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08 Nov 15:11

Sheep View 360: Schafe übernehmen Google Street View

Auf den Färöern gibt es wenige Menschen, aber viele Schafe und vor allem unzugängliche Ecken. Nun sind Schafe für Google Street View mit Kameras ausgerüstet worden und die Inseln sind online. (Google Street View, Google)
08 Nov 14:53

Jamaika-Koalition: FDP will vollständigen Soli-Abbau nicht sofort

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Nach den Grünen zeigen sich auch die Liberalen kompromissbereit. Wichtig sei, dass der Soli bis zum Ende der Wahlperiode abgeschafft werde, sagte Generalsekretärin Beer.
08 Nov 14:53

Paradise Papers: Banken sollen mit illegalen Online-Kasinos Geschäfte gemacht haben

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Aus den Paradise Papers soll hervorgehen, dass mehrere deutsche Banken Geld für Online-Glücksspiele angenommen haben. Laut Experten könnte es sich um Geldwäsche handeln.
08 Nov 14:52

Klaus Bsirske: Ver.di fordert Mindestgrenze für Pflegepersonal

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Die Personalsituation im Pflegebereich sei völlig unzureichend, sagt ver.di-Chef Frank Bsirske. Darunter würden sowohl die Patienten als auch die Pflegekräfte leiden.
08 Nov 14:52

Wacom Bamboo Ink im Kurztest: Gutes Zeichengefühl kostet Verarbeitungsqualität

Der Wacom Bamboo Ink kann uns mit seinen gummierten Stiftspitzen wie ein aktueller Surface Pen überzeugen. Das Gute: Er unterstützt die Stiftprotokolle von Microsoft und von Wacom. Das Schlechte: Wir konnten den Stift leider schon beschädigen. Ein Test von Oliver Nickel (Wacom, Eingabegerät)
08 Nov 14:52

Server speed often the biggest issue - and Microsoft is now a 'Cloud' company?

On the whole, I really enjoy using Windows 10 Mobile, which is why AAWP continues to exist and be updated. However, it's not all roses, and there's one thing I've never publicly complained about. Until now. One of the biggest frustrations I have with the operating system has nothing to do with the OS at all and more to do with Microsoft making a complete pigs ear of the software on their servers. Let me explain...

08 Nov 14:51

Prepaid-Tarife: Telefónica mustert die Allnet-Flatrate aus

Telefónica bietet neue Prepaid-Tarife an, die eine höhere Internetgeschwindigkeit erhalten. Auf die bisherige Datenautomatik wird verzichtet und die O2-Allnet-Flatrate für Prepaid-Kunden verschwindet aus dem Sortiment. (Telefónica, Mobilfunk)
08 Nov 14:51

Marketing für die Generation Z: So klappt's

Die Generation Z rückt als kaufkräftige Zielgruppe immer mehr in den Fokus von Marketern. Doch mit platten Slogans und Werbeversprechen sind die Nachfolger der Millennials längst nicht mehr zu ködern.

Wer ist überhaupt die Generation Z?

Je nach Auslegung bezeichnet man die Jahrgänge 1995 bis 2010 als die Generation Z. Durch ihren selbstverständlichen Gebrauch von digitalen Technologien seit dem Kindesalter fehlt ihnen oft das Bewusstsein, zwischen klassischen und modernen Medien zu unterscheiden. So wird es ihnen zumindest nachgesagt. Überspitzt ausgedrückt sind sie die erste Generation, die noch nie einen Tag ohne Internet oder Smartphone verbracht hat bzw. verbringen musste. Ebenso wie die Bezeichnung Generation Y ist Generation Z kein demografischer, sondern ein soziologischer Begriff. Er schließt lediglich gebildete junge Menschen aus finanziell soliden Verhältnissen ein.

Ereignisse und Prozesse wie der Arabische Frühling, die Weltwirtschaftskrise ab 2007, Wikileaks, Klimawandel, Globalisierung und Digitalisierung prägen die Lebenswirklichkeit der Generation Z. Sie lebt in einer Welt, die von Unberechenbarkeit geprägt ist und in der sich Informationen rasend schnell verbreiten. Sie erlebt die großen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse im Internet und hat die Möglichkeit, sich jederzeit und überall zu informieren. Das führt zu einer größeren Verunsicherung im Hinblick auf die finanzielle Zukunft, obwohl Mitglieder der Generation Z aus weitestgehend sicheren Verhältnissen stammen. Das ihnen beigebrachte „Anything goes“-Lebensgefühl macht sie pragmatisch-optimistisch. Sie streben nach individuellem Glück und wünschen sich Sicherheit – nicht nur in finanzieller Hinsicht.

Die Instabilität, in der die Generation Z aufgewachsen ist, führt nicht nur zu einer abnehmenden Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber – Workaholics und Burnout sind abschreckende Bespiele – sondern auch gegenüber Marken. Daher müssen Marketing-Strategien für die Generation Z neu gedacht werden.

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Übertreib es nicht

Nichts ist peinlicher als ein Erwachsener, der krampfhaft versucht, jung und cool zu wirken. Wir kennen das Phänomen meistens von übermotivierten Englischreferendaren, Ferienlagerleitern oder „Nenn-mich-nicht-Vati-das-klingt-so-alt“-Vätern. Gleiches gilt für Marken. Wenn diese versuchen, Spracheigenheiten oder Verhaltensweise ihrer Generation-Z-Zielgruppe zu kopieren, wirkt das in den meisten Fällen unauthentisch und peinlich.

Anstatt sich auf gegenwärtigen Jargon zu konzentrieren, müssen Marken auf aktuelle Trends achten, die das Potenzial für Viralität haben. Diese dann auf eine einzigartige und unterhaltsame Weise in die eigenen Strategien zu übertragen, ist ein fast todsicherer Weg, eine echte Verbindung mit der Generation Z aufzubauen.

Wer sich anbiedert, hat gleich verloren. (GIF_ giphy.com)

Schaffe nachvollziehbare Inhalte

Die Generation Z ist „always on“ und daher über relevante Themen bestens informiert. Nicht erst seit Wikileaks ist diese Generation besonders misstrauisch und weniger idealistisch. Sie bevorzugt daher authentische, nachvollziehbare Marketingkampagnen, die ihre Lebenswirklichkeit widerspiegelt, anstatt sie zu idealisieren. Marken wie Abercrombie oder Axe gelten laut einer Studie von Google in der Generation Z als weniger cool, da deren Marketingstrategie an den Präferenzen dieser Generation vorbeigeht. Youtube, Gopro oder Playstation schaffen als Marken hingegen den Anschluss, da sie auf authentische, nicht idealisierende Inhalte setzen.

