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29 Mar 20:15

Prof. Dr. Henryk Svensmark: Der Einfluss kosmischer Strahlung auf das Klima Teil II (11. IKEK)

by Admin

Prof. Svensmark beschreibt hier den Prozess wie der solare Wind, über die Modulation der kosmischen Höhenstrahlung Einfluss auf die Wolkenbildung nimmt. Obwohl dieser Prozess im Großen und Ganzen schon seit längerem, dank Henryk Svensmarks, Nir Shavivs und Jan Veizers Forschung in der Diskussion ist, waren die Details wie er im einzelnen ablaufen könne, nicht bekannt.


Insbesondere hatte die Fachwelt lange Jahre starke Zweifel an dieser Theorie, weil sie der herrschenden Lehre vom Einfluss des CO2 widersprach, obwohl jede neue Versuchsanordnung in Kopenhagen und beim CERN sie bestätigte, weil von der Gruppe um Svensmark nicht klar gezeigt werden konnte, wie die atomaren Teilchen der kosmischen Höhenstrahlung auf die Größe anwachsen (verklumpen) können, um als Nuklei für die Wasseranlagerung als Voraussetzung der Wolkenbildung wirken zu können. Das war der „missing link“ der verhinderte, dass diese brillante Theorie such weltweit durchsetzte.
Dieser „missing link“ wurde nun von Svensmark und seinem Team gefunden.
Der Verstärkungsmechanismus von ca. 1 Million fach über Ionisierung macht aus den kleinsten Partikeln der kosmischen Höhenstrahlung mit nachprüfbarer Wahrscheinlichkeit große Nuklei (Kerne) die als Basis der Wassertropfenanlagerung als Beginn der Wolkenbildung dienen.
Damit ist nach langer Forschung klar bewiesen, dass der solare Sonnenwind über die Modulation der kosmischen Höhenstrahlung die Wolkenbildung steuert. Deren Wirkung auf das Klima ist um Größenordnungen stärker, als die nur vermutete Wirkung des CO2.

Video des Vortrags von Prof. Dr. Nir Shaviv anlässlich der 11. IKEK am 10.11.17 in Düsseldorf Details dazu hier
29 Mar 20:15

Systematische Widerlegung des Klima-Alarmismus‘

by Chris Frey

Der Schlüssel zu meiner Widerlegung steht in diesem Beitrag mit dem Titel „No CO2 warming for the last 40 years?“ [in deutscher Übersetzung beim EIKE hier]. Darin lautet mein zentraler Punkt, dass die Satelliten-Aufzeichnungen das Beste sind, was wir für aktuelle Messungen der globalen Erwärmung haben und dass diese Aufzeichnungen keinerlei Anzeichen des Einflusses von Menschen auf die globalen Temperaturen zeigen. Überhaupt keines. Die darin zum Ausdruck kommende geringfügige Erwärmung ist durchweg natürlichen Ursprungs.

Ein zentraler Punkt des Klima-Alarmismus‘ ist jedoch, dass er sich auf statistische Modelle stützt und dass diese Modelle eine stetige und große Erwärmung zeigen. Dies gilt vor allem für die stetige Erwärmung im Zeitraum 1978 bis 1997, welche die Satellitendaten gar nicht zeigen. Die Klimamodelle sind so frisiert, dass sie diese vermeintliche stetige Erwärmung zeigen und diese dann in die Zukunft für die nächsten 100 bis 300 Jahre projizieren, was die gesamte Menschheit schädigen soll.

Dies bringt mich zu meinem Beitrag zu „Fake Temperatures“ [in deutscher Übersetzung beim EIKE hier]. Darin weise ich nach, dass diese Statistiken vollkommen unzuverlässig sind und man ihnen nicht glauben darf. Oder anders gesagt, falls sich die Erde aus irgendwelchen Gründen wirklich erwärmt hat, dann ist der Grund dafür sicher nicht die atmosphärische CO2-Anreicherung.

Nun ist jedoch die Erwärmung in der Vergangenheit keine wirkliche Grundlage für Klima-Alarmismus. Tatsächlich behauptet niemand ernsthaft, dass wir zurück in die Kleine Eiszeit geraten. Die reale Angst vor dem Klimawandel kommt ausschließlich direkt aus Computer-Modellen, welche gewaltige Schäden infolge der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung projizieren. Ein gutes Beispiel dafür steht hier [Titel übersetzt]: „Computer sagen, dass der Klimawandel schlimmer sein wird als wir (wieder und wieder und wieder) gedacht haben“.

In diesem Beitrag mit dem Titel [übersetzt] „Die Flut von Modellierungen in der ,Klimawissenschaft‘“ schreibe ich, dass es in der heutigen „Klimawissenschaft“ mehr Modellierungen gibt als in allen anderen Wissenschaftsbereichen zusammen. Und das futuristische Modellieren ist keine Wissenschaft, weil es keine überprüfbaren Hypothesen gibt.

In dem Beitrag [Titel übersetzt] „Zirkelschlüsse der Klimamodelle“ weise ich darauf hin, dass die Grundlage der Klimamodellierung Zirkelschlüsse sind. Ursachen sind erstens die Hypothese, dass nur Menschen Klimawandel verursachen können und zweitens, dass die Modelle dann zeigen, dass Menschen den Klimawandel verursachen.

Die grundlegenden Punkte sind ziemlich einfach. Die besten Beobachtungen, die wir haben, zeigen keine Erwärmung durch CO2, und die Modelle können nur deswegen eine gefährliche Erwärmung durch CO2 projizieren, weil sie genau so programmiert worden sind, dass sie dies zeigen.

Während CO2 tatsächlich ein Treibhausgas ist, lässt sich nicht folgern, dass es zu einer Erwärmung führen muss, und die Beweise zeigen, dass das auch nicht der Fall war. Warum der zunehmende CO2-Gehalt keine Erwärmung verursacht hat, ist eine wichtige wissenschaftliche Frage, aber die CO2-sensitiven Klimamodelle können diese Frage nicht beantworten.

