Shared posts

17 Oct 15:24

Filmtipp: »I wie Ikarus«

by epikur
Der franzözische Film aus dem Jahr 1979 von Henri Verneuil, spielt in einem fiktiven Staat, bei dem der Präsident des Landes bei einer öffentlichen Veranstaltung ermordet wird. Im Abschlussbericht der Untersuchung wird ein Einzeltäter, der am Tatort von einem Unbekannten … Weiterlesen →
17 Oct 14:45

Kleine linke Klimaserie (XII): Zwischenbilanz: Glauben oder leugnen?

by Sunnifa
Eine Kernaussage der einen Klimadebattenseite lautet: Durch Erhöhung der atmosphärischen CO2-Konzentration steigt die globale mittlere Oberflächentemperatur in dermaßen schädlichem Ausmaß, dass drastische Gegenmaßnahmen nötig sind. Wie wird das nachgewiesen?
17 Oct 12:02

Deutschland: Eine Demokratiesimulation: „Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie verboten“

Oder: „Damit Wahlen nichts ändern, wird die AfD verboten“
14 Oct 12:39

Der letzte Raubzug

Der letzte Raubzug

Die Finanzkrise 2008, ausgelöst von einer Immobilienblase, offenbarte, dass das Bretton-Woods-System am Ende ist. Ein Zombie. Doch der Kollaps blieb aus. Die »Protected Class«, die »systemrelevanten« Institutionen, waren noch nicht bereit dafür. Jetzt sind wir mit der um ein Vielfaches größeren »Everything Bubble« konfrontiert, einer allumfassenden Marktblase – und die Vorbereitungen für eine profitable Abwicklung des Weltfinanzsystems sind nahezu abgeschlossen. Der nächste Crash könnte daher nicht nur deutlich fataler, sondern auch der letzte sein. Das frei verfügbare Buch »Die große Enteignung« von David Rogers Webb erklärt, warum.








Tom-Oliver Regenauer | 27.09.2024


Erinnern sie sich noch an die Weltfinanzkrise 2008? Ausgelöst durch eine von Bankenkartellen kreierte Preisblase am US-Immobilienmarkt, die Schaffung von Schattenbanken , geschönte Kreditbewertungen, korrupte Ratingagenturen und Zahlungsausfälle bei Subprime -Krediten geriet das Weltfinanzsystem ins Wanken. Kern der Krise war der Umstand, dass Banken und Hypothekenmakler jahrelang Kredite in Milliardenhöhe an Verbraucher ohne jegliche Sicherheiten vergaben. In einem selbst für Finanzprofis intransparenten Verfahren wurden diese Kredite anschließend in sichere Wertpapiere umgewandelt – in » Collateralized Debt Obligations « ( CDO ), forderungsbesicherte Wertpapiere – und von US-Investmentbanken an Institutionen, Unternehmen und Privatanleger in aller Welt verkauft. So schlummerten die CDOs, von Börsianern gerne als » Giftmüll « bezeichnet, in den Portfolios der Kunden – bis die nicht solventen Schuldner ihre Raten nicht mehr bedienen konnten. Der Rest ist Geschichte.

 

Der Wert der ungedeckten Derivate und Finanzinstrumente umfasste 2008 circa das zwanzigfache des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP). Selbiges belief sich damals auf 64,21 Billionen US-Dollar. Gut 64.000 Milliarden. Sprich, es handelte sich um eine Blase von 1.280.000 Milliarden. Zur Verdeutlichung: Billionen, das sind diese langen Zahlenreihen mit zwölf Nullen.

 

Nach Berechnungen von Deborah J. Lucas, Direktorin des »MIT Golub Center for Finance and Policy«, beliefen sich die von der US-Regierung finanzierten Bail-outs für » systemrelevante Banken « in den Jahren 2008 bis 2009 auf eine Summe von 498 Milliarden US-Dollar. Auch die deutsche Regierung beschloss am 13. Oktober 2008 » das teuerste Gesetz der deutschen Geschichte « und spannte einen monetären Rettungsschirm im Wert von fast 500 Milliarden Euro. Beraten wurde Berlin dabei von der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer , die primär für Großbanken tätig ist und dem Bundesfinanzministerium weitere 160.000 Euro in Rechnung stellte. Auch Frankreich, die Niederlande, Spanien und Österreich beschlossen damals milliardenschwere Rettungspakete für den Finanzsektor. Entsprechend rasant wuchs die Staatsverschuldung. Vor allem in den USA . Ihre wohlverdienten Boni erhielten die Top-Manager jener Finanzinstitute, » die sich gerade erst selbst in die Luft gejagt hatten «, wie die New York Times es ausdrückte, aber natürlich trotzdem. Dem Steuerzahler sei Dank.

 

Das Zentralbankenkartell sah die Krise der Geschäftsbanken selbstredend als Chance. Als Chance auf mehr Macht. Auf mehr überstaatliche Kontrolle. Demzufolge gründete es im Rahmen des G20-Gipfels 2009 das »Financial Stability Board« ( FSB ), das seinen Sitz bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich ( BIZ ) in Basel hat und wohl eines der mächtigsten Finanzgremien der Welt darstellt. Siehe die Liste der FSB-Mitglieder.

 

Als sich Anfang 2010 abzeichnete, dass Griechenland die Zahlungsunfähigkeit droht, nutzten die führenden Akteure des überstaatlichen Großkapitals auch diese Chance, um ihren Einfluss auf nationale Finanzmärkte und -institutionen massiv auszuweiten. Sie riefen den Euro-Rettungsschirm ins Leben, der aus ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus), EFSM (Europäischer Finanzstabilisierungsmechanismus) und EFSF (Europäische Finanzstabilisierungsfazilität) besteht. Auch die Diskussion um eine Vergemeinschaftung von Schulden in der Eurozone flammte seinerzeit wieder auf. Eingeführt wurde sie damals nicht. Obwohl der SPIEGEL noch 2014 vehement dafür plädierte. Ersatzweise kamen dafür 2020 die Corona-Bonds , also EU-Staatsanleihen , für die EU-Staaten gesamtschuldnerisch Kredite am Kapitalmarkt aufnehmen. So wurde denn auch die letzte große Krise »kreativ genutzt«.

 

Ein in Konkurswellen wiederkehrendes Szenario. Schon die erste US-Zentralbank, deren private Eigner zu 80 Prozent aus Großbritannien stammten, musste 1792 durch einen Bail-out gerettet werden. Und kaum ist das marode Fundament des von Gier zerfressenen Elfenbeinturms der Finanzmacht wieder halbwegs gekittet, machen die Verursacher der Krise da weiter, wo sie aufgehört haben – und legen noch eine Schippe drauf. Der Wall-Street-Crash von 1929, die Große Depression von 1929 bis 1942, die Rezession der frühen 80er, die Dot-com Bubble , oder die Immobilien-Blase 2007/2008 – immer sind es die Profiteure des zügellosen Kasino-Kapitalismus, die den Finanzmarkt zuerst an den Rand des Kollaps spekulieren, um diesen dann vom Staat, beziehungsweise vom Steuerzahler abwenden zu lassen und sich im Zuge der Rettungsaktionen noch schamlos zu bereichern. Allein zwischen 1970 und 2007 wurden 124 Bankenkrisen, 326 Währungskrisen und 64 Staatsverschuldungskrisen auf nationaler Ebene gezählt . Und keine davon brachte die mafiös operierenden Bankenkartelle, oder ihre Handlanger im Staatsapparat zur Räson. Au contraire.

 

So haben wir es nach Ansicht diverser Analysten mittlerweile mit der » größten Blase aller Zeiten « zu tun. Die Finanzmarktzeitschrift Capital warnte schon am 30. März 2019 davor, dass die kumulierten weltweiten Schulden des Vorjahres mit 184 Billionen US-Dollar zu Buche schlugen – während das globale BIP für diesen Zeitraum bei nur 86,25 Billionen US-Dollar lag. Dann kam Corona. Die Staatsverschuldung explodierte abermals. 80 Prozent aller heute zirkulierenden US-Dollars wurden zwischen Januar 2020 und Oktober 2021 geschöpft. In einem Monat wurde mehr Geld » gedruckt « als zuvor in zwei Jahrhunderten. Deutschland ist Ende 2023 mit knapp 2.500 Milliarden Euro verschuldet. Nähme der deutsche Staat keine neuen Kredite auf und tilgte jeden Monat eine Milliarde, wäre dieser Schuldenberg erst 2232 abgetragen. Die USA müssten im gleichen Modus Operandi bis ins Jahr 2450 zahlen, um ihre Staatsverschuldung abzubauen. Eine Illusion. Diese Schulden existieren nicht, um getilgt zu werden, sondern um Länder in Schuldknechtschaft zu halten.

 

Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Denn die » Everything Bubble «, die » Alles-Blase «, hat weitaus bedrohlichere Ausmaße als die kumulierten Schulden von Staaten, Wirtschaft und Privathaushalten angenommen. Es handelt sich um eine Finanzblase, die den Immobilien-, Aktien-, Versicherungs-, Renten- und Derivate-Markt umfasst. Allein der Derivate-Komplex der Blase beläuft sich aktuell auf das zehnfache des globalen BIP – das 2023 bei 104,79 Billionen US-Dollar lag – also auf knapp 1.048 Billionen Dollar. Über eine Billiarde an undurchsichtigem, toxischem » Giftmüll «. Hinzu kommen ein exorbitant überhitzter Aktienmarkt, Kreditkarten- und Leasing-Blasen sowie ein aufgeblähter Krypto-Markt, dem kein Realwert gegenübersteht. Eine » allumfassende Marktblase «, nennt es der Ex-Hedgefonds-Manager und Finanzmarktspezialist David Rogers Webb in seinem 2023 veröffentlichten Buch » Die große Enteignung « – dem vielleicht wichtigsten Buch dieser Tage.

 

Wichtig deshalb, weil wir im Lichte der von Webb angeführten Informationen bei der nächsten Stimmungsschwankung König Mammons wohl nicht mehr so glimpflich davon kommen wie 2008. Finanzhistoriker wie Harry Dent warnen in puncto » Everything Bubble « gar vor dem » größten Crash unseres Lebens «. Nutzte die Banken-Oligarchie bisherige Krisen, um Staats-, also Volksvermögen zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren – siehe Griechenland – oder, um sich über Bail-outs erst Milliarden an Steuergeldern und mit diesen ihre Konkurrenten einzuverleiben, drohen beim nächsten Kollaps weitaus verheerendere Konsequenzen. Webb beschreibt und belegt anhand von offiziellen Dokumenten eine ins Haus stehende Zäsur ungeahnten Ausmaßes, die weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit eingeleitet wurde. Einen Paradigmenwechsel, der die vollständige Enteignung jeglicher Form von Privatbesitz ermöglicht. Für den letzten großen Raubzug der Prädatorenkaste.

 

Dass Gefahr im Verzug ist, scheinen auch Investment-Granden wie Warren Buffet zu bemerken. Der stieß mit Ende Juni 2024 bereits das siebte Quartal in Folge Aktien in großen Mengen ab – ein Volumen von 131,6 Milliarden US-Dollar seit Oktober 2022.

 

» Obwohl er Investoren dazu auffordert, nicht gegen Amerika zu wetten, und den Wert langfristiger Investitionen betont, stehen Buffetts kurzfristige Maßnahmen nicht im Einklang mit seiner Langfriststrategie. Aber er ist nicht allein .« (Yahoo Finance, 21.09.2024)

 

Was also prognostiziert Webb? Was erwarten Milliardäre wie Buffet, die mit ihrer Handelsstrategie implizieren, dass Vorsicht geboten ist?

 

» Die große Enteignung « beschreibt, wie Strukturreformen im Bereich länderübergreifenden Risikomanagements sowie nachgelagerte legislative Winkelzüge ein System geschaffen haben, dessen singulärer Zweck es ist, zu kollabieren. Diese Implosion des Finanzmarktes soll genutzt werden, um das gesamte Anlagevermögen zu enteignen – ob von Privathaushalten, Betrieben, Rentenkassen oder Geschäftsbanken. Alles.

 

Überleben werden dieses Szenario nur die »systemrelevanten« Banken und Konzerne, Häuser vom Schlage JP Morgan Chase, die in US-Gerichtsurteilen (siehe S. 34) mittlerweile als » The Protected Class «, die geschützte Klasse bezeichnet werden. Jene Klasse, die über dem Gesetz steht. Jene Klasse, die das System geschaffen hat, das sie nun zum eigenen Vorteil zerstört. Das Ziel: Die Einführung von digitalem Geld ( CBDC ). Von totaler Kontrolle über jede Finanztransaktion. Und auf dem Weg dorthin nimmt man natürlich noch mit, was geht.

 

Orchestriert wird diese finale Enteignungsrunde über ein Netz nebulöser Institutionen. Die Clearinggesellschaften . Das sind Unternehmen, die auf Basis von Verträgen mit ihren Mitgliedern Saldierung betreiben indem sie den Ausgleich gegenseitiger Forderungen und Verbindlichkeiten durch Clearing vornehmen. Schon der in London lebende Karl Marx kannte Clearinghäuser und schrieb in seinem Buch Das Kapital auf Seite 363: » Das bloße Ökonomisieren des Zirkulationsmittels erscheint am höchsten entwickelt im Clearing House, dem bloßen Austausch von fälligen Wechseln, und der vorwiegenden Funktion des Geldes als Zahlungsmittel zum Ausgleich bloßer Überschüsse «. Derartige Unternehmen sind also nicht neu. Allerdings veränderte sich ihre Rolle für das Weltfinanzsystem in den zurückliegenden Dekaden dramatisch.

