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30 Nov 12:05

Kurzbericht über die 10. Internationale Klima- und Energiekonferenz des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE) in Berlin vom 11./12. Nov. 2016

Weil deutscher Wahnsinn – historisch bekannt – keine Grenzen kennt, ist die Selbstzerstörung der deutschen Industrie nun sogar ohne die moralische Mithilfe des großen US-Bruders geplant.

Bild rechts: Neue Transition Direktor EPA des künftigen US Präsidenten Donald Trump Myron Ebell beim Skype Interview anlässlich der 10. IKEK vom 11. und 12.11.16 in Berlin

Das EIKE Konferenzprogramm war gespickt mit nicht nur interessanten sondern auch hochaktuellen Vorträgen, die teilweise die oben erwähnten Ereignisse thematisierten. Redner waren wie immer international renommierte Experten (Programm anbei). Im Fokus des Klimateils stand die wissenschaftliche Diskussion über die natürlichen Klimaeinflüsse von Sonnenmagnetfeld oder gar  Vulkanen auf der einen und des anthropogenen CO2 auf der anderen Seite. Als Ergebnis aller Vorträge kann festgehalten werden, dass ein Klimaeinfluss des Menschen aus den Messdaten nicht zu entnehmen ist. Er ist nur in Klimamodellen aufzufinden, die bekanntlich die Realität noch nie wiedergeben konnten und in ihren Aussagen bis zur Unkenntlichkeit streuen. Dementsprechend lautete auch das Motto dieses Vortragsteils „Messen statt Modellieren“. Besonders heftig diskutiert wurde der scherzhaft „Al Gore Experiment „ genannte (Life-) Versuch dreier norwegischer Forscher unter Leitung des Physikers und Prof. em Jan Eric Solheim von der Universität Oslo, mittels mehrerer identischer Boxen die Treibhauswirkung des CO2 zu messen. Der erste Versuch diente der Wiederholung des bereits von R. Wood 1909 in den USA durchgeführten Versuches  der darin nachwies, dass die Erwärmung eines Treibhauses nicht von der Rückhaltung infraroter -also Wärmestrahlung- durch die das Treibhaus  umgebenden Glasscheiben (Glas ist für infrarote Strahlung undurchlässig) abhängt, wie es immer noch in allen Schulbüchern steht, sondern allein von der Unterdrückung der Konvektion. Die vom Boden über die Sonne erwärmte Luft wird am Entweichen gehindert und heizt deswegen – notgedrungen- das Treibhaus auf. Werden Fenster oder Türen geöffnet, dann gleicht sich die Innentemperatur sehr schnell der Außentemperatur an.

Der zweite und dritte Teil des Versuches diente der Klärung der Frage ob mehr CO2 (bei sonst gleichen Bedingungen) zu mehr Erwärmung führt. Zum Erstaunen der Anwesenden muss diese Frage zumindest für diese Versuchsanordnung glatt verneint werden, denn im Vergleich Kasten mit normaler Luft zu Kasten mit 100 % CO2 – blieb die Erwärmung, bei sonst identischen Bedingungen-  immer unter der des mit Luft gefüllten Kastens. Zwar nur um 0,4 °C, aber deutlich erkennbar.

Bild 1: Ergebnis der Versuche zur Bestimmung der Klimasensitivität ECS des CO2 im Solheim Versuch anlässlich der 10. IKEK in Berlin. In wieweit die Ergebnisse auf die Atmosphäre übertragbar sind, werden die kommenden Experimente zeigen.*

Der abschließende  Versuch diente der Bestimmung der sogenannten Equilibrium Climate Sensitivity (ECS), das ist die (nur gedachte) Erhöhung der Temperatur bei Verdopplung des CO2 Gehaltes nach Erreichen des neuen Gleichgewichtzustandes. Vom IPCC wird er mit +  3 °C angenommen, und führt deswegen zu den bekannten Restriktionen in Bezug auf die nach dem 2 ° Ziel noch zulässigen Emissionen. Da dieser Gleichgewichtszustand sich in den kleinen Kästen im Gegensatz zur Erde sehr schnell (in einigen 10 Minuten) einstellt, war dieser Versuch besonders interessant. Er ergab einen Wert von – 0,5 °C. (Statt + 3 °C beim IPCC). Da war die Verblüffung der Teilnehmer wie der Experimentatoren groß. Denn er bedeutet, wenn sich das Ergebnis auf die Erde übertragen ließe (was viele Teilnehmer sofort und mit tlw. guter Begründung anzweifelten), dass die Erde sich mit zunehmender CO2 Konzentration abkühlt, statt sich zu erwärmen. Wie so oft führt daher ein Experiment zu neuen, manchmal unerwarteten Erkenntnissen und es bleibt nun Aufgabe der beteiligten Wissenschaftler diese mit den Naturgesetzen in Übereinstimmung zu bringen.

Bild 2: Prof. Jan Eric Solheim (Astrophysiker) bei der Vorstellung der Experimentalergebnisse zu CO2 Versuchen 


In der anschließenden Fachdiskussion zum Solheim Experiment äußerten sich einige Teilnehmer auch zum Experiment selber kritisch, u.a. Prof. N. Scafetta, Prof. F. Gervais, Prof. H.-J. Lüdecke. Ihre Kritik bezog sich im Wesentlichen auf die Versuchs-Anordnung und -Durchführung, die keine Unterscheidung von Nebeneffekten mit dem zu zeigenden spektralen Mechanismus zuließ. Separate Versuche zur Trennung solcher Effekte (CO2 weist ein anderes spezifisches Gewicht, ein anderes Wärmeleitvermögen, eine andere Wärmeleitfähigkeit und eine andere Kontaktleitung mit den Holzwänden der Versuchskästen auf als Luft) waren von Solheim nicht vorgenommen worden. Die CO2 Gegenstrahlung in seinem Experiment wurde ebenfalls nicht gemessen, so wie es in der realen Atmosphäre als Standardmessung bereits lange erfolgt.

Im Energieteil lag der Schwerpunkt auf den klima- und energiepolitischen Konsequenzen des US Wahlergebnisses aus europäischer und insbesondere deutscher Sicht. Via Skype wurde eine Verbindung zu Myron Ebell aus den USA hergestellt. Myron Ebell, ein guter Bekannter und langjähriger Mitstreiter von EIKE in Fragen der sog. Klimaschutzpolitik mit ihrem Ableger „Energiewende“ und Direktor des US Thinktanks Competitive Enterprise Institutes in Washington DC wurde von soeben gewählten neuen US Präsidenten Donald Trump zurm Direktor der Transition Group zur Umwandlung der US Umweltbehörde EPA ernannt. Die EPA ist auf Direktive von Obama besonders aktiv in „Klimaschutzfragen“ und war bisher äußerst repressiv in Bezug auf die Verwendung fossiler Energieträger.  

Bild 3. Prof. Dr. Kerber bei seinem Vortrag anlässlich der 10. IKEK zu Fragen des Einflusses grüner Politik auf die EU Klima- und Energiepolitik *

Fragen des Sitzungsleiters Wolfgang Müller und aus dem Publikum die sich mit den genannten Konsequenzen beschäftigten, wurden von Ebell beantwortete.

Höhepunkt des Energieteils war zweifellos der Vortrag von Prof. Markus Kerber. Er analysierte in freier und fesselnder Rede die Verzahnung und Etablierung deutscher grüner Klimalobbyisten in Brüssel, die sich daraus ergebenden EU-Gesetze und -Vorschriften, die den EU-Verträgen zuwiderlaufende Kompetenzanmaßungen dieser Gruppierung und die Konsequenzen für unsere Industrie. Kerbers Résumé: Ohne eine massive Kehrtwende der deutschen Politik ist dem Brüsseler Grün-Filz nicht mehr beizukommen. Dass sich die betroffenen deutschen Unternehmen widerstands- und willenslos der grünen Zerstörung unterwerfen, die sie schließlich selber zu vernichten trachtet, ist ein bislang ungelöstes Rätsel.

