Immer wenn Akteure aus dem Berliner Politbetrieb wie Rainer Baake lauthals etwas von »Erfolg« verkünden, ist besonders hohe Vorsicht angebracht. »Das vom Energierat beschlossene Paket »Saubere Energie für alle Europäer« ist ein Meilenstein. Es gestaltet fast den gesamten europäischen Energierahmen neu.«, verkündete Baake Anfang dieser Woche.
Baake ist einer der Hauptideologen der Energiewende, war früher Staatssekretär in Hessen, als Joschka Fischer Umweltminister in Wiesbaden war. Beide wollten das Kernkraftwerk Biblis sofort dichtmachen, der damalige Bundesumweltminister Töpfer verhinderte dies. Für alle Außenstehenden unverständlich machte der damalige Wirtschaftsminister Gabriel den Grünen zum Staatssekretär. Seine Nachfolgerin Zypris hat nichts daran geändert. Baake war auch einmal Bundesgeschäftsführer der äußerst dubiosen Deutschen Umwelthilfe und will das Energiesystem umbauen. Bisher allerdings trägt er die wesentliche Mitschuld an dem Energiedesaster, an extrem hohen Strompreisen und dem Ruin der alten Energieerzeuger. Der gelernte Volkswirt ist mit verantwortlich für die Vernichtung von Werten in Milliardenhöhe.
Rainer Baake vertritt Deutschland bei den Brüsseler Energieverhandlungen. Jetzt will er nichts Geringeres als den europäischen Energiemarkt mal eben neu ordnen. Was in Deutschland schon nicht funktioniert, soll nun Europa aufgezwängt werden. »Saubere Energie für alle Europäer« soll ein Vorzeigeprojekt der EU sein. Sie basteln an einer »Energieunion«, sind sich aber darüber im Klaren, wie schwierig es werden würde, ein entsprechendes Gesetzpaket auf nationaler Ebene umzusetzen. Die EU-Kommission möchte 30 Prozent Energieeinsparung bis zum Jahr 2030 erreichen. Beachtlich hochfliegende Pläne, die Bürger Europas können sich lediglich glücklich schätzen, dass die meisten Gesetzesvorschläge als zahnloser Bettvorleger enden. Bisher zeigen die meisten europäischen Staaten – das abschreckende Beispiel Deutschlands vor Augen – wenig Neigung auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.Vor einem Jahr hat die EU ein »Winterpaket« (nennt sie tatsächlich so) vorgestellt, ein Paket an Gesetzesvorschlägen für eben »Saubere Energie für alle Europäer«.
Im Wesentlichen handelt es sich um eine Verbreitung der deutschen Energievorstellungen über Europa. Unter anderem mit den Parolen »keine Diskriminierung einer Stromart«, alle Verbraucher sollen das Recht haben, Strom zu erzeugen und der Leerformel »Mehr Energieeffizienz«.
In dieser Woche verkündet Baake lauthals, dass die »28 EU-Energieminister Weichen auf europäische Energiewende gestellt hätten«. Ein Schritt, den die Minister am 18. Dezember beschlossen haben: »Neue Kohlekraftwerke dürfen an diesen Kapazitätsmärkten ab Ende 2025 und Bestandsanlagen ab Ende 2030 nicht mehr teilnehmen. Zwischen 2025 und 2030 soll die Förderung jährlich abgesenkt werden.«
Im Klartext: Den europäischen Ländern sollen Kohlekraftwerke verboten werden, nicht direkt, sondern über den Umweg, dass sie »an diesen Kapazitätsmärkten … nicht mehr teilnehmen (dürfen).« Klingt nicht direkt nach drastischem Verbot, ist aber im Effekt das Gleiche. Der Kohleausstieg für alle EU-Länder soll also durch die Hintertür eingeführt werden. Die Kommission hatte bereits vorgeschlagen, die Kohleverstromung in Europa zu reduzieren.
Die Gefahr größerer Blackouts, vor der die Fachleute schon seit langem warnen, wird damit nicht nur Deutschland treffen, sondern auch andere EU-Länder. Auch eine Art Solidarität: Warum soll nur Deutschland allein den Untergang seiner industriellen Basis zu tragen haben?
Wir sehen einmal kurz nach, wo seit längerer Zeit unser Strom in Deutschland herkommt. Denn kritisch für die Stromversorgung sind vor allem die langen dunklen Wintermonate, kurze Tageszeiten, Hochdruckwetterlagen, dichte Wolkendecken, durch die fast keine Sonne dringt, wenig Wind auf der Nordsee. So sieht dann das Strombild auch aus. Ohne Kohle- und die wenigen Kernkraftwerke säßen wir im Dunklen. Von Sonne und Wind kommt nichts, kann auch nichts kommen, wenn nichts da ist:
Nur Hardcore-Ideologen behaupten dann fußaufstampfend: Und es geht doch!
Vielleicht deutet sich auch so etwas wie blanke Panik bei Baake & Co an. Leute wie er wollen sich möglicherweise auch über die Brüsseler Bande Unterstützung für ihr Projekt »Zerstörung Industrielandschaft« holen. Denn ein wesentlicher Punkt der jetzigen Brüsseler Beschlüsse ist die weitere Öffnung der europäischen Netze. Baake in unziemlich imperialistischem Tonfall: »Wir definieren Versorgungssicherheit nicht mehr rein national, sondern europäisch.«
Das neue Verfahren soll laut Bundeswirtschaftsministerium vorsehen: »Die Mitgliedstaaten müssen die grenzüberschreitenden Stromleitungen schrittweise immer weiter für den europäischen Stromhandel öffnen. Dafür ist ein Zielwert in Höhe von 75 % beschlossen worden, der Ende 2025 erreicht werden muss. Die Mitgliedstaaten können selber entscheiden, wie sie das erreichen wollen: Indem sie ihre Gebotszonen verkleinern oder durch einen Maßnahmenplan für die Modernisierung der Netze und den Netzausbau und sogenannte Redispatch-Maßnahmen, um die verbleibenden Engpässe zu beheben. Wenn die Mitgliedstaaten diese schrittweise Öffnung der grenzüberschreitenden Stromleitungen nicht erreichen, kann die Kommission Maßnahmen vorschlagen und als letzte Konsequenz auch einen Teilung der Gebotszonen anordnen.«Staatssekretär Baake: »Das neue Verfahren zum Umgang mit internen Netzengpässen gibt den Mitgliedstaaten Zeit, ihre Netze auszubauen. Es macht aber andererseits auch sehr klar, dass sich die Mitgliedstaaten nicht länger auf ihren internen Engpässen ausruhen können.« Das ist der passende Tonfall, den die deutschen Nachbarn so schätzen gelernt haben.
Das bedeutet in erster Linie Hilfe für die geplagten deutschen Stromnetze, wenn wieder einmal zu viel Windstromüberschuß das Netz überschwemmt und die deutschen Netzbetreiber schwitzen, wohin mit den Mengen? Strom muss genau in dem Augenblick, in dem er erzeugt wird, irgendwohin und verbraucht werden. Speichern geht eben nicht. Wenn in Deutschland absolut nichts mehr damit anzufangen ist, dann bleibt nur noch das Ausland übrig. Dort trifft er aber auch auf immer weniger Freude. Denn der zerstört dort Netze und Märkte. Daher machen Länder wie Polen bereits dicht.
Die südlichen Länder werden sich wohl kaum um diese Brüsseler Beschlüsse kümmern. Die Reaktion der osteuropäischen Länder dürfte eindeutig sein: Mit uns nicht! Sie können ihren Bevölkerungen keine ins wahnwitzige gesteigerten Kosten zumuten, Vorrang hat der Ausbau einer einigermaßen stabilen und preiswerten Energieversorgung. Der Brüsseler Beschluss von dieser Woche hat daher zur Folge: noch mehr Grenzsperren in den Netzen. Mit Phasenschiebern wie bereits an deutsch-polnischen Netzübergängen wird verhindert, dass Strom aus deutschen Anlagen die Netze überschwemmt. Statt Eiserner Vorhang nun Netzsperren als Trennlinie zwischen West und Ost. Der Wahnsinn hat sich nur umgekehrt.Baake in denglischem Phrasendresch: »Die Bedeutung der neuen Governance für die Energieunion geht aber über die Erfüllung der 2030-Energie-und Klimaziele hinaus. Erstmals gibt sich hier einer der größten Wirtschaftsräume der Welt einen gemeinsamen Plan, wie die Mitgliedstaaten zur langfristigen Dekarbonisierung und Versorgungssicherheit Europas beitragen wollen.«
Der Beitrag erschien zuerst bei Tischys Einblick hier
Das Streckennetz der Bahn gehört zu einem der frequentiertesten und modernsten in Europa. Deshalb und vor allem damit es auch so bleibt, sind natürlich immer wieder entsprechende Modernisierungsarbeiten notwendig – so auch 2019.
