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30 Nov 12:03

New-DlpComplianceRule usage / example

by Jos

I was messing around a little with Office 365 Compliance settings using Powershell, as I’d like to configure a large number of tenants with certain Data Loss Prevention (DLP) rules based on sensitive data in Sharepoint Online, Onedrive for Business and  Exchange Online.

I then noticed that it wasn’t possible to use New-DlpComplianceRule in conjunction with predefined or custom sensitive data types, my code + error:

New-DlpComplianceRule -Name "SocialSecurityRule" -Policy "JosLTest" -ContentContainsSensitiveInformatio
n @{Name="Credit Card Number"; minCount="2"} -BlockAccess $True
The value specified in sensitive information is invalid.
+ CategoryInfo : NotSpecified: (:) [New-DlpComplianceRule], InvalidContentC...mationException
+ FullyQualifiedErrorId : [Server=DB5EUR01WS007,RequestId=4a19a0bd-abea-4e06-9dc1-47fc35be9d63,TimeStamp=16-11-201
6 12:02:24] [FailureCategory=Cmdlet-InvalidContentContainsSensitiveInformationException] D7D004DA,Microsoft.Office
.CompliancePolicy.Tasks.NewDlpComplianceRule
+ PSComputerName : eur01b.ps.compliance.protection.outlook.com

Fun thing is, this is actually exactly as Technet shows how it should be done.

So I called support, apparently this is a bug. So, for now, if you want to create a DLP compliance policy and rule, follow this example:

Create the policy:

New-DlpCompliancePolicy -Name "Test Policy by Jos" -Comment "TestPolicy" -SharePointLocation All -OneDriveLocation All -ExchangeLocation All -Mode Enable

Get all DLP rule sensitive data types:

Get-DlpSensitiveInformationType

Use the GUID of the information type when you create your rule:

New-DlpComplianceRule -Name "Test Rule by Jos" -Policy "Test Policy by Jos" -ContentContainsSensitiveInformatio
n @{Name="50842eb7-edc8-4019-85dd-5a5c1f2bb085"; minCount="2"} -BlockAccess $True

 

 

17 Nov 11:12

CCU-2 Firmware V2.25.15 verfügbar [Update#2]

by HomeMatic-INSIDE
Seit gestern liegt auf dem eQ-3 Server ein neues Firmware-Update in der Version 2.25.15 für die CCU-2 zum Download bereit. Schwerpunkt dieses Updates liegt offensichtlich in der Integration weiterer Homematic-IP Geräte. Erwähnenswert sei an dieser Stelle aber die Integration von OSRAM-Lightify sowie ein Easy-Mode für rudimentäre Lamellenverstellung der Funk-Rolladenaktoren. Zudem korrigiert dieses Update einige Fehler im Bereich Klima und Rollladensteuerung. Weitere Details sind dem nachfolgenden Changelog zu entnehmen.

Changelog

Erweiterungen / Verbesserungen
  • Integration OSRAM-Lightify
  • WTH mit Fw >= 1.6 verhält sich nun wie ein WTH-2 (anlernen an HmIP-FALXXX möglich)
  • Integration HmIP-PDT
  • Integration PSM für PE, UK, IT, CH
  • Integration HmIP-STH
  • Integration HmIP-STHD
  • Integration HM-LC-Ja1PBU-FM (Jalousieaktor mit Lamellensteuerung)
  • Anzeige des Endes des Urlaubsmodus für HmIP eTRV, eTRV2, WTH u. WTH-2
  • Integration HM-Sec-RHS-2 (Funk-Fenster-Drehgriffkontakt)
  • Integration Hm-MOD-EM-8Bit (8-Bit Funk-Sendemodul)
  • Integration HM-LC-Dim1T-DR
  • Integrtion HmIP-MIOB
  • Integration HmIP-FAL (FAL-24-6, FAL-24-10, FAL-230-6, FAL-230-10)
  • Integration HmIP-BDT
  • Integration HmIP-FSM/FSM16
  • Integration HmIP-ASIR (Innensirene)
  • Integration HmIP-SMO(-A) (Bewegungsmelder, Außen)
  • Integration HmIP-RC8 (Fernbedienung, 8-Kanal)
  • Integration HmIP-WRC6 (Wandtaster, 6-fach)
  • Integration HmIP-SRH (Fenstergriffsensor)
  • Integration HmIP-BSM (Schaltaktor für Markenschalter, mit Leistungsmessung)
  • Easymode für rudimentäre Lamellenverstellung der Funk-Rollladenaktoren ergänzt
Fehlerbehebungen
  • Die Hysterese der Temperatur war bei direkten Verknüpfungen zwischen Wandthermostaten und Aktoren als Zweipunktreglung nur noch auf ganze Grad einstellbar. Nun sind 0.1 Grad-Schritte möglich.
  • Bei Rolladenaktoren ließ sich beim Level kein Wert mit Nachkommastelle eingeben.
  • Das Verhalten des Profils „Gewünschte Temperatur“ eines HmIP-WTH bei direktenVerknüpfungen ist je nach verwendeter Firmware u. U. leicht unterschiedlich. Die Profilbeschreibung der jeweiligen Firmwareversion wurde angepasst.
  • Bei der Erstellung einer direkten Verknüpfung zwischen einer HmIP-Fernbedienung und eines HmIP-Wandthermostaten, fehlte bei dem Profil MANU die Möglichkeit, die gewünschte Temperatur einzustellen.
Update #1 (18.11.2016):

Mittlerweile wurde bereits die Version 2.25.14 mit folgendem Changelog nachgelegt:
  • HmIP - Nutzung von Kanälen des Types KEY_TRANSMITTER (Fernbedienungen) innerhalb des Wenn-Zweiges ermöglichen.
  • HmIP-ASIR - Ausblenden des Kanals 1, da hier keine Funktion
  • Fehler beim Rückspielen eines CCU2-Backups behoben.
Update #2 (23.11.2016):

Und schwups ist schon die Version 2.25.15 mit folgendem Changelog am Start:
  • Problem bei Verwendung von System variablen innerhalb von Programmen behoben
  • Ein gewähltes Profil für einen Rolladenaktor wurde unter Umständen überschrieben
17 Nov 11:11

Windows 10 Photos app adds inking and new filters for everyone on PC

by Dan Thorp-Lancaster

A fresh update is rolling out to the Windows 10 Photos app for PC users, bringing along inking support and more.