Eingerahmt wurde die Konferenz von der Tischrede des bekannten Publizisten Günther Ederer „Auf dem Weg in die Ökoplanwirtschaft“. Das Veranstaltungsgebäude der Konferenz war das Berliner Marriot Hotel, das sich durch sehr guten Räumlichkeiten und Verköstigungen auszeichnete.

 

 

30 Nov 12:05

Subventions-Unwesen unterminiert die grüne Industrie in UK

Der Stachel im Fleisch dieser Vorteile ist jedoch, dass die britische Öffentlichkeit zuerst die Industrie eimerweise mit Subventionen zu überschütten, welche sich auf 9 Milliarden Pfund bis zum Jahr 2020 belaufen werden. Jüngste Vorkommnisse im Bereich der Erneuerbaren – einschließlich der Versuche, die Last dieser Unterstützung abzumildern – haben unter den Teilnehmern Sorgen ausgelöst, dass der Wille der Verbraucher, diese gewaltige Praxis der Schaffung von Arbeitsplätzen zu finanzieren, abnimmt.

Das ist der Grund, warum die Industrie so stark danach trachtet, sich in die neue – jedoch bisher nicht offen gelegte – industrielle Strategie von Theresa May einzubringen. Befürworter sehen dies als einen Weg sicherzustellen, dass der Geldfluss nicht austrocknet.

Die Minister sollten diese Erzählungen unerklärter industrieller Vorteile mit großer Vorsicht behandeln.

Niemand leugnet, dass grüne Technologien Arbeit schaffen. Zahlen der Renewable Energy Association, einer Handelsagentur, zeigen, dass 117.000 Menschen schon jetzt in dem Bereich und dessen Produktionskette schuften. Aber Schaffung von Arbeitsplätzen allein ist nicht gleich einem Vorteil für die Ökonomie. Was ultimativ zählt, ist der zusätzliche Output, der von diesen Arbeitern produziert wird. Wenn sich diese Praxis bewähren soll, muss dessen Wert über die umfangreicheren Kosten hinausgehen, einschließlich der Auswirkung auf alternative Produktion und Beschäftigung.

Aber das Problem bei grünen Arbeitsplätzen ist, dass sie nicht wertschaffend sind. Man betrachte die 17.000 Menschen, von denen eine andere Handelsagentur, nämlich Renewable UK sagt, dass sie im Jahre 2013 in der Windindustrie beschäftigt waren. Diese Arbeitsplätze existieren nicht, weil die Industrie wettbewerbsfähig ist mit konventionellen Energieversorgern, sondern weil die Öffentlichkeit deren Unfähigkeit, wettbewerbsfähig zu sein, ausgeglichen hat in Gestalt großer Subventionen. Im Endeffekt ist jeder einzelne dieser Wind-Arbeitsplätze allein in jenem Jahr 2013 mit Subventionskosten in Höhe von 98.000 Pfund gestützt worden. Dies lässt die Kosten für jedermann steigen, was die Finanzkraft der Verbraucher und die Unternehmensgewinne überall in UK schwächt.

Natürlich ist Beschäftigung nicht die einzige Behauptung der grünen Befürworter. Sie argumentieren außerdem, dass Umweltpolitik die Entwicklung neuer Industrien anschieben wird, die stetig effizienter werden. Indem UK hier eine Vorreiterrolle einnimmt, kann es eine technologische Erfahrung gewinnen, die zu wertvollen Exportaufträgen führt, wenn andere langsamer vorankommende Länder Mühe haben, ihre eigenen Emissionen zu reduzieren.

Aber noch einmal: Diese Behauptungen lösen sich bei näherer Betrachtung in Nichts auf. Sie sind schwer abhängig von der Prämisse, dass Verkäufe dieser Produkte von technologischer Innovation getrieben werden und dass Länder wie UK in der Lage sein werden, hohe Marktanteile einzunehmen mittels ihres Know-How. Tatsächlich zeigen die verfügbaren Beweise jedoch in die entgegen gesetzte Richtung.

Link: http://www.thegwpf.com/subsidy-culture-undermines-uks-green-industry/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

15 Nov 22:36

Flugzeugabsturz bei Smolensk: Die Kaczyńskis werden exhumiert

by ZEIT ONLINE: Ausland -
Polen lässt die Leichen von Mitgliedern der Delegation neu untersuchen, die 2010 beim Flug ins russische Smolensk abgestürzt war. Hintergrund ist ein Attentatsverdacht.
15 Nov 22:36

Landleben: Auf dem Rückzug

by ZEIT ONLINE: Kultur - Paula Schweers
Es verläuft ein Graben zwischen Stadt und Land. Aber ist er wirklich so groß? Über das Einkochen von Apfelkompott statt politischer Teilnahme
15 Nov 22:35

Attacken gegen Infrastruktur: Angriff aus dem Cyberspace

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Die Energie- und Telekommunikationsnetze in Europa sind schlecht gegen Schadsoftware von Hackern geschützt. Auch in Deutschland gibt es viele Angriffspunkte.
15 Nov 22:35

Antworten auf kritische Fragen? Nicht mit Nikolaus Blome

by BILDblog

Kritische Fragen? Ja, doch, die seien schon wichtig, findet Nikolaus Blome, stellvertretender Chefredakteur der „Bild“-Zeitung. Kritische Fragen seien sogar ein „essentieller Bestandteil“ einer funktionierenden Demokratie, sagte er Anfang des Monats bei einer Lesung in Dresden (Audio, 1:53 Minuten).

Knapp einen Monat zuvor hat Jakob Buhre von der Interview-Plattform „Planet Interview“ Nikolaus Blome einige Fragen zum Buch „Links oder rechts?“ gestellt, das „Bild“-Journalist Blome zusammen mit Jakob Augstein veröffentlicht hat. Darunter waren auch einige kritische Fragen zur „Bild“-Berichterstattung. Blome antwortete auf diese Fragen, am Ende des Autorisierungsprozesses wollte er aber mehrmals nicht, dass das, was er Buhre gesagt hat, veröffentlicht wird. Er hat Antworten komplett rausgestrichen. Und zwar nicht nur ein paar — nach Angaben von „Planet Interview“ sind letztlich nur 59 Prozent von Blomes Antworten übrig geblieben.

Kritische Fragen seien ein „essentieller Bestandteil“ einer funktionierenden Demokratie. Aber das Veröffentlichen von Antworten auf kritische Fragen? Nun ja.

Viele der gestrichenen Blome-Aussagen betreffen konkrete „Bild“-Berichte. Einige davon hatten wir auch hier im BILDblog kritisiert: die „Bild“-Darstellung des vermeintlichen Umgangs der Kieler Polizei mit Straftaten von Flüchtlingen, die Skandalisierung von Flüchtlingskriminalität, die Berichte über die Verdauungsprobleme des Gehers Yohann Diniz bei den Olympischen Spielen in Rio. „Die nachträgliche Streichung mehrerer Antworten begründete Herr Blome damit, dass er nur ein Interview zu seinem Buch geben wollte“, schreibt „Planet Interview“. Die Begründung ist in der Tat bemerkenswert, denn in Blomes und Augsteins Buch geht es auch ganz konkret um Journalismus, um den „Lügenpresse“-Vorwurf, um die publizistische Macht von „Bild“. Dort heißt es zum Beispiel: „BILD kann, als Massen- und Leitmedium, in einer speziellen Situation wahrscheinlich einen Bankrun auslösen. Darüber denken Sie besser drei Mal nach.“ Fragen zu „Bild“ und „Bild“-Berichten kann man also durchaus auch als Fragen zum Buch sehen.

Als Protest gegen die vielen Streichungen durch Nikolaus Blome hat das Team von „Planet Interview“ die eigene Seite heute fast komplett vom Netz genommen*:

Wir schließen für zwei Tage unsere Website, um auf ein Problem hinzuweisen: Das Streichen von kritischen Fragen.

Lediglich das Blome-Interview mitsamt der nun unbeantworteten Fragen sind dort momentan zu lesen.