 

Bei einschlägigen Online-Enzyklopädien liest man diesbezüglich:

 

» Aufgrund der Finanzkrise ab 2007 wurden vermehrt Bestrebungen erkennbar, Clearinghäuser für diverse Arten von Finanzprodukten zu errichten. Insbesondere die Gründung von Clearingstellen für Credit Default Swaps (CDS) rückte in den Fokus der politischen und regulatorischen Diskussion mit dem Ziel, zukünftig die Risiken dieser Produkte abzusichern .«

 

» Absichern « bezieht sich in diesem Fall natürlich nur auf die » Protected Class «. Denn die neue Rolle der Clearinggesellschaften, oder Central Clearing Counterparties (CCP), besteht darin, das Gesamtvermögen der Zivilgesellschaft einzusammeln, damit es die » geschützte Klasse « beim nächsten Kollaps vereinnahmen kann. Denn Bail-outs waren gestern. Mittlerweile sind die Finanzmarktgesetze in praktisch allen Ländern so modifiziert worden, dass nicht mehr der Staat eingreifen muss, wenn eine Bank in Schieflage gerät. Der Steuerzahler wird also verschont. Glück gehabt! Könnte man meinen. Denn künftig werden die Banken sich selbst retten. Dies allerdings über Bail-ins – die sogenannte Gläubigerbeteiligung – sprich, mit den Einlagen und Anlagen der Kunden, die bei einer existenziellen Krise schlichtweg konfisziert werden.

 

Um diesen Prozess zu internationalisieren und nationalstaatliche Regularien zu umgehen, wurde ein Netz von Clearinggesellschaften und CCPs installiert: Options Clearing Corporation ( OCC ), CME Clearing , Euroclear , Eurex Clearing , Cboe Clear Europe , et cetera. Diesen Unternehmen übertragen Banken und Vermögensverwalter das Management ihrer Sicherheiten und Risiken. Die Clearinggesellschaften saldieren diese untereinander.

 

Im Falle ihrer Hausfinanzierung, werter Leser, bedeutet das beispielsweise, dass die Sicherheit – die Immobilie – und das Risiko – der für den Hauskauf gewährte Kredit – bei der Clearingstelle hinterlegt sind, um damit andere Sicherheiten und Risiken ihrer Bank gegenüber Clearingmitgliedern, mit denen diese in Geschäftsbeziehungen steht, auszugleichen. Und zwar anonymisiert. Ihre Immobilie, ihr Aktienportfolio, oder ihr Kredit werden bei der Clearinggesellschaft also nicht auf ihren Namen geführt, sondern in einem Paket anonymisierter Sicherheiten und Risiken verwaltet, das ihre Bank im Vorfeld geschnürt hat. So » besichern, optimieren und mobilisieren « Banken ihr Vermögen grenzüberschreitend, wie Euroclear es nennt . Dass Besitz, Vermögen, Anlagen und Verbindlichkeiten von Privatpersonen dabei zu anonymisierten Derivaten auf dem Interbankensektor verkommen, tangiert das Finanzmarktkartell peripher.

 

Allein Euroclear verwaltet über 35 Billionen Euro (Stand 2020) und »mobilisiert« pro Tag Sicherheiten im Wert von 1,8 Billionen Euro – ist damit aber noch eines der kleineren Clearinghäuser. Unbemerkt von der Öffentlichkeit avancierte dieses supranationale Clearing-Netzwerk, das aus ein paar Dutzend privater Unternehmen besteht, zum zentralen Element des Weltfinanzsystems. Einem sehr fragilen Element. Am 25. April 2024 vermeldete Reuters unter der Überschrift » Regulierungsbehörden müssen auf gescheiterte Clearinghäuser vorbereitet sein «:

 

» Vor kurzem haben die USA Vorschriften erlassen, die den 26 Billionen Dollar schweren Staatsanleihenmarkt zwingen, über Clearingstellen zu handeln. Infolge dieser Änderungen sind einige Clearingstellen für die Finanzsysteme in mehr als einer Jurisdiktion unverzichtbar geworden. Das bedeutet, dass ihr Zusammenbruch die Finanzstabilität gefährden könnte, sofern sie nicht auf geordnete Weise stabilisiert oder abgewickelt, das heißt geschlossen werden können. Das Financial Stability Board (FSB) teilte mit, sein neuer Standard (..) erfordert, dass ausreichende Liquidität, Verlustabsorptions- sowie Rekapitalisierungsressourcen und -instrumente zur Verfügung stehen, um die Kontinuität der kritischen Funktionen eines Clearinghauses aufrechtzuerhalten und negative Auswirkungen auf die Finanzstabilität abzumildern, sollte eine Schließung notwendig werden . (...) Das FSB legt sieben Ressourcen und Instrumente fest, aus denen Regulierungsbehörden auswählen müssen. Zum Beispiel von Clearinghäusern ausgegebene Bail-in-Anleihen, die abgeschrieben werden können, um Verluste auszugleichen, Abwicklungsfonds, Barabrufe während der Abwicklung und Eigenkapital in einer First-Loss-Position bei der Abwicklung .«

 

Über Eigenkapital verfügen die Clearinggesellschaften aber kaum. Die Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC), Eigentümer von The Depository Trust Company, National Securities Clearing Corporation, Fixed Income Clearing Corporation, DTCC ITP LLC, DTCC Deriv/SERV LLC, DTCC Solutions LLC, DTCC Solutions UK und Limited Solutions UK, wies am 31. März 2023 ein Eigenkapital von gerade einmal 3,5 Milliarden US-Dollar aus – während DTCC schon ohne seine Sub-Unternehmen ein Volumen von knapp 47 Milliarden Dollar » besichert und mobilisiert «.

 

Das supranationale Clearing-Netzwerk ist bewusst so strukturiert, dass die von der »geschützten Klasse« kontrollierten Central Clearing Counterparties (CCP) die Sicherheiten der zum Scheitern verurteilten Clearinggesellschaften übernehmen, wenn diese grenzüberschreitend abgewickelt werden – womit das über eine Hypothek finanzierte Eigenheim, oder auch das private Aktienportfolio in den Besitz einer CCP übergeht. Die Risiken, sprich Kredite, werden die Zentralbanken übernehmen, um beim Kreditnehmer die Restforderung einzutreiben. Zu neuen, krisenbedingten Konditionen. Neben der Sollbruch-Clearinggesellschaft, die für dessen Hausbank Risiken und Sicherheiten verwaltete, hat zwischenzeitlich aber eben auch diese Hausbank Konkurs angemeldet. Guthaben, Sparbuch und Aktien des Kreditnehmers sind also weg. Bail-in und so.

 

Auch der Krypto-Markt bleibt nicht verschont. Das zeigt die Krypto-Verordnung der Europäischen Union . Seit Inkrafttreten des neuen Gesetzes im Mai 2023 liegt die Obergrenze für Transaktionen zwischen anonymen Wallets bei 7.000 Euro – wobei der ursprüngliche Gesetzentwurf gar bei 1.000 Euro deckelte. Für Krypto-Plattformen wie Coinbase besteht schon jetzt eine Meldepflicht zu Zahlungen, wenn plattformunabhängige Wallets dabei Beträge über 1.000 Euro transferieren. Von der vermeintlichen Anonymität einer euphorisierten Frühphase ist in einem derart durchregulierten Umfeld nicht mehr viel übrig. Wer seine Krypto-Assets bei einer Online-Plattform hortet, verliert auch diese.

 

Ähnlich verhält es sich mit Edelmetallen. Wobei diese weniger im Fokus stehen. Dennoch: Man sollte sich » den großen Goldraub « von 1933 ins Gedächtnis rufen. Die Executive Order 6102 . Damals verbot die US-Regierung kurzerhand den Privatbesitz von Gold. Wer Barren, Münzen oder Goldzertifikate hielt, wurde gezwungen , diese zu einem festgelegten Kurs abzugeben. Zuwiderhandlungen konnten mit Geldstrafen von bis zu 10.000 Dollar oder zehn Jahren Haft geahndet werden. Der Staat begründete das rigorose Vorgehen mit der desaströsen Wirtschaftslage. Das Einsammeln von Gold sei nötig, um die Stabilität der US-Währung zu gewährleisten. Ein glatte Lüge. Trotzdem galt das Verbot von privatem Goldbesitz noch ganze 40 Jahre. Erst am 31. Dezember 1974 wurde es von Präsident Gerald Ford aufgehoben.

 

Dass solch ein Szenario nicht in ferner Zukunft, sondern schon recht bald wieder eintreten könnte, beschreibt David Rogers Webb ab Seite 62 seines geradezu schockierenden Buches:

 

» In Europa wurde 2012 die Bankenunion ins Leben gerufen . (…) Damit wurde in 21 Ländern die Verantwortung für Bankenpolitik von der nationalen Ebene auf die EU-Ebene übertragen. (…) Der Zweck der Bankenunion ist es meines Erachtens, im Krisenfall die Stabilisierung der Banken durch Verstaatlichung zu verhindern, und zwar unter dem allzu simplen Vorwand, dass die Abwicklung der Banken vollständig privat durchgeführt werden sollte damit keine Steuermittel eingesetzt werden müssen. Die Zuständigkeit für die Abwicklung aller betroffenen Bankensysteme, zu denen rund 3.000 Banken und sonstige Finanzinstitute gehören, wurde einer speziellen Behörde, dem Ausschuss für die einheitliche Abwicklung ( Single Resolution Board , SRB), übertragen. Die Abwicklung wird nach einem einheitlichen Mechanismus erfolgen, und unter Verwendung eines einheitlichen Abwicklungsfonds ( Single Resolution Mechanism , SRM) . (...) Der Ausschuss für die einheitliche Abwicklung hat die größten Banken angewiesen, sich auf eine solvente Abwicklung vorzubereiten. Das klingt erst einmal gut, aber angesichts der Dimensionen der Blase kann damit unmöglich die Solvenz des gesamten Bankensystems gemeint sein. Ich bin überzeugt, damit ist lediglich gemeint, dass bestimmte Teile der größten Banken solvent bleiben sollen .«

 

Ganz wie im Amerika des Jahres 1933.

 

» Wie es aussieht, kann die Vorstellung bald beginnen! (…) Dass es denen da oben sehr ernst ist, entnimmt man einer Pressemitteilung des SRB aus dem Jahr 2022. Titel: Leiter der Finanzbehörden der USA, der Europäischen Bankenunion und der britischen Finanzbehörden treffen sich zu einer regelmäßigen Koordinationsübung zur grenzüberschreitenden Abwicklungsplanung «, so Webb.

 

Auch ein SRB-Memo vom November 2022 macht hellhörig:

 

» Das Jahr 2023 wird das letzte in einer Übergangsperiode sein, während derer die wichtigsten Elemente des Rahmenvertrags für die Abwicklung innerhalb der Bankenunion festgelegt werden .«

 

» Die Machthaber haben ein ausgeklügeltes rechtliches Konstrukt geschaffen, um zu verhindern, dass einzelne Staaten ihre Zentralbanken anweisen, zum Schutz der Einleger mehr Geld zu schaffen. Wenn viele Billionen geschöpft werden können, um private Banken zu retten, ginge das sicherlich auch, um die Einlagen zu retten. (…) Dass genau dies verhindert werden soll, zeigt uns die wahre Absicht – Verarmung und Unterwerfung «, so Webb weiter.

 

Folgt man seiner argumentativ schlüssigen, gut belegten These, ist die von Ida Auken im Jahr 2016 ventilierte Phrase – » You’ll own nothing and be happy « – keine irritierende Prophezeiung, sondern längst Realität. Wenn der erste Dominostein fällt, geht’s los.






Notiz : Laden Sie David Roger Webbs Buch HIER kostenlos herunter - und senden Sie das PDF an andere Menschen, auch jene, die in den zurückliegenden Jahren nicht für eine freiheitliche Ordnung eingestanden sind. Denn was da auf uns zukommt, betrifft jeden. Und es ist ein Thema, das dem ein oder anderen die Augen öffnen und als verbindendes Element wirken könnte.


Bild: Netzfund





12 Oct 17:01

Baal Müller: VERGANGENHEITSBEWÄLTIGUNG IST GEGENWARTSSABOTAGE. RUDOLF BRANDNER ÜBER DIE GEISTIGE SELBSTZERSTÖRUNG EUROPAS

Der Philosoph Rudolf Brandner hat sich mit seinem bedeutsamen Werk „Muslimische Immigration und das Versagen der politischen Vernunft Europas“ zwischen alle Stühle gesetzt. Natürlich wird er für seine so fundierte wie streitbare Schrift keinen Blumentopf von Anhängern der Kartellparteien und Gläubigen der Mainstream-Medien bekommen, aber auch der Durchschnittskonservative aus dem alternativen Spektrum wird ihm dafür nicht auf die Schulter klopfen – zu weit ist Brandners Orientierung an der Aufklärung und deren Wurzeln in der klassischen Antike von allen üblichen Versuchen entfernt, uns das „christliche Abendland“ als vermeintliche Alternative zu Islamismus und Wokismus zu predigen.