User-generated Content ist eine sehr gute Möglichkeit, Marken authentisch und mit einem realen Bezug darzustellen, denn diese Inhalte werden von denjenigen produziert, die die Produkte auch nutzen. User-generated Content hilft Marken dabei, schnell Vertrauenswürdigkeit aufzubauen und dient zugleich als sozialer Beweis dafür, dass Werbeversprechen auch gehalten werden.

Tu etwas mit Bedeutung

Klimawandel, Regierungsskandale und Wirtschaftskrisen sind der Generation Z bekannt. Sie hat aber auch erlebt, wie erstmals ein schwarzer Präsident der USA wurde und das ganze Ladenketten Plastikverpackungen weitestgehend aus ihren Regalen verbannen. Die Generation Z weiß, dass große Veränderungen möglich sind und wartet nicht darauf, dass jemand die Welt verändert, sondern will sie selbst verändern. Sie wünscht sich Jobs, die eine Bedeutung haben, und sie kauft bereitwillig Produkte mit einem sozialen oder ökologischen Einfluss. Die Generation Z erwartet jedoch nicht nur von Marken, dass sie etwas von Bedeutung tun, sondern dass sie es auch zeigen.

Marken müssen zeigen, wie sie die Welt verändern – und das funktioniert auch im Kleinen, solange eine authentische Leidenschaft dahintersteht. Fairer Handel, nachhaltige Wirtschaft, umweltschonende Produktion sind Faktoren, die Marketer nicht mehr außer Acht lassen sollten.

Mach deine Marke erlebbar

Mehr noch als die Generation Y legt die Generation Z Wert darauf, Erinnerungen zu sammeln anstatt Produkte. Sie will nicht nur konsumieren, sondern Teilhaben erleben. Und sie will das Erlebte mit anderen teilen. Unternehmen sollten diese Zielgruppe einbeziehen, ihr eine Aufgabe geben und sie zu Markenbotschaftern machen. Eine Kommunikation auf persönlicher, respektvoller Ebene gehört ebenso dazu wie die Möglichkeit der Individualisierung eines Produktes oder eines Services. Die Generation Z möchte sich nicht vorschreiben lassen, was sie zu tun hat, sondern möchte sich entfalten, eigene Vorstellungen entwickeln und dabei ernst genommen werden. Marketer sollten ihrer Generation-Z-Zielgruppe also genau zuhören, sie aktiv zum Engagement bewegen und dafür belohnen.

Um eine Marke erlebbar zu machen, ist die Zusammenarbeit mit Influencern sinnvoll. Diese bringen eine treue Fangemeinde mit, zu denen sie eine enge Beziehung pflegen. Doch nicht nur Social-Media-Stars, auch die Generation Z kann Micro-Influencer stellen, solange Marken ihnen die Möglichkeit dazu geben.

Marketing für die Generation Z ist mehr als bunte GIFs und hübsche Filter

Natürlich gelten für das Generation-Z-Marketing auch ganz banale Faktoren: Video- und Bildinhalte kommen besonders gut an. Dabei ist die Aufmerksamkeitsspanne oft nicht länger als acht Sekunden, weswegen Marketer ihre Botschaft schnell, prägnant und einprägsam auf den Punkt bringen müssen. Außerdem sollten sich Werbetreibende darüber im Klaren sein, dass es nicht ausreicht, auf Facebook präsent zu sein. Snapchat und Instagram sind die bevorzugten Netzwerke, um mit Freunden zu interagieren. Auch Youtube ist als starke Plattform etabliert.

Doch knackiger Videoinhalt auf dem richtigen Kanal allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, was dahintersteht, und dass sich die Generation Z damit identifizieren kann.

08 Nov 14:51

Facebook: Nutzer sollen Rachepornos mit Nacktbildern bekämpfen

Mit einer ungewöhnlichen Methode will Facebook seine Nutzer vor der Veröffentlichung sogenannter Rachepornos schützen: Mitglieder sollen ihre Nacktbilder vorab einschicken. Ob sich das jemand traut? (Facebook, Instant Messenger)
08 Nov 14:50

Berlin: Polizei schließt Unterwanderung durch Clans aus

by ZEIT ONLINE: Zeitgeschehen -
Die Berliner Polizei werde definitiv nicht von kriminellen Familien unterwandert, sagt ihr Präsident. Der Innensenator spricht von fremdenfeindlichen Ressentiments.
08 Nov 14:50

Corephotonics: Israelisches Unternehmen verklagt Apple wegen Dual-Kameras

Die Dual-Kameras im iPhone sollen dem israelischen Unternehmen Corephotonics zufolge auf deren Technologie basieren und entsprechend eine Reihe von Patenten verletzen. Die Firma hat eine Klage gegen Apple eingereicht. (Apple, iPhone)
08 Nov 14:48

WhatsApp-Nachrichten nach mehr als sieben Minuten löschen

Längerer Lösch-Zeitraum für Chat-NachrichtenEs gibt derzeit zwei Methoden, um WhatsApp-Nachrichten auch nach Ablauf von sieben Minuten von den Smartphones aller am Chat Beteiligten zu löschen.
08 Nov 14:48

Facebook integriert Messenger in Unternehmens-Websites

Facebook bietet Shopping-Seiten und anderen Unternehmen bald die Möglichkeit, direkt auf ihrer Website über die Messenger-Plattform mit den Kunden zu chatten.

Facebook: Messenger kann in Firmen-Websites integriert werden

Facebook baut die Messenger-Plattform weiter aus und hat jetzt ein Plugin vorgestellt, mit dem Unternehmen die Chat-Funktion direkt in ihre Website integrieren können. Das sieht dann in etwa so aus wie die Live-Chat-Widgets von Anbietern wie Zendesk oder Userlike: In der rechten unteren Ecke taucht das Messenger-Symbol auf, Besucher können darüber direkten Kontakt zu einem Kundendienstmitarbeiter beziehungsweise einem Chat-Bot aufnehmen.

