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09 Nov 22:23

Schnitt im Rohr soll Unfallursache sein: Rohreinschnitt soll Unfallursache sein

by ZEIT ONLINE: Unternehmen -
Die Explosion im BASF-Werk in Ludwigshafen wurde offenbar durch einen Einschnitt in einer Rohrleitung verursacht. Das teilten die Ermittler mit.
02 Nov 17:23

Tipps für Work-Life-Balance: So bekommst du beide Lebensbereiche unter einen Hut

by Sébastien Bonset

Job-Mails beim Date beantworten, Projektpläne am Sonntagmorgen im Bett bearbeiten oder das Monatsreporting beim Abendessen mit der Familie – das kann nicht gesund sein. Hier kommen unsere Tipps für eine bessere Work-Life-Balance.Zwar wird hier und da schon das Ende der Work-Life-Balance herauf beschworen – so wie von Cristina Riesen, der Europa-Chefin bei Evernote –, aber ein Ungleichgewicht kann sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber unangenehme Folgen haben. Grund genug, beide Lebensbereiche optimal miteinander in Einklang zu bringen.

Folgen von fehlender Work-Life-Balance

Eine unausgewogene Work-Life-Balance kann zu gesundheitlichen Problemen führen. (Bild: flickr/Susan Hayek-Kent)
Eine unausgewogene Work-Life-Balance kann zu gesundheitlichen Problemen führen. (Bild: flickr/Susan Hayek-Kent)

Wer die Work-Life-Balance nicht in den Griff bekommt, läuft Gefahr, früher oder später unter einer Stress-Erkrankung zu leiden. In der Regel lässt sich ein Ungleichgewicht zugunsten des Privatlebens einfacher ausräumen als zugunsten des Berufslebens. Das liegt daran, dass viele Menschen eher im Privaten zurückstecken, da hier vermeintlich weniger auf dem Spiel steht. Das führt dazu, dass man für soziale Kontakte in der realen Welt sowohl familiär als auch freundschaftlich immer weniger Zeit hat und auch Hobbys und Sport vernachlässigt werden.

Das alles sind aber Faktoren, die maßgeblich zu einem gesunden und zufriedenen Leben dazu gehören – ebenso wie eine erfüllende berufliche Tätigkeit. In der Folge kann es zu ernsthaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen körperlicher und psychischer Natur kommen. Burnout oder Tinnitus sind die wohl bekanntesten Auswirkungen einer fehlenden Work-Life-Balance. Aber auch für Arbeitgeber können unausgeglichene Mitarbeiter unangenehm werden. Übermotivierte Angestellte, die ihre Freizeit freiwillig, regelmäßig und in übermäßigem Ausmaß für aktuelle Projekte opfern, sind oft weniger kreativ, weniger leistungsfähig, weniger effizient und häufiger krank.

Tipps für eine bessere Work-Life-Balance

Viele Wege können zu einem ausgewogenen Nebeneinander von Privatleben und Beruf führen. Dazu gehört auch, einige Regeln für die richtige Erholung im Feierabend zu beachten. Das wird durch aktuelle Technologien allerdings erschwert. Smartphones, Internet und Laptops erlauben es, ständig erreichbar zu sein und von überall auf der Welt und selbst im Urlaub zu arbeiten. Nicht jede der im Folgenden vorgestellten Strategien wird sich für jeden eignen. Das Wichtigste ist, dass man sich selbst Gedanken darüber macht, was einem im Leben wichtig ist – sowohl im Berufs- als auch im Privatleben.

Die Balance in Work-Life-Balance nicht zu wörtlich nehmen

Das kleine Wörtchen „Balance“ kann auf dem Weg zur Work-Life-Balance ordentlich Stress verursachen, wenn man es zu wörtlich nimmt. Denn eine 50-50-Aufteilung von Beruf und Privatem ist fast nicht möglich. Es kommt nicht darauf an, alles unter einen Hut zu bekommen, sondern für sich ganz persönlich eine gesunde Mischung zu finden.

Außerdem gilt es zu bedenken, dass die Begriffe „Work“ und „Life“ keine voneinander unabhängigen Lebensbereiche sind. Die wenigsten Menschen dürften widersprechen, wenn man zu bedenken gibt, dass die Arbeit ein wichtiger Teil des Lebens ist.

Arbeit und Freizeit sind bei einer gesunden Work-Life-Balance keine voneinander losgelösten Bereiche. (Bild: flickr/Todd Anderson)
Arbeit und Freizeit sind bei einer gesunden Work-Life-Balance keine voneinander losgelösten Bereiche. (Bild: flickr/Todd Anderson)

Private Aktivitäten als Termine anlegen

Wer es nicht hinbekommt, beispielsweise Familienaktivitäten, seinen Freunden oder Hobbys ausreichend Zeit einzuräumen, sollte in Erwägung ziehen, diese Aspekte als tatsächlichen Termin im Kalender fest zu halten. Die Wahrscheinlichkeit, dass man die gewünschte Freizeitbeschäftigung auch wirklich zeitlich unter bekommt, steigt dadurch.

Es mag zwar seltsam anmuten, Termine wie „Mit den Kindern spielen“, „Romantisches Abendessen mit dem Partner“, „Laufen gehen“ oder „Buch lesen“ in den Kalender einzutragen – aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Eine feste Verabredung mit Familienmitgliedern, Freunden oder sich selbst kann Wunder wirken.

Smartphone ausschalten

In manchen Fällen kann es durchaus befreiend sein, das Smartphone einfach auszuschalten – nicht nur aufgrund eventuell eingehender Anrufe oder Mails. Auch die ständige Flut an Beiträgen in sozialen Medien kann stressen. Es ist beispielsweise eine gute Entscheidung, nicht auch noch im Schlafzimmer „nur mal kurz Facebook zu checken“, bevor man einschläft.

Das dürfte zwar vielen Menschen schwer fallen, aber in der Regel nutzen viele die sozialen Medien nicht nur privat, sondern auch beruflich. Und selbst die rein private Nutzung in der Freizeit hat das Potenzial, den ein oder anderen zu belasten – besonders dann, wenn man zu den Menschen gehört, die auf Posts und Nachrichten immer sofort reagieren müssen.

Ständige Erreichbarkeit kann sich schnell in Stress verwandeln. Es gibt Situationen, in denen es befreiend sein kann, das Smartphone einfach mal abzuschalten. (Foto: © martiapunts - Fotolia.com)
Ständige Erreichbarkeit kann sich schnell in Stress verwandeln. Es gibt Situationen, in denen es befreiend sein kann, das Smartphone einfach mal abzuschalten. (Foto: © martiapunts - Fotolia.com)

Auf die wichtigen Dinge konzentrieren

Klar – es fühlt sich einfach gut an, wenn man möglichst viele Dinge auf seiner Aufgabenliste abhaken kann. Aber sind alle diese Aufgaben wirklich wichtig? Sind sie gleichwertig dringend? Wohl kaum. Man sollte sich auch bewusst machen, dass wichtige Aufgaben nicht zwangsläufig dringend sein müssen.

Verdeutlicht man sich das nicht, kann es beispielsweise passieren, dass man wichtige Zeit mit der Familie opfert, um eine dringende berufliche Aufgabe zu erledigen, die aber eigentlich nicht wirklich wichtig ist.

Sport, um den Kopf frei zu bekommen

Manchmal ist es gar nicht so einfach, die Arbeit auf der Arbeit zu lassen. Nicht selten kreisen die Gedanken auch im Feierabend um ein aktuelles Projekt. Die Folge: das Abschalten fällt schwer und Erholung stellt sich auch in der Freizeit nicht ein.

Sport kann in derartigen Phasen dabei helfen, den Kopf frei zu kriegen und sich geistig trotz der körperlichen Anstrengung zu erholen. Auch generell ist Gesundheit eine wichtige Komponente für eine funktionierende Work-Life-Balance. Das schließt sowohl Sport als auch Ernährung ein.

Zeitmanagement in den Griff bekommen

Man sollte im Job seine Zeitfresser identifizieren und dann eliminieren, um unnötigen Stress auf der Arbeit zu vermeiden. Einfach mal genauer betrachten, wie man seine Arbeitskraft und Kreativität einsetzt und zu welchen Ergebnissen das führt.

Online finden sich zahlreiche hilfreiche Artikel, die dabei helfen können, seine Arbeit sinnvoller zu organisieren und zu priorisieren. Hat man beispielsweise firmeninterne Messenger oder E-Mails als Zeitfresser erkannt, kann es sich lohnen, Nachrichten nur zu festgelegten Zeiten abzurufen und den Mail-Client ansonsten einfach offline zu nehmen, um ungestört an den wirklich wichtigen Aufgaben arbeiten zu können.