17 Nov 11:11

Warum München der Hitzekollaps droht

by Peter T. Schmidt
München - München stehen heiße Zeiten bevor: Der Klimawandel wird den Stadtbewohnern mehr Hitze bescheren, als ihnen lieb ist. Die Verwaltung steht vor einem Dilemma: Viele Maßnahmen, die der Aufheizung entgegenwirken, vertragen sich nicht mit ehrgeizigen Wohnungsbau-Zielen.
17 Nov 11:11

Microsoft announces the next version SQL Server for Windows and Linux

17 Nov 11:09

20 Jahre ICQ: Uh-Oh, ich kann mich nicht trennen

by ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl
Vor 20 Jahren erschien mit ICQ einer der erfolgreichsten Chatdienste. Es veränderte das Kommunikationsverhalten einer Generation – auch das unseres Autors.
17 Nov 11:09

Microsoft announces Visual Studio 2017 RC and Visual Studio for Mac

by Dan Thorp-Lancaster

During its Connect developer conference, Microsoft took to the stage to officially announce both the Visual Studio 2017 Release Candidate and Visual Studio for Mac.

17 Nov 11:08

Recht durchsetzen, auch bei sich selbst

by Udo Vetter

Die WAZ berichtet aus dem Amtsgericht Essen über Verfahren, in denen Übergriffe auf Polizeibeamte angeklagt sind. Herausgreifen will ich das in der Reportage geschilderte Verhalten der zuständigen Richterin:

Die Richterin unterbricht sein letztes Wort, steht ohne eine Sekunde innerer Beratungspause zum Urteil auf: Fünf Monate Haft mit Bewährung, 120 Stunden Sozialarbeit. „Es ist nicht immer einfach, das Recht durchzusetzen“, sagt sie.

Was für ein Glück für die Vorsitzende, dass der Angeklagte aus Kostengründen keinen Anwalt dabei hatte. Den Angeklagten beim letzten Wort zu unterbrechen oder ihm dieses gar zu entziehen, ist nämlich nicht gerade die feine Art. Der Angeklagte hat das Recht, als letzter vor der Urteilsverkündung zu sprechen. Und er ist keineswegs verpflichtet, dies nur zu Themen zu tun, welche die Richterin für ihr Urteil zu brauchen meint.

Dem Angeklagten das letzte Wort ohne sachlichen Grund (zum Beispiel Missbrauch durch endlose Ausführungen) nicht vollständig zu gewähren, ist nicht nur unhöflich. Es ist auch ein Rechtsverstoß durch die Richterin. So was kann zu einem erfolgreichen Befangenheitsantrag führen. Oder zu einer erfolgreichen Revision gegen das Urteil. Wobei Revisionen aus diesem Grund regelmäßig begründet sind (weil man ja nicht weiß, ob der Angeklagte noch etwas gesagt hätte, das zu einem Freispruch oder einem milderen Urteil geführt hätte).

Bei der Richterin handelt es sich übrigens um Margrit Lichtinghagen. Die frühere Staatsanwältin ist mit der Verhaftung des Ex-Postchefs Klaus Zumwinkel zu Ruhm gelangt. Schon als Strafverfolgerin in Bochum war sie kein einfacher Zeitgenosse. Auf ihrer neuen Stelle am Amtsgericht ist es mit ihr nicht einfacher geworden, wie ich selbst aus diversen Verfahren weiß.

„Es ist nicht immer einfach, das Recht durchzusetzen“, soll Frau Lichtinghagen am Ende der Verhandlung gesagt haben. Eine ganz wichtige Voraussetzung für dieses Anliegen ist es nach meiner Meinung, sich erst mal selbst ans Recht zu halten. Das fängt durchaus im Kleinen an.

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17 Nov 11:08

A "HoloLens" for everyone; Microsoft is democratizing HoloLens tech

by Jason Ward

When Microsoft introduced the untethered holographic computer that is the HoloLens nearly two years ago, everybody wanted one.

Of course, at the time no one could get one. The hardware was unfinished, and the tools in Windows Holographic, a new component of Windows 10, which would allow developers to build holographic apps had yet to be to be released.

But even then I knew that HoloLens and Windows Holographic would have a profound impact on Microsoft and the future of personal computing. Developer's adoption of the platform and manufacturer partnerships for HoloLens-like wearable computers are core to Microsoft's vision. Microsoft fellow Alex Kipman explains:

…Windows has always been built with an ecosystem of partners. Throughout our history, we have brought new attributes to Windows that empower not only developers but also our device makers to unleash their creativity to the world. Windows Holographic was created from the ground up with that same heritage in mind.

As partners have emulated the Surface with affordable 2-in-1s, Microsoft's goal is to foster an explosion of untethered wearable holographic computers for everyone!