Immer wieder stellt er klar, dass der Islam mit europäischer Kultur und Identität unvereinbar ist: „Durch die muslimische Immigration nach Europa prallen die Gegensätze nun hart aufeinander und zerreißen die europäische Lebenswelt. Es herrscht gegenseitige Ablehnung, Verachtung und Geringschätzung – mehr noch: Schrecken.“ (S. 7) Die Folge ist eine in Europa längst überwunden geglaubte und weder durch Gesundbeten der zerrütteten Gesellschaft unter ritueller Beschwörung „gemeinsamer Werte“ noch durch Tributzahlungen in Form von „Bürgergeld“ einzudämmende Wiederkehr religiöser Gewalt „im Zeichen der kulturellen Inkompatibilität der islamischen Welt mit der Moderne […].“ Der Islam kehrt sein autoaggressives Prinzip der Selbstunterwerfung unter einen allmächtigen Gott als „politische Kriegsreligion der Bekehrung und Vernichtung“ (S. 22) aggressiv nach außen gegen alle Nichtmuslime, weshalb auch die immer wieder, von den Muslimen wie ihren westlichen Handlangern gleichermaßen bejammerte „Diskriminierung“ auf einer Selbstausgrenzung beruht. Die islamische Immigration ist daher in Art und Ausmaß keine „Zuwanderung“ wie etwa die der Hugenotten, die sich in ihrer neuen preußischen Heimat vollständig assimilierten, sondern eine „Einwanderung“ nach dem Muster der europäischen Landnahme in Amerika – nur mit dem Unterschied, dass die Ureinwohner der Aufnahmeländer bislang noch keiner „ethnischen Säuberung“ zum Opfer fielen.


Gleichwohl betrachten „diejenigen, die schon länger hier leben“, bzw. deren (mehr oder weniger) intellektuelle Sprachrohre, sich oft so, als wären sie schon gar nicht mehr da. Die Ursachen liegen in einer Pathologie des modernen Bewusstseins, die Brandner gründlich und schonungslos seziert. Die Schuldlust deutscher Nachkriegsgenerationen, die sich in Selbsthass zerfrisst, in ritualisierten Anklagen und demütigenden Selbstbezichtigungsritualen entäußert und dazu verführt, alles Fremde „einzuladen“, um die eigene, immerzu bejammerte Identität wie in einem stillenden Ozean versinken zu lassen, ist seit Schrenck-Notzing häufig thematisiert worden; Brandner stellt sie jedoch in einen weiteren Rahmen, da ja die gesamte westliche Welt vom Unterwerfungs- und Selbstabschaffungswahn beherrscht wird – am meisten der protestantisch geprägte Kulturraum, der den ethischen Auftrag zu ständiger Gewissenszermarterung und Selbstzerknirschung in säkularisierter Form beibehielt. Das Ergebnis ist ein Bewusstsein, das seine Selbstachtung verloren hat und eine „aufgeweichte, pseudoreligiöse Befindlichkeit“ als „therapeutische Schwundstufe christlicher Mitleidsethik zum allgemeinen Gefühlskult“ erhebt, der sich nach jedem islamistischen Anschlag „in dieselben automatisierten Fertigformeln aus dem Sprechautomaten ergießt […].“ (S. 36) Vergangenheitsbewältigung wird zur „Gegenwartssabotage“ (S. 37), indem der Schuldbesessene seine eigene Geschichte als Abfolge bösartiger, pathologischer Ismen beschreit und die hereinströmenden bildungsfernen jungen Männer teils im Mitleidsselbstgenuss der „Willkommenskulturträger“ zu (Ersatz-)Hätschelkindern infantilisiert, teils als künftig steuerzahlende „Fachkräfte“ anpreist und als Pioniere eines neuen globalen Zeitalters begrüßt oder sie auch, in linker Schwundstufenideologie, als zeitgemäße Wiederkehr des ausgebeuteten, „revolutionären“ Subjekts feiert.


In Klaus Schwabs Great-Reset-Fantasien „wollen wir“ nichts mehr besitzen, und im „emanzipatorischen“, „antikolonialistischen“ Abklatsch dieser Milliardärsutopie „dürfen wir“ nichts mehr besitzen – in beiden Fällen darf der Migrant aber alles von uns fordern. Wer widerspricht, wird bestenfalls nur als egoistisch, gewöhnlich aber als ausländerfeindlich, rechtsextrem und „islamophob“ gebrandmarkt, wobei die Unterwerfung unter die Religion der Unterwerfung in einem merkwürdigen Verhältnis zu den restlinken Bekenntnissen zu Modernität, Feminismus und Queer-Ideologie steht. War der Aufklärer früher islamkritisch – bzw. im heutigen Denunziationsjargon „islamophob“ – und hatte mancher Rechter aufgrund seines autoritativ-reaktionären Habitus Sympathien für den Islam, so reibt man sich heute die Augen angesichts queerer Palästinenserfreunde, die sich „links“ nennen, und liberaler, proisraelischer Verteidiger eines skeptischen Rationalismus, die als „rechts“ verteufelt werden. Links ist mittlerweile also das Irrationale, Triebgesteuerte, rechts hingegen die politische Vernunft, und der Rechte erscheint, statt wie früher als Beschwörer kollektiver Mythen, als Verteidiger nicht nur der Demokratie gegen Faeser und Konsorten, sondern der Aufklärung und des humanistischen Erbes.


Die Grundlage einer geistigen Erneuerung Europas kann laut Brandner nur die „neuzeitliche Erkenntniskultur“ (S. 122) sein – nicht aber das absterbende Christentum, das sowohl von westlichen Gemütskitschverbreitern als auch von islamischen Einwanderern, die Säkularisation und Religionsfreiheit nicht verstanden haben, in einen falschen, längst überholten Gegensatz zum Islam manövriert wird. Der eigentliche Gegensatz „ist vielmehr ein geschichtlicher, der seinen Ursprung in der neuzeitlichen Abkehr von dem offenbarungstheologischen Wahrheitsanspruch der christlichen Religion hat und das menschliche Weltverhältnis wieder ganz der Autonomie des Erkennens unterstellt, wie es zum Teil schon in der Antike der Fall war. Eben darin besteht das ‚Neue‘ der ‚Neuzeit‘: dass die Grundlage menschlichen Weltverhältnisses von der religiösen Offenbarungswahrheit an die Selbstgewissheit des Erkennens in Philosophie und Wissenschaften übergeht. Das Christentum ist nun eine Sache der Vergangenheit […].“ (S. 102f.)


Christliche Dogmen sind „der modernen Erkenntniskultur nicht mehr zumutbar“ (S. 103); sie – oder die Anstrengungen bei ihrer Überwindung – bilden zwar einen Teil europäischer Identität, die Nähe des Christentums zum Islam aufgrund des gemeinsamen abrahamitischen Ursprungs überwiegt jedoch sein sekundäres, aufgepfropftes Verhältnis zur eigentlichen Identität Europas. Christentum und Islam erscheinen bei Brandner – zu Recht – als feindliche Brüder: „Es ist dieses negativ ausschließende Verhältnis zu anderen, das alle Monotheismen kennzeichnet: Die gewaltsame Bekehrung mit Feuer und Schwert, physischer Unterwerfung und Vernichtung – statt durch freie Überzeugung und geistige Anerkennung – war allen monotheistischen Religionen, wenn auch nach dem wechselnden Ausmaß ihrer militärischen Macht, geläufig. Der semitische Gott ist immer Eifer und Zorn, verzehrendes Feuer und Rache der Vernichtung.“ (S. 18) In seinem Namen vollzieht sich eine „autoritäre“ oder „totalitäre“ Gemeinschaftsbildung, „die sich in der Unbedingtheit der Gesetze niederschlägt und mit Tod und Vernichtung bedroht, wer sich gegen sie kehrt“ (ebd.). Bei den polytheistischen Religionen, die eher den Normalfall menschlicher Religiosität darstellen, von dem der Monotheismus in seinen diversen Spielarten abgewichen ist, konstituierte sich die kollektive Identität hingegen durch gemeinsame Kulte, die mythische Ursprungserzählungen rituell erneuerten.


Allein, Rom ist untergegangen – das Heidnische schon länger, beim Christlichen sehen wir noch den letzten Akt der Tragödie –, und viele Wege führen zwar hin, aber nicht in seine Vergangenheit. Und hier liegt der wunde Punkt in Brandners beeindruckendem, überaus dicht und redundanzfrei geschriebenem Buch: Er skizziert zwar, welche Bildungsmaßnahmen zu ergreifen wären, um den humanistischen Geist des Abendlandes wiederzubeleben und den Islam, so er nicht mehr verdrängt werden kann, „einzuschmelzen“ und zu europäisieren, aber er verrät nicht, aufgrund welcher umwälzenden Kehre dies plötzlich möglich sein sollte. Schließlich liegt „der Verfall kulturgeschichtlichen Selbstbewusstseins im Prozess der Moderne selbst“ (S. 51), wie er nicht müde wird zu betonen, und ist nicht etwa nur eine im Prinzip kurierbare Psychose. Wir sind nicht zufällig verrückt geworden! Der Nihilismus, den sämtliche links-grün-woke Narreteien der Gegenwart zu übertünchen versuchen – und ihn dabei noch greller und zur Kenntlichkeit entstellend schminken –, folgt aus dem „Grundgeschehen der Moderne“ (S. 52) mit seiner Technologisierung, Standardisierung und Nivellierung aller Lebensbereiche. „Das geschichtlich negative Selbstverhältnis gehört zur Genese der modernen westlichen Welt; und was als postmoderner ‚Verfall‘ (décadence) kulturgeschichtlich ausgebildeten Selbstseins, als Selbstzerwürfnis der Moderne in Erscheinung tritt“, ist „das Resultat eines geschichtlichen Prozesses, der alle geistig schöpferischen Kräfte in die Negativität technologischer Daseinsmacht bannt – unvermögend, selbst einen zureichenden Horizont menschlichen In-der-Welt-seins zu erzeugen, der als Analogat oder funktionales Äquivalent vormaliger Verwirklichung des Selbstbewusstseins fungieren könnte“ (S. 52f.).


Etwas einfacher gesagt: Aufklärung, Rationalismus und Liberalität bringen selbst den Nihilismus hervor, der das geistige Einfallstor der Islamisierung bildet, die Europa gleichsam wieder mit einer früheren Entwicklungsstufe seiner selbst konfrontiert und die einstigen Konflikte auf einer höheren Stufe wiederholt, ohne dass deren Aufhebung auf einer neuen, vermittelnden Ebene möglich wäre. Es handelt sich nun nicht mehr um einen dogmatischen, also irrationalen und per se unlösbaren Konflikt zweier Konfessionen, der durch die Einnahme eines externen Standpunktes der „Toleranz“ und „Religionsfreiheit“ neutralisiert werden könnte, sondern um den Kampf von Religion versus Nichtreligion, denn Aufklärung und Wissenschaft sind nicht einfach „Weltanschauungen“ wie die einander bekämpfenden Religionen, sondern deren Verneinung.


Wie aber soll nun aus diesem Nein ein neues Ja – zur eigenen Identität, zum europäischen Geist – folgen, das Brandner so nachdrücklich fordert? Bedarf es hier nicht doch eines neuen metaphysischen Fundamentes? Lebt nicht nur die Demokratie, sondern auch die Wissenschaft von Voraussetzungen, die sie nicht selbst erzeugen kann? Und stehen Wissenschaft und Religion einander wirklich so fremd und unversöhnlich gegenüber, wie es bei Brandner den Anschein hat? Seine kurzen Andeutungen über die polytheistische Religion, für die es noch keinen Gegensatz zwischen Glauben und Wissen gab, verdienten es, weiter ausgeführt zu werden, und vielleicht könnte der Indologe Brandner dem Philosophen dabei sogar behilflich sein, ein Modell für eine Koexistenz und wechselseitige Ergänzung von Religion und Wissenschaft zu entwerfen; schließlich zeigen Indien und andere asiatische Länder, dass es sich bei dem Antagonismus beider vielleicht nur um einen europäischen Sonderweg handelt, den wir auch wieder verlassen könnten – nicht um unsere Identität zu verlieren, sondern um sie wiederzufinden.


Rudolf Brandner: Muslimische Immigration und das Versagen der politischen Vernunft Europas. Vierzehnte Ausgabe der Werkreihe TUMULT. Hrsg. von Frank Böckelmann. Manuscriptum Verlagsbuchhandlung: Lüdinghausen/Berlin 2024



    *



Über den Autor: Baal Müller, geb. 1969 in Frankfurt/Main, studierte Germanistik und Philosophie in Heidelberg und München. Promotion 2004 mit einer Arbeit über Ludwig Klages und Alfred Schuler (Kosmik 2007; Neuausgabe 2020). Gleichzeitig edierte er Schulers Gesammelte Werke textkritisch aus dem Nachlass. Von 2003 bis 2015 war er Inhaber des Telesma-Verlags. Seit Ende der neunziger Jahre Beiträge in vielen Zeitschriften. Gegenwärtig lebt er als Schriftsteller, Übersetzer, politischer Berater, Pressereferent und Ghostwriter im brandenburgischen Treuenbrietzen sowie gelegentlich in Georgien. Er ist Mitbegründer der Künstlergruppe „Orphischer Kreis“. Zuletzt veröffentlichte er den Gedichtband Wendische Fahrt (2016), eine Neubearbeitung der Nibelungensage (Hildebrands Nibelungenlied, 2017) und das materialreiche Grundlagenwerk Die Selbstzerstörung der Demokratie - Deutschland am Abgrund, Gelnhausen 2020.




