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30 Jun 04:39

Mit einem Elektroauto kann man sein Smartphone endlich mit günstigem Nachtstrom laden

Die Süddeutsche Zeitung hat am Sonnwend-Wochenende darüber mit über einer vollen Seite berichtet. Und mit einem unerbittlichen Gespür für den Nutzen der Elektromobilität hat ein SZ-Redakteur einen wichtigen ausgegraben:

Süddeutsche Zeitung [5]: Das Elektroauto versorgt das Haus mit Strom

Wird das Elektroauto nicht genutzt, um emissionsfrei zu fahren, kann es mit dem zu günstigen Nachtstromkonditionen gefüllten Akku das Smartphone versorgen.

Es tut dem Autor unendlich leid, dass er trotz vieler Recherchen zur Elektromobilität und EEG noch in keinem Artikel auf diesen wichtigen und durchschlagenden Vorteil hingewiesen hat. So blind kann man eben nur als Fachmann sein, der noch vollkommen in veralteten Denkschemen gefangen ist.

Es ist unverkennbar, dass die Vorstände der Autobauer da in ganz anderen Ligen spielen. Laut Artikel ist der Vorstandsvorsitzende von Nissan Europa - Paul Willkox – auf diesen Vorteil gekommen, bzw. erzählt ihn. Und einen Namen hat dieser Vorteil auch: V2G (Vehicle to Grid) heißt das neue Wunderkind. Drei Buchstaben welche man sich merken sollte – bestimmt werden sie die Mobilität, ganz sicher aber deren Kosten, grundlegend verändern.

Eine Anmerkung sei erlaubt: Warum der Nachtstrom im EEG-Wunderland der billige sein soll, ist aktuell noch ein wirklich gut gehütetes Geheimnis der echten EEG-Fachkenner. Sicher ohne Sonne und mit bestimmt regelmäßig auch zu wenig Wind kann der Greenstrom dann nur aus Speichern kommen. Und in dem Fall ist er immer um ein Mehrfaches teurer geworden[10]. Billigen Nachtstrom gab es nur in der veralteten Stromversorgung.

Ob da nicht der Vorstandsvorsitzende oder der SZ-Redakteur im Eifer etwas verwechselt haben? Vielleicht gelingt dieses Wunder aber doch mittels zukünftigem Nachtstrom-Zertifikatehandel. Damit könnte der Green-Strom bestimmt wundersam und billig aus der Tagseite des Globus' nach Deutschland gebeamt werden, wenn hier Nacht ist. Was beim CO2 schon gelungen ist, kann beim Strom doch nicht unmöglich sein. Und vor allem braucht man dazu nur innovative Banker befragen die immer Lösungen (und ausreichend Bankgebühren) finden und muss nicht auf sture Elektrotechniker zurückgreifen, die lösungsimmun und stur auf physikalischen Gesetzen herumreiten.

Ansonsten Belegt die SZ und die Vorstände der Autobauer (persönliche Meinung des Autors), dass Wahnsinn nicht auf SZ-Redakteure beschränkt bleibt, sondern auf beide übergesprungen ist. Das Winken mit Staatssubventionen (und von Verboten) beginnt seine erschreckende Wirkung zu zeigen. Im Kern ist es verständlich. Gegen Verbote hat kein Bürger zu opponieren weil immer ein tieferer Sinn dahinter steckt; sie sind einfach einzuhalten. Das müssen auch Vorstände akzeptieren. VW-Vorstand Müller sprach es aus:

[6] Doch die Autohersteller haben keine andere Wahl: "Wir sind auf die Elektromobilität angewiesen, weil es mit Verbrennungsmotoren zunehmend teurer wird, die Grenzwerte zu erreichen", sagt Matthias Müller.

Luftschlösser der Zukunft

[5] Prognosen des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums zufolge soll die Anzahl der E-Mobile in Deutschland bis 2050 auf bis zu 22 Millionen ansteigen, die dann 53,5 Terrawattstunden verbrauchen. Da ist eine flexible Lösung dringend erforderlich.

So einfach ist die Zukunft „Da ist eine flexible Lösung dringend erforderlich“. Ein bisschen „flexibel“, klar auch etwas „dringend“, aber dann klappt das.

Im Jahr 2015 betrug der deutsche netto-gesamt Stromverbrauch 530,6 TWh (Quelle: statista), die Stromerzeugung von Wind- und Solar 125 TWh (Quelle: BMWi)

Die Elektroautos benötigen im Jahr 2050 demnach ca. die Hälfte der heutigen, gesamten Wind- und Solarerzeugung. Dabei beträgt der Bestand dann genau die Hälfte der PKWs (aktuell 44 Millionen). Nach einer geplanten, vollständigen Verdrängung durch Verkaufsverbot benötigen sie dann den gesamten Strom. Wie kaputt Deutschland dann sein wird, ist in der Greenpeace Energy Sektorkopplungssstudie[4] nachzulesen. Man kann es wie Greenpeace als Vorteil sehen – Diktatoren jeder Couleur verlassen oft die politische Bühne mit der festen Überzeugung, Bahnbrechendes geschaffen zu haben - oft erleben es die Bürger aber anders. Das Glück, sich beim Scheitern einfach durch Niederreißen des Schutzwalles auf die bisher verspottete Seite retten zu können (und sich die gemeinsam mit der Ideologie ebenfalls verschwundenen Pensionen und Renten von den bisher Bekämpften zahlen zu lassen), lässt sich jedoch kaum wiederholen.

In der SZ werden in der Artikelserie auch die vorgesehenen, technischen Realisierungen der Ladetechnik beschrieben:

[6] Derzeit werden die Schnellladesäulen mit einer Leistung von 50 kW betrieben. Damit dauert es 21 Minuten, um Energie für 100 Kilometer nachzuladen - langstreckentauglich ist das nicht. Der geplante Ausbau auf bis zu 350 kW Ladeleistung lässt die Tankzeit für diese Strecke auf vier Minuten schrumpfen. Theoretisch jedenfalls. Denn für dieses extreme Schnellladen ist dieselbe Anschlussleistung wie für ein eigenes Stadtviertel nötig - plus eine spezielle Leistungselektronik, um mehrere Ladestellen zu steuern. Außerdem müsste der Ladestecker gekühlt werden.

Es sind Fakten, die (einem Fachmann) Angst machen. Doch zur Beruhigung: das umständliche Kühlen des Ladesteckers ist nicht wirklich erforderlich. Denn die Zukunft wird dafür sorgen, dass induktiv geladen wird und damit auch gleich alle möglichen Ängste verfliegen:

[5] Induktives Laden, bei dem das Fahrzeug über einer Induktions-Ladeeinrichtung geparkt wird, kann das momentane Chaos mit Strippen und Verlängerungskabeln lösen - und dem Nutzer die Angst nehmen, ohne Ladung stehen zu bleiben. Dazu müssten allerdings möglichst viele Parkbuchten mit dieser Technik ausgerüstet werden.

Induktives Laden ist natürlich heute Standard und bestimmt auch verlustlos, Zahnbürsten und Mobiles können es doch bereits – denkt wohl der SZ-Redakteur in seiner unübertroffenen Einfalt. Das stimmt, aber nicht mit den Energiemengen und Umfeldbedingungen. Immerhin hat ein Fraunhofer-Institut in Erlangen[11] schon mal in einem Prototypen bis zu 3 kW und 95% Wirkungsgrad geschafft. Das Fraunhofer IWES konnte es ein Jahr später auch und schaffte Ähnliches: »Selbst bei einem Luftspalt von 20 Zentimetern erreichen wir einen Wirkungsgrad von 93 bis 95 Prozent – und das über den kompletten Leistungsbereich von 400 Watt bis 3,6 Kilowatt«.

Leider steht nirgendwo etwas über die Kosten und der „komplette Leistungsbereich“ beginnt und endet nun wirklich nicht bei 0,4 ... 3,6 kW außer man schließt E-Bikes mit ein. Aber alleine in dem einem Jahr hat sich schon viel getan: Eine glatte Verdopplung von einem auf zwei kleine Prototypen. Für Startups hat der Autor dazu den Vorschlag, schon jetzt an Grillstationen bei Ladesäulen nachzudenken. Die Wärmeentwicklung von 50 kW mit 7 ... 5 % Verlust reicht bei nicht zu großem Andrang gut für eine Serie an Würstchen aus – und die Ladeleistungen sollen ja noch um Dimensionen größer werden.

Und wer immer noch meint, das alles würde vielleicht doch noch Geld kosten, dem sei versichert, dass es eine ideale Win-Win Situation geben wird. Jeder Bürger hat damit in Zukunft sein sicheres, sogar doppeltes geringfügig entlohntes Einkommen. Die Grünen und Linken können damit ihre Forderung nach dem bedingungslosen Grundeinkommen sozusagen automatisch nebenbei mit erfüllen lassen:

[5] Elektroauto-Akkus sind irgendwann zum Recycling fällig. Diese recycelten Akkus werden vom Nissan-Partner Eaton Electric zu Bündeln à zwölf Stück zusammengefügt und im Haus installiert. Diese können so, per App gesteuert, immer dann aktiv werden, wenn die Stromnachfrage im Netz zu groß ist. Der Preis ist mit 4000 Euro allerdings sehr hoch. Er soll aber in einem Zeitraum von zehn Jahren bis zu 8 000 Euro Einsparungen ermöglichen.

Der gleichen Überzeugung ist auch das Fraunhofer IWES[7], womit es ausreichend belegt ist. Einfach nur gehässig wäre gewesen, der SZ-Redakteur hätte da weiter nachgehakt.

Somit gibt es wirklich nichts, was dieser bahnbrechenden Epoche noch im Weg stehen kann. Wer das immer noch nicht begriffen hat, ist ein Bremser, Ewiggestriger und wählt bestimmt auch die dazu ernannte, falsche Partei. Eingesprekelte Sätze wie: „ ... auch deshalb, weil das Warten auf eine echte Batterierevolution weitergeht“ sind nur enthalten, damit man versteht, warum diese Zukunft aktuell leider noch Geld kosten muss. Welcher ordentliche Bürger kann schließlich einem Statement wie dem Folgenden etwas entgegensetzen:

[6] Highlight ist das hoch automatisierte Fahren. Wer kann sich so ein Roboterauto von morgen schon mit dem Antrieb von gestern vorstellen?

Der Autor gibt zu: Er konnte es. Und zwar Beides: Kein Roboterauto und den alten Antrieb. Nach dem Lesen der SZ ist er sich aber sicherer geworden.

Der Bürger kann nicht den Verstand des Politikers haben

Der Brexit und die kürzliche Volkssabstimmung in Holland haben (den Politikern) gezeigt, dass Bürger (notgedrungen) zur Wahlurne, aber niemals zu einer wirklich wichtigen Entscheidung zugelassen werden dürfen. Um Wichtiges richtig entscheiden zu können, benötigt man mindestens die Unabhängigkeit einer gesicherten Pensions-Überversorgung, was bei vielen Bürgern bekannter Maßen nicht vorliegt. Nur dies erlaubt es Politikern das Wissen dazu zu erlangen und richtig umzusetzen.

Wie das in der Praxis aussieht, lässt sich in den Protokollen des Energiedialog Bayern im Detail nachlesen. In einem Artikel brachte der Autor dazu Beispiele:

EIKE-Artikel[8]: Das Positionspapier des CSU Arbeitskreises Energiewende:

Der Zustand der Energiewende in Bayern

... Doch lassen wir eine Bayerische Ministerin selbst sagen, wie es darum steht. Anlässlich der 2. Sitzung der Plattform Energie Bayern am 18. Dezember 2014 in München stellte Ministerin Aigner höchstpersönlich lt. Protokoll fest. Zitate:

·       Wir werden nach dem Abschalten der letzten Kernkraftwerke eine Lücke sowohl bei der Stromerzeugung als auch bei der gesicherten Leistung haben.

·       Wir haben aus der Zwischenbilanz der Arbeitsgruppe 2 mitgenommen, dass Speichertechnologien zur Verringerung der Deckungslücke bei der Stromerzeugung keinen Beitrag leisten können. Auch der Beitrag zur Verringerung der Lücke bei der gesicherten Leistung bleibt mittelfristig gering.

·       Wir haben aus der Arbeitsgruppe 3 erfahren, dass die Beiträge von Wasserkraft und Geothermie zur Stromerzeugung nicht wesentlich zu steigern sind.

·       Wir erwarten, dass das bei Photovoltaik und Wind anders ist ..

·       Einen Beitrag zur Schließung der Kapazitätslücke (gesicherte Leistung!) leisten die erneuerbaren Energien kaum.

·      Dennoch werden wir alle Anstrengungen unternehmen, den Ausbau der erneuerbaren Energie weiter voranzutreiben.

In einer Publizierung der CSU Senioren Union von 2014 steht: 

Nach neuen Daten des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und des Umwelt- und Energieministeriums Baden-Württemberg ist die Stromversorgung für Bayern und Süddeutschland bereits ab 2016 (siehe Grafik) gefährdet. Aussagen der Bundesnetzagentur bezüglich der Versorgungssicherheit erscheinen fragwürdig.

Die Lücke zwischen der Höchstlast und der sinkenden gesicherten Leistung in Bayern wird stetig größer und beträgt ~3 GW im Jahr 2018 (dena). Das Leistungsdefizit wird in Bayern und Baden-Württemberg nach 2018 stetig steigen (BnetzA).

Die Deckungslücke kann aus heutiger Sicht nicht gedeckt werden. Die Lage wird dramatisch.

Diese Statements waren der Anlass zur einleitenden Beurteilung der bayerischen Strategie: „Wir wissen nicht wie, machen aber konsequent so weiter“.

Damals konnte man noch informieren: „ ... die Politik weiß dass es nicht geht, macht aber weiter so“. Heute muss man annehmen, dass sie es nicht mehr wissen will und um unbeirrter so weiter machen zu können. Damit das Wissen nicht versehentlich wieder auftaucht, werden als Berater auch vorwiegend Personen ausgesucht, welche zukunftsfähig denken können:

Ergebnisprotokoll AG 4, 4. Sitzung, 23.01.2015: Impulsvortrag Dr. Zierl (Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solar- initiativen)

[9] Frau Dr. Zierl fordert eine Vollversorgung aus erneuerbaren Energien bis 2050. Dazu brauche es ein Marktdesign, das

dauerhaft und flächendeckend Stromüberschüsse erlaube. Stromaustausch wird abgelehnt.

Ob sich der Verstand der Politiker und deren Berater von dem der Bürger wirklich nur positiv unterscheidet, darf jeder Leser selbst beurteilen.

Quellen

[1] Klimaretter.Info: Norwegens Hauptstadt verbannt Autos mit Verbrennugnsmotoren

[2] Die Bundesregierung: Energiewende Vorfahrt für Elektroautos

[3] ZEIT ONLINE: Schnell raus aus den fossilen Antrieben

[4] EIKE 25.06.2016: Deutschland lässt sich abschaffen – macht alle mit

Die absurden Auswüchse des Klimaschutzes Greenpeace Energy Sektorkopplungssstudie

[5] Süddeutsche Zeitung: Das Elektroauto versorgt das Haus mit Strom

http://www.sueddeutsche.de/auto/elektromobilitaet-das-elektroauto-versorgt-das-haus-mit-strom-1.3046298

[6] Süddeutsche Zeitung: Die verspätete Revolution der deutschen Autoindustrie

[7] Fraunhofer IWES, Pressemitteilung: Lohnendes Geschäftsmodell: Fraunhofer IWES legt Finanzierungsstrategie für die Energiewende vor

[8] EIKE 05.10.2015: Das Positionspapier des CSU Arbeitskreises Energiewende Keine Vernunft mehr, nirgendwo

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/das-positionspapier-des-csu-arbeitskreises-energiewende/

[9] Ergebnisprotokoll AG 4 – Versorgungssicherheit – Strombedarf, gesicherte Leistung, dezentrale vs. zentrale Versorgungsstrukturen 4. Sitzung, 23.01.2015

[10] EIKE 18.06.2015: Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten. Teil 3 (Abschluss)

http://www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/elektro-energiespeicherung-notwendigkeit-status-und-kosten-teil-3-abschluss/

[11] Fraunhofer Erlangen 30.07.2014, Pressemeldung: Elektroautos effizient induktiv laden

[12] Fraunhofer München 31.08.2015, Pressemeldung: Elektrofahrzeuge kabellos laden und entladen

29 Jun 14:41

Falschparker, aufgepasst! Dieser Chatbot geht für euch gegen Strafzettel vor

by Andreas Weck

Ein Chatbot hilft Autofahrern dabei gegen ihre Strafzettel fürs Falschparken vorzugehen. In London und New York ist der Dienst enorm erfolgreich. Jetzt wird ein Deutschlandstart geprüft.