17 Nov 11:07

Der Klimaschutzplan 2050 für Marrakesch: Ich bitte dich, komm sei so gut, mach meine heile Welt kaputt, Teil 2

Bild rechts: Screenshot der Mitverfasser am „Klimaschutzplan 2050 der Deutschen Zivilgesellschaft“
EIKE: Lässt Frau Merkel ihre Umweltministerin hängen? Barbara Hendricks reitet ein totes Pferd

Bisher von Frau Merkel vorbehaltlos unterstützt und damit lange nicht angreifbar, wurde von Frau Hendricks ein Klimaschutzplan vorangetrieben, der mit seiner Realitätsferne selbst den homöopathischen Gedankenrest der Berliner Koalition in Rage brachte und (erst) ganz zum Schluss in einzelnen Ministerien zu Protesten führte, weshalb er etwas zurechtgestutzt werden musste.
Mit diesem Plan reist Frau Hendricks nun zur Konferenz der Klima-Society nach Marrakesch um der dort versammelten Meute an Empfängerländern zukünftiger Ausgleichszahlungen und einer schier unübersehbaren Masse ebenfalls daran partizipierender NGOs das geforderte Futter zu geben.

Die Industrie meint, den Gewinner im Klimakampf zu kennen

Unsere „Intelligenz“ macht sich solche Gedanken nicht. Ihr ist es viel wichtiger, in der Schlacht auf der richtigen Seite zu stehen und positioniert sich deshalb früh genug und konsequent für die Zeit nach dem Sieg im Klimawandel-Endkampf. Dafür hält man schon mal einen Strategievortrag auf dem Grünen Parteitag und outet sich vorsichtshalber als grüner Vordenker:
Frankfurter Allgemeine, 13.11.2016: [3] Daimler-Chef Zetsche verteidigt sich bei Grünen-Parteitag
Zetsche bekannte sich in seiner Rede zu den vereinbarten Klimaschutzzielen und betonte Übereinstimmungen mit den Forderungen des Grünen-Vorstands. „Die Grünen sagen, dass die Automobilindustrie nur überleben wird, wenn sie ein emissionsfreies Fahrzeug entwickelt. Das sehe ich genauso“, sagte Zetsche zu den Delegierten.
Zu den von Herrn Zetsche neuerdings bei Auftritten so geliebten Turnschuhen und dem auf Jugendlich getrimmtes Outfit fehlt nur noch, dass er beginnt Marathon zu laufen um sich dann auf einen Parteiposten zu bewerben.

Einem Teil der „restlichen Industrie“ kann es allerdings ebenfalls nicht schnell genug gehen. Schließlich will man am planmäßigen Untergang möglichst planbar verdienen.

Süddeutsche Zeitung, 7. November 2016: Unternehmen fordern mehr Klimaschutz
Der Aufruf der Unternehmer dagegen stellt nun die Chancen in den Vordergrund. So brauche es für die einzelnen Wirtschaftsbereiche, etwa Verkehr, Industrie, Landwirtschaft und den Baubereich, jeweils klare Klimaziele.

Opposition verbleibt alleine dem Bürger

Nachdenken bleibt somit alleine dem Bürger vorbehalten. Das soll nicht heißen, dass andere nicht ebenfalls für ihn denken. Es ist aber fraglich, ob diese Gedanken und die daraus folgenden Vorschläge in seinem Sinn sind:
EIKE: Rosige E-Mobil Zukunft? Ein Bericht von 2050 aus dem Ministerium für Energiezuteilung und Mangelwirtschaft
EIKE: Aufwand vs. Ertrag – Die Kosten und Nutzen der Energiewende

Wer Wohlstand fördert, ist nicht humanistisch und beutet aus

Weshalb „der Bürger“ auch mit der „humanistischen Intelligenz“ bzw. einer „Deutschen Zivilgesellschaft“ kollidiert, welche eine Ökodiktatur – wie auch die GRÜNEN - begeistert nicht nur herbeisehnt, sondern vehement fordert mit der lapidaren Begründung:
[4] Das Jahr 2015 war erneut das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Extremwetterereignisse nehmen zu und weltweit sind Menschen in sehr unterschiedlicher Intensität bereits heute von den Folgen des Klimawandels betroffen.

Klima-Allianz Deutschland: [4] Klimaschutzplan 2050 der Deutschen Zivilgesellschaft:
ZENTRALE FORDERUNGEN
Die im kommenden Klimaschutzplan 2050 enthaltene Orientierung an einer Temperaturobergrenze von bisher „unter 2 Grad“ muss nachgeschärft werden auf „deutlich unter 2 Grad und möglichst 1,5 Grad“ in Anlehnung an die Ergebnisse von Paris
Die Energiewende muss konsequent, sozial gerecht und naturverträglich vorangetrieben werden. Anstatt den Ausbau der erneuerbaren Energien drastisch zu deckeln, wie bei der aktuellen EEG-Reform vorgesehen, müssen die Anstrengungen deutlich erhöht werden.
Energieeinsparung und Energieeffizienz müssen zu einer tragenden Säule der Energiewende werden. Eine Reduktion der Treibhausgasemissionen bis spätestens 2050 um mindestens 95 Prozent ist nur möglich, wenn der Energieverbrauch mindestens halbiert wird. Dafür braucht es verbindliche Effizienz- und absolute Einsparziele für alle Sektoren, zum Beispiel in Form eines Effizienzgesetzes.
Zentrale Voraussetzung für die Dekarbonisierung der Energiewirtschaft ist, dass die Bundesregierung noch in dieser eingeleitet und bis spätestens 2035 abgeschlossen werden, wobei ein Großteil der Kohlekraftwerke schon deutlich früher vom Netz gehen muss.
Der Ausstoß an Klimagasen aus der Landwirtschaft muss bis 2050 um 60 Prozent reduziert werden. ... Darüber hinaus ist eine gesamtgesellschaftliche Reduktion des Konsums tierischer Produkte notwendig.
Wir brauchen eine ökologische Verkehrswende mit dem Ziel einer Dekarbonisierung bis spätestens 2050
Sämtliche umweltschädlichen Subventionen müssen abgeschafft und die Verschmutzung der Atmosphäre mit einem starken Preis belegt werden. Die externen Kosten nicht nachhaltiger Wirtschaftsaktivitäten müssen vollständig internalisiert werden. Eine transformative Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) muss in allen formalen, nonformalen und informellen Bildungssystemen strukturell verankert werden, damit die Bevölkerung befähigt wird, sich politisch und strukturverändernd für eine klimafreundliche Gesellschaft zu engagieren und partizipativ mitzugestalten. Die Verankerung von BNE und Klimaschutz in allen Lehrplänen und Prüfungsordnungen sowie in Aus-, Weiter- und Fortbildungsangeboten für Lehrende ist hierfür notwendig.