                                       Hier können Sie TUMULT abonnieren.

                                     Für Einzelbestellungen klicken Sie bitte hier.

08 Oct 11:37

Prostitution in Berlin aufgrund dramatischer Wohnungsnot!? 😳😅

by HKCM

Erster Live-Podcast mit Philip Hopf in Stuttgart auf der Cashflow Conference Bühne!:
https://www.youtube.com/watch?v=uV40WSm7mfg&t=1336s

🛒 Unsere Analysen finden Sie hier:
https://bit.ly/3KNTw3q

👉 Wir nutzen Coinbase als Krypto-Broker:
https://bit.ly/4csKEN9

👉 Der führende Krypto-Portfolio-Tracker und Steuer-Rechner:
https://cointracking.info/?ref=HKCM

💬HKCM News WhatsApp:
https://whatsapp.com/channel/0029VaYb...

👉 TradingView:
https://shorturl.at/DTVY9

👉 Mein Erfolgs- und Dankbarkeitsbuch:
https://www.amazon.de/dp/B0BKMR4PQN/

👉 Diese Stellen haben wir zu vergeben:
https://bit.ly/3tCkCSh

🔔 Abonnieren Sie unseren Kanal:
https://bit.ly/3CtIHhF

✉️ Bei Fragen melden Sie sich gerne jederzeit bei uns:
info@hkcmanagement.de

👉 Instagram:
https://bit.ly/3nwRPh7

👉 Twitter:
https://bit.ly/3lkRFXq

👉 Facebook:
https://bit.ly/3Aw4gwF

👉 LinkedIn:
https://bit.ly/3lqGk8i

👉 Jetzt hier das Phantom kostenlos abonnieren:
https://www.youtube.com/channel/UC_niVs5ITmD-qgnxph8CohA

👉 Hoss & Hopf Podcast:
https://www.youtube.com/channel/UC8PeBxhbnTqKQ6P161s3_Jw

#immobilienpreise #eigenheim #eigentumswohnung #geldanlage #wohnen #zinsen #wirtschaftskrise #wirtschaft #finanzen #finanziellefreiheit #investieren #berlin #berlin2024 #frauen #immobilien #immobilienmakler #lustigevideos #lustig #deutschland
27 Sep 11:59

Die gecancelte Ethik

by Gabriele Herb

Die gecancelte Ethik

„Dreimal ist Bremer Recht“, heißt es in Bremen, was bedeutet, dass man nach zweimaligem Scheitern noch eine dritte Chance erhält. Ende August haben die Bremer jedoch erfahren müssen, dass dreimal auch Bremer Unrecht sein kann, wie Jürgen Borchert sagt, Veranstalter eines Symposiums, das nicht sein durfte. Dieses Symposium zum Thema „Hintergründe und Folgen der Corona-Krise — Versuch einer Aufarbeitung, um die Ethik in der Medizin wiederherzustellen“ hatte er monatelang mit Bremer Kollegen geplant und organisiert, hochkarätige Referenten eingeladen und kräftig die Werbetrommel für diese Veranstaltung gerührt. Allein — sie durfte nicht sein in der Stadt mit der höchsten Durchimpfungsquote Deutschlands.

27 Sep 07:01

Absturz der Bonner Republik | MISES al Dante #7

by misesde

Jetzt anmelden zur Ludwig von Mises Institut Deutschland Konferenz 2024! Alle Informationen hier:
https://www.misesde.org/2024/05/ludwig-von-mises-institut-deutschland-konferenz-2024/

Kapitel:
0:06 Einleitung
1:34 'Wer soll Kalif sein anstelle des Kalifen?'
4:32 'Freiheitsverkäufer'
8:03 'Konsequente Infantilisierung'
9:13 Parteien (Korrektur bei 10:30, siehe unten)
13:55 Erzwungene Herrschaft vs. freiwillige Gefolgschaft
16:32 Minimalstaat
21:30 'Sozialismus unter falscher Flagge'
24:30 'Bereichserwachen'
27:00 Spaltung des libertären Lagers
33:48 Deutschland vor dem 'Zivilisationsbruch' (1914)
41:33 Die Dynamik des 'Ringes der Macht' - ein 'One-Trick-Pony'
44:16 Der Aufstieg der Bonner Republik - Ludwig Erhards Coup d'État
54:30 Der Absturz der Bonner Republik - Methodenstreit (Korrektur bei 55:03, siehe unten)
1:00:08 'Klassenbewusstsein' - Netto-Steuerzahler
1:01:39 Dantes Höllenreise - ein Spiegel der Psyche der Menschen
1:04:59 Schlussworte

Korrekturen:
10:30 Die Guelfen waren für die Welfen (Politik des Papsttums) und die Ghibellinen für die Waiblinger (Staufer), also Parteigänger des Kaisers.
55:03 100-Schilling-Schein: https://de.numista.com/catalogue/note203235.html

Links:
Ludwig Erhard über die Aufhebung der Preisregulierungen auf X (1/13):
https://x.com/MisesInstitut/status/1831731526125441386

"Javier Milei", MISES al Dante #6 | mit Philipp Bagus:
https://youtu.be/p5FVV78GM5k

Link zum Buch "Die Ära Milei: Argentiniens neuer Weg":
https://amzn.to/4fXBU45 (*)

[(*) Mit * gekennzeichnete Links sind Partner-Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, unterstützen Sie das Ludwig von Mises Institut Deutschland, das mit einer Provision beteiligt wird. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten.]

Artikelserie "Die Psychologie der Politik" (Andreas Tiedtke) auf Freiheitsfunken, beginnend mit:
"Die Psychologie der Politik" (1/12):
https://freiheitsfunken.info/2023/08/15/20919-agenda-2030-die-psychologie-der-politik
Letzter Teil (12/12):
"Ein Ring, sie zu knechten" (12/12):
https://freiheitsfunken.info/2023/11/07/21284-die-psychologie-der-politik-ein-ring-sie-zu-knechten

"Bereichserwachen" (Andreas Tiedtke, in: "Der Sandwirt"):
https://www.dersandwirt.de/bereichserwachen/

"Zur Hölle mit Ihnen!" (Andreas Tiedtke, in: "Der Sandwirt"):
https://www.dersandwirt.de/zur-hoelle-mit-ihnen/

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Das Ludwig von Mises Institut Deutschland e.V. setzt sich seit Jahren für die Verbreitung der Lehre der Österreichischen Schule der Nationalökonomie ein. Freiheit gibt es nicht geschenkt, sie muss stets neu errungen und erhalten werden. Bitte unterstützen Sie daher das Ludwig von Mises Institut Deutschland mit einer Spende, damit wir uns weiterhin für unser aller Freiheit einsetzen können!

Spendenkonto:
Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V.
IBAN: DE68 7003 0400 0000 1061 78
BIC: MEFIDEMM
Merck Finck A Quintet Private Bank (Europe) S.A. branch
Verwendungszweck: Spende

Oder unterstützen Sie bitte das Ludwig von Mises Institut Deutschland, indem Sie Fördermitglied werden, und bestimmen Sie die Höhe Ihres jährlichen Mitgliedsbeitrags selbst:
https://www.misesde.org/unterstutzen/

Den Link zu einer Mitgliedschaft bei der Atlas Initiative finden Sie hier:
https://www.atlas-initiative.de/mitglied-werden.html

Wie Sie die Atlas Initiative mit einer Spende unterstützen können, erfahren Sie hier:
https://www.atlas-initiative.de/spende.html

Hinweis: Die Inhalte der Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Ludwig von Mises Instituts Deutschland wieder.

Versäumen Sie keinen Artikel des Ludwig von Mises Instituts Deutschland mehr und melden Sie sich hier für unseren Newsletter an:
https://www.misesde.org/artikel-abo/
12 Sep 13:15

Corona-Politik: Der Kipppunkt des Vertrauens – im Osten und darüber hinaus

by Volker Birk, bumens@dingens.org

Corona-Politik: Der Kipppunkt des Vertrauens – im Osten und darüber hinaus - WELT

Die Pandemie-Politik ist für viele eine Zäsur – ein Kipppunkt des Vertrauens in Staat, Medien, Wissenschaft, Gesellschaft. AfD und BSW nutzen diese grundsätzliche Entfremdung in ihren Wahlkämpfen. Die Bundesregierung muss die Aufarbeitung der Corona-Zeit jetzt zur Priorität machen.

Den Kommentar gibt's hier.

Die immense Entfremdung ist einerseits nachvollziehbar, Maßnahmenkritiker und Impfskeptiker wurden lange gesellschaftlich und medial geächtet. Andererseits speist sich die Wut aber auch aus Verschwörungsideologien, die bis heute massiv in den sozialen Medien verbreitet werden.

Genau, alles “Verschwörungsideologien“, dann klappt das bestimmt mit der “Aufarbeitung”…

12 Sep 13:11

Warum die SPD und ihr “Redaktionsnetzwerk Deutschland” Sahra Wagenknecht nicht mögen

by Volker Birk, bumens@dingens.org
05 Sep 15:18

We're Back on Facebook, by Ron Unz

by Ron Unz
As some people might remember, at the end of the April 2020 we were suddenly banned by Facebook. This purge came just days after I'd published my original article laying out the very strong circumstantial case that the burgeoning Covid epidemic was the blowback from a botched American biowarfare attack against China (and Iran). That...
02 Sep 11:44

Kindersoldaten tränken Schweden in Blut

by RT Deutsch

Von Stanislaw Leschtschenko

Der neue Trend in Schweden sind minderjährige Auftragskiller, die von älteren Gangstern angeheuert werden, um Rivalen auszuschalten. Wir sprechen von Dutzenden und Hunderten von erschütternden Fällen. Beamte und die Presse bezeichnen diese Killer als Kindersoldaten, ähnlich wie bei der Mafia in Italien und in den Vereinigten Staaten.

Das Zero-Netzwerk

Das Problem wurde vor einem Jahr nach zwei aufsehenerregenden Tragödien bekannt. Im Stockholmer Vorort Jordbro wurden die Leichen von zwei 14-jährigen Teenagern namens Mohamed und Leith gefunden, die einige Monate zuvor verschwunden waren. Die Ermittler vermuteten, dass die Teenager getötet wurden, weil sie sich bereit erklärt hatten, als Auftragskiller zu arbeiten, aber an ihrer Aufgabe scheiterten. Diese Version kam auf, weil auf der Haut des bereits toten Mohamed das Z-Symbol eingeritzt war, das von der Stockholmer Bande Zeronätverket (Zero-Netzwerk) verwendet wird.

In Helsingborg wurde ein Auto in einer Straße geparkt aufgefunden, dessen Fahrer erschossen hinter dem Steuer saß. Die Polizei brauchte nicht lange, um den Mörder ausfindig zu machen, denn er hatte auf unerfahrene Weise eine Menge Spuren hinterlassen. Der 16-Jährige hatte nicht einmal Zeit, die Waffe wegzuwerfen, aus der er drei Kugeln auf das Opfer abgefeuert hatte. Die Ermittlungen ergaben später, dass "der Mord sorgfältig geplant war und den Charakter einer Hinrichtung hatte".

Die Gerichtsverhandlungen im zweiten Fall fanden wegen der Minderjährigkeit des Angeklagten hinter verschlossenen Türen statt. Erst nach der Urteilsverkündung erfuhr die Öffentlichkeit die Hintergründe des aufsehenerregenden Verbrechens: Der junge Mörder hatte nicht aus eigenem Antrieb gehandelt, sondern einen Auftrag ausgeführt.

Der Auftraggeber entpuppte sich als 26-jähriger Mafioso namens Orhan Demay. Er fand den jungen Mann, der seinen Lehrern zufolge "ein kluger Junge war, wenn er wollte", der Fußball und Musik liebte, sich dann aber auf Computerspiele einließ, Schulden machte und dringend Geld brauchte. Demay versorgte ihn mit einem Mobiltelefon zur Kommunikation, einer Pistole, Munition, einem Fahrrad und Kleidung zum Wechseln. Außerdem wurde der unerfahrene Auftragskiller von einem erfahrenen Experten, dem 20-jährigen Burak Burkan, angeleitet.

Alle vier Angeklagten stritten ihre Beteiligung ab, doch die von der Staatsanwaltschaft vorgelegten Beweise erwiesen sich als unwiderlegbar. Infolgedessen wurde Demay zu lebenslanger Haft verurteilt (unter anderem wegen Verwicklung eines Minderjährigen in kriminelle Handlungen); Burkan erhielt fast 15 Jahre Gefängnis und der unmittelbare Täter wurde zu vier Jahren Haft in einem geschlossenen Internat für Minderjährige verurteilt. Laut dem Wortlaut der schwedischen Justiz wird er sich dort einer "stationären Behandlung" unterziehen. Ein Freund und Komplize des Mörders wurde zu drei Jahren "Behandlung" verurteilt.

Die Medien haben weder die Namen noch die ethnische Zugehörigkeit der jugendlichen Straftäter bekannt gegeben. Den veröffentlichten Fotos nach zu urteilen, handelt es sich jedoch um Kinder von Migranten. Sowohl in Schweden als auch im benachbarten Dänemark bezeichnet die Presse die jugendlichen Mörder stets als "Schweden".