Facebook integriert den Messenger in Firmen-Websites. (Screenshot: Facebook)

Diese Woche startet Facebook den ersten Test mit Anbietern wie Air France, KLM und Zalando. Unternehmen, die ebenfalls Interesse daran haben, die Funktion auf ihrer Website einzusetzen, können sich über dieses Formular dafür vormerken lassen. Wann genau das Feature für alle interessierten Firmen verfügbar sein wird, lässt Facebook derzeit noch offen.

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Facebook: Weitere Messenger-Neuigkeiten

Neben dem Website-Plugin hat Facebook noch weitere Neuerungen vorgestellt: So gibt es jetzt ein Media-Template, mit dem Firmen Bilder, Videos und GIFs mit einem Call-to-Action (CTA) versehen können. Damit bekommen Unternehmen die Möglichkeit, die versendeten Medieninhalte mit Aktionen – wie einem Share-Button – zu verbinden. Außerdem hat es die Broadcast-API in die offene Beta-Phase geschafft. Mit ihr lassen sich Nachrichten an alle Abonnenten verschicken.

Ebenfalls interessant:

08 Nov 14:48

Fire TV Stick: Amazon kündigt seinen TV-Dongle als „Basic Edition“ ohne Alexa an

Der Fire TV Stick, eines der erfolgreichsten Produkte Amazons, ist in einer neuen Variante erschienen: Der „Fire TV Stick Basic Edition“ besitzt weder Alexa noch Sprachsteuerung, kostet aber mehr.

Fire TV Stick Basic Edition: Neuer TV-Dongle ohne Alexa

Mit dem Fire TV Stick Basic Edition will Amazon offenbar neue Kunden erreichen, nachdem sich der Stick in Ländern, in denen er bereits erhältlich ist, als Bestseller entpuppt hat. In puncto Design oder Hardwareausstattung – er besitzt einen Quad-Core-Prozessor, acht Gigabyte internen Speicher und einen Gigabyte RAM – unterscheidet er sich nicht vom hierzulande erhältlichen Modell mit Alexa.

Der Amazon Fire TV Stick Basic Edition besitzt keine Sprachfernbedienung für Alexa. (Foto: Amazon)

Essenzieller Unterschied ist lediglich der fehlende Support für Amazons Sprachassistenten Alexa und das entsprechende Fehlen einer Fernbedienung mit Mikrofon, um den Assistenten mit Befehlen zu füttern. Stattdessen liegt dem Basic-Edition-Stick eine Fernbedienung ohne Spracheingabe bei.

Hinsichtlich des Content-Angebots unterscheidet sich der Alexa-freie Stick nicht. Außer auf Amazon-Dienste wie Prime Video und Prime Music könnt ihr auch auf Netflix, Youtube, Spotify und weitere Dienste zugreifen und Apps installieren.

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Fire TV Stick Basic Edition: Teurer als Version mit Alexa

Laut der Ankündigung Amazons werde das neue Modell in mehr als einhundert Ländern und Regionen der Welt verfügbar sein – inklusive Kanada, Frankreich, Italien und Spanien. Im deutschen Store wird das Produkt jedoch nicht gelistet, obwohl die Systemsprache Amazon zufolge auch auf Deutsch eingestellt werden könne. Es ist daher davon auszugehen, dass der Stick bei Bedarf nach einem Fire TV Stick ohne Alexa und ohne Mikrofon auch aus dem angrenzenden Ausland bestellt werden könnte. Zurzeit zeigen die Amazon-Stores in Spanien, Italien und Frankreich jedoch an, dass das Produkt (noch) nicht nach Deutschland versandt werden könne.

Amazons Fire TV Stick Basic Edition kann in über 100 Ländern erstanden werden. (Foto: Amazon)

Der Grund für einen Import ist ohnehin fraglich, denn der Stick ist 20 Euro teurer als das hierzulande angebotene Modell. Statt 39,99 Euro (Provisions-Link) verlangt Amazon 59,99 Euro für die Basic Edition. Der geringere Preis des Alexa-Modells lässt sich angesichts der weitgehenden Baugleichheit zur Basic-Edition nur damit erklären, dass Amazon die Version mit Sprachassistent quersubventioniert. Der Sprachassistent ist für den E-Händler ein immens wichtiges Produkt geworden, allerdings muss er noch weiter trainiert und verbessert werden. Hierfür werden Daten benötigt: Je mehr Menschen den Dienst nutzen, desto besser wird er. Genauso verhält es sich auch mit dem Google Assistant, Apples Siri und Samsungs Bixby.

Zum Weiterlesen: 

Hinweis: Wir haben in diesem Artikel Provisions-Links – auch Affiliate-Links genannt – verwendet und sie durch „(Provisions-Link)" gekennzeichnet. Erfolgt über diese Links eine Bestellung, erhält t3n.de eine Provision vom Verkäufer, für den Besteller entstehen keine Mehrkosten.

08 Nov 14:48

Wie Design Thinking mit Empathie die Geschäftswelt verändert

Das Konzept des Design Thinking sorgt dafür, dass Nutzwert und Emotionen einander die Hand reichen. Wie das funktioniert und wie ihr davon profitieren könnt, erfahrt ihr in diesem Überblick.

(Foto: ti&m)

Am Anfang steht die Empathie. Design Thinking ist ein menschenorientierter Ansatz, der sich immer auf die Kundenbedürfnisse fokussiert – auch auf solche, die unartikuliert oder unbekannt sind. Ein organisatorischer Fokus auf Design bietet somit einzigartige Möglichkeiten zur Humanisierung von Technologie und zur Entwicklung emotional resonanter Produkte und Dienstleistungen.

Dieser Ansatz ist zu einem grossen Teil die Antwort auf die zunehmende Komplexität moderner Technologien und der modernen Geschäftswelt. Diese Komplexität nimmt viele Formen an: Manchmal steht die Software im Mittelpunkt eines Produktes und muss aus Sicht des Users intuitiv und einfach gestaltet werden. Manchmal ist das Problem, das angepackt werden muss, noch facettenreicher. So ist es um einiges schwieriger, eine funktionierende Kundenplattform für eine Bank zu entwerfen, als zum Beispiel einen Schuh zu designen.

Man könnte ein Dutzend weitere Arten von Komplexität aufführen, mit denen Unternehmen jeden Tag zu kämpfen haben. Was sie jedoch alle gemeinsam haben, ist folgendes: Menschen brauchen Hilfe, um zu verstehen. Interaktionen mit Technologien und anderen komplexen Systemen müssen einfach und intuitiv sein und Spaß machen – zum Beispiel mittels Gamification.