Diese „Intelligenz“ ist fest davon überzeugt, dass unsere Armut erforderlich ist, um den Globus überleben zulassen.

Im Artikel „Kirche und Klimawandel“ wurde diese (oft von beamteten Professoren in kirchlichen Institutionen) herbeigewünschte Armut bereits aufgezeigt:
(Auszug) Armut wird auch Europa retten:
Ziel: Einen globalen Wohlstand etwa auf dem Niveau von Chile bzw. Slowenien
Wohl wenigen der brav Kirchensteuer zahlenden Bürger werden die befreiungstheologischen Aussagen und Ziele bekannt sein, welch zur Lösung des Klimawandelproblems inzwischen seitens der Kirche vertreten werden. Neben dem, dass Herr Prof. Edenhofer vom PIK als Vertreter der „großen Transformation“ aktiv als Berater der Kirche zum Klimawandel beteiligt ist, auch Fundamentalisten in der Kirche wie H. P. Gensichen, immerhin Gründungskurator der Deutschen Bundesstiftung Umwelt schwärmen davon und arbeitet an einer Befreiungstheologie für den (zu reichen) Norden der Welt. In dieser geht es nicht mehr um die Befreiung des Südens aus der (südlichen) Armut, sondern um den Abschied des Nordens daraus in den „Reichtum“ durch südliche Armut.
Hans-Peter Gensichen (Gründungskurator der Deutschen Bundesstiftung Umwelt), Armut wird uns retten:
These 5 (Arme leben zukunftsfähig): Die Seligkeit der Armen und Randexistenzen – ArmSeligkeit – holt die Zukunft des Reiches Gottes in die gesellschaftliche Gegenwart. Das gegenwärtige Leben der Armen ist zukunftsfähig und zukunftsträchtig.
These 10 (Ein gemeinsamer Wohlstand): Südliche Theorie der Befreiung aus der Armut und Nördliche Theorie der Befreiung zur Armut und aus dem Reichtum heraus sind verwandt, allerdings über Kreuz. Eine akzeptierte und gestaltete Süd-Nord-Annäherung der Entwicklungsniveaus drückt diese Verwandtschaft aus: Eine dortige Befreiung aus der Armut und eine hiesige Befreiung in die Armut haben ein gemeinsames Ziel: Einen globalen Wohlstand etwa auf dem Niveau von Chile bzw. Slowenien.

Der Politikwissenschaftler Schiffer-Nasserie, Dozent an der Evangelischen Hochschule Bonn sagte es ebenfalls in einem am vom 18.10.2016 veröffentlichten Zeitungsinterview der „nordbayerischen Nachrichten“: „Die weltweite Zerstörung gehört dazu“
Gibt es etwas, was man als Einzelner tun kann?
Schiffer-Nasserie: ...Vom Standpunkt der Bundesbürger wäre ein erster Ansatz dass sie mehr an sich denken und für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen hier bei uns kämpfen. Das führt nicht nur automatisch zu höheren Beiträgen in die Sozialversicherungen.
Es schadet auch der Konkurrenzfähigkeit der Deutschen Wirtschaft – und wenn diese weniger konkurrenzfähig ist, zerstört sie auch die Lebensgrundlagen in Entwicklungsländern nicht mehr so sehr.

Anstatt nachzudenken, ist es immer einfacher Bomben zu werfen

Im Nahen Osten kann man die Ergebnisse sehen. Nirgends hat es wie vorhergesagt funktioniert, dass danach aus dem Staub „blühende Gärten“ auferstehen. Und beim Klimakampf verhält es sich nicht anders. Der aktuelle Parteitag der GRÜNEN bestätigt dies. Eine Politologin versicherte: „Es geht nicht nur um den Klimaschutz, sondern um einen Spitzenplatz bei der wirtschaftlichen Erneuerung. Deutschland fällt rapide zurück“, womit sie sicher recht, aber bestimmt keine Einsicht hat: Mit Windmühlen und Solarpaneelen bleibt man auf dem Weltmarkt niemals ein Technologieführer und fällt notgedrungen rapide zurück und Fahrrad-Schnellstraßen werden Verkehrsprobleme der Zukunft nicht lösen.

Homepage Bündnis 90 7 Die Grünen – Information zum Parteitag: BDK 2016
Um die Folgen der Klimakrise beherrschbar zu halten, brauchen wir jetzt mutige Politik für mehr Klimaschutz. Der grüne Parteitag fordert deshalb, dass ab 2030 nur noch abgasfreie Autos zugelassen werden und wir den Kohleausstieg bis 2025 umsetzen. So wollen wir die Energie- und Verkehrswende einleiten.
2016 wird das heißeste jemals gemessene Jahr. Wir brauchen jetzt mutige Visionen, damit wir unseren Planeten für uns und unsere Kinder lebenswert erhalten können. Der grüne Parteitag hat mit seinem
Beschluss “Energiewende retten, Verkehrswende einleiten” die Weichen gestellt, damit das gelingt.
Neben der Verkehrswende müssen wir auch die Energiewende retten, um die Folgen der Klimakrise beherrschbar zu halten. Doch die Große Koalition hält bislang am Klimakiller Kohle fest und bremst beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Gastrednerin Regine Günther vom WWF
(Anmerkung: Studium: Politische Wissenschaft und Geschichte, Leiterin des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik der Umweltstiftung WWF-Deutschland). forderte zu entschlossenem Handeln auf und warnte: “Es geht nicht nur um den Klimaschutz, sondern um einen Spitzenplatz bei der wirtschaftlichen Erneuerung. Deutschland fällt rapide zurück.”
Die grünen Delegierten setzten diese Forderung direkt um: Anstelle der Forderung des grünen Bundesvorstands, den Kohleausstieg bis 2035 umzusetzen, beschlossen die grünen eine noch mutigere Zielsetzung aus:
Bis 2025 soll Deutschland vollständig aus der Kohlekraft aussteigen.