Zeiterfassungs-Apps können dabei helfen, das eigene Zeitmanagement zu optimieren. (Bild: Tyme)
Zeiterfassungs-Apps können dabei helfen, das eigene Zeitmanagement zu optimieren. (Bild: Tyme)

Einfach mal „Nein“ sagen

Kaum zu glauben, aber viele Dinge funktionieren auch gut, wenn man nicht dabei ist – sowohl im Job als auch in der Freizeit. Wenn mal keine Zeit ist, an einem Meeting teilzunehmen, warum nicht einfach „Nein“ sagen?

Auch eine Einladung zum Geburtstag eines Bekannten kann durchaus mal abgesagt werden. Etwas Zeit nur für sich einzuräumen fällt erstaunlich vielen Menschen schwer.

Zeit nur für sich selbst frei schaufeln

Nicht nur die Arbeit kann stressig sein, auch Freizeitstress ist keine Seltenheit. Es ist wichtig, dass man erkennt, dass ein freier Slot im Terminkalender nicht zwangsläufig gefüllt werden muss. Und selbst wenn man es schafft, sich Zeit für sich selbst frei zu schaufeln, heißt das noch lange nicht, dass man diese dann auch für sich nutzt und nicht zum „Abarbeiten“ privater Dinge, die liegen geblieben sind.

Statt dann den Einkauf oder ähnliches zu erledigen, kann es befreiend wirken, einfach die Seele baumeln zu lassen, fernzusehen, ein Buch zu lesen, sich weiter zu bilden oder Sport zu treiben.

Gründe finden, Feierabend zu machen

Es gibt Menschen, die Überstunden machen und auf der Arbeit bleiben, einfach weil sie sonst nichts vorhaben. Wenn man derartig gestrickt ist, kann es sinnvoll sein, sich selbst um Gründe zu kümmern, um zumindest halbwegs pünktlich Feierabend zu machen. Das kann ein fest vereinbartes Feierabendbier mit Freunden, eine Yoga-Stunde oder ein Volkshochschulkurs sein.

Work-Life-Balance-Tipps für Arbeitgeber

All diese Tipps gelten sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Arbeitgeber können darüber hinaus aber auch selbst Maßnahmen ergreifen, die ihre Mitarbeiter auf dem Weg zur Work-Life-Balance unterstützen und so betriebswirtschaftliche Gefahren – beispielsweise durch Ineffizienz oder Krankheiten – minimieren.

Arbeitgeber können bessere Voraussetzungen für ihre Angestellten schaffen und selbst von einer optimierten Work-Life-Balance der Mitarbeiter profitieren. (Foto: SSDG Interiors)
Arbeitgeber können bessere Voraussetzungen für ihre Angestellten schaffen und selbst von einer optimierten Work-Life-Balance der Mitarbeiter profitieren. (Foto: SSDG Interiors)

So ist es in vielen Unternehmen möglich, vom angestaubten Arbeitsmodell 9-to-5 abzurücken. Hierfür kann man beispielsweise ein Arbeitszeit-Konto einführen, auf Job-Sharing setzen oder an bestimmten Tagen Heimarbeit ermöglichen. Ist das Kind schon fast in den Brunnen gefallen, können sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch auf ein Sabbatical einigen. Auch Wellness-Maßnahmen wie Betriebssport, Ernährungsberatung oder Massagen sind Möglichkeiten, um Mitarbeitern das Erreichen einer gesunden Work-Life-Balance zu ermöglichen.

Work-Life-Balance-Tipps für Selbstständige

Besonders Freiberuflern fällt eine ausgewogene Work-Life-Balance oft schwer. Aus Erfahrung ist es sinnvoll, als Selbstständiger, der von daheim arbeitet, einige Maßnahmen einzuleiten, um Berufliches von Privatem zu trennen.

Mail-Accounts voneinander trennen

Private und berufliche Mail-Accounts sollte man trennen. Es kann helfen, berufliche Mails nur auf einem Gerät abzurufen und entsprechende Accounts beispielsweise gar nicht erst auf Tablet und Smartphone einzurichten.

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Selbstständige sollten in Erwägung ziehen, ihre privaten und beruflichen E-Mail-Postfächer getrennt voneinander zu behandeln. © Martina Berg - Fotolia.com

Geschäftszeiten einhalten

Selbstständige sollten ihre Kunden so konditionieren, dass sie sich an die selbst gesetzten „Geschäftszeiten“ halten. Das heißt zum Beispiel, berufliche Anrufe oder Mails nicht nach einer bestimmten Uhrzeit oder am Wochenende zu beantworten.

Feste Arbeitszeiten setzen

Sich selbst feste Arbeitszeiten zu setzen, ist oft das A und O. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass der Arbeitstag immer zur selben Tageszeit beginnt und endet. Allerdings sollte man sich eine maximale Gesamtarbeitszeit pro Woche setzen. Das hilft nicht nur bei der Planung von Projekten, sondern wirkt sich auch positiv auf die Work-Life-Balance aus.

Büro und Wohnung trennen

Klar ist es praktisch als Freelancer eigentlich überall in den eigenen vier Wänden tätig zu sein. Aber ein dediziertes Büro kann sich durchaus positiv auf die Work-Life-Balance auswirken.

Letztes Update des Artikels: 25. Oktober 2016

26 Oct 18:31

Das EEG und die Hütchenspieler

Ungefähr so, wenn ein Bäcker einen Ausgleich forderte, weil er doch so viele schöne Brötchen gebacken hat, die aber niemand will, weil alle schon genügend haben.

Diese EEG-Förderung war der Anreiz, Windanlagen zu bauen und Photovoltaikanlagen auf die Dächer zu setzen. Ein Mensch, der noch bei Trost ist, würde das niemals tun, denn es rechnet sich nicht - es sei denn, er wird mit einem Haufen Geld gelockt.

Also entstanden zuerst an den Küsten unüberschaubare Wälder von Windanlagen, Bauern bastelten sich Photovoltaikanlagen auf ihre großflächigen Stalldächer, und grüne Lehrer und Zahnärzte quetschten noch auf den letzten Dachziegel Photozellen. Und alle pumpen nun Strom in die Netze. Da lacht das Herz des Energiewendegewinnlers, das des Stromverbrauchers bekommt Rhythmusstörungen, weil die Kosten in astronomische Höhen klettern.

Denn der Strom kommt dann, wenn es Sonne und Wind gefallen, aber nicht immer dann, wenn er in einer Industriegesellschaft tatsächlich benötigt wird. Er kommt zudem manchmal in solch rauen Mengen, dass die deutschen Übertragungsnetzbetreiber nicht mehr wissen, wohin damit.

Eine gern genommene Lösung: ins Ausland transportieren. Seht doch, freuen sich unbedarftere Naturen, wir haben doch schon so viel grünen Strom, dass wir sogar schon Exportnation geworden sind! Unter Exportnation hatte man früher zwar etwas anderes verstanden, nicht, dass der Exportierende dem Empfänger noch eine gehörige Mitgift mitgibt, damit der den Strom überhaupt annimmt.

Aber nur so funktioniert Stromtransfer in Deutschland. Der Muttertag in diesem Jahr war ein solches Beispiel: Ein schöner Tag mit blauem Himmel, viel Sonne und an den Küsten viel Wind, aber wenig Bedarf, weil nun mal die Fabriken ruhten. Es gab so viel Strom, dass an diesem Tag 352 GWh Strom verschenkt werden mussten. Obendrein gab es noch die satte Summe von 21,3 Millionen €, damit die beschenkten Länder auch bereit waren, das Stromgeschenk anzunehmen. Das alles im Rahmen des EEG zu Lasten aller Stromverbraucher.

Solche Konstellationen treten immer wieder auf. Eine Folge: In den Niederlanden und in Österreich sinken die Preise für Strom drastisch, weil sie bei uns steigen. Andere Nachbarländer wie Polen sperren ihre Stromgrenzen bereits mit Phasenschiebern ab, damit ihre Netze nicht mit überflüssigem deutschen Strom geflutet werden. In Österreich sinnt man auf Abhilfe gegen den ›Stromimperialismus‹.

Auf der Hand liegt, dass dieser Wahnsinn eine Menge Geld kostet. Das deckt sich mit dem, was schon früh Koryphäen wie  Ernst Ulrich von Weizsäcker und SPD-Politiker wie der verstorbene Hermann Scheer forderten: Energie muss teuer werden. Unvergessen der ehemalige Obergrüne Joschka Fischer mit seiner Forderung, fünf Mark solle ein Liter Benzin kosten.

Zwei Jahre, nachdem 1998 die Grünen an die Macht gekommen waren, begann der Strompreis nach oben zu steigen.

