rennen anzuschauen. Ich kann mich noch erinnern, dass wir mal ein Qualifying vor einigen Jahren hatten, da waren drei Fahrer nahezu identisch schnell auf ihrer schnellsten Runde und haben die Pole Position haarscharf unter sich ausgemacht. Die sind aber nacheinander und gegen die Uhr gefahren…
Dieses Finale eines Rennens in Indianapolis kann das locker toppen. Schaut es euch einfach an, für einen Rennsportfan ein wahrer Traum!
“What the heck!! what an amazing finish this is!”
Am Ende haben sagenhafte 0,0026 Sekunden das Rennen entschieden. Peter Dempsey gewinnt vor neben Gabby Chavez Carlos Munoz und Sage Karam. Hammer!
via: epicwin
Lifesize, giant Lego-X-Wing made from 5 Million Lego-Bricks

Whoa! Ein X-Wing-Fighter in Lebensgröße als Legomodell… aus 5,3 Millionen Legosteinen! FÜNFKOMMADREIMILLIONEN! Das Teil wurde grade aus Tschechien nach New York verschifft, wo Gizmodos jede Menge Bilder geschossen hat. Am Ende landet das Ding im Legoland Kalifornien und es ist erdbebensicher. Ein ERDBEBENSICHERER LEGO-X-WING AUS LEGO! Sorry für Capslock, aber das ist Wahnsinn.
This is truly unbelievable: Lego has built a 1:1 scale model of the X-Wing fighter using an astounding 5,335,200 bricks! It’s as big as the real thing, capable of fitting the real Luke Skywalker—and Porkins. […] it reproduces the official $60 Lego 9493 X-Wing Fighter. But instead of being 560-pieces and a few inches long, this model uses more than five million pieces and it’s 11-feet tall and 43 feet long, with a 44-foot wingspan. Just like the real X-Wing—and 42 times the size of the commercial Lego set. […]
The model was heavily engineered to withstand all the transportation, setup/break down and to ensure it was safe for Times Square given the subway system below and California’s seismic requirements for the Legoland California Resort installation.
Here are all details about the model:
Contains 5,335,200 LEGO bricks
Weighs 45,979.61 pounds (including bricks and steel infrastructure)
Height: 11 feet / 3.35 meters
Length: 43 feet / 13.1 meters
Wingspan: 44 feet / 13.44 meters
32 builders spent 17,336 hours (about 4 months) to construct
Gizmodo: This Incredible Full Scale Lego X-Wing Is the Largest Model In History
PopSci: The World’s Largest Lego Model Is A Life-Size X-Wing
Abandoned, rotting Ferrari in Dubai
GSDas ist ziemlich krass.

Über die verlassenen Luxuskarren in Dubai hatte ich schonmal vor drei Jahren gebloggt. Nach der Finanzkrise sind dort jede Menge Kredite geplatzt, die Gastarbeiter verlassen das Land und lassen ihre Autos in der Wüste stehen, wo sie dann monatelang Staub sammeln und vor sich hingammeln. Hier ein ganzes Flickr-Set voller abandoned Cars of Dubai und oben ein besonders hübsches Beispiel: Ein verrottender Ferrari Enzo.
Here it is, a $1.6 million Ferrari Enzo sitting abandoned for 20 months gathering dust in Dubai. The owner had amassed a total of $30,000 in parking and speeding fines and rather than pay decided to flee the country. The catch is that in Dubai failure to pay fines is an offense that can get you jail time so if he had showed up to pay the fines he would have ended up in prision.
So in Dubai, the number of Abandoned Luxury Cars lying around is kind of a Problem
“I got a fan letter from a young lady. It was a suicide note.
GSRespekt!
“I got a fan letter from a young lady. It was a suicide note.So I called her, and I said, “Hey, this is Jimmy Doohan. Scotty, from Star Trek.” I said, “I’m doing a convention in Indianapolis. I wanna see you there.”
I saw her — boy, I’m telling you, I couldn’t believe what I saw. It was definitely suicide. Somebody had to help her, somehow. And obviously she wasn’t going to the right people.
I said to her, “I’m doing a convention two weeks from now in St. Louis.” And two weeks from then, in somewhere else, you know? She also came to New York - she was able to afford to got to these places. That went on for two or three years, maybe eighteen times. And all I did was talk positive things to her.
And then all of the sudden — nothing. I didn’t hear anything. I had no idea what had happened to her because I never really saved her address.