Das sind einschneidende Beschlüsse - welche nur noch von denen der SPD überboten wurden:
SPD-Ministerium von Frau Hendricks, Klimaschutzplan 2050: Vom Jahr 2030 an sollen Autos ohne Benzin und Diesel fahren, alte und neue Häuser besser gedämmt und Gas- und Ölheizungen für Neubauten verboten werden.
Hinweis: Aktuell beträgt der Anteil Gas- und Ölheizungen in Deutschland 75 % (Quelle: bdew: Studie zum Heizungsmarkt 07. Dezember 2015). Eine bezahlbare Ersatztechnologie dieser Größenordnung ist auch in 15 Jahren nicht in Sicht.

Allerdings, wenn über etwas wenig Ahnung vorhanden ist, lässt es sich auch leicht verbieten:
Deutsches EnergieRohstoff-Zentrum Technologien für das Nach-Erdölzeitalter, computergestützte telefonische Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid mittels einer für Deutschland bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe im Zeitraum von 24.10.2014 bis 20.11.2014.

Ergebnis: Die deutsche Bevölkerung ist unzureichend über die fundamentale Aufteilung des Strommix informiert. Dadurch sind Fehleinschätzungen sowohl hinsichtlich der negativen und positiven Konsequenzen, als auch hinsichtlich der Substituierbarkeit der Braun- und Steinkohle als Energieträger wahrscheinlich.
Ergebnis: Der Anteil des Energierohstoffs Kohle am deutschen Strommix wird durch die deutsche Bevölkerung weiterhin stark unterschätzt. Ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger scheint sich der derzeitigen Bedeutung der Kohle für die Energieversorgung Deutschlands nicht bewusst

Dabei ist der Anteil Deutschlands am weltweiten Kohleverbrauch sehr gering. Ganze Industriezweige und die Energieversorgung deshalb aufs Spiel zu setzen bleibt einfach hirnrissig.

Daten (Quelle: WIKIPEDIA):
Weltweiter Gesamtverbrauch Kohle: 8.175 Mio. t / pa
Verbrauch Deutschland: 240 Mio. t (3% des Weltverbrauchs)

Was richtig ist weiß doch jeder, das braucht man nicht zu hinterfragen

Schon oft wurde es angesprochen: Immer wenn die Lösung eines Weltproblems angeblich mit wenigen Worten erklärt werden konnte, war die Lösung falsch. Häufig scheiterte sie kurz danach, oder sie wurde auf den „Sankt-Nimmerleinstag“ weit weg in die Zukunft verschoben.
Die Welt ist nicht so einfach, wie es sich die „Gutmenschen“ wünschen. Beim CO2 ist es nicht anders. Trotzdem „vertrauen“ viele gottesfürchtig den von Menschen programmierten Simulationen des Weltuntergangs, als ob fehlendes Wissen über den Weg durch Computer zu Wahrheiten würde.

Bei einer realistisch angenommenen CO2-Sensitivität fällt der ganze Klimawandel aus

EIKE, M. Limburg: Die „Berechnung“ der noch zulässigen CO2 Menge, die in die „Deponie“ (O. Edenhofer“) Atmosphäre entlassen werden darf, beruht auf der Annahme einer viel zu hohen „Equlibrium Climate Sensitivity“ (ECS). Das ist die Erwärmung die - wenn man an die CO2 Treibhaus-Hypothese glaubt- sich (irgendwann in ferner Zukunft, nämlich bei Erreichen des neuen Gleichgewichtszustandes) einstellt, wenn sich die CO2 Konzentration verdoppelt. In diesem Fall von 280 ppm „vorindustriell“ auf 560 ppm. Daraus leitet sich unter bestimmten Annahmen die „noch zulässige“ Emissionsmenge ab, die zum Erreichen der 1,5° noch emittiert werden darf. Das IPCC bzw. die Kollegen um Schellnhuber und Cie, rechnen dabei mit 3°C pro Verdopplung.
Das Problem dabei ist, diese Zahl ist völlig falsch, was das IPCC auch - wenn auch nur in einer Fußnote- zugibt. 
Schaut man in die Literatur, in der dieser ECS Wert bestimmt wird, dann kennt dieser nur eine Richtung: steil nach unten. Inzwischen ist er deutlich unter 1 °C gelandet. Irgendwo zwischen 0,2 und 0,6 °C. 
Setzt man diesen Wert ein, um die „zulässigen“ Emissionen bzw. die Zeit die "uns noch bleibt" zu berechnen, dann schnellt diese Zahl steil nach oben. irgendwo auf 430 bis 1100 Jahre. Und das auch nur, wenn man vergisst, dass dann bereits die gesamten bekannten und vermuteten Reserven an fossilen Brennstoffen mehrmals verbrannt werden müssen. 

Eigentlich eine Unmöglichkeit, aber das interessiert in Marrakesch niemanden. Dort wird weitergemacht, weil ja das Ziel - eine große Transformation herbeizuführen - nur dank extremer Bedrohung erreicht werden kann. 
Und die bietet eben dieser Unsinn, vom baldigen Erreichen des 1,5 oder 2 °Zieles, perfekt. Und wenn es nicht so bald klappt, dann klappt zumindest das Einsammeln von 100 Mrd. $  ab 2020, die umverteilt werden können, was viel Macht und Einfluss verspricht. 
Da kann man sich gerne über geltende Naturgesetze hinweg setzen, es lohnt sich immer. 