Jeder Autofahrer bekommt früher oder später einen Strafzettel fürs Falschparken. Ärgerlich ist das vor allem dann, wenn man sich seiner Schuld gar nicht bewusst war. Der normale Rechtsweg: Einspruch einlegen, abwarten und hoffen. So tat es auch der Brite Joshua Browder mehr als einmal und bemerkte, dass seine Beschwerden ziemlich oft zum Erfolg führten. Grund genug für ihn, den Vorgang zu automatisieren – in Form eines Chatbots, der auch anderen Fahrzeugführern dabei hilft gegen Knöllchen vorzugehen.

Weltweit erster Chatbot-Anwalt ficht Strafzettel fürs Falschparken an

Weltweit erster Chatbot-Anwalt hilft dabei, deinen Strafzettel fürs Falschparken ungültig zu machen. (Screenshot: DoNotPay)
Weltweit erster Chatbot-Anwalt hilft dabei, deinen Strafzettel fürs Falschparken ungültig zu machen. (Screenshot: DoNotPay)

Auf der Webseite „DoNotPay“ können Anwender in einem Chatfenster ihr Problem schildern. Ein Algorithmus stellt auf Basis abgefragter Schlüsselbegriffe ein Gesamtbild der Situation her und formuliert im Anschluss ein individuelles Einspruchsschreiben. Da das Verfahren laut Browder sehr formalisiert ablaufe, ist die Erstellung des Dokumentes recht einfach. Die Erfolgsrate seines Dienstes lag zu Beginn des Jahres bei 47 Prozent. Seit 2015 sollen allein in London 150.000 Nutzer umgerechnet vier Millionen Euro an Strafgeldern gespart haben.

„Weltweit erster Roboter-Anwalt, der pro bono arbeitet.“

Der Erfolg beflügelte Browder anschließend sogar in die USA zu expandieren. Der inzwischen in Stanford studierende 19-Jährige hat seinen Dienst im März auch auf die Rechtslage in New York hin erweitert. Seit dem ist die Erfolgsrate sogar noch weiter angestiegen – insgesamt auf satte 64 Prozent. Ein beachtlicher Wert. Besonders erfreulich für Deutsche: Der Brite plant jetzt auch hierzulande einen Start und ist mit verschiedenen Anwälten im Gespräch, um die juristische Situation zu erfassen.

Joshua Browder sieht in seinem Angebot vor allem auch einen Beitrag zu einem gerechteren Justizsystem und hofft, dass es irgendwann normaler Teil des Gerichtswesens ist. Vielerorts braucht es nämlich einen Anwalt, der gegen die Strafzettel vorgeht. Nicht jeder Angeklagte kann sich den Juristen jedoch leisten und geht das Risiko eines abgelehnten Einspruchs gar nicht erst ein – obwohl er vielleicht sogar im Recht wäre. Auch deshalb nennt er seine Plattform „den weltweit ersten Roboter-Anwalt“, der zudem pro bono arbeitet.

Doch beim Einspruch von Strafzetteln für Falschparker sollte es nicht bleiben. Nutzer können sich inzwischen auch Flugkosten erstatten lassen bei langen Verspätungen. Eine andere Idee, die Browder derzeit umtreibt, befasst sich mit Flüchtlingen. Er möchte einen Chatbot programmieren, der beim Asylverfahren unterstützt. Das ist eine ziemlich Herausforderung, erklärt er, denn das Programm müsse Arabisch verstehen und das Dokument auf Deutsch produzieren. Er ist aber zuversichtlich, dass er den Service noch in diesem Jahr veröffentlicht.

Chat-Roboter sind derzeit auch im Social Web ein heißer Trend. Wir haben für euch drei Chatbots im Facebook Messenger genauer getestet. Schaut mal rein!

29 Jun 14:39

Onlinehandel: Amazon droht nach vier Rücksendungen mit Kontensperrung

Amazon macht Kunden bereits nach wenigen Rücksendungen Druck. Bleibe das "Retourenverhalten" so hoch, werde das Konto geschlossen. Doch was genau ist hoch? (Onlineshop, Amazon)
29 Jun 14:37

Teil 2 des Faktenchecks Vortrag von Prof. Thomas Stocker Vaduz 10.5.16

Teil 2

Die Pause

Nicht nur EIKE Leser wissen, dass die Erwärmung seit langem, beginnend irgendwo zwischen 1995 bis 1998, eine Pause eingelegt hat. Das wissen auch die Kollegen von Stocker und suchen verzweifelt nach Erklärungen dafür. Hier haben wir die ersten 66 davon zusammengetragen. Nur Stocker sieht die Pause nicht und versucht mit spitzfindigen Hinweisen auf Feinheiten der Trendbestimmung den Eindruck zu erwecken, dass es „die Pause „ gar nicht gibt.

Daher hier ein paar Kostproben seiner Einlassungen dazu:

Min 8:35 ... es kommt sehr darauf an, wann sie beginnen die  15 Jahre zu berücksichtigen...Min 9:45 von 1998 bis 2012 kriegen Sie einen Trend von 0,05 pro Jahrzehnt ... ...Min 10:16 ...das sollte genügend Hinweis sein, dass man nicht 15 Jahre nehmen darf um einen Klimatrend festzustellen. Min 10:41 nicht nur 2015 war ein Rekordjahr sondern auch 2014 war schon wärmer als alle Jahre zuvor – Anmerkung des Verfassers Widerspruch zu Minute 08:55   ....und zuvor nicht jedes Jahr ist wärmer, nicht jedes Jahrzehnt ist wärmer ..... Min 10:50- ich sage nicht, dass wir den Klimawandel beweisen mit 2015, das geht nicht..... es geht nicht einmal mit nur 15 Jahren. Wie ich zuvor ausgeführt habe... sie müssen die Trends genau ausrechnen aus genügend langen Zeitreihen (11:07)...

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Video als Audio incl. aller Folien des Vortrages von Prof. Thomas Stocker am 10.5.16 in Vaduz

 

Nun hat niemand von den Skeptikern behauptet, dass 15 Jahre für sich die Bestimmung eines Klimatrends erlaubten, d.i. eine Beachtung wissenschaftlicher Prinzipien, denen sich die Alarmisten um Stocker und Gefährten allerdings nicht verpflichtet fühlen, denn sie  ordnen ungerührt jeden Starkregen, jede Hitzewelle, jeden Sturm oder Tornado, jede Überschwemmung regelmäßig dem „Klimawandel“ á la IPCC zu. Div. Äußerungen zu den jüngsten Regenfällen und Überschwemmungen (Siehe auch Video des Teams von „Klimamanifest von Heiligenroth) dokumentieren das vielfach.  

Doch hier geht es um die „Pause“, also den Stopp weiterer Erwärmung trotz ständig steigenden CO2 Emissionen.  Und alle offiziellen Datenreihen zeigen sie. Mit einer Ausnahme, das ist die jüngste Datenreihe des Goddard Institute for Space Sciences kurz GISS.

Robert Brown  von der DUKE Universität hat sich deshalb die Zeitreihen daraufhin genau angesehen und  Werner Brozek und Walter Dnes haben sie in Auszügen veröffentlicht[11].

Dort finden wir: Zusammenfassung

For UAH[12]: There is no statistically significant warming since May 1993

For RSS: There is no statistically significant warming since October 1993

For Hadsst3: There is no statistically significant warming since July 1996.

For GISS: The warming is significant for all periods above a year.

Interessant dabei: RSS und UAH greifen auf denselben Datensatz zu, in diesem Fall von Satelliten erfasst, wie auch HadCrut[13] und GISS auf den terrestrisch erhobenen Datensatz

Da die Auswertungen von Hadcrut und GISS stark voneinander abweichen, aber nicht beide gleichzeitig richtig sein können, ist es möglich stundenlag darüber zu streiten welche der beiden richtig ist. Das GISS ist seit längerem  dafür bekannt, seine Datenreihen ständig in Richtung Erwärmung zu „adjustieren“[14]. Daher empfiehlt es sich der Vernunft zu folgen und die Satelliten-Werte von RSS und UAH als Schiedsrichter zu verwenden.

Und damit erkennen wir den Beginn der „Pause“ 

irgendwo zwischen 1993 bis 1996 und dauert bis heute

d.h die „Pause“ dauert nun schon zwischen 20 bis 23 Jahre!

Sie beginnt also deutlich vor der Stocker´schen Angabe von 1998

Rückgang der Gletscher

Stocker fährt fort die Auswirkungen des „Klimawandels“ nach IPCC Regeln in den schwärzesten  Tönen zu malen. Zunächst kommt der Rückgang der Gletscher und „Eiskörper“ dran.


Min 12:04
...der große Aletschgletscher, ... der sehr stark zurückgegangen ist ...Min  12:08 sicher eine Kombination der natürlichen Klimavariabilität und eine erste Reaktion von Eisköpern und Gletschern auf die Erwärmung

 

Abbildung 8 Folie von Stocker der Rückgänge einiger Alpengletscher seit 1880. Er führt sie auf eine Kombination von „natürlicher Klimavariabilität“ und (menschgemachter) Erwärmung zurück

Kleine Eiszeit vs. Aletschgletscher

Mehr bringt Stocker zu diesem Thema nicht, kann er sich doch sicher sein, dass in der Alpenrepublik Schweiz und dem eingelagerte Fürstentum Liechtenstein jede Erwähnung des Rückganges der Gletscher  als große Bedrohung empfunden wird.

Er erwähnt auch mit keinem Wort die „kleine Eiszeit“, also die Zeit vor der jüngsten Klimaphase, die in allen vorhandenen Berichten als sehr schlechte Zeit für Mensch und Tier beschrieben wurde und immerhin um die 500 Jahre dauerte. Auf dieses Manko von mir angesprochen weicht er aus und verweist fälschlich auf seine Aussagen zum Aletschgletscher

Doch die Gletscher-Geschichte hat mit der Erwärmung durch den „Klimawandel“ á la Stockers IPCC und anders als dieser behauptet, nichts Erkennbares zu tun.

Der inzwischen emeritierte Glaziologe  der Universität Innsbruck Prof. em. Gernot Patzelt, kommt daher auf eine ganz andere Erklärung. Seinen intensiven Gletscherforschungen nach, ist die momentane Erwärmung nichts Besonderes. So gab es sehr, sehr häufig in den letzten 10.000 Jahren sowohl wesentlich höhere Temperaturen, aber auch steilere Rückgänge als heute,. In mehr als 66 % der Zeit, lag die Sommertemperatur der Alpen z.T. deutlich über der heutigen.

Abbildung 9 Temperaturverlauf (Sommertemperaturen) der Alpen und in Grönland der letzten 10.000 Jahre. Es ist klar erkennbar, dass mehr als 2/3 der Zeit die Temperaturen deutlich höhere Temperaturen zu beobachten waren als heute. Grafik und Daten Gernot Patzelt. Aus Wald- und Gletscherentwicklung  in den Alpen in den letzten 10.000 Jahren, zur 9.IKEK 11.12 Essen

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Video Teil 1 des Faktenchecks den das Team von Klimamanifest von Heiligenroth mit z.T. anderen Schwerpunkten angefertigt hat

Extremereignisse

Dann wurde vom Vortragenden vom  allgemeinen „Klimawandel“ ins Besondere übergegangen. Doch auch hier nur Schreckensbotschaften.

O-Ton Stocker Min 15:14 Der Klimawandel manifestiert sich nicht nur in der Temperatur (Bild Meerespiegelanstieg) es sind viele Größen, die sich verändern u.a. der Meeresspiegel (Bild der Msp ist seit 1900 um 19 cm angestiegen)

 

 Abbildung 10: zeigte   die Stocker Folie „nach verschiedenen unabhängigen Daten“ des Meerespiegelanstiegs von  1900 bis 2012 

Und....Min 15:40 Meereisbedeckung hat sich verändert (Bild Arktis) ...und so gibt es viele Messungen ...viel Größen im (16:15) Klimasystem  dann folgt (Min 16:17 ohne weitere Erklärung)... aus dem Synthesereport

... sie zeigt die Ursache des Klimawandels

Abbildung 11: zeigt die Ursachen  des Klimawandels  „nach genauen Messungen“ von  1850 bis 2013

...dann folgen Zahlen über den Anstieg.. (Tonstörung) von CO2, CH4 etc. Min 18:10 Bild: Die mensch-verursachten Emissionen sind die höchsten der Geschichte

(Anmerkung erst seit 1956 werden sie hinreichend genau gemessen, davor nur sehr ungenaue Messungen aus Eisbohrkernen)

...Der (globale) Meeresspiegel steigt...

Schauen wir uns zunächst den (globalen) Meeresspiegel an.  Zunächst einmal sollten wir fragen, ob es den denn gibt? Jeder weiß, oder glaubt zu wissen, dass es ihn gibt. Aber gibt es den globalen Meeresspiegel überhaupt? Und was macht die Erwärmung für seinen Anstieg aus? Weiß doch jeder, dass sich Wasser bei Erwärmung ausdehnt.

...durch Erwärmung...

Zunächst sollte man sich die Frage stellen: Kann eine äußerst geringe – und nur um die handelt es sich hier – und auch nur vermutete- Erwärmung der Luft, um 0,8 bis 1,0 C die Riesenwassermenge der Ozeane wirklich so schnell erwärmen? Wer das einfach so glaubt, möge bitte nur ein paar überschlägige Berechnungen mit Wissen aus der frühen Oberstufe vornehmen.

...gerade einmal um 3cm –pro Jahrhundert!

 

Hierzu ein Beispiel:

Erwärmt[15] sich eine durchgängig 15 Grad warme und 3.700 m lange Meeressäule um 1 Grad, wächst sie um 55 cm. Es muss aber noch eingerechnet werden, dass die Temperatur mit zunehmender Tiefe und der Ausdehnungskoeffizient mit sinkender Temperatur rapide sinken, dann reduziert sich der Anstieg auf gerade mal 3 cm. d.h. die wenn sich die gesamte Erwärmung des letzten Jahrhunderts auf das Meerwasser übertragen hätte, wäre das gerade mal um 3 cm, zwar mit großer Verzögerung, aber insgesamt gestiegen. Mehr geht nicht. Doch auch diese Annahme ist unrealistisch denn...

...Es wird allgemein geglaubt und verkündet, dass sich das Meer erwärmt, weil die Luft darüber wärmer wird. Wer das verinnerlichen möchte, der möge sich vor eine mit kaltem Wasser gefüllte Badewanne hocken und so lange mit seinen Atem über die Oberfläche blasen, bis das Wasser die Nähe von 37 Grad erreicht. Die Gesetze der Wärmeübertragung besagen, dass kaum die Luft, sondern überwiegend die Strahlung zur Erwärmung führt, und die wird durch die Wolkenbedeckung bestimmt.

Und was liefern die Gletscher?

Würde das gesamte Eis Grönlands schmelzen, wird der Meeresspiegel um circa 6 m steigen. Würde sich die gegenwärtige Abschmelzrate von 250 km^3 auf angenommen üppige 500 km^3 erhöhen, dann würde das komplette Abschmelzen ca. 6.000 Jahre dauern, d.h. es gäbe einen Anstieg um ca. 10 cm in einem Jahrhundert.

Nur, die weitaus größte Eismenge von über 90 % ist in der Antarktis gebunden. Doch die Antarktis denkt nicht daran zu schmelzen, was sie früher, als es dort deutlich wärmer war als heute – besser gesagt : deutlich weniger kalt als heute- auch nicht tat. Wie eine neue Studie herausfand[16] war die Antarktis häufiger in den letzten 8000 Jahren wärmer als heute. Ganz ohne anthropogenes CO2.

Nur in Grönland, das weitere 9 % der Eismasse beherbergt, tauen die Ränder. Die von Stocker als Beispiel gezeigte schmelzende Arktis taugt hingegen nicht dazu, denn es handelt sich um Meereis, dessen Schmelzen keinen Einfluss auf den Meeresspiegel hat.

Und dass das Schmelzen der Alpengletscher oder anderswo einen messbaren Einfluss auf den Meeresspiegel hat, glaubt Stocker sicher selber nicht.

Globaler Meeresspiegel

Und damit sind wir wieder bei der Frage gibt es ihn, oder gibt es ihn nicht. Man braucht ja nur an die Küste fahren, auf endlose Meer blicken, sich an die Schulphysik, mit der Sache von den kommunizierenden Röhren erinnern und schon ist klar, dass es

a) einen globalen Meeresspiegel gibt und

b) dass dieser – glaubt man Stocker und dem Rest des IPCC- steigt durch die globale Erwärmung.

Doch an diesen beiden Aussagen ist fast alles falsch. Es gibt den globalen Meeresspiegel ebenso wenig wie die globale Mitteltemperatur, sondern viele verschiedene Meeresspiegel, die an manchen Standorten[17] an der Küste seit vielen Jahrzehnten eher weniger als mehr genau – per Pegelmessung- gemessen werden. Und alle sind verschieden und verhalten sich auch sehr verschieden. Insgesamt definiert die Forschung ca. 15 Einflussgrößen, welche auf den Meeresspiegel wirken. Die thermische und der Zufluss von Gletscherwasser gehören zu den kleinsten.