Festgelegt ist das Ganze im Erneuerbare-Energie-Gesetz EEG, das mit dem damaligen grünen Umweltminister Trittin 2000 beschlossen wurde. Das war zugleich Freudenfest für all diejenigen, denen satte Gewinne in die Kassen gespült wurde. Der Mitbegründer der Grünen zum Beispiel, Frank Asbeck, hat es in der Folge mit seiner Firma Solarworld gar zu zwei Schlössern gebracht.

Jede Fortschreibung des EEG löste weitere Kostenlawinen aus. Insgesamt sollen die deutschen Stromverbraucher im kommenden Jahr die wahnsinnige Summe von 29,5 Milliarden Euro für »Ökostrom« bezahlen, hat die Bundesnetzagentur gerade prognostiziert. So hoch dürften die Ansprüche aller Photovoltaik- und Windstromerzeuger auf Vergütung ausfallen.

Dem würden voraussichtlich, so die Agentur weiter, Einnahmen aus dem Verkauf des Stromes von 4,7 Milliarden Euro gegenüberstehen. Eine ordentliche Differenz, die bezahlt werden muß.

Deshalb wurde ein kompliziertes Geflecht aus verschiedenen Kosten aufgebaut. Der Endpreis des Stromkunden setzt sich aus vielen einzelnen Elementen zusammen. Neben der Umlage gehören dazu vor allem die Unkosten der Energieanbieter für den Einkauf des Stroms an der Börse und den Vertrieb, verschiedene Steuern und die Ausgaben rund um den Betrieb der Netze.

Die wahren Kosten der »Energiewende« können so wunderbar verschleiert werden. Denn die erschließen sich erst, wenn man die Gesamtbelastung aller Zahlungsverpflichtungen für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt zusammenzählt. Die erstrecken sich über sage und schreibe 20 Jahre und gelten selbst dann, wenn morgen alle neuen Photovoltaik- und Windanlagen gestoppt würden.

Michael Limburg und Fred F. Müller haben das in ihrem Buch »Strom ist nicht gleich Strom« getan. Für das Jahr 2016 haben sie eine Gesamtverpflichtung pro Vier-Personen-Haushalt von 23000 Euro ausgerechnet, bei »unveränderter Weiterführung der aktuellen Energiewendepolitik wird sich dies bis zum Jahre 2020 auf mehr als 32000 Euro erhöhen«.

In diesen horrenden Kosten sind noch nicht all jene Summen enthalten, die zum Beispiel über Netzgebühren abgerechnet werden und für den Stromkunden nicht sichtbar auftauchen.

Peinlich wird es, wenn die Energiewendenvorreiter das hehre Wort »Wettbewerb« im Munde führen und die Stromkunden auffordern, sich unter verschiedenen Anbietern den günstigsten auszusuchen. Es gebe ja einen »Markt«. Die Unterschiede muß der Kunde mit der Lupe suchen, denn beim Strompreis sind fast 90 Prozent festgelegt. Es nutzt dem Stromverbraucher also nicht viel, den Stromanbieter zu wechseln, denn damit kann er nur einen geringen Teil der Kosten beeinflussen.

Der Strompreis am Spotmarkt schwankt. Der Effekt: Strom ist im Einkauf mit 8,4 und elf Cent nicht so teuer. Stromkunden bezahlen aber horrende Preise bis zu 30 Cent pro Kilowattstunde. Unter welchem Hütchen bleibt der Rest?

Die Verbraucher wundern sich, da leistet die Lobby Interpretationshilfe:

»Kaum ein Baustein der deutschen Energiewende gerät so oft und so massiv ins Feuer der Kritik wie sie: Zu teuer, zu ungerecht verteilt, zu nachteilig im internationalen Wettbewerb – ob in Politik oder Wirtschaft, bei Verbraucherschützern oder Medien – überall regt sich Unmut über die EEG-Umlage.« Das hat das Organ »neue energie« festgestellt (10/2016).

Sie sei ein Preistreiber, der entscheidend dazu beitrage, Energie für manche Menschen in Deutschland unbezahlbar zu machen, so einer der Hauptvorwürfe gegen die Abgabe, die Stromkunden auf ihrer Rechnung wiederfinden.

Doch das Thema sei vom Tisch, wird der Kommunikationschef von Agora Energiewende, Christoph Podewils, zitiert: »Im Grunde ist die Umlage kein Aufregerthema mehr.“

»Der Kostenposten sei vergleichsweise transparent, gut kalkulierbar und in seiner Wirkung längerfristig gesehen überschaubar.«

Die Dummerchen unter den Verbrauchern hätten nur nicht begriffen, daß die EEG-Milliarden nur ein Schätzwert seien.

Die Zeitschrift neue energie klärt auf: »Die Übertragungsnetzbetreiber ermitteln ihn, indem sie ihre voraussichtlichen Gesamtkosten für die Vermarktung des Erneuerbaren-Stroms – im Wesentlichen die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgeschriebenen Auszahlungen an die Ökostromerzeuger – mit dem Erlös verrechnen, den sie für den grünen Strom im nächsten Jahr am Spotmarkt, der tagesaktuellen Strombörse, zu erzielen hoffen.«

»In einem überdurchschnittlich sonnigen und windreichen Jahr wird auch überdurchschnittlich viel Ökostrom ins Netz eingespeist, der vergütet werden muss. Schwächelt gleichzeitig die Konjunktur, benötigt die Industrie weniger Strom. Beides zusammen erhöht die Kosten, die per EEG-Umlage auf jede Kilowattstunde aufzuschlagen sind.«

»Wegen solcher Unwägbarkeiten haben wir unsere Prognose für 2017 mit einer gewissen Unschärfe von 0,2 Cent angegeben“, erläutert Podewils dankenswerterweise.

»Die Erhöhung der EEG-Umlage bekomme der Bürger daher »nur gedämpft“ zu spüren. Die »ehrlichste und für Verbraucher aussagekräftigste Zahl« sei die Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage, befindet auch Christoph Podewils von Agora Energiewende. »Sie blieb in den letzten Jahren ungefähr konstant«.

»Selbst wenn die Kosten für die EEG-Umlage sinken, muss das nicht allen Haushalten in Deutschland zugutekommen. Erzeugen etwa Windräder mehr Strom, als das Netz verkraften kann, sind die Betreiber laut Gesetz verpflichtet, ihre Anlagen zu drosseln. Für einen Teil der finanziellen Verluste, die ihnen dadurch entstehen, erhalten sie eine Entschädigung. Dieses Geld wird aber nicht aus dem Topf der EEG-Umlage gezahlt, sondern über die Abgaben fürs Stromnetz, die Netzentgelte.«

Neue energie spendet Trost: Ab 2023 erhalten Windparks auf hoher See keine hohe Anfangvergütung mehr. Und ab 2030 würde die Mehrzahl der Solaranlagen nicht mehr gefördert werden. Kunststück, wenn die Dächer bereits voll sind und die ersten Anlagen als teurer Sondermüll entsorgt werden müssen.

Die zahlreicher werdenden Photovoltaik- und Windanlagen allerdings machen die Stromversorgung unsicherer denn je. Ohne die wenigen verbliebenen konventionellen Kraftwerksblöcke hätten wir vermutlich keine einigermaßen funktionsfähige Stromversorgung mehr. Sie stabilisieren noch einigermaßen die Netze.

Ob das den grünen Stromerzeugern klar ist, dürfte fraglich sein: »Nachhaltiger wäre es nach Ansicht von Erneuerbaren-Spezialisten, den Börsenstrompreis zu erhöhen und damit die Lücke zur Einspeisevergütung zu verkleinern, die das Umlagekonto überbrücken muss. Entweder, indem man den Kohlendioxid-Ausstoß verteuert und so die Kosten für die Nutzung fossiler Brennstoffe wie Öl oder Gas erhöht. Oder indem man alte Kohlekraftwerke vom Netz trennt, um das Überangebot an der Strombörse zu vermindern.«

Die Bundesregierung sagt nach außen interessanterweise nicht, wie schnell Deutschland aus der Kohle aussteigen wird. Im kürzlich veröffentlichten Klimaschutzplan 2050 steht jedenfalls nichts Konkretes dazu drin.

Der Unmut der Stromzahler jedenfalls ist bis in den Politikstuben zu hören. Deshalb soll das EEG Gesetz geändert werden. Die Einspeisevergütung soll zum Beispiel dann nicht mehr bezahlt werden, wenn die Spotmarktpreise mehr als sechs Stunden negativ sind.

Schon beschweren sich Solar- und Windanlagenbetreiber: Uns werde die Vergütung für gelieferten Strom vorenthalten! Allerdings ist das Strom, den niemand benötigt, jedenfalls nicht zu dieser Zeit.