Deutschland emittiert (noch) knapp 900 Mio t CO2 pro Jahr. China hat gerade angekündigt, bis 2020 200 GW an Kohlekraftwerken zusätzlich zu bauen. Die werden rd. 900 Mio t CO2 pro Jahr emitieren. Update 17.11.16: Genauerer Berechnungen zeigen, und je nachdem ob es Srein- oder Braunkohle-Krafwerke sein werden, sind es zwischen 1300 bis 1600 Mio t. pa. (Mit Dank an Leser Dr. Rasim für diese Korrektur) Wenn Deutschland sich dann - dank Klimaschutzplan- industriell abgeschafft hat, wird es -außer den Deutschen- nicht mal einer merken, Das Klima schon mal gar nicht.

 

 

Quellen

[1] Süddeutsche Zeitung, 11. November 2016: Klimawandel Der Klimaschutzplan der Bundesregierung ist ein missratenes Signal
http://www.sueddeutsche.de/politik/klimawandel-der-klimaschutzplan-der-bundesregierung-ist-ein-missratenes-signal-1.3245738

[2] ZEIT ONLINE, 11. November 2016: Regierung einigt sich auf Klimaschutzplan
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-11/klimakonferenz-marrakesch-klimaschutzplan-bundesregierung-einigung-angela-merkel-sigmar-gabriel-barbara-hendricks

[3] Frankfurter Allgemeine, 13.11.2016: Daimler-Chef Zetsche verteidigt sich bei Grünen-Parteitag
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/delegiertenkonferenz-daimler-chef-zetsche-verteidigt-sich-bei-gruenen-parteitag-14525696.html

[4] Klima-Allianz Deutschland: Klimaschutzplan 2050 der Deutschen Zivilgesellschaft
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/energie/160420_bund_klima_energie_klimaschutzplan.pdf

17 Nov 11:07

How to display last sign-in information during logon on Windows 10

by Mauro Huculak

Keep tabs of successful and unsuccessful sign-in interactions by displaying the previous sign-in information during logon on Windows 10.

Windows 10 comes with a lot of security features to keep your account and data safe from prying eyes. You get features like your standard password protection, two-factor authentication when using a Microsoft account, and you can even use a PIN as a secondary method of authentication, which you can make very hard to crack, just to name a few.

However, even with all the security features that the operating system has to offer, if you're sharing your PC or you're in a place where other people may have physical access to your device, there is not an easy way to tell if someone gained access to your computer.

Fortunately, on Windows 10 using a local account, you can view if someone successfully signed in to your PC (and failed attempts), which can help to determine if you need to yell at someone for trying to access your PC without authorization and if you have to reinforce your device security.

17 Nov 11:07

General availability: Azure Functions

The Azure Functions experience is generally available, including the consumption compute model (formerly called "dynamic compute").
17 Nov 11:06

Mission Improbable: Hardening Android for Security and Privacy

17 Nov 11:06

.NET Framework – What's New in C# 7.0

17 Nov 11:06

Bundesnetzagentur: VPN-Anbieter müssen keine Vorratsdaten speichern

Die Bundesnetzagentur weiß manchmal selbst nicht genau, welche Telekommunikationsprovider Vorratsdaten speichern müssen. Für bestimmte Anbieter gelten die Anforderungen jedoch nicht. (Vorratsdatenspeicherung, Datenschutz)
17 Nov 11:06

Fuck the Bubble: So bringst du deine Filterblase zum Platzen

by Daniel Hüfner

Die Filterblase hat Trump zum US-Präsidenten verholfen, sagen Experten. Tatsächlich wächst der Einfluss von Algorithmen auf die politische Meinungsbildung enorm. So kannst du dich schützen.

Hätte die Filterblase ein Gesicht, sie würde wohl aussehen wie Donald Trump. Kaum jemand steht so sinnbildlich für den Begriff wie der kürzlich gewählte, designierte US-Präsident. Vorher hatten die wenigsten wirklich an einen Wahlsieg des Milliardärs geglaubt. Im Gegenteil: In den sozialen Netzwerken ergoss sich monatelang Hohn und Spott über Trump, Skandal folgte auf Skandal, vermeintlich repräsentative Wählerumfragen räumten dem Republikaner bestenfalls Außenseiterchancen ein. Am Ende schließlich der Paukenschlag: Trump gewann. Wie konnte das passieren?

Die Antwort schwebt in der Filterblase

Die Antwort hat vor allem mit der Filterblase zu tun, darin waren sich Medien wie etwa die WAZ oder Süddeutsche Zeitung in den Tagen nach der Wahl schnell einig. Erdacht wurde der Begriff der Filterblase ursprünglich von dem US-Amerikaner Eli Pariser. In seinem 2011 veröffentlichten Buch „Filter Bubble: Wie wir im Internet entmündigt werden“ warnt der Internetaktivist vor der Einengung vorhandener Informationsspektren durch die von Webseiten und sozialen Netzwerken genutzten Suchalgorithmen, Sortiermöglichkeiten und Personalisierungen. Konträre Meinungen von anderen Medien oder Freunden fallen so – und entgegen der Logik des freien Internets – häufig unter den Tisch. Filterblasen, also virtuelle Blasen von Gleichgesinnten, entstehen. Einflüsse auf die Meinungsbildung, die verstärkende Spaltung politischer Lager und zuvor nicht geglaubte Wahlergebnisse sind die Folge.