Die lokalen Pegelstände werden – zwar nicht vollständig- seit 1933 in der PSMSL Datenbank erfasst und stehen dort der Forschung zu Verfügung Die dort abrufbaren  lokalen Pegelmessungen können allerdings nicht direkt zur Berechnung des GMSL herangezogen werden. Sie müssen, wie die lokalen Temperaturdaten, einer Fülle von Anpassungen und Korrekturen unterzogen werden, um verwendet werden zu können. Man versucht dazu aus den relativ wenigen vorhandenen Langzeitbeobachtungen der Pegelhöhe von div. Küstenorten, die Veränderungen des Pegels auf den gedachten Meeresspiegel zu beziehen, d.h. herauszurechnen. Das ist mindestens so schwierig wie die Temperaturbestimmung. Manche meinen, es sei noch schwieriger, weil die Datenbasis noch viel dünner ist und es keinen absoluten Bezugspunkt gibt.

Abbildung 12:Anstieg des globalen Meeresspiegels seit dem Ende der Eiszeit. Deutlich zu erkennen, dass dieser seit ca 9.000 Jahren nur noch moderat und seit ca. 6000 Jahren sehr moderat ansteigt. (Weitere Details dazu u.a. hier )

Einen wunderbaren Überblick über den gegenwärtigen Stand der Meerespiegelforschung hatte zuletzt EIKE Autor Kuntz[18] zusammengetragen. Er untersuchte viele Forschungsergebnisse, welche die letzen 10.000 Jahre (Holozän) abdecken

Sein Fazit lässt an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig:

Auch in den AR5 übernommene Daten spiegeln die in den vorherigen Kapiteln aufgezeigte Problematik direkt wieder. Es ist nicht erkennbar, dass die Datenlage darin verlässlich besser wäre. Jedoch wird dies im AR5 nicht erwähnt, sondern Aussagen mit Vertrauensbereichen abgeleitet, welche bezweifelt werden dürfen.

Fazit zum Pegelverlauf der letzten zwei Jahrtausende

Es ergibt sich das gleiche Bild wie schon bei der Recherche der Temperaturproxis [11] “Rekonstruierte Temperaturverläufe der vergangenen zwei Jahrtausende”: Eine verlässliche Datenbasis liegt nicht vor. Von einer hohen Sicherheit über die wirklichen Pegelverläufe (mit der erforderlichen Genauigkeit) kann keine Rede sein.

Und es fällt wieder auf, dass es in historischer Zeit mit ziemlicher Sicherheit erheblich größere und auch schnellere Schwankungen gegeben hat, als es die Verläufe im AR5 zeigen. Der Verdacht einer unzulässigen Glättung, vergleichbar der Hockeystick-Darstellung zur Temperatur drängt sich geradezu auf [11].

Die einzige mögliche Folgerung daraus ist:

Mit einer so widersprüchlichen bzw. ungenauen Datenbasis ist keine Zukunfts-Pegelsimulation auch nur im Ansatz glaubhaft kalibrierbar oder verifizierbar! Auch eine Aussage, ob die aktuelle Schwankung nicht doch natürlich sein kann ist nicht möglich. Was aktuell von der Klima-“Wissenschaft” an Zukunft simuliert wird, ist eher ein Würfelspiel welches nur auf immer teureren Rechnern durchgeführt wird.

Und damit ist es auch kein Wunder, dass “Jeder” beim Simulieren etwas Anderes ausgespuckt bekommt.

Wer nun richtig liegt, Stocker oder der kritische Ingenieur Kuntz, mag sich der Leser aussuchen. Es bleibt die Frage, wie Stocker und Kollegen auf ihre spektakuläre Aussage vom gefährlich ansteigenden Meeresspiegel kommen? Dies ist nicht recht ersichtlich, dient aber dem Alarmismus.

Fazit:

Die Ausführungen von Stocker sind zwar IPCC konform, in der Sache aber völlig unbestimmbar und daher spekulativ übertrieben. Ihre Zuordnung zur Ursache ist daher rein alarmistisch und durch nichts begründbar

 

Hitzewellen und Starkniederschläge

Im Vortrag (etwa um Minute 30) und später zu meinem Kommentar (ca. Minute 49:00) äußerte sich Stocker auch zur Zunahme der Extremereignisse, namentlich von „Hitzewellen und Starkniederschlägen,  die als einzige dem Klimawandel zugeordnet werden können“.

Trotz Widerspruchs beharrte Stocker auf dieser Behauptung. Ich bat ihn daher in einer Mail zur Klärung der Fakten diese zu belegen. Diese Klärung erfolgte leider nicht.

Warum?

Weil  40 Jahre Klimawandel à la IPCC diese Erhöhung der Extremwetter bisher nicht erkennen lassen. Im Gegenteil, viele Extrem-Wetterphänomene wurden weniger und manche sogar schwächer. Im den IPCC Bericht zu „Extremereignissen“ zu lesen wir dazu:

Über tropische Stürme und Hurrikane [IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216]: “No robust trends in annual numbers...“

Über tropische Zyklone

[IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216]: “Current datasets indicate no significant observed trends....”

Über außer-tropischeZyklone[IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 220]:  “In summary, confidence in large scale changes in the intensity of extreme extra tropical cyclones is low ..."

Über Dürren [IPCC 2013, AR5, WGI, Technical Summery,

Seite 50]:”There is low confidence in a global-scale observed trend in drought or dryness ...“.[IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 215]: “In summary, the current assessment concludes that there is not enough evidence at present..."

Zu Überflutungen

[IPCC 2013, AR5, WGI, Technical Summery, Seite 112]: ”There continues to be a lack of evidence and thus low confidence ..."

Über Hagel und Gewitter (Starkniederschläge)_ [IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216]: “In summary, there is low confidence in observed trends in small-scale .."

Zusammenfassung des_[IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 219]:

“There is limited evidence of changes in extremes  associated with other climate variables since the mid-20th century.”

Fazit:

Extremwetterzunahmen im jüngeren Klimazeitraum sind von den Wetterdiensten nicht auffindbar.

Zur kleinen Eiszeit bzw. der Rückerwärmung danach

Als ich dann in der Diskussionsrunde erwähnte, dass er die kleine Eiszeit in seinem Vortrag und die (u.E.n. völlig natürliche) Rückerwärmung danach nicht erwähnte, korrigierte Stocker mich und verwies auf Ihre Ausführungen zum Aletsch-Gletscher. Doch auch da erwähnten er die kleine Eiszeit mit keinem Wort – er stellte nur fest, dass der Rückzug des Aletsch „..sicher eine Kombination der natürlichen Klimavariabilität ...und der ersten Reaktion von Gletschern und Eiskörpern auf die Erwärmung, die stattgefunden hat.....ist“.

Wieder zeigten er allein Klima-Phänomene, aber lieferte keinerlei Beleg für seine „wirkliche Realität“, (O-Ton Stocker) dass das CO2 ursächlich daran schuld sei. 

Zum Carbon Budget

Mit dem Aufzeigen des sog. Carbonbudget kam Stocker zum eigentlichen Ziel seines Vortrages. Nach den Schrecken des Klimawandels – ausgelöst durch das anthropogene CO2- und umgerechnet auf die seiner Meinung gerade noch zulässige Erzeugung desselben (wenn man das 2 ° Ziel noch halten will), folgerte er dann die vollständige  

Dekarbonisierung der Wirtschaft.

Dazu zeigte er eine Folie mit der er das sog.  Carbonbudget einführte. Sie zeigt dessen Veränderung seit Beginn der Industrialisierung (was immer das heißen mag), sowie das, was nach Meinung „der Wissenschaft“ noch zulässig emittierbar wäre.  Ausdrücklich deklarierte Stocker das dort Gezeigte mit viel Nachdruck als „wissenschaftlich“ und damit als unabweisbar und wahr.

Abbildung 13:Bereits verbrauchtes  und noch zulässiges „Budget“ an Kohlenstoff Äquivalent  nach Stocker

Dann berichteten er kurz über die Idee des Budgets an Emissionen -je nach zulässiger Erhöhung um 2°, 3° oder gar 4,7 °- CO2. Doch wie er zu dieser Budget-Berechnung überhaupt gekommen waren (ab Min 32:25), erklärte er – auch auf Mail-Nachfrage- nicht.

Seine Konsequenz ist, dass für das 2° Ziel noch 195 Mio t Cequiv an Emissionen zur Verfügung stünden, dann wäre das „Budget“ von 790 Mio t Cequiv erreicht. 

Abgesehen von der nicht unwichtigen Frage, warum er dem Publikum den erheblichen Unterschied zwischen Emissionen und atmosphärischer CO­2 Konzentration und die Tatsache, das es einen um knapp zwei Potenzen größeren natürlichen CO2-Kreislauf gibt, nicht einmal im Ansatz zu erklären versuchte, bleibt auch offen, was ihn zu dieser Behauptung gebracht hat.

Ich vermute, dass er sich zur Berechnung des Budget im Wesentlichen der (Equilibrium) Climate Sensitivity (CS oder ECS) bediente. Die gibt an, um wieviel die Temperatur rechnerisch bei Verdopplung der Treibhausgaskonzentration ansteigt. Das Problem mit diesem rein hypothetischer Rechenwert  ist jedoch, dass er als Wert sich -bisher jedenfalls - jeder genauen Bestimmung entzogen hat. Das mussten auch seine Kollegen einsehen, welche die Summary für Policymakers  (SPM) schrieben bzw . redigierten, denn dort steht– wenn auch in einer Fußnote versteckt - auf S.16:

" No best estimate for equlibrium climate sensitivity can now be given because of lack of agreement on values across assessed lines of evidence and studies“.

Doch in seinem Vortrag ignorierte Stocker nicht nur dieses IPCC Eingeständnis, er beschäftigte sich nicht einmal mit dieser wichtigen Frage,  sondern stellte einfach die o.a. Behauptungen in den Raum.

Wir wollten versuchen dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und baten Stocker um Aufklärung. Doch die kam nicht. Daher können wir nur vermuten, dass er mit großer Wahrscheinlichkeit den politisch „offiziellen“ IPCC Wert von 3 °C für seine Berechnungen einsetzte. Anders kommen die von ihm genannten Zahlen auch nicht zustande. Also per THG Verdopplung ergibt sich eine Temperaturerhöhung von 3 °C.  

Thomas Stocker müsste jedoch wissen – und weiß es sicher auch - dass ein ECS mit 3 °C nach heutigem Wissen völlig unhaltbar ist, weil sich gerade in jüngster Zeit die Studien häufen, welche diesen Wert auf unter 1 °C verorten, manche gehen sogar bis auf 0,45 °C ± 30 % und noch weiter herunter.

Wendet man diese Werte an, dann erledigt sich das „Problem Klimaerwärmung“ von selbst. Auch deswegen, weil selbst bei Verwendung des sog. Berner Modells zur Berechnung der CO2 Konzentration aus den Emissionen, (ein Modell, welches erlauben soll, die Zunahme der CO2 Konzentration aus den anthropogenen Emissionen zu bestimmen – an dessen Definition Stocker vielleicht sogar beteiligt war- mit 3 verschiedenen Halbwertzeiten für den „Zerfall“ des CO2 in der Atmosphäre,) die Berechnungen zeigen, dass, selbst wenn man ein exponentielles Wirtschafts-Wachstum für die nächsten acht Jahrzehnte annimmt und man dafür jeden Tropfen der 1580 Gigatonnen-High-End-Schätzung der fossilen Reserven verbrennen würde,  der CO2-Gehalt immer noch nicht doppelt so hoch wäre wie heute.[19]

Auch die 600 ppm Marke, also eine Verdopplung gegenüber dem -auch nur vermuteten- vorindustriellen Wert, würde schwerlich erreicht werden. All diese wichtigen Ergänzungen fehlten leider in Stockers Vortrag.

Und last but not least ließ er auch die - im Gegensatz zur Klimahypothese- eindeutig belegte positive Wirkung des CO2 Anstiegs auf den Pflanzenwuchs und damit auf die Welternährung völlig unberücksichtigt. 

Angeblich fehlende Mitwirkung Skeptiker

Am Ende seiner Ausführungen sagte Stocker die folgenden Sätze

Min 50:45 ..Sie haben 3 x Gelegenheit gehabt unseren Bericht zu begutachten. Drei mal!... wir haben insgesamt 54.677 Kommentare erhalten,  ...wir haben auf jeden Kommentar schriftlich reagiert...im Internet verfügbar...Ich hatte eigentlich gehofft als Vorsitzender der Arbeitsgruppe 1, als ich das Amt übernommen hatte..in einer turbulenten Zeit wie Sie sich erinnern können, dass ich sehr viele intelligente Kommentare von Klimaskeptikern kriege, die wir dann Punkt für Punkt adressieren können....leider hat es sich dann herausgestellt, dass niemand von diesen Leuten, die in den Blogs(?) sehr aktiv waren, bei uns beigetragen haben. Tut mir Leid! Wir konnten auf diese Expertise nicht zurückgreifen. (Zwischenruf Limburg) Das stimmt nicht

Und es stimmt auch nicht. Bspw. hat Dr. Vincent Gray aus Neuseeland überschlägig ca. 800 Kommentare eingereicht, ebenso reichten, um nur einige weitere zu nennen, Prof Singer und Lord Monckton viele tlw. umfangreiche Kommentare ein, aber erhielten nie eine Antwort.

Auf meine spätere Nachfrage räumte Stocker dies auch ein, hielt es aber nicht für angebracht sich für seine öffentliche Falschinformation zu entschuldigen. Er  sandte mir aber eine pdf Datei mit allen Kommentaren von V. Gray und deren Behandlung seitens seiner  Arbeitsgruppe. Nach erster Sichtung wurden die allermeisten Kommentare „rejected“.

Ob dies aus objektiven oder subjektiven Gründen geschah, ist für diese Thematik eigentlich jetzt nicht relevant. Denn Tatsache bleibt, dass entgegen seiner klaren Ansage vor dem LIFE Auditorium, die „Klimaskeptiker“ hätten „trotz dreimaliger Gelegenheit“ zu diesen 54.677 Kommentaren nichts dazu mit „ihrer Expertise“ beigetragen, falsch ist. Und, da er es besser wusste, sogar vorsätzlich falsch.  Auch die umfangreichen Kommentare von S.F. Singer und Ch Monckton räumte Stocker nachträglich ein, verwies jedoch nur auf die IPCC Website um sie zu finden. Das ist uns bis heute nicht gelungen.

Fazit:

Ab Min 42:20, wies Stocker auf die so wichtige Glaubwürdigkeit hin

  „Das Grundlegende was wir in dieser komplexen Situation tun können ist unsere Glaubwürdigkeit pflegen...damit die Entscheidungsträger nicht auf irgendwelchen Halbwahrheiten oder Partikular Interessen entscheiden müssen sondern auf den Fakten die die Wissenschaft zur Verfügung stellt.“

Prof. Thomas Stocker hat also seine Aussagen bei klarem Bewusstsein, klarer einfacher Sprache, ohne jeden Zweifel und im Brustton des ehrlichen Wissenschaftlers vorgetragen.

Und er hat damit die Zuhörer überzeugt.

Nach seinen Worten gibt es keinen Zweifel, dass der „Klimawandel“ menschgemacht ist und fürchterlich für diesen Planeten wird, wenn wir nicht durch „Dekarbonisierung“ massiv und unverzüglich  gegensteuern.

Als Ergebnis dieses Gegensteuerns mittels Dekarbonisierung schildert er -wieder ohne jeden Zweifel- als zukünftiges Paradies, mit einer Energieversorgung aus „Erneuerbaren“!

Die Fragwürdigkeit von Stockers Behauptungen und „Beweisen“.

Auf den vorigen vielen Seiten – kürzer ging leider mal wieder nicht, wofür ich mich entschuldige- habe ich versucht die ganze Fragwürdigkeit, der mir am wichtigsten erscheinenden Behauptungen und Beweisführungen Stockers aufzuzeigen.  Nun dürfte das alles auch Stocker gut bekannt sein, aber wenn er trotzdem so berichtet wie er berichtet, dann kommt es ihm allein auf die Wirkung der Botschaft an sich an. Und damit verlässt er die Position des neutralen und ehrlichen Wissenschaftlers – obwohl er sie immer und immer wieder für sich beansprucht- und wird zum Aktivisten mit eigener Agenda. Er wäre in der Riege der bekannten alarmistischen Klimaforscher bei weitem nicht der einzige. Was die Sache nur schlechter und nicht besser macht.

In Würdigung dessen, drängt sich mir deshalb als sachkundigem Chronisten der Verdacht auf, dass Thomas Stocker ein würdiger Schüler des bereits verstorbenen Klimaforschers und (ebenfalls)– Aktivisten Stephen Schneider ist, der, seinerzeit Leitautor des IPCC seine Kollegen eindringlich zu folgendem Verhalten in der Öffentlichkeit ermahnte:  

„Deshalb müssen wir Schrecken  einjagende Szenarien ankündigen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und kein Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er ehrlich oder effektiv sein will."

