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02 Dec 14:36

Der an dem Türsteher vorbeikommen Gang

by Marc

Ercan Özkan zeigt uns wie man mit einem simplen Trick an jedem Türsteher vorbei in den Club kommt. Wir selbst wenden diese Methode bereits seit Jahren an und können bestätigen, dass sie in 99,9% aller Clubs auf klappt. Quasi als Pro-Tipp möchten wir nur noch hinzufügen, dass für den Fall, dass mal keine Ecke vorhanden ist, es diese käuflich im Baumarkt oder gratis im Altpapiercontainer gibt. Stellt sicher das ihr nicht immer die selben Ecken dazu verwendet, denn die Türsteher sind darauf trainiert.

via

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29 Nov 11:39

Nothing more to say.

by howie999

porncase

29 Nov 11:38

Yes. Yes, she does.

by howie999

bigmomma

29 Nov 11:34

Ducks can’t read, I guess.

by howie999

ducks
[
thanks to Ed White]

29 Nov 11:34

Going out on a limb.

by howie999

forecast

29 Nov 10:31

Klaus S. und die Porno-Synchronisation

by Malte

Klaus S. bumst gerne Erotikfilme nach, kommt jedoch aufgrund der Synchronisation regelmäßig aus dem Takt. Völlig nachvollziehbar.

Klaus S. und die Porno Synchronisation

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25 Nov 14:21

Das Edward Snowden Halloween Kostüm

by Marc
07 Nov 09:59

Bis sich die Balken biegen (6)

by Mats Schönauer

Alles wie gehabt.
Durchschnittlicher Stundenlohn in Deutschland (in Euro)

(Aus der "Bild am Sonntag".)

Mit Dank an René G., Christian V. und Lisa.

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07 Nov 09:57

Journalismus auf Irrwegen

by Mats Schönauer

Es ist aber auch eine kuriose Geschichte, die die dpa da entdeckt hat. Unter der Überschrift …Bosnische Fußball-Fans reisen zum Auswärtsspiel ins falsche Land

… tickerte die Agentur in der vergangenen Woche:

Auf der europäischen Landkarte haben mehrere Fußball-Fans aus Bosnien-Herzegowina wohl die Übersicht verloren: Sie wollten ihr Team am vergangenen Dienstag beim entscheidenden letzten WM-Qualifikationsspiel im litauischen Kaunas unterstützen. Doch statt nach Litauen reisten die Fans ins benachbarte Lettland — sie hatten bei der Buchung nicht genau aufgepasst, wohin die Reise geht.

Tja — dumm gelaufen.

Es dauerte nich lange, bis sich auch andere Medien für die Geschichte der "Touristen-Trottel" (Süddeutsche.de) interessierten — so etwa das "Hamburger Abendblatt", die "Mopo"tagesschau.de, die "Sächsische Zeitung", sport1.de, der "Kölner Stadt-Anzeiger", "NWZonline", der "General-Anzeiger Bonn", der "Nordkurier", die "Rhein-Zeitung", express.de, die "Saarbrücker Zeitung", die "Rheinische Post", die "Nürnberger Zeitung", die "Main Post", die "Neue Osnabrücker Zeitung" und und und.

Doch so schön sie auch ist: Die Geschichte der verirrten Fans ist ein Fake.

Sie stammt nämlich ursprünglich von der kroatischen Satire-Seite Novosti24.net. Dort kann man sich gefälschte Artikel generieren lassen, um seine Freunde (oder die Medien) zu veräppeln. Dafür muss man einen Namen sowie Beruf und Herkunftsort eingeben und kann dann aus mehreren vorgegebenen Themen eines auswählen – zum Beispiel, dass [Name] tagelang auf dem Klo eingesperrt war, einen Abend mit Justin Bieber gewonnen hat, sich für den Playboy auszieht oder beim Eurovision Song Contest mitsingt. Oder aber, dass [Name] zusammen mit anderen bosnischen Fußball-Fans aus Versehen nach Lettland statt nach Litauen gefahren ist. Die zuvor eingetippten Daten erscheinen dann im Text, der aussieht, als sei er ein echter Artikel.

Auf unsere Anfrage teilten die Betreiber des Portals mit:

Novosti24.net ist eine Website, um lustige Fake-News zu erstellen, die man seinen Freunden zeigen kann — also ja: Diese Geschichte ist ein Fake von unserer Seite. Nichts in diesem Artikel ist wahr, es ist alles erfunden. Der Text ist in den vergangenen Tagen schon auf etlichen kroatischen/bosnischen/serbischen Zeitungs-Websites aufgetaucht. Es ist wirklich lustig, wie Journalisten in ganz Europa über etwas schreiben, das überhaupt nicht passiert ist. Aber wir sind froh, wenn wir Leute zum Lachen bringen können.

Nachdem wir die dpa darauf hingewiesen hatten, forschte sie noch mal nach und musste schließlich einräumen, dass es nun "deutliche Zweifel" an der Geschichte gebe. Wie uns ein Sprecher erklärte, hätten zunächst verschiedene Medien in Südosteuropa über den Fall berichtet, mit einiger Verzögerung dann aber darauf hingewiesen, dass es sich um einen Scherz handele. Auch im Baltikum sei die Geschichte vielfach aufgegriffen worden, noch dazu mit sehr unterschiedlichen Quellenangaben. Da das alles ein sehr großes Durcheinander sei und die Authentizität der Geschichte nicht abschließend geklärt werden könne, sei die Meldung im dpa-System jetzt gesperrt worden.

Tja — dumm gelaufen.

Mit Dank an Muamer A.

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22 Oct 06:39

Schlagzeilenbasteln (4)

by topfvollgold

Haben Sie das Zeug zum Regenbogenredakteur? Finden Sie es heraus! Wir nennen Ihnen eine Nachricht, und Sie denken sich eine Schlagzeile dazu aus. Mit einem Klick auf den Link erfahren Sie, wie es die Profis gemacht haben.

Und schon geht’s los!


“die aktuelle” war zu Gast bei Sylvie van der Vaart in Hamburg. Und die sagt mit Freudentränen in den Augen: “Ich freue mich, dass meine Mama in der schweren Zeit so hinter mir steht”.

Schlagzeile von "die aktuelle"

Daheim bei Sylvie - Tränen-Kollaps im Wohnzimmer

Ach, wobei … Warum nicht gleich so?

Exklusiv! Sylvie van der Vaart - Zusammenbruch im Wohnzimmer


Thea und Günther Jauch kauften 2010 das Weingut Othegraven im rheinland-pfälzischen Kanzem. Schließlich sind beide große Weinliebhaber.

Schlagzeile von "das neue"

Es ist nie zu spät - Günther Jauch & Thea - Ihr mutiger Neuanfang

Schlagzeile von "frau aktuell"

Günther & Thea Jauch - Die Wahrheit über ihre Ehe

Als Daniela Katzenberger vier Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern.

Schlagzeile von "Die neue Frau"

Daniela Katzenberger - Heimliches Psycho-Drama - Schon mit vier Jahren verlor sie den Glauben an die Liebe

In ihrem neuen Lied singt Helene Fischer: “Ich stress mich und schlauch mich, verlier und verbrauch mich”. Steilvorlage!