Eindeutig müssen die Klimawandel-Forschung neu entworfen und die Klimamodelle überarbeitet werden, um zu den Beobachtungen zu passen. So sollte Wissenschaft eigentlich funktionieren.

Link: http://www.cfact.org/2018/03/05/systematically-refuting-climate-alarmism/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

29 Mar 20:14

Wissenschaftler wehrt sich gegen Maulkorberlass seiner Uni vor Gericht

by Andreas Demmig

WUWT-Leser werden sich daran erinnern, dass wir den Versuch unternommen haben, einen Rechtsfonds ins Leben zu rufen, um Professor Ridd zu helfen, sich gegen die Bürokratie an der James Cook University, die ihn zensierte, zu wehren. Heute hat er einen Kommentar verfasst, der in den Fox News online erschienen ist, und ich möchte sagen, dass er keine Mühen scheut.

Einleitung Anthony Watts

* * *

Wissenschaft oder Mund halten? Mein Kampf um Schwarzmaler über das Great Barrier Reef in Frage zu stellen.

Überall auf der Welt wird Menschen von dem drohenden Aussterben des Great Barrier Reef erzählt: 133.000 Quadratmeilen prächtige Korallen, die sich bis auf 1.400 Meilen vor der Nordostküste Australiens erstrecken.

Das Riff ist angeblich fast tot durch die kombinierten Auswirkungen eines sich erwärmenden Klimas, Nährstoffverschmutzung durch australische Farmen und erstickende Sedimenten durch Offshore-Baggerarbeiten.

Abgesehen davon, dass ich es als Forscher, der das Riff bereits seit 30 Jahren studiert, bereits öffentlich gesagt habe – das ist alles sehr wahrscheinlich nicht wahr.

Und nur weil ich das gesagt habe – und die Art der Veröffentlichungen, die zu den düsteren Vorhersagen geführt hat, in Frage stelle, wurde mir von meiner Universität ein Maulkorb verpasst. Daher klage ich jetzt für mein Recht auf ein gebräuchliches wissenschaftliches Gutachten.

 

Meine E-Mails wurden durchsucht. Ich durfte nicht einmal erlaubt, mit meiner Frau über das Thema zu sprechen. Rechtsanwälte versuchen mich einzuschüchtern. Und jetzt kämpfe ich dagegen, um mein Recht auf akademische Freiheit durchzusetzen und auf die Krise der wissenschaftlichen Wahrheit aufmerksam zu machen.

Die Probleme, mit denen ich konfrontiert bin, sind Teil einer „Reproduktionskrise“, die sich durch die Wissenschaft zieht und heute ein ernstzunehmendes Thema in großen wissenschaftlichen Zeitschriften ist. Bei großen wissenschaftlichen Studien, die versuchen, die Ergebnisse von wissenschaftlichen Beobachtungen und Messungen zu reproduzieren, scheint es, dass etwa 50 Prozent der kürzlich veröffentlichten Wissenschaft falsch ist, weil die Ergebnisse nicht von anderen repliziert [wiederholt bzw. bestätigt] werden können.

Und wenn Beobachtungen und Messungen nicht repliziert werden können, ist es nicht wirklich wissenschaftlich – ist es bestenfalls Hypothese oder sogar nur eine Meinung. Es ist kein kontroverses Thema mehr – die Wissenschaft, oder zumindest das System zur Überprüfung der Wissenschaft, das wir verwenden, versagt.

Die Krise begann in den biomedizinischen Bereichen, in denen Pharmaunternehmen in den letzten zehn Jahren festgestellt haben, dass bis zu 80 Prozent der von ihnen getesteten universitären und institutionellen wissenschaftlichen Ergebnisse falsch waren. Es ist jetzt anerkannt, dass das Problem viel weiter verbreitet ist, als nur bei den biomedizinischen Wissenschaften. Und damit geriet ich in große Schwierigkeiten.

 

Ich habe zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die zeigen, dass ein großer Teil der „Wissenschaft“, die eine Schädigung des Riffs behauptet, entweder falsch oder stark übertrieben ist. Um nur ein Beispiel zu nennen: Die Wachstumsraten von Korallen, die entlang des Riffs angeblich kollabiert sind, haben sich leicht erhöht.

Riffe, die angeblich von Baggersedimenten erstickt wurden, enthalten tatsächlich große Korallen. Und massenhafte Bleichereignisse entlang des Riffs, die angeblich als Anzeichen für eine dauerhafte vom Menschen verursachte Verwüstung dienen, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit völlig natürlich und sogar zyklisch.

Diese angeblich großen katastrophalen Auswirkungen, von denen die neuere Wissenschaft sagt, dass sie vor den 1980er Jahren fast unbekannt waren, sind hauptsächlich das Ergebnis einer einfachen Tatsache: erst in den 1970er Jahren begannen Meereswissenschaftler die Riffe im großen Stil näher zu untersuchen.

Rund ein Jahrzehnt später, war die Anzahl der Studien über das Riff explodiert, zusammen mit der Anzahl der Meeresbiologen, die sie gemacht haben. Was all diesen Wissenschaftlern fehlte, war jedoch eine historische Perspektive. Es gibt fast keine Aufzeichnungen früherer Epochen, um sie mit den gegenwärtigen Bedingungen zu vergleichen. Für viele Wissenschaftler, die Riffprobleme untersuchen, sind die Ergebnisse also beispiellos und fast immer katastrophal und sogar weltbedrohend.