***

Schade, dass Nikolaus Blome so viele seiner Antworten nicht zur Veröffentlichung freigegeben hat. Zum Glück kann unser Autor Lorenz Meyer nicht nur über lange Distanzen Gedanken lesen, er kennt sich auch mit Realitätsverzerrung, Wahrheitsverdrehung, inhaltsleerem Gefasel und Marketingsprech aus und hat die Antworten mit Hilfe einer komplizierten mathematischen Formel (der sogenannten „Blome-Gleichung“) extrapoliert.

1. Planet Interview: Ein Beispiel: Die BILD schrieb im Januar 2016, dass die Polizei in Kiel „vor Flüchtlingskriminalität kapituliert!“. Grundlage war ein Papier vom Oktober 2015 der Polizeidirektion Kiel, in dem es heißt dass „ein Personenfeststellungsverfahren oder erkennungsdienstliche Behandlung“ bei „einfachen/niedrigschwelligen Delikten … regelmäßig ausscheidet“. Der BILD-Bericht wurde von der Polizei umgehend dementiert.

Blomes erster Antwortgedanke: Nichts gegen die Kieler Polizei, aber wenn hier jemand etwas „regelmäßig ausscheidet“, dann immer noch wir von der BILD. Ich würde sogar behaupten, dass wir Deutschlands größtes Ausscheidungsorgan sind!

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Ihre Frage beinhaltet bereits die Antwort: Anscheinend enthielt das uns zugespielte Papier der Kieler Polizei unangenehme Fakten, die nicht nach außen dringen sollten. Als grundgesetzlich verankertes Presseorgan sehen wir es als unsere Pflicht an, der Exekutive auf die Finger zu schauen. Auch, wenn uns dies verschiedentlich negativ ausgelegt wird. So wie im vorliegenden Fall …

2. Die Kieler Polizei gab aufgrund der Berichterstattung eine Pressekonferenz und erklärte, dass Strafanzeigen „in jedem Einzelfall“ erstattet wurden, und dass „in keinem Fall eine andere Behandlung zur Maßgabe erklärt wurde wie bei deutschen Tatverdächtigen auch“.

Blomes erster Antwortgedanke: Das klingt alles recht alkoholisiert. Vielleicht hat sich die Kieler Polizei von ihren Kollegen aus dem Süden inspirieren lassen. Die verstehen unter einer „Maßgabe“ nämlich etwas anderes, höhöhö.

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Ich finde es bedauerlich, dass die Kieler Polizei augenscheinlich dem politischen Druck nachgegeben hat und sich so geäußert hat, wie sie sich geäußert hat. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

3. Ein anderes Beispiel: BILD veröffentlichte einen Auszug aus dem Buch „Soko Asyl“ des Leiters der Braunschweiger Kripo Ulf Küch. Dieser schreibt darin u.a. „Diejenigen (Flüchtlinge), die wir verfolgen, sind eine winzige Minderheit, deren Anteil im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegt“ und „es darf nicht sein, dass die große Mehrheit der dankbaren und friedlichen Flüchtlinge mit diesen Personen über einen Kamm geschoren wird und am Ende unter deren Aktivitäten leiden muss.“ Der BILD-Artikel trug die Überschrift „Polizist packt über Flüchtlingskriminalität aus: Manche Banden klauen auf Bestellung“. Nochmal die Frage: Kann es sein, dass Sie mit solchen Artikeln zu den Ressentiments gegenüber Flüchtlingen beitragen?

Blomes erster Antwortgedanke: Meine Güte … Nennen Sie mir ein einziges Wort in der Überschrift, das gelogen war … Aber für begriffsstutzige Ethik- und Moral-Mimosen wie Sie können wir ja nochmal ’nen Hinweis anbringen.

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Der von Ihnen genannte Autor hatte keineswegs nur die von Ihnen zitierten Aussagen getätigt, sondern auch Dinge gesagt, die vollkommen andere Rückschlüsse zulassen. Trotzdem haben wir auf seinen Wunsch hin in einer späteren Ausgabe einen entsprechenden Hinweis veröffentlicht.

4. Und diesen Hinweis bringen Sie als große Headline?

Blomes erster Antwortgedanke: Ja, in Fontsize=1.000 und quer über das Brandenburger Tor gespannt. Das hätten Sie wohl gerne, Sie Gutjournalist!

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Stellen Sie diese Frage in vergleichbaren Fällen auch anderen Medien? Wohl kaum. Das muss als Antwort reichen.

5. Doch die Skandalisierung von Flüchtlingskriminalität fällt in BILD größer aus als in anderen Medien, wo berichtet wird, dass sich die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge rechtskonform verhält.

Blomes erster Antwortgedanke: Ist ein Skandal, dass wir skandalisieren, oder? Merkste selber, McFly, oder?

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Wir haben uns in einer Zeit für Flüchtlinge engagiert, da haben sich weite Teile der deutschen Presselandschaft noch bedeckt gehalten. Ich erinnere nur an die große BILD-Aktion „Wir helfen-#refugeeswelcome“. Das hat uns viel Kritik eingebracht, die nicht immer einfach auszuhalten war, uns aber nicht von unserem Weg abgebracht hat. Wir sind jedoch nicht einäugig. Und wenn es wie beim Silvester-Geschehen in Köln zu Übergriffen kommt, kehren wir das nicht unter den Teppich, sondern berichten darüber. Wir sind da nämlich ganz altmodisch und fühlen uns nur der Wahrheit verpflichtet.

6. „Die meisten Hauseinbrüche werden von Deutschen begangen.“ Könnte das eine „Bild“-Schlagzeile sein?

Blomes erster Antwortgedanke: Klar, könnte das ’ne Überschrift sein! Natürlich werden die meisten Hauseinbrüche von Deutschen begangen. Und zwar, weil Flüchtlinge ihnen den Schlüssel geklaut haben und sie wieder in ihr Haus zurück wollen. Alle anderen Medien verschweigen das. Wir berichten darüber!

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Die Veröffentlichung des Offensichtlichen und von naheliegenden Belanglosigkeiten überbelassen wir unserer Konkurrenz. Wir bei BILD wollen unseren Informationsvorsprung nutzen und unseren Leser über Dinge unterrichten, die er vorher noch nicht wusste. Insofern lautet die Antwort: Nein.

7. Viele Leser haben (z.B. auf Facebook) kritisiert, wie BILD über einen Sportler berichtet hat, der tatsächlich hingefallen ist: Ein Geher brach bei den Olympischen Spielen in Rio über die 50km-Distanz mehrfach zusammen, hatte Verdauungsprobleme, konnte seinen Durchfall nicht zurückhalten und verlor zeitweise die Orientierung. Bild zeigte Fotos davon und kommentierte u.a. mit „Dieser Gang ging in die Hose.“ Wie kann es sein, dass BILD sich über so etwas lustig macht?

Blomes erster Antwortgedanke: Wenn ich mich nie mit Dünnpfiff beschäftigen würde, gäb’s dieses Interview nicht, Sie investigatives Abführmittel!

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Unsere Leser haben einen Anspruch auf eine vollumfängliche Sportberichterstattung. Und dazu gehören bei Olympia die großen Medaillenkämpfe, aber auch die kleinen Dramen im olympischen Sportbetrieb. Wir haben über das kleine Malheur in einer lockeren und augenzwinkernden Form berichtet. Wenn Sie das stört, ist das Ihr Problem und nicht unseres.

8. Aber Witze wie „Er war kurz davor, aus Sch**** Gold zu machen. Doch dann läuft’s beim 50-km-Geher Yohann Diniz — so richtig“ oder „Dieser Gang ging in die Hose.“ Warum muss das in Ihre Zeitung?

Blomes erster Antwortgedanke: Weil Scheiße zu Scheiße passt. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Nochmal: Wenn Sie zu verkrampft sind, etwas über ein allzu menschliches Geschehen zu lesen, sagt das mehr über Sie aus als über uns.

9. Auf den anderen Seiten dominieren Sport, Promis, Skandale, Sensationen. Warum geht da nicht mehr Politik?

Blomes erster Antwortgedanke: Geben Sie Bescheid, wenn Sarah Lombardi Bundeskanzlerin wird. Dann machen wir sofort mehr über Politik.