Vom 8. Dezember 2019 bis vsl. zum Ende der Sommerferien 2020 (12. August 2020) sind infolge akuter Beschädigungen am Bahndamm zwischen Münster (Westf.) und Lünen entsprechende Bauarbeiten erforderlich.
Die Auswirkungen im Überblick:
IC Hamburg-Koblenz-Stuttgart verkehren zwischen Münster-Essen ohne Halt in Dortmund und Bochum, teilweise mit Zusatzhalt in Gelsenkirchen.
IC Hamburg-Koblenz-Frankfurt-Passau verkehren zwischen Münster-Dortmund über alternative Strecke und in Nord-Süd-Richtung ab Dortmund ohne Halt in Hagen Richtung Süddeutschland.
Die Nahverkehrszüge zwischen Münster und Dortmund verkehren wie gewohnt.
2. Zeitweise Totalsperrung Koblenz-Mainz
Vom 3./4. Januar bis 31. März müssen in den Nächten sowie an den Wochenenden die Fernverkehrszüge zwischen Koblenz und Mainz umgeleitet werden.
Die Auswirkungen im Überblick:
Die Zeitlagen der zwischen Koblenz und Mainz fahrenden ICE/IC-Züge verschieben sich infolge der Umleitung meist um 15-30 Minuten. Dabei gibt es teilweise auch frühere Abfahrten als sonst: südlich von Koblenz vor allem bei den ICE/IC-Zügen nach Hamburg sowie nördlich von Mainz in den IC/EC-Zügen nach Österreich, in die Schweiz und die Alpenregion.
Dadurch können diese Züge nach der Umleitung gemäß Regelfahrplan fahren. Die ICE-Fahrten Dortmund-Wien und retour fahren zwischen Mainz und Hanau in rund 15-20 Minuten veränderter Zeitlage und via Frankfurt Süd statt Hbf. Die Fernverkehrshalte in Bingen und Boppard müssen im Bauzeitraum wegen der Umleitung entfallen.
3. Arbeiten an Sicherungstechnik Hannover-Berlin
Vom 12. Januar bis 17. Mai werden zwischen Oebisfelde und Wustermark Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik durchgeführt, so dass die Züge nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von max. 160 km/h verkehren können.
Die Auswirkungen im Überblick:
ICE Berlin Gesundbrunnen-Hannover-Hamm-Köln Hbf beginnen und enden in Berlin Ostbahnhof statt Gesundbrunnen, halten zum Teil nicht in Spandau, fahren in Berlin Hbf bis zu 30 Minuten früher als sonst ab und kommen in der Gegenrichtung ca. 20 Minuten später an.
ICE Berlin Ostbahnhof-Braunschweig-Frankfurt/M-Basel-Interlaken und ICE Berlin Ostbahnhof-Braunschweig-Frankfurt/M Flughafen verkehren auf dem Regelweg, fahren in Berlin Ostbahnhof ca. 25 Minuten früher als sonst ab und kommen in der Gegenrichtung ca. 10 Minuten später an. IC Berlin Ostbahnhof-Hannover-Amsterdam Central verkehren auf dem Regelweg mit einer Reisezeitverlängerung bis ca. 5 Minuten.
4. Bauarbeiten Herford-Bielefeld
Aufgrund von Sanierungsarbeiten an der Strecke zwischen Herford und Brackwede und an drei Eisenbahnbrücken muss die Bahnstrecke bei Bielefeld vom 16. März bis 11. Oktober gesperrt werden. Die Fernverkehrszüge werden großräumig umgeleitet oder über die parallele Güterzugstrecke geführt.
Die Auswirkungen im Überblick:
Die ICE-Züge zwischen dem Ballungsraum Rhein/Ruhr und Berlin verkehren ab und bis Bielefeld weiterhin jede Stunde. Ab und bis Düsseldorf, Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund bzw. ab und bis Köln über Wuppertal, und Hamm fahren die ICE zweistündlich – mit dann doppelter Sitzplatzkapazität. Das stündliche Trennen und Vereinigen der ICE in Hamm (Westf.) entfällt vorübergehend. Der Halt Hagen entfällt vorübergehend, Hamm kann nur zweistündlich statt stündlich bedient werden. Ersatzweise bestehen Umsteigeverbindungen.
In der zweistündlichen IC Linie Köln-Dortmund-Hannover-Leipzig-Dresden entfallen die Halte in Herford und Gütersloh. Die vor allem an den Wochenenden angebotenen zusätzlichen IC-Züge Berlin-Hannover-Köln werden meist über Münster (z.T. mit Halt) umgeleitet. Die Halte Herford, Bielefeld, Gütersloh, Hamm (Westf), Dortmund, Essen und Mülheim entfallen dadurch. Für Reisende, die von Halteausfällen betroffen sind, bestehen alternativ Umsteigeverbindungen mit Nahverkehrszügen zu den nächstgelegenen Knotenbahnhöfen mit Fernverkehrsanschluss.
Bahnsteigarbeiten München Hbf
Vom 2. Januar bis 1. September finden Tunnelbohrungen für Rettungsschächte in München Hbf zwischen den Gleisen 11/12, 16/17 und 20/21 sowie an den Haltestellen Donnersberger- und Hackerbrücke statt.
Die Auswirkungen im Überblick:
Während der Sperrung der Gleise 20/21 vom 02.01. bis 15.03., Gleis 11/12 vom 16.03. bis 15.05. und Gleis 16/17 vom 16.05. bis 19.07. kommt es vereinzelt zu Haltausfällen München Hbf und Reisezeitverlängerungen von ca. 5 bis 10 Minuten.
In der Zeit vom 27.07. bis 02.09. jeweils in den Nächten von Samstag auf Sonntag und Sonntag auf Montag ist die Strecke zwischen München Hbf und München Laim in der Zeit von 22:50 Uhr bis 4:50 Uhr total gesperrt. Es erfolgen bei ankommenden Zügen großräumige Umleitung über München Ost mit Fahrzeitverlängerungen von bis zu 30 Minuten.
6. Eingleisige Sperrung Augsburg-Nürnberg
Vom 28. Februar bis 24. Juni steht während der Woche aufgrund von Bauarbeiten nur ein Gleis zwischen Mündling und Otting Weilheim zur Verfügung. An Wochenenden vom 29. März bis 24. Juni - ausgenommen am Osterwochenende - ist die Strecke zwischen Donauwörth und Augsburg von Freitag 20:40 Uhr bis Montag 4:10 Uhr total gesperrt.
Die Auswirkungen im Überblick:
Die Fernverkehrszüge verkehren von Montag bis Freitag auf dem Regelweg mit einer Reisezeitverlängerung von bis zu 25 Minuten und fahren teilweise früher als sonst ab. Am Samstag und Sonntag werden die Fernverkehrszüge mit einer Reisezeitverlängerung von ca. 20 Minuten umgeleitet, fahren in München Hbf ca. 20 Minuten früher als sonst ab und einzelne Züge fallen auf Teilabschnitten aus.
7. Eingleisige Sperrung Salzburg-Rosenheim
Vom 11. April bis 24. Juni steht auf dieser Strecke wegen Gleiserneuerungen nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung.
Die Auswirkungen im Überblick:
Fernverkehrszüge verkehren auf dem Regelweg mit einer Reisezeitverlängerung von ca. 20 Minuten, fahren in München Hbf bis zu ca. 20 Minuten früher als sonst ab und einzelne Züge fallen auf Teilabschnitten aus.
8. Totalsperrung Magdeburg-Halle (Saale)
Vom 11. Juni bis 14. Dezember steht die Strecke zwischen Magdeburg und Halle wegen Bahnübergangsarbeiten und Arbeiten am elektronischen Stellwerk Köthen dem Fernverkehr nicht zur Verfügung.
Die Auswirkungen im Überblick:
Die Intercitys von Köln über Hannover-Magdeburg-Leipzig bis nach Dresden werden ohne Verspätung mit Halt in Dessau und Bitterfeld statt in Halle (Saale) umgeleitet.
In Dessau besteht Anschluss nach Köthen, in Bitterfeld nach Halle (Saale) IC Norddeich Mole-Hannover-Magdeburg-Leipzig werden mit einer Reisezeitverlängerung von ca. 30 Minuten mit Halt in Dessau und Bitterfeld statt Köthen umgeleitet. In Dessau besteht Anschluss nach Köthen. Halle (Saale) wird auch während der Bauarbeiten weiterhin von den IC in dieser Relation bedient.