Das einzige Problem ist, dass es keine Bedrohung gibt. Das Great Barrier Reef ist in einem ausgezeichneten Zustand. Es gibt sicherlich Zeiten der Zerstörung, in denen riesige Korallenflächen durch Hurrikane, Seesternplagen und Korallenbleiche getötet werden. Allerdings entwickelt es sich innerhalb eines Jahrzehnts wieder zu seinem früheren Glanz. In einigen Teilen des südlichen Riffs beispielsweise, haben sich die Korallen in sechs Jahren verdreifacht, nachdem sie von einem besonders schweren Zyklon verwüstet wurden.

Riffe haben Ähnlichkeiten mit australischen Wäldern, die periodische Buschfeuer erfordern. Nach dem Buschfeuer sieht es schrecklich aus, aber die Wälder wachsen immer wieder nach. Das Ökosystem hat sich mit und durch diese Zyklen von Tod und Neubildung entwickelt.

Die widersprüchlichen Realitäten des Great Barrier Reef deuten auf ein tieferes Problem hin. In der Wissenschaft bedeutet eventueller Konsens nicht Wahrheit. Aber in vielen Bereichen der modernen Wissenschaft hat der politisch motivierte Konsens eine kontrollierende Rolle gespielt. Und wenn Sie gegen den Konsens sind, können Sie unangenehme Konsequenzen erleiden.

 

Die früher als wesentlich angesehene wissenschaftliche Qualitätskontrolle heißt Peer Review. Normalerweise wird es durch ein paar dem Probanden nicht genannte Wissenschaftler durchgeführt. Diese sind hoch qualifizierte Experten der in Frage kommenden Wissenschaft, und sie überprüfen die eingereichte Arbeit sehr sorgfältig, [offene Punkte werden nachgefragt] und das Peer Review ist eine echte Kontrolle vor Fehlleistungen.

Leider ist es nicht [mehr] so. In der realen Welt ist Peer Review oft oberflächlich und die „Experten“ sind nicht immer selbst kenntnisreich. Oft sind die Rezensenten an einem Vormittag damit fertig. Wissenschaftliche Ergebnisse werden selten erneut analysiert und Experimente werden nicht repliziert. Die Arten von Kontrollen, die in der Privatwirtschaft Routine sind, werden einfach nicht gemacht.

Ich habe die Frage gestellt: Ist diese Qualitätskontrolle gut genug, um [Umwelt] Entscheidungen im Wert von Milliarden von Dollar zu treffen, die jetzt jede große Industrie in Nordost-Australien beeinträchtigt?

Unsere Zuckerindustrie wurde angewiesen, den Einsatz von Düngemitteln drastisch zu reduzieren, wodurch möglicherweise die Produktivität verringert wird. Unsere Häfen haben Beschränkungen beim Ausbaggern der Fahrrinnen, die die Produktivität der Häfen beeinflussen. Wissenschaftler fordern, dass Kohleminen geschlossen werden und Touristen sind verschreckt, weil das Riff angeblich fast tot ist und nicht mehr sehenswert.

Letzten August erwähnte ich diesen Punkt bei einem Interview durch Sky News, Australien, den ich in „Climate Change: The Facts 2017“ geschrieben habe. Es wird vom Freiland-Think-Tank „Institute of Public Affairs“ herausgegeben.

„Das grundlegende Problem ist, dass wir den wissenschaftlichen Organisationen wie dem Australian Institute of Marine Science nicht mehr vertrauen können, sogar auch nicht dem Australian Research Council Centre of Excellence for Coral Reef Studies… die Angaben der Wissenschaftler werden nicht richtig überprüft, getestet oder repliziert. Und das ist eine große Schande, denn wir müssen unseren wissenschaftlichen Institutionen vertrauen können und ich glaube, wir können es nicht mehr“..

 Die Antwort meines Arbeitgebers (der James Cook University), auf diesen Kommentar, war außergewöhnlich.

Statt einer angemessenen Argumentation, wurde ich mit dem Vorwurf schweren akademischen Fehlverhaltens belegt, weil ich nicht „kollegial“ war. Die leitenden Angestellten der Universität erklärten mir dann im August, dass ich über den Fall oder die Anklage nicht sprechen darf – nicht einmal zu meiner Frau.

Und es kam noch schlimmer. Mit Unterstützung des Institute of Public Affairs (IPA) habe ich mich gegen die Anklage und den Maulkorb gestellt – was dazu führte, dass die Universität in meinen offiziellen E-Mails nach Beispielen suchte, wo ich den Fall anderen Wissenschaftlern, alten Freunden, ehemaligen Studenten und meiner Frau genannt habe.

Das Institute of Public Affairs (IPA) ist ein Think Tank für Public Policy mit Sitz in Melbourne, Australien. Es befürwortet marktwirtschaftliche Politiken wie Privatisierung und Deregulierung staatlicher Unternehmen, Handelsliberalisierung und deregulierte Arbeitsplätze, Skepsis gegenüber dem Klimawandel, die Abschaffung des Mindestlohns und die Aufhebung von Teilen des Rassendiskriminierungsgesetzes 1975.

Dann wurde ich mit 25 neuen Vorwürfen belegt, hauptsächlich nur, weil ich den Fall gegen mich erwähnte. Die E-Mail-Suche ergab nichts, wofür ich mich schäme. Sie können es selbst lesen.

Im November reichte ich [zusammen mit IPA] die Klageschrift dem Gericht ein. An diesem Punkt wich die Leitung der Universität davon ab, mich zu feuern. Aber die Universitätsangestellten gaben eine „Endgültige Bewertung“ zu meinem Arbeitsdossier heraus und sagten mir, ich solle über die Vorwürfe schweigen und meine Kommentare über die Unzuverlässigkeit der institutionellen Forschung nicht wiederholen.

Aber sie stimmten zu, dass ich mit meiner Frau darüber reden konnte, was sie als „nett“ erklärten.

(Inzwischen) würde ich lieber gefeuert werden, als diese Bedingungen zu akzeptieren. Wir verfolgen die Angelegenheit immer noch vor Gericht.