An dramatischen Statements fehlt es in Stockers Vortrag nicht, ebenso erlaubte er sich und dem Publikum keinerlei Zweifel am Gesagten.

Daher bleibt Ihnen liebe Leser überlassen, zu entscheiden, ob Thomas Stocker eher ehrlich oder effektiv war.

Teil 1 finden Sie hier 

 

 

 

 



[1] Zitat aus einem Stocker Interview in der Sonntagszeitung (Schweiz) vom 12.6.2016

[2]Quelle ist die IPCC- Webseite 2009 in About IPCC:  www.ipcc.ch/about/index.htmIts role is to assess on a comprehensive, objective, open and transparent basis the latest scientific, technical and socio-economic literature produced worldwide relevant to the understanding of the risk of human-induced climate change

[3] Aus einer Rück-Mail T. Stockers an den Verfasser, als der ihn darum bat zu erklären, welche Daten mit welcher Qualität er für seine Aussagen und Graphen verwendet hätte.

[4] Ab Minute 43:42 fragt Stocker.. wie soll es mit dem Planeten weiter gehen und zeigt dazu eine Grafik mit Temperaturzeitreihen ab 1950 (aus Daten errechnet) und Prognosen ab ca. 2005 nach Modellen. Beide Versionen sind von leichtem Schleier umgeben, die man als Unsicherheitsbänder deuten kann. Verwiesen wurde darauf nicht .

[5] Quelle: Global Historical Climatology Network (GHCN) hier, ausgewertet über die GISS Seite (hier) von Friedrich Karl Ewert Details dazu hier

[6] Siehe auch die Auswertugnen von J. D´aleo und A, Watts in SURFACE TEMPERATURE RECORDS:

POLICY DRIVEN DECEPTION? Seite 14

[7] NEW SYSTEMATIC ERRORS IN ANOMALIES OF GLOBAL MEAN TEMPERATURE TIME-SERIES; Michael Limburg (Germany) ENERGY & ENVIRONMENT VOLUME 25  No. 1 2014

[8] P.  Frank,  “Uncertainty  in  the  Global  Average  Surface  Air  Temperature  Index:  A Representative Lower Limit,”  Energy & Environment , vol. 21 , no. 8, pp. 969-989, 2010

[9] P.  Frank,  “Imposed  and  Neglected  Uncertainty  in  the  Global  Average  Surface  Air Temperature Index,”  Energy & Environment · , vol. Vol. 22, N, pp. 407-424, 2011.

[11] Quelle „Can Both GISS and HadCRUT4 be Correct? (Now Includes April and May Data) hier

[12] UAH steht für Satellitenauswertung der Erdmitteltemperatur der Universität von Alabama Huntsville, RSS steht für Remote Sensing Systems eine zweite unabhängige Einheit die  ebenfalls mit der Satellitenauswertung der Erdmitteltemperatur befasst ist. HadCrut steht für Hadley Center und Climate Research Unit der Universität von East Anglia die offiziell die terrestrischen und seegestützten Daten auswerten 

[13] Vermutlich auf Grund dieser klaren Erkenntnis – was nicht ist, was nicht sein darf-  hat das Hadley Center die Datensätze noch mal einer kosmetischen Behandlung unterzogen und veröffentlicht die unter HadCrut 4: Die zeigen: „There is no statistically significant warming since March 2005“.  Erfreulicherweise kann man aber immer noch die Daten von HadCrut 3 herunterladen.

[14] Details dazu z.B. hier NASA-GISS ändert rückwirkend die Temperaturdaten – warum ? von Friedrich-Karl Ewert

 URL www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/nasa-giss-aendert-rueckwirkend-die-temperaturdaten-warum/

[15] Dieses schöne Beispiel ist dem Aufsatz von  Gerhard Kühn „Atlantis- Was geschah vor 10.000 Jahren“ entnommen. Quelle EIKE hier

[16] The Antarctic Has Been Warmer Than Now For Most Of The Last 8000 Years, aus Geophysical Newsletters:

https://notalotofpeopleknowthat.wordpress.com/2016/06/19/the-antarctic-has-been-warmer-than-now-for-most-of-the-last-8000-years/

[17] Von um die 10 Stationen nur auf der Nordhalbkugel um 1880 stieg die Zahl bis 1985 auf ca. 300 auf der NH und ca. 60 auf der SH an, um dann auf insgesamt ca. 160 zurückzufallen. (Quelle IPCC AR4, Ch5)

[18] Der Verlauf des Meeresspiegels im Holozän und seit 2.000 Jahren hier www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/der-verlauf-des-meeresspiegels-im-holozaen-und-seit-2000-jahren/

 

[19] Details dazu hier Willis Eschenbach : CO2 in der Atmosphäre durch Verbrennung verdoppeln? Kann man total vergessen!

www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/co2-in-der-atmosphaere-durch-verbrennung-verdoppeln-kann-man-total-vergessen/

28 Jun 19:42

Exercise Releases Brain-Healthy Protein

28 Jun 15:26

Es ist mir ein Anliegen, dass Informationen der Wissenschaft korrekt und unverfälscht an die Gesellschaft getragen werden * - Ein Faktencheck

**Anmerkung I: Stocker verwendet den Begriff „Klimawandel“,ohne jede Erklärung, durchgehend als „vom Menschen gemacht“ bedeutend. Natürlicher Klimawandel heißt bei ihm „Klimavariation“.  Im Faktencheck folge ich dem nicht, sondern dem allgemein wissenschaftlichen Sprachgebrauch und unterscheide nur zwischen natürlichem und menschgemachtem Klimawandel.

Prof. Thomas Stocker wirft anderen Kollegen oder  Organisationen, die sich auf diese Kollegen beziehen, gelegentlich schon einmal Unkenntnis oder Verbreitung von Falschinformationen vor, wie z.B. bei seinem jüngsten Vortrag am 10.Mai 2016 in Vaduz oder in einem Interview der Schweizer Sonntagszeitung der SVP vom 12.6.16. In Vaduz behauptete er wenig Richtiges, vieles Zweifelhafte und diverses Falsches, darunter, dass die „Klimaskeptiker“ dem IPCC Team vor Veröffentlichung des letzten Berichtes nichts von ihren Bedenken oder anders lautenden Ergebnissen mitgeteilt hätten, der Diskussion also ausgewichen seien. Bei anderer Gelegenheit warf er der Schweizer Volkspartei (SVP) pauschal vor „wider besseres Wissen Falschinformationen“ zu verbreiten. Sich selbst aber bescheinigt er ..die Informationen der Wissenschaft korrekt und unverfälscht an die Gesellschaft... zu tragen. Der folgende Faktencheck in zwei Teilen zeigt, wie wenig von Stocker Behauptungen stimmen.

Anmerkung II:

Es empfiehlt sich für den interessierten Leser zunächst einmal das Ton-Video mit allen Folien Stockers in Ruhe anzuhören bzw. –schauen. Und dann erst in den Faktencheck einzusteigen. Zur besseren Unterscheidung sind alle Äußerungen Stockers in Kursiv gesetzt, die Kommentare in Normal

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Video als Audio incl. aller Folien des Vortrages von Prof. Thomas Stocker am 10.5.16 in Vaduz

Es ist mir ein Anliegen, dass Informationen der Wissenschaft korrekt und unverfälscht an die Gesellschaft getragen werden[1]

Prof. Dr. Thomas Stocker, Leiter der Abteilung für Klima- und Umweltphysik des Physikalischen Instituts der Universität Bern und bis Ende 2015 vor kurzem Leiter der Arbeitsgruppe I (Die wissenschaftlichen Grundlagen) des IPCC, referierte am 10.5.16 auf Einladung der dortigen LIFE Klimastiftung in Vaduz über den Klimawandel und die Notwendigkeit diesen durch „Dekarbonisierung“ der gesamten Wirtschaft zu stoppen. Im Laufe seines Vortrages (hier) stellte Stocker viele Behauptungen über klimatische und zukünftige Veränderungen auf, sowie über deren Ursachen. Z.B ab Min 5:32 „der Einfluss des Menschen auf das Klimasystem ist klar“

Wie auch in den bisher 5 IPCC Berichten lieferte er jedoch keinerlei Beweise für  seine Behauptung dass

. „der Einfluss des Menschen auf das Klimasystem (ist) klar“ sei...

noch darüber, dass die Treibhausgase (Minute 18:10, siehe auch Abbildung 10) die ihnen unterstellte Wirkung wirklich hätten.

Stocker sprach zwar vielfach – insbesondere am Ende seines Vortrages- von „Evidenzen“ also Beweisen, nannte und lieferte aber merkwürdigerweise keine einzige dieser „Evidenzen“.  Solche Evidenzen wären z:b. begutachtete Fachpublikationen, die es jedoch mit der von Stocker behaupteten  klaren Aussage nicht gibt. Als Kläger oder Staatsanwalt, wäre er vor jedem Gericht damit durchgefallen. Denn jeder auch nur halbwegs fähige Verteidiger, aber auch jeder Richter, hätte seine Argumente als ungenügende Indizien gewertet und den Beschuldigten mindestens mangels Beweisen freigesprochen.

Klimaphänomene statt Beweisen

Stattdessen beschrieb Stocker detailliert verschiedene Klimaphänomene, wie den Anstieg der globalen Mitteltemperatur, den Rückgang von Gletschern (u.a. am Beispiel des Aletschgletschers) den Anstieg des Meeresspiegels, die behauptete Zunahme von Extremereignissen wie Hitzewellen und Starkniederschlägen, und ordnete diese Klimaphänomene ausnahmslos und nur aus Gründen einer nicht mal engen, Korrelation, dem Ausstoß von Treibhausgasen zu.

Folgte man Stocker und -bis auf wenige Ausnahmen- taten dies die etwa 100 Teilnehmer, dann hat es vor dem Beginn  seiner Betrachtung der Klimaphänomene (die meisten seiner Zeitreihen begannen um 1880) keinerlei „Klimawandel“ gegeben, und noch klarer: All die gezeigtenVeränderungen gingen - so Stocker - würden hauptsächlich auf den menschlichen Einfluss zurückgehen. Damit folgte er zwar der klimawissenschaftlich unhaltbaren Definition des United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCC) ohne diese fragwürdige Definitionsübernahme seinem Publikum auch nur im Ansatz zu erläutern. Das breite Publikum versteht aber immer noch und völlig zu Recht unter dem Begriff „Klimawandel“ eben den Wandel des Klimas. Daraus erklärt sich auch der irreführende Vorwurf vieler Klima-Alarmisten an die „Klima-Skeptiker“ diese würden bestreiten dass es einen Klimawandel überhaupt gäbe.

Klimavariabilität vs Klimawandel

Um evtl. späterer Kritik vorzubeugen und ohne den gewollten Eindruck im mindesten abzuschwächen, erwähnte Stocker zwar gelegentlich eine „natürliche Klimavariabilität“ sprach aber zwischendurch konsequent ausschließlich vom Klimawandel. Und ließ keinen Zweifel,

der würde für die Welt riskant sein, weil er fatale Konsequenzen habe

und

und der Mensch sei daran schuld

und

die Rettung sei einzig und allein die völlige Dekarbonisierung der Weltwirtschaft

Damit erwies er sich einmal mehr als treuer Aktivist für die IPCC Doktrin in der genau dieses Mantra (# 1 und # 2, Pariser Accord  2015 für # 3) die politische Vorgabe[2] für die gesamte Arbeit dieses politischen Gremiums ist. Seine Treue zum Auftraggeber darf auch nicht verwundern, denn immerhin arbeitet Stocker schon seit 1998 im IPCC tonangebend mit. Mit neutraler unabhängiger Wissenschaft hat diese rein politische Ausrichtung einer unbewiesenen Ergebnisvorwegnahme jedoch nichts zu tun. sondern ausschließlich mit Aktivismus, also eher mit dem Missbrauch von Wissenschaft.

Wegen der vielen Ungereimtheiten, Widersprüchlichkeiten und Halbwahrheiten, bis hin zu kompletten Falschaussagen, die Stocker unter Nutzung des Vertrauensbonus gegenüber einem renommierten Wissenschaftler ungerührt aussprach, ist es erforderlich, die wichtigsten seiner Aussagen einem Faktencheck zu unterziehen. Dieser erfolgzt doppelt, einmal in Form eines Videos, welches das Team vom Klimamanifest von Heiligenroth erarbeitete  (Sie finden es  ganz unten bzw. hier) und zum Zweiten in Form des vorliegenden Textes, der den Behauptungen Stockers Widerlegung bzw. Relativierung entgegenstellt.

„Nun, Mittelwerte aus einer zeitlich und räumlich variablen Grösse zu berechnen ist wirklich elementar[3].“

Fast alle Zeitreihen die Stocker für die verschiedensten Klimaphänomene zeigte, begannen um 1880 manchmal auch erst um 1900. Alles was davor war, existierte für Stocker nicht. Dabei sind die oft für Mensch und Tier einschneidenden klimatischen Veränderungen fast für das gesamte Holozän –also die letzten 10.000 Jahre-, sicher aber für die Geschichte der letzten 2000 Jahre bis in die Neuzeit hinein recht gut erforscht und dokumentiert. Dies zwar erst in jüngerer Zeit durch Erfassung und Übermittlung direkter instrumenteller Messungen, aber für die Zeit davor, durch Proxydaten – also Stellvertreterdaten- wie aus Sedimenten, Baumringen, Stalagmiten, Eisbohrkernen und weiteren Belegen wie z.B. Auffinden vom Baumresten in alpinen Hochlagen, in denen heute keine Bäume mehr wachsen, bis hin zu Klimainformationen gewonnen aus Kirchenbüchern.  Die so erschlossene Klimageschichte zeigt, dass frühere klimatischen Schwankungen häufig rascher und stärker waren, als wir sie aus den letzten 150 Jahren kennen. Diese wissenschaftlichen und oft veröffentlichten Fakten passen aber nicht in Stockers Strategie, die sich zum Ziel setzt ohne Zweifel festzulegen, dass der Mensch am Klimawandel nach der industriellen Revolution allein verantwortlich sei. Selbstredend wurden die zuvor erwähnten, den Menschen entlastenden Daten in Stockers Vortrag einfach übergangen.

Einschub: Zitat Klimaforschers und -Aktivisten Stephen Schneider, seinerzeit Leitautor des IPCC:

„Deshalb müssen wir Schrecken  einjagende Szenarien ankündigen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und kein Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er ehrlich oder effektiv sein will."

 

 

 

Und noch etwas fiel auf:

So gut wie keine der vielen Graphen die Stocker zeigte Fehler/Unsicherheitsmargen oder Fehlerbalken[4]. Obwohl die fast immer groß bis sehr groß sind. Und ebenso wenig informierte Stocker sein Publikum über die häufig viel zu geringe Anzahl und oft sehr mangelhafte Qualität der Daten, die zur Berechnung der verschiedenen Klimagrößen verwendet werden mussten, auch nicht ihre offensichtlich höchst ungleiche regionale Verteilung auf dem Globus.  Stattdessen beeindruckte er das Publikum mit großen Zahlen – sprach von „Millionen von Daten“ nannte diese „genügend und qualitativ hochstehend“ und dass sie erlaubten „statistisch robuste“ Aussagen (Min 13:50) zu machen.

Doch die Daten früherer Zeiten – etwa vor 1950- sind weder robust, noch zahlreich, noch gleichmäßig verteilt, sondern oft qualitativ schwach bis mangelhaft und nur für wenige Orte  verfügbar,.  Weil sich das auch nicht mehr ändern lässt, ist die verlässliche Rekonstruktion verlässlicher Zeitreihen mit möglichst geringen aber glaubwürdigen Unsicherheitsbändern alles andere als „elementar“. Im Gegenteil, es ist ganz hohe Schule unter sehr gekonnter Anwendung erprobter statistischer Messtechnik und ausgefeilter Methodik. Normale Ingenieure und Naturwissenschaftler wissen das und handeln seit jeher danach.  Offenbar aber nicht Klimatologen wie Herr Prof. Stocker und eine Reihe von IPCC Kollegen. Die wissen das nicht -und wenn doch- kümmern sich offensichtlich nicht darum.

Zwischen-Fazit:

Wenig vom Gesagten in Stockers Vortrag stimmte sachlich, oder ließ sich überhaupt belegen, wie er es behauptete, jedenfalls dann nicht, wenn man sich die Daten vor 1950 anschaut, für manche Größen gilt das sogar schon vor 1979 (dem Jahr ersten  Temperaturbestimmungen durch Satelliten) oder noch später – wenn man sich z.B. die Daten und deren Qualität für die Bestimmung „des Meeresspiegels“ ansieht. Und noch viel weniger stimmte dass, was Stocker verkündete, wenn man die Zeiten vor 1880 mit einbezieht. Wenn man jedoch die Klimavergangenheit nicht wirklich kennt, dass ist es irreführend, wenn man dann den Eindruck erweckt man könne darauf aufbauend die Zukunft projizieren. Ein Umstand der z.B. bei der Bestimmung der absoluten Mitteltemperatur der Erdatmosphäre deutlich wird, die noch vor wenigen Jahren mit 15°C festgestellt wurde und nun – ohne weitere Erklärung auf 14,76 °C abgesenkt wurde. Im Video des Klimamanifestes von Heiligenroth (hier) wird auf diese sponate „Abkühlung“ besonders eingegangen. Stocker vermied die Erwähnung dieser wichtigen Kenngröße gleich ganz.