9. Schnellfahrstrecke Hannover-Göttingen
Nach fast 30 Jahren ist es Zeit für eine größere Sanierung auf unserer ältesten Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Würzburg. Gestartet wird im kommenden Jahr zwischen Hannover und Göttingen. Erneuert werden Gleise, Weichen und Technik an und auf der Strecke. Startschuss ist der 11. Juni 2019 und abgeschlossen wird der erste Abschnitt am 14. Dezember 2019.
Ganz ohne Reisezeitverlängerungen ist so eine große Baumaßnahme nicht umzusetzen. So sind die Züge im Fernverkehr in der ersten Bauphase 2019 auf den Verbindungen Hamburg-Frankfurt, Berlin-Frankfurt und Hamburg- München jeweils ca. 30 bis 45 Minuten länger unterwegs. Zwischen Hamburg bzw. Berlin und Frankfurt kommt es zu Kapazitätseinschränkungen.
Darüberhinaus werden die im folgenden erwähnten Abschnitte auf der Schnellfahrstrecke Hannover - Würzburg bis ins Jahr 2023 ebenfalls saniert:
Göttingen–Kassel (23. April bis 15. Juli 2021)
Fulda–Würzburg (2022)
Kassel–Fulda (2023)
10. Totalsperrung Essen-Düsseldorf
Zwischen Essen und Düsseldorf werden in der Zeit vom 12. Juli bis 26. August zahlreiche Einzelbaumaßnahmen gebündelt: U.a. werden Gleise und Weichen erneuert, der Lärmschutz verbessert, Reparaturen an Autobahn- und Ruhrbrücken durchgeführt und Anlagen für das Elektronische Stellwerk in Duisburg angepasst.
Die Auswirkungen im Überblick:
ICE Züge Düsseldorf - Berlin beginnen und enden in Essen, die Halte Düsseldorf Hbf und Düsseldorf Flughafen und Duisburg entfallen. ICE Züge der Linie Dortmund – Köln – Frankfurt – Nürnberg - München beginnen und enden in Düsseldorf Hbf. Die Halte in Essen, Bochum und Dortmund entfallen. ICE Züge der Linie Dortmund – Köln – Stuttgart – München werden über Gelsenkirchen umgeleitet, die Halte in Essen und Bochum entfallen.
Es kommt zu Fahrzeitverlängerung von 15 Minuten. ICE-Züge der Linie Frankfurt – Köln – Amsterdam werden über Köln Messe/Deutz umgeleitet, der Halt Köln Hbf entfällt. IC-Züge der Linie Hamburg – Köln – Süddeutschland werden über Gelsenkirchen umgeleitet, die Halte Dortmund, Bochum und Essen entfallen. In Bahnhöfen, die von Halteausfällen betroffen sind, bestehen alternativ Umsteigeverbindungen mit Nahverkehrszügen oder Bussen des Schienenersatzverkehres zu den nächstgelegenen Kontenbahnhöfen mit Fernverkehrsanschluss.
11. Bauarbeiten Heidelberg-Karlsruhe/Stuttgart
Vom 20. Juli bis 8. September steht im Rahmen des Streckenausbaus zwischen Heidelberg und Bruchsal vorübergehend nur ein Gleis zur Verfügung, nachts muss die Strecke komplett gesperrt werden.
Die Auswirkungen im Überblick:
Fernverkehrszüge, die sonst via Heidelberg und Wiesloch-Walldorf fahren, müssen zum großen Teil zwischen Mannheim bzw. Weinheim und Stuttgart umgeleitet werden. Dadurch können für Heidelberg und Wiesloch-Walldorf in der Regel keine direkten Fernverkehrsverbindungen z.B. von/nach Mainz/Köln, Stuttgart/München und Karlsruhe angeboten werden. Zwischen Frankfurt und Heidelberg halbiert sich das Fernverkehrsangebot etwa auf einen Zweistundentakt.
Dabei fährt die ICE/IC-Linie Stralsund/Hamburg–Kassel–Marburg–Frankfurt–Darmstadt–Heidelberg–Karlsruhe vorübergehend nur zwischen Kassel und Heidelberg; lediglich am Wochenende werden einzelne Fahrten stattdessen ab Weinheim bis nach Karlsruhe umgeleitet - ohne Halt in Heidelberg, Wiesloch-Walldorf und Bruchsal. Dieses Angebotskonzept für die Linie Stralsund/Hamburg–Kassel–Marburg–Frankfurt–Darmstadt–Heidelberg–Karlsruhe gilt auch vom 5. bis 20. Oktober 2019, wenn wegen einer Baustelle bei Graben-Neudorf der Güterverkehr über die Strecke Heidelberg–Karlsruhe umgeleitet werden muss.
12. Arbeiten an Sicherungstechnik Fulda-Erfurt
Vom 10. August bis 27. Oktober steht tagsüber nur ein Gleis zur Verfügung, nachts in der Zeit von 22:00 bis 4:30 Uhr ist die Strecke total gesperrt.
Die Auswirkungen im Überblick:
Die ICEs der Linie Dresden–Leipzig–Erfurt–Fulda–Frankfurt–Wiesbaden benötigen zwischen Erfurt und Fulda rund 20 Minuten länger. Sie kommen entsprechend später in Frankfurt an bzw. müssen dort in Richtung Osten früher als sonst abfahren. Der Fahrtabschnitt Frankfurt Hbf–Frankfurt Flughafen–Mainz–Wiesbaden muss entfallen. Der Halt Eisenach kann in der ICE-Linie Berlin–Leipzig–Erfurt–Frankfurt–Stuttgart–München vorübergehend nicht angeboten werden.
Ersatzweise halten dort einzelne Züge der ICE-Linie Berlin–Halle–Erfurt–Frankfurt mit rund 40 Minuten längerer Reisezeit von/nach Frankfurt aber schnellen Direktverbindungen von/nach Berlin. Die ICE-Linie Berlin–Halle–Erfurt–Frankfurt muss meist via Kassel umgeleitet werden mit rund 50 Minuten längerer Reisezeit von/nach Frankfurt und dort teilweise Halt in Frankfurt Süd statt Hauptbahnhof.
13. Teilsperrung Main-Neckar-Brücke
Vom 9. August bis 30. September an den Wochenenden Gleiserneuerung im Knoten Frankfurt am Main.
Die Auswirkungen im Überblick:
Folgende ICE-Linien halten am Wochenende ersatzweise in Frankfurt Süd statt Hbf:
Die EC-Linie Frankfurt–Darmstadt–Stuttgart–München–Klagenfurt/Graz fährt teilweise nicht zwischen Frankfurt und Darmstadt, teilweise via Mannheim statt via Darmstadt, Bensheim und Weinheim.
14. Eingleisige Sperrung Münster-Osnabrück
Aufgrund von Gleisbauarbeiten ist die Strecke vom 14. Oktober bis 14. Dezember nur eingeschränkt befahrbar.
Die Auswirkungen im Überblick:
Die Züge des Fernverkehrs der Linie Hamburg – Bremen – Münster – Köln – Süddeutschland werden über Rheine umgeleitet und halten auch dort. Die Reisezeiten verlängern sich um ca. 60 Minuten. Durch die Umleitung der Fernverkehrszüge können die Züge des Nahverkehrs trotz der baubedingten Einschränkungen wie gewohnt verkehren.
15. Neuer S-Bahn-Halt Gateway Gardens Frankfurt
Vom 26. Oktober bis 14. Dezember wird eine neue S-Bahn-Strecke via Gateway Gardens ans Netz angeschlossen. S-Bahnen können den Flughafen Regionalbahnhof nicht bedienen, sondern werden stattdessen über den Fernbahnhof umgeleitet. Dadurch stehen dort für den Fernverkehr weniger Kapazitäten zur Verfügung.
Die Auswirkungen im Überblick:
Mehrere ICE-Züge können vorübergehend nicht in Frankfurt Flughafen halten. Dies betrifft in der Regel Züge folgender ICE-Linien:
• Berlin–Braunschweig–Kassel–Frankfurt Süd
• Hamburg–Kassel–Frankfurt–Stuttgart
• Hamburg/Dortmund–Köln–Bonn–Mainz–Frankfurt (–Passau/Wien)
• Köln–Siegburg/Bonn–Montabaur–Limburg Süd–Frankfurt ( in Nord-Süd-Richtung)
• sowie weitere Einzelzüge
Es verkehren weiterhin andere Fernverkehrszüge bzw. es bestehen Umsteigeverbindungen von/zum Flughafen.