Schlagzeile von "frau aktuell"

Ihr neues Lied ist wie ein Hilfeschrei - Helene Fischer - Wie lange hält sie den Stress noch durch?

Der 30-jährige Sohn von “Bauer sucht Frau”-Kandidatin Narumol will Mönch werden und von seiner thailändischen Wohnung in ein thailändisches Kloster ziehen.

Schlagzeile der "frau aktuell"

Trauriger Abschied! Narumol & Josef - Tränen um ihr geliebtes Kind!

Während Bettina Wulffs neuer Lebenspartner Stefan Schaffelhuber sich gerade hat scheiden lassen, ist sie “nach wie vor mit Ex-Bundespräsident Christian Wulff (54) verheiratet.”

Schlagzeile der "frau aktuell"

Rätselraten um die Scheidung - Bettina Wulff - Falsches Spiel mit ihrer neuen Liebe?

Schlagersängerin Nicole ist mit ihren Flipflops an einer Treppe hängen geblieben, gestürzt und hat sich den linken Mittelfuß gebrochen. Die Folge: Beim “Schlagerolymp” in Berlin könnte sie nur im Sitzen auftreten, ihr linkes Bein in einen Gipsverband gepackt.

Schlagzeile der "Freizeit Spaß"

Nicole - Unfall, Rollstuhl! Wird sie je wieder richtig laufen können?

Der italienische Fernsehsender, bei dem Michelle Hunziker die Sendung “Striscia la notizia” moderiert, hat sich einen Ersatz für die Schweizerin gesucht. Schließlich fällt Hunziker wegen der Geburt ihres zweiten Kindes eine Weile aus. Nun präsentiert die Argentinierin Belén Rodriguez die Satiresendung.

Schlagzeile der "Mehr Spaß"

Unfreiwillige Babypause - Michelle Hunziker - Abgesägt von einem Luder

Bis zu zehn Energy-Drink-Dosen soll sich David Hasselhoff — “seine Trinkerei ist den Fans noch gut in Erinnerung” — täglich reinpfeffern.

Schlagzeile der "Mehr Spaß"

David Hasselhoff - Rückfall in die Sucht

Jörg Pilawa geht 2014 wieder zur ARD. Und Inka Bause hat eine Show im ZDF.

Schlagzeile der "Freizeit Gold"

Jorg Pilawa - Inka Bause - Neues Glück

Nachdem Prinz William seinen Dienst auf einer Militärbasis quittiert hatte, wurden dort zwei Wachhunde eingeschläfert. Die offizielle Begründung lautete, einer der Hunde sei zu krank, der andere zu aggressiv gewesen, um sie weiterzuvermitteln.

Schlagzeile von "Die neue Frau"

William & Kate - Erschütternder Vorfall - Ist ihre Tierliebe nur gespielt?

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17 Oct 09:21

Eine Haltung mit Anstand? Das kann für RTL nur ein Missverständnis sein

by Stefan Niggemeier

Es war der Versuch, bei einem Sender wie RTL so etwas wie Anstand zu beweisen. Er ist umfassend gescheitert.


Foto: RTL

Es geht, zugegebenermaßen, scheinbar um nicht viel: den »Deutschen Comedypreis« bloß, eine Auszeichnung, die Jahr für Jahr in Erinnerung ruft, wie klein die fernsehaffine Humorindustrie in Deutschland ist. (Mario Barth wurde sieben Jahre in Folge ausgezeichnet; Olaf Schubert war in diesem Jahr in einer bezeichnenden Doppelfunktion als Vorsitzender der Jury und Gewinner in der Kategorie »bester Komiker« beteiligt — das Personal ist knapp.)

Nun gewannen aber gestern in der Kategorie »beste Moderation« auch Sonja Zietlow und Daniel Hartwich: für die RTL-Dschungelshow »Ich bin ein Star — holt mich hier raus«. Das war einerseits nicht ganz unverdient, andererseits aber unglücklich, denn es war der erste Jahrgang ohne den verstorbenen Dirk Bach. Man konnte das, mit bösem Willen, so interpretieren, als hätte es geholfen, dass Bach nicht dabei war. Die Auszeichnung war mindestens ungeschickt.

Zietlow und Hartwich empfanden das offenbar auch so und kamen nicht zur Preisverleihung. Sie schickten stattdessen eine bemerkenswerte Videobotschaft mit folgendem Wortlaut:

Zietlow: Pünktlich zum ersten Todestag von Dirk Bach bekommen wir für den Dschungel also den allerallerallersten Preis überhaupt. Und zwar für die erste Staffel ohne Dirk Bach. Was für ein beschissenes Timing! Seit exakt zehn Jahren machen wir jetzt »Ich bin ein Star, holt mich hier raus«. Für diese zehn Jahre würde ich jeden Preis der Welt mit Kusshand annehmen. Aber nicht für die erste Ausgabe ohne meinen Dickie.

Hartwich: Für Sonja und Dirk kommt dieser Preis ein Jahr zu spät. Für Sonja und mich kommt er ein Jahr zu früh. Ich kann keinen Preis annehmen, den mein Vorgänger verdient gehabt hätte. Ich hab mich nur ins gemachte Nest gesetzt. Und dann gewinnen wir auch noch in der Kategorie »Beste Moderation«. Aber von den vier Menschen, die für diese Moderationen zuständig sind, sind zwei gar nicht nominiert: Nämlich unsere beiden Autoren Jens Oliver Haas und Micky Beisenherz.

Zietlow: Es fühlt sich nicht richtig an. Nicht die richtige Kategorie, nicht die richtigen Nominierten und nicht der richtige Zeitpunkt. Und deshalb bitten wir um Verständnis, dass wir heute nicht mit euch feiern können.

Hartwich: Vielleicht nächstes Jahr. Vielleicht bekommt die Show dann endlich ihren ersten Preis. Ausgezeichnet… ist sie ja sowieso schon.

In dieser Form schaffte es das Statement aber nicht in die Preisverleihung. RTL schnitt die ersten drei Sätze von Zietlow und die letzten drei von Hartwich weg.

Es blieb, immerhin, eine klare Haltung, die viel positive Resonanz auslöste.

Auf seiner Internetseite ließ RTL zwar die darin enthaltene Kritik weg, berichtete aber:

Große Gefühle beim Comedypreis 2013: Sonja Zietlow und Daniel Hartwich wurden in der Kategorie »Beste Moderation« für »Ich bin ein Star — Holt mich hier raus!« ausgezeichnet. Die beiden Moderatoren waren bei der Preisverleihung in Köln nicht anwesend, verkündeten aber via Video-Botschaft, dass sie den Preis ein Jahr nach dem Tod von Dirk Bach nicht annehmen. Aus Respekt für »Dicki« und weil es sich »komisch anfühle«, wie Zietlow in ihrer emotionalen Botschaft verkündete.

Hier könnte die Geschichte enden.