Ob diese offensichtliche Irreführung des Publikums auf mangelndes Wissen des Herrn Stocker zurückzuführen ist, der ja die präzise und aussagefähige Berechnung dieser Größen als elementar ansieht, oder ob es schlichter Glauben an seine und die Fähigkeiten seiner Kollegen ist, spielt eigentlich keine Rolle. Falsch, tlw. grob falsch oder einseitig übertrieben sind viele dieser Aussagen auf jeden Fall. Das wollen wir an mehreren Beispielen zeigen.

Globale Mitteltemperatur

Beispiele:

Ab Min  7:56 und folgend werden mehrfach Zeitreihen der globalen Mitteltemperatur gezeigt und erläutert. So die (Neuere) Zeitreihe für die Nordhemisphäre und Südhemisphäre ab 1880 Min  8:15 O-Ton „Sie sehen hier die globalen Temperatur Messungen basierend auf Millionen von Temperaturdaten seit 1880..

Abbildung 1 . Zeitreihen der globalen Mitteltemperatur nach Stocker aufgeteilt in die Nord (rot)- und Südhemisphäre.(blau)

..Min 8:55 Sie sehen ganz klar einen Anstieg, wir können diesen Anstieg quantifizieren.....Im IPCC Bericht hatten wir die Zahl von 0,855 ° C Erwärmung von 1900  bis 2011 drin..

13:09 Das ist ein weiteres Bild.. ....der Klimawandel kann nicht festgemacht werden an einer globalen gemittelten Temperatur,  die niemand als solche erlebt, die ein mathematisches aber sehr nützliches Konstrukt ist, sondern Sie müssen auch Karten anschauen, wo dies möglich ist.

Abbildung 2 Darstellung der Temperaturzunahme  von 1901 bis 2012 geographisch verteilt... Stocker zeigt die Erwärmung „statistisch robust“ von 1901 bis 2012

Min 13:40 das ist die Karte die wir den politischen Entscheidungsträgern vorgelegt haben,.. sie zeigt die Temperaturtrends von 1901 bis 2012 in denjenigen Orten der Welt wo wir (13: 50) genügend qualitativ hochstehende Messungen haben.. ...Min13:58 Die Welt ist nicht ganz farbig sie ist auch nicht ganz weiß, im Gegenteil wir können in den meisten Gebieten – die wichtig sind, wenn es um die Diskussion des Klimawandels geht, den Trend angeben  und (14:08) wir können diesen Trend robust angeben,...statistische Robustheit ist hier indiziert durch Kreuze (nicht erkennbar) ..14:18 mit Ausnahme des Nordatlantischen Ozeans, wo sie eine Abkühlung haben, haben sie überall eine statistisch signifikante Erwärmung  .... wir haben aber auch Regionen – dass muss man deutlich sagen, wo wir zu wenig Daten haben. (Anmerkung: Untertreibung des Jahres) um über die lange Periode von über 100 Jahren eine verlässliche Aussage zu machen..Trotzdem ... 14:46 „Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig“

Soweit einige der klaren Aussagen des Vortragenden Prof. Dr. Stocker

Was ist daran auszusetzen?

Nun, zunächst ist festzustellen, dass nur die Aussage ..von den Millionen Klimadaten“ zweifelsfrei feststeht und damit korrekt ist. Doch diese Aussage, allein dafür gedacht das Publikum gehörig zu beeindrucken, sagt für sich genommen überhaupt nichts aus. Jeder erinnert sich vielleicht an den etwas unfeinen Satz „..Millionen Fliegen können nicht irren“ .. tun es dann aber – wenn auch nur aus menschlicher Sicht- doch.

Nehmen wir ein Beispiel aus den Temperaturaufzeichnungen. Jede Wetterstation in den USA und den englisch dominierten Teilen der Welt wird 2 x täglich abgelesen (Max- und Min Temperatur). Daraus wir dann der Mittelwert gebildet. Ohne Mittelwertbildung erzeugt also jede Station pro Jahr 365 x 2 = 700 Messwerte. Nehmen wir 1850 als Beginn, so sind das bis z.B. 2010 160 Jahre. D,h von jeder Station dieser Art und Messdauer liegen  160 x 700 = 112.000 Daten vor. Bei nur 9 Stationen weltweit hätten wir die Million schon leicht überschritten. In Europa, das auf eine noch längere Messtradition als die USA zurückblickt kann, hat man überwiegend 4 Messwerte pro Tag abgelesen. Da genügten also schon weniger als 5 Stationen um über 160 Jahre die Million zu erreichen. D.h. insgesamt weniger als 15 Stationen liefern schon mehr als 2 Mio Messwerte. Es gibt aber viel mehr Wetterstationen, inzwischen über 7000. Doch reichen sie aus?

..doch es kommt noch schlimmer. 

Da wir uns ja mit dem „Weltklima“ beschäftigen, dass es übrigens aus naturgesetzlichen Gründen ebenso wenig geben kann, wie eine Welttemperatur (es gibt nur Klimazonen von tropisch bis polar),  sollten wir auch Daten über allen Teilen der Welt verfügen. Und die über möglichst lange Zeiträume mit kontinuierlicher Messung. Dazu noch regional gleichmäßig verteilt. Aber an allem  hapert es gewaltig. Und lässt sich auch nicht mehr ändern. Vergangen ist vergangen! Die Welt ist mit 510 Mio km^2 Fläche riesig, und dazu noch zu 71% von Wasser bedeckt. Es nützt ja wenig bis nichts, wenn die Messstationen nur auf ein oder zwei Gebiete dieser  Welt konzentriert sind. Und es nützt auch wenig, wenn die Stationen intermittierend oder nur kurz ihre Arbeit verrichteten.  Aber genau so ist die Realität.

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Abbildung 3 Das Video zeigt die Entwicklung der Zahl und der Verteilung der Wetterstationen, die zur Bestimmung der globalen Mitteltemperatur herangezogen wurden( Quelle climateaudit station di#200ADF1). Deutlich ist deren geringe Anzahl –besonders in den Jahren vor 1950- zu erkennen, ebenso wie ihre starke Konzentration auf faktisch nur zwei Gebiete. Nämlich Europa und die USA. Der Rest der Welt blieb weitgehend unbeobachtet.

Insgesamt enthält die NASA GISS Datenbank, hervorgegangen aus dem (GHCN) Global Historical Cimatology Network 7364 Datenreihen von Wetterstationen weltweit[5]. Einige gehen bis 175 Jahre zurück, andere nur wenige Tage.

Für Klimazwecke sind aber nur Stationen mit

a) kontinuierlicher ununterbrochener Aufzeichnung, möglichst am selben Ort mit derselben Ausstattung (kommt leider kaum vor) brauchbar und

b) mindestens ab 1880 (je früher je besser)[6].

Nach den Untersuchungen von F.K. Ewert anhand der NASA GISS Listen von 2010 lieferten aber nur 1086 Stationen über 100 oder mehr Jahre kontinuierlich Temperatur-Daten. Und davon lagen ca. 80 – 85 % in den USA und Europa. In den Folgejahren kamen zwar rd. 6000 Stationen dazu, von denen aber nur weitere 757 Stationen Daten aufwiesen, die für Langzeitvergleiche, dank ununterbrochener Aufzeichnungs-Dauer, tauglich sind. Das ist zwar schon eine bessere Datenbasis, aber lange noch keine gute, wenn man allein an die riesige Landfläche von 146 Mio km^2 denkt deren Klimaentwicklung es zu beurteilen gilt.

Allein deshalb eine erste Feststellung:

Keine Bauvorschrift eines entwickelten Landes würde es zulassen, dass anhand von Daten dieser dürftigen Qualität (wofür man aber den Altvorderen keinerlei Vorwürfe machen kann) jemals eine Brücke oder eine Bahn, oder ein Auto oder gar ein Flugzeug gebaut, geschweige denn für den Verkehr freigegeben werden dürfte. Die IPCC Klimaforscher aber erlauben sich ein solches Vorgehen und – noch schlimmer- es wird Ihnen geglaubt, dass sie spärliche Daten mit mangelhafter Qualität in solche (vermeintlich) hoher Qualität umrechnen und damit ganze Gesellschaften aus den Angeln heben. Ihre Computer rechnen zwar brav und schnell das aus, was ihnen eingegeben wird. Richtiger wird das Ergebnis dadurch nicht, nur schneller falsch

Abbildung 4 zeigt die Anzahl der genutzten Wetterstationen mit kontinuierlicher Aufzeichnungsdauer aus der NASA-GISS Datei von 2010 und ihr jeweiliges Startjahr.  Es gab zwar noch mehr Stationen mit diesen Gründungsjahren, aber deren Betriebsdauer war für Klimabeobachtungen zu kurz.  Daten NASA-GISS;Auswahl K.F. Ewert; Grafik: M.Limburg

Flächendeckung

1880

1900

1920

1940

1960

Anzahl

116

883

1093

1280

1602

80 % davon USA & Europa

93

706

874

1024

1282

Rest der Welt

23

177

219

256

320

für 1 Station im Rest der Welt in Mio km ^2

4,21

0,55

0,45

0,38

0,30

ergeben Ø

4 Station für Russland

1 Station für Kenia

1 Station für Schweden

1 Station für Japan

1 Station für Italien

 

Tabelle 1 Sie zeigt, welche Flächen bei angenommener regionaler Gleichverteilung für den Rest der Welt von einer Wetterstation abgedeckt gewesen wäre.  Die Zahlen sprechen für sich.

Und wie war es auf den Ozeanen, z.B dem Nordatlantik mit dem weißen Fleck?

Auf den Ozeanen – immerhin zu 71 % die Erdoberfläche bedeckend-  gab es außerhalb der Hauptschifffahrtsrouten so gut wie keine Messungen. Mit am dichtesten befahren war und ist die Nordatlantik Route, die bei Stocker aber einen weißen Fleck zeigt.

Auf dem Meer wird jedoch nicht die Lufttemperatur sondern vorrangig die SST gemessen. SST steht dabei für Sea Surface Temperature . d.i. lt. Definition die Wassertemperatur  1 m  unter der Wasseroberfläche. Sie wird als Proxy für die eigentlich gewünschte Lufttemperatur verwendet, weil sie sich wg. der großen Wärmeträgheit des Wassers weniger erratisch ändert als diese. Sie ist aber nicht dasselbe, sondern unterliegt  eigenen anderen Beeinflussungen, die jedoch völlig unbeachtet blieben. Deswegen ist die 1:1 Übertragung eigentlich nicht zulässig und erhöht nur die tatsächliche Unsicherheit.  Temperaturmesssungen der Weltmeere waren bezogen auf die Fläche noch weit spärlicher vorhanden als an Land. Ihre unvermeidbaren Unsicherheiten waren infolgedessen noch deutlich größer als die vom Land.

 

Abbildung 5 Darstellung der gemeldeten SST´s (Sea Surface Temperature, ein Proxy für die noch viel schlechter bekannte Meeres-Lufttemperatur, die man eigentlich für Vergleichszwecke benötigt) für die Woche vom 2. bis 8. Januar 2000. Sie zeigt die extrem dünne messtechnische Abdeckung der Wasserfläche der Erde. Frühere Abdeckungen der Wasserfläche sind mit sehr großer Wahrscheinlichkeit noch deutlich schlechter gewesen. Aus [REYNOLDS, R. W. & RAYNER,, 2002] Seite 1611

Von wegen statistisch robust!

Inzwischen gibt es auch einige begutachtete Papers[7],[8],[9]  -unter anderem vom Verfasser dieser Zeilen-, die nachweisen, dass die unvermeidbaren Unsicherheiten, die sich durch systematische Messfehler ergeben, welche zwar der Art nach bekannt, aber weder in der Größe noch Richtung korrigierbar sind,  bei der Berechnung der Zeitreihe der globalen Mitteltemperatur deutlich größer als ± 1,084 ° C bis ± 2,084 ° C sind. Vermutlich sogar ein Vielfaches davon. Sie werden zudem trichterförmig größer, je weiter man in die Vergangenheit zurückgeht.

Wenn sich das bestätigt, und daran kann eigentlich kein Zweifel bestehen, denn die in den papers verwendeten statistischen Methoden sind klassisches Ingenieurswissen, seit über hundert Jahren bekannt und wurden seitdem in allen Maschinen- und  Bauwerkskonstruktionen überaus erfolgreich angewendet, dann ist klar, dass auch jegliche Zuordnung irgendwelcher Ursachen der Änderung der globalen Mittel-Temperatur der letzten 150 Jahre nur spekulativ sein kann.

Und weiter kann daher jeder seriöse Experte wohl nur den Schluss ziehen, dass die im Bild 2 angegebenen Kreuze die für die „Robustheit“ der Aussage stehen sollen-nach allen Regeln der Statistik- nur reine Spekulation sind.

Gab es eine Erwärmung?

Bei Anwendung der grundlegenden Regeln für den Umgang mit unsicherheitsbehafteten Daten,  ist aus diesen Daten nicht mal festzustellen, ob es überhaupt eine Erwärmung gegeben hat. Gäbe es die Einzelwertanalysen nicht, wie sie dankenswerter Weise Karl Friedrich Ewert[10] angefertigt hat, er hat dafür die o.a. angeführten über 1839 Langzeit-Einzelzeitreihen  ausgewertet-  dann wären wir nur auf Proxydaten angewiesen. So aber zeigt sich, dass die Temperatur der Atmosphäre der Erde rhythmischen Schwankungen unterworfen ist, deren Zyklen,  anders als die Absolutwerte, auch nicht im Rauschen verschwinden, sondern in den Zeitreihen klar identifizierbar bleiben.

Abbildung 6 : Zeitreihen des Verlaufs der Temperatur nach verschiedenen Quellen. Grafik F.K. Ewert 

Als Fazit aus all dem ergibt sich:

1.     Von robusten gar qualitativ hochstehenden Daten (O-Ton Stocker) kann überhaupt keine Rede sein.

2.     Eine „elementare“ Aufgabe ist deren Auswertung keineswegs

3.     Weder sind präzise Angaben über die absolute noch relative (Anomalie) historische  globale Mitteltemperatur der Erde vor der Satellitenerkundung (1979) möglich, jedenfalls dann nicht, wenn man sich an die klassischen Prüf- und Bewertungsverfahren von Messergebnissen der Ingenieur/Naturwissenschaften hält.

4.     Qualitativ wie quantitativ vernünftig auswertbar sind nur die einzelnen Zeitreihen, wie es F.K. Ewert vorschlug. Das erfordert allerdings einen Zeitaufwand den die Verantwortlichen scheuen, zumal das Ergebnis ihnen nicht passen dürfte.

5.     Deutlich erkennbar und auch metrisch auswertbar sind hingegen Zyklen in den Zeitreihen (man sehe z.B hier)

6.     Diese unterscheiden sich in Nichts von den klimatischen Zyklen früherer Zeiten 

7.     Ein Einfluss von Treibhausgasen insgesamt, insbesondere von CO2, ist in keiner der Zeitreihen erkennbar. Schon deren Korrelation mit den Klimagrößen ist auf allen Zeitskalen denkbar schlecht bis nicht vorhanden

Abbildung 7 : Zeitreihen des Verlaufs der globalen Temperatur, der CO2 Konzentration und der Portogebühren für US Briefe,  nach verschiedenen Quellen.

Zu vergleichbaren Aussagen kommen daher auch die schon  erwähnten Autoren J.D´Aleo und A. Watts in ihrer 110 seitigen Analyse: Sie schreiben u.a in ihrer Summary for Policymakers auf Seite 4

 

1. Instrumental temperature data for the pre-satellite era (1850-1980) have been so widely, systematically, and unidirectionally tampered with that it cannot be credibly asserted there has been any significant “global warming” in the 20th century.

 

2. All terrestrial surface-temperature databases exhibit very serious problems that render them useless for determining accurate long-term temperature trends.

 

3. All of the problems have skewed the data so as greatly to overstate observed warming both regionally and globally.

Teil 2 folgt in Kürze

<iframe height="315" frameborder="0" width="560" src="https://www.youtube.com/embed/YHsrPkk4nfU"></iframe>

 

Video Teil 1 des Faktenchecks den das Team von Klimamanifest von Heiligenroth mit z.T. anderen Schwerpunkten angefertigt hat


Fußnoten und Quellen

[1] Zitat aus einem Stocker Interview in der Sonntagszeitung (Schweiz) vom 12.6.2016

[2]Quelle ist die IPCC- Webseite 2009 in About IPCC:  www.ipcc.ch/about/index.htmIts role is to assess on a comprehensive, objective, open and transparent basis the latest scientific, technical and socio-economic literature produced worldwide relevant to the understanding of the risk of human-induced climate change

[3] Aus einer Rück-Mail T. Stockers an den Verfasser, als der ihn darum bat zu erklären, welche Daten mit welcher Qualität er für seine Aussagen und Graphen verwendet hätte.