Möglicherweise handelt es sich in diesem Fall um ein einziges Beispiel für mutmaßliches Fehlverhalten, aber darunter liegt ein Problem, das noch größer ist als unsere Ozeane. Letztendlich kämpfe ich für akademische und wissenschaftliche Freiheit und die Verantwortung der Universitäten, die Debatte über schwierige Themen ohne Drohung oder Einschüchterung zu fördern.

Wir mögen tatsächlich eine Krise des Great Barrier Reef haben, aber die Wissenschaft ist so fehlerhaft, dass es unmöglich ist, ihre tatsächlichen Dimensionen zu bestimmen. Was wir sicher wissen, ist, dass wir eine akademische Freiheitskrise haben, die das wahre Leben der Wissenschaft bedroht und unser mangelhaftes Universitätssystem zu ersticken droht.

Professor Peter Ridd leitet das Marine Geophysical Laboratory der James Cook University in Australien und hat mehr als 100 wissenschaftliche Arbeiten verfasst.

Erschienen auf Watts Up With That am 08.02.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://wattsupwiththat.com/2018/02/08/peter-ridd-hits-back-at-jcu-james-cook-university-hard/

15 Mar 22:15

Amazon, Google, Others Are Developing Private Air-Traffic Control for Drones

15 Mar 22:09

Pixar's Rules of Storytelling (2013)

14 Mar 21:38

How to opt out of Facebook data sharing

by Joseph Keller

Facebook and other companies often buy data from data brokers in order to sell advertisers more targeted ad space on their platforms. Here's how to keep your data safe.

Facebook knows a lot about you. I mean, a lot. If you've ever been creeped out by a scarily on-point ad while visiting Facebook, that's why. But some of you might wonder where Facebook gets its data. The answer is simple: data brokers.

A data broker collects your information from various sources and depending on the broker in question, this information could come from online, offline, or both. Whenever you make a purchase online or utilize your grocery store's loyalty card, the data on your purchases is collected by at least one company. Facebook buys this data and, letting advertisers use it to more specifically target ads towards you. Though Facebook says that the data brokers anonymize what they collect, the details can still be matched against your Facebook profile, building for Facebook and its advertisers a complete picture of who you are.

Creepy, right?

There's some good news here, though. You can opt-out of this sort of data collection at a lot of data brokers including the companies with which Facebook has partnered. And you can do this on top of using security features such as limiting ad tracking on devices like your iPhone and iPad.

How to limit ad tracking on your iPhone and iPad

14 Mar 21:31

Ask HN: One tab on Chrome takes about 100MB memory, why?

14 Mar 21:31

Show HN: Control IKEA Lights Using Google Home and IFTTT

14 Mar 21:31

Will the Quantum Nature of Gravity Finally Be Measured?

12 Mar 16:29

Wie man Strom­märkte wieder wettbe­werbsfähig macht

by Chris Frey

Trotz der Entscheidung der FERC könnte Mr. Perry die Kompetenz haben, die Agentur anzuweisen, eine Reihe von Reformen zu implementieren, welche dabei helfen würden, die Strommärkte wieder dem Wettbewerb zu öffnen.

Kritiker des Vorhabens sagen, dass NOPR wettbewerbsfähige Energiemärkte auflösen würde. Allerdings ignoriert diese Kritik die Tatsache, dass öffentliche Subventionen für Wind- und Solarenergie schon jetzt die so genannten „wettberwerbsfähigen Energiemärkte“ verzerrt und viele Charakteristika freier Märkte beseitigt haben, welche diese Märkte ursprünglich hatten.

Die Wind- und Solarindustrie erhielt 5,9 Milliarden bzw. 5,3 Milliarden Dollar als Subvention der öffentlichen Hand. Diese substantiellen Summen sind weit höher als die geschätzten Kosten von NOPR (zwischen 1 und 4 Milliarden Dollar pro Jahr), und sie gestatten den Erzeugern erneuerbarer Energie, satte Profite einzustreichen, während sie ihren Strom weit unter den Marktpreisen verkaufen. Diese Praxis gleicht der Dumping-Erzeugung, wenn ausländische Unternehmen ihre Erzeugnisse zu Preisen unter den Herstellungskosten verkaufen, um einen größeren Anteil am globalen Markt zu erreichen.

Windenergie-Erzeuger erhalten öffentliche Subventionen von 24 Dollar pro Megawattstunde (MWh) erzeugter Energie, unabhängig davon, ob diese Energie zur Deckung der augenblicklichen Nachfrage nach Strom gebraucht wird oder nicht. Als Folge haben die Windenergie-Erzeuger den Anreiz, ihre Energie an das Netz zu verkaufen, selbst wenn die Preise negativ sind (bis zu –23 Dollar pro MWh).

Unter diesen Umständen müssen sich die Kohle-Generatoren entscheiden, entweder den Stromkunden einen Ausgleich zu zahlen, damit diese ihren Strom abnehmen, oder die Erzeugung zurückzufahren. In beiden Fällen profitieren subventionierte Erneuerbaren-Generatoren auf Kosten der Kohle- und Kernkraftwerke, welche feste Kosten haben, jedoch billigen Strom erzeugen können, wenn sie einen stetigen, konstanten Ausstoß von Strom erzeugen.

Weil die FERC verantwortlich ist für das Festsetzen der Preise in wettbewerbsfähigen Großmärkten kann die Kommission nicht subventionierten Händlern helfen, indem sie negative Preise eliminiert. Die FERC sollte sich auch überlegen, unabhängige Systembetreiber einzustellen, um Subventionen in die Angebote eingehen zu lassen, die von den Erneuerbaren-Erzeugern eingereicht werden. Wird dies nicht gemacht, werden Subventionen für Erneuerbare weiterhin die Ökonomie für die Kraftwerke erodieren, welche die Sicherheit des Stromnetzes der Nation gewährleisten, wie es in Kalifornien der Fall ist.