Kurzfristig angekündigte Baustellen im 4. Quartal 2019, die z.T. noch nicht in unseren Auskunfts- und Buchungsmedien enthalten sind.
A. Totalsperrung Berlin-Karow – Bernau
10. bis 14. Oktober 2019 und 25. November bis 14. Dezember 2019. Die Strecke zwischen Berlin und Bernau ist aufgrund von Bauarbeiten gesperrt zweimal gesperrt. Es kommt zu Reisezeitverlängerungen und Haltausfällen im Fernverkehr.
Die Auswirkungen im Überblick:
Die Fernverkehrszüge werden über Wittenberge und Schwerin bzw. über Neustrelitz umgeleitet. Es kommt zu Reisezeitverlängerungen von bis zu 40 Minuten und früheren Abfahrten von bis zu 40 Minuten. Die Halte Berlin-Gesundbrunnen, Bernau, Eberswalde, Angermünde, Prenzlau, Pasewalk, Anklam, Züssow und Greifswald können nicht bedient werden. Auch auf der Insel Rügen kommt es zu einzelnen Haltausfällen in Bergen und Binz.
B. Totalsperrung Münster - Osnabrück
14.Oktober bis 14. Dezember 2019. Die Strecke zwischen Münster (Westf.) und Osnabrück ist aufgrund von Bauarbeiten (u.a. Arbeiten am Elektronischen Stellwerk Osnabrück, Aufstellen von Signalen und Kabelarbeiten) gesperrt. Die Züge des Fernverkehrs werden nördlich von Münster (Westf.) über Rheine umgeleitet. Es kommt zu Reisezeitverlängerungen von bis zu 60 Minuten.
Die Auswirkungen im Überblick:
Die Sprinterzüge zwischen Köln und Hamburg entfallen vorübergehend.
Die Züge der zweistündlichen ICE/IC-Linien 30 (Hamburg-Bremen-Münster-Düsseldorf-Mainz-Süddeutschland) und 31 (Hamburg-Bremen-Münster-Düsseldorf-Frankfurt-Nürnberg/Passau) fahren nördlich von Münster 60 Minuten früher ab bzw. kommen
60 Minuten später an.
Einzelne Direktverbindungen NRW–Ostseeküste und NRW–Westerland müssen vorübergehend entfallen. Es bestehen alternative Umsteigeverbindungen.
Die Direktverbindungen Münster-Hannover-Berlin verkehren ab bzw. bis Osnabrück.
Die Eurocityzüge 6, 7, 8 und 9 verkehren nur zwischen Dortmund und Interlaken bzw. Zürich.
Vom 21.-27. Oktober muss zusätzlich noch die Strecke Hamm–Münster gesperrt werden. Dadurch kann die zweistündliche ICE/IC-Linie 31 (Hamburg-Bremen-Münster-Wuppertal-Frankfurt-Nürnberg) nicht zwischen Osnabrück und Dortmund verkehren. Ersatzweise fahren die Züge zwischen Hamburg und Osnabrück bzw. von Dortmund über die Wupperstrecke bis Nürnberg/Passau.
C. Totalsperrung Stolberg – Langerwehe – Düren
14. bis 21. Oktober 2019 sowie 7. bis 9. Dezember 2019. Vom 14. Oktober (2 Uhr) bis 21. Oktober 2019 (5 Uhr) sowie vom 7. Dezember (2 Uhr) bis 9. Dezember 2019 (5 Uhr) ist die Strecke zwischen Stolberg und Düren aufgrund von Bauarbeiten an der Schieneninfrastruktur voll gesperrt. Es kommt zu Fahrzeitverlängerungen im internationalen Fernverkehr auf der Verbindung Frankfurt–Köln–Aachen–Brüssel.
Die Auswirkungen im Überblick:
• Die ICE-Züge werden zwischen Aachen und Köln ohne Halt über Mönchengladbach-Rheydt umgeleitet und sind dadurch ca. 60 Minuten länger unterwegs.
• Die ICE-Züge fahren in Frankfurt und Köln ca. 60 Minuten früher ab und verkehren ab Aachen bis Brüssel in ihrer regulären zeitlichen Lage. In der Gegenrichtung kommen die ICE-Züge ca. 60 Minuten später in Köln und Frankfurt an.
• Einzelne Verbindungen entfallen im Bauzeitraum.
D. Totalsperrung Oberhausen Hbf
19./20. Oktober 2019. Am 19./20. Oktober 2019 wird in Oberhausen Hbf gebaut. Es kommt zu Fahrzeitverlängerungen und Haltausfällen im internationalen Fernverkehr auf der Verbindung Frankfurt–Köln–Oberhausen–Amsterdam.
Die Auswirkungen im Überblick:
• Die ICE-Züge werden zwischen Düsseldorf und Arnhem ohne Halt über Duisburg-Wedau umgeleitet und sind dadurch ca. 20 Minuten länger unterwegs.
• Die ICE-Züge fahren in Frankfurt und Köln ca. 20 Minuten früher ab und verkehren ab Arnhem bis Amsterdam in ihrer regulären zeitlichen Lage. In der Gegenrichtung kommen die ICE-Züge ca. 20 Minuten später in Köln und Frankfurt an.
• Der Halt in Duisburg Hbf und Oberhausen Hbf entfällt.
• Es bestehen alternative Fahrtmöglichkeiten mit dem Regionalverkehr bis Düsseldorf bzw. Arnhem.
E. Totalsperrung Herford – Bielefeld Hbf – Brackwede
10. bis 13. Oktober 2019. Wegen Brückenbauarbeiten bei Bielefeld werden Fernverkehrszüge zu Teil über Osnabrück umgeleitet, die Reisezeiten verlängern sich um 30 bis 45 Minuten. Es kommt zu Halteausfällen in Gütersloh, Bielefeld und Herford.
Die Auswirkungen im Überblick:
• Vom 10. Oktober bis 13. Oktober werden die Züge der zweistündlichen IC-Linie Köln - Hannover/Dresden über Osnabrück umgeleitet. Die Halte in Gütersloh, Bielefeld und Herford entfallen Die Reisezeiten verlängern sich um bis zu 30 Minuten. Züge aus NRW fahren entsprechend früher ab.
• Am 12. Oktober verlängern sich die Reisezeiten der Fernverkehrszüge, die über Bielefeld fahren. Die meisten Züge zwischen NRW und Berlin sind 20 bis 30 Minuten länger unterwegs und fahren entsprechend früher ab.
• Am 13. Oktober halten keine Fernverkehrszüge in Bielefeld. Alle ICE und IC-Züge zwischen NRW und Berlin bzw. Dresden werden über Münster – Osnabrück – Löhne (ohne Halt) umgeleitet. Die Reisezeiten zwischen Hannover und NRW verlängern sich um 30 bis 45 Minuten. Die Züge fahren zum großen Teil ab Köln, Düsseldorf/Duisburg, Hannover und Berlin entsprechend früher ab. Einzelne Züge entfallen auf Teilabschnitten, beispielsweise zwischen Düsseldorf und Duisburg.
• Von/nach Bielefeld verkehrt ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Gütersloh, Bielefeld und Herford. Ab/nach Gütersloh und Herford bestehen Umsteigeverbindungen mit dem Nahverkehr auf den Fernverkehr
F. Totalsperrung Gelnhausen – Mühlheim – Offenbach
3. bis 6. Oktober 2019 und 18. bis 21. Oktober 2019. Die Strecke zwischen Gelnhausen und Wirtheim (3. Oktober bis 6. Oktober 2019), als auch die Strecke zwischen Mühlheim Ost und Offenbach (M) (18. Oktober bis 21. Oktober 2019) ist aufgrund von Brückenarbeiten abschnittsweise gesperrt. Es kommt zu Reisezeitverlängerungen und Haltausfällen.
Die Auswirkungen im Überblick:
Gelnhausen - Wirtheim
ICE-Züge auf der Linie Kiel – Hamburg – Kassel – Frankfurt – Mannheim – Stuttgart/Basel
• Die ICE-Züge werden über die Main-Weser-Bahn (Frankfurt – Friedberg – Gießen – Kassel) umgeleitet.
• Daher muss der Halt Frankfurt Hbf entfallen. Ersatzhalt ist Frankfurt Süd.
• Züge in Richtung Kiel erhalten eine Verspätung von 45 bis 60 Minuten. Züge in die Schweiz fahren in 45 bis 60 Minuten früher ab.
ICE-Züge auf der Linie Berlin/Dresden –Frankfurt/Wiesbaden /Stuttgart-München
• Die ICE-Züge werden umgeleitet und erhalten in Richtung Frankfurt eine Verspätung von 45 Minuten. In Frankfurt Richtung Stuttgart/München dagegen fahren sie 45 Minuten früher ab.