Aber offenbar war das noch zuviel kritische Haltung für RTL. Und so mussten die beiden Moderatoren plötzlich in einer neuen Erklärung ihre Haltung revidieren. Nun verlautbarten sie:

»Der Comedypreis für die beste Moderation ist das Ergebnis einer Teamleistung — den können und wollen wir deshalb gar nicht ablehnen. Den Zeitpunkt für die Nominierung finden wir nicht glücklich, aber die Auszeichnung ehrt uns. Wir wollten nur erklären, warum wir kurz nach Dickies erstem Todestag keinen Preis entgegennehmen und feiern können, den wir für die erste Staffel ohne ihn bekommen.«

Dass das im klaren Widerspruch zur Videoerklärung der beiden steht — und sogar zur früheren eigenen Darstellung auf der Seite von RTL — verschweigt der Bohlen-Sender. In einer Pressemitteilung schrieb er, die Videobotschaft von Zietlow und Hartwich sei »missverständlich so interpretiert« worden, »dass sie den Preis abgelehnt hätten«.

RTL hat auch seine Berichterstattung auf rtl.de nachträglich geändert. Nun steht da nicht mehr, dass Zietlow und Hartwich den Preis nicht annahmen, sondern dass es »Verwirrung um die vermeintlich abgelehnte Ehrung« gegeben habe. Nach der entsprechenden vermeintlichen Richtigstellung heißt es jetzt im Text:

Zuvor hatte es so ausgesehen, als wollten sie die Auszeichnung gar nicht annehmen. Die beiden waren in der Kategorie »Beste Moderation« für »Ich bin ein Star — Holt mich hier raus!« ausgezeichnet worden.

Die beiden Moderatoren waren bei der Preisverleihung in Köln nicht anwesend, hatten sich aber in einer Videobotschaft zu Wort gemeldet. Darin drückten sie sich allerdings so unklar aus, dass sie die Gäste im Saal ratlos zurückließen. Sie würden sich »komisch« fühlen, weil Dirk Bach den Preis nicht bekommen hatte. »Der Preis kommt für mich zehn Jahre zu spät«, so Zietlow.

(Nein.)

Aus RTL-Sicht ist damit vermutlich alles wieder in Butter: Natürlich haben die tollen RTL-Moderatoren den schönen RTL-Comedypreis für die feine RTL-Sendung angenommen, sie wollten halt nur aus Pietät oderwiedasheißt nicht feiern kommen. Die eigene Berichterstattung wurde entsprechend geschönt.

Nur die Moderatoren, die eigentlich Haltung bewiesen hatten, stehen nun da wie Idioten, die nicht wissen, was sie wollen, und sich nicht einmal klar ausdrücken können.

Nachtrag, 18:55 Uhr. Als wäre die Sache nicht verworren genug, hat Sonja Zietlow nun gegenüber DWDL folgendes Statement abgegeben, das man schwerlich als »Erklärung« bezeichnen kann:

»Eine Auszeichnung ist für mich wie ein Lob! Das hat man bekommen und Punkt. Ob man sich des Lobes für würdig hält und wie man damit umgeht, das steht auf einem anderen Blatt. Ich bin nicht wegen Terminschwierigkeiten nicht zur Verleihung des Comedypreises gegangen, sondern weil ich der Meinung bin, dass ich eine Auszeichnung zu genau diesem Zeitpunkt, in genau dieser Kategorie nicht verdient habe. Jedenfalls nicht NUR Daniel und ich.

Mit dieser Haltung wollte ich keineswegs respektlos gegenüber dem Preis, den Veranstaltern und der Jury erscheinen, nein, ich wollte meine höchste Anerkennung denjenigen zollen, die seit 10 Jahren für eine außergewöhnliche, mit Herzblut und Liebe gemachte Sendung stehen. Allen voran einem Mann, der zu Lebzeiten genau diesen Preis mehr als verdient hat: Dirk Bach! Aber wir haben diesen Preis nun mal genau JETZT bekommen, das Lob wurde ausgesprochen und ist angekommen. Und ich weiß auch schon genau, was ich damit machen werde…«

17 Oct 07:32

Eine unfassbare Theorie

by Mats Schoenauer
GS

Unbegreiflich!

Wenn ein prominenter Mensch (oder der Freund/Bekannte/Verwandte/Hund eines prominenten Menschen) stirbt, spult die Regenbogenpresse ein festes Programm ab. Sterbe-Drama, Trauer-Drama, die Angehörigen nur noch Schatten ihrer selbst.

Außerdem gerne genommen: Schlagzeilen, die suggerieren, irgendwer hätte den Tod verhindern können.

Die “Woche der Frau” etwa titelte im vergangenen Jahr:

Günther Jauch – Sterbedrama um seinen besten Freund – Hätte er ihn retten können?

Zur Info: Der Freund ist an einer Krankheit gestorben, auf die Jauch – wie die Redaktion später zugeben musste – natürlich keinerlei Einfluss hatte. Das gleiche Blatt schrieb vor ein paar Wochen:

Pierce Brosnan – Hätte er Charlotte retten können?

Zur Info: Charlotte, Brosnans Tochter, ist an Krebs gestorben.

Und die im selben Verlag erscheinende “Neue Frau” schrieb neulich:Mabel geht es immer schlechter - Hätte sie den Tod ihres geliebten Friso verhindern können?

Zur Info: Prinz Friso ist an den Folgen eines Lawinenunglücks gestorben.

Wie um alles in der Welt kommt die “Neue Frau” also jetzt auf die Idee, Prinzessin Mabel hätte dagegen auch nur ansatzweise etwas tun können?

Nun, die Argumentation geht so:

In Holland “wird gemunkelt, dass Prinz Friso zu Lebzeiten an Depressionen gelitten haben soll – und Mabel wohl davon gewusst hat.”

Und Friso soll, so wie sein Vater, “nachdenklich und schwermütig gewesen sein”.

Daraus ergibt sich für viele Holländer eine unfassbare Theorie: Wollte Friso nicht mehr leben und löste absichtlich die tödliche Schnee-Lawine aus? Vielleicht bereitet genau das Mabel nun den Kummer, der sie an den Rand der Verzweiflung bringt! Bittere Vorwürfe haben schon den stärksten Mensch in die Knie gezwungen – so auch Mabel? Gut möglich, dass sie sich nämlich nun fragt, ob sie nicht intensiver auf ihren Mann eingehen und ihm hätte helfen sollen, als er noch am Leben war!

Gut möglich, “Neue Frau”, dass Du einfach nicht mehr ganz dicht bist.


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17 Oct 07:30

Kardinal Meisner lebt "beinahe anspruchslos": (15.21 Uhr)

by WDR.de
GS

"Beinahe anspruchslos" ist wohl ein dehnbarer Begriff!

Der Sprecher von Joachim Meisner hat den Kölner Kardinal als "beinahe anspruchslos" bezeichnet. Der 79-Jährige lebe mietfrei in einer fast 250 Quadratmeter großen Wohnung. Er müsse allerdings den Mietwert in Höhe von 1.213 Euro versteuern, teilte sein Sprecher Christoph Heckeley am Mittwoch (16.10.2013) mit.