Kalifornien hat auf aggressive Art und Weise einen immer weiter zunehmenden Anteil unberechenbarer Wind- und Solarenergie in sein Stromnetz auf den Weg gebracht, um der Vorschrift bzgl. Erneuerbarer zu genügen. Diese Vorschrift verlangt, dass der Staat bis zum Jahr 2030 50% seines Stromes durch erneuerbare erzeugen muss.

Allerdings gab es da während der letzten Jahre das bedeutende Problem, dass die Stromnachfrage gering war. Dies bedeutet, dass das Hinzufügen weiterer Erneuerbarer in den Markt die Marktpreise sogar noch weiter drückt. Als Folge hiervon war der unabhängige Systembetreiber von Kalifornien CAISO gezwungen, Zahlungen an zahlreiche Gaskraftwerke zu leisten, um die Zuverlässigkeit sicherzustellen, dass in dem Staat die Lichter nicht ausgehen, während immer mehr Erneuerbare ins Spiel kommen. Wie auch immer, die Stromzahler werden die für die Zuverlässigkeit des Systems notwendigen erzeugenden Quellen subventionieren.

Kurz gesagt, es gibt keinen freien Markt bei der Stromerzeugung, und Subventionen sind ansteckend. Falls Mr. Perry die Zuverlässigkeit und Bezahlbarkeit des Netzes sicherstellen will, wofür Kohle- und Kernkraftwerke unabdingbar sind, sollte er die FERC anweisen, Reformen vorzunehmen, welche die ungerechten und unvernünftigen Vorteile abbaut, an welchen sich der Erzeuger erneuerbarer Energie derzeit erfreuen, und sie sollte Elemente des Wettbewerbs den Stromnetzen der Nation hinzufügen.

[Originally Published at Investor’s Business Daily]

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/making-electricity-markets-competitive-again

Übersetzt von Chris Frey EIKE

12 Mar 16:27

Alles zum Internetrecht – gratis

by Udo Vetter

Wer eine Frage zum Internetrecht hat und nicht gleich viel Geld in Fachbücher oder kostenpflichtige Aufsätze investieren will, für den gibt es seit vielen Jahren eine super Quelle: das Skript „Internetrecht“ des Münsteraner Professors Thomas Hoeren.

Das Handbuch ist jetzt in einer Neuauflage erschienen und somit auf dem aktuellsten Stand. Ich gucke selbst sehr gern rein und kann das Skript Internetrecht sehr empfehlen.

Hier geht es zum Download.

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12 Mar 11:39

Das Traumschiff: Schauspieler Siegfried Rauch ist tot

by ZEIT ONLINE: Film -
Mit 85 Jahren verstarb Siegfried Rauch an seinem Wohnort südlich von München. 14 Jahre lang verkörperte er Kapitän Paulsen in der ZDF-Reihe "Das Traumschiff".
12 Mar 11:39

RWE Innogy: Und wieder neu sortiert

by ZEIT ONLINE: Unternehmen - Susanne Götze
RWE zerschlägt die Ökotochter Innogy und überlässt sie ausgerechnet dem Rivalen E.on. Das zeigt, wie schwer es den Konzernen fällt, auf die Energiewende umzuschalten.
12 Mar 11:37

AfD spricht Klartext zum Goldenen Kalb des 21. Jahrhunderts – dem „Klimaschutz

by Admin

 

Unter der Annahme, dass CO2 tatsächlich einen Einfluss auf das Weltklima hätte, ist der deutsche Einfluss praktisch unbedeutend.

 Video der Rede des AfD MdB Dr. Dirk Spaniel am 22.2.18 zum Unsinn des „Klimaschutzes“ und der hilflosen Versuche der Kartellparteien, mittels E-Mobilitätsförderung den deutschen CO2 Ausstoß zu senken.

Noch nie in den vergangenen Legislaturperioden des Deutschen Bundestages wurde der staatlich verordnete Unsinn des sog. Klimaschutzes so massiv angegriffen, ja regelrecht vorgeführt, wie in den letzten Wochen. Seit die AfD – jetzt sogar als stärkste Oppositionspartei- in diesen  Bundestag einzog, vergeht praktisch keine Sitzungswoche, in der die AfD nicht eine heilige Kuh der Kartellparteien schlachtet. Oft sogar mehrere.

Das Geheul der Ertappten ist daher riesig, doch nutzlos. Sind die Reden mit ihren unwiderlegbaren Argumenten erst einmal in der Welt, werden sie dank sozialer Medien rasant verbreitet. Wie auch diese Rede des Ingenieurs Dr. Dirk Spaniel. In den wenigen Wochen nach Erscheinen wurde diese Rede bereits bei YouTube – allein auf dem oben gezeigten Kanal – über 185.000 x angeschaut.

In der Rede nahm Spaniel Stellung zum (nicht messbaren) Einfluss des CO2 auf das Weltklima, dem deutschen CO2 mit seinem Mikroanteil im Besonderen und der irrigen Annahme der Altparteien und ihrer Einflüsterer, selbst diesen, in jeder Hinsicht völlig unwirksamen Anteil könne man mittels E-Mobilen verringern.

Wie nicht anders zu erwarten, waren die wenigen verbliebenen Abgeordneten der anderen Fraktionen selbst von diesen einfachsten Argumenten, zu deren Verständnis nicht einmal der Besuch einer Oberschule genügt hätte, völlig überfordert. Sie konnten oder wollten nicht verstehen und zugeben schon erst recht nicht, dass Sie selbstsüchtigen Leuten aufgesessen waren, die sich unter dem Mantel der Wissenschaft Einfluss und Pfründe sichern. Es lohnt sich, die Rede anzuhören. Wir können uns auf weitere dieser Art schon jetzt freuen.