Eight years later, I get a letter saying, “I do want to thank you so much for what you did for me, because I just got my Master’s degree in electronic engineering.”
That’s…to me, the best thing I’ve ever done in my life.”
Kleiner GIF-Hirnfick anhand einer U-Bahn
In welche Richtung fährt die Bahn? Vor der Antwort, die Augen noch mal 5 Sekunden zu machen und erneut hingucken. Ich für meinen Teil weiß es nicht so genau. Entweder sie fährt rein, oder sie fährt raus. Soviel ist mal klar!

(via KTH)
Sie denken ans Ende seines Lebens
Die Redakteure der “Freizeit heute” sind wirklich gute Menschen. Sie sorgen sich um ihre Lieben:
Und sie sind Meister des Understatements. Denn obwohl einzig und allein sie um Udo Jürgens’ Gesundheitszustand bangen, lassen sie die Fans an ihrer Gutmenschlichkeit teilhaben:
Udo Jürgens hat im Januar dieses Jahres einen “Infobrief” auf seiner Homepage veröffentlicht. Das macht der Sänger immer mal wieder. Doch dieses Mal standen ein paar Zeilen darin, die das Herz eines jeden Verdrehungsjournalisten höherschlagen lassen. Die “Freizeit heute” ist gar erstaunt:
Umso erstaunlicher, was der heute 78-Jährige nun auf seiner Internet-Seite schreibt: Er könne die zahlreichen lieben Briefe und Grüße nicht mehr beantworten. “Das ist einfach nicht mehr zu bewältigen. Und ich schaffe es auch nicht mehr, Pakete von der Post abzuholen.”
Einen triftigen Grund dafür nennt Udo Jürgens in seinem Brief auch. Schade nur, dass die “Freizeit heute”-Redakteure in ihrem Artikel keinen Platz mehr dafür hatten.
Denn Udo Jürgens ist in Wirklichkeit gar nicht krank. Er möchte einfach nicht “jeden Nachmittag auf dem Postamt verbringen”. Mit 78 Jahren sei ihm seine Zeit dafür zu kostbar.
Und leider waren auch für ein paar andere Sätze aus Jürgens’ Brief wohl keine Zeilen mehr im Artikel übrig. Zum Beispiel für die Stelle, an der der Sänger von “viel Unruhe, Halb-Information, Verwirrung, Häme, Selbstdarstellung, zum Teil hanebüchenen Kommentare[n] und Fehleinschätzungen” schreibt. Oder von “der massiven Öffentlichkeit (Boulevard), die ich schon lange nicht mehr wirklich will”.
Chapeau, liebe “Freizeit heute”, dass du es tatsächlich wagst, selbst aus einem Brief mit solchen Worten eine deiner Drecksgeschichten zu zaubern.
Und dass du an dieser Stelle dann zum wirklich absoluten Höhepunkt kommst:
Im Gegensatz zur “Freizeit heute” haben wir mal bei Udo Jürgens nachgefragt, wie krank er wirklich ist. Und was er von derartigen Regenbogen-Geschichten hält.
Sein Pressesprecher Thomas Weber antwortete uns, Jürgens habe “derzeit wichtigere Prioritäten, als sich mit Mist zu beschäftigen.” Thomas Weber hatte aber selbst Lust, ein paar erfrischende Zeilen über die Regenbogenpresse zu schreiben. Seine Stellungnahme finden Sie hier.
Eine 2-jährige singt “Elderly Woman Behind The Counter In A Small Town” von Pearl Jam im Auto
GSCool. Da muss ich mit meinen Jungs noch arbeiten...
Da geht einem das Herz auf: Die zweijährige Penelope singt “Elderly Woman Behind The Counter In A Small Town” von Pearl Jam im Auto. So jung und schon so einen guten Musikgeschmack und vor allem so textsicher. Wunderbar.
Das Video ist schon einige Jahre alt, aber Pearl Jam hatten es gestern auf ihrer Facbook Page gebracht.
Testspiel.de auf Facebook: http://www.facebook.com/testspiel
Auch auf Testspiel.de:
Pearl Jam: “Not For You” (Video directed by Cameron Crowe) + “Pearl Jam Twenty” auf DVD & Blu-ray
Pearl Jam Twenty (in voller Länge)
Pearl Jam: “Ten” Reissue Tracks @ MySpace
Placebo - Neues Album angekündigt
Update hgm-Press: Klage gegen mich wurde vom LG Hamburg abgewiesen
GSSchönes Sache! Gönn ich ihm!