Design Thinking beruht auf fünf Phasen: Verstehen, Definieren, Ideation, Bauen und Testen. Die Reihe von Grundsätzen – die wichtigsten unter ihnen sind Empathie mit dem User, Prototyping und Toleranz für Misserfolg – bilden das beste Tool, das uns zur Schaffung solcher Interaktionen und der Entwicklung einer reaktionsfähigen und flexiblen Organisationskultur zur Verfügung steht.

Fokus auf das emotionale Nutzererlebnis

Wer ein neues Auto kaufen möchte, bekommt vom Hersteller vielleicht ein traditionelles Nutzenversprechen: ein modernes, sicheres und bequemes Hochleistungsfahrzeug. Unternehmen, die Design verstehen, benutzen zusätzlich zu Gebrauchs- und Produktanforderungen jedoch auch eine emotionale Sprache, um eine empathische Beziehung zum Benutzer aufzubauen. Der Fokus liegt auf den positiven Erlebnissen der Nutzer und Geschäftsentscheidungen werden klar darauf ausgerichtet. Versprochen werden also zusätzlich Gefühle: Wenn du dieses Auto kaufst, wirst du dich wohlhabend, luxuriös und mächtig fühlen.

So auch im Finanzbereich: Typischerweise beschränkt sich der Kontakt zum Kunden auf Rechnungs- und Bezahlsysteme, die auf die interne Geschäftsoptimierung und von Managern in der Teppichetage vordefinierten „Kundenanforderungen“ ausgelegt sind. Diese Systeme sind Touchpoints, welche den Eindruck, den ein Kunde vom Unternehmen hat, massgebend beeinflussen. In einer Unternehmenskultur, die auf das Nutzererlebnis fokussiert ist, wären diese Berührungspunkte hingegen auf die Bedürfnisse des Users und nicht auf die interne betriebliche Effizienz ausgerichtet.

(Foto: ti&m)

Mit Prototypen auf Entdeckungsreise und mit Scheitern zum Erfolg

Habt ihr als Unternehmen erst mal die Kunden interviewt und beobachtet, Empathie aufgebaut, Probleme definiert, gebrainstormt und die besten Ideen ausgewählt, wird ein Prototyp entwickelt. Dieser verwandelt die Idee in etwas fühlbares und experimentierbares. Prototypen können dabei je nach Projekt und Aufgabe vielfältige Formen annehmen, wie zum Beispiel Sketches auf Papier, Storyboards, 3D-Prints, Businessmodelle, Symbole oder ganze Apps. Prototypen sind ein erstaunliches Werkzeug, um schnell zu lernen und widersprüchliche Ideen zu lösen. Und: Sie fördern eine gesunde Fehlerkultur.

Design Thinking fördert nicht das Scheitern als solches, es erkennt jedoch die iterative Natur des Designprozesses und versteht, dass Dinge selten auf Anhieb reibungslos funktionieren. Apple wird zum Beispiel für seine Erfolge gefeiert, obwohl das Unternehmen aber auch Flops wie das Newton Tablet oder das Copland Operating System hervorgebracht hat. Schlussendlich wird Versagen aber als Lernprozess betrachtet und als Teilkosten der Innovation akzeptiert. So muss die Unternehmenskultur auch erlauben, dass Mitarbeiter gewisse Risiken eingehen dürfen, ohne gleich das Gesicht zu verlieren oder Konsequenzen befürchten zu müssen.

Design Thinker helfen weiter

Design Thinking verändert also die Geschäftswelt. Willst du agile Denkweisen implementieren und ein Problem aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten? Bist du bereit, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, dabei auch Kontrolle abzugeben und dich einem dynamischen Prozess zu unterziehen? Das Team von ti&m unterstützt dich in deinem Vorhaben, Kundenbedürfnisse zu verstehen und innovative Lösungsansätze zu entwerfen.

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08 Nov 14:48

Amazon Marketplace: Händler warten händeringend auf ihr Geld

Zahlungsstau bei Amazon: Marketplace-Händlern werden aktuell im großen Stil aus technischen Gründen Zahlungen zurückgehalten. Das Krisenmanagement des Konzerns ist wenig befriedigend.

Es müssen schon sehr schwerwiegende technische Probleme sein, die Amazon aktuell daran hindern, seinen Marketplace-Händlern das ihnen zustehende Geld auszuzahlen. Jedenfalls berichten zahlreiche Händler übereinstimmend – erste Meldungen dazu tauchten bereits Anfang November auf – dass sie aktuell nicht für ihre Marketplace-Transaktionen entlohnt werden.

Amazon schuldet Marketplace-Händlern teils fünfstellige Beträge

Dazu muss man wissen: Neben den standardmäßig angewiesenen Zahlungen können Händler auch täglich das ihnen zustehende Geld aus vollendeten Kaufvorgängen anfordern. Gerade Marketplace-Händler mit großen Umsätzen tun dies auch regelmäßig. Sie sind bei Tagesumsätzen im fünfstelligen Bereich darauf angewiesen, dass sie regelmäßig ausgezahlt werden. Schließlich müssen sie ihren Warenfluss sicherstellen und ihre Lieferanten auszahlen.

Doch gerade da hapert es aktuell: „Auszahlung ausstehend“ oder „Auszahlung fehlgeschlagen“ steht da in der entsprechenden Spalte der Seller Central – während die Händler auf glühenden Kohlen sitzen. Amazon selbst hält die Kommunikation so knapp und ausweichend wie möglich, auch wenn die Händler inzwischen Sturm laufen. Weder wird erklärt, bis wann man wieder mit Zahlungen rechnen könne, noch, was der konkrete Grund ist. Und noch etwas ist ungewöhnlich: Normalerweise kommuniziert Amazon nahezu ausschließlich über die Seller Central – in diesem Zusammenhang aber kaum.

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Amazon Marketplace: Einigen Händlern droht Insolvenz

Einige Händler berichten in Online-Foren, dass diese Situation für sie existenzbedrohend werden kann oder bereits ist. Man liest hier oft die pure Angst heraus bei Händlern, die zu einem nicht geringen Teil ihr Geschäft auf Amazon aufbauen und sich auf die eine, den Markt bestimmende Handelsplattform verlassen.