Meisner verdient im Monat gut 11.500 Euro. Das sei vergleichbar mit einem Oberbürgermeister einer 500.000-Einwohner-Stadt in NRW. Zwei Ordensschwestern führen ihm den Haushalt. Meisner fährt einen 7er BMW. Er lebe aber, so Heckeley, auf einer Linie mit dem Papst.
17 Oct 06:57

Six Stories of Obamacare Already Making a Difference

Obamacare is a disaster! It's the worst thing to happen to the country since slavery! It will rape the future of our young people!  It will cause wives to leave husbands and husbands to marry their dogs! OK I made up the dog part – but all the others are...

16 Oct 13:43

FAQ | Das bedingungslose Grundeinkommen

by Felix Werdermann
Ein Bügergeld für alle - wäre das bezahlbar? Würden die Leute noch arbeiten gehen? Und warum tun sich die Parteien so schwer mit der Idee? Ein paar Antworten im Überblick
16 Oct 07:45

Im Gespräch | „Stagnation als Utopie“

by Hannes Koch
GS

Postdemokratie, Postwachstumsgesellschaft...

Der Soziologe Claus Offe über die Frage, warum wir dem Fortschritt nicht mehr trauen und wie wir mit dem Dilemma des Wachstumszwangs umgehen können
16 Oct 06:47

Volksvertreter | Kleine Lektion der Macht

by Jürgen Busche
GS

Mal eine andere Sicht von "Wahlversprechen brechen".

Die Bundestagsabgeordneten sind in erster Linie eine Institution des Grundgesetzes. Sie sind dem Wohl des deutschen Volks verpflichtet, nicht dem ihrer Partei
16 Oct 06:44

1933 | Die Tür knallt zu

by Diana Engel
Im ersten Jahr der NS-Diktatur entstehen in Berlin „wilde Konzentrationslager“, auch im Gefängnis Columbiastraße. Ein Ort, der heute aus dem Gedächtnis verschwunden ist
16 Oct 05:57

Huffington Post, YouTube, FAZ

by Ronnie Grob
GS

Der letzte (6.) ist gut!

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an 6vor9@bildblog.de.

1. "Da guckst du!"
(zeit.de, Alina Fichter)
"Die Zeit" widmet sich YouTube und behauptet: "Kaum jemand, der älter als 25 Jahre ist, vermutet auf YouTube ernst zu nehmende, durchdachte und vor allem: professionell produzierte Unterhaltungs– oder gar Informationsangebote."

2. "Wer zitieren will, soll zahlen"
(tagesspiegel.de, Gregor Dotzauer)
Die FAZ will auch kurze Ausschnitte aus Buchrezensionen künftig lizenziert haben: "Kulturell gesehen ist am ärgerlichsten, dass der Lizenzierungswahn die geistige Leistung, die er schützen will, in Wahrheit beschädigt. Wo die professionell argumentierende, abwägende Kritik in den Hintergrund gedrängt wird, rückt die Geschmackskritik der Leser – wie auf Amazon – in den Vordergrund. Vielleicht entsteht wie in der Filmbranche auch ein Blurb-Wesen, das bei Redaktionen per Telefon schon mal vorab um ein tolles Adjektiv bittet."

3. "Wenn deutschen Managern die Wahrheit nicht gefällt"
(abendblatt.de, Sönke Iwersen)
Sönke Iwersen berichtet von seinen Erfahrungen als Investigativ-Journalist: "Denn wenn die vierte Gewalt eingreift, wenn ein Reporter sich anschickt, das öffentlich zu machen, was geheim bleiben soll, verfallen die meisten Manager in dasselbe Muster: abstreiten, ablenken, lügen. Und wenn das nicht hilft: prozessieren."

4. "Autoren sitzen auf rechtlich heißem Stuhl"
(djv.de, Michael Hirschler)
Michael Hirschler analyisert die Nutzungsbedingungen von "The Huffington Post in Zusammenarbeit mit Focus Online": "Autoren stellen also Beiträge kostenlos ein, und dürfen anschließend bei Tomorrow Focus darum betteln, sie auch an anderen Orten, etwa im eigenen Blog oder einem eBook-Sammelband veröffentlichen zu dürfen?"

5. "Schluss mit dem Gerangel!"
(christianfahrenbach.de)
Christian Fahrenbach bleiben die Kritiker von Huffingtonpost.de zu negativ, ohne selbst Alternativen zu liefern: "Was machen wir denn jetzt? Gratisschreiben finden wir doof, aber höhere Löhne werden nicht wiederkommen. Unternehmerische Querfinanzierung finden wir auch doof, aber übersehen vielleicht, dass seit Jahrhunderten jedes Medienangebot über Anzeigen unternehmerisch querfinanziert wird. Wer sich wie die öffentlich-rechtlichen Kollegen nicht am Markt beweisen muss, den finden wir auch doof, und als Finanzierungsmodell wird das ja auch nicht die komplette Landschaft erhalten."

6. "Correction: Nazis didn’t build Berlin Wall"
(poynter.org, Andrew Beaujon, englisch)

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15 Oct 08:06

Wenn der Weg nicht hölzern wär’

by Mats Schoenauer
GS

Bescheuert. Wer liest so etwas?? Wer schreibt so etwas?

Und jetzt ein dreifaches …Helene & Florian - HURRA! Es ist so weitHelene Fischer & Florian Silbereisen - HURRA! Es ist so weit

HURRA! Es ist so weit!

Endlich sind Helene Fischer und Florian Silbereisen …

Moment. Wir verraten es noch nicht. Mal sehen, ob Sie es selbst herausfinden. Kleiner Tipp: Für die beiden ist es …

eine wunderbare Sache, dass sie schon so lange den Weg des Lebens gemeinsam gehen. […] Helene und Florian schweben noch immer im siebten Himmel! Die gemeinsamen Fernsehauftritte zeigen, dass die Schmetterlinge im Bauch nicht weniger geworden sind. Beim “Frühlingsfest der 100 000 Blüten” nahm Flori seinen Schatz ganz verliebt in seine starken Arme. Und Helene schmiegte sich zärtlich an seine Brust. Beide ganz versunken in ihre Gefühle füreinander. Sie hüten ihre Liebe wie ein zartes Pflänzchen.

Hach ja …

Aber dennoch hatten Flori und sein Schatz bisher nie das Bedürfnis, den Bund der Ehe einzugehen — obwohl sie schon seit fünf Jahren zusammen sind.

So, jetzt reicht’s aber mit den Tipps. Haben Sie schon eine Idee, warum “Das goldene Blatt” plötzlich so in Jubelstimmung ist? Immer noch nicht? Dann lösen wir jetzt auf.

Seit mehr als fünf Jahren schlagen die Herzen von Helene Fischer (29) und Florian Silbereisen (32) nun schon im selben Takt. Und jetzt ist es so weit!

… Trommelwirbel …

Wären die Schlagersängerin und der Entertainer nämlich verheiratet, würden sie bereits ihre hölzerne Hochzeit feiern.

Oha!

Und da die beiden sehr traditionsbewusst sind, wäre der hölzerne Hochzeitstag sicher auch ein Anlass für eine romantische Feier.