Dummheit und Mut

Die Zeitung Wsgljad hat bereits mehrfach darüber berichtet, dass die ethnische Kriminalität in Schweden zunimmt und das Land schon lange kein sicherer Ort mehr ist. Seitdem hat sich die Situation nur noch verschlimmert. Offiziellen Angaben zufolge sind allein in den Reihen der lokalen organisierten Kriminalität etwa 30.000 Personen aktiv und das kriminelle Milieu wird eindeutig jünger.

"In nur zehn Jahren ist dieses skandinavische Land von einem der sichersten Länder des Kontinents zu einem Land an der Spitze der europäischen Rangliste mit tödlichen Schießereien geworden. Tief verwurzelte Banden (meist angeführt von Einwanderern der zweiten Generation) töten nicht nur einander, sondern auch unschuldige Passanten. Viele der Verbrecher sind Jugendliche unter vierzehn Jahren. Aus ihnen bereiten die Gangster eine Nachwuchsgeneration von Gangstern vor", schreibt die britische Zeitung Financial Times.

Die kriminellen Banden in Schweden sind nicht nur für ihre Brutalität, sondern auch für ihre unkonventionellen Methoden bekannt. Minderjährige Killer sind eine davon. Die Gangster mögen solche "Kader" aus zwei Gründen.

Erstens sind Jugendliche aufgrund der Unreife ihrer Psyche und unter dem Einfluss von Videospielen, die Gewalt romantisieren, leichter bereit, das Leben eines anderen Menschen auszulöschen. Viele lockt die Aussicht, einen hohen Platz in der sozialen und kriminellen Hierarchie einzunehmen, die von zahlreichen Stereotypen über das luxuriöse Leben von Gangstern, die Geld und Macht über das Schicksal anderer haben, bestimmt sind.

Zweitens: Wenn ein erwachsener Krimineller wegen Mordes zu einer langen Strafe verurteilt wird, bekommt ein Jugendlicher nur ein paar Jahre in einem Strafvollzugsinternat.

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2023 wurden 42 Ermittlungen gegen Jugendliche eingeleitet, die einen Mord begangen oder versucht hatten, während es im gesamten Jahr 2022 nur 38 waren. "Wir haben eine steigende Zahl von Jugendlichen, die sehr schwere Straftaten begehen. Das ist eine äußerst schreckliche und traurige Entwicklung", kommentierte der Staatsanwalt Carl Mellberg die Statistik im Schwedischen Rundfunk. Ein Jahr später wurden die Dinge noch viel trauriger und grausamer. Zwischen Januar und Ende Juli 2024 wurden 93 Minderjährige des versuchten Mordes oder der Anstiftung dazu verdächtigt.

"Das ist Wahnsinn"

Das Problem der schwedischen Kindersoldaten stößt in der Presse der Nachbarländer – Dänemark und Norwegen – auf großes Interesse. Dieses Interesse ist berechtigt: Die Banden wachsen so schnell, dass Schweden für sie nicht mehr ausreicht. Gleichzeitig führen sie untereinander erbitterte Revierkämpfe: Der Haupteinsatzbereich der Kinder besteht darin, Vertreter rivalisierender Banden zu töten.

Eine andere Möglichkeit, das Problem der "Überbevölkerung" zu lösen, besteht für die Banden darin, die Nachbarländer zu erschließen, was auch schon geschieht. Die schwedischen kriminellen Organisationen sind schon in Dänemark und Norwegen aktiv, und die lokalen Medien berichten über die blutige Agenda aus Schweden mit der Warnung: Bald kommt das alles zu uns.

Als Banditen am Ausgang einer U-Bahn-Station in Farsta, einem südlichen Vorort von Stockholm, eine Schießerei mit automatischen Armeewaffen veranstalteten und dabei zwei Menschen (darunter einen 15-jährigen Jungen) töteten, bat das norwegische Portal Aftenposten den Kriminologen Manne Gerell von der Universität Malmö um einen Kommentar. Dieser beschwerte sich:

"Junge Menschen werden zunehmend zur Zielscheibe. Wir haben 15-Jährige, die mit Sturmgewehren schießen und 15-Jährige, die mit Sturmgewehren erschossen werden. Das ist Wahnsinn.

Sie wollen cool sein und gutes Geld verdienen. Und sie bekommen ihren Willen, wenn sie Mordaufträge erfüllen."

Ein dänischer Fernsehsender veröffentlichte die Preise für die Dienste der minderjährigen "Soldaten" aus Schweden. Für einen Schuss in den Kopf oder den gezielten Wurf einer Handgranate kann man 300.000 bis 500.000 schwedische Kronen (etwa 26.000 bis 44.000 Euro) verdienen. "Unsere lokalen Banden heuern schwedische Kindersoldaten an, um Verbrechen zu begehen. Es ist zutiefst beunruhigend, dass dies überhaupt geschehen kann. Und zutiefst beunruhigend, dass dies jetzt gerade in Dänemark geschieht", sagte der dänische Justizminister Peter Hummelgaard. Er traf sich kürzlich mit Beamten des Innenministeriums und vereinbarte eine Verschärfung der Kontrollen von Personen, die aus Schweden über die Öresund-Brücke nach Dänemark einreisen.

Nach dänischem Recht werden übrigens Verbrechen von Personen, die mit organisierten Gruppen in Verbindung stehen, härter bestraft – und das gilt für alle, die das 15. Lebensjahr überschritten haben. Der stellvertretende dänische Polizeichef Peter Svarrer berichtete, dass lokale Kriminelle schwedische "Soldaten" über das Internet anheuern. "Es scheint keinen Sinn zu machen, dass junge Menschen zwischen vierzehn und fünfzehn Jahren eine Waffe oder eine Granate in die Hand nehmen. Ich halte das für verrückt – und bin überrascht, dass sie dazu bereit sind."

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 1. September 2024 zuerst auf der Website der Zeitung Wsgljad erschienen.

Mehr zum ThemaWie Homosexualität zum Symbol der schwedischen Armee wurde

30 Aug 12:03

Messer und krude Sprüche: Afghanen wollen Deutschland zum Kalifat machen

by Matthias Nikolaidis
Beunruhigende Nachrichten dringen in die Medien des Landes. Afghanische Männer in Deutschland sollen schlecht „integriert“ sein. Und tatsächlich, man weiß nicht, welches Detail unpassender ist: „Sie posieren in afghanischen Armeeuniformen, Tarnfleck oder den traditionellen afghanisch-paschtunischen Gewändern in deutschen Parks und Innenstädten.“ Hinzu kommen Messer, Säbel, Macheten, sogar eingeblendete Kalaschnikows. Die jungen Männer zeigen sich „aggressiv und kampfwillig“, heißt es dazu bei n-tv. Und man tritt in Gruppen auf, ist unter Gleichgesinnten. „Es scheint, als solle das gemeinsame Auftreten Macht demonstrieren“, vermutet der deutsche Nachrichtensender und ist sich allerdings sicher: „Die Taliban-Sprüche und Dschihad-Liedtexte, mit denen die Videos unterlegt sind, zeugen von einer radikal-islamistisch motivierten Gesinnung.“

Der Beitrag Messer und krude Sprüche: Afghanen wollen Deutschland zum Kalifat machen erschien zuerst auf Tichys Einblick.

30 Aug 07:13

Neuer Ärger für den NDR wegen Correctiv-Falschbehauptung

by Redaktion
Vor Kurzem bekam der NDR schon eine für ihn unerfreuliche Mitteilung vom Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg: Dessen Richter verboten dem ARD-Sender, Behauptungen der Plattform „Correctiv“ über ein angebliches Geheimtreffen in Potsdam weiter zu verbreiten.

Der Beitrag Neuer Ärger für den NDR wegen Correctiv-Falschbehauptung erschien zuerst auf Tichys Einblick.

28 Aug 12:04

Merz will Koalition sprengen, Zuckerberg gesteht Zensur … und sonst so?

by Dushan Wegner
Merz macht der SPD ein unmoralisches Angebot: Wenn Grüne und FDP nicht bei neuer Migrationspolitik mitmachen, bietet sich die CDU für eine Zweck-Affäre an. Dass das die Regierung sprengt, ist gewiss nicht seine Absicht …
26 Aug 15:50

Dangerous Times

by admin

wokeness

24 Aug 10:14

teilen   teilen  teilen  E-Mail  spenden  ...

by Alexander Wendt
24 Aug 10:04

Amis - Sie haben seit dem 2. Weltkrieg mindestens 4 Atomsprengköpfe für Kriegseinsätze gezündet; letzten zwei auf Nordstream II

by Freeman-Fortsetzung

 








Entgegengesetzte Forschung:
«Die USA haben einen thermonuklearen Sprengstoff verwendet»

upg. Der Schweizer Physikprofessor Hans-Benjamin Braun hat aufgrund der veröffentlichten Messdaten der Explosionen an den Pipelines nachgewiesen, dass es sich um eine enorm starke Sprengkraft handeln musste. Das lasse darauf schliessen, dass nur die USA in der Lage waren, den Anschlag anzuordnen.

Hier zum dokumentierten Videovortrag von Professor Braun.




Interessant sind auch die Kommentare dazu:


Vielen dank für diese exakte Arbeit. Aus meiner eigenen militärischen Laufbahn ( Chemischer Dienst der NVA von 1974 bis 1990 ) wo es um ABC Waffen ging ( Einsatz, Aufklärung und analytische Auswertung des Einsatzes ) kamen die sogenannten Neutronenbomben auf, die die Entwicklung dieser Mini-Kernwaffen einleiteten. Hauptgefahr ist die Absenkung der Einsatzschwelle von Kernwaffen, das wurde schon Damals eindeutig herausgearbeitet, denn der Einsatz der vorherigen Kernwaffen hatte auch immer für den einsetzenden den Nachteil, das dieses Gelände über Jahre nicht besetzt werden kann wegen der Restkernstrahlung, darum ging es in der Entwicklung der Kernwaffen dieses Problem zu lösen. Dem stand entgegen das eine Kernfusionswaffe immer mit einer Kernspaltung gezündet werden musste, diese Kernspaltung allein ließ sich lange Zeit nicht unter ca. 10 kt drücken ( wegen der notwendigen kritischen Masse ) und hat anderseits zu 95% der Restkernstrahlung beigetragen, die die Operation der eigenen Kräfte behindert. ( so habe ich in Manövern auch die eigenen Kernwaffeneinsätze analytisch auswerten müssen, damit nicht die eigenen Truppen in die eigene Radioaktive Verseuchung vorstoßen, welch ein Wahnsinn , es war aber im kalten Krieg so). Irgendwie gelang in den 80er Jahren der Durchbruch zum Zündmechanismus von Fusionswaffen, damit wurde die Restkernstrahlung stark verringert, die Schokwellenschäden auch, sondern die Vernichtung der Soldaten erfolgte durch die Sofortkernstrahlung der Explosion, hauptsächlich der Neutronenstrahlung. Das führte zu umfangreichen Änderungen in der Taktik und der Entwicklung Neutronenabsorbierende Panzerungen. Seither ist der Entwicklung der kleinst-Fusionswaffen Tür und Tor geöffnet und das abräumen von 3 Stahlbeton-Wolkenkratzern mit 2 Flugzeugen wurde wohl auch schon damit gemacht. Die Existenz dieser Nuklearwaffen senkt die Schwelle zum Kernwaffeneinsatz gigantisch, aber der Einsatz dieser Waffen führt dann unweigerlich zum Einsatz der großen Kaliber, und eine Friedensbewegung wie in den 80ern ist nirgends in Sicht. Nun noch einige Fragen die nicht so recht in diese Theorie passen. Wie erklären sich die weit auseinanderliegenden Gasaustrittstellen wenn es nur eine Detonation gab ? 2. woher kommt das CS 137 wenn die Fusionswaffe nicht mit einer Kernspaltungsladung gezündet wird, bei der Fusion entsteht kein CS 137 und eine Kernspaltungswaffe als Zünder scheidet bei 2kt aus. Entweder erfolgt die Zündung durch höhere Transurane ( zB: Amerizium ) die eine wesentlich geringer kritische Masse und damit Sprengkraft haben und auch CS 137 als Spaltprodukt haben oder die Zündung erfolgt mit chemisch metallischen Sprengstoff als Holladung, dann müsste das CS 137 vom Waffenmantel stammen, das wäre möglich wenn als Waffenmantel natürliches oder sogar abgereichertes Uran genutzt wird, das macht darum Sinn weil es als schwerste und dichtestes Metall die höchste Trägheit gegenüber Beschleunigungskräften hat, damit die Reaktionskammer der Fusion ein paar 1000/tel Sekunden länger zusammenhält als jedes andere Material, das nennt sich Trägheitshalterung und hat den Sinn das hinreichend viele Fusionsprozesse erfolgen bevor das Medium durch das Auseinanderfliegen zu dünn wird. Das ganze ist so gesehen schlüssig aber der totale Wahnsinn und unsere Regierung schweigt dazu, sowas gab es in der Geschichte noch nie. Unsere Energieversorgung wurde durch unsere Verbündete Thermonuklear in Jenseits befördert und mehr als grunzen und sabbern ist von unseren hochqualifizierten Militär nicht zu hören und die wollen Krieg gegen Russland spielen, na dann gute Nacht Deutschland.
Show less

--------------


Die falsche Ausrüstung der Deutschen bedeutet doch eher, daß sie Radioaktivität Gemessen haben und diese für Ihre normale Ausrüstung dieser Tiefe zu Hoch war.