Eher skurril mutet dabei eine Nachricht an, die (man mag es nicht glauben) echt zu sein scheint. So schickte Amazon offenbar an Händler, die sich beschwerten, folgenden Hinweis, garniert mit den üblichen Entschuldigungsfloskeln: „Als kurzfristige Alternative oder zum Beispiel in Fällen von Dringlichkeit besteht die Möglichkeit, die Auszahlung manuell zu veranlassen, indem Sie eine Überweisung auf Ihr Bankkonto anfordern, indem Sie einen maschinengeschriebenen Brief an die folgende Adresse senden. (…)“ Offenbar werden hier in einzelnen Fällen Zahlungen von Hand angewiesen, nachdem Mitarbeiter die Rechtmäßigkeit geprüft haben.

Als ob das nicht schlimm genug wäre, führt Amazon aktuell vermehrt Kontoüberprüfungen durch und friert laut BVOH sogar Konten von Händlern ein (bei Amazon lagen diesbezüglich in der Vergangenheit offenbar schon die Nerven blank). Das ist normalerweise ein Druckinstrument, wenn ein Händler seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Ob das aufgrund rein technischer Probleme erfolgt oder ob zusätzlich noch größere, organisierte Betrugsfälle bestehen, dazu macht Amazon naturgemäß keine Angaben. Im Übrigen ist das Problem nicht nur ein rein deutsches. Auch aus Großbritannien, Frankreich und Italien werden ähnliche Schwierigkeiten gemeldet, wenn auch wohl nicht in ganz so gravierendem Umfang wie hierzulande.

Den Händlern sind die Hände gebunden: Sie werden von Amazon weiter aufgefordert, zeitnah und mit den üblichen knappen Fristen ihre Ware an die Empfänger zu senden. Tun sie dies nicht, drohen ihnen die üblichen Sanktionen durch Amazon (Stichwort 99-Prozent-Zufriedenheitswert).

Marketplace-Händler können rechtliche Schritte gegen Amazon prüfen

Glück im Unglück haben offenbar einige Händler, die ihre Kontoverbindung – so wie Amazon – bei der Deutschen Bank haben. Sie erhalten laut einer Meldung der Bild-Zeitung immerhin ein Drittel als Abschlagszahlung (diese Information findet sich bislang allerdings tatsächlich ausschließlich bei Bild). Immerhin scheint es jetzt langsam wieder mit den Zahlungen loszugehen – wohl zunächst mit den zuletzt angeforderten oder denen der (einzelnen) letzten Tage. Wie E-Commerce-Experte Mark Steier berichtet, kamen gestern wieder erste Beträge bei einigen Händlern an. Allerdings wurden offenbar nicht alle in der Seller Central angewiesenen Auszahlungen auch ausgeführt.

Wolfgang Wentzel, Justitiar des Bundesverband Onlinehandel (BVOH) sieht die rechtliche Situation folgendermaßen: „Amazon hat kein Zurückbehaltungsrecht gegenüber dem Verkäufer, solange und soweit der Verkäufer seine Verpflichtungen gegenüber Amazon und dem Endkunden erfüllt (§ 273 Abs. 1 BGB). Wird ein Zurückbehaltungsrecht grundlos und noch dazu von einem wirtschaftlich Überlegenen gegenüber einem von ihm Abhängigen ausgeübt, kann darin ein rechtswidriger Eingriff in die Rechtsposition des Händlers gesehen werden, die dieser nicht hinnehmen muss. Amazon muss auf die Rechte, Rechtsgüter und Interessen seiner gewerblichen Verkäufer Rücksicht nehmen (vgl. § 241 Abs. 2 BGB). Die Freigabe einer Abschlagszahlung und die proaktive Kommunikation des Problems gegenüber dem Verkäufer sind das Minimum dessen, was von Amazon verlangt werden kann, selbstverständlich neben dem ernsthaften Bemühen um die sofortige Abstellung des rechtlich unhaltbaren Zustands.“ Der BVOH fordert Amazon auf, eine schnelle Lösung herbeizuführen, bevor Existenzen gefährdet werden.

Kommunikation mangelhaft: Amazon lässt Händler im Unklaren

Kein Zweifel: Amazon-Marketplace und die hier verkaufenden Händler haben ein Problem. Zwar ist nicht klar, wie viele der rund 64.000 deutschen Händler betroffen sind, und auch wenn Amazon von einer „kleinen Anzahl“ spricht, mag man dies angesichts der großen Zahl an Beschwerden in einschlägigen Foren und Facebook-Gruppen nicht so recht glauben. Auch Mark Steier spricht von „Abertausenden Fällen“.

Doch was weitaus schlimmer wiegt ist die Kommunikation, die mit dieser Sondersituation einhergeht. Hier wird angesichts teilweise nicht geringer Geldbeträge, um die es geht, mit den Geschäftspartnern nicht adäquat umgegangen. Noch gravierender wird die Unsicherheit der Händler nämlich im Hinblick auf das anstehende Weihnachtsgeschäft und die Cyber-Monday-Week Ende November. Gerade hier dürften die Systeme Amazons erhöhten Anforderungen ausgesetzt sein und sollten im Interesse aller Beteiligten zuverlässig funktionieren.

Auch wenn Händler wohl in keinster Weise eine Insolvenz Amazons befürchten müssen, sollten sie entsprechende rechtliche Schritte prüfen und das Unternehmen gegebenenfalls anwaltlich in Verzug setzen. Darüber hinaus wird gerade für Händler, deren Händler-Lieferanten-Beziehung weniger eng und vertrauensvoll ist, die Luft bald dünn. Insbesondere wenn Waren Zug um Zug erst gegen Zahlung ausgeliefert werden, haben Händler monetäre Schäden und Lieferengpässe zu befürchten.

Besser dran sind Händler, die ihr Geschäft nur zu einem gewissen Prozentsatz auf einer Plattform betreiben und zusätzlich beispielsweise noch Einkünfte über die eigene Website oder über andere Portale wie Ebay generieren. Doch das ist leichter gesagt als getan angesichts der dominierenden Rolle, die Amazon im E-Commerce spielt.

Kleine Fußnote am Rande: Betroffen hiervon sind – wenn auch mit deutlich geringeren Auswirkungen – offenbar auch Kunden, die Ware zurücksenden und im Normalfall eine mehr als zeitnahe Erstattung des Kaufpreises erhalten. Wie die Welt meldet, erhalten auch sie aktuell keine Erstattung. Hier ist allerdings etwas Geduld (und das Absehen von Anrufen im Callcenter) angebracht.