 

12 Mar 11:36

Deutsche Telekom kündigt Zehntausende VDSL-Verträge

Nur noch 16 Mbit/s statt 50 Mbit/s: Die Deutsche Telekom kündigt zehntausenden VDSL-Kunden die Verträge. Update!
12 Mar 11:36

iOS-11-Unlock "GrayKey" wohl bereits bei Behörden in Aktion

Mit dem Tool der Forensikfirma Grayshift sollen sich auch aktuelle iPhones knacken lassen, ohne dass Apple etwas tun kann. Laut einem Bericht hat die Staatspolizei von Indiana zugegriffen.
12 Mar 11:34

So schlimm war die Grippewelle im Kreis Pinneberg noch nie

Der Höhepunkt scheint noch nicht erreicht zu sein. Bereits 452 Influenzafälle im März.
12 Mar 11:34

Microsoft kündigt neue AI-Funktionen für Teams an

by Albert Jelica

Microsoft setzt momentan in vielen Bereichen auf künstliche Intelligenz und man hat im Zuge des Developer Days kürzlich auch Windows AI angekündigt, womit native ONNX-Unterstützung in Windows 10 Einzug halten wird.

Das Unternehmen will hier offenbar mit gutem Beispiel voran gehen und eine weitere Anwendung mit AI-Funktionen ausstatten. Neben der Fotos-App, welche seit einiger Zeit auch Personen erkennen kann, soll Microsoft Teams künftig einige Funktionen künstlicher Intelligenz nutzen. Diese werden Microsoft Teams zweifellos von der Konkurrenz unterscheiden. Folgende Funktionen für Microsoft Teams haben die Redmonder nun angekündigt:

  • Hintergrundunschärfe bei Videotelefonaten: Microsoft Teams kann nun künstliche Intelligenz nutzen, um den Hintergrund während eines Videotelefonats unscharf zu machen. Bei Gespräche mit Kunden sind somit Ablenkungen im Hintergrund nicht mehr zu sehen.
  • Automatische Aufnahme von Konferenzanrufen: Microsoft Teams kann nun Konferenzanrufe automatisch aufzeichnen und das Gesprochene selbstständig aufschreiben. Nutzer können später das Transkript lesen und so direkt zu wichtigen Stellen springen.
  • Übersetzung: Dank der nativen Integration des Microsoft Translators kann Microsoft Teams nun Nachrichten in andere Sprachen übersetzen.

Microsoft arbeitet übrigens bereit smit HP und Lenovo, um Konferenzsysteme für Microsoft Teams zu bauen. Lenovo hatte vor einigen Monaten den Lenovo ThinkSmart Hub 500 mit Skype for Business vorgestellt und man dürfte ein ähnliches Gerät für Microsoft Teams geplant haben.

Zudem hat Microsoft heute angekündigt, dass man zwei weitere große Kunden für Microsoft Teams gewinnen konnte. General Motors und Technicolor nutzen nun ebenfalls Microsoft Teams.


via mspu / Quelle: Business Insider

Der Beitrag Microsoft kündigt neue AI-Funktionen für Teams an erschien zuerst auf WindowsArea.de.

12 Mar 10:48

Glasfaserstudie: Telekom widerspricht Kritik an Vectoring-Förderung in Bayern

Die Telekom und die bayerische Landesregierung wollen Kritiken an ihrer Förderung von Vectoring nicht stehen lassen. Die Gemeinden würden selbst entscheiden, ob nur FTTC gebaut werde. (Glasfaser, Internet)
11 Mar 11:39

Donald Trump: "Wir werden Mercedes Benz und BMW mit Zöllen belegen"

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Der US-Präsident verschärft seine Drohungen gegen Europa: Sollte sich die EU nicht öffnen, würde er Zölle für Autos erhöhen. Autos seien wirklich ein Problem, sagt er.
11 Mar 11:39

Physicists propose experiment to see the ‘grin’ of quantum gravity

11 Mar 11:39

How MOS 6502 Illegal Opcodes work

11 Mar 11:38

Master password in Firefox or Thunderbird? Do not bother

11 Mar 11:36

MIT launches multimillion-dollar collaboration to develop fusion energy

11 Mar 11:34

Verpackungen: Müllabfuhren kritisieren Verkauf des grünen Punkts

by ZEIT ONLINE: Unternehmen -
Der grüne Punkt soll offenbar an Deutschlands größten Entsorger verkauft werden. Die kommunalen Müllabfuhren sagen, das könne den Wettbewerb schwächen und Preise erhöhen.
11 Mar 11:34

Prof. Dr. Karl Ewert: Baugrundunter­suchungen für Windener­gieanlagen (11. IKEK)

by Admin

Für die vielen tausend Tonnen schweren Windenergieanlagen sind Baugrundanlagenuntersuchungen vorgeschrieben. Je nach bekanntem oder nicht so bekanntem Untergrund sind sie aufwendiger oder weniger aufwendig. Die Errichter bevorzugen natürlich die weniger aufwendigen, denn sie gehen schneller und sie sind viel billiger.
Und zwar genügt dann oft die geoelektrische Widerstandsbestimmung zwischen zwei Orten im Boden um zu einer glaubhaften Aussage über dessen Festigkeit zu kommen. Diese bringen aber besonders in schwierigen Böden falsche Ergebnisse.
Die konventionelle Bohrung hingegen fordert die Einbringung von Kernbohrungen, deren Ergebnisse nach festen Regeln sorgsam ausgewertet werden müssen. Der Preisunterschied zwischen beiden Verfahren liegt beim Faktor 1:1000. Deswegen werden sie oft unterlassen.
Doch gerade das Paderborner Land zeichnet sich durch eine Vielfalt von Untergrundstrukturen aus, die durch die Karstlandschaft aus welchem es in weiten Bereichen besteht, gekennzeichnet ist.