------------

Noch ein weiterer Aspekt: der Einsatz dieser Mini-Nukes ist 1. wegen des geringen Gewichts sehr einfach zu mehreren Stück in einem Flugzeug zu transportieren und kann präzise an das Ziel gebracht werden 2. Die Pipelinerohre sind von ihrer Beschaffenheit und Robustheit mit der Hülle eines U-Bootes vergleichbar und somit können sämtliche U-Boote der Grossklassen mit geringem Aufwand vernichtet werden. Somit will man mit diesem Akt den Militärs zeigen, wir können jederzeit eure atomar bestückten U-Boote neutralisieren.

-------

Bei jedem Verbrechen sind 3 Faktoren ausschlaggebend für die Aufklärung: 1. Wer hatte ein Motiv? 2. Wer hatte die Mittel? 3. Wer hatte eine Gelegenheit? Und die Antworten auf diese Fragen sprechen für sich.
Show less

---------


20
Copyright - Alles Schall und Rauch Blog
21 Aug 13:55

Im Gletscher

by Volker Birk, bumens@dingens.org
17 Aug 22:06

Ihr AHNT ja nicht, welche Nationalität der Gesuchte im ersten Haftbefehl wegen der Nord Stream-Sprengung hat!Ist es ein Russe? Ist es ein Nordkoreaner? Ist es ein Iraner? Nein!Bei dem Gesuchten handelt es sich um einen Ukrainer.Ach. Ach was. Na sowas! Hätte uns doch nur rechtzeitig jemand gewarnt!Update: Der Hauptverdächtige ist ein Tauchlehrer. Ich weiß! NEIN!! DOCH!!! OHHH!!!!Aber sie konnten ihn nicht festnehmen, denn er ist *sonnenbrilleaufsetz* ... untergetaucht! *badumm tsss* (Danke an Jordi für die Punchline)

17 Aug 21:23

Schaut mal, wie toll das digitale Gefängnis in Australien wird!

by Volker Birk, bumens@dingens.org

video previewYouTube

(Sicherungskopie)

Nur ein Zertifikat zeigen, und schon kann man ins Restaurant – wenn man genügend Sozialpunkte dafür hat.

06 Aug 11:54

Unruhen in Großbritannien immer brutaler: „Massenzuwanderung ohne Integration musste übel enden“

by Matthias Nikolaidis
„Massenzuwanderung ohne Integration musste übel enden“, sagt Oppositionsführer Nigel Farange über die an Gewalt zunehmenden Unruhen. Premierminister Keir Starmer hat es abgelehnt, das Parlament einzuberufen, um über die Unruhen zu sprechen, die derzeit praktisch ganz England und Nordirland erschüttern. Sein Ansatz sei es, „die Ärmel hochzukrempeln, die zuständigen Leute an einen Tisch zu bringen und die Probleme zu lösen“. Dagegen hätten seine konservativen Vorgänger immer nur „alle anderen beschuldigt und mit dem Finger auf andere gezeigt“. Nun also soll es Taten geben, aber solche der Labour-Art.

Der Beitrag Unruhen in Großbritannien immer brutaler: „Massenzuwanderung ohne Integration musste übel enden“ erschien zuerst auf Tichys Einblick.

04 Aug 07:11

🤷‍♂️ #AngelaCarini #Boxer

by Volker Birk, bumens@dingens.org

(via @snicklink)

27 Jul 08:06

„Open Source“ – ein aufklärerisches Modell der Berliner Zeitung

by Redaktion

Der Begriff „Mainstream-Medien“ weckt bei an Tagesgeschehen und Gesellschaft interessierten Nutzern wenig Euphorie. Konsequent haben viele Akteure dieser mächtigen medialen Hauptstromrichtung bisher einiges dafür getan, ihnen eine entsprechende, wenig schmeichelnde Zuverlässigkeit zu bescheren in Sachen wie: stets die herrschenden Erzählungen zu verbreiten, die Herrschenden nicht in Zweifel zu ziehen, das Publikum still zu halten, den Status quo zu erhalten. Das gefällt den Nutzern, dem kritischen Publikum eher nicht. Der Berufsstand „Journalist“ wird traditionell mit dem Begriff „Vierte Gewalt“ in Verbindung gebracht. Doch die damit verknüpfte Verpflichtung, hellwach und aufklärerisch zu sein, erfüllen Vertreter der Vierten Gewalt nur ungenügend. Dem Publikum bleibt die eigene Suche. Fündig wird man: bei Autoren von „Open Source“ (OS), einer Sparte der Berliner Zeitung, die den Status quo hinterfragen und dabei selbst aus dem Publikum statt aus Redaktionen stammen. Ein Zwischenruf von Frank Blenz.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Open Source – eine reiche Quelle, die bisher wenig in Medien genutzt wird

Die Sparte „Open Source“ (OS) der Berliner Zeitung ist etwas Besonderes, ein publizistisches Projekt, das mittlerweile bei dem Hauptstadtblatt nicht mehr wegzudenken ist. Regelmäßig veröffentlichen Autoren Beiträge, die wie Frischluftböen hinein in die journalistische Trägheit wirken. Der Berliner Zeitung ist schon seit Längerem mit OS ein Angebot gelungen, das in unserer Zeit ein wichtiger Gegenpol zu fehlender Vielfalt, Einbahnstraßenberichterstattung, Engstirnigkeit und Monopolisierung medialer Verbreitungsformen und Inhalte ist. Die Zeitungsmacher beschreiben transparent wie selbstkritisch, was sie dazu antrieb, OS zu gründen:

„Die Berliner Zeitung steht für eine Vielfalt der Stimmen, Meinungen und Perspektiven. Dazu gehört: Wir wollen nicht nur berichten, was unseren Journalisten aufgefallen ist! Deshalb gibt es bei uns Open Source – jede und jeder kann über dieses Portal zum Autor unserer Zeitung werden.
(…) für Kontroversen und Geschichten, die sonst nicht erzählt werden: Was kommt im Journalismus zu kurz? Welche Stimmen werden nicht gehört? Erzählen Sie uns davon.“
(Quelle: Berliner Zeitung)

„Mit Open Source stellt sich die Berliner Zeitung den aktuellen Herausforderungen im Journalismus. Der Vorwurf, Mainstream-Publikationen ließen nur ein enges Themen- und Meinungsspektrum zu, wird nur durch eine Öffnung von Strukturen entkräftet. Open Source ist daher ein Angebot an alle, zu einer größeren Vielfalt im Journalismus beizutragen – auf der Grundlage des Grundgesetzes und unter Einhaltung formaler Mindeststandards.“
(Quelle: Berliner Zeitung)

Wichtige Themen, die der Mainstream ausklammert, unterbelichtet, sogar weglässt

Bei Open Source wurde vor Kurzem ein Beitrag veröffentlicht, der von einem Mediziner verfasst wurde und sich dem Thema Corona-Aufarbeitung widmete. Anders als bei Presseartikeln zum gleichen Thema und dem dort üblichen Umkurven heikler wie wichtiger Fragen und Perspektiven findet sich besonders im Frage-Katalog des Mediziners Dr. med. Erich Freisleben in seinem Text eine schonungslose Offenheit. Der Beitrag des Berliner Hausarztes zeigt, denkt man vergleichend mit dem Mainstream, welche Fragen im Mainstream eben nicht gestellt werden, obwohl sie doch überaus wichtig sind. Die Lektüre der Fragen als Beitrag zu einer transparenten Aufarbeitung der Corona-Jahre überrascht und erstaunt, denn allein ohne die Fragen zu beantworten, öffnen sie einem die Augen und schaffen beim Leser Klarheit. Bemerkenswert und lobenswert ist, dass die Berliner Zeitung dem Mediziner einen so großen Platz allein für seine 27 Fragen an Verantwortliche, an die Gesellschaft einräumt. Die Fragen lauten:

  1. Gab es tatsächlich eine so außergewöhnliche Notsituation, die nicht anders als mit so massiven Grundrechtseinschränkungen und mit sozialer Diskriminierung Impfunwilliger zu bewältigen war?
  2. Wann war den Verantwortlichen klar, dass die Impfung keinen Infektionsschutz und keinen Übertragungsschutz bewirkte?
  3. Warum wurde die Impfkampagne nicht durch Studien begleitet, welche den Sicherheitsmangel der kurzen Impfstoffentwicklungszeit etwas ausgeglichen hätten?
  4. Warum wurde bei zeitnah nach der Impfung Erkrankten und Verstorbenen keine Diagnostik der Ursachen veranlasst?
  5. Warum gibt es keine Leitlinien zu Impfnebenwirkungen?
  6. Warum beziehen die Leitlinien zum Post-Covid-Syndrom nicht mit ein, dass bei Erkrankung von Geimpften immer auch die Frage der Impfnebenwirkung im Raum steht?
  7. Warum nutzen die Leitlinien für Post Covid nicht die umfangreichen Diagnostik- und Therapieerfahrungen aus der Behandlung von Impfnebenwirkungen?
  8. Warum gibt es keinen offenen wissenschaftlichen Austausch über die so ähnlichen Fragen zum Post-Covid- und Post-Vakzin-Syndrom?
  9. Warum haben nur wenige der über 400.000 berufstätigen Ärzte Kenntnisse über die genannten Syndrome und können sie mittels Laboruntersuchungen entsprechend zuordnen?
  10. Warum wissen wir nicht, wie viele der Millionen Post-Covid-Fälle Impfschädigungen sind, obwohl beim Vorliegen von Spike-Proteinen im Blut und in den Immunzellen die saubere Unterscheidung mittels Massenspektrografie möglich ist?
  11. Warum wurde die Impfkampagne auf junge Menschen und sogar Kinder ausgedehnt, obwohl bekannt war, dass diese kaum gefährdet waren und die Impfung keinen Übertragungsschutz bot?
  12. Warum hat die Kenntnis vom fehlenden Übertragungsschutz nicht zu einer sofortigen Rücknahme der Impfverpflichtungen im Gesundheitswesen und beim Militär geführt?
  13. Welche Folgen ergeben sich aufgrund des fehlenden Übertragungsschutzes auf das Verfassungsgerichtsurteil der einrichtungsbezogenen Impfpflicht, die ja auf dem angenommenen Übertragungsschutz basierte?
  14. Warum hat die Kenntnis von der Bildung ineffektiver und sogar schädlicher Antikörper nach Mehrfachimpfung nicht zum Stopp der Impfkampagne geführt?
  15. Warum sucht das Paul-Ehrlich-Institut trotz Kenntnis des komplexen Impfsyndroms nur nach Einzelsymptomen?
  16. Laut zahlreichen Studien werden ca. 90 Prozent der Arzneimittelnebenwirkungen gar nicht gemeldet. Die Datenbanken VAERS und VigiAccess zeigen deutliche Risikosignale. Welche über die anzunehmende Untererfassung hinausgehende Informationen hat das Paul-Ehrlich-Institut genutzt, um die Nebenwirkungsrate zu ermitteln?
  17. Wie viel Prozent der ärztlichen Meldungen und Betroffenenmeldungen zu Impfnebenwirkungen erkennt das Paul-Ehrlich-Institut als Nebenwirkung an?
  18. Warum bezieht das Paul-Ehrlich-Institut nicht wie versprochen die Routinedaten der Krankenkassen zur Beurteilung der Nebenwirkungen mit ein?
  19. Warum wird die parallel zur Impfkampagne nachweisbare Übersterblichkeit nicht wissenschaftlich auf Kausalität untersucht?
  20. Warum wird der Zunahme an akuten Herzerkrankungen, neurologischen Krankheiten und Krebserkrankungen nicht auch in Hinblick auf Impfschäden nachgegangen, obwohl es labormäßig und histologisch eine Kleinigkeit wäre?
  21. Wie stehen die Behörden zu der Aussage einer dänischen Großstudie, die eklatante Unterschiede in der Nebenwirkungsrate verschiedener Chargen festgestellt hat?
  22. Warum wird dem Befund von überhöhten Mengen von DNA im Impfstoff nicht durch eigene Untersuchungen des Robert Koch-Instituts nachgegangen, obwohl dieser Befund die Möglichkeit von genetischen Dauerschäden im Raum stehen lässt?
  23. Warum haben weder die öffentlich-rechtlichen Medien noch die ehemals kritischen Print-Medien noch Politiker einer grünen, roten, schwarzen und gelben Partei sich für all diese Unklarheiten interessiert, und warum sind nahezu alle bedenklichen Fakten von spendenbasierten Online-Medien eruiert worden?
  24. Wer hatte in letzter Instanz das Sagen über die Mitteilungen des RKI an die Öffentlichkeit?
  25. Warum wurden mit Generalinspekteur Carsten Breuer als Leiter des Corona-Krisenstabs und mit Generalstabsarzt Hans-Ulrich Holtherm als Leiter der neu geschaffenen Abteilung „Gesundheitsschutz, Gesundheitssicherheit, Nachhaltigkeit“ im Bundesministerium für Gesundheit zwei hochrangige Militärs zu Verantwortlichen für die Gesundheit der Zivilgesellschaft ernannt?
  26. Wer haftet für die extremen Folgen einer nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden Erhöhung der Risikoeinschätzung, die von einem Bundesinstitut in die Öffentlichkeit gegeben wurde?
  27. Bestehen bei über achtzigprozentiger Finanzierung der WHO durch freiwillige und oft zweckgebundene Beiträge nicht zu große Interessenskollisionen? Zu den größten Geldgebern der WHO zählt die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung mit besten Beziehungen zur Impfstoffindustrie. Sollten wir also wirklich der WHO eine so große Entscheidungshoheit übertragen, gerade auch in Notsituationen?