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08 Nov 14:47

Verkehrssicherheit: Autonome Autos sollen schnell auf die Straße

Je eher, desto besser: US-Forscher appellieren, autonom fahrende Autos in wenigen Jahren zuzulassen. Wenn diese nur ein wenig besser fahren könnten als Menschen, werde das den Straßenverkehr sicherer machen. (Autonomes Fahren, Wissenschaft)
08 Nov 14:47

Windows 10 Insider Preview Build 17025 ISO steht zum Download bereit

by Albert Jelica

Microsoft hat heute die ISO-Dateien zu Windows 10 Build 17025, die zuletzt im Fast und Slow Ring erhältlich war, veröffentlicht. Wer sein Gerät mit einer frischen Installation in den Preview Ring bringen will, kann dies ab sofort tun.

Mit dieser Build hat das Unternehmen einige Neuerungen ausgerollt, welche ihr im oben verlinkten Artikel einsehen könnt. Diese Build ist Teil von Microsofts Arbeit Redstone 4 und, wenn ihr dieses mit einer frischen Installation testen wollt, könnt ihr die ISO-Dateien unter dem folgenden Link herunterladen.

Windows 10 Build 17025 ISO-Dateien herunterladen


Quelle: Microsoft

Der Beitrag Windows 10 Insider Preview Build 17025 ISO steht zum Download bereit erschien zuerst auf WindowsArea.de.

08 Nov 14:47

Kohlenstoffdioxid: EU-Kommission verzichtet auf verpflichtende Quote für E-Autos

by ZEIT ONLINE: Unternehmen -
Bis 2030 sollen Neuwagen EU-weit 30 Prozent weniger Kohlendioxid ausstoßen. Eine Quote für E-Autos fordert die EU-Behörde nach einem Brief aus Berlin aber nicht mehr.
08 Nov 14:47

Rubberdome-Tastaturen im Test: Das Gummi ist nicht dein Feind

Mechanische Tastaturen sind toll, Rubberdome-Keyboards taugen nichts - das ist die Meinung vieler Nutzer. Das stimmt jedoch nicht: Bereits vor Jahrzehnten gab es gute Tastaturen mit Gummimembranen. Golem.de hat sich einige neue und alte Keyboards angesehen und vier Empfehlungen parat. Ein Test von Tobias Költzsch (Tastatur, Eingabegerät)
08 Nov 14:47

OLG Frankfurt: Wie eine Bauartzulassung zu verstehen ist, entscheidet (allein) die PTB

by Alexander Gratz

Noch immer wird viel über die PoliScan Speed-Messgeräte diskutiert, welche von den Vorgaben in ihrer Bauartzulassung abweichen. Denn in vielen Fällen zeigt die Auswertung der Falldatensätze, dass der Abstand des Messgeräts zum gemessenen Fahrzeug zu Beginn bzw. Ende der Messung entgegen der Bauartzulassung mehr als 50 Meter bzw. weniger als 20 Meter beträgt. Dazu haben sich auch einige Oberlandesgerichte bereits geäußert und beziehen sich häufig auf eine Stellungnahme der PTB, wonach mit falschen Messergebnissen nicht zu rechnen sei. Zudem ist umstritten, ob sich diese Angabe („nur“) auf das vom Messgerät gebildete Modellobjekt des Fahrzeugs bezieht.

Das OLG Frankfurt meint nun: Das Verständnis (der Verteidigung, aber auch sonstiger „Kritiker“) von Angaben in der Bauartzulassung sei im Bußgeldverfahren irrelevant. Es komme alleine darauf an, was der Zulassungserteiler, also die PTB, gemeint hat. Diese habe sich aber dahingehend geäußert, dass das Messgerät genau so messe, wie es das bereits bei der Prüfung im Zulassungsverfahren durch die PTB getan habe (OLG Frankfurt, Beschluss vom 08.09.2017 – 2 Ss OWi 919/17).

1. Die Rechtsbeschwerde des Betroffenen gegen das Urteil des Amtsgerichts Wetzlar vom 12. Mai 2017 wird verworfen, weil die Überprüfung der angefochtenen Entscheidung auf das Rechtsbeschwerdevorbringen hin keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Betroffenen ergeben hat.

2. Der Betroffene hat die Kosten seines ohne Erfolg eingelegten Rechtsmittels zu tragen.

Gründe:

Soweit der Betroffene die Verletzung formellen Rechts wegen der Ablehnung seiner Beweisanträge geltend macht und damit eine – hinsichtlich § 77 OWiG praktisch notwendige (vgl. OLG Frankfurt am Main -2 Ss-OWi 412/15-, -2 Ss-OWi 307/13-; OLG Köln StV 2001, 343; s.a. Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 60. Auflage, § 256 Rn. 30 m.w.N. zu§ 256 StPO; Göhler, OWiG, 16. Auflage, § 77 Rn. 14) – Aufklärungsrüge erhebt, wird dieses Vorbringen nicht den Anforderungen von § 79 Abs. 3 S. 3 OWiG i.V.m. § 344 Abs. 2 S. 2 StPO genügend ausgeführt und ist daher unzulässig.

Eine Aufklärungsrüge kann nur dann erfolgreich geltend gemacht werden, wenn der Beschwerdeführer nicht lediglich die Tatsachen vorbringt, die nach seiner Meinung nicht genügend erforscht sind. Vielmehr muss das Beschwerdevorbringen auch ausdrücklich bestimmte Beweisbehauptungen, die Benennung konkreter Beweismittel, die Angabe des im Einzelnen erwarteten Beweisergebnisses und die Darstellung der Gründe, die den Tatrichter zur betreffenden Aufklärung hätten drängen müssen, enthalten. Auch muss dargetan werden, dass sich die unterbliebene Beweiserhebung zugunsten des Beschwerdeführers ausgewirkt hätte (vgl. OLG Frankfurt am Main -2 Ss-OWi 525/14-; -2 Ss-OWi 69/13-; Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 60. Auflage, § 244 Rn. 81 m.w.N.).

Diese Voraussetzungen sind hier nicht gegeben. Es wird weder ein konkretes Beweisvorbringen noch ein konkretes Beweisergebnis dargelegt. Es wird auch nicht ausreichend dargelegt, warum sich dem Amtsgericht, das sich mit den Beweisanträgen ausweislich der über die Sachrüge zugänglichen Urteilsgründe auseinandergesetzt und eine fehlerfreie Messung durch ein standardisiertes Messverfahren angenommen hat, eine Beweiserhebung hätte aufdrängen müssen.