Video des Vortrages anlässlich der 11. IKEK am 10.11.17 in DüsseldorfDiese besteht aus sowohl aus weiten, örtlich überraschend auftretenden Höhlengebieten, hervorgerufen durch unterirdische Quellen, die über verkarsteten Kalkstein (wasserlöslich) verbunden sind.
Die Untersuchung zeigt, dass ein verkarsteter Baugrund erst nach gründlicher Untersuchung und evtl. entsprechenden Maßnahmen zur Abstützung als Baugrund für diese Windkraftanlagen hergerichtet werden muss. Diese Untersuchung wurde anfangs beim hier vorgestellten Projekt im Gebiet Hassel unterlassen. Die Windkraftanlage wurde trotzdem gebaut.
Auf Grund dieser Befunde sind viele WKA im Paderborner Land eine direkte Bedrohung der Anrainer und Verkehrsteilnehmer der umliegenden Verkehrsadern
11 Mar 11:31

Loaderz, a blazing fast asset-loader using promises, preload images/audios/video

11 Mar 11:31

Fiese Attacke von Hochhaus aus: ICE-Lokführer mit Laserpointer verletzt

Eine gefährliche Attacke gab es in der Landsbergerstraße auf einen ICE-Lokführer. Er wurde mit einem Laserpointer geblendet und verletzt - vermutlich von einem Hochhaus aus.
10 Mar 14:59

Urheberrecht: Bär lehnt Leistungsschutzrecht strikt ab

Die designierte Staatsministerin für Digitales dürfte bald vor ihrer ersten Bewährungsprobe stehen. Da Dorothee Bär das Leistungsschutzrecht für Presseverleger ablehnt, droht eine Lobbyschlacht mit den Verlagen. (Leistungsschutzrecht, Urheberrecht)
10 Mar 14:59

Das renommierte amerikanische Museum für nationale Geschichte (AMNH) in New York: Opfer des Klimakriegs

by H.j. Lüdecke

Wenn es anfängt, mit einer ideologischen Bewegung, wie dem Klima-Aktivismus, bergab zu gehen, passieren stets zwei Dinge: Die Vorsichtigen beginnen sich abzusetzen, aktuell der Staatssekretär Rainer Baake als ein Hauptverantwortlicher der deutschen Energiewende-Katastrophe. Und die verbleibenden Aktivisten erhöhen einfach die Dosis. Letzteres ist im Fall des AMNH Museums zu erkennen.

Der künstlich gesuchte Anlass für Dosiserhöhung war eine 25(!) Jahre alte Informationstafel (gezeigt im WUWT-Beitrag), auf welcher das Museum in der Abteilung für Dinosaurier naiv-korrekt auf die wechselnden Warm- und Kaltzeiten der Erdgeschichte hinwies. Ein Klima-Aktivist namens Jonah Busch postete auf Twitter, dass David H. Koch ein Ölmagnat sei, als Sponsor der betreffenden Abteilung daher überhaupt nicht mehr gehe und die „unwissenschaftliche“ Tafel vom Museum sofort zu entfernen sei (hier). Die Angelegenheit machte danach die Alarmistenrunde und führt schlussendlich sogar zu einer kleinen Protestdemo (Bild der Demo im Beitrag hier). Schließlich sah sich ein Dr. James Powell, Geologe, ebenfalls Klima-Aktivist und Autor eines etwas gruseligen Buchs gegen Klimaleugner veranlasst, als Leitautor zu einem offenen Brief an das Museum aufzutreten, der dann mit lautem Trara im Internet verbreitet wurde.

Unterzeichner dieses offenen Briefs waren die „üblichen Verdächtigen“, stellvertretend Prof. James Hansen und unser alter Bekannter Prof. Michael Mann, den wir durch seine wissenschaftlich hübsch getürkten Baumringanalysen und ungebremsten Klima-Alarmismus schätzen gelernt haben (hier). Der Tenor des Briefs war die Anschuldigung, das Museum verbreite „Anti-Wissenschaft“. Aber auch persönliche Angriffe der unterzeichnenden Aktivisten gegen Rebekah Mercer gab es. Frau Mercer, eine dollarschwere Museums-Sponsorin, vertrat nämlich eine politische Einstellung, die den Autoren des offenen Briefs nicht in den Kram passte. Der sachliche Inhalt des Briefs war dürftig, im Wesentlichen langweilige Breitseiten gegen sogenannte Klimaleugner, die als „antiwissenschaftlich“ diffamiert wurden. Das Ganze erinnerte an die Propaganda der ehemaligen DDR gegen den Klassenfeind, bloß war die DDR-Agitation  wesentlich unterhaltsamer.

Natürlich bekam auch die Gegenseite Wind von den Geschehnissen um das Museum und kam infolgedessen nicht umhin, ebenfalls einen offenen Brief an das Museum als Replik auf den ersten Brief zu verfassen. Dieser trat letztlich für die wissenschaftliche  Freiheit, für abweichende Meinungen, für offenen Diskurs und Neutralität ein. Alle Zusammenhänge in Englisch inklusive dem offenen „Gegen“-Brief (hier), der nachfolgend  vom Autor der EIKE-News ins Deutsche übersetzt ist:

Das amerikanische Museum für nationale Geschichte hat eine lange, ehrwürdige Tradition der Aufklärung mit außergewöhnlichen wissenschaftlichen Ausstellungen und öffentlichen Vorträgen. Nun aber schwenken Agitatoren Transparente vor dem Museum. Sie verleumden die wissenschaftlich engagierte Museumskuratorin, Rebekah Mercer, die diese Ausstellungen mit großzügigen Spenden erst möglich machte. Frau Mercers Familienstiftung unterstützt auch Politiker, welche von den Agitatoren verachtet werden sowie Organisationen und Wissenschaftler mit Ansichten, welche zu denen der Agitatoren konträr sind, weil sie an eine menschverursachte, katastrophale globale Erwärmung glauben.