• Die Züge der ICE-Linie Berlin – Frankfurt - München beginnen und enden in Richtung Berlin sowie in Richtung Stuttgart/München jeweils in Frankfurt. Reisende mit Anschlussverbindungen, die über Frankfurt hinaus gehen, mögen ihre Verbindungen bitte nochmals prüfen.
Mühlheim Ost – Offenbach (M)
ICE-Züge auf den Linien Berlin/Dresden - Frankfurt /Wiesbaden/München/Basel
• Die ICE-Züge werden umgeleitet und erhalten eine Verspätung von bis zu 5 Minuten. ICE-Züge auf den Linien Kiel – Hamburg – Kassel – Frankfurt – Mannheim – Stuttgart/Karlsruhe-Schweiz
• Die ICE-Züge werden über die Main-Weser-Bahn (Frankfurt – Friedberg – Gießen – Kassel) umgeleitet.
• Daher muss der Halt Frankfurt Hbf entfallen. Ersatzhalt ist Frankfurt West.
• Züge in Richtung Norden erhalten eine Verspätung von 45 bis 60 Minuten. Züge in Richtung Süden fahren 45 bis 60 Minuten früher ab.
ICE-Züge auf den Linien Hamburg/Dortmund – Frankfurt – Passau/Wien
• Die ICE-Züge werden umgeleitet und fahren daher ab Frankfurt 25 Minuten früher ab. In Richtung Frankfurt erhalten sie eine Verspätung von 25 Minuten.
ICE-Züge auf der Linie Dortmund – Köln – Frankfurt Flughafen – Frankfurt – Nürnberg – München
• Die ICE-Züge werden umgeleitet.
• In Richtung München fahren die Züge in Dortmund 30 Minuten früher ab.
• In Richtung Dortmund erhalten die ICE-Züge ab Frankfurt eine Verspätung von 25 Minuten.
G. Totalsperrung Boppard Hbf
31. Oktober bis 4. November 2019. Vom 31. Oktober (0:30 Uhr) bis 4. November 2019 (5 Uhr) werden die Züge zwischen Koblenz und Mainz aufgrund von Bauarbeiten im Bereich des Bopparder Hauptbahnhofs umgeleitet. Es kommt zu Reisezeitverlängerungen und Haltausfällen.
Die Auswirkungen im Überblick:
• Die ICE/IC-Züge werden zwischen Koblenz und Mainz ohne Halt über die rechte Rheinstrecke umgeleitet und sind dadurch ca. 20-30 Minuten länger unterwegs.
• Die ICE/IC-Züge fahren an ihren jeweiligen Startbahnhöfen ca. 20-30 Minuten früher ab. Ausgenommen davon sind die in Österreich (ICE 22 und ICE 26) und in der Schweiz (EC 6 und EC 8) beginnenden Züge – diese kommen 20-30 Minuten später in Dortmund bzw. Hamburg an.
• Der Halt in Boppard Hbf und Bingen Hbf entfällt.
• Es bestehen alternative Fahrtmöglichkeiten mit dem Regionalverkehr zwischen Koblenz und Boppard sowie zwischen Mainz und Bingen.
H. Totalsperrungen Schaffhausen-Singen (Htw.)-Engen
1. bis 6. Oktober 2019, 30. November bis 5. Dezember und 7. bis 12. Dezember 2019. Von Oktober bis Dezember werden an mehreren Abschnitten zwischen Rottweil und Schaffhausen Bauarbeiten erforderlich.
Die Auswirkungen im Überblick:
Vom 1. bis 6. Oktober 2019 werden in Engen Brückenbauarbeiten durchgeführt. Fernverkehrzüge beginnen und enden in Rottweil bzw. in Singen (Htw.). Für den Abschnitt Rottweil-Singen (Htw.) ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Vom 30. November bis 5. Dezember 2019 werden Brückenbauarbeiten zwischen Singen (Htw.) und Gottmadingen durchgeführt.
Fernverkehrszüge beginnen und enden in Singen (Htw.). Zwischen Singen (Htw.) und Schaffhausen ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. In Schaffhausen besteht Anschluss an die IC-Züge nach Zürich. Vom 7. bis 12. Dezember 2019 ist der Abschnitt zwischen Tuttlingen und Singen (Htw.) wegen Brückenbauarbeiten gesperrt. Es wird ein Schienenersatzverkehr angeboten, da keine Züge verkehren können.
I. Totalsperrung Schnellfahrstrecke Fulda – Würzburg
26. bis 30. Oktober 2019. Vom 26. Oktober (0 Uhr) bis 30. Oktober 2019 (5 Uhr) kommt es auf der Schnellfahrstrecke Fulda – Würzburg im Abschnitt Sinnberg – Zollberg zu stundenweisen Totalsperrungen. Dies führt zu Reisezeitverlängerungen im Fernverkehr.
Die Auswirkungen im Überblick:
• Die Schnellfahrstrecke Fulda – Würzburg kann in folgenden Zeitfenstern uneingeschränkt von den Fernverkehrszügen benutzt werden:
26.10. -> 9:20 Uhr bis 17:40 Uhr
27.10. -> 11:00 Uhr bis 19:30 Uhr
28.10. -> 9:20 Uhr bis 17:40 Uhr
29.10. -> 9:20 Uhr bis 17:40 Uhr
• Außerhalb der genannten Zeitfenster werden die Fernverkehrszüge über eine alternative Strecke durchs Kinzigtal umgeleitet und sind dadurch bis zu 90 Minuten länger unterwegs.
J. Totalsperrung Frankfurt Hbf
Freitag, 25. Oktober (19:30 Uhr) bis Samstag, 26. Oktober (14:30 Uhr) 2019. Am Wochenende von 25. bis 26. Oktober 2019 ist der Frankfurter Hauptbahnhof aufgrund eines Software-Updates in den elektronischen Stellwerken total gesperrt.
Die Auswirkungen im Überblick:
Folgende Linien werden umgeleitet. Der Halt Frankfurt Hbf entfällt. Ersatzhalt ist Frankfurt Süd:
Folgende Linien entfallen zwischen Frankfurt Hbf und Köln Hbf:
• ICE-Linie Dortmund – Köln – Frankfurt
• ICE-Linie Frankfurt – Köln – Amsterdam
• ICE-Linie Frankfurt – Köln – Brüssel
Weitere Auswirkungen
• ICE-Linie Hamburg – Kassel – München: Es entfallen Einzelzüge zwischen Frankfurt Hbf und Wiesbaden.
• IC-Linie Hamburg – Koblenz – Stuttgart: Diese Linie entfällt zwischen Frankfurt und Mainz.
• IC/ICE-Linien Hamburg – Koblenz – Passau: Diese Linien verkehren zwischen Mainz Hbf und Aschaffenburg Hbf direkt. Der Halt Frankfurt Hbf entfällt.
• ICE-Linie Dortmund – Köln – Nürnberg – München: Die Halte Frankfurt Flughafen, Frankfurt Hbf und Hanau entfallen. Ersatzhalt ist Wiesbaden Hbf.
• ICE-Linie Dortmund – Köln – Stuttgart – München: Der Halt Frankfurt Hbf entfällt.
• ICE-Linie Wiesbaden – Frankfurt – Leipzig – Dresden: Es entfallen Einzelzüge zwischen Frankfurt Hbf und Fulda.
• ICE-Linie Frankfurt – Paris: Diese Linie entfällt zwischen Frankfurt und Mannheim.
• ICE-Linie Dortmund – Koblenz – Frankfurt – Wien: Diese Linie verkehrt zwischen Mainz Hbf und Aschaffenburg Hbf direkt. Die Halte Frankfurt Hbf und Hanau entfallen.
K. Totalsperrung Remsbahn
7. bis 10. November 2019. Im Zeitraum vom 7. bis 10. November 2019 kommt es aufgrund von Bauarbeiten zwischen Schorndorf und Schwäbisch Gmünd zu Umleitungen, Haltausfällen und Schienenersatzverkehren.
Die Auswirkungen im Überblick:
Die Strecke Stuttgart-Crailsheim-Nürnberg muss im Abschnitt Schorndorf-Schwäbisch Gmünd wegen Brückenbauarbeiten gesperrt werden. Die Fernverkehrszüge zwischen Nürnberg und Stuttgart werden dann umgeleitet, die Halte in Schorndorf, Schwäbisch Gmünd, Aalen und Ellwangen müssen entfallen. Im Abschnitt zwischen Crailsheim und Aalen wird ein Schienenersatzverkehr angeboten.