[4] Ab Minute 43:42 fragt Stocker.. wie soll es mit dem Planeten weiter gehen und zeigt dazu eine Grafik mit Temperaturzeitreihen ab 1950 (aus Daten errechnet) und Prognosen ab ca. 2005 nach Modellen. Beide Versionen sind von leichtem Schleier umgeben, die man als Unsicherheitsbänder deuten kann. Verwiesen wurde darauf nicht .

[5] Quelle: Global Historical Climatology Network (GHCN) hier, ausgewertet über die GISS Seite (hier) von Friedrich Karl Ewert Details dazu hier

[6] Siehe auch die Auswertugnen von J. D´aleo und A, Watts in SURFACE TEMPERATURE RECORDS:

POLICY DRIVEN DECEPTION? Seite 14

[7] NEW SYSTEMATIC ERRORS IN ANOMALIES OF GLOBAL MEAN TEMPERATURE TIME-SERIES; Michael Limburg (Germany) ENERGY & ENVIRONMENT VOLUME 25  No. 1 2014

[8] P.  Frank,  “Uncertainty  in  the  Global  Average  Surface  Air  Temperature  Index:  A Representative Lower Limit,”  Energy & Environment , vol. 21 , no. 8, pp. 969-989, 2010

[9] P.  Frank,  “Imposed  and  Neglected  Uncertainty  in  the  Global  Average  Surface  Air Temperature Index,”  Energy & Environment · , vol. Vol. 22, N, pp. 407-424, 2011.

[10] Details dazu z.B. hier www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/eike-9-ikek-prof-ewert-erderwaermung-was-wurde-gemessen-und-wie-wurde-ausgewertet/

[11] Quelle „Can Both GISS and HadCRUT4 be Correct? (Now Includes April and May Data) hier

[12] UAH steht für Satellitenauswertung der Erdmitteltemperatur der Universität von Alabama Huntsville, RSS steht für Remote Sensing Systems eine zweite unabhängige Einheit die  ebenfalls mit der Satellitenauswertung der Erdmitteltemperatur befasst ist. HadCrut steht für Hadley Center und Climate Research Unit der Universität von East Anglia die offiziell die terrestrischen und seegestützten Daten auswerten 

[13] Vermutlich auf Grund dieser klaren Erkenntnis – was nicht ist, was nicht sein darf-  hat das Hadley Center die Datensätze noch mal einer kosmetischen Behandlung unterzogen und veröffentlicht die unter HadCrut 4: Die zeigen: „There is no statistically significant warming since March 2005“.  Erfreulicherweise kann man aber immer noch die Daten von HadCrut 3 herunterladen.

[14] Details dazu z.B. hier NASA-GISS ändert rückwirkend die Temperaturdaten – warum ? von Friedrich-Karl Ewert

 URL www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/nasa-giss-aendert-rueckwirkend-die-temperaturdaten-warum/

[15] Dieses schöne Beispiel ist dem Aufsatz von  Gerhard Kühn „Atlantis- Was geschah vor 10.000 Jahren“ entnommen. Quelle EIKE hier

 

[16] The Antarctic Has Been Warmer Than Now For Most Of The Last 8000 Years, aus Geophysical Newsletters:

https://notalotofpeopleknowthat.wordpress.com/2016/06/19/the-antarctic-has-been-warmer-than-now-for-most-of-the-last-8000-years/

[17] Von um die 10 Stationen nur auf der Nordhalbkugel um 1880 stieg die Zahl bis 1985 auf ca. 300 auf der NH und ca. 60 auf der SH an, um dann auf insgesamt ca. 160 zurückzufallen. (Quelle IPCC AR4, Ch5)

[18] Der Verlauf des Meeresspiegels im Holozän und seit 2.000 Jahren hier www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/der-verlauf-des-meeresspiegels-im-holozaen-und-seit-2000-jahren/

[19] Details dazu hier Willis Eschenbach : CO2 in der Atmosphäre durch Verbrennung verdoppeln? Kann man total vergessen!

www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/co2-in-der-atmosphaere-durch-verbrennung-verdoppeln-kann-man-total-vergessen/

28 Jun 11:08

Numbers everyone should know (2010)

28 Jun 09:57

Klima ist ein Wort für das Wetter, das es an einem Ort in vielen Jahren gibt

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: Nationale Klimaschutzinitiative

Rubrik Leichte Sprache

[1] Erklärung des Klimawandels

Herzlich willkommen auf der Internet-Seite von der Nationalen Klima-Schutz-Initiative.

Klima ist ein Wort für das Wetter, das es an einem Ort in vielen Jahren gibt. Auf der Erde wird es immer wärmer. Dazu sagt man Klima-Wandel.

Das ist schlecht für die Umwelt. Zum Beispiel schmelzen Eisberge und die Wüsten werden größer.

Das passiert zum Beispiel durch Abgase. Abgase gibt es, wenn wir Strom machen oder wenn wir mit dem Auto fahren.

Die deutsche Bundes-Regierung will, dass es weniger Abgase gibt. Sie will das Klima schützen. Deshalb gibt es die Klima-Schutz-Initiative.

Die Klima-Schutz-Initiative kümmert sich darum, dass es weniger Abgase gibt.

Zum Beispiel: Wenn eine Schule neue Lampen kauft, die weniger Strom brauchen, dann hilft die Bundes-Regierung der Schule.

Quellen

[1] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: Nationale Klimaschutzinitiative Leichte Sprache

http://www.klimaschutz.de/de/artikel/leichte-sprache

----------------------------------------------------------

Anhang: Unser Übersetzer Chris Frey hat einen Text in (hoffentlich) genauso leichter Sprache verfasst. In Anlehnung an den obigen Unsinn liest sich das so:

Herzlich willkommen auf der Website von Klimarealisten.

Klima ist das Wort für Wetter, das man an einem Ort viele Jahre lang beobachtet und dann daraus einen Mittelwert bildet.

Auf der Erde wird es seit ihrer Entstehung vor vier Milliarden Jahren ständig mal wärmer, dann wieder kälter. Dazu sagt man Klima-Wandel.

Die Umwelt hatte also mehr als genug Zeit, sich an diese Wandel anzupassen. Eisberge nahmen zu und wieder ab, Wüsten wurden größer und wieder kleiner.

Das passiert durch die Sonne. Unsere Abgase sorgen nur dafür, dass die Pflanzen besser wachsen. Abgase gibt es, wenn wir Strom machen oder wenn wir mit dem Auto fahren.

Die deutsche Bundes-Regierung will, dass es weniger Abgase gibt. Das ist eigentlich Unsinn. Sie will das Klima schützen. Das ist noch größerer Unsinn. Um das deutlich zu machen, gibt es eine Website von Klimarealisten.

Die Klimarealisten kümmern sich darum, dass die verheerenden Folgen für die Umwelt und unsere Gesellschaft bekannt gemacht werden.

Die Bundes-Regierung will davon nichts wissen. Sie sorgt mit ihren „Hilfen“ dafür, dass die Umwelt immer weiter zerstört wird und unser Strom immer teurer gemacht wird.

28 Jun 08:10

Bud Spencer: Ein bärenstarker Typ

by ZEIT ONLINE: Film - Felix Stephan
Als Bud Spencer verdrosch Carlo Pedersoli die Bösen und kalauerte sich durch Italowestern. Trotz seiner Berühmtheit blieb er stets bescheiden. Nun ist er verstorben.
27 Jun 15:09

Brexit: Keine Frist ohne Parlamentsbeschluss

by Udo Vetter

Momentan wird lautstark gegen die Briten gepoltert, weil die nicht umgehend mit der Austrittserklärung aus der EU rüberkommen wollen. Premier David Cameron will den Brexit wohl seinem Nachfolger überlassen, der aber frühestens im Oktober benannt wird.

Alles nur eine perfide Verzögerungstaktik, um die Zwei-Jahres-Frist für einen geordneten Ausstieg aus der EU gar nicht in Lauf zu setzen? Bei genauer juristischer Betrachtung dürften die Forderungen nach einem schnell formulierten Austrittsbrief der Briten jedenfalls wenig Substanz haben. Denn Art. 50 des EU-Vertrages schreibt folgendes Prozedere vor:

Jeder Mitgliedstaat kann im Einklang mit seinen verfassungsrechtlichen Vorschriften beschließen, aus der Union auszutreten.

Notwendig ist also ein Beschluss, der im Einklang mit den verfassungsrechtlichen Vorschriften des austrittswilligen Landes gefasst wurde. Eine Volksbefragung hat in Großbritannien aber keine unmittelbare bindende Wirkung. Darauf weist der Bielefelder Professor Franz C. Mayer im Verfassungsblog hin. Ohne Parlamentsbeschluss in London, der wohl erforderlichen Beteiligung der Regionalparlamente und einem ordentlichen Ratifzierungsprozess hätte ein Austrittsbrief wohl kaum Hand und Fuß. Das Verfahren muss also nach britischem Verfahren laufen. Premier Cameron ist allerdings politisch schon mal insoweit wortbrüchig, als er für den Fall eines Ja zum Brexit ein schnelles Parlamentsvotum angekündigt hatte.

Ob und inwieweit die Zwei-Jahres-Frist für die Abwicklung des Austrittswunsches anderweitig beginnen kann, dürfte von der Auslegung der Austrittsklausel abhängen. Diese ist, wenig überraschend, eher schwammig formuliert. Wegen der Einzelheiten verweise ich auf den Post von Franz C. Mayer, der die wichtigsten Möglichkeiten durchspielt.

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27 Jun 15:08

Project Prague: Microsoft Research zeigt Gestensteuerung unter Windows 10

by Albert Jelica

Microsoft Research

Mit Kinect wollte Microsoft auf der Xbox 360 ein neues Bedienkonzept einführen und man hat sich dabei vor allem auf Games konzentriert. Mit der Xbox One wollte man auch das Interface mit einbeziehen, allerdings waren Kunden damit eher weniger zufrieden.

Während Kinect auf der Konsole mit der Xbox One S so gut wie gestorben ist, setzt das Unternehmen weiterhin sehr viel auf Gestensteuerung von PCs. Microsoft Research hat erst heute ein neues Video publiziert, das zeigt, wie man dank eines Sensors wesentlich genauer und effizienter die Handbewegungen eines Nutzers registrieren kann. So ist die Tracking-Software sogar auf einem Microsoft Surface Pro lauffähig. Zudem ist die Erkennung so genau, dass die Nutzer wirklich das Gefühl hatten, diese Objekte berühren zu können, wenn auch kein haptisches Feedback existiert.

Daraufhin hat, ebenfalls Microsofts Forschungsabteilung, ein Video veröffentlicht, welche die Technologie nicht nur im spielerischen Bereich zeigt, sondern, womit tatsächlich das Interface von Windows 10 um Hand- und Fingergesten in der Luft erweitert werden kann. Zur Demonstration wird PowerPoint genutzt und die Fotos-App, worin der Nutzer das Bild erst rotieren und daraufhin mit einer Fingergeste aufnehmen und in die Folie ziehen kann. Die Gesten erinnern stark an die Bedienung von Microsofts HoloLens, welche auf einem sehr ähnlichen Prinzip basiert.

Ob Microsoft diese Bedienung auf für den PC forcieren will oder wird, kann man anhand dieser Videos natürlich nicht sagen. Microsoft hat aber nicht nur bei der Xbox und nun auch beim PC eine gewisse Sympathie für Gestensteuerung gezeigt, sondern auch bereits beim Smartphone. Das Nokia McLaren sollte 3D-Touch unterstützen, eine Technologie, womit auch ohne Berührung des Displays mit Inhalten interagiert werden konnte. Das Smartphone wurde eingestellt und kam nie auf den Markt.


via mspu

Der Beitrag Project Prague: Microsoft Research zeigt Gestensteuerung unter Windows 10 erschien zuerst auf WindowsArea.de.

27 Jun 10:55

Angular 2 – Best Practises to Level Up

27 Jun 10:41

Der Bundestag mag kein Klimaschutz-Gesetz

Bild rechts: Langer Eugen in Bonn. Da war auch der Bundestag mal... Bild: Dirk Sanne  / pixelio.de

Im Kern wäre ein Klimaschutzgesetz der gesetzlich verpflichtende Glaube an (Öko-)Kirchendogmen. Nur weil die Grünen und inzwischen auch die Linken darin ihr Heil und Ziel sehen, werden diese nicht wahrer. Und das ist nicht nur die Meinung von „typischen Klimaleugnern“:

Aussage des ehemaligen Vizedirektors des AWI, Prof. Heinrich Miller:

[2] »Wer von Klimaschutz redet, weckt Illusionen«, mahnt Miller zu Bescheidenheit. »Klima lässt sich nicht schützen und auf einer Wunschtemperatur stabilisieren. Es hat sich auch ohne Einwirkungen des Menschen oft drastisch verändert.« Schlagworte wie Klimakollaps oder -katastrophe hält er für irreführend. »Das Klima kann nicht kollabieren, Natur kennt keine Katastrophen.« Was wir Menschen als Naturkatastrophen bezeichneten, seien in Wahrheit Kulturkatastrophen – weil unser vermeintlicher Schutz vor äußeren Unbilden versage. »Wer Häuser dicht am Strand, am Fluss oder in Lawinengebieten baut, muss mit Schäden rechnen«

Es ist deshalb zu begrüßen, dass dies in Deutschland noch jedem frei gelassen wird, daran zu Glauben oder auch daran zu zweifeln. Zudem hat die deutsche Geschichte ausreichend oft gezeigt wozu es führt, wenn Parteiprogramm-Inhalte zum Gesetz erhoben und unter Strafandrohung nicht mehr angezweifelt werden dürfen, der IS macht es aktuell gerade wieder vor.

Warum ein Herr Gabriel ausgerechnet mit Parteien welche dies wieder wollen die Zukunft der SPD sieht, wird sein Rätsel oder seine Verzweiflung bleiben „Sigmar Gabriel fordert ein "Bündnis aller progressiven Kräfte"“.

Und es ist beileibe nicht so, dass mangels Gesetz am Klima-Rettungswahn Abstriche gemacht würden. Diese Hysterie geht auch in der Koalition trotzdem wie gewohnt weiter. Das zeigt schon das Lob für Umweltministerin Hendricks:

SPD-Abgeordneter Frank Schwabe:

[1] Entscheidend seien die Ziele, sagte Schwabe, und die seien "immer gut" gewesen. Gehapert habe es bislang lediglich an der Überprüfung. Umweltministerin Hendricks habe das aber in der Griff bekommen, sie habe den Namen "Mrs. Monitoring" verdient.

Mrs. Monitoring" ist eine originelle, aber wirklich zutreffende Bezeichnung. Dazu muss man nichts wissen, nichts vorgeben, nichts entscheiden, nichts lösen, eben nur nachsehen und mit Vorgaben vergleichen. In einem Zeugnis wäre diese Klassifizierung nicht sehr positiv. Ob es der Abgeordnete vielleicht auch so gemeint hat?

Wer mehr über die Debatte nachlesen will, sei auf die ausführliche Information bei Klimaretter verwiesen.

Quellen

[1] Klimaretter.Info, 23.06.2016: Bundestag mag beim Klima keine Gesetze

[2] Prof. Dr. H. Miller, AWI; Bohrer im Eis, DIE ZEIT, 6.6. 2007 , S. 40

26 Jun 16:13

Verkehrsunfall: Die knifflige Frage nach Schadensersatz

by ZEIT ONLINE: Mobilitaet - Ingrid Weidner
Wer einen Unfall mit Schürfwunden und einem beschädigten Fahrzeug glimpflich überstanden hat, fragt sich: Welche Entschädigung gibt es – erst recht bei Verdienstausfall?
26 Jun 16:11

Gestrandet in: Hannover

by ZEIT ONLINE: Reisen - Claas Tatje
Sie wollten nie nach Hannover? Jetzt sind Sie nun mal da. Entdecken sie mit unserem Autor einen Platz unterm Pferdeschwanz. Und den goldenen Keks.
26 Jun 16:11

Hightech-Leinwand: Interview mit RealD zum Ultimate Screen

Wer einen Projektor benutzt, wird sich vermutlich auch eine dazugehörige Leinwand angeschafft haben – und hat vermutlich darüber gestaunt, wie viel Geld man hier auf den Tisch legen kann. Ein ähnliches Aha-Erlebnis hatte ich diese Woche, als ich mir den neuen Ultimate Screen von RealD angesehen habe.

Über den Preis der primär für Kinos konzipierten Leinwand schweigt sich der Hersteller zwar noch aus. Aber ich war erstaunt, wie viel Technologie in so einem „Stück Stoff “ steckt. Was es mit dem Ultimate Screen auf sich hat, verrät Euch Bobbie Andrews, Marketing Director für EMEA bei RealD im folgenden Video-Interview.