Der brisante Inhalt, die schonungslose Offenheit von Freislebens Fragen, Ansätzen und die bisherige Erkenntnis, dass wirkliche Antworten dennoch ausbleiben, lässt einen zum Schluss kommen: Der Mainstream und deren Nutznießer, die Verantwortlichen haben kein Interesse an Aufklärung. Man kann nur ahnen, dass wirkliche Antworten möglicherweise zu ernsten wie wichtigen, richtigen Konsequenzen führten. Stattdessen aber ist und bleibt die Vierte Gewalt harmlos. Die Bundeszentrale für politische Bildung wirbt für diese „Gewalt“, für dieses Werkzeug, das aber von mächtigen Akteuren stumpf gemacht wurde. Dabei heißt es unter „Medien kontrollieren“:

„Oft hört oder liest man den Begriff „Vierte Gewalt“, wenn es um Journalisten und ihre Arbeit geht. Gemeint ist damit, dass wichtige Medien wie Zeitungen, Fernsehen, Radio und Internet einerseits über das Handeln des Staates und seiner Institutionen informieren sollen. Andererseits aber kontrollieren die Medien durch ihre Berichterstattung auch das staatliche Handeln. Sie informieren, geben kritische Kommentare und regen dazu an, sich mit dem staatlichen Handeln auseinanderzusetzen. Diese Kontrolle der Regierenden durch die freien Medien ist ein wesentlicher Grundzug von demokratischen Gesellschaften.“
(Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung)

Kontrolle der Regierenden bedeutet auch, Fragen zu stellen, unbequem zu sein, Antworten einzufordern. Wir brauchen und verdienen als demokratische Gesellschaft aufklärerische Medien, kritische, hellwache Akteure. Das, was von vielen Publikationen im Printbereich, bei den Öffentlich-Rechtlichen, den verbreitungsstarken und sich selbst gern als meinungsführende Medien Betrachtenden zu erwarten wäre, findet sich ausgerechnet im Bereich Open Source, einer Plattform von meist Nicht-Journalisten. Vielfalt wird von Außenstehenden hergestellt, die eigentlich dafür zuständigen Profis zucken mit den Schultern. Ein einziges Beispiel, der Beitrag von Hausarzt Freisleben und die darin von ihm formulierten Fragen, zeigt, was mit Aufklärung, mit kritischem, hellwachem Journalismus gemeint sein muss. Der Arzt Freisleben beklagt, wie schwer die Schäden der Corona-Jahre ausgefallen sind, wie immense Schäden eines als alternativlos verkauften Handelns in Kauf genommen wurden (und werden). Einen Wunsch äußert der OS-Autor:

„In Anbetracht der Ankündigungen drohender neuer Pandemien und dem Einsatz von weiteren im Schnellverfahren zugelassenen mRNA-Impfstoffen kann das Vertrauen in die staatliche und überstaatliche Sicherheitsarchitektur nur durch Transparenz bezüglich des bisherigen Geschehens wiederhergestellt werden. Ich wünsche mir, dass wir unsere gesellschaftliche Spaltung überwinden und gemeinsam nach der Wahrheit suchen.“
(Quelle: Berliner Zeitung)

26 Jul 18:53

Chinese 052D warship crossed the Gulf of Finland to deploy to Russia

by Boyko Nikolov
Chinese 052D warship crossed the Gulf of Finland to deploy to Russia

On July 23, the Chinese People's Liberation Army's Type 052D destroyer, the Jiaozuo, made a notable stop at the Lt. Schmidt Embankment in St. Petersburg, Russia

The post Chinese 052D warship crossed the Gulf of Finland to deploy to Russia first appeared on BulgarianMilitary.com.
26 Jul 09:37

Liberaler “Meltdown” in Frankreich: Macron legt die Demokratie auf Eis

by Volker Birk, bumens@dingens.org

Kurz vor dem Start von Olympia in Paris hat Präsident Macron entschieden: Die Parlamentswahl, die er selbst ausgerufen hat, hatte keine Sieger. Eine neue Regierung soll es vorerst auch nicht geben.

Wer interessiert sich schon noch für Wahlen?

22 Jul 19:16

Im Ukraine-Krieg verloren haben schon alle – bis auf einen

by Klaus Peter Krause

Die Ukraine, Russland, Deutschland, die Europäische Union, nur nicht die USA – Die Einbußen Deutschlands – Warum die USA Interesse am Ukraine-Krieg haben – Die rechtswidrigen Versprechen einer von der Leyen – Versprechen, die die EU gar nicht erfüllen kann – Friedensverhandlungen und Frieden sind deshalb unverzichtbar

 Gastbeitrag von Prof. Dr. Eberhard Hamer

Wenn die USA nicht im März 2022 und im Januar 2024 ihrem Stadthalter Selenskyj erfolgversprechende Friedensverhandlungen mit Russland untersagt hätten,

  • würden 1 Million Soldaten auf beiden Seiten noch leben,
  • wäre auch die Wirtschaft der Ukraine nicht weitgehend vernichtet
  • und die Ukraine nicht zahlungsunfähig, so dass sie nicht nur ihren Staatshaushalt und die Kriegskosten, sondern sogar ihre Renten nicht mehr selbst zahlen kann[1]
  • und für die nur auf Kredit von den USA gelieferten Waffen sowie durch die überall aufgenommenen Kredite mit mehr als 1 Billion Euro nun das überschuldeteste Land Europas ist.

Und auch für Putin hat sich der Krieg nicht gelohnt, wenn man bedenkt, dass

  • Russland durch Sanktionen seinen Außenhandel in allen NATO-Ländern verloren hat,
  • sein Auslandsvermögen und seine Auslandskonten im Wert von mehr als 600 Milliarden Dollar beschlagnahmt und wohl geraubt sind,
  • Russland zwar ein Viertel der Ukraine erobert hat, dieses Land aber als Kriegswüste erst wieder aufgebaut werden muss, also mittelfristige Last statt Vorteil für Russland wird
  • Und der von der gesamten Westpresse betriebene Hass gegen Russland die politische Position Russlands in der Welt – wie das Beispiel Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg zeigt – langfristig vergiftet hat.

Die Einbußen Deutschlands

Aber auch Deutschland als „Kriegsführer“ Hauptlieferant von Militärgütern und Hauptzahler in Europa an die Ukraine hat mehr Nachteile als Vorteile aus diesem Krieg gehabt:

  • Unsere Ampel-Regierung hat auf amerikanischen Befehl die billige Energieversorgung von Russland gekündigt, um dreimal so teures amerikanisches Fracking-Gas kaufen zu müssen.
  • Um diese Abhängigkeit dauerhaft zu machen, haben unsere „Verbündeten“ unsere Gasversorgungsleitungen mit Russland gesprengt.
  • Deutschland hat mit Höchstsozialleistungen 1,2 Millionen Ukrainer nicht nur aus den Kriegs- sondern auch aus den Friedensgebieten angelockt und mit jährlich 25 Milliarden Euro finanziert, obwohl mehr als 80 % von ihnen nicht arbeiten wollen.
  • Deutschland ist größter europäischer Waffenlieferer und Ausbilder für die Ukraine und größter europäischer Zahler der Kriegs- und Staatskosten (ca. über 43 Milliarden Euro) an die Ukraine, hat sogar deren Rentenzahlungen (jährlich 5 Milliarden) für fünf Jahre übernommen (s.o.) und trotz der Haushaltskürzungen für alle Deutschen die Ukraine-Hilfe verdoppelt. Dieses Geld hat Deutschland – im Gegensatz zu den USA – geschenkt, obwohl wir keinerlei eigene Interessen an diesem Krieg haben.
  • Russland war der größte Rohstofflieferant Deutschlands (mehr als 25 Prozent). Durch die EU-Sanktionen hat Deutschland diese günstige Rohstoffquelle verloren.
  • Durch seine Militärgüter, Finanz-, Technologie- und Ausbildungshilfen ist Deutschland ohne Eigeninteresse zum größten europäischen Kriegsteilnehmer geworden und wird unsere Bundeswehr wieder auf „Krieg gegen Russland“ programmiert, obwohl unser gesellschaftliches, politisches und wirtschaftliches Interesse Frieden mit Russland wäre.

Warum die USA Interesse am Ukraine-Krieg haben

Fragt man sich, welches Interesse die USA am Krieg in der Ukraine haben, so fällt auf, dass

  • die letzten Präsidenten alle die Belieferung Europas mit billigem russischen Öl durch dreifach so teures amerikanisches ersetzen wollten und deshalb auch die North Stream-Leitung sprengen ließen[2],
  • Russland nach China als zweitgrößte Wirtschaftsmacht dem US-Kapital widerstand und deshalb reduziert werden sollte,
  • die US-Hochfinanz zwei Drittel des Schwarzerdeboden der Ukraine und mehr als die Hälfte der Ukraine-Industrie aufgekauft hatte, also die Ukraine eine wichtige US-Wirtschaftsprovinz war,
  • Spekulanten wie Soros u.a. zu Billigstkursen (25 Mrd. Dollar) die Kredite der überschuldeten Ukraine (600 Mrd. Dollar) aufgekauft hatten und hoffen, diese nach einem Krieg mit Gewinn realisieren zu können. Soros hat an Zinsen schon mehr verdient, als er gezahlt hat,
  • die amerikanische Rüstungsindustrie Flaute hatte, also neue Aufträge brauchte und ein Krieg notwendig war, um die neuen militärischen Entwicklungen auszuprobieren und die US-Armee wieder mit moderneren Waffen auszurüsten. Der Krieg hat der US-Industrie 400 Milliarden Dollar Aufträge und den USA wieder einen Zwischenaufschwung verschafft.
  • Deutschland hat nach China die höchsten Außenhandelsüberschüsse in den USA. Um also die eigenen wachsenden Außenhandelsdefizite zu bekämpfen, haben die beiden letzten US-Präsidenten die Politik des „To raise the rivals‘ costs“ betrieben und betrieben sie Zwangsverteuerung der deutschen Energie und eine Verteuerung deutscher Exporte.
  • In der Ukraine liegen die größten westlichen Titan-Reserven, im Donezk-Luhansk-Gebiet die größten Lithium-Reserven[3]. Der Kampf geht auch darum.

Man sollte deshalb fragen, wer überhaupt wirklich den Krieg in der Ukraine führt und entscheidet und wer nur als Strohmann und Lautsprecher agieren darf. Oberbefehlshaber ist jedenfalls der US-Generalleutnant Antonio Aguto in der Ukraine.

Ohne Geld aus USA und EU wäre die Ukraine pleite und müsste zwangsläufig verhandeln

Putin hat Verhandlungen mit Selenskyj abgelehnt, weil er „nicht mit dem Knecht, sondern mit dem Herrn (USA) verhandeln will“. Tatsächlich tönt aber Selenskyj immer noch vom „Endsieg“ (haben wir schon einmal gehabt) und will keinerlei Kompromiss, wird dabei auch von NATO- und EU-Spitzen gestützt „bis zum Sieg“ (Stoltenberg, von der Leyen) oder „bis zum letzten Ukrainer“. Hätten die USA und auch die EU kein neues Geld für die Fortsetzung des Krieges bereitgestellt, wäre die Ukraine pleite, zahlungsunfähig, bekäme keine Munition mehr und müsste zwangsläufig verhandeln.

Aber selbst wenn die NATO-Staaten zahlungswillig sind, könnten sie wegen eigener Rezession, ihrer eigenen Überschuldung, ihrer Haushaltsprobleme und wegen des wachsenden Widerstandes in ihren nationalen Bevölkerungen bald nicht mehr zahlen.

Die Zeit ist reif, den unentschiedenen Krieg durch Verhandlungen zu ersetzen

Dabei steht die Ukraine mehr unter Druck, bald eine Verhandlungslösung zu suchen als Russland, denn den NATO-Staaten gehen Waffen und Munition aus, die Ukraine weiterhin wie bisher zu unterstützen und die Bevölkerung in den USA und in Europa debattiert zunehmend darüber, dass die Bürger mehr belastet und gleichzeitig bei allen Infrastrukturmaßnahmen und Notfällen gespart werden muss, während zugleich die Ukraine-Hilfe verdoppelt wird (Deutschland). Lange geht das nicht mehr gut, zu Hause zu sparen, um einen Krieg zu führen, der uns nichts angeht und in dem wir schon jetzt Mitverlierer sind.

Das Faseln vom Endsieg trotz der Pleite

Wenn die USA und die EU den Krieg und den Staatshaushalt der Ukraine (ca. 70 Milliarden jährlich) nicht mehr zahlen können oder wollen, kann die Ukraine ihre Soldaten und ihre Waffeneinkäufe nicht mehr bezahlen, ist sie pleite und konkurs und der Krieg verloren, auch wenn Selenskyj, Strack-Zimmermann, Merz, Hoffmeister und Baerbock weiter von Endsieg faseln. Der Ukraine geht aber nicht nur das Geld aus, sondern auch die Waffen und die Soldaten. Der Westen hat einfach nicht mehr genug Waffen, kann also nicht mehr liefern, die Amerikaner liefern nämlich auch an Israel. Und die Ukraine muss ihre Einwohner schon zwangsrekrutieren.

Die Ukraine ist also ohne ausreichende Soldaten, ohne ausreichende Waffen und ohne ausreichendes Militärgerät für einen längerfristigen Krieg nicht gerüstet, müsste also so schnell wie möglich Waffenstillstand haben, um jedenfalls in bisherigen Grenzen noch zu überleben.