L. Totalsperrung Halle – Schkopau
25. November bis 2. Dezember 2019. Im Zeitraum vom 25. November bis 2. Dezember 2019 kommt es aufgrund von Bauarbeiten zwischen Halle und Schkopau zu Reisezeitverlängerungen und Haltausfällen.
Die Auswirkungen im Überblick:
Züge der ICE-Linie Berlin – Bitterfeld – Halle – Erfurt – Kassel – Frankfurt werden über Bitterfeld und Leipzig – mit Halt dort – umgeleitet. Züge in Richtung Frankfurt fahren in Berlin 20 bis 40 Minuten früher ab.
Züge in Richtung Berlin erhalten eine Reisezeitverlängerung von 5 Minuten. ICE-Züge der Linie Hamburg – Berlin – Halle – Erfurt – Nürnberg – München werden umgeleitet. Züge in Richtung München fahren in Berlin 15 Minuten früher ab.
Züge in Richtung Berlin erhalten eine Reisezeitverlängerung von 5 Minuten. ICE-Züge der Linie Berlin – Halle – Erfurt – Nürnberg – München werden über Bitterfeld und Leipzig – mit Halt dort – umgeleitet. Züge in Richtung Frankfurt fahren in Berlin 20 bis 40 Minuten früher ab.
Züge in Richtung Berlin erhalten eine Reisezeitverlängerung von 5 Minuten bzw. 50 Minuten (bei Umleitung über Wiederitzsch). IC-Züge der Linie Norddeich Mole – Bremen – Hannover – Magdeburg – Leipzig – Dresden entfallen ab 28.11. zwischen Bitterfeld und Leipzig.
M. Totalsperrung Leipzig Berliner Straße - Leipzig/Halle
3. bis 10. November 2019. Vom 3. bis zum 10. November kommt es aufgrund von Bauarbeiten zu einer Sperrung der Strecke Leipzig Berliner Straße - Leipzig/Halle Flughafen. Die Folge sind Reisezeitverlängerungen und Haltausfälle.
Die Auswirkungen im Überblick:
ICE-Züge der Linie Hamburg – Berlin – Leipzig – Erfurt – Frankfurt – Mannheim – Stuttgart – München werden über Bitterfeld und Halle Güterbahnhof umgeleitet. Der Halt Leipzig Hbf entfällt. Züge der ICE-Linien Hamburg – Berlin – Leipzig – Erfurt – Nürnberg – München und Dresden – Leipzig – Erfurt – Fulda – Frankfurt – Wiesbaden werden über Leipzig Hbf und Leipzig Messe Süd umgeleitet.
Die Fahrtzeit verlängert sich um 5 bis 10 Minuten. Ab dem 8. November wird Leipzig Hbf in der Linie Hamburg – Berlin – Leipzig – Erfurt – Nürnberg – München und Dresden nicht angefahren. Ersatzhalt ist Halle Hbf. Die Linie Dresden – Leipzig – Erfurt – Fulda – Frankfurt – Wiesbaden entfällt ab dem 8. November zwischen Leipzig und Dresden. Ab dem 8. November entfällt die IC-Linie Dresden – Leipzig – Magdeburg – Hannover – Dortmund – Köln zwischen Bitterfeld und Leipzig. Die IC-Linie Dresden – Leipzig – Magdeburg – Hannover – Norddeich Mole wird umgeleitet.
In beide Richtungen entfällt der Halt Leipzig/Halle Flughafen. Die Fahrtzeit verlängert sich um 5 bis 10 Minuten. Ab dem 8. November entfällt die Linie zwischen Halle Hbf und Leipzig Hbf.
N. Totalsperrung Ulm Hbf - Ulm Nord
24. November bis 14. Dezember 2019. Vom 24.11.2019 (23:15 Uhr) bis 15.12.2019 (4 Uhr) erfolgen Bauarbeiten im Knoten Ulm. Deswegen müssen Fernzüge weiträumig umgeleitet werden bzw. zwischen Stuttgart–Ulm–Augsburg–München weitgehend entfallen.
Die Auswirkungen im Überblick:
• Etwa zweistündlich bis stündlich fahren ICE aus Rhein/Ruhr bzw. Berlin/Frankfurt ab Stuttgart über eine Umleitungsstrecke ohne Zwischenhalt nach Augsburg und weiter bis München, in Gegenrichtung analog. Die Züge benötigen meist rund 30-45 Minuten länger. Sie kommen entsprechend später in Augsburg und München an bzw. fahren dort früher in Richtung Stuttgart ab.
• Alle andere Fernverkehrsfahrten – bis auf touristische Einzelzüge, die ebenfalls großräumig umgeleitet werden - müssen auf dem Abschnitt zwischen Stuttgart und München entfallen. Davon betroffen sind z.B. die einzelnen TGV-Züge Paris–München, die IC-Züge Karlsruhe–München und EC/IC-Züge Frankfurt–Klagenfurt/Graz. Diese Züge fahren aber in der Regel weiterhin zwischen Paris/Karlsruhe/Frankfurt und Stuttgart. Das IC-Zugpaar Dortmund–Oberstdorf fährt Dortmund–Stuttgart.
• Die Fernverkehrshalte in Plochingen, Göppingen, Geislingen, Ulm und Günzburg entfallen weitgehend. Es wird aber ein IC morgens von Ulm nach München, nachmittags retour weiterhin angeboten. Ansonsten bestehen Verbindungen im Nahverkehr.
O. Totalsperrung Bamberg – Breitengüßbach
9. bis 11. November 2019 und 16. bis 18. November 2019. Wegen der Bauarbeiten müssen die stündlichen ICE-Züge Berlin–München zwischen Erfurt und Nürnberg über die Strecke via Würzburg (mit Halt) umgeleitet werden. Einzelne Fahrten und Halte müssen entfallen.
• Die Fahrzeit der umgeleiteten ICE-Züge verlängert sich um rund 90 Minuten. Die ICE-Züge fahren entsprechend früher z.B. in München und Nürnberg ab. Die Sprinter Berlin–München werden teilweise ebenfalls umgeleitet, teilweise entfallen sie.
• Die ICE-Halte in Coburg, Bamberg und Erlangen entfallen.
• Das im Saaletal fahrende IC-Zugpaar Leipzig–Jena–Lichtenfels–Bamberg–Nürnberg–Stuttgart-Karlsruhe kann nur zwischen Nürnberg und Karlsruhe angeboten werden.
P. Totalsperrung Frankfurt West – Frankfurter Berg
2. - 18. November 2019. An den Wochenenden werden die Fernverkehrszüge zwischen Friedberg und Frankfurt aufgrund von Brückenarbeiten umgeleitet. Es kommt zu Haltausfällen. Folgende Zeiträume sind betroffen:
• 02.11.2019 (0 Uhr) – 04.11.2019 (5 Uhr)
• 09.11.2019 (0 Uhr) – 11.11.2019 (5 Uhr)
• 16.11.2019 (0 Uhr) – 18.11.2019 (4:30 Uhr)
In diesen Zeiträumen ist die Strecke zeitweise nur eingleisig und zeitweise gar nicht befahrbar. Die Fernverkehrszüge der Linie 26 (Stralsund – Kassel – Frankfurt – Karlsruhe) werden ab Friedberg (Hess) über Hanau umgeleitet. Der Halt Frankfurt Hbf – und zeitweise der Halt Frankfurt West – kann daher nicht angefahren werden. Ersatzhalt ist Frankfurt Süd.
Weitere Informationen zu Bauarbeiten
Bitte beachten Sie: Die oben beschriebenen Großbaustellen und die nötigen Anpassungen im Fahrplan sind bereits in die regulären Fahrpläne eingearbeitet worden. Daher können Sie Ihre Reise wie gewohnt buchen.
Doch es kommt immer wieder auch zu kleineren und nötigen Baumaßnahmen, bei denen es zu Fahrplanabweichungen kommen kann. Einen Überblick über die Fahrplanauswirkungen dieser Baustellen erhalten Sie auf der Seite bauinfos.deutschebahn.com und in der App „DB Bauarbeiten“, die Sie hier finden: bauinfos.deutschebahn.com/app
Blackberry hat seine Pressekonferenz auf der CES ausfallen lassen. Zuletzt hinterließ der Konzern ohnehin keinen guten Eindruck. Kunden beklagen seit Monaten ausbleibende Sicherheits-Updates.