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Ich habe heute morgen „Spiegel Online“ aufgerufen. Und was soll ich sagen: Auf der Startseite „dominieren Sport, Promis, Skandale, Sensationen“, um es mit Ihren Worten zu sagen. Ich kann den Kollegen Augstein aber gerne fragen, warum da nicht mehr Politik vorkommt. Der fühlt sich dem Haus ja immer noch sehr verbunden.

10. Interessieren Sie sich persönlich für die Skandale, Unfälle, Voyeurismus etc. auf den anderen Seiten?

Blomes erster Antwortgedanke: Nö, die hab‘ ich ja meist schon irgendwo in der Originalfassung gelesen und für die Veröffentlichung bei uns vom Praktikanten per „Google Translator“ übersetzen lassen.

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: In der Frage schwingt eine abwertende Unterstellung, die ich ablehne. Ich habe Sie auch nicht gefragt, wann Sie aufgehört haben, ihre Frau zu schlagen.

11. Hellmuth Karasek sagte bei uns im Interview: „Ich würde nie eine politische Entscheidung aufgrund der BILD-Lektüre treffen“.

Blomes erster Antwortgedanke: Gegenfrage: Würden Sie eine Kaufentscheidung aufgrund eines Rabatts auf ein Karasek-Buch treffen?

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: (lacht) Wollte Herr Karasek von BILD wissen, wo er bei der Bundestagswahl sein Kreuzchen setzen soll?

12. Ja, zum Beispiel.

Blomes erster Antwortgedanke: In einem kalten Winter und mit ’ner Ofenheizung mag das in Ordnung gehen.

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Das traue ich dem Kollegen Karasek auch ohne unsere Mithilfe zu.

13. Aber Sie wollen doch vermutlich die Leute zum Denken anregen, wollen ihnen Informationen mitgeben, so dass sie am Wahltag informiert sind über die politische Lage. Wie würden Sie Karasek, wenn er noch unter uns wäre, vom Gegenteil überzeugen?

Blomes erster Antwortgedanke: Ach, der Karasek … Soll lieber literarisches Quartett im Himmel spielen und dort dem Reich-Ranicki mit seiner Wahlentscheidung auf die Nüsse gehen.

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Ich würde ihm sagen, er soll bei seiner Wahlentscheidung nicht nur seinem Bauchgefühl, sondern seinem Verstand folgen. Und wenn er dafür Unterstützung braucht, findet er die bei BILD.

14. Und es reicht in dieser Verkürzung für eine Wahlentscheidung?

Blomes erster Antwortgedanke: Ja.

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Ja.

15. Nun stehe ich aber vor diesem Gegensatz: Ich sehe zwei Hochintellektuelle, Sie und Herrn Karasek, und der eine sagt über die Arbeit des anderen: „Die BILD ist ein Medium, das ich so ernst nehme, wie ich Stefan Raab ernst nehme.“ Können Sie mir helfen, diesen Gegensatz aufzulösen?

Blomes erster Antwortgedanke: Medium nehm‘ ich nur mein Steak. Außerdem sehe ich in Ihrer Aufzählung nur einen Hochintellektuellen, Sie lästiger Frageonkel. Und das ist, ich sag’s Ihnen durch die Blome, weder der Kollege Karasek noch Stefan Raab.

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Stefan Raab zeichnet sich durch einen hohen Grad an Professionalität aus, insofern kann mich der Vergleich nicht treffen. Außerdem führt uns der ewige Weg über Gegensätze nicht weiter. Fragen Sie doch mal nach Verbindendem. Da wüsste ich einiges zu berichten. Auch Dinge, die Herrn Karasek betreffen.

16. Sie schreiben es ja selbst, in Ihrem Buch.

Blomes erster Antwortgedanke: Ach, das Buch … Weiß der Geier, was ich da reingekrakelt habe. Weiß ja noch nicht mal, ob ich da überhaupt was reingeschrieben habe. Wenn der Kollege Augstein ’nen schizophrenen Anfall hat, übernimmt der gerne mal meinen Part und kotzt sich die neoliberale Zweitseele aus dem Leib.

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Dann haben Sie ein anderes Buch gelesen. In meinem steht das nicht.

17. Die Otto Brenner Stiftung schrieb 2012 in einer Studie, BILD praktiziere Journalismus nur „vorübergehend“. Ist Ihnen das nicht zu wenig?

Blomes erster Antwortgedanke: Das Wort „praktiziere“ in Zusammenhang mit „Journalismus“ lehne ich ab. Das setzt ja voraus, dass wir wüssten, was wir da machen.

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Die Otto Brenner Stiftung sollte sich als Tochter der IG Metall lieber mit Dingen beschäftigen, bei denen sie sich auskennt. Zum Beispiel mit der Verschwendung von Gewerkschaftsgeldern.

18. Die Stiftung hat viele BILD-Artikel analysiert, Interviews mit Experten geführt, verweist auf Quellen, Literatur …

Blomes erster Antwortgedanke: Ich sage es mal mit den Worten, die oft dem früheren britischen Premierminister Sir Winston Churchill zugeschrieben werden: „Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.“ Fälschlicherweise zugeschrieben, aber das werden Sie als kritischer Journalist ja bestimmt schon selbst in Erfahrung gebracht haben.

Was er tatsächlich eventuell gesagt haben könnte: Die Axel-Springer-Stiftung kommt in ihrer Studie zum postfaktischen Zeitalter zu ganz anderen Ergebnissen, Sie Argumentationswunder! Und als Springer-Journalist akzeptiere ich nur eine Quelle: Die Einnahmequelle!

*Nachtrag, 16. November: Inzwischen ist der Zwei-Tage-Protest vorbei und die Seite wieder komplett online.

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Mit „Kill the newsletter!“ verwandelst du Newsletter in RSS-Feeds

by Jörn Brien

Die Nase voll von E-Mail-Newslettern, die deine Inbox zumüllen? Aber die Infos aus dem einen oder anderen Newsletter findest du schon interessant? Dann schau dir „Kill the newsletter!“ an.

Newsletter: RSS statt E-Mails

Dank Mindiqs kostenpflichtigem Dienst Messengerchimp können Anbieter Newsletter schon über den Facebook-Messenger ausliefern – auch eine Möglichkeit, wie Nutzer ihre Inbox frei von Newslettern halten und trotzdem auf dem Laufenden bleiben können. Einen anderen, noch simpleren Ansatz für Newsletter-Fans, die keine E-Mails wollen, bietet der Dienst „Kill the newsletter!“. Mit diesem Programm können Newsletter in RSS-Feed-Einträge verwandelt werden.

Mit dem Dienst „Kill the newsletter!“ verwandelst du E-Mail-Newsletter in RSS-Feeds. (Screenshot: kill-the-newsletter.com/t3n)
Mit dem Dienst „Kill the newsletter!“ verwandelst du E-Mail-Newsletter in RSS-Feeds. (Screenshot: kill-the-newsletter.com/t3n)

Der Vorteil der Lösung besteht darin, dass Nutzer ihre E-Mail-Inbox frei von Newslettern halten können und dennoch nicht auf die speziellen Infomails verzichten müssen. Die Inhalte werden im RSS-Feed-Reader abgelegt und können jederzeit wieder aufgerufen werden. Für Privatsphäre-Verfechter dürfte interessant sein, dass „Kill the newsletter!“ eine eigene E-Mail-Adresse generiert, mit der man sich künftig für verschiedene Newsletter anmelden kann. Die privaten Daten brauchen damit nicht preisgegeben werden, und man bleibt vor Spammern geschützt.

Newsletter an neu generierte E-Mail-Adresse

Und so funktioniert „Kill the newsletter!“: Du gibst einen Titel für deinen Newsletter in die entsprechende Eingabemaske auf der Seite ein und klickst anschließend auf „Create Feed“. Anschließend erhältst du eine E-Mail-Adresse und den Link zu einem RSS-Feed. Die E-Mail-Adresse kannst du ab jetzt zum Registrieren für Newsletter verwenden. Den RSS-Feed fügst du deinem Feed-Reader hinzu. Jede E-Mail, die jetzt an diese Adresse geschickt wird, wird ab sofort in einen Feed-Eintrag verwandelt. Auch die Bestätigungsmails sollen laut dem Entwickler des Dienstes Leandro Facchinetti kein Problem darstellen.