Wer sich schon einmal einen 3D-Film im Kino angesehen hat, dürfte das RealD-Logo von den Polarisationsbrillen kennen. Die Firma baut aber nicht nur die Brillen, sondern entwickelt das gesamte Darstellungsverfahren. Dazu gehören beispielsweise auch die Vorsätze für die Kino-Projektoren, die die Bilder für das rechte und linke Auge unterschiedlich polarisieren – und eben auch die Leinwände.

Wer das Interview lieber in Textform konsumiert, findet hier die übersetzte Transkription:

Stefan: Ich bin hier gerade bei RealD zusammen mit Bobbie Andrews, Marketing Director bei RealD, und was wir hier gerade hinter uns sehen, ist ... eine Leinwand.

Bobbie: Das ist der Ultimate Screen. Es handelt sich dabei um eine brandneue Technologie, die wir dieses Jahr starten. Es handelt sich dabei um eine komplett revolutionäre Technologie für den Kinomarkt.

Stefan: Was ist denn so revolutionär an einer Leinwand? Ich meine, eine Kinoleinwand ist nicht einfach nur grundsätzlich eine weiße Wand, auf die der Projektor das Bild wirft? Was steckt dahinter?

Bobbie: Grundsätzlich sind diese Silver Screens einmal dafür konzipiert, Licht viel stärker zu reflektieren, um 3D-Filmen Tiefe zu verleihen. Wenn man sich also nun einen Film im Kino ansieht, dann hat er auf einer silbernen Leinwand deutlich mehr Tiefe als auf einer traditionellen weißen Leinwand. Es gibt aber trotzdem immer noch Probleme mit den silbernen Leinwänden. Es gibt da beispielsweise Probleme mit der Art und Weise, wie die Farbe aufgebracht wird. Das bedeutet beispielsweise, dass sie über die gesamte Leinwand hinweg nicht komplett gleichmäßig ist, was einen Lichtverlust bedeutet.

Stefan: Der Ultimate Screen hat also nun einen neuen Herstellungsprozess, der die Art und Weise verändert, wie die Farbe aufgebracht wird oder wie die Oberfläche beschaffen ist?

Bobbie: Eigentlich mussten wir nicht einmal mehr Farbe verwenden. Stattdessen haben wir einen neuen Herstellungsprozess geschaffen. Wir nutzen nun Rollen, um das Material aufzuprägen. Damit können wir das Licht viel gleichmäßiger zu den Zuschauern zurückreflektieren.

Stefan: Das Ergebnis ist dann also ein helleres Bild, und das mit dem gleichen Projektor, der auch zuvor im Kino zum Einsatz kam? Und ich vermute mal, das ist besonders bei 3D wichtig, wo man ja die Hälfte der Helligkeit verliert, da man für jedes Auge jeweils ein Bild projizieren muss, richtig?

Bobbie: Korrekt. Die Leinwand wirft ungefähr doppelt so viel Licht zurück wie die alten Silver Screens. Das bedeutet, dass man bei 3D-Filmen deutlich mehr Tiefe erhält. Ein dunkleres Bild sorgt hier für eine geringere Tiefe. Mit dem Ultimate Screen erhält man nun die wirkliche Tiefe, die der Regisseur für seinen Film erzielen wollte.

Stefan: Wird die Qualität der 3D-Bilder auch beeinflusst?

Bobbie: Definitiv. Das Bild selbst ist schärfer und klarer, und ein weiterer wirklich positiver Aspekt an der Leinwand ist, dass sie die sogenannten Stereokontrast-Probleme verringert. Das hat mit dem sogenannten Ghosting zu tun, also wenn man gleichzeitig zwei verschiedene Bilder sieht. Das wird dadurch verursacht, wenn für das eine Auge bestimmtes Licht ins andere Auge gelangt. Dadurch, dass unsere Leinwände eine viel gleichmäßigere Oberfläche aufweisen als die alten silbernen Leinwände, wird dieses Ghosting stark reduziert, was für schärfere und klarere Bilder sorgt, genau so, wie sie der Regisseur vorgesehen hat.

Stefan: Wenn wir uns die Leinwand hier noch einmal etwas genauer ansehen, dann können wir hier in der alten Leinwand jede Menge Löcher sehen – und in der neuen Leinwand nicht so wirklich. Was hat es damit auf sich?

Bobbie: Die Löcher sind zunächst einmal dafür da, den Klang durchzulassen. Die Lautsprecher sind im Kino nämlich grundsätzlich einmal hinter der Leinwand angebracht. Bei den alten Silver Screens können wir hier die Perforation sehen. Die Löcher sind hier etwa 1,5 Millimeter groß. Beim Ultimate Screen dagegen ist es uns nun gelungen, die Größe dieser Perforation zu reduzieren, und die Löcher sind nun 1000 Mal kleiner, nämlich 0,15 Millimeter. Der einzige Weg, wie man sie wirklich sehen kann, ist mit einer Taschenlampe. Das zeige ich jetzt einmal kurz. Bittesehr. Die Löcher sind immer noch in der Leinwand vorhanden. Dadurch, dass ein neues Material zum Einsatz kommt, können wir nun Laser nutzen, um die Leinwand zu perforieren statt wie bei der alten Leinwand auf einen mechanischen Prozess zu setzen.

Stefan: Ich habe noch eine kurze Frage: Wenn ich die Leinwand berühre, dann kann ich fühlen, dass sie vibriert. Wozu ist das gut?

Bobbie: Also, bei jeder kohärente Lichtquelle gibt es etwas, das sich Specklemuster nennt. Dabei handelt es sich um winzige Punkte auf der Leinwand, die herumtanzen zu scheinen. Mit dem Ultimate Screen können wir nun sogenannte Aktoren einsetzen. Diese Aktoren sitzen auf der Unterseite der Leinwand und sind quasi winzige Elektromotoren, die vibrieren. Und das reduziert diese Specklemuster, so dass sie fast komplett verschwinden. Das ist allerdings nur mit dem Ultimate Screen möglich, da dieser im Vergleich zum Silver Screen auf ein anderes Material setzt. Wie man hier sehen kann und angesichts der Größe der Löcher in der Leinwand wird sich eine Vibration hier nicht die gesamte Größe der Leinwand durchdringen. Beim Ultimate Screen lässt eine geringe Anzahl von Aktoren das Specklemuster verschwinden.

Stefan: Was habe ich denn für Möglichkeiten, das mit meinen eigenen Augen zu sehen – abgesehen davon, jetzt nach Barcelona zu reisen?

Bobbie: Nun, Ihr könnt mich anrufen.

Stefan: Ok, die Telefonnummer blenden wir dann hier im Video ein.

Bobbie: Aktuell rollen wir das Produkt gerade rund um den Globus aus. Aktuell gibt es nur eine sehr geringe Anzahl an Installationen. Auf dieser Veranstaltung zeigen wir das Produkt unseren Partnern. Und dann wünschen wir uns, dass diese auf uns zukommen, und dann können wir mit den Installationen starten. Und Deutschland ist natürlich ein wirklich wichtiger Markt für 3D, einer unserer erfolgreichste Märkte in ganz Europa. Es wird also ein Fokus sein.

Stefan: Wenn ich nun ein Kino besitze, wie viel kostet mich dann eine solche Leinwand, auch im Vergleich mit der anderen Ausstattung wie dem Projektor und all den anderen Dingen im Kino? Gibt es da einen groben Anhaltspunkt?

Bobbie: Im Moment arbeiten wir noch an den Geschäftsmodellen. Was wir aber sagen können, ist, dass wenn man bereits zehntausende oder hunderttausende Dollar oder Euro in einen Projektor steckt, dann ist aktuell der limitierende Faktor die Leinwand. Das bedeutet: Wenn man nicht in neue Leinwände investiert, dann wird der Projektor, für den man so viel Geld ausgegeben hat, seine volle Leistung nicht entfalten können. Um diese Leistung zu optimieren und das bestmögliche und hellste Bild zu erhalten, braucht man den Ultimate Screen. Noch nicht – man kann noch nicht morgen ins Kino gehen und die Leinwand sehen, aber das ist die Zukunft des Kinos.

Stefan: Wann beginnt also die Zukunft?

Bobbie: Sie hat bereits angefangen. Es gibt bereits ein paar Leinwände in Europa, wir haben in den USA bereits einige installiert und das Ausrollen geschieht in just diesem Moment.

Stefan: Vielen Dank für das Interview und eine schöne Messe noch.

Kompletter Beitrag
26 Jun 16:09

Windows Store Weekly: great new content in this week

by Elana Pidgeon

Today’s roundup of what’s new in the Windows Store includes two new games and a new hit movie sequel!

Movies & TV

The Divergent Series: Allegiant – Buy from $14.99

The Divergent Series

The third installment of the Divergent series, Allegiant, follows Tris and Four as the escape the only world they know and venture beyond the wall surrounding Chicago. They find themselves drawn into a violent battle which will threaten everyone they know and love, and the two must make impossible choices if they want to survive. Watch The Divergent Series: Allegiant tonight, available one month before Blu-ray and DVD in the Movies & TV section of the Windows Store.

Games

The Art of Coloring by Disney – Free

Disney's Art of Coloring

It isn’t just kids who like the creative fun of Disney’s The Art of Coloring. Older kids and even parents find something to like – it’s a stress reducer, a momentary escape and just a great way to play around with color. From animals to floral designs, from princesses to villains, download The Art of Coloring and discover familiar Disney characters along with dozens of artistic color palettes inspired by favorite Disney films.

Roblox Summer Camp – Free

Roblox in the Windows Store

With summer officially here, it’s time for Roblox and Roblox Summer Camp, a massive multiplayer event that kicks off today and runs through July 6. In this virtual universe powered by the collective imagination of its fans, enjoy a variety of popular games built buy some of Roblox’s top developers, with a new custom game sponsored by Disney’s Big Friendly Giant. Learn more on the Roblox blog and download Roblox today.

Apps

Autodesk SketchBook – Free 

Autodesk SketchBook for Windows 10

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26 Jun 16:08

“Tomorrow belongs to me”

26 Jun 16:08

Deutschland lässt sich abschaffen – macht alle mit

Bild rechts: Startbild eines EEG-Erklärungsvideos Quelle: DIE WELT

Bildbeschreibung des Autors: Kein Windhauch weht, die Sonne geht, der Strom sich gleich mit schlafen legt. Zum Speichern war der Tag zu schlecht, nun wird es kalt, geschieht dir recht. Ein teurer Stromer vor dem Haus, hätte noch Strom, doch wird nichts draus. Das EVU dank Smart-grid Schaltung, lutscht den grad aus – das ist EEG-Mangelverwaltung.

Greenpeace Energy: Alles mit Ökostrom ist machbar

Greenpeace hat sich scheinbar vorgenommen, an Deutschland seine Macht zu prüfen und heraus zu bekommen, wie weit es damit gehen kann[7]. Hebel sind die vollkommen unsinnigen Klimaziele, die dank einer klimahysterischen Umweltministerin – und einer politischen Kaste, sowie Beratern[6] welche sie darin unterstützen – der Welt versprochen hat, Deutschland – koste es was es wolle - als Klima-Vorzeigeland zu präsentieren.

Als Hebel dienen dazu von Greenpeace beauftragte „Studien“, welche immer das Gleiche belegen sollen: Was Greenpeace will und fordert, kann durch genügend Wunder und vor allem Geldausgaben immer irgendwie Wirklichkeit werden. Das gilt für das Klima und natürlich auch für das EEG.

Eine solche Studie ist eben wieder erschienen: htw Berlin: Sektorkopplungsstudie [2]

Die Greenpeace Energy Sektorkopplungssstudie

Wie immer, gibt es dazu zwei vollkommen konträre Meinungen.

Klimaretter.Info als Sprachrohr einer Beraterin[6] unserer Umweltministerin überschlägt sich geradezu mit Lob. Endlich wurde wieder ein Professor gefunden, der das was die Mit-Herausgeberin C. Kemfert schon immer sagt bestätigt. Kleine Wehrmutstropfen bleiben nicht unerwähnt, aber im Großen Ganzen ist das, was dieser Professor errechnet hat doch einfach nur toll. Dass dieser Herr Professor reine Luftschlösser baut, jede Physik ignoriert (fehlende Speichertechnologien) und die einzige Begründung das 1,5-Grad Ziel ist erschüttert eine Regierungsberaterin nicht. Und die utopischen Kosten sind kein Mangel, sondern eine echte Herausforderung.

Schließlich hat das Ziel die Regierung vorgegeben. Aufgabe ist nicht, dieses in Frage zu stellen, sondern ausschließlich diesen Endkampf abgehobener Politiker und Berater um das Klima zu unterstützen.

Vorab zu den Kosten.

Das Beste ist immer, sie gar nicht zu ermitteln, sondern einfach Vermutungen anzustellen, wie es ein Herr Tritti(h)n schon vorgemacht und zielsicher daneben getroffen hat. So kann man hinterher zumindest keinen Rechenfehler nachweisen. Die Studie macht da keine Ausnahme:

[4] Den finanziellen Aspekt des Systemwechsels hat Quaschning in der Studie außen vor gelassen. Keiffenheim schätzt, dass das neue Energiesystem nicht nur sicherer ist als das jetzige, sondern auch günstiger. Neben wegfallenden Folge- und Ewigkeitskosten der fossilen Energieträger würden auch Milliarden an Euro durch das Ausbleiben von Energieimporten gespart.

Nun ein Kommentarauszug von Klimaretter

Klimaretter.Info [1]: Alles mit Ökostrom ist machbar

Deutschland klimaneutral zu machen bedeutet vor allem, die fossilen durch erneuerbare Energien zu ersetzen – nicht nur beim Strom, sondern auch für Wärme und Verkehr. Was offenbar für viele Politiker utopisch klingt, hat Volker Quaschning von der HTW Berlin jetzt durchgerechnet. Alles mit grünem Strom ist danach machbar, allerdings werden manche der Botschaften auch der Ökobranche nicht so gefallen.

"Gut 87 Prozent fehlen also noch an einer erfolgreichen Energiewende", schloss Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) am Montag in Berlin. Er stellte eine umfangreiche Studie zur sogenannten "Sektorkopplung" vor. Die Studie geht, einfach gesagt, der Frage nach, wie viel Ökoenergie das Industrieland Deutschland für "alles" – also Strom, Wärme und Verkehr – braucht, wenn es gänzlich auf Atom, Kohle, Gas und Öl verzichtet – und zwar ab dem Jahr 2040.

Diese Marke ist für Quaschning das zeitliche Maß des Klimaschutzes, weil nur dann noch die Chance besteht, dass die Bundesrepublik ihren Beitrag zu einem globalen 1,5-Grad-Ziel leistet. Während derzeit selbst Greenpeace und Co "nur" eine Verdreifachung des Tempos der Energiewende verlangen, setzt Quaschning noch eins drauf und sieht eine vier- bis fünffache Beschleunigung als nötig an.

Ein paar Medien haben die Studie trotzdem unabhängig betrachtet und sind zu anderen Interpretationen gekommen.

DIE WELT [3]: Die absurden Auswüchse des Klimaschutzes

Viele Umweltpolitiker hatten Tränen in den Augen, als die Weltgemeinschaft beschloss, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Nur: Was zur Erreichung dieses Ziels notwendig sein würde, war vielen wohl selbst im April dieses Jahres noch nicht klar, als die ersten 170 Staatsvertreter, unter ihnen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), den Klimavertrag im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York unterzeichneten. Das Papier sieht immerhin die "Dekarbonisierung" der Welt vor – also das Ende aller Emissionen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid. Das ist gleichzusetzen mit dem Ende aller Verbrennungsprozesse in Motoren, Heizungskesseln und Kraftwerken – denn dort entsteht das CO2.

Was es aber genau bedeutet, wenn man alle kohlenstoffhaltigen Brenn- und Kraftstoffe loswerden und durch Ökostrom ersetzen will, zeigt nun eine Studie, die Greenpeace Energy in Berlin präsentierte. Es handelt sich um die erste größere Untersuchung zum Thema "Sektorkopplung" – also die Ausweitung der Energiewende auf die Sektoren Verkehr und Heizwärme. Nach den Berechnungen des Studienautors Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) müssen dafür etwa schon "gegen 2025 die Produktion von Fahrzeugen mit Benzin- und Dieselmotoren eingestellt und für den Güterverkehr wichtige Fernstraßen mit Oberleitungen versehen werden". Oberleitungen wie bei der Bahn sind der Studie zufolge auch über den deutschen Autobahnen nötig, weil selbstverständlich auch der gesamte Bus- und Güterverkehr in kürzester Zeit elektrifiziert werden muss. Konzepte und Kostenschätzungen gibt es dazu freilich noch nicht.