Ein Bäcker pflegt in der Regel auch niemanden verantwortlich zu machen, wenn er viele schöne Brötchen geliefert hat, die aber niemand kauft, weil sie schon genügend haben. Nicht so unter den planwirtschaftlichen Regeln in der neuen bunten Energiewelt: Hier kann er weniger Brötchen verkaufen und sich den »Verlust« gut bezahlen lassen.

Ein besonders schöner Euphemismus ist der Begriff »Bürgerenergieprojekt«. Der hört sich so schön umweltfreundlich an; alle Bürger stehen dahinter, es ist in ihrem Interesse, wenn ihnen das Geld aus der Tasche gezogen wird. Dafür erhalten, spendet Patrick Graichen Trost, der Direktor von Agora Energiewende, die Verbraucher »gleichzeitig für ihr Geld mehr grünen Strom«. Schönes Bild für ein naturwissenschaftlich zunehmend unfähigeres Deutschland, wie die grünen Elektrönchen durch die Leitungen rasen.

Als Peter Altmeier Umweltminister wurde, holte er tief Luft, nahm all seinen Mut zusammen und redete schwitzend über eine Begrenzung des Strompreises. Aus der Ecke der Solar- und Windanlagenbetreiber kam sofort der heftige Aufschrei: Es sei die Industrie, die sich in erheblichem Umfang von den EEG-Umlagen freistellen ließe. Die bezahlt ab einer bestimmten Grenze keine EEG-Umlage, um überhaupt noch einigermaßen konkurrenzfähig zu sein. Diese »Fehlbeträge« müßten, natürlich, von allen Stromverbrauchern bezahlt werden, so die Ökolobby.

Die Mechanismen der EEG-Umlage sind reichlich verworren und schwer durchschaubar. Fest steht, daß dabei auch der Staat über diverse Steueranteile kräftig mit verdient.

Aber immerhin: Die »grünen« Stromerzeuger haben etwas in der Geschichte Einmaliges vollbracht:

Der Stromverbraucher muß für etwas bezahlen, das es nicht gibt, nämlich für jenen »grünen« Strom, der gar nicht erst erzeugt wird, weil in die Netze wirklich nichts mehr hineinpaßt oder - noch besser - weil noch keine Leitungen gebaut wurden, um den Strom abzutransportieren. Doch den Betreibern dieser Anlagen wurden 20 Jahre Einnahmen garantiert - ob sie Strom liefern oder nicht.

Da werden sogar die albanischen Hütchenspieler neidisch.

Der Beitrag erschien zuerst bei Tichys Einblick hier

 

26 Oct 18:22

Krieg gegen Kohle kann den Run auf diesen Treibstoff wegen anhaltend hoher Nachfrage nicht stoppen

Analysten der Commerzbank AG sowie der Energie-Beratungsfirma Nena AS sehen die Preise auf dem gegenwärtigen Niveau verharrend mindestens noch bis zum Ende dieses Jahres, wenn der nordhemisphärische Winter die Nachfrage ankurbeln und Frankreich einige Kernkraftwerke wegen Wartung abschalten wird.

„Wegen des Krieges gegen Kohle wollen Investoren diversifizieren“, sagte Guillaume Perret, Direktor von Perret Associates in London, welche der Industrie Forschungsergebnisse zur Verfügung stellt. „Aber die Nachfrage ist immer noch da!“

Vom Wiederaufleben der Kohle profitieren Bergbau-Unternehmen einschließlich Glencore Plc und Anglo American Plc, deren Absatz in diesem Jahr 2016 um 34 Prozent gestiegen ist. Damit ist es die sich am besten schlagende Industriegruppe im Stoxx-600-Index von Europa. Barclays Plc hat ihren Standpunkt bzgl. der Bergbau-Aktivität in Europa im vorigen Monat nach positiv angehoben und gesagt, dass in diesem Bereich weitere Steigungen um über 20% möglich sind.

Kernkraft-Verknappung

Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach fossil erzeugter Energie zunehmen wird, nachdem Electricite de France SA die Erzeugung an seinen 58 Kernkraftwerken reduziert hat wegen erweiterter Sicherheits-Checks. Diese Ausfälle lassen die verfügbare Kernkraft der EdF auf 46 Gigawatt sinken, 16 Prozent unter dem gewöhnlichen Niveau. Dies sagt Bruno Brunetti, leitender Direktor des Bereiches Strom bei Pira Energy. Ein Gigawatt reicht aus, um 2 Millionen europäische Haushalte zu versorgen.

Miner BHP prophezeit, dass sich der Kohleverbrauch weltweit noch mindestens zwei Jahrzehnte lang auf dem jetzigen Niveau fortsetzen wird, während Analysten bei der IEA einen Anstieg der Nachfrage um 0,4 Prozent pro Jahr bis zum Jahr 2040 annehmen. In Europa ist die Kohleerzeugung im vorigen Jahr um 3,4 Prozent gesunken, während der Verbrauch jenes Treibstoffes lediglich um die Hälfte dieser Menge gesunken ist. Dies gilt sogar noch, wenn UK Schritte einleitet, alle seine Kohlekraftwerke bis zum Jahr 2025 zu schließen, wie aus den BP Plc-Daten hervorgeht.

Die Nachfrage nach Kohle bleibt hoch, weil „jüngst sehr viel bestehende Kohle-Kapazität hinzugefügt worden ist“, sagte Matt Brown, ein Analyst bei Poeyry Oyi. „Wir sind mit langlebigen Vermögenswerten im Geschäft“.

Hier steht bei Bloomberg ein Artikel über Chinas Bemühungen, die Versorgung zu kontrollieren. [Lesenswert, aber Urheberrechte verhindern dessen Übersetzung. Anm. d. Übers.]

Die Unterstützung von Investoren für Kohle schwindet angesichts des Umstandes, dass die Ökonomien der Welt von der Kohle wegzukommen versuchen. Der Anteil der geplanten Kohleerzeugungs-Kapazität ist in diesem Jahr bis zum Juli um 14 Prozent zurück gegangen, nachdem Institutionen, darunter JPMorgan Chase & Co. sowie Citigroup Inc. versprochen haben, ihre Anteile an Kohleprojekten zu verringern. Der sovereign wealth fund in Norwegen, der größte der Welt, hat begonnen, einige Minen und Einrichtungen von Investitionen in diesem Jahr auszunehmen.

Aus von Brokern zusammengestellten Daten geht hervor, dass der Preis für die im nächsten Jahr für Lieferungen nach Westeuropa bereitstehende Kohle auf derzeit 65,25 Dollar pro Tonne gestiegen ist – eine Zunahme um 80% von einem Rekord-Tief im Februar. Die Preise für Newcastle Thermal Coal, einem asiatischen Vergleichspunkt, sind in diesem Jahr um 69 Prozent gestiegen auf das höchste Niveau seit Januar 2014.

Erzeugungs-Gnadenfrist

China, der größte Erzeuger dieses Treibstoffes, verstärkt jetzt seine Bemühungen, Einiges der Produktion wiederzubeleben. Ursache hierfür ist die Einführung von Obergrenzen in diesem Jahr, um eine Schwemme zu verhindern und die Verschmutzung zu drosseln. Dies hat die heimischen Kosten nach oben getrieben.

„Die Versorgungslage in China wird sich bald entspannen, teils weil die Regierungen jetzt Gegenmaßnahmen ergreift“, sagte Barbara Lambrecht, eine Analystin bei der Commerzbank in Frankfurt. Die Preise werden wahrscheinlich im nächsten Jahr mit der zunehmenden Erzeugung in China allmählich sinken, sagte sie, ohne eine spezifische Vorhersage abzugeben.

Kohle könnte weitere Unterstützung erfahren, falls die Lieferungen des Exporteurs Kolumbien unterbrochen werden, nachdem der Friedensvertrag zwischen Regierung und Rebellen der FARC dort abgelehnt worden war. In Indonesien liegt die Produktion beim weltgrößten Erzeuger von Kraftwerkskohle in diesem Jahr immer noch unter der eigentlichen Kapazität.

„Die Stärke der Kohle ist begeisternd“, sagte Trevor Sikorski, ein Analyst bei Energy Aspects Ltd. in London.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/10/14/green-nightmare-war-on-coal-cant-stop-fuels-enduring-demand/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

26 Oct 17:32

Google Fiber Cutting Jobs and Halting Rollout

26 Oct 17:32

3D, VR & Game-Streaming für alle: Microsoft kündigt Windows 10 Creators Update an

by Albert Jelica

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Microsoft hat heute im Zuge des Oktober Events in New York City das nächste größere Update für Windows 10 und Windows 10 Mobile angekündigt, das man „Creators Update“ getauft hat. Terry Myerson, seines Zeichens Windows- und Geräte-Chef bei Microsoft, hat kurz über die drei wichtigsten Features gesprochen und zwar steht das Erschaffen von Inhalten im Vordergrund, aber auch Gaming sowie Augmented und Virtual Reality.