Wer den Dienst nutzt, muss allerdings Facchinetti vertrauen, denn der speichert die Informationen über die eingehenden Mails auf seinem Server. Er verspricht aber, diese Inhalte oder damit verbundene Daten niemals zu verkaufen oder zu teilen. Im Falle eines Missbrauchs durch Dritte, so warnt der Entwickler, werde er den Service offline nehmen. Der Open-Source-Dienst läuft unter einer GPL-Lizenz. Die technische Dokumentation des Projekts findet sich hier.

Interessant in diesem Zusammenhang: Rechtliche Hürden beim E-Mail-Newsletter – Das musst du bei Mailchimp und Co. beachten und Suchmaschine für E-Mail-Marketer – Notablist zeigt euch über 4 Millionen Newsletter.

15 Nov 22:32

In München sind Rentner besonders arm dran

by Johannes Welte
München - Programmierte Altersarmut: Bayerns Rentner bekommen immer weniger Geld vom Staat. Nun schlägt der DGB Alarm.
15 Nov 22:32

Do you really want a single-page application framework?

15 Nov 22:31

Whatsapp: Videoanrufe jetzt für alle verfügbar – sogar für Windows Phone

by Andreas Floemer

Mit Whatsapp können ab sofort auch Videochats geführt werden. Der Anbieter der weltgrößten Messenger-App hat angekündigt, die Funktion global auszurollen.

Whatsapp-Videoanrufe für alle angekündigt

Whatsapp hat am Dienstag im hauseigenen Blog angekündigt, die Videoanruf-Funktion global freizuschalten. Außer Android-Smartphones und iPhones erhalten sogar Geräte mit Windows Phone das Feature.

Laut Whatsapp wird die Funktion innerhalb der nächste Tage für alle zur Verfügung gestellt. Mit Whatsapp-Videoanrufen wird es möglich sein, plattformübergreifend Videochats mit Freunden, der Familie oder Kollegen zu führen – damit bietet das Facebook-Unternehmen eine direkte Konkurrenz zu Apples Facetime, Skype und Googles recht neuer Videochat-App Duo.

Whatsapp für Android: Ab sofort Videotelefonie möglich

Originalbeitrag vom 25. Oktober 2016: Schon im Dezember letzten Jahres berichteten wir darüber, dass Whatsapp eine Videotelefonie-Funktion intern testet. Im Mai dieses Jahres wurde die Testphase für den Videochat ausgeweitet – seit Dienstag kann sie jeder Android-Nutzer über den Beta-Kanal des Play-Stores installieren: die notwendige Versionsnummer der Whatsapp-App lautet 2.16.318.

Die Whatsapp-Beta für Android unterstützt ab sofort Videoanrufe. iPhone-Nutzer müssen noch warten. (Bild: t3n)
Die Whatsapp-Beta für Android unterstützt ab sofort Videoanrufe. iPhone-Nutzer müssen noch warten. (Bild: t3n)

Habt ihr die Version installiert, könnt ihr über den Telefonie-Button – der kleine Telefonhörer in der oberen Leiste des Chatfensters – einen Videochat starten. Tippt ihr auf den Button, könnt ihr anschließend über ein Pop-up-Fenster auswählen, ob ihr ein normales Telefongespräch oder einen Videochat durchführen wollt. Wählt ihr letztere Option, beginnt der Verbindungsaufbau. Vorab: Die Qualität von Video und Audio ist derzeit selbst im WLAN-Netz noch nicht optimal, es sollte aber nicht vergessen werden, dass die Funktion sich noch Beta-Stadium befindet.

Whatsapp-Videotelefonie: iPhone-Nutzer dürfen noch nicht mitspielen

Es sei darauf hingewiesen, dass ihr euch vor dem Start eines Videochats vergewissern solltet, dass euer Gegenüber auch die entsprechende Whatsapp-Version installiert hat, ansonsten funktioniert das Ganze nicht. iPhone-Besitzer-Nutzer sind ebenso noch außen vor. Allerdings soll Whatsapp schon eine aktualisierte App bei Apple eingereicht haben, mit die Funktion auch für iOS-Geräte einsetzbar wird.

Nach dem ersten Videoanruf kann der Kontakt über den Videobutton in der Anruf-Übersicht direkt per Video angechattet werden. (Bild: t3n)
Nach dem ersten Videoanruf kann der Kontakt über den Video-Button in der Anruf-Übersicht direkt per Video angechattet werden. (Bild: t3n)

Neugierige Android-Nutzer, die noch keinen Beta-Tester-Zugang besitzen, können sich über diesen Link im Beta-Programm anmelden. Hab ihr das erledigt, sollte ein Update der Whatsapp-App auf die neueste Version angestoßen werden.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel: WhatsApp-Alternativen: Das können Telegram, Threema, Wire und Co.

15 Nov 22:30

Digitale Bildung: Schüler wissen oft nichts von Computern an ihren Schulen

Oft fehlt es nicht den Schulen an der IT-Ausstattung, sondern nur den Schülern. Lehrer sehen nämlich noch zahlreiche Hürden für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht, wie eine heute veröffentlichte Studie zeigt. (Digitale Bildung, Studie)
15 Nov 22:29

Digital Leadership: Mehr Innovation durch Design Thinking

by Daniel Konrad

Neue Ideen entstehen am besten in einem kreativen Umfeld. Konrads Management-Kolumne erklärt, wie Chefs Design Thinking einsetzen können, um ihre Mitarbeiter optimal zu fördern.

Innovationen werden in der VUCA-Welt kontinuierlich benötigt, damit Unternehmen neue Produkte und Services entwickeln und Marktanteile ausbauen können. Agile Methoden bieten eine wichtige Basis für kreative Ideenfindungsprozesse. Neben Scrum und Kanban ist Design Thinking eine weitere agile Methode. In den 1970er und 80er Jahren in Palo Alto an der Stanford Universität entwickelt, stand am Anfang eine einfache Erkenntnis: Eine rein auf Technologien ausgerichtete Ausbildung reicht für Studierende nicht aus, um den Marktbedürfnissen und Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden.

In vielen deutschen Unternehmen hat gerade in den letzten Jahren Design Thinking Einzug gehalten. Neben Workshops kann Design Thinking auch als wichtiger Impulsgeber für eine innovative Unternehmenskultur dienen. Manager sollten Design Thinking kennen und in ihrem Unternehmen einsetzen können. Einen ersten Einblick ins Thema gibt dieser Beitrag.

Design Thinking ist ein strukturierter Ansatz zur Erarbeitung von Lösungen für komplexe Probleme. Im Zentrum steht dabei die Nutzerperspektive, statt Aspekte wie beispielsweise die technische Machbarkeit. Klassischerweise wird der Ansatz im Workshop-Format praktiziert. Den Ausgangspunkt bilden Experten mit verschiedenen Blickwinkeln auf ein Produkt (Vertrieb, Einkauf, Marketing etc.), die zu einem multidisziplinären Team verschmelzen. Der Rahmen ist geprägt von einer gesunden Fehlerkultur. Die Mitarbeiter sind ausgestattet mit einer Vielzahl bunter Klebezettel.

Design Thinking als klar strukturierter Prozess

Eines der wesentlichen Elemente des Design Thinkings ist der klar strukturierte Prozess, der sich in iterativen Schleifen vollzieht. In einer definierten Abfolge in einem die Kreativität fördernden Umfeld nehmen die Teilnehmer verschiedene Rollen ein. Sie sind Ideen-Lieferant, potentieller Anwender und Kritiker – immer aus der Perspektive des Endkunden. Design Thinking basiert auf der Arbeit von Designern. So werden früh Prototypen entwickelt und Erkenntnisse abgeleitet. Der iterative Prozess des Design Thinkings besteht in der Regel aus sechs Schritten:

1. Verstehen: Im ersten Schritt geht es darum, das Problem zu verstehen und eine geeignete Fragestellung zu formulieren. So werden die Herausforderungen und Ziele des Projekts festgelegt.