Und nicht zu vergessen:
Romantisch: Würden sie hölzerne Hochzeit feiern, wäre ihre Haustür vielleicht auch mit Blumen geschmückt

Na dann, äh … HURRA!


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15 Oct 08:01

Der Star Wars Teaser Trailer von 1976

by Marc

Die von Star Wars haben den original Teaser Trailer von 1976 auf YouTube hochgeladen. So sah die Welt zum 1. Mal die Welt von Luke Skywalker und Co. Die Qualität der Trailer lässt sehr zu wünschen übrig. Vermutlich sah er im original sehr viel besser, wobei der Film zu dieser auch noch einiges an Post Production bekommen hat. Auch sonst ist der Trailer eher nur okayisch, aber hey, es ist Star Wars.

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14 Oct 13:50

Nachschuss-Tor per Fallrückzieher

by Frittenmeister
GS

Sauber!

Kurios, kurios….da verschießt der Belgier Glenn van der Linden erst mal einen Elfmeter, um ihn dann spektakulär per Fallrückzieher im Tor zu versenken. Tja, da muss man sich als Spieler schon mal die Frage stellen, was jetzt einfacher ist…der Elfmeter oder Fallrückzieher? Vermutlich zweiterer, da man hier einfach keine Zeit... Read More →

Fritten, Fussball & Bier - Ein alternativer Fussball-Blog, der sich um die wirklich wichtigen Themen des Fussballs kuemmert!

Nachschuss-Tor per Fallrückzieher

14 Oct 10:11

Freiheit – der verschwundene Diamant der norwegischen Sozialdemokratie

by Patrick Gensing
GS

Gerechtigkeit und Freiheit bedingen sich!!

Das Wahlergebnis erscheint geradezu absurd: Norwegen ist eins der reichsten Länder der Welt, Arbeitslosigkeit kein Problem; die Einnahmen aus dem Ölhandel werden in Geldspeichern von Dagobert-Duckschen Ausmaßen gehortet. Die Kriminalitätsrate ist niedrig, Bildungs- und Gesundheitswesen sowie Infrastruktur vorbildlich. Ministerpräsident Stoltenberg hat sich zudem nach dem fürchterlichen Doppelanschlag des Rechtsterroristen Anders Breivik als großer Staatsmann erwiesen. […]
14 Oct 09:24

John Lennons Imagine illustriert ☮

by Marc

John Lennons Imagine illustriert ☮

Von Pablo Stanley stammt diese tolle Visualisierung eines der besten Songs aller Zeiten: “Imagine” von John Lennon.

John Lennons Imagine illustriert ☮

(via Langweiledich.net)

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11 Oct 08:50

Können wir jetzt bitte mal über die Fünf-Prozent-Hürde reden?

by Stefan Niggemeier

6,86 Millionen Menschen haben gestern bei der Bundestagswahl gültige Stimmen abgegeben, die nicht zählen.

In den Wochen zuvor waren wir ununterbrochen angeschrien worden, wir müssten wählen gehen. Nichtwählen bedrohe die Demokratie, wurde uns eingeredet. Prominente führten im Radio und auf YouTube erbärmliche Schwänke auf, um uns daran zu erinnern, wann der Wahltermin ist, und dass jede Wahl in Frage komme, nur nicht die Nichtwahl.

Der »Spiegel«, dessen Deutschland-Teil sonst daraus besteht, nacheinander jeder einzelnen Partei zu jedem einzelnen Thema zu attestieren, dass sie es nicht kann und womöglich nicht einmal will, behauptete nun, dass man diese Leute aber unbedingt wählen müsse. Er diffamierte Nichtwähler in einer hysterischen Titelgeschichte als »träge, frustriert und arrogant« und bekam sich gar nicht wieder ein vor Fassungslosigkeit darüber, dass das Nichtwählen nicht einmal mehr ein Tabu sei und es sogar Leute gibt, die sich öffentlich dazu bekennen.

Im Namen des Kampfes gegen eine niedrige Wahlbeteiligung ließ sich noch der größte Unsinn als staatstragender Akt verbrämen. Edmund Stoiber schenkte ProSieben unter diesem Banner eine komplette Imagekampagne. Das ZDF machte mit Spitzenpolitikern Kinderspiele. RTL ließ seine Zuschauer von Daily-Soap-Darsteller ansingen: »Bewegt Euren Arsch« (»Und dann wählt, was ihr wollt, nur die Braunen bitte nicht, sowas hatten wir vor 80 Jahren schon einmal. Also bewegt euren Arsch ins nächste Wahllokal«). Und natürlich kamen auch die 41 Millionen Gratis-Ausgaben, mit denen die »Bild«-Zeitung die Republik zwangsbeglückte, als selbstloser Akt daher, »Lust auf Wählen« zu machen. »Prost Wahlzeit«, stand auf der Titelseite, »Je mehr Prozent, desto besser!«, »Auf einem Kreuz kann man nicht stehen!« und »Wer nicht wählt, wird Wirt.« Das war in seiner Schlichtheit und Idiotie nicht untypisch für die Medienkampagne insgesamt.

Es schien in weiten Teilen nicht darum zu gehen, die Menschen für Politik zu interessieren, sondern bloß an die Wahlurne zu treiben. Demokratie wurde auf diesen einen Akt reduziert: alle vier Jahre sein Kreuz zu machen, egal auf welcher Grundlage, irgendwo (nur bei den Braunen bitte nicht). Dass Demokratie davon lebt, dass Bürger sich informieren und einmischen, spielte ebensowenig eine Rolle wie die Frage, ob die Menschen nicht die Möglichkeit haben sollten, über dieses Ritual hinaus über die Politik des Landes abstimmen zu können. Nein, zwei Kreuze alle vier Jahre, mehr muss nicht sein, aber das muss sein — weil sonst angeblich dem System die Legitimation fehlt.

Wie erklären wir jetzt den vielen Leuten, die das geglaubt haben, dass ihre Stimme trotzdem nicht zählt? 15 Prozent der gültigen Stimmen gestern wurden für Parteien abgegeben, die es nicht in den Bundestag geschafft haben. Fast eine Million Menschen haben die Piraten gewählt, die sich aber vom Außenminister der Axel-Springer-AG als irrelevante »Splitterpartei« verhöhnen lassen mussten, denn die 2,2 Prozent werden von unserem parlamentarischen System automatisch genullt.

Es ist mir eine große Genugtuung, dass es die FDP nicht in den Bundestag geschafft hat, aber es geht hier ja nicht um persönliche Vorlieben, sondern um die Frage, ob es gerecht ist, dass ihre 2,1 Millionen Stimmen einfach verfallen, weil sie nicht dazu reichen, die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen. (Im übrigen würde der Wegfall der Sperrklausel dazu führen, dass nur Menschen die FDP wählen, die die FDP wählen wollen, was ihre Rolle eher relativiert hätte. Mit der Hürde wäre ein wesentliches Argument, die FDP zu wählen, weggefallen.)