Unter den Unterzeichnern dieses Briefs sind viele Wissenschaftler mit profunden wissenschaftlichen Klima-Kenntnissen. Die Schadensbegründung für eine katastrophale globale Erwärmung wird umso schwächer, je mehr wir über das Klimasystem der Erde und über die schlechte Vorhersagefähigkeit der Klimamodelle lernen. Als in der geologischen Vergangenheit die atmosphärische CO2 Konzentration wesentlich höher war als heute, hat die Erde überbordendes Leben hervorgebracht. Es ist wahrscheinlich, dass zukünftige Generationen von der Anreicherung der Erdatmosphäre mit Kohlendioxid profitieren werden. Und es besteht kein Zweifel daran, dass die von den Protestierern befürwortete Politik weltweiten ökonomischen Schaden anrichten wird – insbesondere bei denen, die hoffen der Armut zu entkommen.

Es ist wenig wahrscheinlich, dass Frau Mercer und alle Unterzeichner unseres Briefs für die gleichen politischen Kandidaten votieren. Aber alle von uns mahnen die Museumskuratoren an, dem Druck der Agitatoren nicht zu weichen. Begehen Sie keinen Fehler, denn die Agitatoren verteidigen keineswegs die Wissenschaft gegen Quacksalberei – ganz im Gegenteil! Sie verlangen, dass das Museum eine politische Richtung unterstützt, die sich fadenscheinig als Wissenschaft ausgibt.

Unter den Unterzeichnern dieses offenen Briefs, als Gegenstück zum offenen Brief der Klima-Aktivisten, finden sich zwei Nobelpreisträger (Ivan Giaver für Physik in 1973 und Kary Mullis für Chemie in 1993) sowie renommierte Wissenschaftler, stellvertretend  seien Freeman Dyson und Richard Lindzen genannt. Aber auch EIKE war mit Dr. Glatzle, Michael Limburg, Prof. Carl Otto Weiss und Prof. Horst-Joachim Lüdecke als Unterzeichner des offenen Gegenbriefs dabei. Hier die vollständige Liste der Unterzeichner.

Klima-Aktivisten kann man als moderne Ausprägung der mittelalterlichen Flagellanten oder auch „Geißler“ ansehen. Sie unterscheiden sich freilich von der mittelalterlichen Form der Geißler in einem wesentlichen Punkt. Im Mittelalter war es eine spontane Bewegung aus dem Volk, die der herrschenden Dikatur aus Kirche und Adel vermutlich nicht genehm war. Die moderne Form des Flagellantentums wird dagegen von profitierenden Drahtziehern gesteuert – Politik, internationale Großfinanz (Soros), große Versicherungsgesellschaften, Windrad-, Solar-, Dämmstoffindustrie, Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK), WGBU  usw.usw. Von denen werden dann ahnungslose und gutgläubige Verbraucher zu Flagellanten degradiert, die sich gefälligst einzuschränken, zu zahlen und ihre Lebensweise den neuen Vorschriften anzupassen haben. „Ihr habt Euch zu geißeln für Eure Umweltsünden, Ihr seid schlecht, nur die unberührte Natur ist gut, am besten eine ganz ohne Menschen„, so die Anweisung. Das funktioniert bei ausreichend einfältigen Gemütern, die sich noch nicht klargemacht haben, was ein Leben ohne Zahnarzt, Auto und Flugreisen bedeutet.

Nachdem es gut zwei Jahrzehnte lang den Drahtziehern gelang, mit hilfreicher Verdummung seitens der Medien und ausreichenden Unter-den-Tisch-Zuwendungen an Politiker, die herrschende Politik und den weniger intelligenten Teil der Bevölkerung zur Gefahr einer gefährlichen anthropogenen globalen Erwärmung zu überreden („wir müssen alle für unsere Klimasünden büßen„), funktioniert dieses Spiel längst nicht mehr so gut. Die bereits seit zwei Jahrzehnten stagnierende globale Mitteltemperatur, trotz angestiegenem atmosphärischem CO2 (hier), das nicht mehr zu übergehende Versagen der Klimamodelle (hier), eine neue US-Regierung, die sich nach den Traumtänzereien einer abgewählten Clique wieder auf die Realität besinnt und schlussendlich eine neue deutsche politische Partei sprechen sich herum und graben den Klima-Aktivisten zunehmend das Wasser ab. In Schulen und Universitäten ist es zwar hierzulande immer noch ratsam, sich nicht offen gegen die Torwächter der menschgemachten Erwärmung zu positionieren, um persönliche Nachteile zu vermeiden. Dennoch ist wachsender Widerstand gegen das neue Flagellanten-Mittelalter, mit Deutschland als weltweitem Glaubenszentrum, unübersehbar.

Es wird sicher noch eine Weile mit dem unseligen, unser Land schwer schädigenden Klima- und Energiewende-Klamauk weitergehen wie bisher. Klima-Aktivisten sind nun einmal Bekloppte und daher mit Hausmittlen nicht heilbar – nur die Drahtzieher nicht, die sind alles andere als bekloppt.  Der uralten Regel aber, dass ein System zusammenbricht, wenn die inneren Widersprüche zu groß werden, werden auch die Drahtzieher nicht entkommen. Beispiele gibt es genug. Wer hatte sich jemals die Geschwindigkeit vorstellen können, mit der die ehemalige Sowjetunion und die DDR zu Grunde gingen.

Bei allen Schäden, die bisher bereits durch den Klimawahn angerichtet wurden – stellvertretend seien die naturschädigenden, nutzlosen und für die Sicherheit unserer Stromversorgung ungemein schädlichen Windradanlagen genannt – können wir daher immer noch optimistisch sein. Auch dieser Unfug wird vergehen. Und wieder einmal wird man hinterher niemanden mehr auffinden, der damals als Aktivist laut und aktiv unterwegs war.