2. Beobachten: Danach folgt eine intensive Recherche und Feldbeobachtung. Für das Projekt werden dadurch wichtige Erkenntnisse gewonnen – und die Rahmenbedingungen des Status Quo definiert.

3. Point-of-View: In der nächsten Phase werden die Beobachtungen operationalisiert und auf einen einzelnen, prototypischen Nutzer angewendet. Seine Bedürfnisse werden auf eine klar definierte Brainstorming-Frage heruntergebrochen.

4. Ideenfindung: An dieser Stelle findet sich der Kern von Design Thinking: das Brainstorming. Ziel ist es, unterschiedliche Konzepte zu entwickeln und zu visualisieren.

5. Prototyping: Statt langer Entwicklungszyklen beginnt zeitnah die Fertigung aufwandsarmer Prototypen zum Testen und Veranschaulichen der Ideen. Somit können die Ansätze bereits frühzeitig mit der Zielgruppe entwickelt und an ihr getestet werden.

6. Verfeinerung: Die Prototypen liefern wichtige Einsichten über die Funktionalität und das Kundenverhalten. Diese Erkenntnisse helfen, das Konzept weiter zu verbessern und solange zu verfeinern, bis ein optimales, nutzerorientiertes Produkt entstanden ist. Dieses Vorgehen lässt sich auf alle bisherigen Schritte beziehen.

Neben dem formalen Aufbau des iterativen Prozesses eignen sich die folgenden praktischen Tipps zur Leitung eines Design Thinking Workshops:

  • Arbeite visuell.
  • Fördere verrückte Ideen und stelle Kritik zurück.
  • Baue auf den Ideen anderer auf.
  • Bringe Personen aus verschiedenen beruflichen Disziplinen, aber auch mit kulturellen, nationalen, Alters- und Geschlechtsunterschieden zusammen.
  • Wechsle die Position und dadurch auch die Sichtweise: Arbeiten im Stehen und Schreiben auf Whiteboards. Auch mobile Raumkonzepte gehören zum Design Thinking.

Fehlerkultur und Neugier-Management anpacken

Um eine innovative Unternehmenskultur zu etablieren, sollten Führungskräfte zwei weitere Schlüsselthemen anpacken: Fehlerkultur und Neugier-Management. Mitarbeiter brauchen ein ganzheitliches Denken und den Freiraum, eigene Ideen einzubringen und weiterzutreiben. Die Freiheit, Fehler zu machen, gehört dazu. Empowerment spielt eine zentrale Rolle dabei, Mitarbeiter zu fördern und aus Fehlern zu lernen. Ein wichtiger Faktor für Neugier-Management ist die Bereitschaft bei Mitarbeitern zu lebenslangem Lernen. Neugierige Mitarbeiter haben die Fähigkeit zu vernetztem Denken, das für Unternehmen heute eine Schlüsselressource darstellt. Schließlich sind die Erfindungen der Zukunft sogenannte Cross-Innovationen. Eine innovative Unternehmenskultur lebt davon, dass Veränderungen als Chance wahrgenommen werden – und vom Manager vorgelebt werden. Damit Unternehmen in Zukunft kontinuierlich Innovationen in der VUCA-Welt schaffen können.

Der Autor

Daniel Konrad ist Seniorberater bei der Kommunikationsberatung JP│KOM in Frankfurt. Seine Schwerpunkte sind Unternehmenskommunikation, Compliance-Kommunikation und Digitale Transformation. Seit Jahren publiziert er regelmäßig in Fachzeitschriften, schreibt für verschiedene Blogs und hält Vorträge.

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Nützliches CO2 für Gewächshäuser und die Chemische Industrie

1. Nutzung des CO2 durch Photosynthese     

Die Photosynthese ist die natürliche Erzeugung von energiereichen Biomolekülen aus energieärmeren Stoffen mithilfe von Lichtenergie. Sie wird von Pflanzen, Algen und einigen Bakterien betrieben. Bei diesem biochemischen Vorgang wird zunächst mit Hilfe des lichtabsorbierenden Farbstoffes ( Chlorophyll) Lichtenergie in chemische Energie umgewandelt. Diese wird dann unter anderem zum Aufbau energiereicher organischer Verbindungen – sehr oft Kohlenhydrate (Summenformel CH2O) genutzt. Die Gesamtreaktion der Photosynthese mit Wasser als Reduktionsmittel kann durch die folgende allgemeine, vereinfachte Summengleichung formuliert werden:

C O 2 + 2 H 2 A   → L i c h t < C H 2 O > +   2 A + H 2 O {\displaystyle \mathrm {CO_{2}+2\;H_{2}A\ {\xrightarrow {Licht}}{}<\!CH_{2}O\!>+\ 2\;A+H_{2}O} }      CO2 + H2O   =  <CH2O> + O2.        Reaktion unter Einfluß von Licht  oder:

           6 CO2 + 6 H2O = C6H12O6 + 6 O2    + 2870 KJ/mol

Oder in Worten:

 Aus Kohlenstoffdioxid und Wasser entsteht – durch Energiezufuhr (Licht; Chlorophyll) – Traubenzucker (Glucose) - C6H12O6  und Sauerstoff. 3)

Alle Algen und grünen Landpflanzen verwenden ausschließlich Wasser (H2O) als Reduktionsmittel.  Der im Wasser gebundenen Sauerstoff wird als Oxidationsprodukt des Wassers bei der sogenannten oxygenen Photosynthese als  molekularer Sauerstoff (O2) freigesetzt. Der gesamte in der Erdatmosphäre und Hydrosphäre vorkommende Sauerstoff wird durch oxygene Photosynthese gebildet.

2. CO2-Inventar in der Atmosphäre 2)

Auf der Erde gibt etwa 75 Billiarden (=Millionen Milliarden) Tonnen Kohlenstoff.            99,8 % davon befindet sich im Gestein, fast alles als Karbonate im Kalkstein.                        Weiterer Kohlenstoff befindet sich in fossilen Brennstoffen( Kohle, Erdöl, Erdgas):         4.100 Mrd. t  Kohlenstoff.                                                                                                                       Im Wasser: 38.000  Mrd. t Kohlenstoff    = 0,05 % des gesamten Vorkommens                       Im Boden: 1.580 Mrd. t Kohlenstoff  = 0,002 % des gesamten Vorkommens.                                          In Lebewesen: 800 Mrd. t Kohlenstoff = 0,001 % des gesamten Vorkommens.                         In der Luft:  820 Mrd: t Kohlenstoff = 0,001 % des gesamten Vorkommens.

In der Atmosphäre sind somit insgesamt etwa 3.000 Mrd. t CO2 enthalten.

3. Wirkungsgrad  und Produktivität der Photosynthese.3)

  • Die für die Synthese von einem Mol Glucose benötigte Lichtenergie beträgt je nach Wellenlänge zwischen 1430 kJ (Blau) und 8064 kJ (Rot)
  • Die Freie Reaktionsenthalpie für die Bildung von Glucose aus CO2 und H2O beträgt unter Standardbedingungen 2862 kJ/mol.
  • Das ergibt einen Wirkungsgrad von 20,0 Prozent für blaues und 35,5 Prozent für rotes Licht.

gesamte Erde        Fläche 0,51 x 1015 m2        80  x 109 t pro Jahr (100 %)

 

 

davon Ozeane       Fläche 0,36 x 1015 m2             28  x 109 t pro Jahr (35,4 %)

 

 

davon Land            Fläche 0,15 x 1015 m2        52 x 109 t pro Jahr (64,6 %)             

4. Anwendung von CO2 in Gewächshäusern 4)

Der normale CO2-Gehalt der Luft von 320 bis 360 vpm CO2 stellt für viele Pflanzen keinen optimalen Wert für die Photosynthese dar. Als für die Pflanzen optimale Werte werden CO2-Konzentrationen zwischen 600 bis 1600 vpm CO2 angegeben. Gemüsepflanzen verlangen tendenziell etwas höherer Werte als Zierpflanzen [

Sofern für die jeweilige Kultur keine Angaben zu optimalen CO2-Konzentrationen vorhanden sind, wird als Faustzahl ein Wert von 600 vpm CO2 angegeben, mit dem der Gärtner zunächst beginnen sollte. Begrenzt wird die maximal einstellbare CO2-Konzentration auch durch die maximale Konzentration am Arbeitsplatz, die zum Schutz der Arbeitskräfte eingehalten werden muss. Diese liegt bei 5000 vpm CO2.