Paint 3D

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Das Creators Update steht ganz im Zeichen der nächsten Generation, die 3D-Inhalte einfacher denn je auf dem Computer bearbeiten will. Dafür wird Microsoft eine neue Paint-App mit der Aktualisierung ausliefern, welche bereits zuvor im Windows Store durchgesickert war. Während des Events hatte auch Windows 10 Mobile einen kurzen prominenten Auftritt und zwar wurde das HP Elite x3 gezeigt, wie es eine Sandburg fotografierte. Über die Kamera kann ein Objekt eingescannt und daraufhin in der neuen Paint-App bearbeitet werden. Microsoft plant diese Kamera-App aber auch für andere Plattformen zu veröffentlichen. Außerdem können nicht nur gescannte Inhalte eingefügt werden, sondern auch 2D-Bilder in 3D-Elemente umgewandelt werden. Dafür hat Microsoft in Paint ein „Magic Extractor“-Tool implementiert, welches während der Präsentation überraschend gut in der Lage war, Objekte im Vordergrund auszuschneiden.

Die Kreationen, welche Nutzer über die Paint-App erstellen, können daraufhin über das Netzwerk Remix3D auch auf Facebook geteilt werden. Dort werden die Inhalte dann in Form eines GIFs dargestellt. Als Partner hat Microsoft auch mit der ehemaligen Google-Tochter SketchUp kooperiert.

3D für Office und HoloLens

Die 3D-Welt wird aber auch in Office Einzug halten, sodass ihr mit dem Creators Update auch in der Lage sein werdet, 3D-Elemente in PowerPoint zu nutzen. Dasselbe gilt für HoloLens, wo 3D-Objekte direkt aus dem Web in die virtuelle Welt integriert werden können. Beim Shoppen von Möbel auf einer Seite könntet ihr so beispielsweise direkt auf der HoloLens-Brille das Mobiliar auszuprobieren und sich so besser vorstellen zu können, wie es im Haushalt aussehen wird.

Windows 10 ermöglicht komplett virtuelle Welt

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Ein großes Thema im Zuge des Microsoft Events war auch Virtual Reality. Windows 10 ermöglicht es, in komplette 3D-Welten einzutreten, wo ihr Objekte wie Einrichtung platzieren könnt. Microsoft hat hier mit den Herstellern HP, Dell, Lenovo, ASUS und Acer zusammengearbeitet, um kompatible Headsets herzustellen. Die VR-Headsets werden ab einem Preis von 299 US-Dollar erhältlich sein, also vergleichsweise günstig.

Gaming

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Das Windows 10 Creators Update ist für all jene gemacht, die Gameplay-Broadcasts teilen oder ansehen möchten. Windows 10 soll die beste Plattform zum Aufnehmen und Streamen von Games werden und Microsoft hat sich bemüht, diesen Prozess möglichst zu vereinfachen. Dafür wird man Streamen von Inhalten in die Xbox App unter Windows 10 integrieren, sodass ihr direkt mit der Tastenkombination Windows + G den Stream starten und auf Beam übertragen könnte. Beam ist jenes Netzwerk, das Microsoft erst kürzlich übernommen hat und bietet laut Microsoft den Vorteil, dass es beinahe keine Verzögerung zwischen dem Gameplay und der Übertragung gibt. Um eine Community zu bilden, werden eure Freunde benachrichtigt, sodass ihr direkt ein paar Zuschauer habt.

Gaming und Wettbewerb gehen Hand in Hand, weswegen Microsoft die Möglichkeit schaffen wird, direkt über die Xbox App Wettbewerbe zu starten und auch Freunde dazu einzuladen.

Mit dem Windows Creators Update wird Dolby Atmos-Unterstützung in die Xbox One S Einzug halten.

People Bar

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Volle Kontaktlisten kennt jeder Windows 10-Nutzer vermutlich bereits und in der großen Zahl an Mails gehen oftmals Kontakte unter, teils auch Freundschaften, die man gerne pflegen würde. Windows 10 hilft einem nun dabei, die wichtigsten Kontakte immer in der Nähe zu haben mit der People Bar unten links. Neben den Systemicons in der Taskleiste werden nun die Kontaktbilder angezeigt, wo ihr diese Personen leichter erreichen könnt.

Windows Insider Build noch diese Woche

Das Update wird Anfang des nächsten Jahres für alle Windows 10 Geräte erscheinen. Windows Insider werden noch diese Woche eine Build erhalten mit den Neuerungen des Creators Updates.

Der Beitrag 3D, VR & Game-Streaming für alle: Microsoft kündigt Windows 10 Creators Update an erschien zuerst auf WindowsArea.de.

26 Oct 17:23

10 Euro und ein monatelanger Schriftverkehr

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
Vor einigen Monaten stand die Verlängerung unserer Marke "manitu" an. Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Mit einer Zahlung der entsprechenden Gebühren sollte alles seinen geregelten Lauf nehmen.

Allerdings ist uns bei der Überweisung ein Fehler passiert. Wir hatten 10 Euro zu wenig überwiesen - und sofort gemerkt. In einer 2. Überweisung am selben Tag hatten wir die 10 Euro nachüberwiesen. Wir gingen davon aus, dass das beim DPMA zu keinem Problem führen dürfte. Falsch gedacht.

Was daraus entstand war ein monatelanger Schriftwechsel, teilweise wieder zurück überwiesene Klassengebühren, weil die Marke teilweise (in verschiedenen Klassen) gelöscht wurde, Wieder-Rück-Überweisungen, damit die Klassen wieder aufgenommen wurden, Widerspruch gegen eine Neuklassifizierung, zahlreiche Telefonate und E-Mails.

Die zuständige Dame beim DPMA war stets freundlich und sehr hilfsbereit. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass das EDV-System des DPMA durch die "fehlenden" 10 Euro einen Prozess ausgelöst hat, der durch die Mitarbeiter nur mit viel Aufwand wieder zu korrigieren war.

Gestern kam dann der endgültige Bescheid. Alles ist wieder alles gut und die Marke läuft bis 2026. Puh :-)
26 Oct 17:22

SFTP / FTPS beim Webhosting

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
Seit einiger Zeit (eigentlich schon länger, aber ich hatte das immer vergessen, zu bloggen) bieten wir SFTP / FTPS beim Webhosting zum Upload (statt FTP) an. Seit heute steht es dann auch auf unserer Webseite :-)

26 Oct 17:22

Richtfunk statt FTTH: Entlassungen und Baustopp bei Google Fiber

Die Euphorie bei Google Fiber ist vorbei. Der Alphabet-Konzernführung wird der Tiefbau offenbar zu teuer, der weitere Ausbau ist gestoppt, die Zukunft mit Richtfunk ist ungewiss. (Google Fiber, Google)
26 Oct 17:21

Intelligente Videoüberwachung: Innenministerium will Gesichtserkennung testen

Die Bundesregierung will mit intelligenter Videoüberwachung Terrorverdächtige aufspüren. Ob das gelingen kann, sollen Tests zeigen. Die Grünen sind überzeugt, dass solche Maßnahmen mit dem geltenden Recht nicht vereinbar sind. (Gesichtserkennung, Internet)
26 Oct 17:21

Kill Analytics: Diese Chrome-Erweiterung ist der Horror eines jeden Online-Marketers

by Kim Rixecker

Eine Chrome-Erweiterung könnte der Albtraum der gesamten Online-Marketing-Branche werden: Sie soll sämtliche Analytics-Dienste mit falschen Daten versorgen und sie damit unbrauchbar machen.

Online-Marketing: Was steckt hinter Kill Analytics?

Sei es zur Verbesserung der eigenen Website oder für die Schaltung zielgerichteter Anzeigen: Die gesamte Online-Marketing-Branche benötigt Daten der Internet-Nutzer, um Erfolge und Misserfolge ihrer Arbeit zu erfassen. Was aber, wenn diese Daten manipuliert werden, und sich daraus keinerlei sinnvolle Informationen mehr ableiten lassen? Genau das soll die Chrome-Erweiterung Kill Analytics erreichen.

Laut den Machern soll die Erweiterung im Grunde alle großen Analytics-Plattformen wie Google Analytics, Adobe Analytics Suite oder Piwik sowie mehrere Data-Management-Plattormen (DMP) und kleinere Lösungen wie die von Square, Wix oder Wordpress außer Gefecht setzen. Tatsächlich behauptet das Team hinter Kill Analytics sogar, dass nach ihren Tests schon zehn Prozent falsche Nutzerdaten ausreichen würden, um den jeweiligen Datenbestand komplett unbrauchbar zu machen.