Durch die obergerichtliche Rechtsprechung ist zudem hinreichend geklärt, dass „PoliScanSpeed“ weiterhin ein standardisiertes Messverfahren darstellt (vgl. I. 3 dazu nur: OLG Braunschweig, Beschluss vom· 14. Juni 2017 – 1 Ss (OWi) 115/17 -. OLG Zweibrücken, Beschluss vom 27. Januar 2017- 1 OWi 1 Ss Bs 53/16 -, OLG Karlsruhe, Beschluss vom 26. Mai 2017 – 2 Rb 8 Ss 246/17 – , Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken, Beschluss vom 21. April 2017 – Ss RS 13/20 17 (26/17 OWi) – , jew.n.juris; OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 23.06.2017 -2 Ss-OWi 542/17-).

Ein allein mit pauschaler Kritik an dem eingesetzten standardisierten Messverfahren unter Hinweis auf von der PTB bereits widerlegte Ausführungen aus anderen Verfahren begründete Beweisantrag war daher richtigerweise nicht geeignet, Zweifel an der Zuverlässigkeit der Messung hervorzurufen. Die amtliche Zulassung von Geräten und Methoden verfolgt gerade den Zweck, Gerichte von der Sachverständigenbegutachtung freizustellen (BGHSt 39, 291, 297). Die abstrakt-theoretische Möglichkeit eines Messfehlers vermag keine Zweifel an der Zuverlässigkeit der Messung nahezulegen (vgl. OLG Frankfurt am Main, – 2 Ss-OWi 224/11 -;- 2 Ss-OWi 147/12 -, BayObLG DAR 1998, 481 ; OLG Hamm NZV 1900, 279, OLG Köln VRS 88, 376). Der. Tatrichter würde die Anforderungen an seine Überzeugungsbildung vielmehr überspannen, wenn er ohne konkrete Anhaltspunkte an der Zuverlässigkeit der Messung zweifelt (st. Rspr. des Senats, vgl. OLG Frankfurt am Main,- 2 Ss-OWi 850/12 -, – 2 Ss-OWi 228/13 -, 2 Ss-OWi 269/13 -,jeweils m. w. N.). Das Amtsgericht konnte den Beweisantrag somit gemäß § 77 Abs. 2 Nr. 1 OWiG ablehnen (vgl. OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 02.02.2017 -2 Ss-OWi 47/17-).

Die Ausführungen der Verteidigung erschöpfen sich darin, ein Sachverständigengutachten dazu einzuholen, ob das Gerät die beschreibenden Teile seiner Funktionsdarstellung, wie z. B. in einer Bauartzulassung wiedergegeben, in jeglicher Hinsicht und jeglicher Wortlautauslegung erfüllt. Die aktuellen Einwände gegen die PoliScanSpeed beziehen sich nicht darauf, dass das Gerät anders messen würde, als es dies zum Zeitpunkt der Prüfung durch die PTB getan hätte, sondern nur dass es angeblich anders misst, als die Funktionsweise in der Bauartzulassung beschrieben sein soll.

Darauf kommt es, wie das Amtsgericht zutreffend ausgeführt hat nicht an. Das Wortverständnis der Verteidigung zu Begrifflichkeiten in einer Bauartzulassung ist für das Bußgeldverfahren irrelevant. Maßgeblich ist das, was der Zulassungserteiler, vorliegend die PTB, gemeint hat

Die PTB hat immer wieder, zuletzt mit Schreiben vom 12.01.2017 und 29.03.2017 bestätigt, dass das Gerät genau so misst. wie es dies auch schon bei den Prüfungen der PTB getan hat. Die nunmehr diskutierten angeblichen Abweichungen in der Beschreibung der Funktionsweise hat die PTB insoweit erklärt, als die Beschreibung der Funktionsweise lediglich beschreibenden Charakter habe und sich die Bedeutung bei Kenntnis der Funktionsweise des Geräts eindeutig, entgegen der Darstellung der jetzigen Kritiker, ergebe. Die PTB hat insoweit sogar auch bestätigt, dass es für die Aufrechterhaltung der Bauartzulassung, und damit für die Verwertbarkeit ihres antizipierten Sachverständigengutachtens irrelevant wäre, ob die – nach Angaben der PTB verkürzte und vereinfachte – Beschreibung der Funktionsweise des Geräts den tatsächlichen Vorgängen im Gerät inklusive der Zusatzdaten entspricht, weil das Gerät auf jeden Fall genau so misst, wie es dies auch schon bei den extensiven Prüfungen durch die PTB getan hat.

Damit ist es für das Gericht unerheblich, ob die von den Kritikern nun. vorgebrachten angeblichen Abweichungen bei der Behandlung von Messpunkten außerhalb des Messbereichs zutreffen, oder ob es bei der Frage, was innerhalb des Messbereichs sein muss, von vornherein immer nur auf das Messobjekt selbst (und nicht die Messpunkte) ankam. Entscheidend ist primär, dass die PTB bestätigt hat, dass das Gerät in seiner aktuellen Verwendung genau dem Gerät entspricht, das auch getestet und dessen ordnungsgemäßen Messungen bestätigt wurden. Das Gerät misst nach den Ausführungen der PTB richtig. Eine weitere Beweiserhebung zur Ordnungsmäßigkeit der Messung war mithin nicht geboten.

Angesicht der unverändert fortgeltenden Bauartzulassung der PoliScanSpeed durch die PTB kann das Gericht von der Richtigkeit der Messung ausgehen, wenn das Gerät zum Messzeitpunkt gültig geeicht war und von einem Messbeamten, der über die nötige Sachkunde zur Bedienung des Geräts verfügt, entsprechend der Gebrauchsanweisung eingesetzt wurde und die Messung entsprechend nach der Gebrauchsanweisung ausgewertet wurde.

Vielen Dank an Herrn Rechtsanwalt Oliver Knapp, Oberursel (Taunus), für den Hinweis auf diese Entscheidung.

08 Nov 14:46

iOS 11.2: Neue Funktionen für iPhone und iPad

iOS 11.2 kündigt sich aniOS 11.2 bringt Neuerungen für In-App-Abonnements auf iPhone, iPad und iPod touch. Auch der Taschenrechner-Bug wird behoben. Noch unklar ist, wann das Update offiziell veröffentlicht wird.
08 Nov 14:45

Joomla-Sicherheitsupdate: Angreifer könnten 2-Faktor-Authentifizierung umgehen

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Die Joomla-Entwickler haben drei Sicherheitslücken in der aktuellen Version 3.8.2 geschlossen.