5.Großtechnische Anwendung von CO2 in  Gewächshäusern 5,6)

5.1. Raffinerie- CO2 für 550 Gewächshäuser in den Niederlanden 5,)

CO2CCCO2 für Gewächshäuser: 350.000 t CO2 strömen in den Niederlanden von der Shell-

ÖlraffÖlRaffinerie bei Rotterdam über eine 85 km lange Transport-Pipeline und ein 300 km            langesVlanges Verteilungsnetz an mehr als 550 Gewächshäuser. CO2 wird für die Photosynthese der

Pflanzeder Pflanzen benötigt. Mit dem CO2 wird das Wachstum von Tomaten, Gurken und Salaten gefördert.

1.C5.O2

1.CO5.25.2. Luther-Tomate Wittenberg 6)

Im Jahre 2014  entstand in Wittenberg eine einzigartige Komposition – die Luther-Tomate. Die      Idee, die  Idee,die  Gewächshäuser direkt neben die SKW Stickstoffwerke Piesteritz zu platzieren,       entstammt einem effizienten Gedanken: Bei der Produktion im Werk entstehen wichtige      Abfallprodukte, wie CO2 und Wärme, die sonst ungenutzt  in die Umwelt abgeschieden werden würden können  jetzt genutzt werden.. Diese werden über Pipelines zu den Gewächshäusern               transportiert. Ende des Jahres 2013  wurden fast 600.000 Tomatenstauden gepflanzt. /

6. Beispiele für die CO2-Nutzung in der Chemischen Industrie 

 

6.1. Harnstoffsynthese: 7)

2 Stufen – Reaktion:  2 NH3 + CO2   =  NH2- CO-NH+H2O  (Harnstoff + Wasser)

Die industrielle Produktion von Harnstoff in einem Hochdruckverfahren geht auf Carl  Bosch und Wilhelm Meiser zurück. Die BASF nahm 1922 die erste Produktionsanlage in Betrieb, bei der sich in einem Hochdruckreaktor im ersten Schritt bei 150 bar aus Ammoniak und Kohlenstoffdioxid in einer mit −117 kJ/mol exothermen Reaktion Ammoniumcarbamat (NH4CO2NH2) bildete, das in einer endothermen Reaktion mit +15,5 kJ/mol weiter zu Harnstoff und Wasser reagiert.

Eine industrielle Verwendungsmöglichkeit von Harnstoff ist die Herstellung von Melamin, das z. B. mit Formaldehyd zu Kunstharzen verarbeitet wird, und von Harnstoff-Formaldehyd-Harzen (Harnstoffharz, so genannte UF-Harze), die z. B. zur Produktion von Spanplatten eingesetzt werden. Harnstoff ist ein viel genutzter Stickstoffdünger und Ausgangsstoff für die chemische Industrie, etwa für die Herstellung von Harnstoffharzen, die als Klebstoff, zur Imprägnierung oder Isolierung eingesetzt werden. Harnstoff dient als Grundlage für die Synthese von Barbitursäure, Koffein, Hydrazin und weiteren Chemikalien.                                                                                                                                         Mit einem Produktionsvolumen von etwa 200 Millionen Tonnen pro Jahr ist Harnstoff eine der meisthergestellten Chemikalien.

6.2.  Salicylsäure 8)9)

Durch Umsetzung von CO2 mit Natrium-Phenolat wird mit der Kolbe-Schmitt-Reaktion Salicylsäure gewonnen.[

       Salicylsäure

 

Durch Umsetzung von Salicylsäure mit Essigsäureanhydrid wird Aspirin erhalten.

        Aspirin                                                                           

Salicylsäure dient zur Herstellung von Farb- und Riechstoffen und der Acetylsalicylsäure (ASS, besser bekannt unter dem Markennamen Aspirin), die als schmerzstillender, entzündungshemmender und gerinnungshemmender Arzneistoff Verwendung findet.

6.3. Methanol   aus Synthesegas10)

Die Dampfreformierung von Erdgas und die partielle Oxydation sind  der Hauptlieferant für Synthesegas (CO,CO2 + H2 ).In Nordamerika und Europa wird meist Erdgas als Rohmaterial genutzt, in China und Südafrika basiert die Synthesegasherstellung auf Kohle oder Braunkohle. 2005 hat China 5,4 Millionen Tonnen Methanol erzeugt, davon 65 % oder 3,5 Millionen Tonnen auf Kohle basierend. Für die Bildung von Methanol aus Synthesegas können die folgenden Gleichungen formuliert werden:

CO + 2 H2  = CH3OH     und      CO2 + 3 H2  = CH3OH + H2O  C O 2 + 3 H 2 ⇌   C H 3 O H + H 2 O ;   Δ H ( 300 K ) = − 49 , 5 k J / m o l {\displaystyle \ \mathrm {CO} _{2}+3\;\mathrm {H} _{2}\rightleftharpoons \ \mathrm {CH} _{3}\mathrm {OH} +\mathrm {H} _{2}\mathrm {O} ;\ \Delta H(300\;\mathrm {K} )=-49{,}5\;\mathrm {kJ} /\mathrm {mol} }  SHAPE  \* MERGEFORMAT

Wegen ökonomischer Vorteile bei niedrigen Synthesedrücken und niedrigen Temperaturen wird Methanol größtenteils im Niederdruck-Verfahren produziert.

Methanol hat einen großen Anwendungsbereich.. Mit 45 Millionen Tonnen Jahresproduktion (Stand: 2008) ist Methanol eine der meisthergestellten organischen Chemikalien. In der chemischen Industrie dient es insbesondere als Ausgangsstoff bei der Produktion von Formaldehyd (HCHO), Ameisensäure (HCOOH) und Essigsäure. (CH3COOH) Methanol und seine Folgeprodukte werden neben der stofflichen Verwendung auch als Energieträger eingesetzt. Mit der Technologie Methanol to Gasoline wird aus Methanol Kraftstoff. Methanol wird auch bei der Synthese von Biodiesel und dem Anti-Klopfschutzmittel  MTBE (Methyl-t butylether, hergestellt aus Methanol + Isobuten) benötigt. In Brennstoffzellen kann Methanol als Wasserstofflieferant dienen.

6.4. Carbon2Chem von Evonik 11)

Evonik zusammen mit mit 7 Partnern aus Industrie , Wissenschaft und Forschung  wollen 20 Mio. t CO2 aus der Stahlbranche wirtschaftlich nutzbar machen für  Dünger , Kraft- und Kunststoffe. Evonik bringt seine Katalysekompetenz in das Projekt ein, das vom Bundeswirtschaftsministerium mit über 60 Mio € gefördert wird.

6.5. Klimagas CO2 wird zu Weichschaum 12)13)

In Dormagen wurde eine Anlage der Firma Covestro  in Betrieb genommen, die rund 20 Gew.% CO2 aus Abgasen des Chemieparkes in ein Vorprodukt von Polyurethan-Weichschaum einbaut. Die 15 Mio € teure Prototyp-Anlage ist für  5000t Polyöl pro Jahr ausgelegt. Bereits 2010 hat das Bundesforschungsministerium ein Projekt mit 4,5 Mio € gefördert  für die Nutzung von CO2 aus dem Rauchgas der Braunkohlekraftwerke.. Im Innovationszentrum beim Braunkohlekraftwerk Niederaußem  betreibt RWE eine Pilotanlage zur CO2-Wäsche ,die das Kohlendioxid aus dem Rauchgas abtrennt. 