Das LG Hamburg hat heute entschieden, dass die Klage, die hgm-Press gegen mich bezüglich einer vermeintlichen Urheberrechtsverletzung eingereicht hatte, abgewiesen wird. Urteil von heute laut telefonischer Auskunft der Geschäftsstelle des Landgerichts Hamburg: der Tenor lautet: „1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Die Kosten des Verfahrens trägt die Klägerin, 3. Vollstreckungsschutzklausel. Die Begründung folgt schriftlich.” Über die Gründe dafür, kann ich nur spekulieren, was ich hier jetzt nicht tun werde. Sobald mir das Urteil in schriftlicher Form vorliegt, in dem dass dann alles stehen wird, werde ich es öffentlich machen. Alle weiteren Infos dann.
Der Herr Bürgermeister gibt bekannt

(via Pantoffelpunk)
ESC 2013: Buchmacher sehen Dänemark vorne
GSJa, und sie ist sogar ins Finale gekommen!!!
Vim Vomlands Finderwahnsinn
GSLustig!!
Seit vergangenem August läuft in "Bild" die Serie "50 Jahre Bundesliga", in der die Sportredaktion jede Woche zurückblickt: Bunte Anekdoten, "legendäre Fotos" und die jeweilige Abschlusstabelle sollen den Leser an längst vergangene Bundesligaspielzeiten erinnern.
Die gestrige Rückschau auf die Saison 2000/2001 fiel ein bisschen ausführlicher aus als sonst, was damit zusammenhängen könnte, dass es eigentlich nur am Rande um Fußball ging — und hauptsächlich um "Bild":

Detailliert beschreibt Vim Vomland, über viele Jahre der ganz persönliche Christoph-Daum-Beauftragte von "Bild", wie das damals war, als Christoph Daum das Land verließ, nachdem seine Haarprobe positiv auf Kokain getestet worden war.
Und mit "detailliert" meinen wir so was:
21. Oktober: Ich, der BILD-Reporter, telefoniere gegen 13 Uhr mit Daums Lebensgefährtin Angelika. Sie sagt einen ungeheuerlichen Satz:
"Der Test bei Christoph ist so, als hätte er eine Lkw-Ladung genommen." Ihre Worte dröhnen in meinen Ohren.
Um 13.45 Uhr fliegt Daum mit dem Lufthansa-Jumbo in der First-Class auf Platz 83 C von Frankfurt nach Miami.
Vomland flog damals hinterher ("Nur mit einem grauen Anzug, ohne Gepäck, aber mit BILD-Fotograf Andreas Pohl") und versuchte alles, um den frisch entlassenen Trainer von Bayer Leverkusen zu finden.
Doch erst hatte er kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu:
24. Oktober: Daum feiert seinen traurigsten Geburtstag (den 47.). Wir spüren sein Versteck auf. Das Privat-Resort "Windstar". Ich bekomme Einlass in die Anlage unter dem Vorwand, eine Mitgliedschaft im Golf-Club kaufen zu wollen. Doch in der Villa eines Freundes ist von Daum nichts zu sehen. Wir mieten uns im "Hilton" auf Marco Island, 30 Kilometer südlich von Naples, ein.
Was wir nicht ahnen konnten: Daum wohnt in dem Augenblick nur 100 Meter in einer Strand-Villa entfernt. Als Calmund erfährt, wo die BILD-Reporter absteigen, lässt er Daum durch die Hotel-Tiefgarage vom gemeinsamen Freund Mark Dillon wegbringen. Von Naples ins neue Versteck nach Orlando Altamonte Springs.
Und so beschreibt Vomland, wie tagelang erst nichts und dann wenig passierte:
2. November: Bei mir klingelt um 11.18 Uhr das Handy. "What's up Maria? — Was gibt es Maria?" Es ist Christoph Daum! Er gehört zu den wenigen, die meinen Taufnamen kennen. Daum: "Mir geht es gut, mich findet keiner." Auf meinen Vorschlag ("Lass uns treffen!") antwortet er: "Ich weiß nicht. Mach es gut. Kopf hoch."
Vomlands hyperaktive Berichterstattung über den "flüchtigen" Daum sorgte schon damals für Erheiterung bei anderen Journalisten, wie zeitgenössische Texte von "Spiegel Online" und der "Berliner Zeitung" zeigen.