Zugegeben es ist kein besonders spannendes Thema, wenn man nicht gerade ein Statistiker, Mathematiker oder ja, besonders engagierter Klimaforscher ist. Ich muss auch gestehen, dass mich erst der auch in diesen Kreisen bekannte Willis Eschenbach auf die Verknüpfung dieser Themen gebracht hat, der ein Meister darin ist, dass Offensichtliche zu hinterfragen. Er zeigt dabei häufig genug auf, dass das Offensichtliche nicht das Wahre und schon gar nicht das Wirkliche ist.
In der Klimatologie wird aus guten Gründen sehr oft mit Korrelationen gearbeitet. Diese werden gesucht, berechnet, verglichen, mit vermuteten Ursachen unterlegt, oft aber auch beides miteinander verwechselt, um der Beantwortung der schwierigen Frage näher zu kommen: Was steuert unser Klima? Oder – genauer – was steuert unsere Temperatur? Da Klimatologen es oft nicht unter „Weltklima“ machen – dabei es tunlichst unterlassen diesen Begriff zu definieren – muss die Frage lauten: Was steuert unsere Welttemperatur? Die einfachste Antwort müsste lauten: Nichts! Denn, da es eine Welttemperatur nicht gibt, kann sie auch nicht gesteuert werden! So einfach!
Damit würde man aber keine Forschungsmilliarden loseisen, der Politik kein 2°C-Ziel einreden und die (westliche) Welt nicht in Angst und Schrecken versetzen können. Also wird eine Welttemperatur per definitionem frei geschaffen. Sie soll der arithmetische Durchschnitt aller lokalen Jahresdurchschnittstemperaturen sein und die sollten zuvor möglichst genau und gleichmäßig über den Globus verteilt gemessen werden.
Nun wissen wir aus vielfältigen Berichten, dass dies zwar oft behauptet wird, man aber in der Realität weit davon entfernt ist, eine gleichmäßige Abdeckung zumindest für die Vorsatellitenzeit jemals erreicht zu haben. Und was die terrestrischen Stationen anbelangt, ist dieser Zustand nicht besser, sondern eher schlechter geworden. Zwar behauptet das britische Met. Office1 ungerührt auf seiner Website: „Die Untergruppe von Messstationen ist gleichmäßig über den Globus verteilt und gibt einen faire Übersicht über die Mitteltemperaturen in globalem Maßstab über Land“. Nun, dass das die Übertreibung des Jahrhunderts – wenn nicht Jahrtausends – ist, pfeifen inzwischen die Spatzen von den Dächern. Die Verteilung der einbezogenen Messstationen ist weit davon entfernt, gleichmäßig und/oder gleichförmig über den Erdball, oder auch nur die Landfläche, verteilt zu sein.
Abbildung 1: Verteilung der einbezogenen GHCN Messstationen 2006. Blau dargestellt mit kontinuierlicher Messung, rot mit diskontinuierlicher Messung.
Aber, die Frage sei erlaubt: Wie kommen die wackeren Wissenschaftler vom Met. Office zu dieser ebenso falschen wie naiven Behauptung? Nun, hier kommen vermutlich die oben erwähnten Korrelationen2 ins Spiel. Sie beziehen sich evtl. auf einen grundlegenden Aufsatz des damals noch jungen, aber schon sehr aggressiven Klimaforschers James Hansen und seines Kollegen Lebedeff aus dem Jahre 1987. Hansen ist auch derjenige, der 1988 dem amerikanischen Senat bei drückend heißem Wetter und unter tatkräftiger Mithilfe seines Kumpels – des Politprofis Al Gore – die Nachteile der künftigen vermutlich katastrophalen Erwärmung näherbrachte.
In einem Aufsatz von 1987 3 im damals noch angesehenen JOURNAL OF GEOPHYSICAL RESEARCH durften die Autoren „peer reviewed“ verkünden, dass es dank ihrer Forschung möglich sei, aus der Not eine Tugend zu machen. Nämlich aus der Not keine flächenmäßig ausreichende Abdeckung mit Klimamessstationen zu haben, die Tugend, diese auch gar nicht zu brauchen. Und nur weil man nun die Vorzüge von Korrelationen für unbekannte Trends einzusetzen imstande sei.
In der Zusammenfassung des Aufsatzes steht:“..Wir zeigen, dass die Temperaturen von Messstationen mittlerer und hoher Breite über 1000 km miteinander hoch korreliert sind. Bei Stationen in niederer Breite fällt die Korrelation mit der Entfernung stärker ab“ Und etwas später ebenda: “.. Fehlerabschätzungen basieren in Teilen auf Studien wie genau die derzeitigen Stationsverteilungen in der Lage sind Temperaturänderungen in einem globalen Datensatz zu repoduzieren, die von einem dreidimensionalen GCM (General Circulation Model) mit realistischer Variabilität erzeugt wurden.“ In diesem hochtrabenden, etwas sehr verschwurbelten Satz steht also im Klartext:“ Wir haben eine Fehlerabschätzung (in Teilen? Welche Teile?) gemacht, indem wir die Ergebnisse mit Modellen, die „realistische“ Temperaturvariationen zuvor errechnet hatten, verglichen haben.“ Also nix mit Realitätsvergleich, nix mit Überprüfung der Daten der einbezogenen Stationen, sondern stattdessen Überprüfung mit Modellen! Der künftige modellverliebte Kurs der Klimaforschung des IPCC wurde hier schon vorgezeichnet.
Und so sah das Ergebnis dann auch aus. Dank der großzügigen 1000 km Regel, die im Text dann nochmals auf noch großzügigere 1200 km Radius erweitert wurde, schaffte man
Abbildung 2: Verteilung der einbezogenen GHCN Messstationen nach Hansen & Lebedeff von 1870 bis 1960 sowie deren postulierte Abdeckung
das Kunststück aus einer unvollständigen auf die Nordhalbkugel bezogenen Abdeckung eine weltweite zu machen. Die Welt wurde überall schwarz. Dabei meint man, dass es genüge wenn in mittleren und hohen Breiten ein „mittlerer“ Korrelationskoeffzient von 0,5 nicht unterschritten wird und (nur noch) von 0,33 in niederen Breiten. Mit diesem trefflichen Handwerkszeug ausgestattet und abgesichert durch „präzise“ Vergleiche mit Modellrechnungen der damaligen Modelle (GCM´s) wurde die Welttemperatur bzw. ihre Abweichung vom gedachten Normal, die Anomalie und deren Trend bestimmt.
Diese Methode wird vom GISS unter seinem Chef James Hansen und seinem Nachfolger Gavin Schmidt bis heute angewendet und niemand in der IPCC Klimatologenbranche hat bisher öffentlich Zweifel an diesem überaus groben und unbestimmten, daher oft falschen Verfahren4 angemeldet.
Jüngst erst wieder in einer Studie über die Temperaturentwicklung in der Arktis. Auch dort wurden die wenigen Messstationen am Rand der Arktis benutzt, um die Temperaturtrends der ganzen Arktis zu berechnen. Und die steigen natürlich.
Abbildung 3 Satellitendarstellung der Arktis mit Nordpol und nächstgelegenen Messstationen. Die Kreise um die Stationen haben einen Durchmesser von 250 km! Der 80 ° Breitenkreis hat ca. einen Radius von 1200 km. Also wie von Hansen et al 1987 vorgeschlagen
Und hier die Temperaturtrends, die das GISS veröffentlicht, obwohl es dort keine Messstationen gibt.
Abbildung 4 GISS Darstellung der Temperaturtrends weltweit von 1881-2010, Man beachte die braune Färbung im Norden am Pol – dort wo es keine Messstationen gibt.
Der Ingenieur Willis Eschenbach hat sich von dieser „schwarzen Kunst“ nicht beeindrucken lassen und sich die Frage gestellt, inwieweit sich denn aus Korrelationen stichhaltige Trends ableiten lassen, oder umgekehrt. Er zeigte sich darüber verwundert, wie man Temperaturen und deren Trends für weite Teile der Welt berechnen kann, wo es keinerlei Temperaturmessstationen gibt.
Wie immer geht er die Sache grundsätzlich an und erzeugt zuerst beliebige Trends, errechnet deren Korrelationen und geht dann weiter zu natürlichen Temperaturverläufen und deren Anomalien und Trends sowie Korrelationen.
Die zugehörigen Korrelationen sehen wir in der folgenden Tabelle:
Abbildung 6: Korrelationen der in Abbildung 5 erzeugten Pseudotemperaturen
Allen gemeinsam ist, dass die Korrelation sehr hoch ist. Keine ist kleiner als 0,9!