Mit diesen Ausführungen ist dargelegt,  daß die Verteufelung von CO2 als Klimagas falsch und eine Lüge ist. COist vielmehr ein wichtiger Rohstoff für die Pflanzen, die Landwirtschaft und auch für die Chemie . Deshalb ist es zu begrüßen, daß es jetzt mehrere Initiativen zur CO2-Anwendung mit staatlicher Unterstützung gibt.

Literatur

1.https://de.wikipedia.org/wiki/Photosynthese 

2.http://www.oekosystem-erde.de/html/kohlenstoffkreislauf.html 

3. http://.chemie.de/lexikon/Photosynthese.html 

4.www.hortipendium.de/CO2-Düngung  Nov.2013

5. www.the-linde-     group.com/de/clean_technology/clean_technology_portfolio/co2_applications/greenhouse_supply/index.html

6.http://wittenberg-gemuese.de/unternehmen/  

7. https://de.wikipedia.org/wiki/Harnstoff#Herstellung

8. https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid#Verwendung

9.  https://de.wikipedia.org/wiki/Salicyls%C3%A4ure#Eigenschaften_und_Verwendung

10.. https://de.wikipedia.org/wiki/Methanol                                                                                                                                                       

11.Zeitschrift Folio (Evonik) Sept.2016, S.7

12.. Klimagas CO2 wird zu Weichschaum VDI-Nachr. 17.6.2016, S.16

13 www.rwe.com Pressemitteilung 15.9.2010..


15 Nov 22:28

Islamismus: "Die Religion ist nur ein Vorwand"

by ZEIT ONLINE: Zeitgeschehen -
Innenminister Thomas de Maizière hat die radikal-salafistische Organisation Die wahre Religion verboten. Bundesweit wurden 200 Wohnungen und Büros durchsucht.
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Vodafone legt in allen Bereichen zu

Vodafone Deutschland legt weiter gute Zahlen vorVodafone leidet unter dem Brexit-Votum - in Deutschland kann der Konzern allerdings gute Zahlen vorweisen: In allen Geschäfts­bereichen gewann Vodafone Marktanteile hinzu.
15 Nov 19:10

Surface Studio and new Surface Book certified to run Siemens NX engineering software

by Dan Thorp-Lancaster

It looks like both the new Surface Studio and Surface Book with Performance Base will be a good fit for engineers.

15 Nov 19:09

Samsung's new 960 Pro SSD family offers super fast storage from another world

by Rich Edmonds

Samsung has brought to market a new generation of M.2 SSD solutions. The new 960 Evo and Pro families offer a variety of capacity configurations, as well as multiple price points for different budgets. Regardless as to which you go for, you will be paying quite the number of pennies to take advantage of this new storage technology.

15 Nov 19:09

Third-party alarm apps will soon be able to break through quiet hours

by Dan Thorp-Lancaster

If you rely on a third-party alarm app on your phone to wake you up, there's a big tweak coming in the Windows 10 Creators Update that should make working around the "Quiet Hours" setting much easier.

15 Nov 19:09

Wecker-Apps von Drittanbietern können bald Ruhezeiten umgehen

by Albert Jelica

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Microsoft hat mit Windows 10 Mobile eine neue Wecker-App ins System implementiert und dieser etwas mehr Funktionalität gegeben. Dennoch ist diese alles andere als umfangreich und so tummeln sich im Windows Store einige sehr gute Alternativen.

Wer eine solche Drittanbieter-App verwendet, um täglich rechtzeitig aufzuwachen, muss nachts jedoch auf eine praktische Funktion verzichten und zwar die Ruhezeiten. Dieses Feature verhindert, dass ihr durch Anrufe oder Benachrichtigungen anderer Art gestört werdet, wenn es gerade nicht passt. Zu diesen anderen Benachrichtigungen gehören derzeit allerdings sämtliche Apps, was Nutzer bereits seit längerer Zeit stört. Entsprechend viel Feedback gibt es von Entwicklern und Nutzern an Microsoft und das Unternehmen hat es erhört. Etwas peinlich ist es dennoch, dass eine solche Ausnahme für Wecker-Apps nicht von Anfang an implementiert wurde.

Wie im Windows Phone Developer Feedback-Forum von einem Admin, sprich Microsoft-Mitarbeiter angekündigt wurde, kommt dieses Feature mit dem Creators Update für Windows 10 Mobile. Anwendungen, die bereits entsprechende Benachrichtigungen für Wecker verwenden, müssen nicht zusätzlich optimiert werden und können ab Build 14972 oder höher die Ruhezeiten ignorieren. Windows Insider im Fast Ring dürfen aktuell die Windows 10 Build 14965 testen und daher ist ein Release der 14972+ Version für die kommenden Tage absehbar.

Welche Neuerungen sonst noch unter der Haube stecken, hat Microsoft bislang nicht verraten, aber es dürften eine ganze Menge Verbesserungen dieser Art enthalten sein.


via WindowsCentral / Quelle: Microsoft

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15 Nov 19:09

WhatsApp-Update für Windows Phone bringt zahlreiche neue Features

by Albert Jelica

whatsapp-beta-videoanrufe

Die Facebook-Tochter WhatsApp hat eine größere Aktualisierung für die Windows Phone-Version der eigenen App veröffentlicht, welche die Version auf 2.16.288 anhebt und einige größere Neuerungen mit sich bringt. Nutzern der WhatsApp Beta dürften diese bereits bekannt sein.

Bildbearbeitung

whatsapp-beta-bildbearbeitung-foto-editor

Das Update bringt eine deutlich umfangreichere Bildbearbeitung mit sich. Beim Versenden eines Fotos könnt ihr nun Texte auf Bilder hinzufügen und frei platzieren. Ähnlich sieht es mit Smileys aus. Eure Kreativität könnt ihr mit dem Stift-Button nun freien Lauf lassen und mit einer frei wählbaren Farbe auf das Bild kritzeln. Wichtige Dinge lassen sich damit auch ganz gut hervorheben. Weiterhin lassen sich Bilder natürlich auch zurechtschneiden und drehen. Die Bildbearbeitung wird gerne mal mit der von Snapchat verglichen.

Videoanrufe

Daneben wurden Videoanrufe implementiert, welche ebenfalls bereits in der Beta-Version vorhanden waren. Das Feature wird gleichzeitig für iOS, Android und Windows Phone ausgerollt, wofür WhatsApp großes Lob zusteht. Die Videoanrufe selbst sind nicht wirklich gut umgesetzt, weder die Sound-, noch die Videoqualität konnte uns in einem ersten Test überzeugen. Die Latenz ist sehr hoch, das Bild abgehakt und die Soundqualität einfach schlecht.  Hier muss WhatsApp dringend nachbessern.

Interface

Ebenfalls im Update enthalten, ist eine wichtigere Änderung am Aussehen der App. Und zwar wurde die seit der Windows Phone 7-Version vorhandene „alle“-Pivot entfernt, wo sämtliche Kontakte aus dem Adressbuch gelistet waren. Außerdem werden nun drei große Emoji nicht mehr in der ganz großen Nachrichtenblase angezeigt.

Unter dem folgenden Link könnt ihr WhatsApp aus dem Windows Store herunterladen und das Update einspielen, sollte dies nicht bereits automatisch geschehen sein.

Wie findet ihr die Neuerungen?

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15 Nov 16:25

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: Verdacht auf Manipulationen bei Organspenden

by ZEIT ONLINE: Wissen -
Hamburger Ärzte sollen Daten von Patienten falsch angegeben haben, damit diese schneller ein Spenderorgan bekommen. Die betroffene Klinik weist die Vorwürfe zurück.
15 Nov 16:24

Introducing the Microsoft Flow Partner program and Six new services

Microsoft Flow now has a certified partner program to make connections, and take advantage of different company’s talents and experience with Microsoft Flow around the world. We are also releasing six new services this week: Asana, Campfire, EasyRedmine, JIRA, Redmine, and Vimeo.