Es gab dann aber doch noch ein Happy End:
3. November: ["Daum-Freund" Mark] Dillon ruft an: "Christoph will dich sehen. Aber allein. Halte dich in der Church Street in Downtown Orlando bereit."
In dem Vergnügungsviertel tippt mir Dillon um 12.47 Uhr auf die Schulter. Durch den Hinterausgang eines Irish Pub geht es über Feuerleiter, Treppen, Hinterhöfe, Parkplätze zu Dillons Auto. Dort werden mir die Augen verbunden. 25 Minuten später halten wir.
Über eine Hintertreppe landen wir in einem Büro im 1. Stock. Da sitzt Daum und lacht: "Mensch, Maria, wo ist dein Problem?"
BILD hat Daum gefunden!
"Gefunden", so so.
Man kann sich das gut vorstellen, wie Vim Vomland bei einer Treibjagd durch den Wald pflügt, haufenweise unwichtige Details an die Redaktion durchgibt und am Ende dann mit verbundenen Augen von einem Eichhörnchen zum Hirschen geführt wird. Der Hirsch sagt: "Ich habe auf Dich gewartet", und Vomland ruft: "Ha! Gefunden!"
Alternativ wäre man gerne dabei gewesen, in der Kindheit von Vim Vomland, als er mit den Nachbarskindern Verstecken gespielt hat und immer "Hab dich", gerufen hat, wenn die anderen Kinder nach Stunden aus ihrem Versteck krochen.
Wirklich ergiebig war das Interview nicht, wie Vomland auch zwölfeinhalb Jahre später noch andeutet:
30 Minuten reden wir über Calmund, seine Kinder, seine US-Zeit, seine nächtliche Hotel-Flucht. Daum: "Vim, sage allen, dass es mir gut geht. Ich hoffe, wir sehen uns unter erfreulicheren Bedingungen wieder."
Tatsächlich hat Daum damals offenbar so wenig gesagt, dass Vomland seinen Text in "Bild" vom 4. November 2000 mit banalen Details strecken musste. Aber das konnte er damals schon gut:
Der verschollene Daum. Hockt da, hinter einem Holztisch auf einem der sechs grauen Stühle. Füllt irgendwie den ganzen beigefarbenen Neun-Quadratmeter-Raum. Hinter ihm ein Fenster mit Markise. Daum trägt ein hellblaues Hemd (Button down), eine pinkfarbene Krawatte, eine dunkelblaue Sommerhose, graue Slipper. Sein Gesicht ist gebräunt. Und: Sein Haar ist um etwa die Hälfte kürzer als zuletzt in Leverkusen.
Die tatsächlichen Antworten Daums damals lassen sich in etwa so zusammenfassen: "Dazu sage ich nichts", "Mehr dazu nicht", "Du kannst mit mir reden, aber dazu kein Kommentar."
Dafür erklärte "Bild" damals das besondere Verhältnis zwischen Daum und Vomland:
Christoph Daum (47) und Vim Vomland (45) — der Trainer und der BILD-Reporter aus Köln. Sie kennen sich schon seit dem Winter '76. Damals waren sie beide Studenten der Sporthochschule Köln. In der Mensa kamen sie erstmals ins Gespräch. Als Daum Jugendtrainer beim 1. FC Köln war, berichtete Vomland als junger BILD– Mitarbeiter über diese Spiele. Und später über Daums Aufstieg. Intensiv wurde der Kontakt ab Juli 1996: Daum wechselt zu Bayer Leverkusen. Den Klub, über den Vomland fast täglich berichtet. Der Reporter war dabei, als Daum am Tag vor seinem 45. Geburtstag bekannte: "Vim, ich verlasse meine Familie." Der Reporter erlebte Daum nach dem Unterhaching-Desaster: "Er fiel in sich zusammen. Er tat mir leid." Jetzt war Vomland der erste Journalist, der Daum nach seiner überstürzten Abreise nach Florida gesprochen hat.
Sogar die "Welt" bezeichnete Vomland damals als Daums "zu Berühmtheit gelangten Spezi".
Heute schreibt Vim Vomland noch immer für den Sportteil von "Bild", nur Christoph Daum scheint er seit 2011 nicht mehr gefunden zu haben.
Mit Dank auch an Matthias M.




