Chrome-Erweiterung: Kill Analytics soll die Privatsphäre von Nutzern schützen, indem sie Analytics-Plattformen mit gefälschten Daten unbrauchbar macht. (Screenshot: hello-kill.github.io)
Chrome-Erweiterung: Kill Analytics soll die Privatsphäre von Nutzern schützen, indem sie Analytics-Plattformen mit gefälschten Daten unbrauchbar macht. (Screenshot: hello-kill.github.io)

Kill Analytics: Echte Gefahr für Online-Marketer oder Vaporware?

Grund zur Panik gibt es derzeit nicht: Kill Analytics wird zwar auf einer recht professionell aussehenden Website angekündigt, die Chrome-Erweiterung soll jedoch erst am 1. November 2016 veröffentlicht werden. Wir haben die Macher per E-Mail nach einer Vorabversion gefragt, bislang aber keine Antwort erhalten. Sollte das Tool jedoch wie angekündigt wirklich am 1. November erscheinen, werden wir die Chrome-Erweiterung natürlich für euch testen, um herauszufinden, was an den Behauptungen der Macher dran ist.

Kill Analytics soll nach Angaben auf der offiziellen Website ein Umdenken bei der gesamten Werbebranche herbeiführen. Die soll ihre Datensammelwut einstellen. Dann könnten sich die Macher auch vorstellen, ihre Chrome-Erweiterung wieder einzustampfen. Daher sehen sie Kill Analytics trotz des eher martialischen Namens eher als ein Werkzeug, um eine Diskussion über Nutzerrechte und Datenschutz im Netz anzustoßen.

Ebenfalls interessant: 15 Tipps für das perfekte Google-Analytics-Setup.

26 Oct 17:21

Ist er ein „Reichsbürger“? Münchner Polizist suspendiert

München - Ein 26-jähriger Polizist aus München ist suspendiert worden. Er steht unter Verdacht, ein „Reichsbürger“ zu sein.
26 Oct 17:21

Die zweite Stammstrecke kommt: „Das Werk ist getan“

by Christian Deutschländer,Ulrich Lobinger,Dirk Walter
München - München bekommt eine zweite Stammstrecke. Der Bund zahlt 1,5 Milliarden Euro, vielleicht auch mehr, für das Projekt. Es wird den Nahverkehr massiv verändern.
26 Oct 17:20

Skype kündigt Verbesserungen für Gruppenanrufe an

by Albert Jelica

Skype Preview Windows 10 Mobile (2)

Skype hat bereits vor Monaten angekündigt, größere Veränderungen an der Infrastruktur vorzunehmen und wird bis zum Frühjahr 2017 in die Cloud wandern. Damit soll der Dienst verbessert werden.

Eine dieser Verbesserungen wird beinhalten, dass bei Gruppenanrufen nicht mehr der Initiator den Anruf beenden kann. Sobald nämlich jene Person die Konferenz verlässt, die sie gestartet hat, wird der Anruf beendet und die anderen Teilnehmer müssen erneut wieder angerufen werden. In Zukunft wird das nicht der Fall sein und es wird keine Rolle spielen, wer die Konferenz startet, wer ihr beitritt und wer sie verlässt.

Außerdem soll die Voicemail-Funktion verbessert werden und zukünftig sollen Nutzer statt einer einfachen Sprachnachricht auch Videos und Chatnachrichten hinterlassen können. Die einfachen Sprachnachrichten werden zwar erhalten bleiben, nicht aber die einstellbaren Voicemail-Begrüßungen, Email Benachrichtigungen und SMS Transkripte.

Außerdem wird, wie bereits vor längerer Zeit berichtet, die Windows Phone 8.x und Windows RT-App dadurch nicht mehr funktionieren. Der Rollout dieser neuen Funktionen soll über die kommenden Wochen stattfinden.


via WindowsCentral

Der Beitrag Skype kündigt Verbesserungen für Gruppenanrufe an erschien zuerst auf WindowsArea.de.

26 Oct 17:20

Azure Certified for IoT expands to help customers choose the right IoT device

by Hector Garcia Tellado

For businesses, choosing the best device for a new IoT solution can be one of the most challenging tasks in early deployment. There are a lot of things to consider: from how the device will connect to the internet and which sensors may work with it to the industry protocols it is capable of processing.

One year ago, we launched the Azure Certified for IoT program to help customers ensure their device of choice was tested to work with Azure IoT technology. Since then, our customers and partners have embraced the benefits of bridging the cloud with IoT devices together. With their enthusiasm, we have grown Azure Certified for IoT into one of the largest device ecosystems in the industry, with more than 100 partners and 175 different devices already in the program.

Today, we’re announcing the Azure Certified for IoT device catalog, a step forward in helping customers on their IoT journey. The device catalog is available to anyone looking for the best device for their needs from any Azure Certified for IoT partner.

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If you’re currently an IoT customer, the Azure Certified for IoT device catalog will facilitate the search of the right device or family of devices. You can now refine device search by multiple criteria, get instructions on how to connect to Azure IoT Suite and Azure IoT Hub, and even request a demo of the device from the manufacturer. For example, looking for gateways that connect to the Azure cloud via Wi-Fi using Java code over MQTT will be a matter of a few clicks. And, if you are looking for something you can’t find, you can submit a request through the portal and our team will do our best to include it.

If you are an IoT device manufacturer, the device catalog provides an opportunity to give your technology global exposure, opening new markets with customers already using Azure IoT solutions. Microsoft will also provide metrics on your device’s interest and performance so you can grow your business. In addition, to help you differentiate and showcase your device, we are offering $3,000 of Azure credit to the first 25 partners that enroll 10 devices or more in the catalog. You can start enrolling your device on the catalog by visiting www.catalog.azureiotsuite.com/partner.

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We are excited about the possibilities that this community will unlock and can’t wait to see the solutions that our customers and device manufacturers build together with the power of Azure IoT.

Get started finding your IoT device today by visiting www.catalog.azureiotsuite.com.

26 Oct 17:19

Produktivität im Job: Diese Angewohnheiten solltest du dringend bleiben lassen

by Andreas Weck

Nicht nur Hard- und Software erhöht die Produktivität im Job. Auch deine persönlichen Angewohnheiten können den Unterschied machen. Diese Marotten solltest du bleiben lassen.

Du bist nicht nur die Summe deiner Erfahrungen, sondern auch die deiner Angewohnheiten. Und die sind nicht immer gut – zumindest, wenn es um die eigene Produktivität geht. Zwar ist belegt, dass regelmäßige Kaffeepausen und ein wenig Prokrastination sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Kreativität fördern, jedoch zahlen andere Marotten, die zum Abbruch der Arbeit führen, häufig nicht auf eine Verbesserung der Umstände und des eigenen Befindens ein.

Produktivität: Schlechte Angewohnheiten, die du besser abstellen solltest

Shutterstock / baranq
Produktivität im Job: Ausgeschlafen auf Arbeit sein, um konzentriert arbeiten zu können. (Foto: Shutterstock / baranq)

1. Elektrische Geräte im Schlafzimmer benutzen

Dieser Tipp ist keinesfalls neu. Schlafforscher raten seit Jahren dazu, dass Schlafzimmer frei von Smartphones, Computern und Fernsehern zu halten. Das künstliche Licht führt dazu, dass Menschen schlecht einschlafen können. Und das wiederrum dazu, dass du morgens nur schwer aus dem Bett kommst. Gönn dir doch wenigstens vorm Einschlafen etwas „digital detox“, wenn es schon im Alltag nicht immer funktioniert.

2. Ständiges Surfen im Internet

Wie gesagt, ein wenig Ablenkung kann gut tun. Jedoch solltest du diese Ablenkungen nicht während der Bearbeitung einer Aufgabe zulassen. Es heißt, dass Menschen ungefähr 15 Minuten brauchen, bis sie fokussiert genug sind, um eine Aufgabe zu erledigen. Erst dann ist es möglich in einen „Flow“ zu geraten. Ablenkungen bedeuten, dass die 15 Minuten von vorne beginnen. Nimm dir lieber nach Erledigung der Arbeit etwas Zeit zum Surfen.

3. Smartphone während Meetings checken

Das ist nicht nur unhöflich dem Gesprächspartner gegenüber sondern bedeutet auch, dass du nur mit einem Ohr hinhörst, was gesagt, oder mit einem Auge siehst, was gezeigt wird. Und das kann zu unnötigem Informationsverlust führen. Lass dein Smartphone während eines Meetings am besten am Schreibtisch liegen. Wenn etwas wirklich brennt, wird dich ein Mitarbeiter schon aus der Runde herausholen.