08 Nov 14:45

How to change the first day of the week in Windows 10's calendar

by Mauro Huculak

Is Windows 10 showing the wrong first day of the week in your location? Or do you simply want your week to start on a different day? If so, you can use these steps to change the calendar format.

Windows 10 sets the first day of the week during setup based on your region settings, but it can't adjust the setting automatically if you're visiting another country, or your work schedule starts on a different day.

Fortunately, you can use the Settings app or Control Panel to set the start of the week to any day you want.

In this Windows 10 guide, we walk you through the easy steps to change the first day of the week on your device.

08 Nov 14:44

Programmatically enable Teams on an existing Office 365 Group via the Microsoft Graph

by Mikael Svenson
Microsoft recently released PowerShell commands to work with Microsoft Teams, which is something we’ve been longing for since Teams was released. We now get commandlets to create and manage teams and channels.

PowerShell is nice and all, but if you already have a lot of Office 365 Groups, or have your own provisioning solution for Office 365 Groups, enabling Teams on these groups is something you want to add into your existing process.

image

And turns out it’s quite easy. I fired off Fiddler to see what was happening when executing the PowerShell commands, and lo and behold, we see queries running against the Microsoft Graph. The creation of the group itself happens against the /edu/groups which I’ve never seen before, but that’s not interesting. The next call to create a Team on the group is the important one.

Run an empty payload of {} with a PUT to /beta/groups/<group id>/team and you’re all set. This command will effectively enable Teams on any group (not Yammer ones). Have existing or new Office 365 Groups? Use the above REST command to enable Teams.

I expect the documentation to be updated soon as this is pretty cool stuff, and guess this will move to the v1.0 endpoint in due time. You can read the docs at https://developer.microsoft.com/en-us/graph/docs/api-reference/beta/api/group_put_team. Also note that app only takes seems not to be supported at this time.

See the complete listing of PowerShell functions to see what is possible in terms of modifying the team and channels. I didn’t have time to trace all the calls – but should be pretty easy to figure it out if needed until docs are updated. For me, enabling of Teams is the most important at the moment.
08 Nov 14:43

Innere Sicherheit: Polizei erhält höhere Mittel zur Terrorabwehr

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Die Bundesländer haben 2015 zusätzliche 210 Millionen Euro in Polizeiausrüstung und Waffen investiert. Das ergab eine Umfrage der ZEIT unter den Innenministerien.
08 Nov 14:43

Amazon: Echo und Fire TV gibt es im Ratenkauf mit Fragezeichen

Für Amazon-eigene Geräte hat das Online-Kaufhaus damit begonnen, in Deutschland einen zinslosen Ratenkauf anzubieten. Allerdings bekommen viele berechtigte Amazon-Kunden die Ratenzahlung derzeit nicht. (Amazon, Onlineshop)
08 Nov 14:43

Synology's DS218+ is a perfect (and affordable) home NAS solution

by Rich Edmonds

The Synology DS218+ is a great little network-attached storage (NAS) package that houses some capable hardware backed by powerful software.

Synology offers a number of NAS solutions, but the DS218+ is an interesting unit due to its price, features, and how it's positioned in the market. Starting at around $320, as a diskless package (without any hard drives included), it appears to offer solid value for the money on paper. But does it deliver on that promise? Read on.

08 Nov 14:43

Mehr als Brezn und Weißbier: Amazon Fresh startet in München

Nach Hamburg und Berlin startet Amazon mit seinem Lebensmittelangebot Amazon Fresh jetzt auch in München. Dabei setzt das Unternehmen auf lokale Partner und ein riesiges Logistikzentrum.

Das Sortiment von mehr als 300.000 Artikeln (darunter auch Non-Food-Artikel) sei dafür an den lokalen Geschmack angepasst worden, sagte Fresh-Deutschlandchef Florian Baumgartner. „Wir müssen den Kunden einen Mehrwert bieten. Sie warten ja nicht auf uns, um Essen zu kaufen.“ Ähnlich wie in anderen Städten werden über Fresh auch Produkte einiger örtlicher Anbieter geliefert. Dazu gehören in München unter anderem der Feinkost-Spezialist Dallmayr sowie einige Stände vom Viktualienmarkt. „Eine Bestellung von Amazon Fresh wird von unseren Verkaufsmitarbeitern genau wie bei einem persönlichen Einkauf im Delikatessenhaus bearbeitet“, betonte der geschäftsführende Gesellschafter der Alois Dallmayr KG, Florian Randlkofer. Bereits vor einigen Wochen hatte Amazon im Rahmen seines Prime-Now-Angebots, das nicht mit Amazon Fresh zu verwechseln ist, eine Kooperation mit dem lokalen Anbieter Feneberg bekanntgegeben.

Amazon Fresh könnte dem Markt Rückenwind bringen

Für Amazon und den Lebensmittelmarkt steht viel auf dem Spiel: Nach Schätzungen der Unternehmensberatung Oliver Wyman könnte der Online-Vertrieb allein in der Region München im Jahr gut 40 bis 50 Millionen Euro Umsatz einbringen. Nach dem Einstieg Amazons könnte die Summe auf bis zu 400 bis 500 Millionen Euro allein in München steigen, schätzt man dort optimistisch.

Amazon hatte Fresh in Deutschland zunächst Anfang Mai in Berlin und Potsdam gestartet und dann Mitte Juli auch in Hamburg. Während die Hansestadt vom Berliner Lager aus bedient wird, richtete der Konzern für München ein eigenes Fresh-Depot ein. Das hatte bereits vor Monaten zu Rätselraten geführt, weil Amazon mit dem Bau einer für Kühlwaren geeigneten Lagerhalle begonnen hatte. Nun werden von hier aus zunächst die Kunden im Stadtgebiet mit frischer Ware versorgt, folgen soll nach und nach das Umland. Wer bis zum Mittag bestellt, erhält seine Waren auf Wunsch bis zum Abendessen, wer bis 22 Uhr bestellt, kann sich ein zweistündiges Zeitfenster am Folgetag aussuchen.

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08 Nov 14:42

"iPhone X das zerbrechlichste iPhone" - stimmt's?

Vor rund zwei Tagen ist ein kontroverser Test erschienen, der behauptet, das iPhone X sei das zerbrechlichste iPhone aller Zeiten.