Die Euro-Kritik und der Rechtspopulismus der AfD, wie immer man zu ihr stehen mag — hätten sie es angesichts von ebenfalls über zwei Millionen Wählern nicht verdient, im Parlament repräsentiert zu werden, und sei es nur mit einem kleinen Häufchen Abgeordneten?

Es braucht eine sehr gute Begründung, den Wählerwillen zu verzerren und mit einer Sperrklausel kleinere Parteien aus dem Parlament fernzuhalten. Nach dem zweiten Weltkrieg ließ sie sich leicht mit den Erfahrungen des zersplitterten Parlaments der Weimarer Republik rechtfertigen. Aber was ist die Legitimation heute? Ist unsere Demokratie wirklich davon bedroht, dass zuviele kleine Parteien im Bundestag sitzen und das Regieren schwer machen? Oder ist die größere Bedrohung aktuell nicht vielmehr, dass eine erhebliche Zahl von Menschen das Gefühl haben muss, dass ihre Interessen im Parlament gar nicht vertreten sind?

Wochenlang haben die Medien uns bis weit über die Schmerzgrenze hinaus eingetrichtert, dass unser Wahlrecht eine Wahlpflicht sei und dass jede Stimme zählt. Sollten wir nicht das Wahlergebnis von gestern zum Anlass für eine Diskussion darüber nehmen, ob es sich nicht lohnen könnte, dafür zu sorgen, dass das sogar stimmt?

11 Oct 08:42

Punkt erreicht, an dem es günstiger ist, Stuttgart um 32 Meter anzuheben, statt Bahnhof zu versenken

by noreply@blogger.com (Der Postillon)
GS

Macht Sinn. Ob das auch bei BER funktioniert??

Stuttgart (Archiv) - Das umstrittene Großbauprojekt Stuttgart 21 verzögert sich immer weiter und wird immer teurer. Kein Wunder also, dass erstmals der Punkt erreicht ist, an dem eine Anhebung der gesamten Stuttgarter Innenstadt weniger kosten würde als die Fertigstellung des geplanten Tiefbahnhofes. Dies geht aus einem neuen Gutachten hervor, das heute veröffentlicht wurde.
mehr...
11 Oct 05:36

Pisa-Studienergebnisse künftig nur noch in Hörbuchform erhältlich

by noreply@blogger.com (Der Postillon)
GS

Konsequent!

Berlin (dpo) - Nach den desolaten Ergebnissen des neuesten Pisa-Tests für Erwachsene zieht die OECD nun erste Konsequenzen. Weil die sogenannte PIAAC-Studie (Pisa für Erwachsene) ergab, dass sich das Leseverständnis vieler Bürger von Industrienationen auf dem Niveau von Schulkindern befindet, sollen Studienergebnisse künftig nur noch in Hörbuchform präsentiert werden.
[Weiterlesen]
10 Oct 13:23

Blinkend mit Hasen jonglieren: Die »Huffington Post« und die Inflation der Aufmerksamkeit

by Stefan Niggemeier

Die »Huffington Post« bietet Bloggern Aufmerksamkeit statt Geld, aber die Aufmerksamkeit, die sie bietet, muss die »Huffington Post« auch erst selbst generieren. Sie tut das atemlos, pausenlos; die ganze Seite ist wie jemand, der schnipsend, winkend, johlend, Rad schlagend, mit Kaninchen jonglierend, mit gigantischen blinkenden Pfeilen auf sich zeigend vor einem steht.

Dies ist aktuell die Startseite, und zu sagen, dass das ungefähr der unattraktivste und am wenigsten heimelige Ort ist, den ich mir vorstellen kann, geht völlig am Thema vorbei. Die Seite sieht so aus, weil ihre Verantwortlichen wissen, dass genau diese überladene, bewegte, bunte, großbuchstabige Überforderung dafür sorgt, am meisten Aufmerksamkeit und Klicks zu generieren.

Im Inneren lärmt es genau so weiter. Jeder Pups wird zu einer dröhnend stinkenden Riesenflatulenz aufgeblasen. Dies war vor wenigen Minuten die Startseite des Medien-Ressorts:

Wer den Fehler macht, auf das spektakulär klingende Versprechen vom »TREFFEN MIT DEM FEIND« zu klicken, kommt zu einem Geschichtlein, wonach ein konservativer Journalist auf Twitter erklärt hat, warum er an einem Hintergrundgespräch mit Präsident Obama teilgenommen hat, über dessen Inhalt er nichts sagen darf. Sechs Tweets, die praktisch keine Beachtung fanden, und in ihrer Einleitung dazu muss selbst die »Huffington Post« zugeben, dass es fast keine Proteste aus der konservativen Ecke gab, für die der Mann sich überhaupt hätte rechtfertigen müssen. Aber eine Aufmachung, als hätte sich Obama mit dem Chef der Taliban getroffen.

Der Medienteil besteht sonst gerade aus:

  • der Meldung, dass eine Korrespondentin CNN verlässt, was eine andere Seite gemeldet hat
  • dem Gerücht, dass der Sohn der Schauspielerin Mia Farrow bei MSNBC anfangen könnte, was eine andere Zeitung gemeldet hat
  • einigen Sätzen von Alec Baldwin, dass er zunächst gar nicht so scharf darauf war, für MSNBC zu arbeiten, was er einer anderen Seite gesagt hat
  • einer Meldung über Einschaltquoten, die auf einer anderen Seite gestanden haben
  • einem Video von einer Diskussion auf MSNBC
  • einem Zitat aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk NPR
  • einer AP-Meldung über Journalisten, die in Syrien festgehalten werden
  • einer Meldung, dass die Berichterstattung über die Präsidentschaftswahl 2016 schon jetzt extrem umfassend ist, was eine Studie ergab

Hinter der vielversprechenden Schlagzeile »The Ultimate Example Of The Power Of The Press« verbirgt sich eine Reuters-Meldung, wonach der iranische Verhandlungsführer im Atom-Streit sich über den Bericht einer Hardliner-Zeitung so sehr geärgert habe, dass er physische Schmerzen bekam und sich im Krankenhaus untersuchen ließ. Mit der Original-Überschrift der Nachrichtenagentur (»Hardline newspaper report sends Iran foreign minister to hospital«) ist natürlich kein Blumentopf zu gewinnen.

Die Beobachtung, dass Obama bei einer Pressekonferenz nur Journalisten von kleineren Medien aufrief und nicht die großen, führt in der »Huffington Post« zur nicht weiter erklärten Teaser-Zeile: »SHUT OUT«.

Und auch der (aus einem anderen Medium abgeschriebenen) Beobachtung, dass eine bekannte MSNBC-Journalistin bei einem Vortrag vor Studentinnen und Journalistinnen einer jungen Frau womöglich einen Kontakt zum Sender verschafft hat, verschafft die »Huffington Post« die angemessene größtmögliche Beachtung.

Das wird alles, gemessen an Aufmerksamkeit, wunderbar funktionieren. Der designierte Chefredakteur der deutschen Ausgabe der »Huffington Post«, Sebastian Matthes, erzählt auch stolz, dass man im Redaktionssystem mehrere alternative Überschriften und Bebilderungen anlegen kann und dann sieht, welche besser geklickt und verlinkt wird.