4. Sofort auf Benachrichtigungen reagieren

Reagierst du sofort, wenn eine E-Mail-, Twitter- oder Facebook-Benachrichtigung aufloppt? Das fühlt sich an, als ob du total schnell wärst und somit produktiv, doch tatsächlich ist häufig das Gegenteil der Fall. Denn diese Benachrichtigungen reißen dich raus und sind oft gar nicht so wichtig, dass du sofort darauf anspringen musst. Experten raten dazu, dass E-Mails beispielsweise nur zwei- bis dreimal am Tag zu festen Zeiten bearbeitet werden sollten.

5. „Ja“ sagen, obwohl ein „Nein“ die bessere Antwort wäre

Vor allem gegenüber den Vorgesetzten haben nicht wenig Menschen ein Problem damit, einfach mal „Nein“ zu sagen. Fragt der Chef, ob du heute noch die Abrechnung der Reisekosten dazwischen geschoben bekommst, obwohl du schon voll mit Aufgaben bist, solltest du auch sagen, dass morgen ein besserer Tag dafür wäre. Nichts ist demotivierender als auf dem Heimweg das Gefühl zu haben, nichts richtig erledigt zu haben. Oder schlimmer: ständig Überstunden leisten zu müssen.

6. Über unangenehme Kollegen nachdenken

Es gibt überall Menschen, mit denen du nicht klarkommst. Es ist also völlig normal, dass du nicht mit jedem gut befreundet bist. Insofern solltest du auch aufhören, dir über diese Personen den Kopf zu zerbrechen. Es ist wie es ist, der Kollege aus der Buchhaltung behandelt dich unfreundlich oder die Kollegin aus dem Marketing arbeitet zu langsam. Du kannst es ansprechen, aber versuche sie im Zweifel einfach zu umgehen, wenn es geht. Diese Personen demotivieren dich nur.

7. Über Kollegen tratschen

Natürlich macht es hin und wieder Spaß, sich über einen Kollegen auszulassen. Natürlich musst du dir auch hin und wieder einmal Luft machen. Dennoch sollte das Tratschen nicht zur Gewohnheit werden, denn früher oder später kommt das Verhalten auf dich zurück. Nenn es Karma, oder wie auch immer. Aber wenn ein Kollege, über den du offenkundig lästerst, mit dir arbeiten soll, wird die Atmosphäre zwangsläufig eisig und eine produktive Zusammenarbeit schwierig.

8. Sich mit anderen Kollegen vergleichen

Etwas Wettbewerb tut gut. Aber krankhafte Konkurrenz führt häufig zu Frust und kann im Falle eines Falles demotivierend sein. Jeder ist gut in etwas und jeder hat seine eigenen Erfolge. Das solltest du dir nicht nehmen lassen, weil ein Kollege in einer anderen Sache vielleicht besser ist als du. Finde heraus, worin du gut bist und engagiere dich darin, diese Talente sinnvoll einzubringen. Steh für dich selbst und vergleiche dich nicht mit anderen Team-Mitgliedern.

Dieser Beitrag dürfte dich auch interessieren: Fokus und Produktivität: Diese 15 Tools schützen dich vor Ablenkung

26 Oct 17:17

October updates for Microsoft Flow on mobile phones

This month has been a meaningful one for Microsoft Flow on mobile phones, as we’ve released substantial updates for the apps, including Creation, Buttons, and more. In this blog I will share more details on these new and exciting features.
26 Oct 17:17

Besser spät als nie: Amiga Workbench bekommt 20 Jahre später ein Update

by Kim Rixecker

Amiga-Fans aufgepasst: Workbench und Kickstart bekommen das erste offizielle Update seit mehr als 20 Jahren. Wir verraten euch, welche Änderungen die Updates mitbringen.

Amiga: Workbench und Kickstart in neuen Versionen verfügbar

Amiga-Nutzer der ersten Stunde erinnern sich: Das Betriebssystem des Heimcomputers befand sich auf zwei Disketten. Die Erste hieß Kickstart und enthielt den eigentlichen Betriebssystemkern sowie verschiedene Systembibliotheken. Erst nachdem ihr die geladen hattet, konnte ihr die Workbench-Diskette einlesen, und damit auf die grafische Benutzeroberfläche des Amigas zugreifen. Ab dem 1987 veröffentlichten Amiga 500 und Amiga 1000 wurde der Inhalt der Kickstart-Diskette allerdings auf einem ROM direkt im Rechner gespeichert.

Für beides, Workbench und Kickstart, gibt es jetzt das erste offizielle Update seit mehr als 20 Jahren. Entwickelt wurden die Updates von Hyperion Entertainment, dem Lizenzinhaber von AmigaOS. Workbench 3.1 wurde von dem belgischen Unternehmen in Version 40.43 veröffentlicht. Kickstart 3.1 trägt mit dem Update die Versionsnummer 40.47. Beide Updates sollen auf klassischen Amigas sowie in Kombination mit entsprechender Emulator-Software laufen.

Amiga: Workbench 3.1 (Version 40.43) steht zum kostenpflichtigen Download bereit. (Screenshot: Hyperion Entertainment)
Amiga: Workbench 3.1 (Version 40.43) steht zum kostenpflichtigen Download bereit. (Screenshot: Hyperion Entertainment)

Updates für Workbench und Kickstart: Amiga-Fans erwartet vor allem Bugfixes

Sonderlich viele Neuigkeiten bringen die beiden Updates nicht mit. Immerhin ist die neue Workbench-Version jetzt auch mit dem Amiga 4000T kompatibel. Bei Kickstart wiederum wurden einige Bugs in verschiedenen Bibliotheken beseitigt. Besitzer eines klassischen Amiga müssen allerdings selbst entscheiden, ob sie dafür knapp 18 Euro für den digitalen Download der Software aus dem Hyperion-Shop bezahlen wollen.

Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie aktiv die Gemeinschaft um technisch längst überholten Computer ist. So haben Enthusiasten erst kürzlich auch ein inoffizielles Update für Apples System 6 aus den 1990er Jahren veröffentlicht. Und für den Commodore 64 gibt es sogar immer mal wieder neue Hardware, wie dieses WLAN-Modul.

Ebenfalls interessant: Tausende Amiga-Programme im Browser nutzen: Internet Archive macht’s möglich.

26 Oct 17:16

Antennenfernsehen: Kein gratis SD-Angebot der Privaten mehr bei DVB-T2

Die Programme der privaten Sender in SD-Auflösung wird DVB-T2 nicht bieten. Wer diese Sender sehen will, muss für die HD-Auflösung zahlen. (DVB-T, Freenet)
26 Oct 17:16

Keine Obergrenze: EU widerspricht Telekom-Aussage zu Breitbandförderung

Nach Angaben der Deutschen Telekom erlaubt die EU-Förderung beim Breitbandausbau nur eine Übertragungsrate von 50 MBit/s. Dem widerspricht die EU-Kommission entschieden. (Vectoring, DSL)
26 Oct 17:15

Künstliche Intelligenz: Ultimative Gegner-KI für Civilization gesucht

Der computergesteuerte Gegner gilt als eine der größten Schwächen von Civilization 6. Die deutsche Firma Arago will zeigen, wie es besser geht: Sie arbeitet an Algorithmen, die in Freeciv auch den stärksten Spieler schlagen können. Dafür sucht sie noch Unterstützung durch menschliche Strategen. (KI, Civilization)
26 Oct 17:15

Kontron ACE Flight 4608: Kompakter Highend-Server für die Luft

Der Augsburger Hersteller Kontron hat einen neuen Server vorgestellt, der sich für den Einbau in Flugzeugen mit hohen Ansprüchen an Konnektivität und Unterhaltung anbietet. Basierend auf einem Broadwell-Xeon mit 8 Kernen bietet das System Platz für 3,2 TByte an Daten. (Luftfahrt, Netzwerk)
26 Oct 17:15

U6-Baustelle – die Zweite

2013 war die erste Hälfte der Gleisstrecke im Norden der U6 dran, 2014 geht es weiter: Ab 12. Mai bis 5. September 2014 muss die Strecke zwischen Studentenstadt und Kieferngarten für die Bauphase 2 gesperrt werden.

Dann erneuern die Fachleute dort den zweiten, über 40 Jahre alten Gleisstrang und begutachten die andere Hälfte der Heidemannbrücke auf Sanierungsbedarf. Die Fahrgäste kommen solange mit Ersatzbussen weiter. Das Konzept der zwei SEV-Linien hat sich bewährt: Zwischen Studentenstadt, Freimann und Kieferngarten fährt auch 2014 eine Ersatzbuslinie entlang der U-Bahntrasse. Eine zweite Expressbuslinie verbindet ohne Zwischenhalt Alte Heide und Fröttmaning – für alle, deren Ziel in Garching oder der Innenstadt liegt. Die U-Bahn-Sperrung wird 2014 allerdings drei Wochen länger dauern als heuer. Warum muss das sein?