Wir erinnern uns: Die Korrelation die Hansen & Lebedeff noch zuließen lagen bei > 0,5 in mittleren und hohen Breiten und nur noch 0,33 in niederen Breiten. Es fällt aber jetzt schon auf, dass diese sehr hoch korrelierten Pseudotemperaturen doch sehr, sehr verschieden (mehrere Grad Unterschied) und trotzdem hoch korreliert sind. Und (nicht nur) Eschenbach 5 folgert daraus:
„.Die unausweichliche Folgerung daraus ist, dass hohe Korrelationswerte zwischen Temperatur-Historien nicht bedeuten, dass deren Trends sich ähneln.
In Ordnung, ich kann schon hören, was Sie denken: „Ja, stimmt, für einige imaginäre kurze 20-jährige Pseudo-Temperatur-Historien kann man einige wilde Daten finden, die unterschiedliche Trends aufweisen. Doch was ist mit den realen 50-jährigen Temperatur-Historien, wie sie Hansen und Lebedeff benutzten?“
Abbildung 7: Natürliche Trends in Alaska mit Korrelationen zwischen 0,51 bis 0,94 im Mittel 0,75 bezogen auf Anchorage
Gut, dass diese Frage kommt … hier sind neunzehn 50-jährige Temperatur-Historien von Alaska. Alle korrelieren mit Anchorage höher als 0,5 (max 0.94, min 0.51, Durchschnitt 0.75).
Man sieht, die Trends rangieren von etwa einem Grad in 50 Jahren bis nahe drei Grad. Trotz dieser riesigen Spannweite (ca. 300%) bei den Trends haben alle eine gute Korrelation (größer +0,5) mit Anchorage. Das zeigt klar, dass eine gute Korrelation zwischen den Temperatur-Historien nichts aussagt über deren korrespondierende Trends.
Was ergibt sich daraus?
Hansen und Lebedeff lagen richtig damit, dass die jährlichen Temperatur-Historien von weit auseinander liegenden Messstationen dazu neigen, gut korreliert zu sein. Allerdings lagen sie nicht richtig mit ihrer Meinung, dass dies für die Trends der gut korrelierten Temperatur-Historien gälte. Deren Trends können völlig ungleich sein. Im Ergebnis ist die Extrapolation von Trends aus einer bis zu 1200 km entfernten Messstation ein unzulässiges Verfahren ohne jegliche mathematische Basis.
Soweit der pfiffige, misstrauische Willis Eschenbach. Er unterzieht dann gleich die kühnen Angaben des GISS über die Temperaturerhöhung der Arktis einer kritischen Betrachtung.(http://wattsupwiththat.com/2010/03/25/gisscapades/#more-17728) Denn dort wird so gut wie nirgends gemessen: „Macht nichts sagen die GISS Leute: Wo keine Temperaturen bekannt sind, erfinden wir eben welche“ Richtige seriöse Klimaforschung sollte anders aussehen.
2„Korrelation“ ist ein mathematisches Maß für die Ähnlichkeit (Wikipedia spricht allgemeiner von Wechselbeziehungen) zweier Datenzeitreihen. Sie rangiert von „null“, d. h. keine Ähnlichkeit, bis plus oder minus “eins”, d. h. sehr ähnlich. Ein negatives Vorzeichen verändert die Ähnlichkeit nicht, aber wenn der Wert eines Datenbestandes nach oben geht, nimmt der andere ab.
3 HANSEN, JAMES LEBEDEFF, SERGEJ (1987) Global Trends of Measured Surface Air Temperature. JOURNAL OF GEOPHYSICAL RESEARCH 92:13345 13372.
4 Damit sind nicht die Klimarealisten, Ross McKittrick, MacIntyre, Watts um nur diese zu nennen, gemeint. Die schießen seit Jahren gegen diese zu grobe und zu falschen Schlüssen führenden Methode
Der vor wenigen Tagen angekündigte Weltrekord für den BMW M5 F90 ist geschafft: Nie zuvor wurde ein Auto länger im Drift bewegt als die neue Power-Limousine aus Garching! Dank M xDrive haben Kunden jederzeit die Wahl zwischen der Traktion eines ausgesprochen hecklastig abgestimmten Allradantriebs und reinem Hinterradantrieb für maximalen Fahrspaß. So wird der BMW M5 F90 auf Knopfdruck vom uneingeschränkt ganzjahrestauglichen Souverän zu einem wilden Kraftpaket, dessen 600 PS wohldosiert gezügelt werden wollen.
Für den neuen Guiness World Record setzte sich Johan Schwartz ans Steuer des BMW M5 F90, aber schon im Vorfeld des Rekordversuchs lag ein Problem auf der Hand: Während der bisherige Rekord mit einem größeren Tank an Bord des Drift-Fahrzeugs aufgestellt wurde, wollte BMW den Drift-Rekord mit serienmäßiger Tankgröße knacken. Um dieses Ziel zu erreichen, setzte sich Matt Mullins ans Steuer eines zum “Tankfahrzeug” umgebauten BMW M5 der Vorgänger-Generation, während Matt Burts von der Rückbank aus einen Tankrüssel halten und am driftenden Rekord-Fahrzeug anbringen sollte.
Was nach einem völlig verrückten Stunt klingt, wurde tatsächlich umgesetzt und für das angestrebte Ziel von 8 Stunden Drift am Stück gleich mehrfach praktiziert. Wurden beim vorherigen Rekord knapp 90 Meilen absolviert, schaffte Johan Schwartz mit dem neuen BMW M5 F90 noch beeindruckendere 232,5 Meilen. Das entspricht einer gedrifteten Strecke von über 374 Kilometer und stellt den früheren Weltrekord nicht nur sprichwörtlich meilenweit in den Schatten.
Im Video zum Weltrekord sehen wir in erster Linie die spektakulären Tankstopps, bei denen ein leichter Lackaustausch nicht ausblieb. Doch auch vom kleinen Crash während der Drift-Betankung ließen sich Johan Schwartz, Matt Mullins und Matt Burts nicht aus der Ruhe bringen:
Was nötig war, um den Guiness World Record für den bisher längsten Drift aller Zeiten aufzustellen, zeigt das Behind-the-Scenes-Video zum spektakulären Rekordversuch:
40 Prozent weniger CO2-Ausstoß als noch 1990: So lautete das Klimaziel, das bislang verfolgt wurde. Doch die Sondierer sind der Ansicht, dass es nicht mehr zu halten ist.
Der Mandant geriet in eine Polizeikontrolle und wunderte sich, dass der Beamte gleich gezielt nach Drogenkonsum fragte. Und zwar in einer Art und Weise, die der Mandant als Vorverurteilung empfand.
Anscheinend wussten die Beamten etwas, das sie eigentlich nicht mehr wissen sollten. Denn der Mandant hatte zuletzt in den Jahren 2005 und 2007 Kontakt mit der Polizei. Damals war er noch ein ganz junger Typ, und es ging in der Tat um weiche Drogen.
Spätestens nach zehn Jahren sind solche Sünden aber vergessen. Zumindest in der Theorie. Denn mit den gesetzlichen Löschpflichten nimmt man es bei den Polizeibehörden nicht immer so genau. Ich zitiere aus der Antwort des Polizeipräsidiums, das für den Mandanten zuständig ist:
… kann ich Ihen mitteilen, dass in den Auskunftsdateien der Polizei Baden-Württemberg (POLAS-BW) keine Datensätze zu Ihrem Mandanten vorhanden sind. Allerdings sind derzeit noch zwei erkennungsdienstliche Datensätze in der vom Bundeskriminalamt geführten INPOL-Datei erfasst. Ursächlich hierfür waren zwei Ermittlungssverfahren… Diese beiden Vorgänge wurden jedoch wegen Fristablaufs gelöscht.
Weshalb die hieraus resultierende Löschung der ED-Bestände auch beim BKA nicht durchgeführt worden ist, entzieht sich unserer Kenntnis.
Na ja, immerhin hat die Landespolizei das BKA jetzt nach eigenen Angaben formell angewiesen, die Daten zu löschen und die geführten Unterlagen zu vernichten. Ohne die Eigeninitiative des Mandanten wäre das wohl nicht passiert.
Es kann sich also durchaus mal lohnen, Polizeibehörden mit einem (kostenlosen) Auskunftsverlangen nach § 34 BDSG zu nerven. Vielleicht verläuft die nächste Kontrolle dann weniger nervenzehrend.
Disclaimer: This post is written based on the current functionality being rolled out, and might not be applicable in the future as the functionality evolves.
Cortana bekommt Gesellschaft: Amazon will im Frühjahr eine Alexa-App für Windows 10 veröffentlichen. Die großen PC-Hersteller wollen ihre Gerät damit ausrüsten. Das alles passiert ungeachtet der geplanten Verzahnung zwischen Alexa und Cortana. (CES 2018, Microsoft)