Mark Zuckerberg glaubt nicht an die Existenz einer Facebook-Filterblase. (Foto: dpa)
Mark Zuckerberg glaubt nicht an die Existenz einer Facebook-Filterblase. (Foto: dpa)

Zwar will etwa Mark Zuckerberg davon nichts wissen. Auch sieht Facebook diesen Effekt mit Verweis auf eine Studie widerlegt. So kam eine Untersuchung von rund zehn Millionen Mitgliedern zu dem Ergebnis, dass Entscheidungen der Nutzer selbst sich viel stärker darauf auswirken, welche Arten von politischer Information sie auf Facebook zu sehen bekommen, als der Sortier-Algorithmus des Netzwerks. Allerdings: Die an der Studie beteiligten Forscher arbeiteten allesamt für Facebook. Von Unabhängigkeit konnte also keine Rede sein. Zudem gibt es sehr wohl Hinweise darauf, dass Facebook Echokammern erzeugt, wie beispielsweise ein Vergleich verschiedener Facebook-Feeds zeigt, den das Wall Street Journal vorgenommen hat.

„Auch Parteien liken, die man selbst nicht wählt“

Auch Saskia Sell, Kommunikationswissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin, sieht die politische Meinungsbildung durch Netzkonzerne zunehmend beeinflusst. „Das stimmt insofern, als dass sie Netzinhalte zugänglich machen und strukturieren (Google als Suchmaschine) und Plattformen für jene zur Verfügung stellen, die sich politisch äußern und mit Gleichgesinnten vernetzen (Facebook oder Youtube)“, sagt Sell im Gespräch mit t3n.de. Sell sieht aber vor allem die Nutzer in der Pflicht: „Wenn per Brief zu einem Bankraub aufgerufen wird, wird nicht der Postbote für den Briefinhalt verantwortlich gemacht“. In erster Linie seien daher die Nutzer selbst für die „inhaltliche Ausgestaltung der Kommunikationsräume“ verantwortlich. Sie rät dazu, Inhalte auch innerhalb der Filterblase stets zu hinterfragen und gegebenenfalls nachzurecherchieren. Doch was lässt sich sonst noch tun?

Nutze andere Suchmaschinen als Google

Keine Google-Suche ist gleich. Abhängig von den Algorithmen und den Personalisierungseinstellungen bekommen Nutzer immer Suchergebnisse angezeigt, die zu ihren vorherigen Eingaben oder angelegten Profilen passen. Natürlich lässt sich diese Praxis in den Einstellungen teilweise einschränken, empfehlenswerter ist aber die Nutzung alternative Suchmaschinen. Anbieter wie Duckduckgo oder Cliqz aus Deutschland versprechen ein vollständig anonymisiertes Suchverhalten.

Suche und finde neutrale Inhalte mit Unbubble

Die Metasuchmaschine von Unbubble geht sogar noch einen Schritt weiter. Wie der Name schon andeutet, durchsucht Unbubble als Mittel gegen den Filterblasen-Effekt viele andere Suchmaschinen auf einen Schlag, um daraus nach eigenen Angaben neutrale Informationen zu extrahieren. Unbubble-Nutzer sollen so besser informiert und vor Manipulation bewahrt werden. Ideal für eine Gelegenheitssuche.

Verhindere Tracking durch Add-Ons wie Ghostery

Nicht nur in Suchmaschinen wird getrackt. Auch auf Webseiten sorgen im Hintergrund werkelnde Tracking-Mechanismen dafür, dass beständig Daten über das Surfverhalten des Nutzers gesammelt werden. Das beeinflusst vielerorts auch die Inhalte, die Nutzer zu sehen bekommen. Verhindern lässt sich dies durch Add-ons wie Ghostery, das unter anderem auch das Tracking bei Facebook stark einschränkt. Ohnehin sollten Nutzer darauf achten, regelmäßig ihre Browserhistorie sowie die Cookies zu löschen.

Richte dir Newstral als Startseite ein

Warum nur dem Online-Auftritt einer einzigen Tageszeitung einen Besuch abstatten? Kommunikationswissenschaftlerin Sell empfiehlt, sich als Mittel gegen den Filterblasen-Effekt die Website newstral.com als Startseite einzurichten. „Sie gibt einen Überblick über alle Schlagzeilen quer durch alle politischen Ausrichtungen journalistischer Medien und seit einiger Zeit ergänzend auch Verlinkungen zu Beiträgen aus der Blogosphäre, die die Perspektive nochmal erweitern.“

Folge auch Parteien, die du nicht wählst

Die auch in Deutschland zu beobachtende Spaltung der Gesellschaft hat auch mit der stark gewachsenen Präsenz politischer Parteien wie beispielsweise der AfD auf Facebook zu tun. Sell rät Nutzern zur Diversifizierung: „Alle Parteien sind heute auf Facebook vertreten - warum nur den Feed von der einen Partei durch ein Like abonnieren, die ich eh immer wähle? Warum nicht allen zuhören und ihre Haltungen mal gegenüberstellen?“

Lösche die Interessen, die Facebook über dich gespeichert hat

Den Filterblasen-Effekt kann auch mindern, wer in den Privatsphäre-Einstellungen von Facebook aufräumt. So lassen sich beispielsweise diverse Informationen wie gespeicherte Interessen und Aktivitäten, die die Anzeige von Werbung und des Newsfeeds beeinflussen, mit wenigen Klicks löschen.

Folge Facebook-Freunden, die du längst vergessen hast

Über die Jahre dürfte wohl jeder Nutzer zahlreichen Facebook-Freunden aus Desinteresse das Abonnement gekündigt haben. Tja, Willkommen in der Filterblase. Besonders vor dem Hintergrund diversifizierter Meinungen kann es sich jedoch lohnen, die Kündigungen gelegentlich zu überdenken. Über die Newsfeed-Einstellungen bei Facebook lassen sich alle Kontakte manuell über den Reiter „Verbinde dich erneut mit Personen, die du nicht mehr abonniert hast“ verwalten.