Die Ukraine wird Friedensverhandlungen aufnehmen müssen

Weigert sich Selenskyj weiterhin, Friedensverhandlungen zu führen, wird die militärische Überlegenheit Russlands immer größer und gefährlicher. Das amerikanische Militär überlegt deshalb nicht ohne Grund, ihren ukrainischen Fanatiker auszutauschen, um Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen zwangsweise möglich zu machen.

In allen NATO-Staaten einschl. der USA wird zurzeit die Frage diskutiert, weshalb man einen verlorenen Krieg in der Ukraine weiter finanzieren solle. Auch die Ampel-Regierung kann nicht mehr begründen, weshalb sie den Bauern den Diesel und den Bürgern die Energie verteuert und die deutsche Infrastruktur verrotten lässt, um das Geld für einen sinnlos gewordenen Krieg – der uns nichts angeht – zu verdoppeln.

Mangels Geld, Soldaten und Material wird die Ukraine in den nächsten Monaten entweder Friedensverhandlungen aufnehmen oder dazu getrieben werden müssen.

Wie wäre Frieden in der Ukraine möglich?

Der erste Schritt zum Frieden müsste ein Waffenstillstand sein. Faktisch ist der seit einem halben Jahr festgefahrene Stellungskrieg bereits eine Vorstufe des Waffenstillstandes und voraussichtlich künftige Grenze der Kriegsparteien, denn niemand ist mehr in der Lage, den Russen diese Eroberungen wieder aus den Händen zu reißen.

Ob eine „Verlierer“-Ukraine noch in der Lage ist, im Westen die Gebietsansprüche der Rumänen, Polen und Ungarn auf deren frühere Gebiete abzuwehren, dürfte nicht in Kiew, sondern in Washington entschieden werden.

Ein Verhandlungsproblem wird die EU- und NATO-Mitgliedschaft der Ukraine werden. Beides lehnt Russland ab. Eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine würde bedeuten, dass der Frieden in Europa von einer rachsüchtigen ukrainischen Regierung abhängig gemacht wird, die dann als NATO-Mitglied durch Kampfhandlungen jederzeit einen neuen Europa-Krieg auslösen könnte. Ob die Europäer dieses Risiko übernehmen wollen, erscheint fraglich. Auch die Amerikaner haben signalisiert, dass eine NATO-Mitgliedschaft für die Ukraine für sie vorerst nicht in Frage käme.

Die rechtswidrigen Versprechen einer von der Leyen

Hinsichtlich der Mitgliedschaft in der EU hat sich von der Leyen satzungs- und rechtswidrig zu Munitionskäufen und Hilfen für die Ukraine (50 Mrd. Euro) – sogar zum Versprechen des Wiederaufbaus mit 720 Milliarden Euro – hinreißen lassen. Diese Zusagen hat sie aber ohne Kompetenz und ohne Einwilligung der Mitgliedsländer gemacht. Die Mitgliedsländer werden nicht dulden,

  • dass ihre Agrarsubventionen halbiert werden, weil die Masse der Agrarsubventionen in die Ukraine fließen soll,
  • dass die Beitragszahlungen drastisch steigen müssen, wenn der Wiederaufbau der korrupten Ukraine bezahlt werden soll,
  • dass zu Lasten der überschuldeten südeuropäischen Pleiteländer ein noch stärker überschuldetes und zerstörtes Pleiteland die Subventionstöpfe der EU am stärksten plündert.

Versprechen, die die EU gar nicht erfüllen kann

Auch die versprochenen Wiederaufbauleistungen kann die EU nicht erfüllen, weil ihre Mitgliedsländer sie nicht bezahlen können und sie satzungsgemäß Kredite dafür nicht aufnehmen darf. Die Amerikaner wollen sich ohnehin aus der Verantwortung schleichen und diese Deutschland zuschieben. Ob aber Deutschland bereit ist, weiter für die Ukraine zu bluten, d. h. eigenen Interesse für fremde Interessen zu opfern, wird man bezweifeln können.

Die Ukraine als Provinz der USA-Hochfinanz

Bisher ist die Ukraine wirtschaftlich eine Provinz der amerikanischen Hochfinanz. Letzterer gehört der meiste Schwarzerdeboden, die meisten Industriekomplexe, die meisten Forschungsstätten. Ihr gehörte vor allem die wichtigen Titan-Lagerstätten bei Bachmut und die Lithium-Lagerstätten im Donezk-Gebiet. Die ukrainische Offensive sollte vor allem diese beiden Lagerstätten zurückerobern, hat aber versagt. Und ob Soros & Co. mit dem Billigaufkauf ukrainischer Ramschanleihen noch das große Geschäft machen können, dadurch dass andere Staaten, z. B. die Europäer, die mehr als 800 Milliarden Ukraine-Schulden auch bezahlen, ist ebenfalls fragwürdig.

Angst vor Russland von westlichen Medien jahrelang produziert

Zuzugestehen ist der Ukraine, dass ihre und die westliche Presse jahrelang nun die Angriffslust Russland beschrien und damit Angst vor Russland in der Ukraine und den anliegenden europäischen Ländern produziert haben, die Ukraine also Sicherheit vor Russland haben will. Dies wird in Friedensverhandlungen ein wichtiger Punkt sein, aber von den europäischen Staaten nicht erfüllt werden können, weil sie ihre nationale Sicherheitslage nicht vom Verhalten einer rachsüchtigen Ukraine abhängig machen dürfen.

Für die Ukraine wird der Krieg jedenfalls schwere finanzielle, personelle, materielle Folgen haben. Sie hat ein Drittel ihrer Bevölkerung verloren, ist überschuldet, zerstört, reduziert und noch tiefer in den US-Provinzstatus gerutscht. Der Krieg hat sich für sie nicht gelohnt.

Aber auch für Russland hat sich der Krieg nicht gelohnt. Es hat ebenfalls hunderttausende Soldaten verloren, den Krieg nicht gewonnen, 600 Milliarden Vermögen durch Beschlagnahme der Westmächte verloren, ist aus wichtigen internationalen Organisationen verdrängt worden, hat seine europäischen Wirtschaftsverflechtungen verloren und wurde von der Westpresse zum Hassobjekt der ganzen Welt hochstilisiert. Dieser Hass wird lange bleiben und Russland belasten – wie es Deutschland nach dem 2. Weltkrieg erlebt hat.

Friedensverhandlungen und Frieden sind deshalb unverzichtbar

Dennoch: Frieden ist in Europa unverzichtbar. Nur im Frieden – auch mit Russland – kann Europa gedeihen, kann wieder Sicherheit und Wohlstand entstehen, wie uns die vergangene 70jährige Friedenszeit gezeigt hat. Friedensverhandlungen sind deshalb unverzichtbar und so früh wie möglich notwendig!

__________________________________________

[1] Rentenzahlungen für 5 Jahre (22 Mrd. Euro) hat Lindner übernommen

[2]Durch britische und norwegische Spezialkräfte mit Hilfe von Schweden im Rahmen einer NATO-Übung

[3] Für Elektroautos unverzichtbar

Eberhard Hamer (Jahrgang 1932) hat Volkswirtschaft, Rechtswissenschaften und Theologie studiert mit dem Abschluss als Dr. rer. pol. Danach ist er mit Zulassung als Rechtsanwalt in einem Unternehmen tätig gewesen. Als er einen Ruf an die Fachhochschule Bielefeld erhielt, lehrte er dort als Professor für Wirtschafts- und Finanzpolitik bis zu seinem Ruhestand 1994. Er gilt als führender deutscher Mittelstandsforscher. 1975 gründete er das privat geführte Mittelstandsinstituts Niedersachsen in Hannover, war dessen Präsident, begründete die neue Mittelstandsökonomie und erforschte die Besonderheiten mittelständischer Unternehmen. In seiner Mittelstandstheorie unterscheidet er zwischen einem Unternehmer – als Inhaber und Unternehmensleiter – und einem Manager, einem angestellten Leiter eines Unternehmens. Als mittelständisch definiert Hamer alle inhabergeführten Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe. Tätig ist er auch als Professor für Mittelstandsökonomie im chinesischen Xian gewesen sowie auch selbst als Unternehmer einer Anwaltskanzlei und eines Forstbetriebes. Er hat mehr als 30 Bücher und rund 1000 Aufsätze geschrieben. In den Zeitfragen vom 22. November 2004 hat er einen längeren Beitrag mit dem Titel „Der Welt-Geldbetrug“ verfasst, der sich kritisch mit der ungehemmten Geldvermehrung, vor allem der des Dollars, und hellsichtig ihrer Folgen befasst, die inzwischen noch sichtbarer zum Vorschein kommen.

Die Zwischenüberschriften in Hamers Beitrag sind von mir eingefügt.

18 Jul 11:04

The Assassination Attempt, by Paul Craig Roberts

by Paul Craig Roberts
Some say that it is too early to know what explains Trump’s near assassination. However, a good case can be made that we already know all we will ever know. The passage of time simply allows official narratives to be constructed, and they are used to muddy the waters. I support the calls for an...
17 Jul 16:18

Nach EuGH-Urteil: Von der Leyen droht die Offenlegung der Impf-Verträge

by Matthias Nikolaidis
Noch ein Tag bis zum großen Wahl- oder Akklamationsakt im EU-Parlament. Die erneute Kandidatin für den Vorsitz der Kommission, Ursula von der Leyen (CDU), fiebert dem angeblich ganz gehörig entgegen. Politische Beobachter vermuten, dass ihre Redenschreiber gerade hart an einem gehörigen Spagat arbeiten, zwischen Plätzchen für die Befürworter sicherer Grenzen zu UvdLs Rechter und den Liebhabern des „Green Deals“ zu ihrer Linken (und in ihrem Herzen). Von der Leyen wird selbst am besten wissen, warum sie dieses Stück aufführt. Die Mehrheit ihres Blocks aus EU-Volkspartei, Sozialdemokraten und Renew-Liberalen ist zwar noch da, aber doch etwas geschrumpft. Und sie bot ihr schon vor fünf Jahren keine 100-prozentige Unterstützung. Und so will von der Leyen auf die Fraktionen der Grünen und vielleicht der Konservativen und Reformisten (EKR) zurückgreifen. Unsicher ist nur, wie gut das gelingen kann, nachdem sie dem EU-Ratspräsidenten Viktor Orbán jüngst so unhöflich vors Schienbein trat.

Der Beitrag Nach EuGH-Urteil: Von der Leyen droht die Offenlegung der Impf-Verträge erschien zuerst auf Tichys Einblick.

16 Jul 10:59

Trump Beware – This Maybe only the First

by Martin Armstrong

McCain Hillary

The country is so polarized by this demonization of Trump that, beginning with Hillary calling half the country “deplorables,” what has set in motion is the decline and fall of our country. It was McCain who handed the fake dossier Hillary paid to have written against Trump all because the two of them were Neocons, and as I have reported before, I was asked to invest $10 billion into Hermitage Capital to take over Russia, which Edmond Safra and Bill Browder owned.

Trump Putin Puppet

This has always been these Neocons and their hatred of Russians. They have been waging endless wars with no victories, and more than 50% of the national debt is all because of them and their abuse of American power. We are still paying interest in the funding for every war, including World War II, because they NEVER pay anything off. They hate Trump because he is anti-war, just like JFK. This is why countless money was wasted on propaganda that was created about RussiaGate all to be able to seize the wealth of Russia. I was offered 10x my investment to join.

Clintons Russia Coup

They tried to get Gorbachev to join NATO, which set off the coup against him in Russia, ending with Yelsin becoming Russia’s leader. When they tried to blackmail Yeltsin to stick in their puppet, Boris Berezovsky, that is when Yeltsin turned to Putin because the Communists were also trying to impeach him. Putin was neither an oligarch nor a communist. That is why Hillary blamed Putin for interfering in the 2016 election, for they had interfered in the Russian 2000 election. Those fake allegations have resulted in nobody will accept the results of this election, regardless of who wins.

Map PA Rally Trumps assassin

Donald Trump MUST be careful. I question how someone could be on that roof in shooting distance without the Secret Service’s awareness. What happened to video drones or helicopters? Just because Trump has survived one assassination attempt, with the Democrats trying to pull his Secret Service protection and denying RFK Jr Secret Service protection, one must face the reality that there is a very dark side to Washington that never sees the light.

Most people are not aware, but there have been multiple attempts against other presidents also during periods that have often been disconcerting. The assassin was 20-year-old Thomas Matthew Crooks, who Secret Service agents killed at the scene after the shooting. He had donated $15 to a progressive Democrat movement. The FBI identified him as a resident of Bethel Park, Pennsylvania – about 35 miles south of Butler, where Trump was holding his rally.

Trump shot 7 13 24

There were two tries against Abraham Lincoln with the second one succeeding.
There were also two attempts against William Howard Taft in 1909 and again in 1910.
There were also two attempts against Franklin Roosevelt.
There were two against Harry Truman as well as against Richard Nixon and George W. Bush.
Gerald Ford had three attempts on his life. Even Jimmy Carter had two attempts.

Trump ear

The record for attempted assassinations is held by Obama, with eight attempts on his life. Even Bill Clinton had five attempts. We must be aware that the Democrats have so polarized this election with hatred that we must be deeply concerned that if Trump is assassinated, this country will be torn apart.