Was der politisch verordnete Tod des Verbrennungsmotors innerhalb der nächsten zehn Jahre für die deutsche Automobilindustrie, ihre Wettbewerbsposition, ihre Arbeitsplätze und ihre Standortpolitik bedeuten würde, darüber lässt sich die Studie nicht weiter aus. Denn es gibt noch andere wichtige Baustellen, etwa im Immobilienbereich: "Da bei Heizungssystemen von Produktzyklen von bis zu 20 Jahren ausgegangen werden muss, ist ein Verbot des Einbaus neuer Öl- und Gasheizungen sowie KWK-Anlagen ab dem Jahr 2020 erforderlich, um eine vollständige Dekarbonisierung im Jahr 2040 zu erreichen", heißt es in der Studie wörtlich.

Deutsche Heizungsbauer müssten sofort die Produktion umstellen

Die Angst vor einer „Öko-Diktatur“

Zieht man ab, dass Windräder immer höher und leistungsstärker werden, bedeutet dies wohl nicht die Verfünffachung der heutigen Zahl an Windkraftanlagen in Deutschland. Vielleicht reicht das Vierfache oder Dreifache aus. Selbst in diesem Fall müssten aber die Landbewohner sich – und ihre Kinder – mental darauf vorbereiten, dass aus den 26.000 Rotortürmen, die heute bereits in der Landschaft stehen, in den nächsten Jahren gut 80.000 Anlagen werden, wenn Greenpeace mit der vorgelegten Studie den Weg zum Pariser Klimaziel denn richtig beschreibt.

Inzwischen werden die Auswüchse der Klimarettung und des EEG so eklatant, dass sogar der FOCUS, sonst für jeden Klimaalarm unbegrenzt empfänglich, einem mutigen Redakteur die Gelegenheit gab, einen Artikel zu platzieren:

FOCUS ONLINE 14.06.2016 [5]: Klimaschutz-Paradox Kommentar: Energiewende richtet größeren Schaden an als die Klimaveränderung

Die Energiewende soll unseren Planeten retten. Dafür werden keine Kosten und Mühen gescheut. Doch der gute Wille verpufft, wenn wir dabei den Ursprungsgedanke überrennen, meint FOCUS-Online-Experte Florian Asche. Die Politik scheint dieses Paradoxon zu ignorieren.

Kürzlich diskutierte die Bundesregierung unter lautstarker Begleitung der Windindustrie über eine Verlangsamung des Ausbaus der Windenergie. Geld spielt in dieser Diskussion keine Rolle, die Verschwendung von Energie und die fehlende Speicherkapazität für Strom. Es ging darin um Zuschüsse und Ausschreibungen, um Klimaziele und Megawatt. Nur zwei Worte fehlten in der Debatte: Umweltschutz und Landschaftspflege.

Doch nichts ist uns zu teuer, wenn es um die Rettung unseres Planeten geht. Bis zum Jahr 2030 werden nach Erhebungen des Wirtschaftsrates insgesamt 400 Milliarden Euro für den guten Zweck der Energiewende lockergemacht. International betrachtet, ist diese Jahrtausendleistung völlig ohne Belang. Die so eingesparte Menge an CO2 entspricht nämlich der Ausstoßsteigerung in China innerhalb von drei Monaten.

Gleichzeitig sorgen unzureichende Stromnetze und fehlende Speichermöglichkeiten dafür, dass dieser gute Wille auch regional völlig nutzlos verpufft. Der Stromkunde zahlt mittlerweile dafür, dass andere Länder den von uns erzeugten Ökostrom abnehmen, um unsere eigenen Netze nicht zu überlasten. All das interessiert offensichtlich niemanden. Das ungeliebte Fracking der USA hat dort für CO2-Einsparungen gesorgt, die den Effekt in Europa um ein mehrfaches übertreffen.

Wäre Deutschland bereit gewesen, durch Energie-Allianzen einen Bruchteil seiner Mehrkosten für alternative Energien in Entwicklungsländern zu investieren, dann wäre der globale Klimanutzen deutlich höher gewesen. Doch niemanden scheint das wirklich zu interessieren. Im Gegenteil, die Apologeten der alternativlosen Windenergie haben Hochkonjunktur.

Es stellt sich inzwischen wieder die Frage: Muss in Deutschland immer alles erst durch „herausragende“ politische Gestalten und ihre willfährigen Mitläufer aus der vermeintlichen „Intelligenz“ vollkommen kaputt gemacht werden, bevor irgendwo Pflänzchen der Vernunft keimen können?

 

Nachtrag von Fred F. Mueller

Das Narrenschiff 4.0

 

Das Barometer fällt, es dreht auf Sturm

nur Schwachsinn kommt vom Kommandoturm

ein dumpfes Mahlen schüttelt die Turbinen

bekifftes Lachen tönt aus den Kabinen,

die Spannung schwankt wild wie stürmische See

im Fernsehen spiel'n sie nur Humbatätärä

Die Infrastruktur krankt, Szenarien sind frisiert

die Netze am Limit und Reserven blockiert

die Trafos ächzen, die Leitungen summen

Von den Windmühlen hört man warnendes Brummen,

Das Staatsschiff krängt, es rollt und stampft wie wild

Doch auf der Brücke setzt sich niemand ins Bild

 

Die Medien lügen, der Käpt'n ist selfie-trunken

Die Industrie in dumpfe Lethargie versunken

Im Wissenschaftsrat lauter meineid'ge Halunken

Die Bürokraten zu feig um SOS zu funken

Und „Burning Barbara“ führt das Narrenschiff

Mit Volldampf voraus und exakt Richtung Riff!

 

Sehr frei nach einem bekannten deutschen Liedtext

Fred F. Mueller

Quellen

[1] Klimaretter.Info: Alles mit Ökostrom ist machbar

http://www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/21439-alles-mit-oekostrom-ist-machbar

[2] Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin: SEKTORKOPPLUNG DURCH DIE ENERGIEWENDE

http://pvspeicher.htw-berlin.de/sektorkopplungsstudie/

[3] DIE WELT: Die absurden Auswüchse des Klimaschutzes

http://www.welt.de/wirtschaft/article156381085/Die-absurden-Auswuechse-des-Klimaschutzes.html

[4] neue energie, Michael Hahn, 20.06.16: Studie zur Sektorkopplung unter Strom

https://www.neueenergie.net/wissen/technologien/unter-strom

[5] FOCUS ONLINE 14.06.2016: Klimaschutz-ParadoxKommentar: Energiewende richtet größeren Schaden an als die Klimaveränderung

http://www.focus.de/wissen/experten/florian_asche/klimaschutz-paradox-kommentar-energiewende-richtet-groesseren-schaden-an-als-die-klimaveraenderung_id_5612641.html

[6] EIKE 05.06.2016: Eine Professorin klärt den VDI auf, wie das EEG „wirklich“ funktioniert

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/eine-professorin-klaert-den-vdi-auf-wie-das-eeg-wirklich-funktioniert/

[7] EIKE: Der Mensch verliert durch Kohlekraftwerke statistisch insgesamt 3 Stunden an Lebenszeit nachdem er vorher damit 40 Jahre Lebenszeit gewann, deshalb muss er Greenpeace zufolge auf billigen Kohlestrom verzichten 21.04.2016

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/der-mensch-verliert-durch-kohlekraftwerke-statistisch-insgesamt-3-stunden-an-lebenszeit-nachdem-er-vorher-damit-40-jahre-lebenszeit-gewann-deshalb-muss-er-greenpeace-zufolge-auf-billigen-kohlestrom-verzichten/

EIKE: Paris COP21 Verpflichtung: Greenpeace und Hendricks wollen Deutschland über das 1,5 ° Ziel so arm wie Bhutan, Gambia oder Äthopien machen

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/paris-cop21-verpflichtung-greenpeace-und-hendricks-wollen-deutschland-ueber-das-15-ziel-so-arm-wie-bhutan-gambia-oder-aethopien-machen/

EIKE: Greenpeace eNERGIE und IWES Fraunhofer fordern die vollständige Dekarbonisierung Deutschlands bis zum Jahr 2050 – die Politik macht angefeuert durch die Medien begeistert mit

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/greenpeace-energie-und-iwes-fraunhofer-fordern-die-vollstaendige-dekarbonisierung/

26 Jun 15:56

Die Klimarettung segelt unter falscher Flagge

Durch den gezielten Einsatz von Desinformation geben heute die Opfer also freiwillig ihr Geld ab, beispielsweise um die ganze Welt zu retten. Denn „Klimarettung“ steht heute für alles das, was den Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegt: Umweltschutz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Und weil es bei der Energiewende ja um „Generationengerechtigkeit“, globale „Klimagerechtigkeit“ und die Rettung der gesamten Menschheit geht, dürfen natürlich weder die wissenschaftlichen Grundlagen noch die wirklichen Motive oder gar das erzielte Ergebnis hinterfragt werden.
Machen wir es trotzdem einfach mal:
Umweltschutz: Mit Windkraftanlagen und Solarparks werden die letzten naturnahen Landschaften in unserm Land zugepflastert. Windkraftanlagen schreddern tausende von Vögel und Fledermäuse und treiben die Anwohner buchstäblich in den Windwahn. Und Solarparks müssen ständig gereinigt und von pflanzlichem Aufwuchs frei gehalten werden, wie immer das auch ökologisch korrekt geschehen mag.
Widerspruch: Die Erzeugung von „erneuerbarer Energie“ geht zu Lasten von Umwelt, Natur und Menschen! Übrigens sind Windkraftanlagen und Solarparks die einzigen Investitionen, mit der sich momentan ohne großes Risiko um die 10 Prozent Verzinsung jährlich erwirtschaften lassen. Und das soll wohl auch so bleiben, man denke nur einmal an die beabsichtigte zusätzliche Förderung von „windschwachen“ Standorten durch das EEG…
Ressourcenschonung: In Ermangelung von Speichern für den Ausgleich der Erzeugungsschwankungen von Grünstrom müssen weiterhin konventionelle Kraftwerke in Größenordnung der Spitzenlast (maximaler Stromverbrauch) vorgehalten werden. Wir werden am Ende also zwei komplette Kraftwerksparks betreiben, die von der Leistung her beide unsere Spitzenlast bedienen könnten – wenn denn der Wind weht und die Sonne scheint. Außerdem erfordert Grünstrom zusätzliche Stromtrassen quer durchs Land, vom Traum eines intelligenten „Smartgrids“ für alle Stromverbraucher einmal ganz abgesehen.
Widerspruch: Die Energiewende erfordert mehr als doppelt so viele Ressourcen, wie wir sie für eine sichere Stromversorgung allein aus konventionellen Quellen benötigen würden!
Nachhaltigkeit: Moderne Kohlekraftwerke sind so ausgelegt, dass sie bei Nennleistung ihren größten Wirkungsgrad erzielen und damit auch den geringsten CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde produzieren. Bei Grünstrom-Überschuss sieht die Sache leider ganz anders aus, da wird unter Teil-Last vermehrt CO2 emittiert, ohne dass der Endkunde diesen Strom verwerten kann. Der produzierte Strom wird vielmehr gegen eine zusätzliche Strafgebühr, für die der Stromkunde ebenfalls aufkommen muss, ins Ausland entsorgt. Kohlekraftwerke können bei Flaute nun einmal nicht mit einem sofortigen Kaltstart reagieren. Unser CO2-Ausstoß sinkt also nicht, sondern unsere alternative Energieerzeugung erfordert weiterhin den Betrieb konventioneller Kraftwerke, schon allein für die Einhaltung der Netzfrequenz, die Grünstrom grundsätzlich nicht gewährleisten kann.
Widerspruch: Der vorgeblichen „Einsparung von CO2“ mittels „Energiewende“ und EEG zwecks Rettung des Weltklimas stehen trotz ungeheurer Kosten für die „nicht privilegierten“ EEG-Endverbraucher und unabsehbaren ökologischen Schäden an naturnahen Lebensräumen auch in Zukunft keinerlei CO2-Einsparungen gegenüber.
Durch den gezielten Einsatz von Desinformation über das natürliche Klimageschehen und die physikalischen Grundlagen der Energieerzeugung bezahlen wir also in einem völlig sinnlosen Ablasshandel sehr viel Geld für vorgeblichen “Klimaschutz“. Aber wegen des dauerhaft notwendigen Parallelbetriebs von konventionellen „Schattenkraftwerken“ ist eine CO2-Reduzierung in der Energieerzeugung überhaupt nicht möglich.
Mit dem falschen Argument einer angeblich notwendigen „Klimarettung“ richten wir also unsere Umwelt und unsere wirtschaftlichen Ressourcen sinnlos zu Grunde und gefährden damit nicht nur nachhaltig unseren eigenen Lebensstandard, sondern auch den der nachfolgenden Generationen…

Uli Weber ist Autor des Buches Klimahysterie ist keine Lösung.

Übernommen von Die kalte Sonne hier

26 Jun 15:54

Editorial: Festplatte an Bord

Kostenlose Inhalte im ICE-WLANDie Bahn möchte ihren Fahrgästen besseren Service bieten und bietet künftig einen Ausschnitt des Maxdome-Programms an Bord ihrer ICEs kostenlos an. Doch was bedeutet das für die chronische überlasteten WLAN-Hotspots in den ICEs?
26 Jun 15:36

Brexit: Mehrheit der Schotten will die Unabhängigkeit

by ZEIT ONLINE: Ausland -
Nach der Brexit-Entscheidung wollen sich die meisten Schotten laut Umfragen von Großbritannien trennen und in der EU bleiben. Ein Referendum ist geplant.
26 Jun 15:24

Brexit: Denn sie wissen nicht, was sie tun

by ZEIT ONLINE: Ausland - Bettina Schulz
Nach dem Brexit fluchen die jungen Briten auf die alten. Was hat sie getrieben, den EU-Austritt zu wählen? Engstirnigkeit? Nostalgie? Nein, die Sorgen gehen viel tiefer.
25 Jun 08:43

Finding an ATM Skimmer: It pays to be paranoid

25 Jun 07:58

A universal version of Glympse is in the works for Windows 10 PC and Mobile

by Dan Thorp-Lancaster

The team behind travel-tracking app Glympse has confirmed that they are currently working on an updated Universal Windows Platform (UWP) version of the app for Windows 10 PC and Mobile.

25 Jun 07:58

The image for the most popular Windows wallpaper ever was taken 20 years ago today

by John Callaham

20 years ago today, a photographer named Charles O'Rear took a picture in the wine country northern California that later became the default wallpaper for Windows XP, and the most popular Windows wallpaper ever.

25 Jun 07:56

Microsoft will den Smartphone-Markt mit High-End Geräten führen

by Albert Jelica

Microsoft Lumia 650 Review Test WindowsArea.de App

Microsoft hat in der Vergangenheit oft genug bekräftigt, dass man die mobile Plattform nicht aufgeben wird und das aus gutem Grund. Smartphones sind in der „mobile first“-Welt unverzichtbar. Satya Nadella und Terry Myerson haben bereits durchklingen lassen, dass das Jahr von Windows 10 Mobile noch kommen werde und man sich in Zukunft auf High-End, Business und Europa konzentrieren wolle.

Nun hat ein weiterer hochrangiger Microsoft-Manager, nämlich Corporate VP Kevin Gallo, diese Ambitionen bestätigt und etwas mehr von der eigenen Strategie durchklingen lassen. Er erklärte, dass Microsoft sich vorrangig um Geschäftskunden kümmern werde, wo die Stärke des Unternehmens liege.

„Wir werden den Markt führen mit High-End und Innovationen, wie wir es mit dem Surface gemacht haben, und überlassen es den OEMs, die übrigen Kategorien zu gestalten.“

Es ist das erste Mal, dass Microsoft die Surface-Reihe in Verbindung mit Windows Phone erwähnt, denn bislang war man sehr bemüht, diese Verbindung nicht herstellen zu müssen. Microsofts Fokus auf Business deutet aber auch darauf hin, dass die Geräte, ähnlich, wie HPs Elite x3, nicht gerade günstig und im Einzelhandel kaum auffindbar sein werden.

Er betonte während der Konferenz nochmals, dass man Windows Phone nicht aufgegeben habe und man weiterhin „voll dahintersteht“. Was die Windows Phone Software betrifft, hat sich an der Strategie nichts verändert, wie wir bereits vor Wochen zu erklären versuchten.


via mspu

Der Beitrag Microsoft will den Smartphone-Markt mit High-End Geräten führen erschien zuerst auf WindowsArea.de.

24 Jun 15:54

The British are Googling what the E.U. is, hours after voting to leave it

24 Jun 15:54

Axanar: Paramount/CBS erlaubt Star-Trek-Fanfilme

Edel das Föderationsmitglied, unziemlichem Tun abhold - und nicht kommerziell: Das Filmunternehmen Paramount/CBS hat wie angekündigt Regeln für Fanfilme aus dem Star-Trek-Universum herausgegeben. Sie enthalten formale wie inhaltliche Vorgaben. (Star Trek, Urheberrecht)
24 Jun 12:48

Tagespendler: Gesundheitskiller Pendeln

by ZEIT ONLINE: Mobilitaet - Claas Tatje
Sport hält gesund – aber wann sollen Tagespendler noch joggen oder Tennis spielen? Arbeitgeber sollten sportliche Aktivitäten ihrer Mitarbeiter tagsüber fördern.