17 Nov 11:05

Hylas 2: Satelliteninternet mit 30 MBit/s und Ausstiegsgarantie

Satelliteninternet mit einer relativ hohen Downloadrate bietet Filiago bundesweit an. Der Upload und die Drosselung bleiben der Schwachpunkt. Neu ist ein Sonderkündigungsrecht, wenn eine gleiche oder höhere Downloadrate geboten wird. (Satelliteninternet, Telekommunikation)
17 Nov 11:00

Erpressungs-Trojaner Ransoc soll Social-Media-Accounts ausspionieren

Erpressungs-Trojaner Ransoc

Sicherheitsforschern zufolge droht Ransoc damit, persönliche Daten zu veröffentlichen. Dafür soll er eine individuelle Erpresserbotschaft mit privaten Bildern und Informationen bauen.

16 Nov 23:26

Psychologie: Mit diesen Tricks beruhigen Sie wütende Menschen

by ZEIT ONLINE: Gesellschaft - Manuel Bogner
Wie soll man mit aufgebrachten Kunden oder schreienden Kollegen umgehen? Zurückpöbeln lässt die Situation meist eskalieren. Diese Tipps beruhigen wütende Menschen.
16 Nov 23:26

Browser Locker: Ransomware späht Social-Media-Profile aus

Ein neue Ransomware durchsucht die Festplatten der Nutzer nach Hinweisen, um eine individuelle Erpressungsbotschaft zu generieren. Auch auf dem Gerät hinterlegte Social-Media-Profile werden genutzt, um Nutzer zur Zahlung zu bewegen. (Ransomware, Virus)
16 Nov 23:26

"Europa in der Falle": Der Euro war ein Fehler

by ZEIT ONLINE: Literatur - Thomas Assheuer
Ein endloses Sündenregister: In seinem brillanten Buch "Europa in der Falle" rechnet der Politikwissenschaftler Claus Offe mit der EU ab.
16 Nov 23:26

Bizarre Erfolgsmeldung aus Brandenburg

by Udo Vetter

Reichlich bizarr kommt nach meinem Empfinden eine Pressemeldung daher, mit der sich Staatsanwaltschaft und die Potsdamer Polizei der „weitestgehenden Aufklärung“ eines Verbrechens rühmen. Es geht um die Tötung einer 16-Jährigen, die im Jahr 1993 auf dem Weg zu einem Jugendtreff in Bad Belzig spurlos verschwunden war. Erst im Jahr 2000 wurden Leichenreste verscharrt auf einem verwilderten Grundstück nahe des Jugendtreffs gefunden. Die 16-Jährige war erschlagen worden. Doch auch der Leichenfund führte nicht zur Ermittlung eines Täters.

Zwar gab es früh einen Anfangsverdacht, dass zwei damals 13- und 14-Jährige das Mädchen erschlagen haben könnten. Aber selbst nach dem Leichenfund war ein Tatnachweis laut Polizei nicht möglich. Im Jahre 2012 rollte die Mordkommission des LKA Brandenburg den Fall nach eigenen Angaben noch einmal auf. Dabei soll umfassend ermittelt worden sein – ohne Ergebnis. Einen Tatnachweis konnten die Beamten nicht liefern.

Im Jahr 2016 starb dann der zur Tatzeit 14-Jährige. Nach seinem Tod meldeten sich Angehörige und Bekannte. Sie sagten aus, der 14-Jährige habe von einer Tatbeteiligung gesprochen. Außerdem habe er den 13-Jährigen als Mittäter belastet. Der noch lebende Verdächtige wurde daraufhin an seinem neuen Wohnort in Österreich ermittelt.

Als Beschuldigten wollten ihn die Beamten gar nicht vernehmen, sondern nur als Zeugen. Grund: Mit 13 Jahren war der Mann seinerzeit strafunmündig (§ 19 StGB). Selbst wenn er an der Tötung beteiligt gewesen wäre, könnte er dafür nicht bestraft werden. Bei seiner Befragung hat der Mann die Tatbeteiligung seines damaligen Freundes „zumindest nicht bestritten“, heißt es in der Pressemitteilung. Zu seiner Beteiligung wollte er nach Angaben der Polizei erst etwas sagen, nachdem er mit seiner Familie gesprochen hatte.

Zu einer weiteren Zeugenvernehmung kam es jedoch nicht mehr. Drei Tage später wurde der Mann tot aufgefunden; die Polizei sieht „sichere Anhaltspunkte“ für eine Selbsttötung.

Bei dem Sachstand frage ich mich: Wo ist sie denn, die „weitestgehende Aufklärung“ des Falles? Können die Ermittler den Angehörigen nun tatsächlich sagen, was sich im Jahr 1993 zugetragen hat? Was die beiden jungen Männer tatsächlich getan haben und was sie bewegt hat? Und was nicht? Sind der Tod und der Selbstmord sowie die offenbar eher vagen Angabe der Angehörigen sowie des damals 13-Jährigen tatsächlich tragfähige Belege dafür, dass es die beiden wirklich waren? Und wenn ja, waren sie es wirklich allein?

Für mich klingt das eher nach einem Fall, der heute noch jede Menge Fragezeichen verdient. Auch was die Polizeiarbeit betrifft. Zum Beispiel der Umstand, dass eine in der Nähe des Tatorts verscharrte Leiche trotz einer riesigen Suche zunächst nicht gefunden wurde. Oder die Frage, wieso es auch bei den neu aufgerollten Ermittlungen trotz verbesserter technischer Möglichkeiten nicht gelang, den Verdacht, der sich durch die zwei Tode nun zweifellos verdichtet hat, schon weit früher justiziabel zu machen – und die Aufklärung nicht der „Eigeninitiative“ der mutmaßlichen Täter zu überlassen.

Aber es ist halt Geschmackssache, was man unter „weitestgehend“ versteht.

Ergänzende Infos aus diesem RBB-Bericht

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