Wenn man erfolgreich auf einen Artikel gelockt wurde, ist es damit natürlich nicht getan. Zu fast jedem Stück gehört eine Bildergalerie oder ein Video, locken Dutzende weitere Teaser, laden Symbole zum Twittern, E-Mailen, Teilen, Kommentieren ein. Ich soll den Autoren folgen, Themen abonnieren, Newsletter bestellen, das Ressort liken, es bei Reddit unterbringen, die regelmäßig vierstellige Zahl von Kommentaren zum Text lesen. Die ganze Seite brüllt: Mach mit! Tu was! Komm hierher! Schau hierüber! Klick das!

Das ist vermutlich vorbildlich und unzweifelhaft erfolgreich, gemessen an einer einzigen Währung: Aufmerksamkeit.

Die »Huffington Post« ist Meister darin, Aufmerksamkeit zu generieren und sich von anderswo generierter Aufmerksamkeit einen möglichst großen Teil abzuzwacken. Die eigentlich entscheidende Frage, worauf diese Aufmerksamkeit gerichtet ist, tritt hinter der Frage, wie man sie steigern kann, völlig zurück. Aufmerksamkeit ist ein Wert an sich. Hey: Boris Becker, der Mann, von dem man wirklich schon lange nichts mehr gehört und gelesen hat, wird der erste Blogger der an diesem Donnerstag startenden »Huffington Post Deutschland«. Hurra!

Das kann man natürlich alles machen, das ist auch nicht der Sargnagel im deutschen Journalismus. Ich glaube nur, dass der hiesigen Medienlandschaft kaum etwas weniger gefehlt hat als eine solche Windmaschine. Es spricht viel dafür, dass die deutsche »Huffington Post«, wie ihr amerikanisches Vorbild, für Menschen, die guten Journalismus und einzigartige Inhalte suchen, ein eher unwirtlicher Ort wird.

Und dann ist es schon bemerkenswert, wie schwer sich selbst die »Huffington Post« noch damit tut, die ganze Aufmerksamkeit, die sie erfolgreich generiert, in Geld umzuwandeln. Nach Berechnungen des »Handelsblatts« schreibt sie international rote Zahlen. Auch Aufmerksamkeit ist eine Währung, die unter Inflation leidet.

10 Oct 07:39

Alaska-Fieber: Und irgendwann zieht es jeden into the wild…

by Doris Neubauer
GS

Habt Ihr den Film "Into zhe Wild" gesehen? Soundtrack von Eddie Vedder

“Sitzen drei Männer in Indien in einem Zug. Ein Amerikaner, ein Brite und ein Deutscher…” Dustin, seines Zeichens eben dieser Amerikaner, erzählt uns gerade keinen Witz, sondern eine seiner Reise-Geschichten. Von denen gibt es Zahlreiche. “Schreiben kann ich über meine Erlebnisse nicht, aber darüber berichten”, so hat er sich heute Morgen angepriesen und uns die Idee schmackhaft gemacht, mit uns im Mietwagen in den Denali Nationalpark mitzufahren. Er hätte sich gar nicht so anstrengen müssen, wir hätten ihn auch so an Bord genommen. Und schon hat Dustin wohl wieder eine Reisegeschichte, diesmal mit dem Anfang: Sitzen drei Menschen in Alaska in einem Auto. Ein Amerikaner, ein Deutscher und eine Österreicherin.

Für uns drei ist es nicht nur der Beginn einer siebenstündigen Autofahrt, sondern einer ganzen Reise. Durch Alaska nämlich, diesen abseits gelegenen Bundesstaat der USA, der vor allem für seine Kälte und Wildnis bekannt ist. Von ersterer spüren wir im Moment noch gar nichts: Ende August haben wir die wohl letzten schönen Tage mit strahlendem Sonnenschein erwischt. Wie viel Glück wir damit haben, stellen wir vor allem beim Anblick des höchsten Berges der USA, dem Mount McKinley, fest, der mit seiner schneebedeckten Spitze beeindruckend aus den umliegenden Bergen und Gletschern des Nationalparks Denali emporragt.

MountMcKinley-bei-Schönwetter-(Foto-Doris)

Ja, der Nationalpark ist für uns alle das erste Ziel der Reise. Von Anchorage, dem Landeplatz unserer Flieger einmal abgesehen. “Ich will das richtige Alaska sehen”, schwärmt Dustin, der anders als wir im Park campen möchte, und die Aufregung in seiner Stimme straft seinen bedenklichen Blick Lügen. Wobei ich Letzteren verstehen kann: Von Ausrüstung kann man nämlich bei seinem spärlichen Gepäck kaum sprechen. Ein billiges Supermarkt-Zelt, ein warmer, aber löchriger Pulli, eine Trekkinghose, Feuerzeug. Gut, dass ihn unser CouchSurfing-Host mütterlich-fürsorglich noch vor dem Abschied mit Bärenspray und einem kleinen Campinggrill ausgestattet hat. Der kurze Stopp im Safeways, der in Alaska trotz Übernahme durch den US-Konzern noch immer den alten Familiennamen des Vorgängermarkts Carrs trägt (Illusion ist alles), hat ihm auch jede Menge Tütensuppen eingebracht. Na immerhin.

Das richtige Alaska also. Das mit wilden Bären, dem Kampf gegen Naturgewalten, dem des Jagens nach Essbarem, dem des Daseins ohne Warmwasser oder jeglichen Komfort, indem das Ich gegen den Rest Stand halten muss… Er ist nicht der Einzige, den diese Sehnsucht plagt. Alaska-Fieber, so lautet die Diagnose, und gegen das ist keine(r) gefeit.

Achtung-Wildlife-(Foto-Doris)

Sie hat auch Olaf gepackt, diese extreme Anziehungskraft des Landes. Groß und breit, mit Holzhackerhemd und Kappe, ein Bier in der einen Hand, Zigarette in der anderen steht der gebürtige Deutsche vor mir und könnte optisch kaum alaskischer sein. Der blonde Rauschebart verhüllt Teile des Gesichts, das mir gleich unglaublich vertraut ist. Nein, die Ähnlichkeiten zu seinem Bruder, meinem ehemaligen Chef, kann er nicht leugnen – auch wenn die Unterschiede zum glattrasierten, kahlköpfigen Anzugträger in Österreich kaum größer sein könnten. 1998 ist Olaf mit dem Fieber angesteckt worden, damals, als er mit einem Kanu den Yukon entlang gepaddelt ist. Seit sieben Jahren lebt er jetzt in einer „Cold Cabin“ nahe Fairbanks, einer dieser Holzhütten, die ohne fließendes Wasser auskommen und in denen fast jeder in Alaska einmal gelebt hat. Sogar die Tourismus-Chefin der Stadt hat es Jahre in so einer bescheidenen Bleibe ausgehalten. Heimelig hat er sein „Haus“ eingerichtet: An einer Wand hängen Harley Davidson-Sticker, die andere ist voller Kappen, die dritte wiederum vollgestopft mit Büchern. Fast könnte man ob der gemütlichen Atmosphäre vergessen, dass sich das Plumpsklo draußen befindet und die nächste Duschgelegenheit im fünf Minuten entfernten Pub wartet.