Es gibt mehrere Gründe: Einige Sicherungseinrichtungen für die Baustelle blieben 2013 praktischerweise vor Ort, da sie 2014 wieder gebraucht werden. Dazu gehört eine provisorische Wand im Schotterbett, die verhindert, dass der Schotter von einem Gleis in die Baugrube daneben rutscht. Wenn die Sanierungsarbeiten ganz beendet sind, muss die Wand aber wieder weg. Und das geht nicht an einem Nachmittag. Auch werden – zusätzlich zu den Arbeiten von heuer u.a. mit Schotter- und Gleistausch auf 2,4 Kilometern Länge – rund 30 Kilometer Kabel für die Fahrstromversorgung der U-Bahn erneuert.

Und: Die Planer der MVG haben aus der Baustelle 2013 gelernt. Die tägliche Bauphase zwischen 6 und 22 Uhr verkürzte die Zeit, in der Züge aus dem U-Bahnnetz in ihren „Heimathafen“, die Technische Basis in Fröttmaing, gelangten. Mitunter kam eine U-Bahn wegen der arg kurzen Nachtphase nicht rechtzeitig vor dem nächsten Baustellentag zurück an ihren Startpunkt. 2014 sind die Bauzeiten mit 6 bis etwa 18 Uhr kürzer angesetzt. Das wird die Anwohner in Sachen Abendruhe freuen – und so bleibt mehr Zeit für Überführungsfahrten in die Werkstätten der Technischen Basis. Die dortigen Mitarbeiter bekommen einige Stunden mehr für Reparaturen und können die Züge rechtzeitig zurück ins Netz schicken, damit die übrigen Linien nicht unter der Baustelle im hohen Norden leiden.

Und nicht zuletzt bauen die Planer einen Schlechtwetter-Zeitpuffer ein: Busse und Fahrer für den Ersatzverkehr müssen frühzeitig bestellt werden – falls die Baustelle wegen Regengüssen länger dauert, wäre eine SEV-Verlängerung kurzfristig kaum machbar. Schließlich hat die MVG nicht so viele Busse und Fahrer, um den umfangreichen Ersatzverkehr allein zu stemmen – anderen Unternehmen helfen hier aus. Sollten die Bauarbeiten jedoch schneller als geplant laufen, dann könnte die Strecke womöglich früher als vorgesehen freigegeben werden. So wie es 2013 gelungen ist.

26 Oct 17:14

Höher, schwerer, länger: U6-Baustelle reloaded

Im Norden der U6 ist zwischen Kieferngarten und Studentenstadt derzeit wieder allerlei schweres Gerät unterwegs: Der zweite Teil der Gleiserneuerung und Sanierung der Heidemannbrücke ist in vollem Gang.

Dabei wird die zweite Gleisseite nach über 40 Jahren Dauernutzung ausgetauscht. Während die Fahrgäste auf dem Abschnitt statt mit der U-Bahn mit den SEV-Buslinien 106 und X106 weiterkommen, werden auf der Baustelle in monatelanger Arbeit Tonnen über Tonnen bewegt. Ab 30. August 2014 kann die U-Bahn wieder fahren. Dank des guten Wetters und da keine unvorhergesehenen Zwischenfälle lauerten, dauern die Arbeiten glücklicherweise kürzer als geplant - ursprünglich war die Baustelle bis 5. September 2014 angesetzt. Hier einige Eindrücke:

 

Gelb statt blau - ein Baustellen-Unimog zieht am Bahnhof Freimann mehrere Lastenwaggons über das 2013 erneuerte Gleis. Nebenan ist sind die austauschbedürftigen Schienen schon abtransportiert. Unten: Ein Kleinbagger sortiert die abgebauten Stromschienen. Allein diese Elemente wiegen viele Tonnen.

Nicht nur Stahl, sondern auch Beton und Schotter muss zuhauf in die Schuttcontainer auf Schienen umgeladen werden. Auch auf der Brücke sind dafür Bagger im Einsatz.

Im vergangenen Jahr musste zum Umladen noch eine eigene Baustellenfläche eingerichtet werden, bei Teil 2 der Baustelle geht das schon deutlich leichter: Der Schutttransport von der Heidemannbrücke auf die Straßenebene läuft heuer auf Schienen - weil das 2013 erneuerte Gleis den Anschluss ans DB-Güterzugnetz unterm Tatzelwurm ermöglicht.

Für den alten Schutt, der von der Brücke und vom Gleisbett kommt, ist eine gesonderte Entsorgung notwendig. Und bis zum Baustellenende Anfang September ist noch viel zu tun!

26 Oct 17:06

E-Commerce auf dem Zenit? Trend zum Online-Shopping geht in Deutschland zurück

by Stephan Dörner

Der Online-Handel hat einen festen Platz bei den Einkäufen der Deutschen – doch der E-Commerce-Boom in Deutschland scheint an Grenzen zu stoßen. Eine Mehrheit kauft lieber offline.

Noch immer kauft eine Mehrheit der Deutschen bevorzugt im klassischen Einzelhandel ein, zeigt eine aktuelle Umfrage vom Bundesverband E-Commerce, Versandhandel Deutschland e.V. und Creditreform Boniversum. Der E-Commerce-Boom scheint demnach in Deutschland langsam an Grenzen zu stoßen.

Sechs von zehn Deutschen kaufen der Umfrage zufolge lieber im klassischen Einzelhandel ein als online. Bücher bleiben dabei Online-Spitzenreiter: 64,5 Prozent gaben an, diese lieber online zu kaufen – das sind allerdings 2,9 Prozentpunkte weniger als im Jahr zuvor.

Auch Elektronikprodukte werden weniger online gekauft

Auf dem zweiten Platz folgen Elektronikprodukte, die 59,2 Prozent der befragten Deutschen am liebsten online kaufen – ein Rückgang um 4 Prozentpunkte im Vergleich zu 2015. Vor allem bei Heimwerkerbedarf, Gartenzubehör, Blumen und Lebensmitteln hat der stationäre Einzelhandel nach wie klar die Nase vorn. Nur 13,7 Prozent der Deutschen kaufen Blumen am liebsten online, gerade einmal 5,4 Prozent Lebensmittel.

Insgesamt kaufen Männer lieber online ein als Frauen – der Abstand zwischen den Geschlechtern hat sich dieses Jahr sogar von 3,4 auf 5,6 Prozentpunkt vergrößert. Zudem haben jüngere Shopper nach wie vor eine größere Online-Affinität als ältere. Wie auch schon in den vorherigen Jahren, weisen Online-Shopper eine höhere Affinität zu Kreditkartenzahlungen auf.

Mehr zum Thema E-Commerce: Neue Online-Marketing-Studie zeigt Trends für Shop-Betreiber

26 Oct 17:06

Aixtron: US-Geheimdienste stoppen Verkauf deutscher Firma nach China

by ZEIT ONLINE: Unternehmen -
Ein chinesischer Investor hat für den deutschen Spezialmaschinenhersteller Aixtron geboten. Das Bundeswirtschaftsministerium zog eine Unbedenklichkeitserklärung zurück.
26 Oct 17:06

Europäische Union: Mehr Wallonien!

by ZEIT ONLINE: Ausland - Ludwig Greven
Die Wallonen versuchen bis zuletzt, das Ceta-Abkommen zu verbessern. Das ist ihr gutes europäisches Recht. Andere Parlamente sollten sich daran ein Beispiel nehmen.
26 Oct 08:56

Eurowings: Flugbegleiter streiken ab Donnerstag

by ZEIT ONLINE: Unternehmen -
Die Gewerkschaft Ufo ruft seine Mitglieder ab Donnerstag zum Streik auf. Auch das letzte Gespräch mit der Eurowings-Führung brachte keine Einigung.
26 Oct 08:31

Telefónica: Mobilfunkumsatz sinkt, mehr Vertragskunden

Telefónica Deutschland mit aktuellen QuartalszahlenTelefónica Deutschland hat seine vorläufigen Quartals­zahlen vorgelegt. Das Unternehmen verzeichnete von Januar bis September den höchsten Vertrags­kunden­zuwachs seit der Fusion. Dennoch leidet das Kern­geschäft mit Mobilfunk weiter unter Umsatz­schwund.
26 Oct 08:31

Big Brother Awards: Doppelsieg für österreichischen Bundestrojaner

Verzweifelter Moderator vor BBA-Logo

Gleich zwei österreichische Big Brother Awards gab es am Dienstag für Minister, die sich für staatliche Trojaner ins Zeug werfen. Außerdem geschmäht wurden eine App, die Kinderdaten sammelt, BMW, der CIO der österreichischen Bundesregierung und Google.