Doch wer braucht schon ein Bad, wenn es Internet gibt? Wir trinken das zweite Bier und erzählen uns Geschichten. Über Alaska. Über die Wildnis. Über das Fieber, das manche zeitlebens nicht loslässt und mit dem Verlust desselben enden kann. Eine Tatsache, von der „Into The Wild“, die Verfilmung des Lebens von Christopher McCandless romantisiertes Zeugnis ablegt.

Into-the-Wild-Film-Bus-in-der-49th-Brewery-(Foto-Doris)-(2)

Es ist der Mythos rund um den jungen US-Amerikaner, der 1992 im Nationalpark Denali in einem verlassenen Linienbus der „Fairbanks City Transit System“ gestorben ist, der auch jetzt noch unzählige Menschen infiziert. So sehr, dass sie sich auf dessen Spuren begeben. Die 49th Brewery im Nationalpark hat einen regelrechten Besucherschwung erlebt, seitdem der Film-Bus von „Into The Wild“ auf ihrem Gelände steht, und findige Veranstalter bieten McCandless-Touren im Hubschrauber oder Geländefahrzeug an. Die Meisten jedoch pilgern zu Fuß auf dem Stampede Trail hin zu diesem „Magic Bus“.

Dustin-im-Nationalpark-Denali-(Foto-Dustin)

Der alte Linienbus 142 steht nämlich noch immer an der Stelle, an der „Alexander Supertramp“ alias Chris tot aufgefunden worden ist. Ein Abtransport?! Zu teuer, zu umständlich, keiner fühlt sich zuständig – auch wenn immer wieder gerade in den Medien die Forderung danach ertönt. Schließlich müssen Jahr für Jahr zahlreiche Pilger geborgen werden, die sich ähnlich schlecht ausgerüstet und vorbereitet wie ihr „Held“ auf die Suche nach Chris Vermächtnis begeben. Wie drei Deutsche, die am 27. Mai diesen Jahres per Helikopter gerettet werden mussten: Sie hatten Glück, dass sie mit ihrem Leben davon gekommen sind… ein Glück, das eine 29-jährige Schweizerin 2010 nicht hatte.

Und Dustin?! Er hat sein “richtiges Alaska” bekommen: “Was für ein irres Abenteuer. Am Tag, nachdem wir uns verabschiedet haben, habe ich 80% meines Zeugs in eine Lager gegeben und bin ins Hinterland. Allein. Ich habe eiskalte Temperaturen erlebt, heftigen Regen, Nordlichter, und habe mich vor Schreck fast in die Hose gemacht, als ich zwei Grizzlybären in 40 Meter Entfernung von meinem Schlafplatz entdeckt habe. Wow, unglaublich. Ich liebe Alaska!!!” All das schreibt er mir später in einer Mail, und ich weiß: Wieder einer, den wir verloren haben – ans Alaska-Fieber!

 

Foto Dustin mit Zelt: Dustin Homicki
Offenlegung: Herzlichen Dank an Condor für die Unterstützung bei den Flügen, an Airbnb und Best Western für Übernachtungs-Gutscheine sowie an die Regionen Anchorage und Fairbanks für den Support.

Dieser Artikel Alaska-Fieber: Und irgendwann zieht es jeden into the wild… wurde von Doris Neubauer auf Reisedepeschen gepostet. Reisedepeschen - Ausgezeichnete Reiseberichte aus aller Welt

10 Oct 06:43

Tablet-Magazine, Interaktion, Sprachpolizei

by Ronnie Grob
GS

Der erste Beitrag ist ganz interessant.

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an 6vor9@bildblog.de.

1. "Breaking the utterly bad: Die bevorstehende TV-Revolution"
(gutjahr.biz)
Richard Gutjahr schreibt zur Zukunft des Fernsehens: "Wenn der Fernseher lernt, einem immer das anzubieten, worauf man gerade Lust hat, wer möchte jemals wieder zurück? Nutzern dieser Streaming-Plattformen wird auf einmal klar, wie sie jahrzehntelang von Sendern und Werbetreibenden sprichwörtlich an der kurzen Leine gehalten, sprich: für dumm verkauft wurden."

2. "Welche digitale Presse?"
(jan.twoday.net)
Jan Söfier vermisst die digitale Presse in Deutschland: "Auf den Webseiten finden sich, bis auf wenige Ausnahmen, nur Nachrichten und vereinzelte Print-Texte — oft die besten Texte nicht. Als Beispiel sei nur die Seite 3 der Süddeutschen Zeitung genannt. Okay, man kann sie schon lange als ePaper in der ganzen Ausgabe für zwei Euro erwerben, aber wer macht das?"

3. "Why tablet magazines are a failure"
(gigaom.com, Jon Lund, englisch)
Jon Lund bemerkt, dass er digitale Magazine auf dem Tablet nicht liest, selbst wenn er sie selbst abonniert und bezahlt hat: "When I nevertheless manage to find the time to open up an iPad magazine, I feel as if I’m holding an outdated media product in my hands. That’s ironic because these apps tend to be visually appealing, with interactive graphics, embedded videos and well-crafted navigation tools. But the gorgeous layout that works so well in print gets monolithic, almost scary, in its perfectionism on the iPad, and I find myself longing for the web. It’s messy but far more open, more accessible and more adaptable to me, my devices and needs."

4. "Dumm, böse und zensiert"
(clack.ch, Réda Philippe El Arbi)
Die Rückmeldungen des Publikums auf Artikel sollte man nicht ignorieren, findet Réda Philippe El Arbi: "Interaktion besteht nicht darin, ein 'I like'-Button unter dem Artikel zu installieren, sondern man muss sich als Journalist und als Medium den Meinungen stellen. Wer diesen Hasstiraden in den Kommentarspalten etwas entgegensetzen will, muss sich auf das Schlachtfeld begeben, sich die Hände schmutzig machen. Wer als Journalist seine Meinung in Kommentarschlachten nicht nachdrücklich vermitteln kann, hat vielleicht den Beruf verfehlt."

5. "Infantile Sprachmagie"
(taz.de, Arno Frank)
Arno Frank schreibt über "antirassistische Sprache": "Wenn sprachgesetzliche Novellen sich alle fünf Minuten selbst aktualisieren, sind irgendwann nur noch die ehrenamtlichen Führungsoffiziere der Sprachpolizei auf dem neuesten Stand. Welches Wort ist gerade in Quarantäne? Welches hat Freigang? Das ist Herrschaftswissen, und entsprechend schnöselig klingen die Zurechtweisungen." Siehe dazu auch "Eine Minderheit im Medienfokus: Roma? Sinti? Zigeuner?" (nzz.ch, Martin Woker) und "Meine Suppe ess’ ich nicht unter anderem Namen!" (sprachlog.de, Anatol Stefanowitsch).

6. "Aktenzeichen XY Mallorca Special"
(youtube.com, Video, 3:44 Minuten)

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